CH283272A - Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle. - Google Patents

Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle.

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CH283272A
CH283272A CH283272DA CH283272A CH 283272 A CH283272 A CH 283272A CH 283272D A CH283272D A CH 283272DA CH 283272 A CH283272 A CH 283272A
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CH
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weighing pan
pedal
weighing
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pan
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Inventor
Fierz Jakob
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Fierz Jakob
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle.



   Zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere   Kohle,    sind Vorrichtungen   bekannt,    welche eine   Waagschale    aufweisen, die zum Abfüllen des Gutes in Transportbehältnisse, beispielsweise Säcke, nach dem Wägen gekippt werden kann. Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch beim Abfüllen in Säcke den Nachteil, dass sie von einer einzigen Person nicht gut bedient werden können, da es bei ihnen kaum möglich ist, die   Waagsehale    zu kippen und   gleichzei-    tig den zu füllenden Sack offen und unter die Waagschale zu halten.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung des   genalmten      Mangels    und betrifft eine Vorrichtung zum Wägen und   Ab-    füllen von   sehüttfähigem    Gut, insbesondere Kohle, welche   Vorriehtung    dadurch   gekenn-    zeichnet ist, dass die kippbare   Vaagsehaie    mit einem schwenkbaren Pedal in Verbindung steht, welches der die   Ab-t'üllung    des Gutes durchführenden   Person    ermöglicht, die Waagschale zu kippen und hierbei einen Sack offen unter der Waagschale zu halten.



     Ein      Ausführungsbcispiel    des Erfindungsgegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 die Vorrichtung   in,    Seitenansicht,
Fig. 2 von vorn gesehen.



     Gemäss    der Zeichnung weist die Vorrichtung ein Gestell 1 auf,   weIches    den feststehenden unterbau einer   Waage    bildet, von der lediglich die Wiegeplatte 2 und ein die Ausgleiehelemente enthaltendes Gehäuse 3   siebt-    bar ist. An der Oberseite der Platte 2 sind zwei Stützorgane 4 für eine Waagschale 5 befestigt, welche aus einem U-förmig gebogenen Blech besteht. Am vordern Ende der   Waag-    schale 5 ist diese mittels waagrechter Zapfen 6 schwenkbar an zwei Auslegern 7 gelagert, die starr mit dem einen Stützorgan 4 verbunden sind, wobei die Schwenkachse   parallel-    zur Querschnitt ebene durch die Waagschale verläuft, in welcher diese U-förmige Gestalt besitzt.

   Am Gestell 1 sind zwei Arme 8 je bei 9 schwenkbar befestigt, deren freie Enden durch ein Trittbrett 10 miteinander verbunden sind, welches sich über die ganze Breite der Vorrichtung erstreckt, wie aus Fig. 2   ersiehtlieh    ist. Die Arme 8 bilden zusammen mit dem Trittbrette 10 ein schwenkbares Pedal, das unter dem Einfluss von zwei Federn 11 steht, die einerends je an einem der Arme 8 und andernends am Gestell 1 angreifen und das Bestreben haben, das Pedal nach oben in die in der Zeichnung mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Lage zu schwenken. Das Trittbrett 10 des Pedals befindet sich auf derjenigen Frontseite der   Vorriehtung,    auf weleher die Drehzapfen 6 der   Waagschale    5 angeordnet sind, wie sich aus Fig. 1 erkennen lässt.

   An jedem der Arme 8 ist ferner das Lager für je eine drehbare Umlenkrolle 12 befestigt, und je eine weitere Umlenkrolle 13 ist oberhalb der   Waagsehale    drehbar an einer zugehörigen Säule 14 gelagert, welche Bestandteil des Gestells 1 ist und sich auf der einen bzw. andern Seite der Waagschale 5 be  findet. Eine waagrechte Strebe 15 verbindet die beiden Säulen 14 nahe ihrer obern Enden zwecks Vergrösserung der Stabilität der Vorrichtung. Zwei biegsame Zugorgane 16, beispielsweise Drahtseile, erstrecken sich zu beiden Seiten der   Vaagschale    5 und laufen je über eine Umlenkrolle   12    am Pedal und eine Umlenkrolle 13 auf der Säule 14 und sind mit dem einen Ende   am    Gestell 1 und mit dem andern an der Waagschale 5 befestigt.

   Die Angriffstelle der Zugseile an der Waagschale befinden sich an deren den Schwenkzapfen 6 abgekehrten hintern Ende.



  Die Länge der Seile 16 ist so bemessen, dass sie bei unbelastetem Pedal locker sind und die Waagschale beim Wägen nicht behindern.



   Das bei den   Schwenlrzapfen    6 gelegene Austrittsende der Waagschale ist durch eine   sehwenkbar    an dieser befestigten Klappe 17 verschliessbar, die sich unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes selbsttätig schliesst, wenn die Waagschale in die horizontale Ruhelage verbracht wird. Von den vier vor  handenen    Füssen des Gestells 1 sind deren zwei mit Rollen 18 versehen, während die beiden andern Füsse keine solchen besitzen.



     Wenn    man das Gestell hinten, d. h. in Fig. 1 rechts, etwas anhebt, kann die   Vorriehtung    auf den Rollen 18 leicht an einen andern Arbeitsplatz gefahren werden, während sie sonst eine stabile Auflage hat.



   Das zu wägende und in   Transportbehält-    nisse   abznfüllende    sehüttfähige Gut, beispielsweise Kohle, wird von dem in Fig. 1 rechts liegenden Ende her in die Waagschale eingefüllt, bis die Waage den   gewünschten ilus-    schlag zeigt. Das Gewicht der Kohle wird über die Stützorgane 4 auf die Wiegeplatte 2 der Waage übertragen. Nachher hält man das zu füllende Transportbehältnis, beispiels  weise    einen Sack, auf der andern Seite der Vorrichtung (in Fig. 1 links) unter das vordere Ende der Waagschale 5 und tritt auf das Trittbrett 10 des Pedals 8, 10. Dadurch schwenkt dieses nach unten und zieht über die Zugseile das hintere Ende der   Waage    schale nach oben in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien eingezeichnete Lage.

   Die Klappe 17 öffnet sich bei der   Schwenkung    der Waagschale nach oben zufolge ihres Eigengewichtes und der Wirkung der auf sie drückenden   Kohle    selbsttätig, so dass die   Kohle    in den bereitgehaltenen Sack laufen kann. Beim Loslassen des Trittbrettes 10 schwenkt das Pedal unter der Wirkung der Federn 11 wieder in die voll gezeichnete Lage zurück, demzufolge auch die Waagschale sieh wieder auf die Stützorgane 4 auflegt.



   Die beschriebene Vorrichtung kann von einer einzigen Person bedient werden, welche auch während des Kippens der Waagschale beide Hände zum Festhalten des Sackes frei hat.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Wägen und Abfüllei von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle, dadurch gekennzeichnet, dass die kippbare Waagschale mit einem schwenBbaren Pedal in ATerbindung steht, welches der die Abfüllung des Gutes durchführenden Person ermöglicht, die Waagschale zu kippen und hierbei einen Sack offen unter der Waagschale zu halten.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass das Pedal schwenk- bar an einem den Unterbau der Waage bildenden Gestell gelagert ist und mittels we wenigstens eines biegsamen Zugorgans mit der Waagschale in Verbindung steht, wobei das Zugorgan bei unbetätigtem Pedal so lose ist, dass durch das Zugorgan keine Behinderung der Waagschale beim Wägen auftritt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Zugorgans an der Waagschale und das andere am Unterbau der Waage befestigt ist, und dass das Zugorgan über eine am schwenkbaren Pedal drehbar gelagerte Umlenkrolle läuft.
    3. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan über ein am Gestell oberhalb der Waagschale gelagerte Umlenkrolle läuft, so dass die Waagschale beim Betätigen des Pedals eine Schwenkung nach oben ausführt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal unter dem Einfluss von wenigstens einer Feder steht, die bestrebt ist, das Pedal nach oben in die normale Ruhelage zu schwenken, im Sinne einer Entspannung des Zugorgans.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal einen über wenigstens angenähert die ganze Breite der Vorrichtung sich erstreckenden Fusstritt besitzt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seilzüge vorhanden sind, die sich zu beiden Seiten der Vorrichtung befinden.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Waagschale mit ihrem dem Betätigungsteil des Pedals zugekehrten Ende schwenkbar an der Waage gelagert und mit dem entgegengesetzten Ende am Zugorgan befestigt ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Waagschale im Querschnitt, der in einer parallel zur Schwenkachse der Schale liegenden Ebene ausgeführt ist, U-förmige Gestalt aufweist und dass das Austrittsende der Waagschale durch eine schwenkbar an dieser befestigten Klappe verschliessbar ist, die sich unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes beim Verbringen der Waagschale in die horizontale Lage selbsttätig schliesst und beim Kippen der Schale selbsttätig öffnet.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass deren Gestell an mindestens zwei Füssen Rollen besitzt, während wenigstens ein anderer Fuss des Gestells keine Rolle aufweist.
CH283272D 1950-08-10 1950-08-10 Vorrichtung zum Wägen und Abfüllen von schüttfähigem Gut, insbesondere Kohle. CH283272A (de)

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