CH283358A - Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr für Feuerungen. - Google Patents
Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr für Feuerungen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr für Feuerungen. Es sind schon Vorrichtungen zur Rege lung der Verbrennungsluftzufuhr für Feue rungen von Öfen, insbesondere Zimmeröfen, bekannt, die einen Wärmefühler aufweisen, welcher der Kühlwirkung eines vom Schorn steinzug erzeugten Luftstromes ausgesetzt ist. und ein die Verbrennungsluftzufuhr überwa chendes Regelorgan in Abhängigkeit vom Schornsteinzug steuert.
Die Erfindung besteht, nun darin, dass die Kühlung des Regelfühlers durch einen geson derten, vom Schornsteinzug erzeugten Hilfs luftstrom erfolgt, wobei Mittel vorgesehen sind, welche den für die Regelung uner wünschten Einfluss der Schwankungen der Ofenhitze auf den Regelfühler ausschalten.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Regelfühler in einem gesonderten Hilfsluftkanal angeordnet, wo bei der den Fühler umgebende Teil des -Ka nals von einem, vorzugsweise rohrförmigen, aus gut wärmeleitendem Material bestehenden Leitungsstück gebildet wird, welches derart beweglich, vorteilliafterweise schwenkbar ge lagert und derart durch einen auf die Ofen hitze ansprechenden zweiten Wärmefühler (Korrekturfühler) gesteuert wird, dass es mit zunehmender Ofenhitze mehr von der Ofen wand entfernt wird und umgekehrt.
Eine weitere Möglichkeit, der Ausschaltung des schädlichen Einflusses der Ofenhitze auf den Regelfühler ist. gemäss einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung auch da durch gegeben, dass man den Regelfühler in einen gesonderten Hilfsluftkanal einbaut, in welchem an mindestens einer Stelle ein Dros selorgan vorgesehen ist, das in Abhängigkeit von den Schwankungen der Ofenhitze ge steuert wird und dementsprechend die Stärke des Hilfsluftstromes und die durch diesen auf den Regelfühler ausgeübte Kühlwirkung ändert.
Durch die Erfindung wird eine äusserst exakte Regelung der Verbrennungsluftzufuhr erreicht, da vor allem zufolge der Verwen dung eines gesonderten Hilfsluftstromes eine strenge Abhängigkeit zwischen der den Aus schlag (die Deformation) des Regelfühlers bestimmenden Kühlwirkung und dem Schorn steinzug gewährleistet ist. Die erwähnten Mittel zum Ausschalten der Schwankungen der Ofenhitze sorgen dabei dafür, dass die Erhit zung des Regelfühlers von solchen Schwan kungen nicht beeinflusst wird, so dass der Regelausschlag dieses Fühlers tatsächlich nur vom jeweiligen Schornsteinzug abhängt.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht eines Ofens mit der Vorrichtung nach der einen Ausführungsform in schematischer Darstellung und Fig. 2 einen Längsschnitt hierzu in grösserem Massstab nach der Linie II-11 der Fig. 1, während Fig. 3 die zweite Ausführungsform samt Ofen in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung wieder gibt.
Gemäss den Fig. 1 und 2 tritt die für die Feuerung erforderliche Verbrennungsluft V durch die Öffnung 1 ein und gelangt über den Kanal 2 in den Feuerungsraum bzw. Aschen raum. Die Öffnung 1 wird von einer Klappe 3 überwacht, die durch einen Arm 4 gesteuert wird, welcher an einem z. B. als Bimetall streifen ausgebildeten Wärmefühler 5 befe stigt ist. Dieser als eigentlicher Regelfühler wirkende Wärmefühler ist in einem bei 6 offenen Kanal 7 untergebracht, durch wel chen der gesonderte, vom Schornsteinzug erzeugte, zur Kühlung des Regelfühlers die nende Hilfsluftstrom H geführt ist.
Der den Regelfühler umgebende Kanalteil ist nun gemäss einer Ausführungsform der Erfindung vorzugsweise durch ein aus gut wärmeleitendem Metall, z. B. Kupfer; Alumi nium oder dergleichen, hergestelltes rohrför- miges Leitungsstück 8 gebildet, das bei 9 im obern feststehenden, den Anschluss des Hilfs kanals an den Ofen bildenden 'Teil 10 des Hilfsluftkanals schwenkbar gelagert ist. Die ses Leitungsstück 8 steht unter dem Einfluss eines zweiten, vorzugsweise gleichfalls als Bimetallstreifen ausgebildeten Wärmefühlers (Korrekturfühlers) 11, der z.
B. unmittelbar an der Ofenvorderwand angebracht ist, wo bei durch Anbringung einer den Fühler teil weise umgebenden Umhüllung 14 aus gut wärmeleitendem Metall (Kupfer, Aluminium oder dergleichen) die Wärmeübertragung von der Ofenwand auf den Fühler verstärkt ist. Diese Umhüllung 14 könnte indessen auch fehlen.
Der Korrekturfühler greift mit sei nem wirksamen Teil derart am Leitungsstück 8 an, dass dieses nach Massgabe des Anstieges der Ofen-,vandtemperatur (Ofenhitze) von der Ofenvorderwand 12 weggeschwenkt, d. h. dem Wärmeeinfluss dieser Wand mehr entzogen wird. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass im Innern des Leitungsstückes 8, unab hängig von den Sehwankungen der Ofenhitze, im wesentlichen konstante Temperaturver hältnisse gegeben sind, was eventuell noch da durch begünstigt werden kann, dass man an dem der Ofenvorderwand zugekehrten Wand teil des Leitungsstüekes 8 eine wärmeisolie rende Abschirmung vorsieht,
die beim dar gestellten Ausführungsbeispiel durch ein Sehirmblech 15 gebildet ist.
Sowohl die Befestigung des Regelfühlers im Kanalteil 10 als auch die Verbindung die ses Fühlers mit dem Steuerarm 4 ist z. B. durch je zwei Stellschrauben 16 bzw. 17 justierbar gemacht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist, folgende Der Regelfühler 5 wird unter Vermitt- l-ang des Leitungsstückes 8 vom Ofen her erwärmt und gleichzeitig durch den vom Schornsteinzug in dieses Stüek eingezogenen Hilfsluftstrom H gekühlt. Aus diesen beiden Einflüssen resultiert eine bestimmte Gleieh- gewichtslage des Fühlers, der über den Arm 4 auf die Klappe 3 derart übertragen wird, dass sich eine bestimmte Verbrennungsluft zufuhr ergibt.
Vergrössert sich nun der Schornsteinzug, so hat dies eine Verstärkung des IIilfsluftstromes und damit der Kühlwir kung desselben zur Folge, was seinerseits wieder eine Änderung der Deformation des Regelfühlers auslöst, die über den Arm 4 eine solche Verstellung der Drosselklappe 3 bewirkt, dass eine Verkleinerung der Ein trittsöffnung für die Verbrennungsluft ein tritt. Die einzelnen Einflüsse sind so aufein ander abgestimmt, dass trotz des vergrösser ten Schornsteinzuges die von diesem in den Ofen eingezogene Verbrennungsluftmenge gleichbleibt.
Bei einer Verkleinerung des Schornstein zuges ergeben sich die umgekehrten Verhält nisse.
Durch die Einwirkung des Korrekturfüh- lers 11 wird, wie schon oben erwähnt, dafür gesorgt, dass die Temperaturverhältnisse im Innern des den Regelfühler 5 aufnehmenden Leitungsstückes im wesentliehen konstant bleiben und sich daher der kühlende Einfluss der Hilfsluft, unabhängig von der Ofenhitze, stets nur in strenger Abhängigkeit vom Schornsteinzug auswirkt. Der Hilfsstrom kann dabei so geführt werden, dass er unter Um- ständen als Primär- und/oder Sekundärluft an der Verbrennunä- teilnimmt.
(Teniäss Fig. 3 kann der schädliche Ein fluss der Schwankungen der Ofenhitze auf den Regelfühler 5 auch dadurch ausgeschaltet werden, dass man an mindestens einer Stelle des Hilfsluftkanals ein Drosselorgan für die Hilfsluft vorsieht, das durch den auf die jeweilige Ofenhitze ansprechenden Korrek- tui#fühlei- 11 in Abhängigkeit von der Ofen hitze derart gesteuert, wird, dass ein von den Sehwankungen der Ofenhitze unabhängiger Aussehlag des Regelfühlers erhalten wird.
Zur Vereinfachung des Aufbaues wird dabei das Drosselorgan zweckmässig durch . einen zungenförmigen Fortsatz lla des Korrek turfühlers 11 gebildet, der durch eine Öff nung 7a der Wand des Hilfskanals 7 in das Innere des letzteren ragt -und bei Deforma tion des Korrekturfühlers den Strömungs- quersehnitt des Kanals an einer Stelle mehr oder minder verkleinert bzw. vergrössert. Der z.
B. unmittelbar an der Ofenvorderwand an gebrachte Korrekturfühler ist auch hier teil weise finit einer Umhüllung 14 aus gut wärme leitendem --Metall (Kupfer, Aluminium oder dergleichen) versehen, um eine Verstärkung der Wärmeübertragung von der Ofenwand auf den Fühler zu erreichen. Diese Umhül lung 14 könnte aber auch fehlen.
Es sei noch erwähnt, dass der Fühler 5 die Klappe 3 auch unmittelbar steuern könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Regelung der Verbren nungsluftzufuhr für Feuerungen von Öfen, mit, einem Wärmefühler, welcher der Kühl wirkung eines vom Schornsteinzug erzeugten Luftstromes ausgesetzt ist und ein die Ver brennungsluftzufuhr überwachendes Regel organ in Abhängigkeit vom Sehornsteinzug steuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Küh lung des Wärmefühlers (5) durch einen ge sonderten, vom Schornsteinzug erzeugten Hilfsluftstrom. (H) erfolgt, wobei Mittel (11) vorgesehen sind, welche den für die Regelung unerwünschten Einfluss der Schwan- kungen der Ofenhitze auf den Regelfühler ausschalten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der als Regel fühler wirkende Wärmefühler ('5) in einem gesonderten Hilfsluftkanal (7) angeordnet. ist, wobei der den Fühler umgebende Teil des Kanals in einem rohrförmigen Leitungsstück (8) verläuft, welches derart beweglich gela- bert und dutrch einen auf die Ofenhitze an sprechenden, zweiten, als Korrekturfühler wirkenden Wärmefühler (11) gesteuert wird, dass es mit zunehmender Ofenhitze mehr von der Ofenwand entfernt wird und umgekehrt. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Leitungsstück (8) im den Ansehluss an den Ofen bildenden Ende des Hilfsluftkanals (7) schwenkbar ge lagert ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass das Leitungsstück (8) aus Metall hergestellt ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an dein der Ofen wand (12) zugeli:ehrten Wandteil des Lei tungsstückes (8) ein wärmesehirinendes Or gan angeordnet ist. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Korrektur fühler (11) unmittelbar an der Ofenwand (1?) angebracht und teilweise mit einer Um hüllung (14) aus Metall versehen ist. 6. Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Be festigung des Regelfühlers (5) uni Hilfsluft- kanal als auch die Verbindung dieses Füh lers mit dem Steuerarm (4) für das die Ver brennungsluftzufuhr überwaehende Regel organ justierbar gemacht sind. 7.Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelfühler (5) in einem gesonderten Hilfsluftkanal (7) liegt, in welchem an mindestens einer Stelle ein Drosselorgan vorgesehen ist, das in Ab hängigkeit von den Schwankungen der Ofen hitze gesteuert wird und dementsprechend die Stärke des Hilfsluftstromes (H) und die durch diesen auf den Regelfühler (5) aus geübte Kühlwirkung ändert. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das im Hilfsluft kanal vorgesehene Drosselorgan unmittelbar an einen auf die jeweilige Ofenhitze anspre- chenden Korrekturfühler (11) angeschlossen ist. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Drosselorgan durch einen in den Hilfsluftkanal (7) hinein ragenden zungenförmigen Fortsatz (11a) des Korrekturfühlers gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT283358X | 1949-08-02 |
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| CH (1) | CH283358A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110802B (de) * | 1957-11-02 | 1961-07-13 | Burger Eisenwerke Ag | Raumtemperaturregler fuer mit festen Brennstoffen beheizte OEfen und Heizkessel |
| DE1178969B (de) * | 1958-02-11 | 1964-10-01 | Buderus Eisenwerk | Selbsttätige Verbrennungsluftsteuerung mit Bimetallelement für Heizgeräte. |
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1950
- 1950-07-05 CH CH283358D patent/CH283358A/de unknown
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| DE1110802B (de) * | 1957-11-02 | 1961-07-13 | Burger Eisenwerke Ag | Raumtemperaturregler fuer mit festen Brennstoffen beheizte OEfen und Heizkessel |
| DE1178969B (de) * | 1958-02-11 | 1964-10-01 | Buderus Eisenwerk | Selbsttätige Verbrennungsluftsteuerung mit Bimetallelement für Heizgeräte. |
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