CH283427A - Verfahren zur Herstellung einer filmbildenden Mischung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer filmbildenden Mischung.

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CH283427A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L61/00Compositions of condensation polymers of aldehydes or ketones; Compositions of derivatives of such polymers

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer filmbildenden Mischung.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung einer praktisch neutralen film  bildenden     Mischung.    Man kann diese Mischung  als praktisch wasserfreies Produkt herstellen,  das mindestens bei Zusatz einer untergeord  neten Menge eines mit Wasser mindestens       weit-ehend    mischbaren, organischen Lösungs  mittels in Wasser löslich ist. Die Mischung  kann in     Forin    einer     wässerigen    Lösung ausser  als Lack auch als Bindemittel, Imprägnier  mittel, Klebemittel und dergleichen dienen.  



  Die filmbildende Mischung wird erfin  dungsgemäss erhalten durch Vermischen der  folgenden drei Komponenten:  <I>Komponente 1:</I> Ein     niedrigmolekulares,     zumindest     hydrophiles,    härtendes Aldehyd  Kondensationsprodukt, welches aktive     Me-          thylolgruppen    enthalten kann, wie z. B.     Re-          sole    oder     Aminoplaste.     



       Komponente        II:    Ein Harz, das wenigstens  teilweise aus Komponenten mit höheren, vor  zugsweise     unverzweigten,        aliphatischen    Grup  pen gewonnen wurde und daher     plastifizie-          rend    wirkt, das ferner     Carboxylgruppen    und  zahlreiche     hydrophile    Gruppen trägt,

   welch  letztere mindestens vorwiegend aus     1y        droxyl-          gruppen    entsprechend einer     1y        droxy        1äqui-          valentzahl    von     140-2ö0    bestehen. Solche Ver  bindungen erhält man leicht durch die Bil  dung von     Alkydharzen    aus geeigneten Aus  gangsstoffen.  



       Komponente   <I>111</I> ist eine wasserlösliche,  stark basische Stickstoffverbindung wie Am-         inoniak    oder eine starke organische Stick  stoffbase, welche mit der Komponente     II     unter Bildung einer     Seife    reagiert.  



  Die Wasserlöslichkeit der aus     II    und     III     gebildeten Harzseife wird in vielen Fällen  durch die     mitverwendete    Komponente I unter  stützt. Es kann aber auch die Komponente     III     die Wasserlöslichkeit der Komponente I unter  stützen oder sogar erst herbeiführen, kurz,  es findet eine vorteilhafte, oft sehr über  raschende, wechselseitige Unterstützung der  Wasserlöslichkeit eines Teils der Komponen  ten durch die andern statt.

   Die     Komponenten     werden unter     Umständen    zweckmässig erst  kurz vor Gebrauch der wässerigen Lösung  vereinigt.     Übrigens    ist. oft eine geringere  Menge der Komponente     III    ausreichend, als  zur vollständigen Neutralisation des gesamten  Gemisches erforderlich ist.  



  Komponente I erteilt der gesamten     Mi-          uchung    die     'Eigenschaft,    beim Erhitzen in  den unlöslichen und     unschmelzbaren    Zustand  überzugehen. Zufolge dieser Eigenschaft eig  nen sich solche Mischungen vor allem als  Grundlage für industrielle     Einbrennlacke.    Es  ist jedoch nicht erforderlich, dass die Kompo  nente I, allein erhitzt, in den unlöslichen und       unsehmelzbaren    Zustand übergeht.

   Wenn im  folgenden diese Komponente mit  härtend        bezeichnet    wird, so werden darunter sowohl  Kondensationsprodukte verstanden, die, allein  erhitzt,     unschmelzbar    werden, als auch solche,  die beim Erhitzen einen zwar relativ hoch-      molekularen, aber nicht     unschmelzbaren    Zu  stand erreichen.  



  Beispiele für geeignete härtende Konden  sationsprodukte sind     Phenolalkohole    und       -polyalkohole,    d. h. noch     niedrigmolekulare,     durch Kondensation von ein- oder mehrker  nigen     Phenolen    mit Formaldehyd im alka  lischen Medium gewonnene (von fixen     Alka-          lien    jedoch befreite) Verbindungen, ferner  kristalline oder vorzugsweise amorphe Form  aldehydverbindungen des Harnstoffes,     Thio-          harnstoffes,        Melamins    usw., die gleichfalls       Methylolverbindungen    oder deren Derivate  sind,

   die nur noch über einen Teil der  ursprünglichen     Methylolgruppen    verfügen.  Als     hydrophile    (Truppen der Komponente     1I     kommen neben den     Hydroxylgruppen    alle  sauerstoffhaltigen Gruppen in Betracht, wie  Ester-, Äther-,     Carbonylgruppen.    In der Mehr  zahl der Fälle dienen die zuletzt genannten  nicht nur zur Erhöhung der Wasserlöslich  keit der Komponente     II,    sondern sind über  dies erforderlich, um einen homogenen kla  ren, eingebrannten Film zu erzielen. Dies wird  im     folgenden    als  Verträglichkeit  der Kom  ponenten I und     II    bezeichnet.

   Sie beruht, ver  mutlich, teilweise wenigstens, auf wechsel  seitigen     Polyverätherungsreaktionen,    daher  werden auch in der Komponente     II        Hydroxyl-          gruppen    von primären Alkoholen bevorzugt.  



  Die Komponente     II    kann aber ausserdem  Gruppen besitzen, welche diese Komponente       polymerisationsfähig    machen, welche Grup  pen ihr nicht nur einen mehr oder weniger       härtbaren    Charakter verleihen, sondern gleich  falls zufolge wechselseitiger Reaktionen mit  der Komponente I (insbesondere wenn diese  ein     Phenolalkohol    ist) Verträglichkeit der  Komponenten herbeiführen. Die Anwesenheit  solcher Gruppen erzielt man z.

   B. durch Ver  wendung von     Akryl-,        Malein-,        Fumar-,    Zitro  nensäure, von Fettsäuren trocknender Öle,  von     Naturharzsäuren,    von     Ally        lalkohol    oder  auch von andern ungesättigten Alkoholen usw.  als Ausgangsstoffe bei der Herstellung der  Komponente Il.  



  Die     Acidität    der Komponente     II    kann ver  hältnismässig gering sein. In vielen Fällen    genügt schon eine Säurezahl von etwa 40, um  eine ausreichende Wasserlöslichkeit des ge  samten Vereinigungsproduktes zu gewähr  leisten. In der Regel wählt man eine Säure  zahl von etwa 45-65. Unter Umständen ver  dient eine noch höhere Säurezahl den Vorzug.  So kann z. B. durch fortgesetzte     Veresterung     eine beträchtliche Molekülvergrösserung der  Komponente     II    erzielt werden, vorausgesetzt,       da.ss    geeignete Temperaturen beim schliess  liehen     Härtungsvorgang    zur Anwendung kom  men.

   Anderseits kann auch der Anteil der  Komponente     III    entsprechend erhöht werden,  was in gewissen Fällen von Vorteil ist.  



  Oft erfüllt das billige     Ammoniak    am  besten die Funktion der Komponente     III.    In  vielen Fällen verdienen aber andere wasser  lösliche, organische, starke     Stickstoffbasen     den Vorzug, wie die untersten Vertreter der  primären, sekundären, tertiären oder     quar-          tären        aliphatischen    Amine oder Gemische hie  von, weil sie, im Gegensatz zu Ammoniak,  durch etwa freiwerdenden Formaldehyd in  der Kälte nicht unwirksam werden, wodurch  sonst die Lagerfähigkeit der gebrauchsfertigen  Kombinationen leidet. Durch Verwendung  mehrwertiger     aliphatiseher    Amine, wie z. B.

         Äthylendiamin,        Putrescin,        Cadaverin    usw.,  kann eine zusätzliche     Molekülvergrösserung     durch Zusammentritt der Komponenten     II     und     III    bzw. durch anschliessende, entspre  chende Reaktionen ein zusätzlicher     Hä.rtungs-          effekt    erzielt werden. Verwendet man     Alkylol-          amine,    wie z.

   B. das marktgängige     Triäthanol-          amin,    so wird mittelbar die Zahl freier       Hydroxylgruppen    in der aus     II    und     IIl    ge  bildeten     plastifizierenden    Komponente erhöht.  



  Wie schon oben gesagt, beträgt die       Hy        droxyläquivalentzahl    der Komponente     1I,     d. h. die Gewichtsmenge Harz in Gramm,  in der durchschnittlich eine freie     Gramm-          Hydroxylgruppe    vorhanden ist, 140 bis 250,  um der doppelten     Aufgabe    (siehe oben) ge  recht zu werden, doch kann im allgemeinen  diese     Äquivalentzahl    200 nur dann überschrei  ten,

   wenn die Komponente I in v     orherrschen-          dem    .oder erheblichem Masse aus     Phenolalko-          holen    von  blockierten      Phenolen    oder aus sonst      relativ reaktionsträgen     Methylolverbindungen     besteht.  



  Um     Verlaufstörungen    zu vermeiden, ist es  im allgemeinen ratsam, die     Hydroxyl-    und  sonstigen     hydrophilen    Gruppen in Kompo  nente     II    auf das für die Erzielung der  Wasserlöslichkeit ausreichende Mass zu be  schränken oder dieses nicht wesentlich zu  überschreiten, wobei man gleichzeitig den  Anteil von reaktionsträgen Verbindungen in  Komponente I eventuell in angemessenem Masse  erhöht. Es kommt auf eine von Fall zu Fall  zu treffende Kompromisslösung an. Hierbei  ist zu beachten, dass  Verträglichkeit  der bei  den Hauptkomponenten sich nicht nur in  einem klaren, eingebrannten Film äussern soll,  sondern auch in einem möglichst makromole  kularen, der daher in jeder Beziehung auch  möglichst widerstandsfähig ist.

   Dieses letzte  Ziel wird eben durch eine unter den gegebe  nen Umständen möglichst weitgehende, wech  selseitige Reaktion zwischen den Komponenten  erreicht.  



  Beispiele für eine  relativ reaktionsträge   Komponente sind     Phenolalkohole    von      blok-          kierten         Phenolen,    d. h. von solchen, die  namentlich in den reaktionsbevorzugten Stel  len (o, o, p)     Substituenten    tragen, oder     Amino-          plaste    (d. h.     Methylolverbindungen    von Poly  amiden), deren     Methylolgruppen    teilweise  durch Monoalkohole     veräthert    sind.  



  Für das vorliegende Verfahren haben sich  für eine solche     Verätherung    besonders die  niedrigsten Halbäther des     Glykols    und     Di-          glykols,    wie das handelsübliche     Äthylglykol,     bewährt, die überraschenderweise zu wasser  löslichen und dennoch gut verlaufsfähigen       Verätherungsprodukten    führen.

   Die Verträg  lichkeit von     Aminoplasten,    und zwar auch  solcher, deren     Härtungsfähigkeit    durch par  tielle     Verätherung    abgeschwächt wurde, kann  ferner durch     Mitverwendung    von     Phenolalko-          holen,    insbesondere solchen aus blockierten       Phenolen,    erhöht werden.  



  Ist die Komponente     1I    ein     Alky        dharz,    so  wird der     hydrophile    Charakter am einfach  sten durch geeignete Wahl des Veresterungs-    mittels herbeigeführt, z. B. durch Verwen  dung von Polyglykolen usw. Zur Erzielung  einer grösseren Anzahl freier, tunlichst pri  märer     Hydroxylgruppen    im Molekül (d. h.

    einer hinreichend niedrigen     Hydroxyl-Äqui-          valentzahl,    um Verträglichkeit mit der Kom  ponente I zu gewährleisten) verdienen be  sonders     Pentaerythrit,        Bi-    und     Polypenta-          erythrit    den Vorzug sowie ähnliche, aus Alde  hyden oder     Ketonen    und Formaldehyd durch  Kondensation und Reduktion gewonnene Poly  alkohole, z. B.     Trimethylolpropan,        Eneaheptit,          Tetramethy        lol-Cyelohexanol    und andere mehr.

         fi'brigens    ist Vorsorge zu treffen, dass keine  gegenseitige     Veresterung    etwa angewandter  einwertiger Komponenten stattfindet. Die  mehrbasischen     Carbonsäuren,    die das     Alkyd-          harz    bilden, können     aliphatisch,        hydroaroma-          tisch    oder aromatisch, gesättigt oder ungesät  tigt sein, wie Bernstein-,     Adipin-,        Sebacin-,     Zitronen-,     Malein-,        Fumar-,        Hexahydrophthal-,          Campher-,

          Phthalsäure    usw. oder die entspre  chenden     Anhydride.    Es kommen aber auch  nicht eindeutig definierte, nichtkristalline       Polycarboxylverbindungen    (bzw. deren An  hydride) in Frage, die durch Anlagerung von       Maleinsäureanhydrid    an     höhermolekulare    Ver  bindungen, wie insbesondere     Abietinsäure     (Kolophonium),     Ricinen-    und     Eläostearin-          säure    bzw. die entsprechenden Öle, als auch       Fettsäuredestillationsrückstände,    wie Stearin  pech oder sogenanntes     Oxydpech,    entstehen.  



  Zur Überwindung von Verlaufs- und  Oberflächenstörungen trägt man für die An  wesenheit höherer     aliphatiseher    oder un  gesättigter Gruppen (worunter auch     ali-          eyclisehe    Gruppen zu verstehen sind), die  gesättigt sein können, Sorge. In Komponente I  kann die Anwesenheit einer solchen Gruppe  z.

   B. durch anteilweise oder ausschliessliche  Verwendung eines     Phenolalkohols    aus einem  höheren     Alkylphenol,    wie     Propyl-,        Butyl-          usw.        -phenol,    oder - insbesondere bei     Amino-          nlasten    - durch geeignete partielle     Veräthe-          rung    der aktiven     Methylolgruppen    erzielt.  werden. Überraschenderweise können selbst  solche     Phenolalkohole    trotz ihrer sehr ge  ringen Wasserlöslichkeit oft in erheblicher      relativer Menge zur Anwendung gelangen.

    Hingegen muss die Komponente     II    wenigstens  teilweise aus Ausgangsstoffen mit höheren,  vorzugsweise     unverzweigten,        aliphatischen     Gruppen gewonnen sein. So werden z. B.  höhere Fett- und Harzsäuren, höhere Alko  hole oder     langkettige        Polycarbonsäuren    bei  der Herstellung geeigneter     Alkydharze    mit  verwendet.

   Wenn der     hydrophile    Charakter  der Komponente nicht ausreicht, um die er  forderliche     Verdünnbarkeit    des gesamten Ver  einigungsproduktes mit Wasser herbeizufüh  ren, wird dieser Mangel meist durch den Zu  satz einer geringen Menge eines wasserver  träglichen organischen Lösungsmittels über  wunden.  



  Wenn die basische Komponente aus Am  moniak oder einem andern, leichtflüchtigen  bzw.     _    durch abgespaltenen Formaldehyd un  wirksam werdenden Stoff besteht, können  Verbindungen der Base mit starksauren Stof  fen als     Härtungsbeschleuniger    verwendet wer  den. Diese Verbindungen können entweder  gesondert oder so hergestellt werden, dass zu  gleich mit der Zugabe der Komponente     III     zu den andern Komponenten auch der saure  Stoff selbst hinzugefügt wird. Sie sind natür  lich in katalytischen Mengen anzuwenden,  und es eignen sich z. B.     Sulfosäuren,    partielle  Schwefel-     und        Phosphorsäureester,    Chlor  essigsäure usw. bzw. deren Verbindungen mit  der verwendeten Base.

    



  Die Komponente I kann mit der Kompo  nente     II    bei erhöhter Temperatur in be  schränktem Masse zur     Umsetzung    gebracht  werden, ehe die Vereinigung mit der Kom  ponente     III    bzw. die Herstellung der     wäss-          rigen    Lösung vollzogen wird.

   Sofern Kom  ponente I ein     Phenolalkohol    ist, namentlich  aus einem blockierten, sogenannten     Alkyl-          phenol,    soll Komponente     II    Gruppen enthal  ten, welche diese Komponente     polymerisations-          fähig    machen und die, wie gesagt, zu wechsel  seitigen Reaktionen mit der Komponente I  führen. Man erzielt hierdurch,     da.ss    das Ver  einigungsprodukt     höhermolekular    wird,     -Lind          demzufolge    ein rascheres Anziehen des     wäss-          rigen    Lackes.

      Wahrscheinlich beteiligen sich alle drei  Komponenten an der Bildung des hochmole  kularen Zustandes beim Einbrennen. Mit der  nach vorliegender Erfindung hergestellten  Mischung kann man hochelastische und haft  feste Filme von ausserordentlicher Härte er  halten; insbesondere bei Wahl einer     pheno-          lischen    Komponente I ist es möglich, selbst       gegen    kochendes Wasser äusserst beständige       Einbrennlackierungen        zu    erhalten.  



  Wie auch die folgenden Beispiele zeigen,  kann das vorliegende Verfahren in sehr viel  fältiger Weise     ausgeführt.    werden. Zusätzlich  zu den genannten Stoffen können harzartige,  an sich wasserlösliche Stoffe, wie teilweise  oder zur Gänze verseifte     Vinylester,    gewisse       Zelluloseester    oder     -äther    oder andere     Hy-          droxylverbindtingen,    verwendet werden.  



  Das Anwendungsgebiet von nach dem Ver  fahren hergestellten     wässrigen    Lösungen ist  daher sehr breit. Die     wässrigen    Lösungen kön  nen normale     Einbrennlaeke    (Grundierungen  und Decklacke) für serienmässige Spritz-,  Tauch- und     Walzlackierungen    metallener  Gegenstände aller Art, ersetzen. Sie können  auch als heisstrocknende Binde- und Imprä  gniermittel dienen oder z. B. zur Herstellung  wasserfester Schleifpapiere. Unter Umständen  können sie auch als kalttrocknende     Anst.rieh-          mittel    dienen, z. B. bei feuchtem Mauerwerk.

    Wurde Ammoniak als basische Komponente  gewählt, so tritt auch in der Kälte allmählich       Unlöslichkeit    in Wasser ein. Neben der volks  wirtschaftlich höchst bedeutsamen Ersparnis  an kostbaren Lösungsmitteln ist ein grosser  Vorteil des Verfahrens bzw. der dadurch ge  winnbaren Produkte darin zu erblicken, dass  bei ihrer Anwendung eine Feuersgefahr völlig  ausgeschlossen und keinerlei gesundheitliche  Schädigung     desVerarbeiters    zu     befürchten    ist.  



       Einbrennlaeke    auf     phenoliseher    Basis müs  sen bei Temperaturen oberhalb etwa.     140     ein  gebrannt werden, während Kombinationen mit       Aminoplasten    auch bei etwa 70-80  C in un  gefähr einer halben Stunde eingebrannt wer  den können. In diesen Fällen können daher  auch hölzerne Gegenstände oder Stoffe lackiert  bzw. imprägniert werden.      Da in vielen Fällen auch geringere Men  gen der basischen Komponente genügen, als  zur vollständigen Neutralisierung nötig sind,  können auch     alkaliempfindliche    Pigmente,  wie     Pariserblau,    Chromgelb usw., zur Herstel  lung pigmentierter Lacke herangezogen wer  den.  



  Es ist bekannt, aus     Alkydharzen    und     härt-          baren    Harnstoff- oder     Phenol-Formaldehyd-          kondensat.ionsprodukten,    eventuell unter An  wendung von     Emulgatoren,    wässerige Emul  sionen herzustellen. Ferner wurden bereits       Polyesterharze    durch Umsetzen mit Ammoniak  oder     aliphatisehen.    Aminen in wasserlösliche  Verbindungen übergeführt..

   Ein anderer Vor  schlag geht dahin, zunächst einen mehrwer  tigen Alkohol. mit einem     Cberschuss    einer  mehrbasischen Säure in Reaktion     zxi    bringen  und hernach der wässerigen     Harzlösung    einen  wasserlöslichen Polyalkohol zuzusetzen. Durch  Behandlung dieses     Harzes    mit einer wässe  rigen Lösung einer     flüchtigen    Base, wie Am  moniak, erhält man dann eine wässerige Lö  sung des Polyesterharzes bzw. der daraus ge  bildeten Seife.  



  <I>Ausführungsbeispiele:</I>  1.. Aus 21.0     Gew.-Teilen    Zitronensäure, 125       Gew.-Teilen        n-Hexvlalkoliol    und 100     Gew.-          Teilen        Pentaerythrit    wird ein Mischester       (Alkydliarz)    mit einer Säurezahl. von etwa       65-70    hergestellt. Dieser Ester hat eine       1Iydroxyläquivalentzahl    von etwa 145.

   Man  vermischt das     Alkydharz    mit einem neutrali  sierten, aus 150 Teilen Phenol und 200 Teilen       Formaldehyd        (30%)        mit        Hilfe        eines        starken,     alkalischen Kontaktmittels bei gewöhnlicher  oder mässig erhöhter Temperatur gewonnenen,  wasserlöslichen Kondensationsprodukt     (Phe-          nolalkoholgemisch)    und setzt mindestens so  viel Ammoniak oder einer andern wasserlös  lichen organischen Stickstoffbase hinzu, dass  auch bei weiterer Verdünnung eine klare  Lösung bestehen bleibt.  



       Man        erhält        eine        etwa        70        %        ige,        wässerige     Lösung der filmbildenden Mischung, die min  destens nach Zugabe von z. B. Ammoniak bis  zur neutralen Reaktion mit     Wasser    beliebig    weiterverdünnt werden kann.

   Zur Verwen  dung dieser Mischung als Tauch- oder     Spritz-          lack    kann man sie auf einen     Festkörpergehalt          von        35-40%        verdünnen.        Ein        zu        lackierendes     Blech oder ein sonstiger     metallener    Gegen  stand wird zunächst     sorgfältigst    von Fett  stoffen befreit und allenfalls durch Behand  lung mit Mineralsäuren oder auf mecha  nischem Wege     aufgeraulit.    Nach     Aufbringen     der wässerigen Lacklösung durch Spritzen  oder Tauchen auf die Bleche 

  usw. und durch       Einbrennen    bei     l_70-180     C während 15-30  Minuten     erhält    es eine     zähhaftende,    glänzende,       knickfeste    Lackierung, die selbst gegen heisses  Wasser beständig ist.  



  Ersetzt man einen Teil des Kondensations  produktes aus Phenol durch ein solches aus  einem höheren Homologen, z. B. .durch     p.-tert.-          liutylphenol-Di-Alkohol,    so wird die Eben  mässigkeit der     Lackierung-    noch verbessert.

    Trotz der nur ganz geringen Aufnahmefähig  keit des zuletzt genannten     Kondensations-          produktes        für        Wasser        (etwa.        nur        10%        seines          Troekengewiehtes)    können bis zu etwa<B>150</B>  Teilen davon auch allein mit dem oben be  schriebenen Ester verarbeitet. werden. Für       Laekierungszweeke    ist die     Verdünnbarkeit    mit  Wasser dennoch ausreichend. Erforderlichen  falls kann sie durch     Mitverwendung    von z. B.

         Glykol        -@ithylhalbäther    unterstützt werden,  oder man verwendet. an Stelle von Ammo  niak eine stärkere Base, z. B.     Triäthanolamin,          Äthylendiamin    usw., und macht die Lösung  alkalisch. Im vorliegenden Falle empfiehlt, sich  auch der Zusatz eines sauren Beschleunigers,  z. B. eines partiellen     Phosphorsäureesters,    der  die Senkung der     Einbrenntemperatur    von  etwa 180 auf l40  C ermöglicht, wobei fast  farblose Filmschichten erhalten werden.  



  2. Aus 100     Gew.-Teilen        Pht-halsäureanhy-          drid,    1.50 Teilen eines trocknenden Öls und  75-80 Teilen     Pentaerythrit    wird ein     Alkyd-          harz    mit einer Säurezahl von 60-70 und  einer     Hydroxyläquivalentzahl    von etwa 225  hergestellt. Das Öl wird zuvor mit einem Teil  des     Pentaerythr        its    in bekannter Weise um  gesetzt     (umgeestert),    um eine glatte Vereini  gung mit. dem     Phthalsättreanhydrid    zu er-      möglichen.

   Das     Alky        dharz    bildet bei Zusatz  von verdünntem Ammoniak eine trübe und  zähe Seife. Durch deren Vermischen mit  einem Gemisch von     Phenolalkoholen,    das aus  90 Teilen Phenol und 60 Teilen einer     Xy        lenol-          fraktion,    die hauptsächlich 1-,     ?-,        4-Xylenol          enthält,        und        180        Teilen        Formaldehyd        (40%          Vol.)

      gewonnen wurde und nur sehr     be-          sehrä.nkt    mit Wasser     verdünnbar    ist, wird  ein klares, glattfliessendes, mit Wasser beliebig  v     erdünnbares    Produkt erhalten.  



  Diese Mischung kann wie die nach Beispiel 1  erhaltene nach entsprechender Verdünnung  als Tauch- oder     Spritzlack    für industrielle       Einbrennlaekierungen    dienen. Nach Einbren  nen bei etwa 160  C, welche Temperatur durch  Zugabe von Säurebeschleunigern     noelr    herab  gesetzt werden kann, wird eine gegen kochen  des Wasser völlig widerstandsfähige     Laekie-          rung    erhalten.  



  Die Mischung kann eventuell auch als  Grundlage eines     Anstriehmittels    dienen, das  allmählich gegen     Wasser    unempfindlich wird  und erhärtet. In diesem Falle     setzt    man     7iveek-          mä.ssig    einen     Trocknungsbeschleuniger    zu, z. B.       Cobaltacetat,    das sich mit einem kleinen Teil  der     Ammoniumseife    umsetzt.  



  3. 40     Gew-Teile    Kolophonium werden mit  10 Teilen     Maleinsäure    in bekannter Weise um  gesetzt; hierauf werden 40 Teile Fettsäure  eines trocknenden     öls    und 20 Teile von aus  der     Paraffinoxydation    stammenden,     sogenann-          ten    Vorlauffettsäuren     (C6    bis     Cs)    und 45 Teile       Tet.ramethylol-Cyelohexanol    zugesetzt und  unter Rühren so lange auf     220     erhitzt, bis  eine     Säurezahl    von etwa 60 erreicht. ist.

   Die       Hydroxyläquivalentzahl    beträgt etwa     24.5.    All  fangs     entweiehende    Vorlauffettsäure wird  ständig ins     Reaktionsgemiseh        zugrückgeführt.     



  Der erhaltene     3Iiselrester    wird mit, einem  aus 45 Teilen Phenol, 15 Teilen     o-Kresol    und  80 Teilen     Formaldehyd        (301/oig)    mit Hilfe  starker Alkalien bei etwa 30 C erhaltenen,  neutralisierten     Kondensationsprodukt.    und mit  einer ausreichenden Menge Ammoniak zur Er  zielung einer leicht alkalischen Reaktion     ver-          miseht.    Die Mischung ist zwar nicht un-    begrenzt,

   aber zur     Erzielung    von     Taueh-    oder       Spritzkonsistenz    völlig ausreichend mit Wasser       verdünnbar.    Gegebenenfalls werden noch etwa  15 Teile (das sind etwa     101/o    des Gesamt  körpers) n- oder     sek.-Butanol    zugesetzt,     uni     die Löslichkeit und     Flussfähigkeit    der     Mi-          sehung        bzw.    ihrer     Lösung    zu unterstützen.  



  Besonders nach     Zugabe    von     Besehleuni-          gern    der oben genannten Art (und einer ent  sprechenden Menge Ammoniak)     zum        wässrigen     Lack kann bei einer     Einbrenntemperatur    von  etwa l70  C eine     lroehglänzende        Laekieruna-          erzielt    werden.  



  Das Kolophonium und die     troeknende    Fett  säure können auch durch das billig     zugäng-          liehe        Tallöl    in entsprechender Menge und Zu  sammensetzung ersetzt werden.  



       4..    Aus 120     Gew-Teilen    eines     trocknenden     Öls, 70     Gew-Teilen        Pentaervtlrrit    und 50       Gew.-Teilen        Adipinsäure    wird zunächst. ein  fast neutraler Ester hergestellt, der mit 35  Teilen     Phthalsäureanhydrid    in einem getrenn  ten Arbeitsgang kurz auf 180  C erhitzt. wird.  Der auf diese Weise erhaltene saure     liisc@r-          ester    hat eine     Säurezahl    von etwa 50 und     eine          I3ydroxvlä.qrrivalentzalrl    von etwa 235.

   Dieser  wird     mit    einem     aus    30 Teilen     p-tert.-Butylphe-          nol        und        40        Teilen        Formaldehyd        (30%:

  )        mittels     Alkalien gewonnenen, neutralisierten, flüs  sigen     Kondensationsprochrkt    (der eine Teil  der Komponente I) und einem. wie folgt her  gestellten,     wasserlöslielren        Harnstoffharz    (der  andere Teil der Komponente I)     vermischt     <B>1.80</B> Teile     Dimethylollrarnstoff,        :3    Teile       Paraformaldeh@M,    450 Teile     -lthylerrglyl@ol-          äthylhalbäther    und so viel eines     Oceigneten,     sauren Katalysators, dass ein 1)1I von etwa     5,:

  i     entsteht,     werden    mehrere Munden am kochen  den Wasserbad erhitzt, bis das     Reaktions-          gemiseh    etwa     351/o        rrielrtflüebtige    Bestandteile  aufweist.     Hernaelr    wird das gebildete Reak  tionswasser samt frei gebliebenem     (1lykol-          ätlrer    im     Vakuum        abdestilliert.     



  Nach Zugabe von Ammoniak oder einer  andern äquivalenten Base erhält man eine  beliebig mit Wasser     verdünnbare        Mischring.         Ein daraus hergestellter Lack mit etwa       30        %        Festkörpergehalt        ergibt,        bei        120-140         C     eingebrannt, eine glatte, glänzende und knick  feste Lackierung. Nach Zugabe von sauren  Beschleunigern kann die     Einbrenntemperatur     auf 70-80  C bei halbstündiger Einbrenn  dauer erniedrigt werden, wobei dennoch eine  gegen kaltes Wasser beständige Lackierung  erzielt wird.  



  Im vorliegenden Beispiel könnte     Dime-          thylolharnstoff    durch ein amorphes, zähflüs  siges, aus überschüssigem Formaldehyd und       Harnstoff    gewonnenes, wasserlösliches Kon  densationsprodukt und eine entsprechende  Menge von zusätzlichem Harnstoff ersetzt  werden.  



  5. Ein     Alkydharz    mit einer Säurezahl von  etwa 80 und einer     Hydroxyläquivalentza.hl     von etwa 135, gewonnen durch gemeinsame       Veresterung    von<B>1.00</B> G     ew.-Teilen        Adipinsäure,     70     Gew.-Teilen        Trimethylolpropan    und 30       Cew.-Teilen        Pentaerythrit    wird mit etwa  30 Teilen     Triäthanolamin    nur teilweise neu  tralisiert, so dass sich ein     pH-Wert    von etwa  5,5     ergibt.    Nach Zugabe einer geringen Menge  eines verflüssigenden, wasserlöslichen,

   orga  nischen Lösungsmittels, 100 Teilen     Dimethylol-          harnstoff    und 3 Teilen     Paraformaldehvd    wird  so lange auf 60  erhitzt, bis klare Lösung ein  getreten und eine gewünschte Beschaffenheit.  des     Festkörpers    erzielt ist.

   Es tritt im vor  liegenden Falle schon von Anfang an wechsel  seitige     Polyverätherung    zwischen dem här  tenden Kondensationsprodukt     (lVIethylolver-          bindung)    und der     plastifizierenden,    an     Hy-          droxylgruppen    reichen Komponente ein, was  rasch zur     Celatinierung    der     Reaktionsmasse     führen kann. Es ist daher entsprechende Vor  sieht geboten. Schliesslich wird das Reaktions  gemisch durch Zugabe von weiterem     Triätha-          nolamin    oder einer andern Base     vollständig     neutralisiert.  



  Die erhaltene Mischung ist unbegrenzt  mit Wasser     verdünnbar    und kann als Grund  lage für     Einbrennlacke,    Imprägnier- und  Bindemittel Verwendung finden, wobei ohne  weiteres     Härtungstemperaturen    von etwa  120  C ausreichend sind.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPUUCH Verfahren zur Herstellung einer filmbilden den, praktisch neutralen Mischung, dadurch gekennzeichnet, dass man folgende drei Kom ponenten miteinander vermischt : I. ein nied- rigmolekul.ares härtendes Aldehydkondensa- tionsprodukt, das wenigstens hydrophil ist, II. ein Harz,
    das wenigstens teilweise aus Komponenten mit höheren aliphatisehen Crrup- pen gewonnen wurde und daher plastifizie- ren.d wirkt und das freie Carboxylgruppen und zahlreiche hydrophile Gruppen trägt, welch letztere mindestens vorwiegend aus Hydroxylgruppen entsprechend einer Hy- droxyläquivalentzahl von 140-250 bestehen, und das im Verein mit III., nämlich einer wasserlöslichen, stark basischen Stickstoffver bindung, eine Seife bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I ein Kondensationsprodukt von Aldehyden mit Phenolen ist. 2. Verfahren nach Patentanspr ucb, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I ein Kondensationsprodukt von Aldehyden mit mehrwertigen Amiden ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da- flureh gekennzeichnet, da.ss die Komponente I von ihr von der Herstellung anhaftenden alkalischen Katalysatoren befreit ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hydrophilen Gruppen der Komponente 1I mindestens vor wiegend aus primären Hydroxylgruppen be stehen. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da- i durch gekennzeichnet, dass die Komponente Il unverzweigte aliphatische Kohlenwasserstoff reste aufweist. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente III Ammoniak ist. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente III eine wasserlösliche, starke organische Stickstoffbase ist. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch-gekennzeichnet, dass die Stickstoffbase einwertig ist. 9. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Stickstoffbase mehrwertig ist. 10. Verfahren nach Unteranspruch 1., da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I aus Phenolalkoholen besteht. 11. Verfahren gemäss Unteranspruch 1.0, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompo nente I zumindest teilweise aus Phenolalko- holen aus blockierten Phenolen besteht. 12. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I aus einem wasserlöslichen Aminoplast und einem Phenolalkohol besteht.
    13. Verfahren nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I aus einem wasserlöslichen Aminoplast und einem aus einem blockierten Phenol gewon nenen Phenolalkohol besteht. 14. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die härtende Kom ponente I zum Teil freie Methylolgruppen, zum Teil mit mindestens einwertigen alkoho lischen Verbindungen verätherte Methylol- gruppen aufweist. 15.
    Verfahren nach Unteranspruch 1.1, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente 1 aus Aminoplasten besteht, deren Methylol- gruppen teilweise mit teilweise verätherten mehrwertigen Alkoholen veräthert sind. 16. Verfahren nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I aus Aminoplasten besteht, deren Methylol- gruppen teilweise mit Halbäthern des Gly kols von niedrigen Alkoholen veräthert sind. 17.
    Verfahren nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente T aus Aminoplasten besteht, deren Methylol- gruppen teilweise mit Halbäthern des Digly- kols von niedrigen Alkoholen veräthert sind. 18. Verfahren gemäss Patent.ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kom ponente II Gruppen. vorhanden sind, wel che diese Komponente polymerisationsfähig machen. 19.
    Verfahren gemäss Pa.tentansprueb, da durch gekennzeichnet, dass die Komponente I mit der Komponente TI in beschränktem Masse durch Erhitzen zur Reaktion gebracht wird, ehe die Vereinigung mit der Kompo nente III erfolgt. 20. Verfahren gemäss Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente III eine hydrosyIgruppenhaltige organische Base ist. 21. Verfahren nach Unteranspruch 20, da durch geliemizeichnet, dass die organische Base ein Alkylolamin ist. 22.
    Verfahren gemäss Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man einen als Katalysator wirkenden, den Härtungsvorgang beschleunigenden, sauren Stoff zusetzt. 23. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man eine als Kata lysator wirkende, den Härtungsvorgang be schleunigende salzartige Verbindung eines sauren Stoffes mit einer wasserlöslichen, stark basischen Stickstoffverbindung verwendet. 24. Verfahren gemäss Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der den Här- tungsvorgang beschleunigende saure Stoff ein partieller Ester der Phosphorsäure ist. 25.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als Endpro dukt eine wässerige Lösung herstellt und die Komponenten. I, 1I und III erst kurz vor Gebrauch der wässerigen Lösung miteinander vereinigt. 26. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mischung eine untergeordnete Menge eines organischen, mit Wasser mindestens weitgehend mischbarer Lösungsmittels zugesetzt. wird.
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