CH283522A - Verfahren zur Herstellung von Schläuchen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schläuchen.

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CH283522A
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CH
Switzerland
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mandrel
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hoses
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walled
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Inventor
Ag Gummi-Werke Richterswil
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Gummi Werke Richterswil Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/36Bending and joining, e.g. for making hollow articles
    • B29C53/38Bending and joining, e.g. for making hollow articles by bending sheets or strips at right angles to the longitudinal axis of the article being formed and joining the edges
    • B29C53/40Bending and joining, e.g. for making hollow articles by bending sheets or strips at right angles to the longitudinal axis of the article being formed and joining the edges for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C53/42Bending and joining, e.g. for making hollow articles by bending sheets or strips at right angles to the longitudinal axis of the article being formed and joining the edges for articles of definite length, i.e. discrete articles using internal forming surfaces, e.g. mandrels

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Schläuchen.



   Schläuche aus Kunststoffen, wie sie insbesondere in der Landwirtschaft zum Düngen verwendet werden, besitzen weitgehende Be  ständigkeit    gegen   Lösungsmittel, Laugen, Säu-    ren und   Fäulnisstoffe.    Sie haben den   Nach-    teil, dass sie ohne Gewebeeinlage auf Grund ihrer chemischen Konstitution hinsichtlich Festigkeitseigenschaften starken   Sehwankun-    gen durch Witterungseinflüsse unterworfen sind und mit Gewebeeinlage, z.   B.    hergestellt nach bekanntem Verfahren auf einer Schlauchspritzmaschine, zu schwer sind und zu teuer zu stehen kommen.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von   Schläu-      chen    aus einem thermoplastischen Kunststoff mit Gewebeeinlage, insbesondere von   dünn-      wandigen    Düngeschläuehen, mittels welchem eine wirtschaftliche Herstellung von gegen Witterungseinflüsse wenig empfindlichen und gute Festigkeitseigenschaften besitzenden
Schläuchen angestrebt wird.

   Das erfindungs  gemässe    Verfahren besteht darin, dass   wenig-      stens    ein Abschnitt einer beidseitig mit einem thermoplastischen Kunststoff belegten Gewebebahn um einen geradlinigen, heiz-und kühlbaren Dorn, bestehend aus einem wand durchlochten Metallrohr mit lose anliegendem
Gummimantel, gelegt wird, wobei die Ränder der belegten Gewebebahn sich überlappen. Der so präparierte Dorn wird in ein heiz-und    kühlbares    doppelwandiges Rohr gestossen und die belegte Gewebebahn an das doppelwan dige Rohr gepresst, um dabei unter   Wärme-    wirkung zu einem Schlauch verschweisst   Ztl    werden.

   Nach erfolgter Schweissung wird zweckmässigerweise eine Kühlflüssigkeit durch den Dorn und das doppelwandige Rohr geführt, worauf naeh Entfernung des Dornes der fertige Schlauch bzw. das fertige Schlauchstüek aus dem Mantelrohr genommen werden kann. Handelt es sieh darum, Schläuche   grö-    sserer Länge nach diesem Verfahren   herzu-    stellen, so kann die auf die endgültige Länge   zugesehnittene,    belegte Gewebebahn   abschnitt-    weise zum Schlaueh verschweisst werden, wobei dann ein einzelner Schlauchabschnitt der   Lange    des Dornes respektive des Mantelrohres entspricht.



   Naeh dem gleichen Prinzip wie oben dargelegt, ist es auch   möglieh,    getrennt hergestellte Schlauchabschnitte zu einem Stüek   zn    verschweissen, um   dadureh    ebenfalls Schläuche grösserer Länge zu erhalten.



   Fig.   1    der beiliegenden, schematischen Zeichnung zeigt im Schnitt ein   Ausführungs-    beispiel eines zur beispielsweisen   Durchfüh-    rung des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Dornes mit aufgespannter Kunststoff-Gewebebahn zum Teil im Zustand vor, zum Teil im Zustand während der   Verschwei-    ssung.



   Fig. 2 zeigt im Querschnitt einen ver  sehweissten,    dünnwandigen Schlauch.



   Als Dorn ist ein geradliniges Metallrohr   l    mit   Wanddurchbohrungen      2    und das Rohr lose umsehliessendem Gummimantel 3 vorgesehen, über welchen eine in gesondertem   Ar-    beitsgang beidseitig mit einem thermoplastischen Kunststoff belegte Gewebebahn 4 mit Überlappung gelegt wird. Dieser so umspannte Dorn   1    wird in ein geradliniges, doppelwandiges Metallrohr 5 gestossen, dessen Innendurchmesser nur um so viel grösser ist, dass diese Operation ohne Mühe ausgeführt werden kann. Der   hierdureh    zwischen dem Dorn und der belegten Gewebebahn 4 einerseits und dem feststehenden äussern Rohr 5 anderseits entstehende Zwischenraum ist mit 6 bezeichnet.

   In dieser Lage von Dorn 1,   3,    Bahn 4 und Rohr 5 werden an den beiden Enden (nicht gezeichnet) die   Ansehlüsse für    ein   strömendes    und unter Druek stehendes Heizmittel, z.   B.    überhitzter Wasserdampf, angebracht, so dass das Rohr   1    und das Rohr 5 in   Riehtung    des   Pfeils P1 respektive P2 dureh-    strömt werden. Durch die   Wanddurchbohrun-    gen 2 tritt nun das   lIeizmittel      zwisehen    den Gummimantel 3 und das Rohr   1    und bildet ein Druckkissen 7.

   Dabei wird durch den Druck des Heizmittels und den elastischen Gummimantel 3 die belegte 4 allseits an das gleichfalls beheizte Rohr 5 gepresst und so unter gleichzeitigem Druck-und Temperatureinfluss die Überlappung 8 (Fig.   2)    am Schlauch verschweisst. Zwecks Abkühlung wird nun Kühlflüssigkeit durch die   Rohre l    und 5 in Richtung der Pfeile   P1 respektive    P2 geleitet, wobei durch die gleichzeitige   Druckreduktion    der Gummimantel 3 an  nähernd    seine vor dem Heizen innegehabte Lage einnimmt (oberes Ende der Fig. 1) und alsdann das Rohr   1    samt dem Gummimantel 3 aus dem Rohr 5 herausgezogen und der ver  schweisste    Schlauch abgezogen werden kann.



   Ist beabsichtigt, einen Schlauch der mehrfachen Länge herzustellen, wie sie dureh den Dorn   1, 3    und das Rohr 5 gegeben ist, so kann dies durch entsprechende Ausgestaltung der beiden Enden von Dorn   1,    3 und Rohr 5 sowie der   Ansehlüsse      i ür Heiz-nnd Kühl-    mittel dureh abschnittweises Verschweissen der eine entsprechende Länge besitzenden Bahn 4 erfolgen.



   Durch die Verwendung eines entsprechend widerstandsfähigen Textilgewebes und in An  betracht des Umstandes, dass dieses vollstän-      dig    in clen thermoplastischen Kunststoff eingebettet wird und auf diese Art nicht durch   Scheuerwirkung    oder sonstwie, z. B. durch Hängenbleiben, beschädigt werden kann, lassen sich eine gute   Versehleissfestigkeit    und ein dauerhaftes sicheres Dichtbleiben auch bei   grosseren Arbeitsstücken    als   solehe    in der Landwirtschaft üblich sind sehon mit   Wand-    stärken unter 1 mm   erreiehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schläuchen aus einem thermoplastischen Kunststoff mit Gewebeeinlage, insbesondere von dünnwan- digen Düngeschläuchen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Abschnitt einer beidseitig mit einem thermoplastisehen Kunststoff belegten Gewebebahn mit überlappenden Rän- dern um einen geradlinigen, heiz-und kühl- baren Dorn, bestehend aus einem wanddurch- lochten Metallrohr mit lose anliegendem Gummimantel, gelegt und gegen ein den Dorn aufnehmendes, heiz-und kühlbares, doppel- wandiges Rohr gepresst wird,
    um dabei unter Wärmewirkung zu einem Schlauch ver schweisst zu werden.
    UNTERANSPRFCHE : 1. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch ab schnittweise hergestellt wird.
    2. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte Schlauehabschnitte zu einem entspreehend langen Schlauch versehweisst werden.
CH283522D 1952-03-18 1952-03-18 Verfahren zur Herstellung von Schläuchen. CH283522A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059619A1 (de) * 1981-02-27 1982-09-08 Junkosha Co. Ltd. Verfahren zum Herstellen poröser Rohre aus Polytetrafluoräthylen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059619A1 (de) * 1981-02-27 1982-09-08 Junkosha Co. Ltd. Verfahren zum Herstellen poröser Rohre aus Polytetrafluoräthylen

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