CH283631A - Verfahren zur Herstellung von a, B-ungesättigten Carbonsäureestern aus B-Halogen-carbonsäureestern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a, B-ungesättigten Carbonsäureestern aus B-Halogen-carbonsäureestern.

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CH283631A
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CH
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acid esters
carboxylic acid
preparation
unsaturated carboxylic
tertiary amines
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/52Esters of acyclic unsaturated carboxylic acids having the esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • C07C69/533Monocarboxylic acid esters having only one carbon-to-carbon double bond
    • C07C69/54Acrylic acid esters; Methacrylic acid esters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von a,     ss.ungesättigten        Carbonsäureestern     aus     ss-Halogen-carbonsäureestern.       Das     Hauptpatent    betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von     a,ss-ungesättigten    Car  bonsäureestern aus     ss-Halogen-carbonsäure-          estern        clurcli        llalogenwasserstoffabspaltung,     das dadurch gekennzeichnet. ist, dass man die       ss-lIalogeti-carboilsäureester    mit     aliphatischen     tertiären Aminen behandelt.  



  Es wurde min gefunden,     da.ss    man an  Stelle der     aliphatisehen    tertiären Amine auch  Gemische derartiger Amine mit anorgani  schen, basisch wirkenden Mitteln, wie zum  Beispiel     Ammoniumhydroxyd    und insbeson  dere Alkali- oder     Erdalkalillydroxyden    oder       Alkaliearbonaten,    beispielsweise Natrium- und       Kaliumhydroxyd,    Natrium- und     Kaliunicar-          bonat    und dergleichen, verwenden kann,

   wo  bei der Anteil an     aliphatischem    tertiärem       Aniin        bis        auf        ungefähr        20%        herabgesetzt     werden kann.  



  Als Ausgangsstoffe, die für das vorlie  gende Verfahren in Betracht kommen, seien,  ausser den im Hauptpatent bereits ange  führten Estern beispielsweise     ss-        Phenyl    -     ss        -          chlor    -     propionsäureester        ss-Furyl-ss-chl        or-pro-          pionsäureester,        ss-Chl.or,    -     buuttersäureester,        ss-          Chlor-isobuttersäureester    genannt.

   Selbstver  ständlich können auch die entsprechenden  Bromverbindungen verwendet, werden, wäh  rend die     Jodverbindungen    praktisch kaum in  Frage kommen.  



  Als     aliphatische    tertiäre Amine können  auch hier solche mit zum Beispiel 3 bis 30 C-    Atomen, beispielsweise     Trimethylamin,        Tri-          äthylamin,        Triisopropylamin,        Tributylamin     oder     Trioctylamin,    verwendet werden. Beson  ders geeignet sind jedoch die niederen ter  tiären Amine mit 3 bis 9     C-Atomen,    wie     Tri-          niethylamin,        Triäthy        lamin    oder     Tripropy    l  amm.  



  Die     erfindungsgemässe    Herstellung der       a,ss-ungesättigten        Carbonsäureester    kann im  übrigen entsprechend den Angaben des  Hauptpatentes in Gegenwart oder in<B>Ab-</B>  wesenheit von Wasser oder organischen Lö  sungsmitteln erfolgen. Die Reaktionstempera  tur kann je nach dem verwendeten Ausgangs  material und der     Reaktionenfähigkeit    des zur  Anwendung gelangenden tertiären     alipha-          tischen    Amins in ziemlich weiten Grenzen  variieren;     zweckmässigerweise    soll sie jedoch  weder 100  C wesentlich übersteigen, noch  wesentlich unter 70  C fallen; vorzugsweise  arbeitet man bei 80 bis 90  C.

           Sofern    die entstehenden     a,ss-ungesättigten     Reaktionsprodukte leicht     polymerisieren,    ist  es vorteilhaft, dem Reaktionsgemisch eine  kleine     1-renge    eines     Polymerisationsverzöge-          rers,    wie zum Beispiel     Hydrochinon,    zuzufü  gen.  



  Im nachfolgenden Beispiel ist das Ver  hältnis zwischen Gewichtsteilen und     Volinn-          teilen    das gleiche wie zwischen dem     Kilo-          gVa@m    und dein Liter.      <I>Beispiel:

  </I>       Man    erhitzt ein Gemisch, bestehend aus  136,5     Gewichtsteilen    ss -Chlor -     propionsäure-          äthylester,    25     Gewichtsteilen        Triäthylamin,     <B>110</B> Gewichtsteilen     Natriumhydroxyd        (30pro-          zentig)    und 0,2 Gewichtsteilen     Hydrochinon,     während     11/z,    Stunden am     Rückflusskühler    auf  etwa 80  C. Man versetzt das Reaktions  gemisch mit 150     Volumteilen    Wasser und neu  tralisiert das überschüssige Amin.

   Hierauf  destilliert man den gebildeten     Acrylsäure-          ester    mit Wasserdampf bei einem Druck von  etwa 80 mm ab. Nach dem Abtrennen der  wässerigen Schicht erhält man 102 bis 103  Gewichtsteile     Acrylsäureäthylester,    enthal  tend 2 bis 3 Gewichtsteile Wasser. Die Aus  beute ist nahezu quantitativ. Durch     Alkali-          nisier.ung    des Rückstandes und Destillation  mit Wasserdampf erhält man fast quantita  tiv das Amin zurück, und zwar in Form einer  etwa     80prozentien    Lösung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von u,ss-tinge- sättigten Carbonsäureestern durch Abspal tung von Halogenwasserstoff aus ss-Halogen- earbonsäureestern gemäss dein Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass man die ss-Halogen-earbonsäure- ester mit Gemischen aus aliphatisehen ter tiären Aminen und anorganisehen, basiseli wirkenden Mitteln behandelt.
    UNTFRAN SPRL, CHD 1. Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss man Gemische ali- phatiseher tertiärer Amine mit. NatriuDr- hydroxy d verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man aliphatiselie tertiäre Amine mit. ins gesamt. 3 bis 9 C- Atom en verwendet.
CH283631D 1950-03-23 1950-03-23 Verfahren zur Herstellung von a, B-ungesättigten Carbonsäureestern aus B-Halogen-carbonsäureestern. CH283631A (de)

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