CH283272A - Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle. - Google Patents
Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B67/00—Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
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Description
Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle.
Zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle, sind Vorrichtungen bekannt, welche eine Waagschale aufweisen, die zum Abfüllen des Gutes in Transportbehältnisse, beispielsweise Säcke, nach dem Wägen gekippt werden kann. Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch beim Abfüllen in Säcke den Nachteil, dass sie von einer einzigen Person nicht gut bedient werden können, da es bei ihnen kaum möglich ist, die Waagsehale zu kippen und gleichzei- tig den zu füllenden Sack offen und unter die Waagschale zu halten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung des genalmten Mangels und betrifft eine Vorrichtung zum Wägen und Ab- füllen von sehüttfähigem Gut, insbesondere Kohle, welche Vorriehtung dadurch gekenn- zeichnet ist, dass die kippbare Vaagsehaie mit einem schwenkbaren Pedal in Verbindung steht, welches der die Ab-t'üllung des Gutes durchführenden Person ermöglicht, die Waagschale zu kippen und hierbei einen Sack offen unter der Waagschale zu halten.
Ein Ausführungsbcispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 die Vorrichtung in, Seitenansicht,
Fig. 2 von vorn gesehen.
Gemäss der Zeichnung weist die Vorrichtung ein Gestell 1 auf, weIches den feststehenden unterbau einer Waage bildet, von der lediglich die Wiegeplatte 2 und ein die Ausgleiehelemente enthaltendes Gehäuse 3 siebt- bar ist. An der Oberseite der Platte 2 sind zwei Stützorgane 4 für eine Waagschale 5 befestigt, welche aus einem U-förmig gebogenen Blech besteht. Am vordern Ende der Waag- schale 5 ist diese mittels waagrechter Zapfen 6 schwenkbar an zwei Auslegern 7 gelagert, die starr mit dem einen Stützorgan 4 verbunden sind, wobei die Schwenkachse parallel- zur Querschnitt ebene durch die Waagschale verläuft, in welcher diese U-förmige Gestalt besitzt.
Am Gestell 1 sind zwei Arme 8 je bei 9 schwenkbar befestigt, deren freie Enden durch ein Trittbrett 10 miteinander verbunden sind, welches sich über die ganze Breite der Vorrichtung erstreckt, wie aus Fig. 2 ersiehtlieh ist. Die Arme 8 bilden zusammen mit dem Trittbrette 10 ein schwenkbares Pedal, das unter dem Einfluss von zwei Federn 11 steht, die einerends je an einem der Arme 8 und andernends am Gestell 1 angreifen und das Bestreben haben, das Pedal nach oben in die in der Zeichnung mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Lage zu schwenken. Das Trittbrett 10 des Pedals befindet sich auf derjenigen Frontseite der Vorriehtung, auf weleher die Drehzapfen 6 der Waagschale 5 angeordnet sind, wie sich aus Fig. 1 erkennen lässt.
An jedem der Arme 8 ist ferner das Lager für je eine drehbare Umlenkrolle 12 befestigt, und je eine weitere Umlenkrolle 13 ist oberhalb der Waagsehale drehbar an einer zugehörigen Säule 14 gelagert, welche Bestandteil des Gestells 1 ist und sich auf der einen bzw. andern Seite der Waagschale 5 be findet. Eine waagrechte Strebe 15 verbindet die beiden Säulen 14 nahe ihrer obern Enden zwecks Vergrösserung der Stabilität der Vorrichtung. Zwei biegsame Zugorgane 16, beispielsweise Drahtseile, erstrecken sich zu beiden Seiten der Vaagschale 5 und laufen je über eine Umlenkrolle 12 am Pedal und eine Umlenkrolle 13 auf der Säule 14 und sind mit dem einen Ende am Gestell 1 und mit dem andern an der Waagschale 5 befestigt.
Die Angriffstelle der Zugseile an der Waagschale befinden sich an deren den Schwenkzapfen 6 abgekehrten hintern Ende.
Die Länge der Seile 16 ist so bemessen, dass sie bei unbelastetem Pedal locker sind und die Waagschale beim Wägen nicht behindern.
Das bei den Schwenlrzapfen 6 gelegene Austrittsende der Waagschale ist durch eine sehwenkbar an dieser befestigten Klappe 17 verschliessbar, die sich unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes selbsttätig schliesst, wenn die Waagschale in die horizontale Ruhelage verbracht wird. Von den vier vor handenen Füssen des Gestells 1 sind deren zwei mit Rollen 18 versehen, während die beiden andern Füsse keine solchen besitzen.
Wenn man das Gestell hinten, d. h. in Fig. 1 rechts, etwas anhebt, kann die Vorriehtung auf den Rollen 18 leicht an einen andern Arbeitsplatz gefahren werden, während sie sonst eine stabile Auflage hat.
Das zu wägende und in Transportbehält- nisse abznfüllende sehüttfähige Gut, beispielsweise Kohle, wird von dem in Fig. 1 rechts liegenden Ende her in die Waagschale eingefüllt, bis die Waage den gewünschten ilus- schlag zeigt. Das Gewicht der Kohle wird über die Stützorgane 4 auf die Wiegeplatte 2 der Waage übertragen. Nachher hält man das zu füllende Transportbehältnis, beispiels weise einen Sack, auf der andern Seite der Vorrichtung (in Fig. 1 links) unter das vordere Ende der Waagschale 5 und tritt auf das Trittbrett 10 des Pedals 8, 10. Dadurch schwenkt dieses nach unten und zieht über die Zugseile das hintere Ende der Waage schale nach oben in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien eingezeichnete Lage.
Die Klappe 17 öffnet sich bei der Schwenkung der Waagschale nach oben zufolge ihres Eigengewichtes und der Wirkung der auf sie drückenden Kohle selbsttätig, so dass die Kohle in den bereitgehaltenen Sack laufen kann. Beim Loslassen des Trittbrettes 10 schwenkt das Pedal unter der Wirkung der Federn 11 wieder in die voll gezeichnete Lage zurück, demzufolge auch die Waagschale sieh wieder auf die Stützorgane 4 auflegt.
Die beschriebene Vorrichtung kann von einer einzigen Person bedient werden, welche auch während des Kippens der Waagschale beide Hände zum Festhalten des Sackes frei hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Wägen und Abfüllei von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle, dadurch gekennzeichnet, dass die kippbare Waagschale mit einem schwenBbaren Pedal in ATerbindung steht, welches der die Abfüllung des Gutes durchführenden Person ermöglicht, die Waagschale zu kippen und hierbei einen Sack offen unter der Waagschale zu halten.UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass das Pedal schwenk- bar an einem den Unterbau der Waage bildenden Gestell gelagert ist und mittels we wenigstens eines biegsamen Zugorgans mit der Waagschale in Verbindung steht, wobei das Zugorgan bei unbetätigtem Pedal so lose ist, dass durch das Zugorgan keine Behinderung der Waagschale beim Wägen auftritt.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Zugorgans an der Waagschale und das andere am Unterbau der Waage befestigt ist, und dass das Zugorgan über eine am schwenkbaren Pedal drehbar gelagerte Umlenkrolle läuft.3. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan über ein am Gestell oberhalb der Waagschale gelagerte Umlenkrolle läuft, so dass die Waagschale beim Betätigen des Pedals eine Schwenkung nach oben ausführt.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal unter dem Einfluss von wenigstens einer Feder steht, die bestrebt ist, das Pedal nach oben in die normale Ruhelage zu schwenken, im Sinne einer Entspannung des Zugorgans.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal einen über wenigstens angenähert die ganze Breite der Vorrichtung sich erstreckenden Fusstritt besitzt.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seilzüge vorhanden sind, die sich zu beiden Seiten der Vorrichtung befinden.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Waagschale mit ihrem dem Betätigungsteil des Pedals zugekehrten Ende schwenkbar an der Waage gelagert und mit dem entgegengesetzten Ende am Zugorgan befestigt ist.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Waagschale im Querschnitt, der in einer parallel zur Schwenkachse der Schale liegenden Ebene ausgeführt ist, U-förmige Gestalt aufweist und dass das Austrittsende der Waagschale durch eine schwenkbar an dieser befestigten Klappe verschliessbar ist, die sich unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes beim Verbringen der Waagschale in die horizontale Lage selbsttätig schliesst und beim Kippen der Schale selbsttätig öffnet.9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass deren Gestell an mindestens zwei Füssen Rollen besitzt, während wenigstens ein anderer Fuss des Gestells keine Rolle aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH283272T | 1950-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH283272A true CH283272A (de) | 1952-05-31 |
Family
ID=4484034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH283272D CH283272A (de) | 1950-08-10 | 1950-08-10 | Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH283272A (de) |
-
1950
- 1950-08-10 CH CH283272D patent/CH283272A/de unknown
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