CH282859A - Dauermagnet. - Google Patents
Dauermagnet.Info
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Description
Dauermagnet. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Dauermagneten, der aus einer magnetisch anisotropen Eisenlegierung be steht, und auf ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Dauermagneten mit besonders hohen Werten der Koerzitivkraft und gleich zeitig hohen Werten der Remanenz und "des (BH).".,-Wertes.
Ein Verfahren zur Herstellung eines Dauermagneten, der aus einer magnetisch anisotropen Eisenlegierung mit 6 bis 11% Aluminium, 12 bis 20% Nickel und 16 bis 301/o Kobalt besteht, der Kupfer oder Titan (oder beide) zugesetzt werden kann, ist be kannt.
Nach diesem Verfahren wird die Le gierung während der Abkühlung von einer hohen Temperatur (zum Beispiel 1200 C) zwecks magnetischer Härtung der Wirkung eines Magnetfeldes unterworfen (vorzugs weise wenigstens in einem Temperaturbereich zwischen der Curie-Temperatur und etwa 150 C unter dieser Temperatur), worauf ein Alterungsverfahren zur Erhaltung der gün stigsten magnetischen Eigenschaften durch geführt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung besteht der Dauermagnet aus einer magnetisch aniso- tropen Eisenlegierung, die 6 bis 11% Alu- minium, 10 bis 20;
% Nickel, 16 bis 30% Kobalt und 0,5 bis 12% Tantal enthält. Die Eisenlegierung kann ausserdem noch bis 10% Niob,
bis 71% Kupfer und,\oder bis 5% Titan enthalten.
Im allgemeinen ist die Tantalmenge nicht grösser als 10%, und die günstigsten Ergeb- nisse werden erhalten, wenn die Tantalmenge weniger als 8 % beträgt. Die Magnetlegierung nach der Erfindung sprieht auf die Behand lung an,
welche ausführlich im schweizeri schen Patent Nr. 221102 und im vorgehenden kurz beschrieben ist. Die Legierung kann der Wirkung eines Magnetfeldes unterworfen werden unter Abkühlung in einem Tempera turbereich von oberhalb der Curietemperatur (vorzugsweise über 12001) C) bis auf min destens<B>1000</B> C unterhalb dieser Temperatur mit einer Kühlgeschwindigkeit, die zwischen 0,5 und 15 C je Sekunde liegen kann, worauf eine einzige Alterungsbehandlung (zum Bei spiel bei annähernd 600 C) durchgeführt wird.
Die auf diese Weise behandelte Legie rung ist magnetisch anisotrop, und nach darauffolgender Magnetisierung in einer Richtung parallel zur Richtung des während der Kühlung verwendeten Magnetfeldes wird ein Dauermagnet mit einem hohen Wert der Koerzitivkraft (H,) und gleichzeitig hohen Werten der Remanenz (B,) und des (BH)"," Wertes erhalten.
Die Legierung kann in einer Form, der Wärme in praktisch nur einer Richtung, das heisst parallel zur Richtung der gewünschten magnetischen Achse, entzogen wird, erstarren gelassen werden. Vor dem Zustandekommen der vorliegenden Erfindung wurden hohe Koerzitivkräfte gewöhnlich in Eisen-Nickel- Aluminium-Kobaltlegierungen durch den Zu satz von Titanium erhalten, welches aber den in einer Richtung auftretenden Wuchs der Stengelkristalle stört.
Bei der Legierung nach der Erfindung aber kann eine hohe Koerzi- tivkraft (zum Beispiel wenigstens g50Örsted) und ein hoher (BI-I)"".,-Wert ohne Störung des gtengelkristallwuchses erhalten werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfin- dung enthält die Eisenlegierung 8% Alumi- nium, 13 % Nickel, 25 % Kobalt, 3,
5 % Kupfer und 5 % Tantal. Nach einer Behandlung, unter Kühlung von 1250 C auf 600 C mit einer mittleren Geschwindigkeit von 1 C je Sekunde, in einem Magnetfeld von 3000 Ör- sted und darauffolgender Alterungsbehand- lung während 32 Stunden bei 580 C hat das erhaltene anisotrope Magnetmaterial eine R.emanenz (B,
) von 11200 Gauss, einen (BH).",-Wert von 4,65X106 Gauss-Örsted und eine Koerzitivkraft (H,) von 820 Örsted. Wenn diese Legierung in der Stengelkristall- form erhalten wird, wobei die Kristalle in der [100]-Richtung parallel zur magnetischen Achse orientiert sind, wird der (BH),"a,#Wert bis zwischen 6,0 X 106 und 7,0 X 106 Gauss- Örsted und die Koerzitivkraft (H,)
auf einen Wert höher als 850 Örsted erhöht.
Bei einer weiteren Ausführungsform ent- hält eine Eisenlegierung 8 % Aluminium, 13'% Nickel, 25% Kobalt, 311/o Tantal,
31/o Kupfer und 1'% Titan. Nach magneti- scher Härtung und Alterung, wie in der ersten Ausführungsform angegeben, ohne dass Stengel-Kristalle auftreten, ergibt die Legie rung der zweiten Ausführungsform ein a.niso- tropes Magnetmaterial mit einer Remanenz (BT) von 10000 Gauss, einem (BH)."- Wert von 3,
85X106 Gauss-Örsted und einer Koerzitivkr aft (II,) von 790 Örsted.
Bei einer dritten Ausführungsform ent- hält die Eisenlegierung 8% Aluminium, 1.3'% Nickel, 251/o Kobalt, 3'% Tantal, 3'% Kupfer und 1,
5% Niob. Nach magneti- scher Härtung und Alterung unter gleichen Verhältnissen wie bei den ersten zwei Aus führungsformen hat das erhaltene anisotrope Magnetmaterial eine Remanenz (B,) von 11500 Gauss, einen (BH),"""-Wert von 4,55X106 Gauss-Örsted und eine Koerzitiv- kraft (H,) von 770 Örsted.
Bei einer weiteren Ausführungsform ent hält die Eisenlegierung die gleichen Mengen .Aluminium, Nickel, Kobalt, Tantal und Niob wie die dritte Ausführungsform, aber ausser- dem 1% Titan. Bei einer magnetischen Här- tungs- und Alterungsbehandlung, wie vor stehend beschrieben, sind die R,emanenz (B=) und der (BH) ".,
-Wert 10800 Gauss bzw. 4,05X106 Gallss-ÖrSted, und die Koerzitiv- kraft (H,) beträgt 790 Örsted.
Weitere tvpische Beispiele von Zusammen setzungen und Eigenschaften von Dauer magneten nach der Erfindung sind in der bei liegenden Tabelle angegeben.
EMI0002.0144
Ta <SEP> A1 <SEP> Ni <SEP> Co <SEP> au <SEP> B= <SEP> (BH)... <SEP> X <SEP> 10-6 <SEP> H,#
<tb> 2 <SEP> 8 <SEP> 13 <SEP> 25 <SEP> 3 <SEP> 11750 <SEP> 4,9 <SEP> 750
<tb> 8 <SEP> 7,5 <SEP> 14 <SEP> 25 <SEP> 3 <SEP> <B>9750</B> <SEP> 3,2 <SEP> 775
<tb> 10 <SEP> 8 <SEP> 15 <SEP> 25 <SEP> 3 <SEP> <B>9250</B> <SEP> 3,0 <SEP> 780 In jedem Falle wurde die Legierung in eine Sandform gegossen, von 1'000'> C bis 600 C mit einer mittleren Geschwindigkeit von 1,1 je Sekunde in einem Magnetfeld von 3000 Örsted gekühlt und während 64 Stunden bei 585<B>0</B> C wieder erhitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Dauermagnet, der aus einer magnetisch anisotropen Eisenlegierung besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Legierung 6 bis 1.1% Aluminium, 10 bis 20% Nickel, 16 bis ,)0% Kobalt und 0,5 bis 12% Tantal enthält. 1I. Verfahren zur Herstellung eines Dauermagneten nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Magnetlegie rung in eine Porm gegossen und unter Ver hältnissen erstarren gelassen wird, unter denen Wärme in praktisch nur einer Rich tung entzogen wird,worauf die Legierung der Wirkung eines parallel zu dieser Rich tung orientierten Magnetfeldes unter Abküh lung in einem Temperaturbereich von ober halb der Curietemperatur bis auf mindestens 100 C unterhalb dieser Temperatur unter worfen wird, worauf eine einzige Alterungs- behandlung durchgeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Dauermagnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Legierung noch bis 101/o Niob enthält. 2.Dauermagnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung noch bis 7% Kupfer enthält. 3. Dauermagnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung noch bis 51/o Titan enthält. 4. Dauermagnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Tantal- gehalt höchstens 10% beträgt. 5.Dauermagnet nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tantalge- halt weniger als 8% beträgt. 6.Dauermagnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er eine vor herrschende Kristallorientierung in der [100]-Richtung aufweist. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Legierung schliesslich in Richtung des während der Ab kühlung verwendeten Magnetfeldes magne tisiert wird.
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