Sicherheitsvorrichtung zum Ausklinken eines mit einem Traktor verbundenen Pfluges.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung zum Ausklinken eines mit einem Traktor verbundenen Pfluges, dessen GrÏndel um eine horizontale Achse schwenkbar an einem am Traktor angelenk- ten Träger gelagert ist und welcher Traktor mit einer Hebevorrichtung ausgerüstet ist.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der GrÏndel und der Träger durch eine federnde, verstellbare Ausklinkvorrichtung verbunden sind, welche bei normalen Arbeitsverhältnis- sen das Hochschwenken des Pfluges gegen- über dem TrÏger verunmoglicht und beim Anstoss des Pfluges gegen ein festes Hindernis ausklinkt.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan- des dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Ansieht, teilweise im Sehnitt.
Fig. 2 zeigt den Querbalken.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung im ausge- klinkten Zustand.
In der Zeichnung ist mit 1 die Hinterbrücke des Traktors bezeichnet, mit 2 der Pfluggrändel. Letzterer ist zwecks Ermog- lichens des Pflugwendens mittels einer Vorrichtung A, die nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, in einer Hülse 3 drehbar gelagert. Der Mechanismus der Wendevorrichtung A, welcher zwischen zwei an der Hülse 3 angesehweissten Flanschen 4 montiert ist, ist bekannt und wird nicht näher beschrieben. Die Hülse 3 ist zwischen den Armen eines bügelartigen Trägers 16 mittels des horizontalen Bolzens 24 schwenkbar montiert. Die Hülse 3 ist ausserdem mittels einer Ausklinkvorriehtung mit dem TrÏger 16 verbunden.
Diese Ausklinkvorriehtung besteht aus einer Klinke 18, welche mit einer an die Hülse 3 angeschweissten Nase 17 zusammenwirkt. Die Klinke dreht sich um den Bolzen 31. Dureh die Feder 32 wird sie gegen die Nase 17 gedrückt. Mit der Mutter 33 kann der Federdruek reguliert werden.
Der TrÏger 16 ist mit dem einen Ende einer Zugstange 8 versehweisst, welche an einer Querstange 10 mittels des Zapfens 11 angelenkt ist, und ruht auf einem Querbalken 6, welcher in den Enden der Arme 9 und 9' einer verschwenkbaren Gabel des Traktors drehbar gelagert ist. Die andern Enden dieser Arme sind an den an der Hinter brüeke beidseitig des Traktorendifferentials starr befestigten Augen 21'drehbar gelagert.
Im Mittelteil jedes Armes 9 und 9'greift über Zugstangen 12 und 12', Kardangelenke 13, Hebearme 14 und eine Welle 15 ein im eingeschalteten Zustand vom Motor des Traktors angetriebener, hydraulischer Hebemechanis- mus 30 an, dessen Konstruktion an und f r sich bekannt ist und nicht näher beschrieben wird.
Die Querstange 10 ist in zwei mit den beiden Armen 9 und 9'starr verbundenen, nicht gezeichneten Augen gelagert.
Der obenerwähnte Hebemechanismus ist so eingerichtet, dass je nach der Stellung, in welche ein (nicht dargestellter) Handhebel gebracht wird, die Hebearme 14 eine entsprechende Stellung zwischen ihren beiden Endlagen einnehmen.
Es ist leieht ersichtlich, da. B bei einer Bewegung der Gabel durch den Hebemecha nismus 30, die Arme 9 und 9'sich um die Achse 21 der Augen 2F drehen und damit der Grändel 2 und damit der Pflug 23 angehoben oder gesenkt werden. Der Wechsel von der Ruhe-in die Arbeitsstellung des Pfluges und umgekehrt erfolgt also einfach durch Betätigung des Hebemeehanismus 30.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Soll der Pflug von der gehobenen Stellung aus zum Schneiden einer Furche in die Erde gebracht werden, so bewegt man den Steuerhebel des hydraulischen Meehanismus 30 im Sinne des Absenkens, bis die Arme 9 und 9'die gewünschte Lage erreicht haben.
Beim Abfahren greift der Pflug seharf in die Erde ein und erreicht rasch seine Arbeits- lage. Soll man am Ende der Furche den Pflug um 180 um die Längsaehse wenden, so bewegt man den Steuerhebel des Hebemeehanismus im Sinne des Anhebens. Beim Anheben des Pfluges spannt sich eine einerseits mit einem Betätigungshebel der Wendevorrichtung A und anderseits mit einem an der Hinterbrücke l angebrachten Haken 20 ver bundene Kette 22 langsam an, so dass die Wendevorrichtung automatisch betätigt wird, wenn der Pflug eine gewisse Hohe erreicht hat.
Um ein seitliches Schwenken des Pfluges beim Anheben desselben oder beim Fahren mit gehobenem Pflug zu vermeiden, weist der Querbalken 6 (Fig. 2) in seiner Mitte eine Vertiefung 25 auf. Diese Vertiefung ist breiter als der von ihr gestützte Träger 16, um leichte seitliche Bewegungen des Pfluges während der Arbeit zu gestatten und damit unnötige Beanspruchungen in den verschiede- nen Teilen der Vorrichtung zu verh ten.
Sofern die Pflugsehar während der Arbeit auf ein starkes, den übliehen Zug beim Pflügen übersteigendes Hindernis aufstosst, was einen Brueh der Schar oder anderer Teile verursachen konnte, löst sieh die Ausklink- vorrichtung 17/18 automatisch aus und nimmt eine Stellung ein, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Der Traktorführer bemerkt das Ausklinken unmittelbar und schaltet das Getriebe sofort aus. Er fährt dann etwas zurück und steuert den Handhebel des Hebemechanismus im Sinne des Anhebens, wobei die die Ausklinkvorrichtung automatisch wieder einklinkt. so dass der Traktorführer naeh Senken des Pfluges ohne abzusteigen das Pflügen fortsetzen kann.
Solange normale Arbeitsverhältnisse vorliegen, das heisst solange kein starkes Hinder- nis den Gang der Pflugschar stört, klinkt die Sicherheitsvorrichtung nieht aus, das heisst der Grändel und der Träger bleiben unter Einwirkung der genannten Feder zueinander unbeweglieh, als ob sie fest verbunden wären.
Natürlich könnte die Ausklinkvorriehtung auch anders gebaut sein ; z. B. k¯nnte der federnde Haken mit dem Grändel und die Nase mit dem Träger verbunden sein.
Safety device for releasing a plow connected to a tractor.
The present invention relates to a safety device for releasing a plow connected to a tractor, the base of which is mounted pivotably about a horizontal axis on a carrier articulated on the tractor and which tractor is equipped with a lifting device.
It is characterized in that the base and the carrier are connected by a resilient, adjustable release device which, under normal working conditions, prevents the plow from swiveling up towards the carrier and releases when the plow hits a solid obstacle.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the accompanying drawing.
Fig. 1 shows the device in sight, partially in section.
Fig. 2 shows the crossbar.
3 shows the device in the disengaged state.
In the drawing, 1 denotes the rear bridge of the tractor, 2 denotes the plow knurl. The latter is rotatably mounted in a sleeve 3 by means of a device A, which does not form the subject of the present invention, in order to enable the plow to be turned. The mechanism of the turning device A, which is mounted between two flanges 4 welded to the sleeve 3, is known and will not be described in detail. The sleeve 3 is mounted pivotably between the arms of a bracket-like carrier 16 by means of the horizontal bolt 24. The sleeve 3 is also connected to the carrier 16 by means of a release device.
This notch device consists of a pawl 18 which cooperates with a nose 17 welded to the sleeve 3. The pawl rotates around the bolt 31. The spring 32 presses it against the nose 17. The spring pressure can be regulated with the nut 33.
The carrier 16 is welded to one end of a tie rod 8, which is hinged to a cross bar 10 by means of the pin 11, and rests on a cross beam 6 which is rotatably mounted in the ends of the arms 9 and 9 'of a pivotable fork of the tractor . The other ends of these arms are rotatably mounted on the eyes 21 'which are rigidly attached to the rear bridge on both sides of the tractor differential.
In the middle part of each arm 9 and 9 ', via tie rods 12 and 12', cardan joints 13, lifting arms 14 and a shaft 15, a hydraulic lifting mechanism 30, which is driven by the engine of the tractor and whose construction is known per se, engages and is not described in detail.
The cross bar 10 is supported in two eyes, not shown, which are rigidly connected to the two arms 9 and 9 ′.
The above-mentioned lifting mechanism is set up in such a way that, depending on the position into which a hand lever (not shown) is brought, the lifting arms 14 assume a corresponding position between their two end positions.
It's easy to see there. B when the fork is moved by the Hebemecha mechanism 30, the arms 9 and 9 'turn around the axis 21 of the eyes 2F and thus the knurl 2 and thus the plow 23 are raised or lowered. The change from the rest to the working position of the plow and vice versa therefore takes place simply by actuating the lifting mechanism 30.
The operation of the device described is as follows:
If the plow is to be brought into the earth from the raised position to cut a furrow, the control lever of the hydraulic mechanism 30 is moved in the direction of lowering until the arms 9 and 9 'have reached the desired position.
When it is driven off, the plow digs into the ground and quickly reaches its working position. If at the end of the furrow the plow is to be turned by 180 around the longitudinal saw, the control lever of the lifting mechanism is moved in the direction of lifting. When the plow is raised, a chain 22 connected on the one hand with an actuating lever of the turning device A and on the other hand with a hook 20 attached to the rear bridge l is slowly tightened so that the turning device is automatically actuated when the plow has reached a certain height.
In order to prevent the plow from pivoting to the side when it is raised or when driving with the plow raised, the crossbeam 6 (FIG. 2) has a depression 25 in its center. This recess is wider than the beam 16 supported by it, in order to allow slight lateral movements of the plow during work and thus to prevent unnecessary stresses in the various parts of the device.
If, during work, the ploughshare encounters a strong obstacle that exceeds the usual pull when plowing, which could cause a break in the coulter or other parts, the release device 17/18 automatically triggers and takes a position as it is in Fig. 3 is shown. The tractor driver notices the release immediately and switches off the transmission immediately. He then moves back a little and controls the hand lever of the lifting mechanism in the sense of lifting, with the release device automatically latching again. so that the tractor driver can continue plowing after lowering the plow without dismounting.
As long as normal working conditions exist, i.e. as long as no strong obstacle disturbs the ploughshare's movement, the safety device never disengages, i.e. the handle and the carrier remain immobile to one another under the action of the spring mentioned, as if they were firmly connected.
Of course, the release mechanism could also be constructed differently; z. B. could be connected to the spring hook with the handle and the nose with the carrier.