CH283723A - Beständiges wässeriges Nachbehandlungsbad zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von Färbungen und Drucken aus substantiven Farbstoffen. - Google Patents

Beständiges wässeriges Nachbehandlungsbad zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von Färbungen und Drucken aus substantiven Farbstoffen.

Info

Publication number
CH283723A
CH283723A CH283723DA CH283723A CH 283723 A CH283723 A CH 283723A CH 283723D A CH283723D A CH 283723DA CH 283723 A CH283723 A CH 283723A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
mol
dyeings
condensation product
copper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH283723A publication Critical patent/CH283723A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/58Material containing hydroxyl groups
    • D06P3/60Natural or regenerated cellulose
    • D06P3/66Natural or regenerated cellulose using reactive dyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Beständiges wässeriges     Nachhehandlungsbad    zum Verbessern der     Echtbeitseigenschaften     von Färbungen und Drucken aus     substantiven    Farbstoffen.    Es wurde gefunden,     dass    ein beständiges  i     -iges        Naehbehandlungsbad,    welches<B>0,5</B> bis  w     ässi        I     0,4 % eines Kondensationsproduktes von Alde  hyden mit     Stiekstoffverbindungen,    die     min-          destetis    einmal die     Atonigruppierung     n n  
EMI0001.0013     
    enthalten,

   welches Kondensationsprodukt  unter Zusatz von weniger als<B>1</B>     Mol    und mehr  als<B>0,1</B>     Mol    Säure     auf   <B>1</B>     Mol        Stiekstoffver-          binduno-        her-estellt    wurde und die Säure in  n n  salzartiger Bindung aufweist, gelöst enthält,       m'     und     durell    Auflösen des trockenen     Konden-          sationsprodtiktes    in Wasser erhalten worden  ist,

   ein     ausgezeiehnetes    Mittel zum Verbessern       -on        Eehtlieitsei-#ensehafteii    von     FärbunYeii          tind        I)j,uic-keii,        her-estellt    aus solchen     wasser-          lösliehen    direktziehenden Farbstoffen, deren       Wasserlösliehkeit    durch die Anwesenheit von       Stilfonsäure-    oder     Caboxydgruppen    bedingt       is,1,    darstellt.

   Wie weiterhin     -efunden    wurde,  kann dieses Bad auch noch gelöste     Kuipierver-          bindLingen    enthalten.  



  Die Verwendung der     erfindiingsgemässen          Bilider    besitzt gegenüber der bereits bekannten  Verwendung von Bädern, die in Gegenwart  von     alkalisehen    Zusätzen erhältliche Konden  sationsprodukte von Aldehyden mit     Verbin-          dmiaen    mit der oben gekennzeichneten Atom  gruppierung enthalten, den Vorteil,     dass    die    erfindungsgemäss nachbehandelten Färbungen  und Drucke eine bessere Beständigkeit ge  genüber dem Dämpfen aufweisen, was ins  besondere für den     Ätzdrutek    von Bedeutung  n  ist.

   Ausserdem kann die Verwendung der     er-          findLingsgemässen    Bäder auch den Vorteil  bieten,     dass    die nachbehandelten Färbungen  und Drucke eine bessere     Waseheehtheit    be  sitzen, als     Vergleiehsfärbungen    und Drucke,  die mit entsprechenden, jedoch bei alkalischer  Reaktion hergestellten Kondensationsproduk  ten nachbehandelt wurden.  



  Die Färbungen und Drucke, deren Echt  heitseigenschaften durch die Behandlung mit  den erfindungsgemässen Bädern verbessert  werden sollen, können auf beliebigem     Mate-.          rial    hergestellt sein, zum Beispiel auf     tieri-          sehem,    wie Wolle oder Seide, insbesondere  aber auf     cellulosehaltigem    Fasermaterial, wie  Baumwolle, Leinen, Kunstseide und Zellwolle  aus regenerierter     Cellulose        usw.    Zu ihrer  Herstellung werden direktziehende Farb  stoffe, die in Wasser     bzw.    den üblichen, gege  benenfalls schwach alkalischen (zum Beispiel,       sodaalkalischen)

      Färbebädern     löslieh    sind,  verwendet, und zwar auch     solehe,    die<U>gegebe-</U>  nenfalls bereits Metalle in komplexer Bindung  enthalten.  



  Falls das erfindungsgemässe Bad auch  noch     Kupferverbindunggen    enthält, können  mit besonderem Vorteil Färbungen und  Drucke aus solchen.     was#serlösliehen,    direkt-      ziehenden Farbstoffen     nachbeliandelt    werden,  die mindestens einmal die Atomgruppierung  
EMI0002.0002     
    im Molekül enthalten, wobei das     Kohlenstoff-          paar,    an welches das X gebunden ist, einer       eyeliselien        Diazotierungskomponente,    das     Koh-          lenstoffatompaar,    an welches die     OH-Gruppe     gebunden ist,

   einer beliebigen Kupplungs  komponente angehört und X eine OH oder  eine     COO1EI-Gruppe    bedeutet. Farbstoffe  dieses     Typiis,    soweit sie für Fasern aus     Celln-          lose        bzw.    regenerierter     Cellulose    in Betracht  kommen, sind bisher vorwiegend entweder     111     Form ihrer komplexen     Cu-Verbindungen    zum       Direk-tfärben    oder als     Naehkupferungsfarb-          stoffe    verwendet worden,

   wobei im letzteren  Falle die Nachbehandlung der Färbungen mit       kupferabgebenden    Mitteln entweder in einem  zweiten Bade, zum Beispiel in schwach saurer  Lösung, oder direkt im alkalischen Färbebad  selbst vorgenommen wird. Gegenüber diesen  bekannten Arbeitsweisen zeichnet sich die  Verwendung der erfindungsgemässen Bäder  dadurch aus,     dass    im allgemeinen Färbungen  mit verbesserten     Nassechtheiten    erzielt werden.  



  Gegebenenfalls können die verwendeten       direktzieheliden    Farbstoffe ausser der     Atom-          --ruppierung    der vorstehend angegebenen  -Konstitution noch weitere     metallkomplex-          bildende    Atomgruppierungen, wie     züm    Bei  spiel die     Salieylsäuregruppierung,    im Molekül.  enthalten.  



  Als Aldehyd eignet sieh für die     1-1.erstel-          lung    der erfindungsgemäss anzuwendenden  Kondensationsprodukte in erster Linie Form  aldehyd. Es kommen aber auch andere Alde  hyde, zum Beispiel     Acetaldehyd,    in Betracht.  



  Als Verbindungen, die mindestens einmal  die Atomgruppierung  
EMI0002.0034     
    enthalten, können für die Herstellung der erfin  dungsgemäss anzuwendenden Kondensations  produkte zum Beispiel     Dieyandiamid,        Dieyan-          diamidin,        Guanidin,Aeetoguaiiidin,        Biguanid,     ferner     Stibstitutionsprodukte    dieser Verbin  dungen, wie     Alkylbiguanide,        Arylbiguanide,          Di-    oder andere     Polybiguanide    (aus     Di-    oder  andern Polyaminen,

   beispielsweise aus     ali-          phatischen    Diaminen, aus     Polvalkylenpoly-          aminen    oder     aus        Ainin.en    der     aroniatiseheil     Reihe mit mindestens '2     Aiiiinogruppen    in be  kannter Weise erhältlich) verwendet werden.  



  Als     Kondensationspro(Inkte        die"erVerbin-          dungen    mit Aldehyden, insbesondere     Foriii-          aldchyd,    eignen sieh für die Bäder besonders  diejenigen, die mit mehr als<B>1</B>     Mol,    zum Bei  spiel 2-4     Mol    oder mehr Aldehyd,     1)ezo",-eii     auf<B>1</B>     Mol    der Verbindung-, die mindestens  einmal die Atomgruppierung  
EMI0002.0063     
    enthält, hergestellt wurden.  



  Zur     HersteIhnig    der     erfindLingsgemäss    an  zuwendenden Kondensationsprodukte     -,verden     die Komponenten<B>-</B> unter Zusatz von Säuren,  zum Beispiel in Anwesenheit von     anorgani-          sehen    Säuren, wie Schwefelsäure oder Salz  säure umgesetzt, vorteilhaft in der Wärme,       Yinn    Beispiel bei<B>80-1000</B> und gegebenenfalls  unter Druck-. Besonders geeignete Produkte  erhält man, wenn bei der Kondensation     was-          serlösliehe    organische Säuren, insbesondere  niedrig molekulare Fettsäuren, wie Ameisen  säure oder Essigsäure,- zugegen sind.

   Die  Menge der zugesetzten Säure kann in weiten       Cirenzen    schwanken; sie beträgt jedoch     weiii-          ger    als<B>1</B>     Mol        -,-ind    mehr als<B>0,1</B>     Mol    einer     ein-          basisehen    Säure auf<B>1</B>     Mol    der     Verhindung     mit der angeführten Atomgruppierung.

       Die     für die Bäder besonders geeigneten     Dieyaii-          diamid   <B>-</B> Formaldehyd<B>-</B> Kondensationsprodukte  können zum Beispiel aus<B>1</B>     Mol        Dieyandiamid     und 2-4     Mol    Formaldehyd in Gegenwart von       1/6-1/?        Mol    Essigsäure, bezogen auf<B>1</B>     Mol          Dieyandiamid,    erhalten werden.

   Man geht     da,-          n         bei     zweek-mässi-    in der Weise     \-or,        dass        nian     das     Reaktionsgeiniseh    während<B>1-8</B>     Stunden-          auf    etwa     90-951    erhitzt. Die so erhältlichen       liydrophilen        Kondensationsproduhte,    die dick  flüssige Lösungen oder Gallerten darstellen  können, werden getrocknet, was     zweekmässi±#,     unter vermindertem Druck     erfol-t.     



       el     Die erfindungsgemässen Bäder enthalten       0,05-0,4%        an        den        angeführten        Kondensa--          tionsprodukteii.    Die     Nachbehatidlung        der     Färbungen und Drucke kann bei     Raumtern-          peratur    oder bei erhöhter Temperatur, bei  spielsweise bei<B>70-750</B> vorgenommen werden.  



  Ausser     den    angeführten     Kondensation#s-          produkten    können die     Naehbehandlungsbäder,     wie schon erwähnt, auch lösliche     Kapfersalze,     zum Beispiel     Kupfersulfat.,        Kupferformiat     oder     Kupferaeetat    enthalten. Die     Mitverwen-          dung    von Kupfersalzen hat in vielen Fällen  die Wirkung,     dass    eine durch die angeführten  Kondensationsprodukte allfällig bedingte Be  einträchtigung der     Liehteehtheit    der Färbun  gen oder Drucke nicht oder nur in geringem  Ausmasse auftritt.

   Der Zusatz der Kupferver  bindungen kann auch einen günstigen     Ein-          fluss    auf die Verbesserung der     Waseheehtheit     haben.  



  An Stelle der angeführten Kupfersalze  von anorganischen oder organischen Säuren  kann man auch     wasserlösliehe    komplexe       Kupfersalze    heranziehen. Unter diesen seien       Kupferkomplexsalze,    enthaltend beispielsweise  Ammoniak oder Amine, wie     Trimethylamin,          Triäthanolamin,        Äthylendiamin,        Pyridin    oder       #,-Aminoeliinoliii,    genannt, zum, Beispiel kom  plexe     Formiate,        Aeetate,        Suliate,    Chloride  oder Nitrate.

   Darunter kann man die folgen  den anführen:       Tetranimin-kupfer-II-aeetat,        Tetrammin-          k-upfer-II-sulfat,        Tetrammin-kupfer-II-sulf        a-          niat,        Tetraminin-kupfer-II-nitrat,        Diäthylen-          diamin-ktipfer-II-aeetat,    ferner die komplexe       Verbindun,

  -    ans     Kupfer-II-aeetat    und     Tri-          äthanoiamin.    In Betracht kommen weiterhin  komplexe     Kupferverbindungen    von     Oxyear.-          bonsäuren,    wie     Glykolsäure,        -2#Iilehsäure    oder  Weinsäure, zum Beispiel Kupier-natrium-         iarlrat    (in     Lö        sung    bekannt als     Fehlingsche     <B>Lösung).</B>  



  Die Verwendung von komplexen Kupfer  salzen an Stelle von nicht komplexen kann  den Vorteil haben,     dass    die     Wascheehtheit     <I>s</I>     tä        rker    verbessert wird oder die durch die an     -          -eführten        Kondenisationsprodukte    allfällig  bedingte Beeinträchtigung der     Lielltechtheii     weniger stark hervortritt als bei Heran  ziehung- nicht komplexer     Kupfersalze.     



  Auch für die gemeinsame Verwendung  mit wasserlöslichen Kupferverbindungen sind  die oben bereits erwähnten     Dieyandiamid-          Fornialdehyd-Kondensationsprodukte    beson  ders geeignet.  



  Statt gemeinsam mit den angeführten  Kondensationsprodukten können, die Kupfer  verbindungen auch nach der Behandlung mit  den Kondensationsprodukten in einem     beson-          J.ern    Bad zur Einwirkung gebracht werden.  Im allgemeinen wird man jedoch der     einbadi-          --en    Nachbehandlung wegen der grösseren<B>E</B>     in-          iaehheit    den Vorzug geben.  



  Wenn komplexe Kupfersalze gemeinsam  mit den angeführten     Aldehyd-Kondensations-          produkten    zur Anwendung gelangen sollen,  können zur Herstellung der     Naehbehand-          lungsbäder    die Kondensationsprodukte und  die komplexen     Kupferverbindungen    in Was  ser gelöst werden.

   Man kann aber     wässrige     Lösungen der komplexen     Kupferverbindun.-          gen    auch in der Weise herstellen,     dass        man     komplexbildende Verbindungen, wie Ammo  niak oder Amine, zur     wässrigen    Lösung der  nichtkomplexen     Kapfersalze    zufügt.  



  Zur Herstellung von Kupferverbindungen  enthaltenden     Naehbehandlungsbädern    kann  man auch von Mischungen ausgehen, die  neben den angeführten Kondensationsproduk  ten noch     Kupferverbindungen        (niehtkomplexe     oder komplexe) enthalten.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten  Teile     Gewiehtsteile,    falls nichts anderes     be-          inerkt    wird; das Verhältnis zwischen Ge  wichtsteilen und     Volumteilen    ist das     -leiche,     wie dasjenige zwischen dem Kilogramm     und     dem Liter. Die Temperaturen sind in     Celsius-          uraden.    angegeben,      <I>Beispiel<B>1.</B></I>  



  Man stellt ein Nachbehandlungsbad her,  indem man 2 Teile des unten beschriebenen       Foriiialdeh#7d   <B>-</B>     Die#,aiidiaiiiid   <B>-</B> Kondensation-,     -          produktes    in<B>3000</B> Teilen Wasser löst.  



  Wenn man<B>100</B> Teile Baumwollgewebe,  (las mit<B>1,5</B> %     Brillantpurpurin   <B>10</B> B     (Sehultz5          Farbstofftabellen,   <B>7.</B> Auflage,<B>1.</B> Band       Nr.    423) gefärbt ist, während einer halben  Stunde, bei     2011    in     diesein    Bade     naehbehandelt,     hierauf das Gewebe entwässert     und    trocknet,  so erzielt man eine wesentliche Verbesserung  der Waschechtheit der Färbung gegenüber  einer Wäsche mit Seife und Soda bei     4011.     



  Das oben     ei-%välinte    Kondensationsprodukt  kann wie     folat    erhalten werden: Man löst 200  Teile     Dieyandiamid    unter Erwärmen in     4Ö4     Teilen     wässriger        36,911/oiger        Formaldehyd-          lösung,    fügt 24 Teile Eisessig hinzu und er  hitzt während etwa<B>6</B> Stunden     auf        90-95-.     Die so erhaltene     Reaktionslösun-    wird darauf  bei<B>50-550</B> unter vermindertem Druck ge  trocknet, wobei man eine<B>f</B>arblose,

       pulverisier-          bare    Masse erhält, die in warmem Wasser     lös-          liel,    ist.  



  Ähnliche Effekte erhält man, wenn     man     an Stelle der oben genannten Färbung eine       2,25%ige        Färbung        von        Chlorantinrot        8BN          (Schultz,        a.        a.        0.        Nr.        425)        oder        eine        1,25%ige     von Direkthimmelblau grünlich (Schultz,  a. a.<B>0.</B>     Nr.   <B>510)</B> nachbehandelt.  



  An Stelle des oben genannten Kondensa  tionsproduktes kann man auch gleiche Men  gen der wie folgt     herstellbaren        Kondensa-          tionsprodLikte    verwenden:  <B>1.</B> 16,4 Teile einer Mischung aus     Biguanid-          nitrat    und     Guanidnitrat,    wie sie durch Er  hitzen von     Dieyandiamid    mit     Ammonnitrat    in  bekannter Weise     erhältliel-1    ist, wird in<B>18,1</B>  Teilen heisser     36,51/oi,-,er        Formaldehydlösung     gelöst.

   Nach Zusatz von<B>1</B> Teil Eisessig wird  die Reaktionslösung während<B>6</B> Stunden     auf     <B>90-950</B> erhitzt und anschliessend unter ver  mindertem Druck zur Trockne eingedampft.  Man erhält eine farblose,     pulverisierbare     Masse, die in heissem Wasser löslich ist.  



  2.<B>100</B> Teile     Dieyandiamid    werden in<B>291</B>  Teilen warmer,     36,911/oiger    Formaldehyd-         lösung    gelöst     und    nach Zusatz von 12 Teilen  <B>Z,</B>  Eisessig während<B>6</B> Stunden     auf        90-951    er  hitzt. Nach dem     Troeknen    erhält     nian    eine       pulverisierbare,    farblose Hasse, die in     #var-          mein    Wasser löslich ist.  



  <B>3.</B> Man löst<B>100</B> Teile     Dievancliamid        iii   <B>191</B>  Teile     warnier,        36,90/niger        Foi-iiitildelivdlö"#iiii(#-          fügt    24 Teile hinzu, erhitzt während  <B>5</B> Stunden auf     90-950.    Nach dein Trocknen  erhält man eine farblose.     pulverisierbare     Masse, die in warmem Wasser     löslieb    ist.  



       Beispie12.     Man stellt durch Auflösen von 4     o-    de>;     iiii     Beispiel<B>1,</B> Absatz     j    beschriebenen     Kondeii-          sationsproduktes    pro Liter ein     Naehbehand-          lungsbad    her.  



       Wird        ein        mit        25%        Melantherin        Bll          (Sehultz,    a. a.<B>0.</B>     Nr.        3913)    gefärbtes Baum  wollgewebe bei<B>750</B> mit diesem Bad     fouilardiert     und     ansehl        iessend    in     übl        ieher    W eise     deni        Ätz-          druck    unterworfen,

   so besitzt der in dieser  Weise erzeugte Druck eine ausgezeichnete       Nassbügeleehtheit.    Auch die     Waseheehtheit     des Druckes wird durch die     Naehbehaiidluiil-,#     wesentlich verbessert.    <I>Beispiel<B>3.</B></I>  



  Man bereitet ein     Naehbehandlunggsbad,    in  dem man     '22,25    Teile des im Beispiel<B>1,</B> Absatz<B>3</B>  beschriebenen     Foriiialdehyd-Dievandianii(-l-          Kondensationsproduktes,   <B>0,75</B> Teile Kupfer  acetat und<B>6</B> Teile konzentrierte,     wässrige        Am-          nioniaklösuno,    in<B>3000</B> Teilen Wasser löst.  



  Wenn     nian   <B>100</B> Teile Baumwollgarn,     (Iie,     -n  mit     1,251/o    des Baumwolle     l--elbstiehi,--"        griiii     färbenden Farbstoffes (der erhalten wird.,  wenn man den     diazotierten        Aminoazofarb-          stoff    aus     4-Diazo-l-oxybeiizol--I-eiirboiusättre     und     1-Ainiiio-2-ätlioxvnaphthaliii    mit     deni          ternären    Kondensationsprodukt aus<B>1</B>     Mol          Cyanurehlorid,

     <B>1</B>     Mol        1-Aniiiio-8-oxvnaphtlin-          lin-3,6-dis-Lilfonsä-Lire    und 2     Mol        4-Aniiiio-4-          oxy-1,1'-azobenzol-3'-earbonsäure    kuppelt,) ge  färbt sind, während 1/2 Stunde bei 200 in dein  oben beschriebenen Bad     naelibehandelt        wid     hierauf das Garn entwässert und trocknet,

   so  erzielt man eine wesentliche Verbesserung der           Waseheehtheit    der     Färbun-        -e-enÜber    einer  e     II   <B>1</B>     1-          Wäsche    mit Seife und Soda bei     401#.          ..Unliehe    Effekte erzielt     man    bei     Färbun-          (1),en   <B>der</B>     rolgen(len    Farbstoffe:

      a) des Baumwolle gelb färbenden     Parb-          stoffes,    der erhalten wird, wenn man eine       Misehung    ans  
EMI0005.0016     
         wid     
EMI0005.0018     
         iii    Gegenwart von     Natriumearbonat        phosgeniert.     



  <B>b)</B> des Baumwolle     bkin    färbenden Farbstoffes der Formel  
EMI0005.0023     
         (-)        des    Baumwolle grün färbenden     Fai#bvloffe,-,    der Formel  
EMI0005.0027     
    Bei diesen Farbstoffen erzielt man     auf     diese Weise eine wesentliche Verbesserung der       Wasehechtheit    der Färbung gegenüber einer  Wäsche mit Seife und Soda bei<B>700.</B>  



  Zur Herstellung des oben. beschriebenen  Bades kann an Stelle von Kupferacetat auch       Kupferformiat,    Kupfersulfat,     Kupferehlorid     oder     Kupfernitrat    verwendet werden.  



  <I>Beispiel 4..</I>  



  Min verfährt nach den Angaben des     Bei-          t,piels   <B>3,</B> benützt aber zur Herstellung     dess            Naehbehandlungsbades    das wie folgt, her  gestellte Kondensationsprodukt:

    Man löst<B>206</B> Teile     Dieyandiamid    in  <B>600</B> Teilen     36,811/oiger        Formaldehydlösung     unter Erwärmen auf<B>750,</B>     lässt    auf<B>601'</B> ab  kühlen, fügt<B>30</B> Teile Eisessig hinzu und     er-          bitzt    in einem geschlossenen Gefäss während  etwa<B>6</B> Stunden auf<B>93-950.</B> Dabei     lässt    man  den Druck im Gasraum des Reaktionsgefässes  nicht über 2 atü ansteigen, was mit Hilfe  einer Entspannungsvorrichtung bewerkstel  ligt werden kann.

   Nach der angegebenen Re-           aktionsdatier    wird das Umsetzungsgut ge  trocknet, zum Beispiel bei     50-5511    unter ver  mindertem Druck. Dabei erhält man ein farb  loses, leicht     pulverisierbares        und    in Wasser       Iöslielies        Kolidensationsprodukt.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Beständiges wässriges Naehbehandlungs- bad zum Verbessern von Echtheitseigensehaf- ten von Färbungen und Drucken, hergestellt aus solchen wasserlösliehen direktziehenden Farbstoffen, deren -Wasserlösliehkeit durch die Anwesenheit von Sulfonsäure- oder Carb- oxylgruppen bedingt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass es 0,05-0,41/o eines Kondensa tionsproduktes von Aldehyden mit Stickstoff verbindungen,
    die mindestens einmal die Atomgruppierung EMI0006.0019 enthalten, %velelie.-, Kondensationsprodukt unter Usatz von weniger als<B>1</B> Mol und mehr als<B>0,1</B> Mol Säure auf<B>1</B> Mol Stiehstoffver- bindung hergestellt wurde, und die Säure iii salzartiger Bindung aufweist, gelöst enthält, und durch Auflösen des trockenen Kondeii- sationsproduktes iii \Vtt#,
    sei- hergestellt woi-- den ist. UNTERANSPR-CCHE: <B>1.</B> Naehbehandlungsbad nach Pateiitaii- spruch, enthaltend das Kondensationsprodukt, das aus<B>1</B> Mol Dieyan#diamid und etwa<B>3</B> --Hol Formaldehyd unter Zuisatz von etwa<B>1</B> ALIol E'ssio-säure hergestellt wurde und die setzte Säure in salzartiger Bindung enthält.
    Naehbehandlun----sl)ad nach, Pateiltaii- sprueh und Unteransprueli. <B>1-,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass es noch ein gelöstes, niehl komplexes Kupf ersalz enthält.
    <B>3.</B> Naehbehandlungsbad nach Patentaii- spruch und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch ---e- kennzeichnet, dass es noch ein K-upfersalz iii komplexer Forin Igelöst eiithält.
CH283723D 1948-11-24 1948-11-24 Beständiges wässeriges Nachbehandlungsbad zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von Färbungen und Drucken aus substantiven Farbstoffen. CH283723A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH283723T 1948-11-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH283723A true CH283723A (de) 1952-06-30

Family

ID=4484207

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH283723D CH283723A (de) 1948-11-24 1948-11-24 Beständiges wässeriges Nachbehandlungsbad zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von Färbungen und Drucken aus substantiven Farbstoffen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH283723A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1960616A1 (de) Nassechtheitsverbesserungsmittel
CH283723A (de) Beständiges wässeriges Nachbehandlungsbad zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von Färbungen und Drucken aus substantiven Farbstoffen.
CH516629A (de) Stabile konzentrierte Lösungen von Säurefarbstoffen und Verfahren zu deren Herstellung
DE924511C (de) Verfahren zum Verbessern von Echtheitseigenschaften von Faerbungen oder Drucken, hergestellt aus wasserloeslichen Farbstoffen
DE849994C (de) Verfahren zum Faerben cellulosehaltiger Materialien und fuer dessen Durchfuehrung geeignete Farbstoffpraeparate
DE894099C (de) Verfahren zum Verbessern der Nassechtheiten von Faerbungen und Drucken
DE918743C (de) Verfahren zur Verbesserung von Echtheitseigenschaften von Faerbungen oder Drucken, hergestellt aus wasserloeslichen Farbstoffen
DE1298663B (de) Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Disazofarbstoffe
DE907164C (de) Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheiten von Faerbungen und Drucken und Faerbepraeparate
CH635856A5 (de) Neue disazofarbstoffe und deren herstellung.
CH278259A (de) Beständiges Präparat zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von Färbungen und Drucken aus substantiven Farbstoffen.
AT208329B (de) Verfahren zum Färben von stickstoffhaltigen, mit sauren Farbstoffen anfärbbaren, Fasern und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Präparate
AT249201B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe
AT163416B (de) Verfahren zum Verbessern der Echtheitseigenschaften von mit wasserlöslichen substantiven Farbstoffen hergestellten Färbungen und Drucken
DE948971C (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken cellulosehaltiger Materialien und fuer dessen Durchfuehrung geeignete Loesungen und Farbstoffpraeparate
AT167095B (de) Verfahren zur Herstellung von Färbungen sauer färbbarer komplexer Chromverbindungen und Präparate zu dessen Durchführung.
DE933143C (de) Verfahren und Praeparate zum Verbessern von Echtheitseigenschaften von Faerbungen oder Drucken
AT210382B (de) Verfahren zum Fertigstellen von Färbungen
AT208809B (de) Verfahren zur Verbesserung von Textilfärbungen
DE1644321C3 (de) Basische Monoazofarbstoffe und Verfahren zu deren Herstellung
CH276902A (de) Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Lösung einer komplexen Metallverbindung.
AT206399B (de) Verfahren zum Färben von polyhydroxylierten Materialien
AT157938B (de) Verfahren zur Gewinnung basisch substituierter Produkte aus geformten Gebilden.
DE767677C (de) Verfahren zur Verbesserung der Echtheitseigenschaften von Faerbungen mit substantiven Farbstoffen auf Cellulosefasern
AT203457B (de) Verfahren zum Färben polyhydroxylierter Materialien nach dem Direktfärbeverfahren aus langer Flotte