CH283116A - Binokularer Mikroskoptubus. - Google Patents

Binokularer Mikroskoptubus.

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CH283116A
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prism
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Gmbh Zeiss-Opton Op Oberkochen
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Zeiss Opton Optische Werke
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/18Arrangements with more than one light path, e.g. for comparing two specimens
    • G02B21/20Binocular arrangements

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Description


      Binokularer    Mikroskoptubus.    Es ist bekannt., Mikroskope mit einem Tu  bus für     beidäugige    Betrachtung auszurüsten.  Die notwendige Strahlenteilung für die beiden  Okulare wird dabei durch ein     Prismensystem     erreicht, von dem einzelne Elemente zur An  passung des     Okularabstandes    an den Augen  abstand gegeneinander v eidrehbar oder ver  schiebbar sind.  



       (legenstand    der Erfindung ist eine Lösung  zur Änderung des     Okularabstandes,    die sieh  dadurch auszeichnet, dass der die beiden Oku  lare tragende     Tubusdeckel    um seine Mittel  achse und zusätzlich das eine Okular exzen  trisch um eine zu dieser Mittelachse parallele  Achse drehbar sind.

   Zweckmässig besteht. da  bei das optische     Strahlenteilungssystem    aus  einem am     Tubusdeckel    fest gelagerten verkit  teten Prisma und einem zweiten mit dem  einen Okular drehbaren     Rhomboederprisma.     Dieses Ausführungsbeispiel hat den Vorteil  der leichten     fabrikatorischen        Herstellbarkeit,     da man es im wesentlichen aus Drehteilen auf  bauen kann.

   Zudem     erlaubt    dieses Ausfüh  rungsbeispiel, ohne Schwierigkeiten durch  Einfügen eines verhältnismässig kleinen Glas  klotzes in den ungeteilten Strahlengang vor  dem Teilungsprisma den optischen Lichtweg  zwischen dein vom Objektiv erzeugten Zwi  schenbild und dem Okular auf die gleiche  Länge wie beim     monokularen    Tubus herabzu  setzen, so (lass sich bei Benutzung gleicher  Okulare in beiden Fällen auch gleiche Ver-         grösserungen    ergeben. Das ist besonders vor  teilhaft, wenn der     binokulare    Tubus im Wech  sel etwa mit einem     monokularen    Tubus ver  wendet werden soll; ein neuerliches Einstellen  des Mikroskops beim Wechseln ist dann nicht  erforderlich.  



  Der erfindungsgemässe     Mikroskoptubus     kann sowohl als     gradsichtiger    oder als schrä  ger Tubus ausgebildet sein. Im letzteren Fall  ist mit Vorteil vor das     Strahlenteilungsprisma     in den ungeteilten Strahlengang ein weiteres  Prisma eingeschaltet, das die gewünschte Ab  lenkung des Strahlenganges herbeiführt.  



  An Hand der beifolgenden Zeichnung ist  in der nachfolgenden Beschreibung ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  näher erläutert.  



       Abb.1    zeigt. einen     binokularen    Mikroskop  tubus im senkrechten Schnitt.     Abb.2    stellt  einen Schnitt nach der Linie     A-.=1    gemäss       Abb.1    senkrecht zur Zeichenebene dar, wäh  rend     Abb.    3 eine Draufsicht auf den Tubus in  Richtung der     Okularachsen    zeigt.  



  Der Tubus besteht aus einem Gehäuse 1,  das     objektivseitig    durch einen Deckel 2, 2' und       okularseitig    durch einen um die Achse     E-E     drehbaren Deckel 3 abgeschlossen ist. Die bei  den     Okulartuben    sind mit 4 und 5 bezeichnet.  An der Unterseite des Deckels 3 ist ein opti  sches     Strahlenteilungssystem    mittels der     Pris-          menstühle    6 und 7 befestigt. Das System be  steht aus einem verkitteten Prisma. 8, 9 mit      der halbdurchlässig verspiegelten Kittfläche 8'  und einem     Rhomboederprisma    10.

   Das     Rhom-          boederprisma    ist mit dem     Prismenstuhl    7 an  der Scheibe 3' befestigt, die exzentrisch den       Okulartubus    5 trägt. Die Scheibe ist in  einer Aussparung des Gehäusedeckels 3 dreh  bar gelagert. Vor dem     Strahlenteilungssystem     ist im     Prismenstuhl    11 ein Ablenkungsprisma  12 angeordnet, das die erforderliche Neigung  des vom Objektiv kommenden Strahlenganges  bewirkt. In der     Strahleneintrittsöffnung    13  ist ausserdem ein Glasklotz     1-1    vorgesehen, der  die Wirkung hat, dass der optische Lichtweg  zwischen dem vom Objektiv erzeugten Zwi  schenbild und dem Okular verringert wird.

    Mittels der     Führtuig    15 und der Stellschraube  16 ist der Tubus auf dem Mikroskoptubus be  festigt.  



  Die die Okulare und die Strahleneintritts  öffnung tragenden Abschlüsse des     Tubus-          gehäuses    sind als Drehteile ausgebildet.  



  Die Befestigung der optischen Systeme  einmal auf der Unterseite des Gehäusedeckels  3 und dessen drehbare Scheibe 3' sowie auf  der untern     Abschlussscheibe    2' erlaubt eine  einfache Montage, da diese ohne weiteres vor  dem     Einsetzen    der Deckel in das Gehäuse 1  vorgenommen werden kann.  



  Der Strahlenverlauf ist der folgende: Der  durch den Glasklotz 14 eintretende Strahl  wird durch das Prisma 12 nach dem opti  schen     Strahlenteilungssystem    8, 9 abgelenkt;  an der Kittfläche 8' wird er geteilt. Die eine  Hälfte durchsetzt die Kittfläche und wird  nach zweimaliger Reflexion im Prisma 8 in  das Okular im Tubus 4 gelenkt. Der zweite  Strahl, der an der Kittfläche 8' reflektiert  wird, tritt nach nochmaliger Reflexion an dem  verkitteten Prisma 9 in das     Rhomboeder-          prisma    10 über und erreicht dort ebenfalls  nach zweimaliger Reflexion das Okular im       Tabus    5. Dabei sind die Glaswege so bemessen,  dass der optische Lichtweg für beide Strahlen  gänge gleich ist.

   Da, wie aus der Zeichnung  ersichtlich, der Strahl innerhalb des ganzen  Mikroskoptubus einen relativ grossen Weg in  Glas zurücklegt, genügt schon ein kleiner  Glasklotz 14, um den optischen Abstand des    vom Objektiv erzeugten Zwischenbildes vom  Okular wieder an den beim     monokularen    Tu  bus vorhandenen. Abstand anzupassen. Man  kann also während des Arbeitens laufend  ohne weiteres von     nionokularer    auf     binoku-          lare    Betrachtung durch Auswechseln des       monokularen    mit dem     binokularen    Tubus  übergehen, ohne dass eine Nachstellung des  Mikroskops erforderlich ist.  



  Die Anpassung des     Okularabstandes    an  den     Augenabstand    erfolgt     durch    Drehen der  das Okular 5 tragenden Scheibe 3' um die  Achse     B,    die mit der Achse des aus dem  Prisma 9 in das Prisma 10 übertretenden  Strahlenganges zusammenfällt. Dadurch ist.  vermieden, dass sich bei der Drehung eine  Änderung des     Lichtweges    oder aber ein Bild  sturz ergibt.

   Um bei     verschwenktem    Okular 5  doch wieder beide Okulare in die für die Be  obachtung günstigste (im Gebrauch horizon  tale) Stellung     C-C        (Abb.3)    zu bringen,  wird der ganze Deckel 3 in seiner Lagerung  um die Achse     B    in Richtung des     eingezeieli-          neten    Pfeils     znrüekgedreht,    bis die in     Abb.    3  gezeichnete Verbindungslinie     D-D    zu der  Linie     C-C    parallel liegt.

   Die auf der Scheibe  3' angebrachte Skala. 17 dient zur Erleich  terung der Einstellung des     Okularabstandes.     Sie gibt unmittelbar den Abstand in     -.Nlill    i  metern an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Binokularer Mikroskoptubus mit veränder lichem Okularabstand und einem aus Prismen bestehenden Strahlenteilungssystem, dadurch gekennzeichnet, dass der die beiden Okulare tragende Tubusdeekel um seine Mittelachse und zusätzlich das eine Okular exzentrisch um eine zu dieser i4littelaelise parallele Achse drehbar sind.
    U LATERAN SPRÜCHE 1. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenteilungssy stem aus einem am Tli- busdeckel festgelagerten, verkitteten Prisma und einem zweiten zusammen mit dem einen Okular drehbaren Rolimboederprisma besteht.
    z. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa- t(-i)tinispi-ueli und Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung des verkitteten Prismas, dass der die Strahlentei- lungsfläche durchsetzende Strahl das gegen über dem Tubusdeckel feststehende Okular nach zweimaliger Reflexion erreicht, während der an der Strahlenteilungsfläche reflektierte Strahl nach einer weiteren Reflexion in die sem Prisma in das mit dem schwenkbaren Okular fest verbundene Rolimboederprisma übertritt.
    3. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse für das schwenkbare Okular mit der Achse des aus dem verkitteten Prisma in das Rolimboederprisma übertretenden Strahlenganges zusammenfällt. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa- tentaiisprucIi, gekennzeichnet durch einen im ungeteilten Strahlengang angeordneten, zu sätzlichen Glasklotz.
    ö. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass er als Schrägtubus ausgebildet ist und vor dem Strahlenteilungssystem ein Ablenkungsprisma. vorgesehen ist. 6. Binokularer lllikroskoptubus nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die die Okulare und die Strahlen eintrittsöffnung tragenden Abschlüsse des Tubusgehäuses als Drehteile ausgebildet sind.
    7. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das vierdrehbare Okular exzentrisch auf einer in einer Ausspa rung des Gehäusedeckels drehbaren Scheibe gelagert ist. B. Binokularer Mikroskoptubus nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Scheibe mit. einer in Millimeter Augenabstand geeichten Skala versehen ist.
CH283116D 1949-07-09 1950-07-05 Binokularer Mikroskoptubus. CH283116A (de)

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