CH283349A - Spülautomat, insbesondere für Aborte. - Google Patents

Spülautomat, insbesondere für Aborte.

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CH283349A
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CH
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Inventor
Frank Anton
Gregor Dr Schech
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Frank Anton
Gregor Dr Schech
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/02Self-closing flushing valves
    • E03D3/08Self-closing flushing valves with other retarding devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description


  Spülautomat, insbesondere für Aborte.    Es ist bereits ein Spülautomat vorge  schlagen worden, bei welchem ein den Was  serablauf des Automaten unter Federdruck       geschlossen    haltendes Ventil mit einer     Bewe-          gungsverzögerungseinrichtung        zwangläufig     und über ein Übersetzungswerk mit einem zur  Betätigung des Automaten dienenden Hand  griff automatisch     auslösbar    verbunden ist,  derart, dass wohl die     Bewegungsverzögerungs-          einriclitung    vom Öffnen bis zum Wieder  schliessen des Ventils wirkt,

   der Handgriff  jedoch beim öffnen des Ventils im Überset  zungswerk vom Ventil entkuppelt und mit  dem Ventil erst wieder     kuppelbar    wird, wenn  das Ventil wieder geschlossen ist. Die weitere  Ausbildung dieses bereits vorgeschlagenen  Spülautomaten kann z. B.

   darin bestehen,  dass mit einem     Wiegehebel    sowohl der Arm  eines mit dem Handgriff verbundenen Knie  hebels als auch ein das Ventil mit der     Be-          wegungsverzögerungseinrichtung    verbinden  der Schwenkhebel in Wirkungsverbindung  stehen, so dass der     Wiegehebel    von unten ge  gen den Schwenkhebel anliegt und der     Knie-          hebelarm    durch Abstützen auf den     Wiege-          hebel    wirkt und durch die     Neigung,    die der       Wiegehebel    beim Betätigen des Handgriffes  gegenüber diesem Kniehebelarm erfährt, von.

    dem     Wiegehebel        abspringst.,    dadurch das Ver  zögerungswerk dem Druck der Ventilfeder  freigebend.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf einen ähnlichen Spülautomaten, ins  besondere für Aborte, welcher gegenüber    den bekannten Automaten die Verbesserung  aufweist, dass Mittel zur Regulierung der       V        assermenge    pro Spülung vorgesehen sind.  In dieser Weise kann der Spülapparat jedem       V@Tasserdruck    angepasst werden.     Zweckmässi-          gerweise    kann die Verzögerungseinrichtung  mit einem verstellbaren Regler ausgerüstet  sein.  



  Im folgenden wird an Hand der Zeich  nung, rein beispielsweise, eine Ausführungs  norm des Erfindungsgegenstandes nebst  einer Variante beschrieben. Dabei zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch den Spül  automaten,       Fig.        \3    einen     Querschnitt    gemäss der Linie       B-B    in der     Fig.    1 und die       Fig.    3 und     -t    eine Einzelheit, gemäss einer  Variante, in Seiten- und Frontalansicht.

    Gemäss der dargestellten Ausführungs  form ist mit 1 eine Grundplatte bezeichnet,  auf welcher ein     Wassereinlaufrohr    2 und ein       Wasserauslaufrohr    3 befestigt sind. In be  kannter Weise ist, im     Wasserauslaufrohr    3 an  dessen entern Ende ein Ventilsitz mit Ventil  angeordnet. Das Ventil steht unter dem Ein  fluss einer Druckfeder, welche sich in einer  durch eine Ausweitung des Rohres gebilde  ten Kammer 4 befindet und das Ventil gegen  den Ventilsitz zu drücken bestrebt ist,     so    dass  das Ventil das Rohrende verschlossen hält.

         Um    das untere Ende des     Ausflussrohres    3 ist  ein     Anschlussstutzen    5 mittels eines Bügels 6  befestigt, so dass zwischen dem Rohrende und      Stutzen 5 ein ringförmiger Zwischenraum  entsteht.  



  Gegen Anschläge 12, die an     der    Kammer     -1     sitzen, stützen sich die Gabelenden eines  Schwenkhebels 13 ab, welcher bei 14 an der       Grundplatte    1 gelagert     ist.    Am andern Ende       des        Schwenkhebels    13 ist ein Lenker 15 an  geordnet, welcher mit einem auf der Grund  platte 1 bei 16 drehbar gelagerten Zahnrad  17 in Verbindung steht. Dieses stellt ein Glied  eines     Beweg%ingsverzögerLingswerkes    18 dar.

    Das     Bewegungsverzögerungswerk    ist. mit  einem aus der Zeichnung nicht näher ersicht  lichen     Fliehkraftregler        aivsgerüstet,    welcher  in üblicher Weise mit einer an. einer W     elle     verschiebbaren Regulierscheibe versehen ist.  Diese Regulierscheibe steht unter dem Ein  fluss eines Hebels 7, mittels welchem die  Drehzahl des     Fliehkraftreglers    beeinflussbar  ist. Selbstverständlich könnte an Stelle eines       Fliehkraftreglers    auch ein Regler nach einem  andern Regelprinzip, z. B. ein pneumatisch  wirkender Regler oder dergleichen, vorge  sehen sein.  



  An der Grundplatte 1 ist bei 19 ein       Wiegehebel    20 gelagert, der mit seinem einen  Ende mit einer Rolle 21 von unten gegen die  Fläche 8 des Schwenkhebels 13 anliegt und  dessen anderes Ende mit einem Kniehebelarm  29 in Wirkungsverbindung steht. Gemäss dem  in der     Fig.    1 gezeigten Ausführungsbeispiel  ist der     Wiegehebel    20 bei     20a    gelenkig mit  dem Kniehebelarm 29 verbunden. Mit 23 ist.  eine Feder bezeichnet, welche den Wiege  liebel 20 gegen den Kniehebelarm 29 drückt.

    Eine andere Möglichkeit besteht gemäss     Fig.    3  darin, dass man am entsprechenden Ende des       Wiegehebels    20 eine     Mulde    10 anordnet, in  welcher sieh eine am Kniehebelarm 29 befe  stigte Rolle 11 abstützt. Um ein     Herausglei-          ten    der Rolle 11 aus der --Mulde 10 zu verhin  dern, ist es zweckmässig, letztere verstellbar  am     Wiegehebel    20     zii    befestigen.

   Zu     diesem     Zwecke ist eine     Schwalbenschwanzführung        2.1     vorgesehen, in welcher das die Mulde 10 auf  weisende Stück 22 so verschoben werden  kann,     dass    die Rolle 11 stets in der Mulde 10  gehalten bleibt.    Das dem     Wiegehebel    20 abgekehrte Ende  des Kniehebelarmes 29 stellt mit einem Knie  hebelarm 27 in gelenkiger Verbindung, wel  cher     anderends    in einer     all    der (;rundplatte  1. befestigten Lagerung 25 schwenkbar gela  gert ist.

   Mit 28     (Fig.    2)     ist    ein Hebel be  zeichnet, der     zur        Verscliwenhung    des Knie  hebelarmes 27 dient, zu diesem Zwecke mit  letzterem in     Wirkungsverbindung    steht     und     einen Handgriff 26     trägt.    Zur     Begrenzung     der     Verschwenkbarkeit    des     Kniehebelarmes          :'_    7 ist im Bereiche des     Wiegehebels    20 eitle  Stellschraube 9 angeordnet.  



  In Bereitschaftsstellung des beschriebenen  Spülautomaten ist das Ventil geschlossen.  Soll nun der     Spülautomat    zur     Wirkung    kom  men, so wird der Handgriff 26 im Uhrzeiger  sinn bewegt, wodurch die     Kniehebelarme    27  und 29     versehw        enkt        werden.    Der mit dem  Arm 29 in     Wirkungsverbindung    stehende       Wiegehebel    20 wird     ebenfalls        versch-,venkt,

       wobei die Grösse der     Versehwenkung        dureb     entsprechende     Einstellung    der Stellschraube 9  vorausbestimmbar ist. Über die Rolle 21 wird  ein Druck mittels des     Schwenkhebels    13 auf  die Anschläge 12 ausgeübt,     ivas    die Verschie  bung der Kammer 4 in axialer Richtung     und     dementsprechend eilte Öffnung des nicht ge  zeichneten Ventils     verursacht.        Gleichzeitig     wird das Verzögerungswerk 18 in Tätigkeit  gesetzt,

   so dass     null    der     Schwenkhebel    13  unabhängig von der Stellung des     Hand-l-iffes     26 durch das     Verzögerungswerk    18 unter  Vermittlung des     Lenkers    15 in gehobener  Stellung gehalten wird.     Naell    Ablauf des Ver  zögerungswerkes kehrt der     Schwenkhebel    13  in seine     ursprünglielie    Lage     zurück        und    das  Ventil wird geschlossen.

   Eine nochmalige Be  tätigung des Handgriffes 26 während des       Spülvorganges    bleibt so lange     wirkungslos,        lii5     das     Verzögerungswerk    abgelaufen ist, da der       Wiegehebel    20 keine Einwirkung auf den  Schwenkhebel. 13 ausüben kann.  



       IJie    besonderen Vorteile des beschriebenen  Spülautomaten seien in folgendem kurz     züi-          sammengefasst     1. Die gelenkige     Verbindung        des    Wiege  hebels 20 mit dem Kniehebelarm 29 sichert      das einwandfreie Funktionieren des Automa  ten, da Funktionsstörungen infolge Unterbre  chung der Verbindung, wie dies bei der übli  chen Anordnung einer Rolle am Arm 29 oft  vorkam, praktisch     ausgeschlossen    bleiben.  



  2. Die     Anorchung    der Stellschraube 9,  welche als Anschlag für den     Wiegehebel    20  dient, erlaubt eine exakte Regulierung der       S        pülwasserinenge.     



  3. Durch die     Regulierbarkeit    des Verzöge  rungswerkes ist eine weitere     -Möglichkeit    zur  Einstellung der Spülwassermenge gegeben.  



  4. Die Anordnung     des        Anschlussstutzens    5  um das     Wasserauslaufrohr    3 bewirkt bei der  Betätigung des Apparates eine     Luftansau-          gung    in der Leitung, so dass dadurch keine  Verunreinigungen in die Speiseleitung ge  langen können und damit ein Verbreiten an  steckender Krankheiten verhütet wird.  



  5. Der Spülautomat kann sowohl für  Hoch- als auch für     Niederdruckwasserleitun-          gen    gebraucht werden. Bei niedrigem     Was-          serdriiek,    z. B. unter zwei Atmosphären, wird  die Stellschraube 9 ganz geöffnet und das       Laufwerk    auf grösste Verzögerung einge  stellt, während bei Hochdruck die Regulie  rung in     entgegengesetztem    Sinne erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spülautomat, bei welchem ein den Was serablauf des Automaten unter Federdruck geschlossen haltendes Ventil mit einer Bewe- gungsverzögerungseinricbtung zwangläufig und über ein Übersetzungswerk mit einem zur Betätigung des Automaten dienenden Handgriff autoniatiscli aaslösbar verbunden ist, derart, dass wohl die Bewegungsverzöge- rungseinrichtung vom öffnen bis zum Wie derschliessen des Ventils wirkt, der Handgriff jedoch beim Öffnen des Ventils im Über setzungswerk vom Ventil entkuppelt und mit dem Ventil erst wieder kuppelbar wird,
    wenn das Ventil wieder geschlossen ist., dadurch ge- kennzeichnet, dass Mittel zur Regulierung der Wassermenge pro Spülung vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spülautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs einrichtung mit einem -einstellbaren Regler ausgerüstet ist. 2. Spülautomat nach Patentansprueli und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung mit einem Fliehkraftregler ausgerüstet ist, welcher unter dem Einfluss eines Verstellorganes steht. 3.
    Spülautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welchem mit einem Wiegehebel sowohl ein Arm eines mit dem Betätigungshandgriff verbundenen Kniehe bels als auch ein das Ventil mit der Bewe- gungsverzögerungseinrichtung verbindender Schwenkhebel in Wirkungsv erbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche des Wiegeliebels eine Stellschraube angeordnet ist. 4.
    Spülautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wiegehebel und der Knie- liebel aneinander angelenkt sind. 5. Spülautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das dem Kniehebel zugekehrte Ende des Wiegehebels mit einer verstellbaren Mulde versehen ist. 6. Spülautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Verstellung der Mulde das entsprechende Ende des Wiegehebels mit einer Schwalbenschwanzführung versehen ist.. 7.
    Spülautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wasserablauf- rohr von einem Anschlussstutzen derart um geben ist, dass zwischen Rohrende und Stutzen ein Zwischenraum verbleibt.
CH283349D 1950-02-28 1950-02-28 Spülautomat, insbesondere für Aborte. CH283349A (de)

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