CH283849A - Guillochiermaschine. - Google Patents

Guillochiermaschine.

Info

Publication number
CH283849A
CH283849A CH283849DA CH283849A CH 283849 A CH283849 A CH 283849A CH 283849D A CH283849D A CH 283849DA CH 283849 A CH283849 A CH 283849A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guilloche
machine according
dependent
plate
adjustable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co O Bachmann
Original Assignee
Bachmann & Co O
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bachmann & Co O filed Critical Bachmann & Co O
Publication of CH283849A publication Critical patent/CH283849A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44—DECORATIVE ARTS
    • B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44—DECORATIVE ARTS
    • B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B2700/00—Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
    • B44B2700/02—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B2700/026—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings for guilloching

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description


  Guillochiermaschine.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Guillochiermaschine mit einer das zu  radierende Material tragenden Platte und  mindestens einem Stichel, welcher selbsttätig  entweder die Platte oder der Stichel oder  beide gleichzeitig, aber verschieden, zwang  läufig verstellt werden können, um Kurven  von einstellbarer periodischer Form radieren  zu können.  



  Erfindungsgemäss sind Mittel vorgesehen,  um die jeweils eingestellte Kurvenform an  einstellbarer Stelle um ein einstellbares Mass  verzerren zu können.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigen:  Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine,  Fig. 2 einen Grundriss,  Fig. 3 bis 5 Schnitte nach den Linien  III-III, IV-IV bzw. V-V der Fig. 1,  Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie  VI-VI der Fig.2,  Fig. 7 eine Rahmenzeichnungseinrichtung  im Grundriss,  Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie  VIII-VIII der Fig. 7,  Fig. 9 bis 11 Schnitte nach den Linien  IX-IX, X-X bzw. XI-XI der Fig.1,  Fig.12 und 13 Schnitte nach den Linien  XII-XII bzw. XIII-XIII der Fig. 10,  Fig.14 einen Kreuzsupport,  Fig. 15 und 16 eine Einrichtung in Sei  tenansicht und Grundriss zur Herstellung von  Rosetten,    Fig. 17 eine Einzelheit;  Fig. 18 bis 55 zeigen verschiedene beispiels  weise Formen der mit vorliegender Maschine  herstellbaren Guillochen.  



  Auf der Tischplatte 1 eines Gestelles G ist  ein Rahmen 2 (Fig.1 bis 3) quer verschieb  bar (Richtung B in Fig. 2) gelagert. Der  Rahmen 2 ruht mit Führungsschienen 3 auf  schräg stehenden Rollen 4, die auf der Tisch  platte 1 frei drehbar gelagert sind. Der Rah  men 2 trägt schräg stehende Rollen 6, auf  welchen ein Rahmen 7 aufliegt. Letzterer ist  in Längsrichtung A     (Fig.    2) der Platte 1, also  quer zum Rahmen 2 verschiebbar. Die Ver  schiebung der beiden Rahmen erfolgt auf  weiter unten beschriebene Art. Unter dem  Rahmen 2 ist eine Trommel 8, welche auf  einer Antriebsachse 9     aufgekeilt    ist, angeord  net. Die kreisrunde Trommel 8 weist eine  von Hand drehbare, mittels Muttern 10 fest  stellbare Scheibe 12 auf, in welcher eine An  zahl Löcher 13 vorgesehen sind.

   Letztere  dienen     zum    Einstecken von Klemmorganen 14,  mit denen das zu radierende Material, z. B.  eine Glas- oder Metallplatte 15     (Fig.    3), fest  gehalten werden kann. Auf dem Rand 16 des  Trägers 8 kann mindestens eine Schablone 17  festgeschraubt werden.  



  Die Achse 9 erhält. ihren Antrieb von einem  im Gestell G gelagerten Motor 19, der mittels  Riemen 20 mit einer Riemenscheibe 21 verbun  den ist. Die Riemenscheibe 21     (Fig.1    und 9)  kann mehrstufig ausgebildet sein; sie sitzt auf  einer im Getriebegehäuse 22 drehbar gelager-      ten Welle 23, die noch ein Zahnrad 24 trägt.  Letzteres kämmt mit einem Zahnrad 25  (Fig. 9, 10 und 12), das auf einer Welle 26  angeordnet ist. Mit der ebenfalls im Gehäuse  22 drehbar gelagerten Welle 26 ist ein wei  teres Zahnrad 27 fest verbunden, während die  Zahnräder 28 bis 36 lose auf der Welle 26  sitzen. Jedes der Räder 28 bis 36 weist eine  Nut 38 auf, in welche ein Mitnehmer 39 ein  stellbar ist.

   Der unter der Wirkung einer  Feder stehende Mitnehmer 39 ragt durch  einen Schlitz 41 der Hohlwelle 26 und ist in  einer in der letzteren axial verschiebbaren  Achse 40 schwenkbar gelagert. Die Achse 40  trägt ausserhalb des Gehäuses 22 einen Griff  knopf 42. Die Räder 28 bis 36 stehen über  Zwischenräder 43 (Fig. 10, 12) mit Zahn  rädern 44 bis 52 in Eingriff, welche alle auf  einer Welle 54 aufgekeilt sind. Die im Ge  häuse 22 gelagerte Welle 54 trägt ferner zwei  miteinander verbundene Zahnräder 55, 56, die  mittels Hohlwelle 57 axial verschoben werden  können. Die Hohlwelle 57 ist nur axial     ver-          sehiebbar    und weist ausserhalb des Gehäuses  22 einen Knopf 58 auf. Das Rad 55 kann mit  einem Zahnrad 60 (Fig.11) oder das Rad 56  mit einem Zahnrad 61 in Eingriff gebracht  werden.

   Die Räder 60, 61 sitzen auf einer  im Gehäuse 22 gelagerten Welle 62 fest, auf  der noch eine Schnecke 63 angeordnet ist.       Letztere    kämmt mit einem Schneckenrad 64  (Fig. 11 und 13), das fest mit Achse 9 ver  bunden ist. Die vertikal stehende Achse 9 ist  in der Tischplatte 1 gelagert und weist einen  Keil 65 sowie eine Zahnung 66 auf. Die auf  die Achse 9 aufgesetzte Trommel 8 wird bei  der Drehung durch den Keil 65 mitgenommen.  



  An Stelle der     Trommel    8 kann auch die  in den Fig. 7 und 8 gezeigte Rahmenzeich  nungseinrichtung 70 Verwendung finden.  Diese besteht aus einem in Führungen 72 des  Tisches 1 verschiebbaren Schlitten 71, dessen  Unterseite eine in die Zahnung 66 der Achse  9 ragende Zahnstange 73 trägt. Letztere ist  mittels Schraube 74 in bezug auf den Schlit  ten 71 in Längsrichtung verstellbar. Auf dem  Schlitten 71 liegt eine Platte 75, welche um  einen Zapfen 76 schwenkbar und mit Schrau-    ben 77 feststellbar ist. Die Verschwenkung  der Platte 75 kann an einer Skala 78 abge  lesen werden. Am Schlitten 71 kann ferner  mindestens eine Schablone 79 befestigt sein.  



  Im Gehäuse 22 ist ausserdem eine Welle  80 drehbar gelagert (Fig.10, 12, 13), auf     wel-          eher    zwei miteinander     verbundene    Zahnräder  81, 82 und zwei Kegelräder 83, 84 sitzen.  Das Rad 81 kann mit     deni    Rad 25 oder das  Rad 82 mit dem Rad 27 der Welle 26 in Ein  griff gebracht werden. Zu diesem Zwecke sind  die Räder 81, 82 in axialer Richtung mit  einer die Welle 80 teilweise aufnehmenden  Hohlwelle 85 gekuppelt, die ausserhalb des  Gehäuses 22 einen Griffknopf 86 besitzt. Das  andere Ende der Welle 80 ist in einem Mit  nehmer 87 gefasst, der mittels Knopf 88 axial  verschiebbar ist, um wahlweise das Rad 83  oder 84 mit einem Kegelrad 90 kuppeln zu  können.

   Letzteres sitzt auf einer Welle 91, die  in Lagern 92 der Platte 1 (Fig.1 und 10)  drehbar gelagert ist und ein Zahnräderpaar  93, 94 trägt, das wahlweise mit einem Zahn  rad 95 oder 96 in Eingriff gebracht werden  kann. Die Zahnräder 95 oder 96 sind auf  einer Welle 97 angeordnet, welche einerends  in einem Lager 92 und anderends in einem  Lager 98 eines Ständers 100 gelagert ist. Die  Welle 97 besteht aus zwei miteinander in  Drehrichtung gekuppelten Teilen, während  ihre Gesamtlänge veränderbar ist.  



  Im Ständer 100 (Fig.1, 2, 4 bis 6) ist  eine vertikal stehende Welle 101 gelagert,  welche über ein Kegelräderpaar 102 mit der  Welle 97 gekuppelt. ist. Der Ständer 100 ruht  mittels schräg stehenden Rollen 103 auf  Laufschienen 104 der Tischplatte 1. Die  Welle 101 ist über zwei Kegelräderpaare 105,  1.06 mit einer     Aehse    107     (Fig.    1, 2, 5 und 6)  gekuppelt. Letztere trägt eine     Verstelleinrich-          tung    108, in der ein mittels Spindel 109 ver  stellbarer Schlitten 7.10 verschiebbar gelagert       ist.    Der Schlitten 110 weist zwei Drehzapfen  111 auf, um welche ein     Gelenkkopf    112     seh%i-enk-          bar    ist.

   An einem Zapfen 113 des letzteren  hängt eine     Führungshülse    114. In die Hülse  114 ragt das obere Ende einer Gabel<B>115.</B> Z z-      sehen den Schenkeln der Gabel 115 liegt ein  mit zwei Armen 117, 118 versehenes Anschlag  stück 116, dessen unterer als Hülse 119 aus  gebildeter Teil einen Mitnehmer 120 auf  nimmt, der in einer am Rahmen 7 angeord  neten Pfanne 121 drehbar ist. Der Gewinde  teil der Gabel 115 trägt eine Mutter 122, die  mit den Armen 117, 118 zusammenarbeitet.  Die Gabel 115 und das Anschlagstück 116 sind  durch einen Bolzen 124 drehbar miteinander  verbunden. Das Anschlagstüek 116 sitzt  schwenkbar auf Stiften 125, die in einem Ring  126 angeordnet sind, der mittels Stiften 127  in einer Büchse 128 schwenkbar gelagert ist.

    Die Büchse 128 selbst ist in einem Halter  129 um seine vertikale Achse drehbar und mit  einer Schraube 130 feststellbar. Der Halter  129 ist mittels Achse 129a in einem Lagerkopf  131 gelagert, der sich mittels Armen 132 auf  zwei Stangen 133 abstützt (Fig.l, 4). Zwi  schen den Armen 132 ist ein Lager 135 vor  gesehen, in dem das obere Ende einer Stange  136 gelagert ist, während das untere Ende  mit einer Scheibe 137 drehbar verbunden ist.  Der Angriffspunkt der Stange 136 an der  Scheibe ist vorzugsweise in verschiedenen Ra  dien vom Scheibenmittelpunkt ein- und fest  stellbar. Die Scheibe 137 ist auf einer Achse  138 (Fig.4) befestigt, die noch ein Zahnrad  139 trägt, welches mit einem Rad 140 kämmt.  Auf der zum Rad 140 gehörenden Achse 141  ist ein Schneckenrad 142 befestigt, das mit  einer auf der Welle 101 angeordneten  Schnecke 143 in Eingriff steht.  



  Am Ständer 100 ist ein Halter 151 (Fig. 1,  4) befestigt, an welchem eine mit Spindel  152 verschiebbare, eine Rolle 153 tragende  Kulisse vertikal verstellbar ist. Die Rolle 153  liegt an einem um eine feste Drehachse 154  schwenkbaren Hebel 155 an, in welchem eine  Rolle 156 drehbar ist. Diese Rolle 156 berührt  die Schablone 17 der Trommel B. Eine am  Ständer 100 angreifende Feder 157 zieht  ersteren gegen die Trommel 8 zu und bewirkt  damit eine stetige Berührung von Rolle 153  und Hebel 155 sowie der Rolle 156 und Scha  blone 17. Bei der Verschiebung des Stän  ders 100 verändert sich auch die Länge der    Welle 97, weshalb sie zweiteilig ausgebildet  sein muss.  



  Auf dem Rahmen 7 ist mindestens ein  Stichelhalter 160 (Fig.1 und 2) angeordnet,  der an der kreisrunden Führung 161 beliebig  ein- und feststellbar ist. Der Halter 160 be  sitzt eine verschiebbare Büchse 162, in welcher  ein Stiehel 163 lösbar befestigt ist. An Stelle  des Halters 160 (Fig. 2) kann auch ein Hal  ter 165 vorgesehen sein, in dem eine Mehr  zahl von Sticheln befestigt werden kann.  



  Wie aus Fig.14 hervorgeht, können auf  der Scheibe 12 der Trommel 8 zwei Führun  gen 168 vorgesehen sein, in denen eine Platte  169 verschiebbar ist. Auf letzterer sind eben  falls zwei Führungen 170 angeordnet, zwi  schen denen eine Platte 171 verschiebbar ist.  In der letzteren sind Löcher 13 vorgesehen,  um die mit Guillochen zu versehenden Platten  mittels der Klemmorgane 14 festhalten zu  können.  



  Wie in den Fig.15 und 16 dargestellt ist,  sind auf der Scheibe 12 der Trommel 8 zwei  Führungsschienen 190 befestigt, in denen ein  Schieber 191 verschiebbar ist. Auf dem Schie  ber 191 ist mittels Achse 192 eine Platte 193  drehbar gelagert, welche mit Mitteln zum  Festhalten einer mit den     Guilloehen    zu     ver-          sehenden    Metall- oder Glasplatte versehen ist.  



  Wie in     Fig.    17 in einem Grundriss schema  tisch gezeigt ist, kann an der Büchse 128 eine       Kurbelstange180angreifen,    deren anderes Ende  an einem Zahnrad 181     angelenkt    ist. Letzteres  kämmt. mit einem Zahnrad 182, das auf der  Welle 101 festsitzt. Die Drehung der Welle  101 bewirkt über die Räder 182, 181 ein fort  währendes Hin- und Herpendeln der Büchse  128.  



  Die Arbeitsweise der     Guillochiermaschine     ist folgende:  Durch das Einschalten des Motors 19 wird  über Riemen 20,     Riemenseheibe    21, Welle 23  und Zahnrad 24 das Zahnrad 25 und damit  die Welle 26 gedreht. Infolgedessen dreht sich  auch das Zahnrad 27 und das durch den Mit  nehmer 39 mit der Welle 26 gekuppelte Zahn  rad 28 (gemäss     Fig.10).    Über das Zwischen  rad 43, Rad 44, Welle 54 werden die Zahn-      räder 55, 56 angetrieben. Wie in Fig.11 dar  gestellt ist, kämmt das Rad 55 mit dem Rad  60 der Welle 62, über welch letztere die Dre  hung auf Schnecke 63, Rad 64, Achse 9 und  somit die Trommel 8 mit der Scheibe 12 über  tragen wird.  



  Das sich drehende Zahnrad 25 treibt gleich  zeitig das Zahnrad 81 mit der Welle 80  (Fug. 10). Letztere überträgt die Drehung  über Getriebe 83, 90 auf die Welle 91, von  welcher eines der Räder 93, 94 mit den Rä  dern 95 bzw. 96 in Eingriff steht (Fig.l).  Damit wird die Drehung von Welle 97, Ge  trieben 102, 105 und 106 auf die Achse 107  übertragen, so dass sich die Verstelleinrich  tung 108 (Fug. 1, 5, 6) dreht. Bei der ge  zeichneten Einstellung des Universalgelenkes  111, 113 wird der Hülse 114 eine Drehbewe  gung um eine durch die eigene     Axe    und die  Axe der Welle 107 gehende Mittelaxe erteilt.  Diese Bewegung pflanzt sieh jedoch nicht wei  ter auf die Gabel 115 fort.

   Wird hingegen  die Verstelleinrichtung aus der vorgenannten  Mittelaxe durch Verdrehen der Spindel 109  verschoben, so vollführt die Hülse 114 eine  Kreisbewegung um die Mittelaxe. Durch den  Eingriff der Gabel 115 in die Hülse 114  übernimmt erstere infolge ihrer allseitig  schwenkbaren Lagerung auf den Stiften 125,  127 diese Kreisbewegung. Das     Anschlag-          stüek    116, welches auf dem mit der Gabel 115  sich drehenden Bolzen 124 sehwenkbar ist,  vollführt mit seinem untern Ende jedoch nur  eine Schwenkbewegung in Pfeilrichtung C  (Fug. 6), so dass der Rahmen 7 in Richtung A  (Fug. 2) hin und her geschoben wird.

   Durch  diese Bewegung des Rahmens 7 wird mittels  des Stiehels 163 und bei sich drehender  Scheibe 12 auf der Metall- oder mit einer  Schicht belegten Glasplatte 15 eine Sinuslinie  (Fug. 18) radiert, die sich nach einer Sehei  benumdrehung schliesst. Je nach Entfernung  des Stichels 163 vom Mittelpunkt der Scheibe  12 erhält man ein grösseres oder kleineres  Bild.  



  Durch axiales Verstellen der Achse 40  (Fug. 10) mit dem Mitnehmer 39 mittels des  Knopfes 42 kann wahlweise eines der Räder    28 bis 36 mit dem entsprechenden Rad des  Rädersatzes 44 bis 52 gekuppelt werden, wo  durch die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe  12 in weiten Grenzen verändert werden kann.  Damit wird die Anzahl der Perioden der  Sinuslinie eines Arbeitsganges geändert. Das  äussere Bild der Fig.18 weist mehr, das innere  Bild weniger Perioden pro Umdrehung auf.  Wird der Knopf 58 (Fug. 10, 11) nach aussen  gezogen, so kommen die Räder 55, 60 ausser  und die Räder 56, 61 in Eingriff miteinander.  Die Anzahl der Zähne der Zahnräder 56 und  61 sind so berechnet, dass jetzt die Sinus  linie nicht nach einem sondern erst nach fünf  Arbeitsgängen, das heisst fünf Umgängen der  Scheibe 12 geschlossen wird, wodurch ein Bild  gemäss Fig.19 entsteht.

   Durch entsprechende  Wahl der Räder 56, 61 kann aueh erreicht  werden, dass die Sinuslinie nach zwei, drei usw.  Umgängen geschlossen wird. Je nach Ent  fernung des Kreuzgelenkes 111, 113 von der  Mittelaxe der Verstelleinriehtung 108 ist der  Durchmesser des von der Hülse 114 durch  laufenden Kreises und damit der Ausschlag C  der Hülse 119 grösser oder kleiner. Dement  sprechend wird selbstverständlich auch der  Weg des Rahmens 7 in Richtung A länger  oder kürzer. Auf diese Weise kann die Höhe  der Sinuslinie, das heisst der Abstand zwischen  den beiden     Kulminationspunkten    verschieden  gross gewählt werden. Die Höhe der Sinus  linie wird also durch Verdrehen der Spindel  109 geändert. Die auf der Gabel 115 sitzende  Mutter 122 befindet sieh dabei in der gezeich  neten Lage (Fug. 5, 6).  



  Dreht. man jedoch die     -Mutter    122 so Man     -e,     bis deren     Ansehlagkante        122u    satt auf den  Armen 117, 118 der Gabel 116 aufliegt, so sind  die Teile 115, 116 fest miteinander gekuppelt.

    Die Kreisbewegung der Hülse 114 wird in  diesem Falle auf Hülse 119, Bitnehmer 120  und den Rahmen 7     übertra-en.    Da letzterer  allein sich nur in     Pfeilriehtung    A     (Fi-.2)     bewegen kann, muss sich der den Rahmen 7  tragende Rahmen 2 auch verschieben,     und     zwar in     Rielitun-,        B.    Aus den senkrecht zuein  ander ausgeführten     Bewegungen    der beiden  Rahmen 2, 7 resultierend würde der Stichel      163 einen Kreis zeichnen, wenn sieh die Platte  12 nicht drehte. Durch die Drehung der letz  teren zeichnet der Stiehel 163 eine Schleifen  linie, wie in Fig. 20 gezeichnet ist.

   Verschiebt  man mit dem Griff 88 (Fig.10) die Welle 80  so weit, dass das Rad 84 mit dem Kegelrad  90 in Eingriff kommt, so wird die Drehrich  tung der Wellen 91, 97, 101, der Verstellein  richtung 108 und damit des Mitnehmers 120  umgekehrt. Infolgedessen entstehen Schleifen,  die in Fig. 21 dargestellt sind. Wenn mittels  Griff 86 die Räder 25, 81 entkuppelt und die  Räder 27, 82 gekuppelt werden, erfolgt eine  Verminderung der Umdrehungszahl der Wel  len 80, 91, 97, 101 und damit eine Verlang  samung der Bewegung der Rahmen 2, 7. Die  Fig. 20, 21 zeigen wiederum eine verschiedene  Anzahl von Schleifen pro Kreisumfang.  



  Wird die Mutter 122 gelockert, so dass zwi  schen deren Kante 122a und den Armen 117,  118 ein Zwischenraum entsteht, der kleiner als  der in Fig. 5, 6 gezeichnete ist, so trifft die  Kante 122a bei der Drehbewegung der Gabel  115 zeitweise auf die Arme 117, 118. Da  durch erhält das Anschlagstück 116 jedesmal  einen ruckartigen Ausschlag um seine Dreh  achse 124, wodurch die vorbeschriebene Schlei  fen- oder Sinuslinie eine Knickung erfährt.  Ausgehend von der Schleifenlinie, das heisst  bei angezogener ,Mutter 122, können beispiels  weise nach steter Lockerung der Mutter 122  die in den Fig.22 bis 25 dargestellten Kur  venformen erzielt werden. Dabei wird die in  Fig. 25 gezeigte Kurve dann erhalten, wenn  die Kante 122a die Arme 117, 118 noch knapp  berührt. Bei weiterer Lockerung der Mutter  122 entsteht wieder die in Fig.18 veran  schaulichte reine Sinuslinie.  



  Nach Lösen der Sehraube 130 (Fig.5)  kann die Büchse 128 im Halter 129 nach bei  . den Seiten der gezeichneten Mittelstellung  gedreht werden. Zufolge der verdrehten Stel  lung der in der Büchse 128 gelagerten Teile  115, 116 wird den Rahmen 2, 7 eine solche  Bewegung erteilt, dass die gezeichneten Kur  ven zum Zentrum der Gesamtfigur schief ste  hen, wie im innern und äussern Kreis der  Fig. 26 mit einer Sinuslinie dargestellt ist.    Während die durch die Verstelleinrich  tung 108 gewählte Kurvenhöhe nach Einstel  lung derselben konstant bleibt, kann auf nach  folgende Art eine stete Veränderung der Kur  venhöhe (Fig. 2 7 und 28) während eines Um  ganges der Drehscheibe 12 erzielt werden. Die  auf der Welle 101 (Fig.l und 4) sitzende  Schnecke 143 treibt über die Räder 142, 140,  139 die Antriebsscheibe 137, an welcher die  Kurbelstange 136 angreift.

   Bei der Drehung  der Scheibe 137 vollführt die Stange 136  fortwährend Auf- und Abwärtsbewegungen,  die über das Lager 135, Kopf 131 und Halter  129 auf die Büchse 128 übertragen werden.  Dadurch steigt und sinkt auch die Achse 124  (Fig. 5, 6), so dass die Hebelübersetzung zwi  schen Hülse 114 und Mitnehmer 120 und  damit die gezeichnete Kurvenhöhe stetig ver  ändert wird. Die Anzahl dieser Höhenver  änderungen während eines Umganges der  Scheibe 12 kann einerseits durch Auswechseln  der Zahnräder 139, 140 sowie durch Verstel  len des     Mitnehmers    39     (Fig.    10) in weiten  Grenzen geändert werden. Die Höhe der  Kurve selbst lässt sich noch dadurch verän  dern, dass der Angriffspunkt der Kurbel  stange 136 an der Scheibe 137 radial versetzt  wird.  



  Der mit Rollen 103     (Fig.    1) auf Schienen  104 verschiebbare Ständer 100 wird durch  die Feder 157 stets nach rechts gezogen,  so dass die Rolle 153 des Halters 151 an den  Hebel 155 und die Rolle 156 des letzteren an  die Kurvenscheibe 17 gedrückt wird.     Fig.4     zeigt. lediglich ein Beispiel einer Kurven  scheibe 17 im Grundriss. Durch das Abtasten  der Kurvenscheibe führt der Ständer 100 und  damit auch der Rahmen 7 Bewegungen im  Sinne des     Pfeils        _1    aus, so dass z. B. Kurven  bilder gemäss den     Fig.    29 bis 31 hergestellt  werden können, die durch Wellenlinien be  grenzt sind.

   Durch Verstellen der Rolle 153  mittels der Spindel 152 kann der jeweilige  örtliche Ausschlag der Wellenlinien abge  schwächt oder verstärkt werden.  



  Der     Stiehel    163 kann zufolge der     Einstell-          barkeit    des     Stichelhalters    160 auf der Füh  rung 161 und durch Verschieben der Büchse      162 auf jeden Punkt der Scheibe 12 bzw. der  Platte 15 eingestellt werden und ergibt an  jedem Punkt der Scheibe eine andere Kurven  form. Bei Verwendung des Stichelhalters 165  (Fig. 2) können z. B. Rosetten in einem ein  zigen Arbeitsgang hergestellt werden, wobei  jedoch jeder einzelne Stichel eine andere  Figur zeichnet, weil jeder Stichel eine andere  Entfernung vom Zentrum der Scheibe 12 be  sitzt.

   Wird letztere gegenüber dem Träger 8  gedreht, so können die Linien der Kurven ge  geneinander verschoben radiert werden, um  die     Kompliziertheit    der     Figur    zu steigern. An  der Skala 8' kann die Verschiebung der Kur  venlinien (Fig. 32) gegeneinander abgelesen  werden.  



  Bei Verwendung der Einrichtung gemäss  Fig. 7 und 8 können Rahmenteile, von denen  die Fig.33 bis 47 einige zeigen, radiert wer  den. Mittels der Welle 9 wird über die Zahn  stange 73 der Schlitten 71 in Längsrichtung  der Zahnstange verschoben. Dabei zeichnet  der Stichel eine gerade Grundform (Fig.33  bis 44). Zur Herstellung der in Fig. 33 dar  gestellten Kurve sind einerseits die Teile 110  bis 114 der Verstelleinrichtung 108 (Fig. 5, 6)  und anderseits die Mutter 122 in eine zwischen  ihren Endstellungen liegende Lage gebracht.  worden. Wird nach Herstellung dieses Kur  venbildes der Griff 88 (Fig.10) in seine an  dere Endlage gebracht, so erfolgt eine Um  kehrung der Drehrichtung der Teile 90 bis  120; daraus folgt auch eine Umkehrung des  Arbeitsvorganges auf der Platte 15, das heisst  es wird das Spiegelbild des in Fig. 33 gezeig  ten Kurvenbildes hergestellt.

   Diese beiden  Bilder ergeben aufeinander radiert das in  Fig. 34 dargestellte Bild. In analoger Weise  sind auch die in den Fig. 35 und 36 gezeigten  Kurvenbilder entstanden, wobei in dieser  Figur mehrere verschiedenartige Kurven über  einander und im Spiegelbild ersichtlich sind.  Fig. 37 zeigt ein Muster, das aus den z. B.  in zwei verschiedenen Farben gehaltenen Bil  dern der Fig. 38 und 39 zusammengesetzt ist.  Diese letzteren wurden unter Verwendung des  Mehrfachstichelhalters 165 (Fig. 2) herge  stellt, wobei Fig.38 in drei und Fig.39 in    zwei Arbeitsgängen hergestellt wurde. In den  Fig. 40 und 41 sind weitere Muster dargestellt,  bei denen einige     verschiedenartige    Kurven  übereinander     radiert    sind, die sieh ebenfalls  für den Zweifarbendruck eignen.

   Die Ein  schaltung der Teile 137 bis 143 (Fig.4) be  wirkt eine regelmässige Höhenveränderung der  Kurve, wie die Fig.42 und 43 zeigen. Die  Schrägstellung der Kurven gemäss Fig. 43 wird  durch Verdrehen der Büchse 128 im Halter  129 (Fig.5, 6) bewirkt. Die Fig.44 veran  schaulicht ein Bild, das gegenüber Fig. 42  durch eine schnellere Bewegung des Schlit  tens 71 erzielt worden ist.  



  Verstellt man mittels der     Schraube    74 die  Zahnstange 73 in bezug auf den Schlitten 71,  so werden die Linien der Kurven gegeneinan  der verschoben gezeichnet (analog Fig. 32).  Wird hingegen die Platte 75 um ihren Dreh  zapfen 76 verschwenkt, erhält man strahlen  förmige Figuren, wie     Fig.45    und 46 zeigen.  Wird eine Schablone 79     mitv        erwendet,    so er  hält man keine gerade Grundform der Figur,  sondern der     Schablonenform        entspreehend    eine  Wellenform.  



       Fig.47        veranschaulicht.    eine angenäherte       Sinuskurv    e, deren Höhe und Schrägstellung  sich stetig verändern. Die Höhenveränderung  erfolgt wie vorstehend in bezug auf die     Fig.    42  beschrieben ist. Die Veränderung der Schräg  stellung wird durch die in der     Fig.l7    dar  gestellten Teile bewirkt, wobei die Hülse 128  ständig hin und her gedreht wird.  



  Die in     Fig.    14 dargestellte Einrichtung ge  stattet die Herstellung von Rahmen, wie in       Fig.    48 ein Beispiel dargestellt ist. Der Rah  men besteht z. B. aus einzelnen Rosetten, die  teilweise ineinander radiert sind. Durch Ver  schieben der Platten 169,<B>171</B> können jeweils  die einzelnen Seiten des Rahmens erzeugt  werden. Bei Verwendung der in     Fig.l5,    16  gezeichneten Einrichtung lassen sich die Ro  setten auch in Kreisform zusammensetzen, wie  in     Fig.    49 dargestellt ist. Nach der Herstel  lung einer Rosette wird die Platte 193 uni  ihre Achse 192     absatzweise    gedreht, bis alle  Rosetten hergestellt sind.

   Die Grösse der Kreis-      form wird durch Verstellen des Sehiebers 191  aus dem Mittelpunkt der Scheibe 12 bestimmt.  Die Fig. 50 bis 55 veranschaulichen einige  weitere beispielsweise Figuren. Fig. 50 be  steht aus verzerrten Sehleifenlinien und wurde  in vier Arbeitsgängen erzeugt, während die  Rosetten gemäss den Fig. 51 und 52 aus ver  zerrten Schleifen- und Sinuslinien bestehen.  In Fig. 53 sind verschiedenartige Kurven  ineinander radiert, wobei die äussere Form  der Figur durch Abtastung einer Schablone  17 entstanden ist. Auch die Fig. 54 und 55  sind durch Abtasten einer Schablone 17 und  Radieren von verzerrten Schleifenlinien her  gestellt worden. Trotz Verwendung von ver  zerrten Kurven erhält man ein gleichmässiges,  ruhiges Bild, was insbesondere die letzten drei  Figuren zeigen.  



  In vorstehender Besehreibung sind, um  eine gute Übersichtlichkeit zu erhalten, stets  nur einfache Kurvenformen bzw. Grundfor  men von Figuren beschrieben und in der  Zeichnung dargestellt worden. Es ist selbst  verständlich, dass mehrere der einzeln er  läuterten Einstellelemente der Maschine gleich  zeitig verstellt werden können, so dass     prak-          tiseh    eine unbegrenzt hohe Zahl von ver  änderten Kurvenformen zwischen der Sinus  linie und der Schleifenlinie wie auch praktiseh  eine unendliche Zahl Grundformen von Fi  guren radiert werden kann. Durch die Kom  bination der verschiedenen     Grundformen    und  Kurvenformen lassen sieh die Figuren erzeu  gen, die nach menschlichem Ermessen durch  Unbefugte nicht nachgeahmt werden können.

    Die aus der unendlichen Zahl beliebig her  ausgegriffenen unregelmässigen Kurvenformen  gemäss den Fig. 22 bis 25 und 29, 33 bis 47  sind schwer nachzuahmen, da ihnen keine geo  metrisch regelmässige Form zugrunde liegt.  Dazu kommen noch die Veränderungsmöglich  keiten der Kurvenhöhe und Schräglage, wie  sie beispielsweise die Fig. 27, 28, 31, 32, 37, 42  bis 44 und 47 in einfacher Darstellung zeigen.  



  Die auf obige Weise hergestellten Figuren  werden vorzugsweise auf Wertpapieren als  Rosetten, Einrahmungen von Bildern oder  Texten, Verzierungen, Untergrund oder Was-    serzeiehen verwendet. Als Wertpapiere kom  men insbesondere in Betracht : Banknoten,  Cheekformulare, Aktien, Obligationen, Lose  usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Guillochiermaschine mit einer das zu radie rende Material tragenden Platte und minde stens einem Stichel, bei welcher selbsttätig entweder die Platte oder der Stichel öder beide gleichzeitig, aber verschieden, verstellt werden können, um Kurven von einstellbarer periodischer Form radieren zu können, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel vorgesehen sind, um die jeweils einge stellte Kurvenform an einstellbarer Stelle um ein einstellbares Mass verzerren zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Guillochiermasehine nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem verstellbaren Anschlag (122) zusammen wirkendes Anschlagstüek (116) vorgesehen ist, das selbsttätig eine Kreisbewegung aus führen kann und das dabei je nach seiner Entfernung vom Anschlag eine volle Kreis- bew eaung oder eine Teilbewegung auf den Stiehelhalter überträgt.
    2. (-f'uillochiermasehine naeh Patentan spruch und Unteransprueh 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein verschiebbarer Schlitten (110) vorgesehen ist, der mittels Universal gelenk (111 bis 113) selbsttätig eine Gabel (115) in kreisende Bewegung versetzen kann, welche Bewegung je nach Einstellung des axial verstellbaren Anschlages (122) ganz oder teilweise auf die den Stichelhalter tragenden Rahmen (2, 7) übertragen werden kann.
    3. Guilloehiermasehine nach Patentan- sprueh und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel (115) auf einem im Anschlagstück (116) sitzenden Bolzen (124) schwenkbar gelagert ist und das Ansehlagstück zwei Anschlagarme (117, 118) aufweist, mit denen der auf der Gabel ver stellbare Anschlag (122) zusammenarbeitet, und dass die Entfernung einer Kante (122a) des Anschlages von :den Ansehlagarmen einge stellt werden kann, wodurch ein Ausschlag des Anschlagstückes und damit das Mass der Ver zerrung der Kurvenform eingestellt werden kann. 4.
    Guilloehiermasehine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das Anschlag stück (116) in einer um ihre Axe drehbaren Büchse (128) allseitig schwenkbar gelagert ist, wobei durch Verdrehen der Büchse die Ausschlag ebene des Anschlagstückes verändert und damit eine Schiefstellung der Kurven form erreicht werden kann. 5. Guillochiermaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass an der Büchse (128) eine Stange (180) angelenkt und mit den Antriebsorganen der Maschine verbunden werden kann, wodurch der Büchse eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird, so dass die Kurvenform dann eine stetig wech selnde Schiefstellung erhält. 6.
    Guillochiermasehine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Büchse (128) in einem Halter (129) gelagert ist, der von den Antriebsorganen der Maschine über Ge triebe (137 bis 143) ab- und aufwärts bewegt werden kann, zum Zwecke, die Übersetzung zwischen dem Universalgelenk (111 bis 113) und einen der Rahmen (7) und damit die Höhe der Kurvenform periodisch zu verän dern. 7. Guillochiermaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitten (110) radial verschiebbar ist, wodurch eine Kreis bewegung der Gabel (115) und damit die Höhe der Kurve verändert werden kann. B.
    Guillochiermaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das zu radierende Material tragende Platte (12) in einer durch die Antriebsorgane in Bewe gung versetzbaren Trommel (8) drehbar und feststellbar gelagert ist, zum Zwecke, gegen einander verschobene Kurvenlinien radieren zu können. 9. Guillochiermaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf der drehbaren Platte (12) zwei weitere Platten (169, 171) in Führungen senkrecht zueinander verschiebbar gelagert sind, um rechteckige Umrahmungen radieren zu können. 1.0.
    Guillochiermaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der drehbaren Platte (12) ein Schieber (191) radial verstellbar an geordnet ist, auf welchem eine weitere Platte (193) drehbar gelagert ist, zwecks Herstellung von aus Rosetten bestehenden Umrahmungen. 11. Guillochiermaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 8, da durch gekennzeichnet, dass der Stichelhalter (160) an einer kreisrunden Führung (161) des Rahmens (7) an beliebiger Stelle ein- und feststellbar ist, und dass der Stichel auf jeden Punkt der Platte (12) einstellbar ist. 12.
    Guillochiermaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 8, da durch gekennzeichnet, dass an der Führung (161) des Rahmens (7) ein Mehrfachstichel halter in beliebiger Stelle feststellbar ist, des sen einzelne Stichel dann bei Drehung der Trommel (8) voneinander abweichende Kur ven radieren. 13. Guilloehiermasehine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen in Füh rungen verschiebbaren, eine Platte (75) tra genden Schlitten (70), welche Platte auf dem Schlitten schwenkbar ist. 14. Guilloehiermaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umschalt getriebe (83, 84, 90) vorgesehen ist, uni eine Kreisbewegung des Stiehellialters umkehren zu können.
    15. Guillochiermasehine nach Patentan spruch und Unteranspriicllen 1 bis 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Getriebe (55, 56, 60, 61) mit einer solchen Übersetzung aus gebildet ist, dass Kurven radiert werden kön nen, die sich nach einer ganzen Anzahl Um gänge der Trommel (8) schliessen. 16. Guillochiermasehine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die Platte (12) tragenden Teil (8) min- destens eine Schablone (17) befestigt ist, und dass Mittel vorgesehen sind, um die äussere Kante der Schablone abzutasten, zum Zwecke. durch Wellenlinien begrenzte Kurvenbilder s radieren zu können. 17.
    Guillochiermaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 16, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Abtastung der Scha blone eine an einem Hebel (155) gelagerte Rolle (156) vorgesehen ist, wobei in einstell barem Abstand vom Drehpunkt des Hebels am Hebel eine Kulisse an'-,reift, durch deren Verstellung eine Linderung des Ausschlages der Wellenlinien erreichbar ist.
CH283849D 1944-05-16 1944-05-16 Guillochiermaschine. CH283849A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH283849T 1944-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH283849A true CH283849A (de) 1952-06-30

Family

ID=4484267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH283849D CH283849A (de) 1944-05-16 1944-05-16 Guillochiermaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH283849A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937204C (de) * 1952-12-20 1955-12-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Anreissvorrichtung fuer Steuerkurven

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937204C (de) * 1952-12-20 1955-12-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Anreissvorrichtung fuer Steuerkurven

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2748444C2 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial
DE3307049A1 (de) Vorrichtung zum verstellen eines gegenstandes
EP0239038A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Dekorieren von Objekten mittels Siebdruck
DE2623818A1 (de) Drehteller fuer eine etikettiermaschine
DE2527643C2 (de) Maschine zum Schleifen konkav gewölbter Werkstücke
DE185198C (de)
DE514551C (de) Schneid- oder Schweissmaschine
DE2930997C2 (de) Maschine zum Feinbearbeiten, z.B. Schaben, von Zahnflanken
DE958172C (de) Vorrichtung zur elektromechanischen Herstellung von gerasterten Druckformen mit veraenderlichem Reproduktionsmassstab
DE951434C (de) Guillochiermaschine
DE953048C (de) Guillochiermaschine
DE3429280C1 (de) Vorrichtung zum Bearbeiten keramischer Gegenstände mit nichtkreisförmigem Rand
DEB0012389MA (de)
DE1937897A1 (de) Kopiermaschine,insbesondere Nachformfraesmaschine
DE928137C (de) Einrichtung an nach einer Zeichnung arbeitenden Kopierbrennschneidmaschinen
DE2703667C3 (de) Einstellvorrichtung zum Ein- und Ausfahren des Objektivträgers einer Kamera
DE613680C (de) Buerodruckmaschine mit auswechselbaren, auf einem ebenen Satzbett ruhenden Druckformen und einer einstellbaren Druckwalze
CH283848A (de) Guillochiermaschine.
DE943925C (de) Blindstichnaehmaschine
AT216024B (de) Elektromechanische Klischiermaschine
DE814263C (de) Maschine zum Schleifen gekroepfter Wellen, wie Kurbelwellen o. dgl.
DE455791C (de) Guillochiermaschine zum gleichzeitigen Herstellen beliebiger Muster auf mehreren stabfoermigen Werkstuecken
DE1577480C3 (de)
DE454413C (de) Maschine zum Schleifen der doppelkegelfoermigen Randfacetten, insonderheit von unrunden, gebogenen oder nicht gebogenen Brillenglaesern
DE2853183C2 (de) Vorrichtung zum volumetrischen Dosieren von Komponenten zur Herstellung von Gemischen