CH283476A - Elektrisches Messinstrument mit Drehmagnet. - Google Patents
Elektrisches Messinstrument mit Drehmagnet.Info
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Description
Elektrisches Messinstrument mit Drehmagnet.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Mel3instrument mit Drehmagnet, bei dem der Drehmagnet aus einem gesinter- ten Magnetwerkstoff besteht. Durch Verwendung eines hochwertigen Werkstoffesfür den Drehmagneten gelingt es, Messinstrumente herzustellen, die an die Empfindlichkeit moderner Drehspulinstrumente heranreichen.
Erfindungsgemäss besteht bei einem Mess- instrument mit Drehmagnet aus gesintertem Werkstoff der Drehmagnet aus einem Werkstoff, der 30 bis 52"/o Eisen, 36 bis 62 /o Kobalt und 4 bis 16 /o Vanadium enthält. Dieser Legierung kann eine magnetisehe Vorzugs- richtung gegeben werden, und sie bringt durch ihre günstige Bearbeitbarkeit und die guten magnetischen Eigenschaften besondere Vorteile beim Bau von Drehmagnetinstrumenten.
Bei dem üblichen Aufbau eines Drehmagnetinstrumentes mit Magnetnadeln ist das Drehmoment, das die Spulen auf die Magnetnadel ausüben, nur gering, so dass man zweckmässig den Drehmagneten als kreisförmige Scheibe ausbildet, die längs einer Durch- messerrichtung magnetisiert ist. Dureh ein besonders kleines Verhältnis der Dicke zum Durchmesser der Seheibe erhält man besonders hohe Einstellmomente. Die Befestigung der Magnetscheibe auf der Welle kann so vorgenommen werden, dass in der Mitte der Ma gnetscheibe ein Weicheisenbutzen eingesintert wird, der zur Befestigung dient.
Ein solcher Weieheisenbutzen kann eine im wesentlichen zy lindrische Form haben und etwa einen Durchmesser von 1 bis 2 mm aufweisen.
An Iland der Zeichnung werden Ausfüh- rungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau eines Drehmagnetmessinstrumentes, während Fig. 2 ein solehes Instrument mit einem astatischen Drehmagnetsystem im Schnitt darstellt. Der grundsätzliche Aufbau des Instru- mentes ist aus Fig. 1 ersichtlich. Auf der den Zeiger tragenden Welle l ist ein Drehmagnet 2 befestigt, der seheibenförmig ausgebildet ist und beim dargestellten Ausführungs- beispiel kreisförmig ist.
Die Magnetisierungs- richtung verläuft längs der Hichtung des Zeigers 3 und ergibt zwei Pole, etwa bei den Stellen N und S. Die Spulen 4 werden von dem zu messenden Strom durchflossen, so dass auf diese Weise eine Ablenkung des Drehmagneten entsteht. Die Nullage des Drehmagneten und damit des Zeigers 3 gegenüber der Skala 7 wird durch einen in Fig. 1 nicht dargestellten Riehtmagneten bestimmt, der beispielsweise parallel zum Magneten 2 in einer andern'Ebene fest angeordnetseinkann.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Schnitt durch ein astatisches Messwerk ist wiederum die Zeigerachse mit 1 bezeiehnet, auf der der scheibenförmige Drehmagnet 2 angebracht ist.
Der Zeiger selbst ist hier nicht dargestellt.
Die Nlagnetspulen sind wiederum mit 4 bezeichnet und liegen symmetrisch zur dreh baren Magnetseheibe 2. Zur Beseitigung von Einflüssen fremder Magnetfelder befindet sich auf der gleichen Welle ein Magnet 6, der in einem solchen Abstand von dem durch die Spule 4 und dem Drehmagneten 2 gebildeten Messsystem sich befindet, dass ein die Spule 4 durchfliessender Strom nicht oder nur un- wesentlich auf ihn einwirkt. Anderseits ist er so angebracht und ausgestaltet, dass irgend- welche magnetische Felder, die von aussen her auf das Drehmagnetsystem einwirken, in mög- lichst gleicher Weise auf beide Drehmagnete 2 und 6 Einfluss haben.
Es ist zweckmässig, die Magnetisierungsrichtung für den Drehmagneten 6 entgegengesetzt zu der des Magneten 2 zu wählen, was durch die Bezeichnung der Pole N und S veranschaulicht ist. Weiter- hin ist es zweckmässig, die äussern Abmessungen und die Stärke der beiden Drehmagneten im wesentlichen einander gleich zu machen.
Es empfiehlt sieh daher, auch den Magneten 6 aus dem gleichen Werkstoff herzustellen und in der gleichen Weise zu bearbeiten, wie dies bei dem Magneten 2 der Fall ist.
Zur Einstellung der Nullage ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein weiterer Magnet 8 vorgesehen, der als Richtmagnet dient. Der Richtmagnet ist so angeordnet, dass seine Entfernung von den beiden Drehmagneten versehieden gross ist. In dem dargestellten Fall wirkt er in erster Linie auf den Dauer- magneten 6. Der Richtmagnet ist zweckmässig verstellbar, um auf diese Weise eine Korrektur des Nullpunktes vornehmen zu können.
Ausserdem kann man dabei sogar den Nullpunkt ausserhalb der Skala verlegen, so dass von Skalen mit unterdrüektem Nullpunkt Ge brauch gemacht werden kann, was in vielen Fällen erwünscht ist. Schliesslich können hier noeh magnetische Nebensehlüsse vorgesehen sein, um bestimmte Korrekturen vornehmen zu können und eine Empfindlichkeitsände- rung längs der Skala vorzunehmen. Dies ist bei der Serienfertigung soleher Instrumente von Vorteil, bei denen eine vorgedruekte Skala mit grosser Genauigkeit eingehalten werden muss.
Schliesslich sind die beschriebenen Instrumente noch zusätzlich mit einem Abschirmtopf 5 versehen, dessen Aufgabe darin besteht, fremde Felder abzuschirmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Messinstrument mit Drehmagnet aus gesin- tertem Werkstoff, dadureh gekennzeichnet, dass der Drehmagnet aus einem Werkstoff besteht, weleher 30 bis 50 /o Eisen, 36 bis 62 /o Kobalt und 4 bis 16 /o Vanadium enthält.UNTERANSPRUCH : Messinstrument naeh Patentansprueh, ge- kennzeichnet dureh einen Magnetwerkstoff mit einer magnetischen Vorzugsriehtung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE283476X | 1949-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH283476A true CH283476A (de) | 1952-06-15 |
Family
ID=6046513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH283476D CH283476A (de) | 1949-10-21 | 1950-06-30 | Elektrisches Messinstrument mit Drehmagnet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH283476A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2728350A1 (fr) * | 1994-12-16 | 1996-06-21 | Magneti Marelli France | Actionneur electrique pivotant comprenant un blindage perfectionne |
-
1950
- 1950-06-30 CH CH283476D patent/CH283476A/de unknown
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