CH283278A - Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von festem Gut. - Google Patents

Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von festem Gut.

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CH283278A
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CH
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fan
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sieve
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Inventor
Gamper Robert
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Gamper Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/28Systems utilising a combination of gas pressure and suction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von festem Gut.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur pneumatisehen Förderung von festem Gut mit einem Gebläse, durch welches das   (-tut durell eine Sauglei-      tung angesaugt nud dureh    eine Druckleitung weiter befördert wird.



   Es sind schon solehe Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen das zu för  dernde    Gut durch einen Einwurftrichter zugeführt wird, in welehen durch das Gebläse   Luft durch eine Düse zugeführt wird,    wobei die ans der Düse austretende Luft das For  dergut    in die Druckleitung mitreisst. Solehe   Vorriehtungen haben    den Nachteil, dass das Fördergut   an1 meehanise} le oder manuelle    Art und Weise in den Trichter geworfen werden   mnss.    Ferner wird durch die engen Düsen der Wirkungsgrad des   Gebläses herab-    gesetzt, so dass im Geblase ein grösserer Druck erzeugt werden   mu#,    als wenn die Luft ohne eine solche Düse in die Druckleitung strö   men würde.

   Dieser Druck entspannt sieh je-    doch am Austritt aus der Düse und wird in der Druckleitung entsprechend dem grosseren Durchmesser herabgesetzt. Gleichzeitig wird die Luftgeschwindigkeit in der   Druek-    leitung herabgesetzt, so dass die   Förderlei-      stung sieh entsprechend    der. Weite der Druekleitung senkt. Es hat sich gezeigt, dass bei dieser Vorrichtung schon bei   geringer Xber-    lastung die Druckleitung verstopft wird und die Luft dann durch den Trichter entweicht, anstatt in der Druckleitung einen   hoheren    Druck und eine höhere Geschwindigkeit anzitnehmen und dadurch das   Fordergut    mit  zurei#en.   



   Es sind auch schon solche Fordervorrieh  tungen    bekannt geworden, bei welchen das   Fordergut    durch die Saugleitung angesaugt wird, dann zusammen mit der Luft durch das Gebläse hindurchgeht und in die Druekleitung gefordert wird. Solehe Vorrichtungen eignen sich jedoeh nur   fiiez    das Fördern von leichtem Gut, wie   Sagemehl,    Hobelspäne usw., da   spezifisch schweres Gut die Gebläseschau-      feln    zu   stark abnützt    und langfaseriges Gut, z. B. Heu oder Stroh, zerrissen wird.



   Die erwähnten Sehwierigkeiten sind bei der Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von festem Gut gemäss vorliegender Erfindung dadurch behoben,   da#    vor dem Gebläse ein rotierendes Sieb vorgesehen ist und dass ein direkter Durchlass für das Gut von der Saugleitung zur Druckleitung vorhanden ist, das Ganze derart, dass die Luft grösstenteils durch das Sieb und das Gebläse hindurchgeht, während das Gut grösstenteils von der Saugleitung durch den Durchlass di  rekt    in die Druckleitung geschleudert wird.



   In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des   Erfindungs-    gegenstandes dargestellt.



   Fig.   1    zeigt einen Schnitt durch eine   Fordervorrichtung nach    der Linie I-I der Fig. 2.



   Fig. 2 ist ein Schnitt naeh der Linie II-II der Fig. 1. 



   Fig. 3 ist ein der Fig.   1    entsprechender Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform.



   Fig.   4    und 5 sind entspreehende Schnitte durch zwei weitere Ausführungsformen, und
Fig. 6 zeigt einen der Fig.   1      ähnliehen    Schnitt einer weiteren Ausführungsform, und
Fig. 7 und 8 sind Schnitte nach den Linien VII-VII bzw.   VIII-VIII    der Fig. 6.



   Beim Beispiel nach Fig.   1    und 2 bezeichnet   1    ein Gehäuse, in welchem eine   Antriebs-    welle 2 gelagert ist, auf der ein   Gebläseflü-      gelrad    3 und ein scheibenförmiges rotierendes Sieb 4 sitzen ; das Sieb besteht z. B. aus einem gelochten Blech oder Drahtgeflecht. In das Gehäuse   1    mündet eine Saugleitung 5, durch welche das feste Schüttgut angesaugt wird.



  Ferner ist an das Gehäuse   1    eine Druckleitung 6 angeschlossen, durch welche das Gut mittels des Gebläses weiterbefördert wird.



  Eine Leitfläche 7 ist so geformt, dass sie eine   Abstreifkante    8 längs des Siebes bildet. Wenn die Welle 2 angetrieben wird, dreht sich das Gebläserad 3 und das Sieb   4.    Durch die Saugleitung 5 wird Luft und Fördergut angesaugt.



  Das in das Gehäuse   1    eintretende Gut hat durch seine kinetische Energie das Bestreben, unmittelbar in die Druckleitung 6   geschleu-    dert zu werden, da die letztere sich annähernd in der Fortsetzung der Saugleitung befindet, annähernd die gleiche Richtung wie diese hat und ein direkter Durchlass von der   Saug-zur Druekleitung    vorhanden ist. Das Schleudergut, das durch den Saugluftstrom gegen das Sieb 4 angesaugt wird, wird durch letzteres durch   Zentrifugenwirkung      wegge-    schleudert und gelangt in die Druckleitung 6.



  Sollte durch das Sieb etwas Gut   mitgenom-    men werden, so wird dasselbe durch den   Ab-    streifer 8 vom Sieb 4 abgestreift und durch die Leitfläche 7 in die Druckleitung 6 geleitet.



  Im Gehäuse 1 befindet sich auf der Saugseite des Gebläses eine Einlassöffnung 9, welche durch eine Klappe 10 geschlossen bzw. mehr oder weniger geöffnet werden kann, um je nach Erfordernis Zusatzluft dem Gebläse zuzuführen. Die Luft geht somit grösstenteils durch das Sieb und das Gebläse hindurch, während das Gut grösstenteils direkt von der Saug-in die Druckleitung geschleudert wird.



   Das Beispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich vom Beispiel nach Fig.   1    und   2    dadurch, dass an Stelle des   Gebläseflügelrades    13 ein mehrstufiger   Axialverdichter    mit   Laufrad-    schaufelkränzen 11 und   Leitradschaufel-    kränzen 12 vorhanden ist. Von der Druckseite dieses Verdiehters führt ein Kanal 13 zur Druckleitung 6. Die übrige Ausbildung und Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist gleich wie beim Beispiel nach Fig.   1    und 2.



   Beim Beispiel nach Fig.   4    sind zwei Gebläseflügelräder 3, 3'auf einer gemeinsamen Welle 2 so angeordnet, dass deren   Saugseiten    gegeneinander gerichtet sind. Auf der Saugseite jedes Rades 3, 3'sitzt auf der Welle 2 ferner je ein scheibenförmiges Sieb   4,      4'.    Zwischen diesen beiden Sieben 4, 4'mündet die Saugleitung 5 annähernd tangential ein. Ferner ist an die   Druckseiten    beider Gebläseflü  gelräder    3, 3'eine gemeinsame Druckleitung 6 angeschlossen. Das Fordergut gelangt aus der Saugleitung 5 unmittelbar durch einen Durchlass in die Druckleitung 6, wobei das auf die Siebe 4, 4'auftreffende Gut durch Zentrifugalwirkung in die Druckleitung 6 geschleudert wird.

   Ferner sind gleich wie beim ersten Beispiel Abstreifer und Leitbleche vorgesehen.



   Beim Beispiel nach Fig. 5 ist zwischen den zwei   Gebläseflügelrädern    3, 3'statt der beiden Siebe 4, 4'ein trommelartiges Sieb 14 vorhanden, das sich vor den   Flügelrädern    3, 3' befindet. Die Saugleitung mündet hier tangential zum Sieb   14,    wobei das Fördergut, das auf dieses Sieb 14 auftrifft, ebenfalls in die gemeinsame Druckleitung 6 geschleudert wird. Das trommelartige Sieb 14 konnte statt    t    zylindrisch auch   doppelkegelstumpfartig    oder auch anders geformt sein.



   Das in Fig. 5 gezeigte zylindrische Sieb 14 konnte auch bei einer Vorrichtung nach Fig.   1,    2 bzw. 3 an Stelle des seheibenförmigen Siebes 4 angewendet werden.



   Ferner könnte die Einlassöffnung 9 statt durch die Klappe 10 auch durch ein Ventil, einen Schieber usw. geschlossen, bzw. mehr oder weniger geöffnet werden.



   Das Beispiel nach Fig. 6 bis 8 zeigt eine   ähnliehe    Vorrichtung wie die Fig.   1    und 2.



  Das Gehäuse 1 ist hier spiralförmig ausgebildet, und zwischen dem Gebläserad 3 und dem rotierenden, auf der Achse 2 sitzenden Sieb 4 ist eine Trennwand 15 vorgesehen, welche im Bereich des Siebes 4 eine kreisförmige Offnung aufweist, durch welche hindurch die Luft aus der Saugleitung 5 durch das Ge  bläserad    3 angesaugt werden kann.

   Ferner ist an der Stelle, an welcher die Saugleitung 5 in das Gehäuse 1 einmündet, ein über den Rand des Siebes 4   greifendes    Leitblech 16 an der Trennwand 15 vorgesehen, welches Leitblech 16 verhindert, dass das durch die Saugleitung 5 eintretende Gut in den Spalt zwischen Sieb 4 und Trennwand 15 gelangt, bzw. das Sieb   beschadigt.    Wie ans Fig. 8 ersichtlich ist, wird durch die Trennwand 15 die an das Gebläserad 3 angeschlossene Druckleitung 6 von dem Durchlass   6'für    das Fördergut getrennt gehalten. Die Leitwand 7 mit Abstreifkante 8 dient hier gleich wie beim Beispiel nach Fig.   1    und 2 dazu, das   Farder-    gut vom Sieb 4 abzustreifen und in den Durchlass 6'abzuleiten.

   Am Ende der Trennwand 15 ist an der Stelle, wo der Durchlass 6' in die Druckleitung 6 mündet, eine Klappe 17 vorgesehen, welche verhindert, dass Druckluft zur Saugseite des Gebläses   zurüekströmt.    Der die Druckleitung 6 und den Durchlass 6'trennende Teil der Trennwand 5 kann gegen die   Druekluftseite    koniseh verjüngt verlaufen, so dass eine gewisse Saugwirkung auf das im direkten Durchlass 6'befindliche Material ausgeübt wird ähnlich wie bei einer Injektordüse. Je nach den Druckverhältnissen kann die Klappe 17 mehr oder weniger geöffnet oder geschlossen werden. Sie könnte auch weggelassen werden, wenn ein Zurüekströmen der Druckluft nicht zu befürchten ist.



   Ausser Schüttgut, wie z. B. Getreide und    d    Heu, können auch Garben, gefüllte Säeke oder anderes, festes Gut mit Vorrichtungen der beschriebenen Art gefördert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur pneumatisehen Förde- rung von festem Gut, mit einem Gebläse, durch welches das Gut durch eine Saugleitung angesaugt und durch eine Druckleitung weiterbefordert wird, dadurch gekennzeich- net, dass vor dem Gebläse ein rotierendes Sieb vorgesehen ist und dass ein direkter Durchlass o für das Gut von der Saugleitung zur Druckleitung vorhanden ist, dass Ganze derart, dass die Luft grösstenteils durch das Sieb und das Gebläse hindurchgeht, während das Gut grösstenteils von der Saugleitung durch den Durchlass direkt in die Druckleitung geschleudert wird.
    UNTERANSPRLTCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb auf der Gebläsewelle sitzt und mit dem Gebläserad rotiert.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleitung auf der Saugseite des Siebes in das Gehäuse einmündet und dass die Saug-und Drucklei- tung in derselben Richtung verlaufen, so dass das Gut durch seine kinetische Energie bestrebt ist, aus der Saugleitung durch den Durchlass direkt in die Druckleitung zu gelangen.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Saugseite des Siebes ein Abstreifer vorgesehen ist, der über eine Leitfläehe an die Druckleitung angeschlossen ist, so dass durch den Abstreifer vom Sieb abgestreiftes Gut in die Drucklei- tung gelangt.
    4. Vorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse ein Flügelrad aufweist, in welehes die Luft in der Mitte eintritt und zentrifugal austritt.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse ein Axialgebläse ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse mehrstufig ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Saugseite des Gebläses eine regulierbare Einlassöffnung fiir die Zuführung von Zusatzluft vorgesehen ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Saugseite des Gebläses ein scheibenförmiges Sieb vorgesehen ist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gebläse mit gegeneinander gerichteter Saugseite auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, wobei je ein scheibenförmiges Sieb auf der Saugseite jedes Gebläses vorgesehen ist und zwischen den Sieben die Saugleitung einmündet, während die Druekseiten der beiden Ge bläse in eine gemeinsame Druckleitung füh- ren.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gebläse mit gegeneinander gerichteter Saugseite auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, wobei zwischen, den beiden Gebläsen eine Siebtrom- mel angeordnet ist, die sieh mit den Gebläse dreht und wobei die Saugleitung tangential zu diesem Sieb ausmündet, während die Druckseiten der beiden Gebläse in eine ge meinsame Druckleitung führen.
CH283278D 1953-06-12 1950-05-20 Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von festem Gut. CH283278A (de)

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