CH283167A - Verfahren zur losen Halterung einer Unterlagscheibe an einem Schraubenbolzen und nach dem Verfahren hergestellte Schraube. - Google Patents

Verfahren zur losen Halterung einer Unterlagscheibe an einem Schraubenbolzen und nach dem Verfahren hergestellte Schraube.

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CH283167A
CH283167A CH283167DA CH283167A CH 283167 A CH283167 A CH 283167A CH 283167D A CH283167D A CH 283167DA CH 283167 A CH283167 A CH 283167A
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CH
Switzerland
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washer
screw
die
bolt
groove
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Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Buehrer Werner
Original Assignee
Autophon Ag
Buehrer Werner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B43/00Washers or equivalent devices; Other devices for supporting bolt-heads or nuts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B41/00Measures against loss of bolts, nuts, or pins; Measures against unauthorised operation of bolts, nuts or pins
    • F16B41/002Measures against loss of bolts, nuts or pins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description


  Verfahren zur losen Halterung einer     Unterlagsübeibe    an einem     Sehraubenbolzen     und nach dem Verfahren hergestellte Schraube.    In der Starkstrom- und Schwachstrom  technik werden elektrische Leiterklemmen ver  wendet, welche     Klemmsehrauben    aufweisen  zum Festklemmen des Stromleiters zwischen  der Leiterklemme und dem     Sehraubenkopf.     Derartige     Klemmsehrauben    tragen unter dem  Kopf vorzugsweise eine     Unterlagseheibe    zum  Schutz des Stromleiters gegen     Verquetschung,     zur Halterung oder Führung des Leiters beim  Anziehen der Schraube,     zur    Erhöhung der  Leitfähigkeit der Klemmstelle und andern  Zwecken.

   An 'Stelle normaler     Unterlagsehei-          ben    können auch     Briden,    Bügel, Laschen, Fe  dern und dergleichen angeordnet sein, die ein  Loch aufweisen, durch     welehes    der     Sehrau-          benbolzen    bis zum, Kopf     hindurehgeführt    ist.

    Bei Reihenklemmen, tiefliegenden Klemmen  in Apparaten,     Ansehlussdosen,        UnterpLitzkäst-          ehen        und    vielen andern Orten kann das Fest  klemmen von Leitern     bzw.    das Einsetzen der       Klemmsehrauben        daclureh    Schwierigkeiten  und Mühe bereiten, indem die     Unterlag-          seheiben    leicht vom     Sehraubenbolzen    fallen       und    mit den Fingern oder einem     Werkzeu,-          schwierig    zu halten sind.

   Beim Lösen senk  rechter Sehrauben bleibt die     Unterlagseheibe     auf der Klemme liegen und     muss    beim An  schliessen eines Leiters gegen den Kopf geho  ben werden, was bei enger     Klemmenanord-          nung    sehr lästig sein kann. Es wurde bereits  vorgeschlagen,     Unterlagseheiben    auf dem       Sehraubenbolzen    lose     zu    befestigen. Zu diesem       Zweek    wurde der     Sehraubenbolzen    mit einer  Rille versehen und die ein Gewinde aufwei-    sende     Unterlagseheibe    über den Bolzen in die  Rille geschraubt.

   Dieses Verfahren schliesst       Sehaftsehrauben    aus, und das     Auifschratiben     der Scheiben ist für Massenfertigung zu     un-          %virtsehaftlieh.       Ein weiteres Verfahren besteht darin, beim  .Drehen des     Sehraubenbolzens    vor dein Kopf  eine     Unterlagseheibe    anzudrehen und auf der  Kopfseite derart zu     hintersteehen,'dass    die       Unterlagscheibe    gegen den Kopf     abgeschert     werden kann.

   Diesem Verfahren haftet der  Nachteil an,     dass    die     Unterlagseheibe    den     glei-          ehen    Durchmesser aufweist wie der     Sehrau-          benkopf    'und     dass    diese Schrauben nicht     iaell-          gemäss    veredelt werden können, was für  Klemmschrauben eine Voraussetzung ist.

   Fer  ner wurde vorgeschlagen, normale Unterlag       seheiben    zu verwenden und diese so stark     züi     quetschen,     dass    der     Loch,durehmesser    kleiner  wird als der     Gewindedurehmesser    des Bolzens.  Das Verfahren hat sieh als zu grob erwiesen,  um eine hinreichend feine Tolerierung des  Sitzspiels zu erreichen, und ausserdem wird  nicht nur das Loch, sondern die ganze Scheibe  und Schraube deformiert,     wodureh    sie un  schön wirkt.

   Auch wurde versucht, in die       Unterlagseheibe    eine zum Loch     konzentrisehe     Rille     einzudrüeken,    um dadurch den     Loch-          durehmesser    zu verkleinern.

   Dadurch wird die  glatte Auflagefläche der     Unterlagseheibe    zer  stört, und bei mehrmaligem Lösen der Scheibe  können die     Rillenkanten    den untergeklemm  ten Draht oder die Litze     durehseheren.         Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur losen Halterung der     Unterlag-          scheibe    an einem Schraubenbolzen, an     wel-          ehem    an der die     Unterlagscheibe        aufzunell-          menden    Stelle eine Rille angebracht ist, wel  ches dadurch gekennzeichnet ist,

       dass    die auf  diese Rille geschobene     Unterlagscheibe    mit  tels eines     Gesenkes    in radialer Richtung ver  formt wird. Die Erfindung betrifft ferner  eine Schraube mit lose daran gehaltener     Un-          terlagscheibe,    welche nach dem erfindungs  gemässen Verfahren hergestellt ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.  Die Zeichnung zeigt in       Fig.1    den Schnitt durch ein     Gesenk    mit  eingelegter     Unterlagscheibe    und Schraube       Fig.2    ein Beispiel einer erfindungsgemä  ssen Schraube mit aufgeschnittener     Unterlag-          scheibe.     



  Das Verfahren besteht darin, das Material  der     Unterlagseheibe    am Aussenrand derart ra  dial zu drücken,     dass    eine Deformation des  Lochrandes auftritt, so     dass    das Loch nach der  Deformation kleiner ist als die     liehte    Weite  des     Sehraubenbolzens.    Dies geschieht dadurch,       dass    der zylindrische Rand der     Unterlag-          seheibe    in einem     Gesenk    konisch     gepresst    wird,  wie in     Fig.   <B>1</B> dargestellt.

   Das     Gesenkunterteil     <B>1</B> weist ein Loch 2 auf zur Führung des  Schraubenbolzens<B>3</B> und eine     Ausnehmung    4  zur Einpressung der     Unterlagscheibe   <B>5.</B> Der  Rand<B>6</B> der Vertiefung 4 ist konisch und läuft  über eine Rundung<B>7</B> in die     Stirnfläehe   <B>8</B> aus.  Der     Gesenkstempel   <B>9</B> besitzt den gleichen       Nenndurehmesser    wie die     Unterlagseheibe,   <B>je-</B>  doch mit einer     Plus-Toleranz.    Er hat eine       Ausnehmung   <B>10</B>     zur    Aufnahme des Schrau  benkopfes.

   Wird der Stempel<B>9</B> gegen das       Gesenkunterteil        gedrüekt,    so erfolgt eine Pres  sung der     Unterlagseheibe    in radialer Richtung,  welche eine Verkleinerung des     Lochdurehmes-          sers    zur Folge hat, wobei gleichzeitig die un  tere Kante der     Unterlagscheibe        rundgepresst     wird.

   Die in diesem Verfahren verwendete         Unterlagscheibe    weicht aus der Norm ab, in  dem der Durchmesser des Loches so klein  toleriert ist,     dass    sieh die     Unterlagscheibe     leicht, aber ohne Spiel über das Gewinde     sehie-          ben        lässt.    Da die absolute Verringerung des  Lochdurchmessers bei der Pressung grösser  ist als die Verengerung des     Aussendurehmes-          sers,    ist nur eine geringe Verformung des  Aussenrandes der     Unterlagseheibe    erforder  lich.

   Die Rundung an der Kante der     Unter-          lagseheibe    verhindert das Einschneiden des  Randes an unter die Schraube geklemmten  Leitungsdrähten und Litzen. Da bei der Ver  formung der     Unterlagseheibe    keine Verlet  zung der Oberfläche eintritt, kann die     Ver-          einigiing    von Sehraube und     Unterlagseheibe     nach der Veredelung der beiden Teile er  folgen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur losen Halterun<B>g</B> einer Unterlagseheibe an einem Sehraubenbolzen, an welchem an der die Unterlagseheibe auf zunehmenden Stelle eine Rille angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die auf diese Rille angebrachte Unterlagscheibe mittels eines Gesenkes in radialer Richtung derart verformt wird, dass sieh dabei der Loehdureh- messer der Unterlagseheibe verkleinert.
    II. Schraube mit lose daran gehaltener Unterlagscheibe, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentansprueli I. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Verfahren nach Patentansprueh <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Unterlag- scheibe in ein Gesenk gepresst wird, dessen Mantelfläche koniseh ist und über eine Run dung in die Stirnfläche ausläuft. 2.
    Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeielinet, dass ein Gesenkstempel verwendet wird, der eine Ausnehmung zur Aufnahme des Sehraubenkopfes aufweist und dessen Durehmesser das gleiehe Nennmass hat wie der Aussendurehmesser der Unterlag- seheibe, jedoch mit einer Plus-Toleranz.
CH283167D 1950-08-12 1950-08-12 Verfahren zur losen Halterung einer Unterlagscheibe an einem Schraubenbolzen und nach dem Verfahren hergestellte Schraube. CH283167A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3079180A (en) * 1958-04-04 1963-02-26 Gilbert T Lyon Tubular coupling having a metallic sealing ring
US3118718A (en) * 1960-09-20 1964-01-21 Hubbell Inc Harvey Electrical wiring device
WO2002006687A1 (de) * 2000-07-13 2002-01-24 Altenloh, Brinck & Co. Gmbh & Co. Kg Verbindungselement mit exzenterscheiben
WO2020260268A1 (de) * 2019-06-28 2020-12-30 Schneider + Stahl Besitzunternehmen Gbr Verbindungseinheit und verfahren zur herstellung einer verbindungseinheit

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WO2020260268A1 (de) * 2019-06-28 2020-12-30 Schneider + Stahl Besitzunternehmen Gbr Verbindungseinheit und verfahren zur herstellung einer verbindungseinheit

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