CH283537A - Aus Blechen mit magnetischer Vorzugsrichtung geschichteter Eisenkern für elektrische Geräte. - Google Patents

Aus Blechen mit magnetischer Vorzugsrichtung geschichteter Eisenkern für elektrische Geräte.

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CH283537A
CH283537A CH283537DA CH283537A CH 283537 A CH283537 A CH 283537A CH 283537D A CH283537D A CH 283537DA CH 283537 A CH283537 A CH 283537A
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CH
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
    • H01F27/2455Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented using bent laminations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


  Aus Blechen mit magnetischer Vorzugsrichtung geschichteter Eisenkern  für elektrische Geräte.    Die sogenannten kaltgereckten Eisenbleche  mit magnetischer Vorzugsrichtung erweisen  sich bei der Herstellung von Eisenkernen für  Transformatoren, Drosseln usw. als besonders  günstig, wenn sie im Kern so angeordnet sind,  dass die     Magnetisierung    nur in der Vorzugs  richtung, also in der Richtung, in der die       Molekularmagnete    ausgerichtet sind, erfolgt.  In diesem Falle ergeben sich eine wesentlich  höhere     Magnet.isierbarkeit    und auch kleinere  Eisenverluste als bei den allgemein gebräuch  lichen hochlegierten     Siliziumblechen.     



  Nachteilig bei den kaltgereckten Blechen  ist, dass sie bei einer     Magnetisierung    quer zur  Walzrichtung mehrfach höhere Verluste be  sitzen als in der Walzrichtung, ja selbst höhere  Verluste als die üblichen hochlegierten Eisen  bleche. Würde man nun den Kern aus kalt  gereckten Blechen in der herkömmlichen  Weise aufschichten und schachteln, dann er  gäben sich an den Kernecken sowie an den  Übergangsstellen vom Schenkel zum Joch  Kernstücke, in denen der magnetische Fluss  gekrümmt in den Blechen verläuft. Dadurch  würde aber die magnetische Induktion bei  ganz aus kaltgereckten Blechen bestehenden  Kernen eine starke Komponente quer zur  Vorzugsrichtung erhalten. Dies wäre insofern  nachteilig, weil dadurch bis zu einem gewissen  Grad der Vorteil. der kaltgereckten Bleche  wieder verlorenginge.

      Um diesem Übelstand zu begegnen, wurde  schon vorgeschlagen, die Eisenkerne nicht  allein aus kaltgereckten Blechen, sondern aus  einer Mischung dieser und den bisher übli  chen     siliziumlegierten    Blechen aufzubauen.  Nach diesem Vorschlag sollten die Bleche mit  magnetischer Vorzugsrichtung nur dort ein  gesetzt werden, wo der magnetische Fluss in  der Walzrichtung verläuft, also in den Schen  keln und     Jochstücken.    Die üblichen Bleche  dagegen sollten an den Übergangsstellen vom  Schenkel zum Joch, also an den Stellen, an  denen der magnetische Fluss eine Krümmung  erfährt, verwendet werden.

   Zum Ausgleich  der durch die Verwendung der weniger       magnetisierbaren    Eisenbleche an den über  gangsstellen entstehenden Ungleichmässigkei  ten im Fluss wurde vorgeschlagen, die Kern  teile aus normalem Eisenblech entsprechend  zu verstärken.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung  zu finden, die es gestattet, bei ganz aus Ble  ehen mit magnetischer Vorzugsrichtung auf  gebauten Eisenkernen den Vorteil der besse  ren     Magnetisierbarkeit    in der Vorzugsrich  tung voll auszunutzen.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch  erreicht, dass die zum Kernaufbau benutzten       Blechstreifen    senkrecht stehend zu den Kern  fensterebenen     aufeinandergeschichtet    sind und  dass an den Kernecken die Enden der geraden           Sehenkelbleehe    mit.

   den Enden der ebenfalls  geraden     Jochbleche    mittels rechtwinkelig ab  gebogener und nach dem Biegevorgang einer  Wärmebehandlung unterworfener Blechstrei  fen verbunden sind, wobei die gebogenen Teile  der Blechstreifen derselben Kernecke nach  einer gemeinsamen     Krümmungsachse    gebogen  sind, so dass bei jedem dieser     BleelLstreifen     dessen gebogener Teil einen der jeweiligen  Lage des Blechstreifens in der Kernecke zu  geordneten     Krümmungsradius    hat.  



  In     Fig.    1 ist ein     dreisehenkeliger    Eisen  kern, z. B. ein     Transformatorkern,    in Seiten  ansieht und in     Fig.    2 in Draufsicht im  Schnitt durch die Schenkelmitte dargestellt.  Die     Fig.    3 zeigt die     Bleehschiehtung    bei einem  Kern, bei dem jeweils einzelne     Viereckrahmen     zur     Kernherstellung    verwendet, sind. In allen  Figuren sind mit 1 die Schenkelbleche und  mit 2 die Jochbleche bezeichnet. Sowohl die  Schenkel- als auch die     Jochbleche    stellen ge  rade Blechstreifen dar. Die Enden dieser  Bleche sind an den.

   Kernecken durch recht  winkelig abgebogene Blechstreifen als     Eck-          bleche    3 miteinander verbunden. Die     Abwin-          kelung    dieser Bleche ist so vorgenommen,  dass die Biegestelle stets mit einem bestimm  ten, der jeweiligen Lage des Bleches in der  Kernecke entsprechenden     Krümmungsradius          ausgeführt    ist, das heisst der     Krümmungs-          radius    muss stets so gewählt sein, dass sich  jeweils das     näehstaufzulegende        Eckblech    satt  an das vorhergehende anlegt.

   Der     Krüm-          mungsradius    der Eckbleche nimmt     demzu-          folge    von innen nach aussen zu. Eine Beson  derheit der Eckbleche ist, dass nur Bleche  verwendet werden dürfen, die nach dem  Biegevorgang einer Wärmebehandlung unter  worfen worden sind. Als besonders geeignet  für diesen     Zweck    hat sich das Glühen der  Bleche herausgestellt.

   Durch die Wärmebe  handlung wird angestrebt, die beim Biegen  von Blechen mit magnetischer Vorzugsrich  tung sich einstellende Veränderung der  magnetischen Eigenschaften der Bleche wie  der aufzuheben, so     da.ss    also beim Kern gemäss  der Erfindung auch die Eckbleche wieder  etwa die gleichen Magnetisierungseigenschaf-         ten    wie die übrigen zum     Bernaufbau    benutz  ten Bleche haben.  



  Die     Aufeinanderseliiehtun-    der Kern  bleche geschieht     zweckmässig    in der für Band  kerne bekannten Weise, indem sieh jeweils  der     nä.ehstfolgende    Blechstreifen, an den vor  hergehenden anschliesst. Die Bleche schichten  sieh dadurch einer Spirale folgend aufein  ander auf. An den     Stol;fltielien    können die  einzelnen Bleche     stumpf        aneinanderstossen,     oder sie können aber auch an diesen Stellen  sieh     etwas    überlappen.

   Die Benutzung von be  sonderen Eckblechen gestattet es, auch bei  den nach Art der Bandkerne     aufgebauten          Eisenkernen,    den     Jochteil    erst     naehträglieh,     beispielsweise nach     Aufbringen    der Wicklun  gen auf den Sehenkel,     einzufügen.    Das Ein  schachteln der Joch-     und    Kernbleche ist. in  ähnlicher Weise wie bei den üblichen Eisen  kernen durchführbar.

   Bei     lIehrsehenkelker-          nen    können zwei bzw. mehrere in der v     orbe-          schriebenen    Weise     aufgebaute    Kerne von  einem äussern, in gleicher Weise hergestellten  Kern umfasst werden, so wie dies beispiels  weise die     Fig.    1 bei einem     Dreisehenkelkern     zeigt. Hier umfasst der aus den     Sehenkelble-          ehen    10 und den     Joelibleehen    20 sowie den  Eckblechen 30     aufgebaute    Kern die aus den  Teilen 1, 2, 3     her-estellten    beiden innern  Eisenkerne.

   Selbstverständlich ist es auch  möglich, den Kern     dadurch        aufzusehiehten,     dass man die einzelnen Bleche jeweils zu einem  viereckigen Rahmen     zusammensetzt.,    über den  sich dann der nächstfolgende     Rahmen    auf  legt, bis die volle Kernstärke erreicht ist.  (siehe     Fig.    3). Auch hier ist das     Einsehaeh-          teln    der Eckpartien in der bisher üblichen  Weise durchführbar.  



  Um bei der     Kernherstellung    den Schen  kelquerschnitt etwa der     Kreisform    anzuglei  ehen, können, wie die     Fig.    2 erkennen lässt,  die jeweils weiter der Kernmitte zu liegenden  Schenkelbleche mit,     grösserer    Breite, so wie  der gewünschte     Sehenkelquersehnitt    es erfor  dert, ausgeführt werden. Bei dem erfindungs  gemässen     Eisenkern    ist dies sehr leicht mög  lich und vor allem ohne Blechabfall.

   Wollte  man bei einem üblichen Bandkern die gleiche           Bleehabstufung    im Schenkelteil erreichen,  dann wäre dies nicht nur recht umständlich  und kostspielig, weil die in den Schenkel  teilen zu liegen kommenden Blechpartien erst  ausgeschnitten  erden müssten, sondern es  wäre darüber hinaus mit dem Zuschneiden  der Schenkelbleche auch eine beträchtliche       Materialvergeudung    verbunden.  



  Die Erfindung ist in verschiedener Hin  sicht vorteilhaft. Vor allem können die guten       Eigensehaften    der Bleche mit magnetischer       Vorzugsriehtung    voll. ausgenützt. werden, und  dadurch wird auch die damit verbundene Her  absetzung des aktiven Eisengewichtes voll  ständig erreicht. Geräte mit solchen Eisenker  nen werden also nicht nur kleiner und leich  ter, sondern sie ergeben damit in der     Gesamt-          lieit    billigere Geräte und vor allem wegen  ihrer kleineren Bauweise auch den Vorteil,  dass sie leichter     unterbringbar    sind, was be  sonders in raumbeschränkten Orten, z. B.  Bergwerken, von grosser Bedeutung sein kann.

    Ein wesentlicher Vorteil ist noch, dass sich  Kerne gemäss der Erfindung leicht aufschich  ten lassen und dass das Einschachteln der       Joche    und Eckteile keine besonderen Schwie  rigkeiten bereitet. Das umständliche Durch  fädeln und Aufbringen der Wicklung auf den  bisher üblichen Bandkern kommen dadurch  völlig in Wegfall. Im Gegensatz zu den bis  lierigen Bandkernen ist bei dem Eisenkern  gemäss der Erfindung auch noch sehr leicht  eine rechteckige Kernform erzielbar. Bei den  bekannten Bandkernen musste diese Kern  form erst nachträglich durch Pressen erzielt  werden. Bei grossen Bandkernen wäre dieser  Vorgang überhaupt nicht durchführbar. Nach  der Erfindung können aber sogar die grössten       Viereckkerne    nunmehr unschwer hergestellt  werden.

   Wichtig ist noch, dass mit dem er  findungsgemässen Eisenkern ohne Schwierig  keit jede     Schenkelquerschnittsform    erreichbar  ist. Hierzu ist es, wie bereits angedeutet,    lediglich notwendig, die Schenkelbleche ent  sprechend breit zuzuschneiden, was ohne Ab  fall möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR.LICH Aus Blechstreifen mit magnetischer Vor zugsrichtung geschichteter Eisenkern für elek trische Geräte, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstreifen senkrecht stehend zu den Kernfensterebenen aufeinandergeschichtet sind und dass an den Kernecken die Enden der geraden Schenkelbleche mit den Enden der ebenfalls geraden Jochbleche mittels rechtwinkelig abgebogener und nach dem Biegevorgang einer Wärmebehandlung unter worfener Blechstreifen verbunden sind, wobei die gebogenen Teile der Blechstreifen dersel ben Kernecke nach einer gemeinsamen Krüm- mungsachse gebogen sind,
    so dass bei jedem dieser Blechstreifen dessen gebogener Teil einen der jeweiligen Lage des Blechstreifens in der Kernecke zugeordneten Krümmungs- radius hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Eisenkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass rechtwinkelig ab gebogene Eckbleche vorgesehen sind, die nach dem Biegevorgang einem Glühprozess unter worfen wurden. 2. Eisenkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Mantelkern von einem äussern, in gleicher Weise aufge bauten Rechteekkern umschlossen. ist. 3.
    Eisenkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er aus mehreren Rechteckkernen aufgebaut ist, welche von einem in gleicher Weise aufgebauten äussern Rechteckkern umsehlossen sind. 4. Eisenkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erreichung von annähernd rundem Schenkelquerschnitt die Sehenkelbleche verschiedene Breiten haben.
CH283537D 1949-02-17 1950-05-10 Aus Blechen mit magnetischer Vorzugsrichtung geschichteter Eisenkern für elektrische Geräte. CH283537A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084367B (de) * 1954-04-12 1960-06-30 Mcgraw Electric Co Mehrschenkeliger Bandkern fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084367B (de) * 1954-04-12 1960-06-30 Mcgraw Electric Co Mehrschenkeliger Bandkern fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl.

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