CH283913A - Verfahren zur Herstellung von Vitaminprodukten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vitaminprodukten.

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CH283913A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P19/00Preparation of compounds containing saccharide radicals
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Vitaminprodukten.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Gewinnung wertvoller Vitamin  produkte durch Kultivieren ausgewählter  Stämme von Pilzen (Fungi), wobei in den  Nährböden Substanzen mit     Vitamin-1312-Wir-          kung    erhalten werden, die das Wachstum     vor.          Lactobaeillus        laetis        Dorner    fördern und als       Nahrungsergänzungsstoffe    wichtig sind.  



  Das     erfindun-        cemässe    Verfahren zur       Hentellunt,    von Produkten mit     Vitamin-1312-          Wirkung        ist*    dadurch gekennzeichnet,     dass     man einen Mikroorganismus kultiviert, wel  cher aus denjenigen Stämmen von Pilzen aus  gewählt wurde, die bei der Züchtung in  einem flüssigen Nährmedium Gärbrühen lie  fern, welche mindestens 20     LLD-Einheiten    je  Milligramm der in ihnen gelösten Feststoffe  aufweisen, wobei das Kultivieren des Mikro  organismus in dein flüssigen Nährmedium so  lange Zeit erfolgt,

   bis die     Gärbrühe    min  destens den genannten Vitamingehalt aufweist  und die wirksamen     wasserlösliehen    Stoffe so  dann von der Brühe abgetrennt werden<B>',</B> und  zwar in der Weise,     dass    praktisch eine     Vitamin-          zersetzuno-    vermieden ist.  



  Die durch das erfindungsgemässe Ver  fahren erhaltenen Vitaminsubstanzen können  für verschiedene Zwecke verwendet werden,  z. B. zur     Anreieherung    von Tiernahrung mit  einem mangelhaften Gehalt am     animalisehen     Proteinfaktor.  



  Als Test der erfindungsgemäss gewonnenen  Vitaminprodukte dient gewöhnlich ihre waehs-         tumsfördernde    Wirkung in     bezug    auf den  Mikroorganismus     Laetobaeill.us        laetis        Dorner          (LLD)    unter der von     Shorb        (,f.        Biol.        Chem.     <B>1.69,</B>     455-6)    beschriebenen     Versuehsbedin-          gungen.    Die Wirksamkeit der Vitamin  produkte, entsprechender Gärungsbrühen oder  angereicherten Konzentraten,

   kann durch eine       inikrobiologisehe        -#Vaehstumsbestimmungsme-          thode    unter Verwendung von     LLD    als     Test-          or,-anismus    ermittelt werden, wobei als will  kürlicher Standard für die Wirksamkeit von  <B>1000</B>     Einh.,'mg    diejenige Menge eines     gerei-          ni-ten    Leberextraktes dient, welche zur Er  zielung des halben maximalen Wachstums be  nötigt wird. Reines kristallines Vitamin     BI2     hat etwa<B>11</B> Millionen     LLD-Einli./mg.     



  Es ist schon lange bekannt,     dass    manche  Tiernahrungsmittel und insbesondere die in  der     Hühnerzueht    verwendete Nahrung, welche  in der Hauptsache aus Pflanzenmaterial, z.     B.     Getreidekörner, Sojabohnenmehl,     Alla    und  dergleichen, besteht, wohl in     bezug    auf den  Gehalt an     Aminosäuren-,    Mineralstoffe     und     den Vitaminen bekannter chemischer Struk  tur vollwertig sind, aber einen Mangel an  einem oder mehreren Faktoren aufweisen, die  für die maximale     Waehstumsgesehwindigkeit     der Tiere     unerlässlich    sind.

   Ein solcher Fak  tor wird gewöhnlich in den Geweben des  Huhns aufgespeichert und durch das Ei auf  das     Küeken    übertragen.     Daher'sollten    Hennen  mit Rationen gefüttert werden, welche diesen  Faktor enthalten, um genügende Brutfähig-           keit    der Eier und die     Lebensfähigkeit    der  ausgebrüteten     Kücken    zu sichern. Die     Kücken     müssen die betreffende Substanz entweder  direkt mit der Nahrung oder indirekt durch  das Ei von der Henne erhalten, damit sie sich  optimal entwickeln und übermässige Sterblich  keit vermieden wird.

   Es ist demnach     ersieht-          lieh,        dass    der genannte Faktor für die     Wirt-          sehaftlichkeit    der Hühnerzucht grosse Bedeu  tung besitzt.  



  Gute Nährmittel für Hühner enthalten  den animalischen     Protein-Faktor    (im nach  folgenden mit     APF    bezeichnet) bisher in der  Form von animalischen Produkten, wie     Leber-          inehl,    Fischmehl, Fischextrakte und     derglei-          ehen.    Diese Zusätze sind in den benötigten  Mengen schwer zu beschaffen, und ihr hoher  Preis verteuert die     IEIühnerzueht    erheblich.  Die genannten Produkte haben zudem den  Nachteil,     dass    sie verhältnismässig geringe  und wechselnde     M.,engen    des benötigten     APP     enthalten.

   Eine ergiebigere und billigere  Quelle dieses wichtigen Bestandteils der  Nahrung ist daher ein wertvoller Fortschritt.    Eingehende Versuche haben gezeigt,     dass     die durch Kultivieren von gewissen Pilz  stämmen in wässerigen Nährmedien erhal  tene     LLD-wirksamen    Gärungsrückstände eine  reiche Quelle eines     waehstumsfördernden    Mit  tels darstellen, welches     praktiscli    dem     so-          genannten         animalisehen        Protein-Faktor     in  der Förderung des     Wackstums    von     Küeken     gleichkommt.

   Es wurde ferner gefunden,     dass     aus den genannten     Gärangsrilekständen    ein  reines Vitamin B12 isoliert werden kann und  bei einer an     APF    unzureichenden Ration  der Zusatz von     nur        0,0000031/o    Vitamin     BI.2     eine maximale     Iffachstumsgeschwindigkeit    bei       Kücken    ergibt. Man braucht zu diesem Zweck  das Vitamin     B12    nicht in reiner Form aus  der Brühe zu gewinnen, sondern es können  auch Konzentrate mit einem entsprechenden  Gehalt an     LLD-wirksamen    Substanzen als  Futterzusatz verwendet werden.

   Beim erfin  dungsgemässen Verfahren werden Pilzstämme  kultiviert, welche     Gärflüssigkeiten    liefern, die  wenigstens 20     LLD-Einheiten    pro mg der ent-         haltenen    Feststoffe zeigen. Es hat sieh ge  zeigt,     dass    die     wasserlösliehen    festen Bestand  teile     soleher    Brühen eine Wirksamkeit in der  Höhe von etwa 140     LLI)-Eiiih./mg.    aufweisen.

    Es können leicht Konzentrate hergestellt wer  den,     welehe    2000     LLD-Eiiih.,'mg    oder mehr  enthalten,     währenddeni    die bisherigen reich  sten     APF-haltigen    Produkte, wie     Fisehmehl     und     Fisehextrakte,    nur etwa<B>1-3</B>     LLD-          Einh.Img    zeigen.  



  Eine an     APP    mangelhafte Grundration  für Hühner kann, wie bereits erwähnt, da  durch in     bezug    auf     APF    vollwertig gemacht  werden,     dass    ihr     0,0000031/o        Vitaniiii-    B12 zu  gesetzt wird, an Stelle von<B>1</B> bis     51/o        Fiseh-          mehl    oder Fischextrakt. Genannter     Vitamin-          B12-Zusatz        entsprieht    ungefähr<B>3130 000</B>     LLD-          Einheiten   <B>je kg</B> Futter.

   Ein Konzentrat von  2000     LLD-Einh./mg    liefert einen Gehalt von  <B>330 000</B>     LLD-Einheiten   <B>je kg</B> Futter bei einem  Zusatz von<B>165</B> mg des Konzentrats zu<B>1 kg</B>  Futter<B>(0,0165</B>     1/o).     



  Es ist bekannt,     dass        versehiedene    wasser  lösliche Gärprodukte als Nahrungszusatz ver  wendet werden können, hauptsächlich auf  Grund ihres     Gestalts    an     Riboflavin    und an  dern Vitaminen bekannter Struktur, wie       Biotin,        Pantothensäure        usw.    Solche Zusätze  enthalten     nur    geringe Mengen     LLD-wirk-          samer    Substanzen.

   Die     lösliehen    Bestandteile       derBlitylgärung,    welche     erhaltenwerden        dureh          Eindampfung    der     naeh    dem     Abdestillieren     des     B-Litylalkohols    als     Rüekstand        gewonnent,ii     Flüssigkeit, haben nur etwa 4     LLD-Einh./m.-          und    die löslichen Bestandteile der     Getreide-          schlempe    weniger als<B>1</B>     l,

  LD-Einh./mg.    Bei  einem solchen Gehalt kann man praktisch  nicht an eine Gewinnung von Konzentraten  denken, die für das Anreichern von an     APF     unzureichendem Futter dienen sollen.  



  Anders dagegen, wenn das Ausgangs  material wenigstens<B>20</B>     LLD-Einh./m-    darin  enthaltener Feststoffe aufweist. Zar Erzeu  gung derartiger Gärbrühen geeignete Mikro  organismen sind die     FLiiigi,        welehe    im Buche  von     Smith    und     Raistrick     An     introduetion     to     industrial        niveology     (London,     Edward         Arnold      & -    Co.,<B>1938)</B> auf Seite 2 angegeben  sind, das heisst     Myxomyeeten,

          Schizomyeeten     und     Eumyeeten.    Die     Sehizomyeeten    sind be  sonders geeignet, insbesondere gewisse Stämme  der Gattung     Streptomyees        griseus,    welche  auch für die Herstellung der     Antibiotiea          Streptomyein    und     Grisein    verwendet werden  können.

   Auch andere     Gattun,gen,    wie     Strept.          albidolla-,vms,        Strept.        eolombiensis        nov.        sp.,          Strept.        roseoehromogenus    und     Strept.        anti-          biotieus,    weisen Stämme auf, welche hohe  Ausbeuten an     LLD-wirksamen    Substanzen  liefern.

   Andere verwendbare     Schizom.veeten     sind Glieder des Stammes     Clostridium.    Ver  suche zeigten,     dass    ausgewählte Stämme von       Clostridium        tetanomorplium,        Clostridium        eo-          ehlearium,        Clostridium        flabel.Iiierum    und     Clo-          stridium        butyrieum    ebenfalls für die Durch  führung des erfindungsgemässen Verfahrens  gut geeignet sind.

   Andere Fungi, welche sich  für die technische Herstellung von     Gärbrühen     mit mindestens 20     LLD-Einh./mg    der darin  enthaltenen     Peststoffe    als brauchbar erwiesen  haben, sind     Torula,        Eremotheeium        ashybii     und     Escheriehia        coli.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann  teilweise mit der Herstellung der     Antibiotiea          Streptomyein    und     Grisein    einhergehen. Bei  den     Streptomycin-    und     Griseingärverfahren     werden Maisehen niedriger Konzentration  vergoren, wobei für eine verhältnismässig ge  ringe Menge des Antibiotikums grosse Mengen  Gärbrühe entstehen. Bei einer grossen     Strepto-          myeinanlage    können täglich nach Abtrennung  des     Antibiotiums    viele tausend Kubikmeter       Gärflüssigkeit    anfallen.

   Bisher war nicht be  kannt,     dass    die genannten Rückstände noch  ein nützliches Produkt enthalten. Tatsächlich  ist der Gehalt an andern Vitaminen als Vit  amin     Bl,2    zu gering, um die Gewinnung jener  andern Vitamine wirtschaftlich zu machen. Bei  der technischen Herstellung von     Streptomycin     bildete der Anfall von unverwertbarem Mate  rial in grosser Menge bisher ein Problem.  



  Inzwischen hat sich gezeigt,     dass    die     Gär-          flüssigkeit    nach der Abtrennung des Antibio  tikums     Streptomyein    mittels     lonenaustauseli-          Harzen    bedeutend mehr als 20     LLD-Einheiten       <B>je</B> Milligramm darin enthaltener Feststoffe  aufweisen, und aus den genannten     Rüel#.stän-          den    Konzentrate von hoher     LLD-Wirksamkeit          erfindun'gsgemäss    erhalten werden.  



  Für die Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens kann als Ausgangsmate  rial jedes wässerige Nährmedium verwendet  werden, welches     üblieherweise    zum Kultivie  ren von Pilzen dient. Die üblichen Nähr  flüssigkeiten enthalten eine     Kohlenstoffquelle,     eine     Stiekstoffquelle,    anorganische Salze und  gegebenenfalls auch     Waehstumsfaktoren.    Der  Kohlenstoff kann von einem Kohlehydrat ge  liefert werden, z. B. von Dextrose,     Maltose,          Xylose,        Invertzueker,    Getreideauszüge und  dergleichen.

   Der Stickstoff kann von einem       Ammoniumsalz,    von     Aminosäuren    oder von  Proteinen stammen, z. B. Sojabohnen, Hafer,  Hefeextrakten, Produkten des Abbaus von  Casein mit     Tryptin,        Fleisehextrakt,    Blutmehl,       proteinreiehem    Fleisch und     Knoehenmaterial,     dem fein gemahlenen getrockneten     Rüekstand     von     animalisehen    Geweben, die frei von  Haaren, Klauen, Horn, Blut, Darm- und       Mageninhalt        sind        und        mehr        als        4,

  4%     Phosphor enthalten, ferner von     Fisehmehl     und     Fisehextrakten,    löslichen Bestandteilen  der     Schlempe    und dergleichen. Falls ge  wünscht, können die Pilze unter Verwendung  von Proteinen oder     Aminosäuren        lmltiviert     werden, das heisst ohne Kohlenhydrate in  Nährmedium, in welchem Falle die Proteine       bzw.        Aminosäuren    sowohl als Kohlenstoff- wie  auch als     Stickstoffquelle    dienen.  



  Das Nährmedium wird zweckmässig steri  lisiert Lind dann mit einem Stamm des ge  wählten Pilzes geimpft. Das Gemisch wird der  Inkubation unterworfen, bis die     Gärflüssig-          keit    einen Gehalt von wenigstens 20     LLD    je  mg Feststoffe in der Brühe aufweist.

       Die     Impfung wird gewöhnlich unter der Ober  fläche der Flüssigkeit ausgeführt und bei der  für den verwendeten Pilz geeigneten Tempe  ratur, Der Gehalt der Gärbrühe an     LLD-          Einheiten    wird durch die wachstumsfördernde  Wirkung     auf        Lactobaeillus        laetis        Dorner    be  stimmt, wie bereits beschrieben.

             Am    Ende der     Glärperiode    kann die Flüs  sigkeit eingedampft werden, wobei der erhal  tene Rückstand ohne weitere Behandlung als  Zusatz     züi    Futtermitteln verwendet' werden  kann,     um    sie mit     APP    anzureichern. Es wird  gewöhnlich vorgezogen, die     Gärflüssigkeit        züi     filtrieren, das Filtrat mit einem     Adsorptions-          mittel,    wie     Fullererde    oder Aktivkohle, zu be  handeln, das     Adsorbat    zu trocknen und dann  als Futterzusatz zu verwenden.

      Falls ein Futterzusatz frei von     Adsorp-          tionsmitteln    verlangt wird, so wird das     Ad-          sorbat    z. B. mit geeigneten Lösungsmitteln,  wie     wüsserige    oder verdünnte     alkoholisehe     Lösungen von     Pyridin    oder     a-Picolin,        elLiiert     und das gesammelte     EILiat    eingedampft. Diese  Aufbereitung bewirkt eine partielle Reini  gung der     LLD-wirksamen    Bestandteile Lind  damit ein     hoehwertiges    Produkt.  



  Wird eine weitere Reinigung     gewünseht,     so kann das feste Konzentrat z. B. mit einem  niedrigen     aliphatischen    Alkohol, wie Methyl  alkohol, extrahiert und der     alkoholisehe     Extrakt durch eine mit Aktivtonerde gefüllte  Kolonne geleitet werden, wobei die     LLD-akti-          ven    Substanzen an Tonerde     adsorbiert    werden.  Die Kolonne wird dann mit frischem Methanol       eluiert,    und diejenigen Fraktionen des     Eluats,          Yvelche        ILD-Aktivität    zeigen, werden ver  einigt und eingeengt.

   Die eingeengte     alkoho-          lisehe    Lösung wird dann mit einem Lösungs  mittel versetzt, in welchem die aktiven Sub  stanzen unlöslich sind und das mit der     alko-          holisehen    Lösung     misehbar    ist, z. B. mit       Aceton.    Der Niederschlag wird     abfilltriert,    aus       wüsserigem        Aeeton    umkristallisiert und ge  trocknet. Als Produkt wird ein kristallines  Vitamin B12 erhalten.

      <I>Beispiel<B>1:</B></I>    Ein Gärbehälter von<B>15,2</B> m3 wurde mit  <B>23 kg</B> konzentriertem     Fleisehextrakt    (etwa  <B>70</B>     D/o    feste Bestandteile), 143<B>kg</B>     eiD    es     Tryptin-          Abbauproduktes    von Casein,<B>72,5 kg</B>     Natrium-          ehlorid,   <B>720 g</B>     Ferrosullat-heptahydrat,    144g       Kobaltonit.rat-hexahydrat,    20 Liter     So.ja-          bohnenöl    lind etwa<B>13,2</B>     m3    Wasser gefüllt.

      Die Mischung wurde<B>30</B> Min. bei 120u<B>C</B> steri  lisiert, dann     auf    etwa<B>9-80 C</B>     abt-ekühlt    und       mit        1130        Liter        der        Kultur        eines        CT        'risein        erzeu-          genden    Stammes von     Streptoin#-ees        griseus     (bezeichnet mit<B>25</B>     CT)    geimpft.

   Das geimpfte  Nährmedium wurde bei einer Temperatur von  etwa     2811   <B>C</B> während etwa 48 Stunden der<B>Gä-</B>  rung überlassen, wobei kontinuierlich mit etwa  140 m3 Luft, pro Stunde     durehlüftet    wurde.  Am Ende der Gärperiode wurde die Brühe  durch Zusatz von     Phosphorsi-Lire    auf den     pH     Wert<B>3</B> eingestellt und     filtriert.    Der Filter  kuchen wurde     mit    Wasser     ausgewaseben.    Die  Waschflüssigkeit wurde mit dem Filtrat     vei -          einigt    und durch Zusatz von Natronlauge  leicht     alkaliseh    gemacht.

       und        noehmals    fil  triert. Die erhaltene     Gärflüssi-keit        zei-te    den       pff        #Vert   <B>7,8,</B> enthielt     1,71/o    feste Bestandteile  und zeigte 2400     LLD-Einh./einu.       <B><I>A.</I></B>     Ti-ock(%ii,1)

  i-äpai-(it        aws        Strept.        griseits     <I>Gärflüssigkeit.</I>    <B>379</B> Liter der erhaltenen filtrierten Gär  flüssigkeit wurden bei verringertem Druck       und    einer Temperatur unter 400     C    auf     un.ge-          fähr   <B>22,7</B> Liter eingedampft. Dieses     Konzen-          Z,     trat, mit, einer Wirksamkeit, von etwa 40000       LLD-Einheiten/em3,    wurde     darell        Zerstüti-          bung    getrocknet.

   Das     Troehenpräparat        ent-          hielt        etwa        3%        Feuchtigkeit        und        zeigte        eine     Wirksamkeit von etwa 140     LLD-Einll./1-no,          1.       <I>B.</I>     Koltleiiadsoi,bat   <I>aus</I>     Strept.        griseas          Gärflüssigkeit.     



  <B>13,2</B>     m3    der gleichen Gärflüssigkeit, wie  unter<B>A</B> verwendet, wurden mit<B>72,5 kg</B> Aktiv  kohle während<B>30</B> Minuten verrührt. Das     Ad-          sorbat    wurde durch Filtrieren abgetrennt, in,  <B>378</B> Liter Wasser     stispendiert    und nochmals       abfiltriert.    Es wurde ein feuchtes     Kohle-          adsorbat    mit einem Wassergehalt von etwa  <B>50</B>     1/o    erhalten.  



  <B>195 -,-</B> des leuchten     Kohleadsorbats    wurden  im Vakuum bei     -1511   <B>C</B> etwa 20 Stunden ge  trocknet, wobei<B>99 g</B> trockenes     Kohleadsorbat     erhalten wurden. Dieses Produkt zeigte eine  Wirksamkeit von 470     LLD-Einh./--ig,    bereeh-           net    aus der ursprünglichen Aktivität der     Gär-          brühe    und der restlichen Aktivität der bei der       Kohleadsorption    verbleibenden Flüssigkeit.  



  <B><I>C.</I></B><I> Aus dein</I>     Ehtat   <I>des</I>     Kohleadsorbats          geivonne2ies   <I>Konzentrat.</I>  



  Der Rest des gewaschenen leuchten     Kohle-          adsorbats,    entsprechend 72,4<B>kg.</B> Aktivkohle,  wurde durch Verrühren mit<B>632</B> Liter       25%i.-em        Pyridin        eluiert.        Der        eluierte        Filter-          kuchen    wurde auf der Filterpresse zuerst mit       150        Liter        25%igem        Pyridin        während        20        Mi-          nuten    ausgezogen 

  und dann noch mit     1.50     Liter     251/oigem        Pyridin        naehgewasehen.     



  Die     Eluate    und Waschflüssigkeiten wur  den vereinigt und<B>2/3</B> der Gesamtmenge bei  vermindertem Druck auf 24 Liter ein  gedampft, wobei die Dampftemperatur unter  <B>350 C</B> betrug.  



  Das konzentrierte     Eluat    zeigte eine Wirk  samkeit von etwa<B>250 000</B>     LLD-Einh.jem3.     Eine Teilmenge von<B>150</B>     cm- 3    wurde im ge  frorenen Zustand getrocknet und lieferte  14,1<B>g</B> eines Produktes mit einer Aktivität von  2800     LLD-Einh./mg.       <B><I>D.</I></B><I> Kristallines</I>     Vt(tMn        B12-          Ein    festes Konzentrat, hergestellt aus  <B>3,2</B> ms Gärbrühe durch Behandlung mit  Aktivkohle und Aufarbeitung des     feuchter-          Kohleadsorbats,    wie beschrieben unter     C,

              Sojabohnenniehl        70,01/o     Dextrose,     techn.   <B>7,9</B>       Cellulose   <B>5,0</B>  Weizenkeimöl 4,5       Caleiumglukonat   <B>2,5</B>       Glyeln    2,0       DL-31ethionin   <B>0,9</B>       CaC03        1,5          K2HPO4   <B>1,612</B>       KH2P04        1.,0          NaC1        0,838     Mg     S04.   <B>7</B> 1120     0,51          CaHP04.    2 1120<B>0,

  375</B>       Ferrieitrat        0,138     Mn     SO4.    4     H20   <B>0,025</B>       Ki    0,004    wurde mit Methanol extrahiert und der       alkoholisehe    Extrakt durch eine Kolonne mit  aktiver Tonerde geleitet, zwecks     Adsorption     des Vitamin B12. Die Kolonne wurde mit  frischem Methanol     eluiert    und die Frak  tionen mit starker     LLD-Aktivität        vereinhyt     und eingeengt.

   Z Lider konzentrierten     alkoholi-          sehen    Lösung -wurde     Aeeton    zugesetzt und das  ausgefällte rohe Vitamin B12     abfiltriert.    Das  Produkt wurde durch Ausfällen aus einer       Äthanol-Lösung    durch Zusatz von     Aeeton    mit  nachfolgendem     Umkristallisieren    aus wässe  rigem     Aeeton    gereinigt. Ausbeute:<B>106</B> mg  kristallines Vitamin B12.  



  Der Wert der oben erwähnten Konzentrate  und des kristallisierten Vitamin     B1,2,    als Er  satz von Nahrungszusätzen mit dem     animali-          sehen        Protein-Faktor,    wird durch Fütterungs  versuche illustriert, bei welchen das Wachs  tum von     Kücken    unter einer     APF-Mangeldiät     verglichen wird mit dem Wachstum unter  derselben Diät mit Zusatz der genannten  Konzentrate oder kristallinem Vitamin     BI2.            Kücken-Fütteritnjsversuche.     Die verwendeten     Kücken    wurden aus  Eiern ausgebrütet, die von Hennen gelegt  waren,

   welche auf einer     APF-Mangeldiät    ge  halten wurden.  



  Ein Tag alte     Kücken    wurden auf folgen  der Grunddiät gehalten.         CUS04.   <B>5</B>     HQO        0,00151/o          ZnC12   <B>0,00125</B>       L-Arginin   <B>0,50</B>       L-Cystein    0920       Cholin    020       Inositol        o:

  10          p-Aminobenzoesäure   <B>0,03</B>       INTiaein   <B>0,01</B>       Ca-Pantothenat    0,004       Riboflavin        0,002          Thiamin    0,002       Pyridoxin    0,002       Pteroyl-glutaminsäure    0,0004       Menadion    0,0004       Biotin    0,00004  Vitamin<B>A  &  D</B> Pulver<B>0,

  10</B>      Nach<B>5</B> Tagen     Ernährang    mit obiger  <B>In</B>  Grunddiät wurden in     bezug    auf das Körper  gewicht ausgeglichene Gruppen von<B>je 7</B>       LI          Kücken    ausgewählt.

   Eine Gruppe wurde wei-         terhin    ausschliesslich auf die angegebene  Grunddiät gesetzt; die andern erhielten     die     Grunddiät mit einem der folgenden Zusätze:  
EMI0006.0007     
  
    Diät <SEP> Nr. <SEP> Ergänzung <SEP> Menge <SEP> des <SEP> Zusatzes <SEP> Zugesetzte <SEP> LLD <SEP> Zahl <SEP> der
<tb>  in#/oderGesamtdiät <SEP> EinheitenjekgFutter <SEP> Kücken
<tb>  <B>C <SEP> 1068</B> <SEP> keine <SEP> <B>0 <SEP> 0 <SEP> 7</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1093</B> <SEP> krist.

   <SEP> Vitamin <SEP> B12 <SEP> <B>0,0000031/0 <SEP> 330000 <SEP> 7</B>
<tb>  <B>C</B> <SEP> 1094 <SEP> Konzentrat <SEP> <B>A</B>
<tb>  (getrocknete <SEP> Strept.-griseus-Brühe) <SEP> 0,31/o <SEP> 420000 <SEP> <B>7</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1095</B> <SEP> Konzentrat <SEP> B
<tb>  (getröeknetes <SEP> Kohleadsorbat <SEP> der
<tb>  Strept.-grise-Lts-Brübe) <SEP> <B>0,111/0</B> <SEP> 470000 <SEP> <B>7</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1096</B> <SEP> Konzentrat <SEP> <B>C</B>
<tb>  (lyophilisiertes <SEP> wässeriges <SEP> Pyridin  Eluat <SEP> vom <SEP> Strept.-griseus-Kohle  adsorbat) <SEP> 0,021/o <SEP> <B>560000 <SEP> 7</B>       Die Wachstumsgeschwindigkeit der     Kückengruppen    ist in folgender Tabelle     zusammergestellt:

       
EMI0006.0010     
  
    <I>Mittleres <SEP> Körpergewicht <SEP> in <SEP> Gramm</I>
<tb>  Kückenalter, <SEP> Tage: <SEP> Gegenüber <SEP> der <SEP> C-io68-Diät
<tb>  Diät <SEP> Nr. <SEP> <B><I>5</I> <SEP> 8 <SEP> io</B> <SEP> <I>12 <SEP> <B>15</B></I><B> <SEP> 17</B> <SEP> erhöhte <SEP> Gewichtszunahnie
<tb>  im <SEP> Alter <SEP> von <SEP> 17 <SEP> Tagen
<tb>  <B>C <SEP> 1068</B> <SEP> 49,9 <SEP> <B>57,3 <SEP> 59,7 <SEP> 67,6 <SEP> 66,2 <SEP> 66,5 <SEP> -</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1093</B> <SEP> 49,9 <SEP> <B>58,7 <SEP> 67,0 <SEP> 79,3 <SEP> 107,3 <SEP> 125,8 <SEP> 59,3</B>
<tb>  <B>C</B> <SEP> 1094 <SEP> 49,9 <SEP> <B>58,9 <SEP> 65,9 <SEP> 77,7</B> <SEP> 92,4 <SEP> <B>117,8 <SEP> 51,3</B>
<tb>  <B>C.

   <SEP> 1095</B> <SEP> 49,9 <SEP> 60,4 <SEP> <B>67,3 <SEP> 82,5 <SEP> 108,7 <SEP> 126,7 <SEP> 60,2</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1096</B> <SEP> 49,9 <SEP> <B>58,6 <SEP> 67,9 <SEP> 83,1 <SEP> 102,6 <SEP> 122,6 <SEP> 56,1</B>       Diese     Vers-Liehe    zeigen deutlich,     dass    das  Wachstum der Versuchskücken durch den  Zusatz, im Vergleich mit     Klieken    auf einer       APF-Mangeldiät,    bedeutend gefördert wurde  und dies sowohl mit den Konzentraten als  dem kristallinen Vitamin     BI2.     



  <I>Beispiel 2:</I>  In ein Gärgefäss von<B>15,2</B>     n13    wurden     ge-          geben:    45<B>kg</B> konzentrierter     FleisehextraK     143<B>kg</B> eines     Tryptin-Abbauproduktes    von  Casein,<B>72,5 kg</B>     Natriumehlorid,    20 Liter eines       Sehaumverhütungsmittels    und<B>13</B> 200 Liter  Wasser.

   Das Nährmedium wurde sterilisiert,  geimpft, vergoren, angesäuert,     abfiltriert    und  neutralisiert, wie beschrieben in Beispiel<B>1.</B>    Die neutrale filtrierte     Gärflüssigkeit    wurde  <B>30</B> Minuten mit 43,5<B>kg</B> Aktivkohle verrührt,  um die     LLD-aktiven    Bestandteile zu     adsorbie-          ren.    Das     Kohleadsorbat    wurde von der Flüs  sigkeit abgetrennt und durch Suspension in  etwa<B>380</B> Liter Wasser gewaschen und wie  derum filtriert.

   Das gewaschene     Adsorbat     wurde<B>30</B> Minuten mit<B>359</B> Liter     251/oigera          a-Picolin    verrührt. und das     Eluat    durch Fil  trieren gewonnen. Der     FilterkLichen    wurde       auf        der        Filterpresse        mit        113        Liter        9-5%        a-Pi-          eolin   <B>30</B> Minuten     aus-ewasehen.    Das     Elnat     wurde mit der     Wasehflüssigkeit    

  vereinigt und  dann unter vermindertem Druck auf ein  Volumen von<B>22,7</B> Liter eingedampft, wobei      die Dampftemperatur unter<B>250 C</B> gehalten  wurde. Die     Lösum,    wurde mit<B>227</B> Liter Me  thanol versetzt     und    ausgefällter     inerter        Stoif          abfiltriert.    Aus dem Filtrat wurden die     LLD     aktiven Bestandteile durch Zusatz der     Me-          thanollösung    zu<B>681</B> Liter Äther ausgefällt.  Der Niederschlag wurde     abfiltriert,    mit Äther  gewaschen und im Vakuum bei<B>300 C</B> ge  trocknet.

   Ausbeute:<B>860 g</B> eines Trockenprä  parats mit einer     inikrobiologischen    Wirksam  keit von<B>1500</B>     LLD-Einh.img.       Der Wert dieses Materials als     APF-Quelle     im Vergleich mit rohem Leberextrakt und mit  kristallinem Vitamin     Blf!    wurde biologisch  durch Fütterungsversuche an     Kücken    be  stimmt.         Kücken-Pütterungsversuche.     Die     Kücken    wurden aus Eiern ausgebrütet,  n  welche von Hennen gelegt waren, die mit  einer     APP-Mangeldiät    gefüttert worden  waren.

   Ein Tag alte     Küeken    wurden auf eine       ()'rrunddiät'gesetzt,    welche mit derjenigen im  Beispiel<B>1</B> identisch war, mit der Ausnahme     ',          dass    der Gehalt an Sojabohnenmehl     40,01/0     und an Dextrose     37,91/o    betrug.  



  Nachdem<B>5</B> Tage mit obiger Grunddiät ge  füttert     w-Lirde,    wurden     hinsiehtlieh    des     Kör-          pergewiehts    ausgeglichene Gruppen von je<B>7</B>       Klieken,    ausgewählt.

   Zwei dieser Gruppen  wurden weiterhin ausschliesslich mit der ge  nannten Grunddiät gefüttert, die andern  Gruppen mit derselben Grunddiät, ergänzt  wie folgt:  
EMI0007.0029     
  
    Diät <SEP> Nr. <SEP> Ergänzung <SEP> Zusatz <SEP> in <SEP> '/'o <SEP> der <SEP> Anzahl
<tb>  Gesamtdiät <SEP> Kücken
<tb>  <B>C</B> <SEP> 1014A <SEP> keine <SEP> <B>7</B>
<tb>  <B>C</B> <SEP> 1014B <SEP> keine <SEP> <B>7</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1055</B> <SEP> roher <SEP> Leberextrakt <SEP> <B>7</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1059</B> <SEP> Konzentrat <SEP> Strept.-griseus-Brühe <SEP> 0,0227% <SEP> <B>7</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1057</B> <SEP> Kristallines <SEP> Vitamin <SEP> B12 <SEP> <B>0,000003</B> <SEP> % <SEP> <B>7</B>       Die     Waehstumsgesehwindigkeit    der verschiedenen Gruppen war wie folgt:

    
EMI0007.0031     
  
    <I>Mittleres <SEP> Körpergewicht <SEP> in</I> <SEP> Gramm
<tb>  Alter <SEP> der <SEP> Kücken, <SEP> Tage: <SEP> 3egenüberderC-I0I4-Diät
<tb>  Diät <SEP> Nr. <SEP> <B>5 <SEP> 8 <SEP> 10</B> <SEP> <I>12 <SEP> <B>15</B></I><B> <SEP> <U>18</U></B><U> <SEP> erhöhte</U> <SEP> Gewichtszunahme
<tb>  im <SEP> Alter <SEP> von <SEP> iS <SEP> Tagen
<tb>  <B>C</B> <SEP> 1014 <SEP> 50,4 <SEP> <B>60,1 <SEP> 66,0 <SEP> 77,9 <SEP> 93,9 <SEP> 113 <SEP> ' <SEP> 0</B> <SEP> 114,8 <SEP> Durchschnitt
<tb>  <B>C</B> <SEP> 1014 <SEP> 50,4 <SEP> <B>59,7 <SEP> 66,9 <SEP> 78,4 <SEP> 97,1 <SEP> 116 <SEP> ' <SEP> 7#</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1055</B> <SEP> 50,4 <SEP> <B>60,2 <SEP> 68,3 <SEP> 8Ö,5 <SEP> 105,7 <SEP> 13372</B> <SEP> 18,4
<tb>  <B>C <SEP> 1059</B> <SEP> 50,4 <SEP> 62,4 <SEP> <B>71,6 <SEP> 84,7 <SEP> 109,1 <SEP> 135,6 <SEP> 20,8</B>
<tb>  <B>C <SEP> 1057</B> <SEP> 50,

  4 <SEP> <B>61,3 <SEP> 68,7</B> <SEP> 83,4 <SEP> <B>107,7 <SEP> 132.,6 <SEP> 17,8</B>       Diese Versuche zeigen deutlich,     dass    das  Wachstum der     Küeken    durch den Zusatz, im  Vergleich mit     Küeken        auf    einer     APP-Mangel-          diät    bedeutend gefördert wird,     und    dies so  wohl mit dem Konzentrat als dem kristallinen  Vitamin B12.

   Ferner zeigen die Versuche,       dass    die erreichte     Waelistumszunahme        unce-          fähr        dieselbe        ist,        wie        bei        Zusatz        von        1%     rohem Leberextrakt zur Nahrung, das heisst  einer der besten bisher bekannten Quellen  des     APF.       <I>Beispiel</I>     3.-          Ein    -Nährmedium,

   folgender     Zusammen-          Setzung        -          Sojabohnenmehl        3%          Dextrose        211/o          Lösl.    Anteil von       Sehlempe        0,75%          Kochsalz        0,25%          Kobaltnitrat   <B>1</B> Teil per Million als     Co-,

  +     Wasser ad<B>1000/0</B>      wurde sterilisiert und mit<B>10</B>     Vol.1/o    einer  vegetativen Kultur eines     Streptomyein        erzeu-          el          genden    Stammes von     Strept.        grisens    versetzt.  Die geimpfte Brühe wurde bei     2711        C    gehalten       und    die Flüssigkeit unter Durchlüftung ge  rührt.

   Die     Gärbrühe    wurde mit Phosphor  säure     auf    den     pl,    Wert<B>3</B> eingestellt     und    so  dann durch     Kieselgur    filtriert. Die filtrierte  Brühe zeigte eine     Streptomycin-Aktivität    von  <B>810</B>     g/em3    und eine     LLD-Aktivität    von<B>2700</B>       LLD-Einh./em3    oder 45     LLD-Einh./mg    fester  Stoffe in der Brühe.  



  <B>227</B> Liter dieser Brühe wurden durch eine  Kolonne geleitet, welche<B>600 g</B>     Karbonsäure-          Ionenaustauschharz        (IRC   <B>50</B> der     Resinolls          Produets        and        Chemical    Co.) enthielt. Das       Streptomvein    wurde an genanntes Harz     ad-          sorbiert.    Die abfallenden Brühen wurden ver  einigt und weiter verarbeitet.

      <B><I>A.</I></B>     Kohleadsorbat   <I>der</I> von     Streptomycin     <I>befreiten</I>     Gärbrühe.       <B>75</B> Liter der von     Streptomycin    befreiten  Brühe wurden mit<B>1600 g</B> Aktivkohle behan  delt, wobei die Kohle     751/o    der ursprünglich  in der Brühe vorhandenen     LLD-aktiven    Sub  stanzen     adsorbierte.    Das     Kohleadsorbat    wurde  gewaschen und getrocknet.

   Das Trockenpro  dukt enthielt etwa<B>80000</B>     LLD-Einh./mg.    Es  kann in gleicher Weise verwendet werden wie  das     Kohleadsorbat    gemäss Beispiel<B>1.</B>    <I>B.</I>     Fullererde-Adsorbat   <I>der von</I>     Streptomycz##v     <I>befreiten Brühe.</I>  



  40 Liter von     Streptomycin    befreiter Gär  brühe mit<B>500</B>     LLD-Einh./ems    wurden mit  Phosphorsäure auf den pH-Wert<B>2,5</B> einge  stellt. Die angesäuerte Brühe wurde mit<B>600,g</B>       Fullererde    behandelt.

   Das     Adsorbat    enthielt       90%        der        ursprünglich        in        der        Brühe        vorhan-          denen        LLD-Aktivität    und lieferte durch Aus  waschen und Trocknen ein festes Endprodukt  mit einer Aktivität von<B>30 000</B>     LLD-Einh./g.     Dieses Produkt kann in der gleichen Weise  verwendet werden wie das     Kohleadsorbat     gemäss Beispiel<B>1</B> und 2.

      <B><I>C.</I></B>     DurchZerstäube-ngetrockneteKonzentrate.     <B>80</B> Liter der gleichen von     Streptoniyein     befreiten Brühe, welche bei<B>A</B> und B als Aus  gangsmaterial dienten, wurden     auf    ein Volu  men von 12 Liter bei vermindertem Druck  eingedampft.  



  Von der konzentrierten     Lös-u-my    wurden  5440     cm3    durch Zerstäuben     -letroeknet"    wobei  <B>335 g</B> eines     TroekenprodLiktes    erhalten wur  den mit einer     mikrobiolocischen    Aktivität von  <B>C</B>  1.40     LLD-Einh./rrig.    Dieses Produkt kann in  der gleichen Weise verwendet werden, wie die  getrocknete     Strept.-griseus-Brühe    gemäss Bei  spiel     1.     



  <I>Beispiel 4:</I>  Es wurde ein     Nährmechuin    hergestellt,  welches aus     1()/o    eines     Tryptin    Abbaupro  duktes von Casein,     0,31/o    konzentriertem  Fleischextrakt     und   <B>10</B> Teilen je Million     Ko-          baltonitrathexahydrat    bestand, lind der     pH-          Wert    auf<B>7</B> eingestellt.

   Sieben Portionen  dieses Mediums von<B>je 500</B>     ems    wurden in  2     Liter        Erlenme-        yer        abgefüllt        und        während     <B>30</B> Min. bei     11511   <B>C</B> sterilisiert. Dann wurde  jede Flasche mit etwa<B>10</B>     ein    einer vegetativen  Kultur von     Strept.        roseoehroiiio,--en-Lis        geimpit     ,Lind<B>7</B> Tage auf einer rotierenden     SeliütL'el-          maschine    entwickelt.

   Der Inhalt der Flaschen  wurde dann vereinigt     und        abfiltriert.     



  Ein Liter der filtrierten Brühe (etwa  <B>1500</B>     LLD-Einh./em3)    wurde bei verminder  tem Druck bei einer Temperatur unter<B>350 C</B>  eingedampft und aus dem gefrorenen Zustand  getrocknet. Ausbeute<B>6,9 g</B> eines Produktes mit  einer Aktivität von etwa<B>130</B>     LLD-Einli./mg.     



  Ein anderer Teil der filtrierten Brühe  <B>(2300</B>     ems)    wurde bei einem     pH   <B>= 7</B> während  <B>30</B> Minuten mit<B>23</B> Aktivkohle verrührt. Das  erhaltene     Adsorbat    wurde zweimal durch  Verrühren während<B>30</B> Minuten mit einer  Mischung von<B>125</B>     em3        Äthanol,   <B>12,5</B>     em3          Pyridin    und<B>112,

  5</B>     em33    Wasser     eluiert.     Die vereinigten     Eluate    wurden unter     ver-          mindertern    Druck bei einer     Temperaiur     unter     3511   <B>C</B> eingedampft und aus dem gefro  renen Zustand getrocknet.

   Ausbeute: 2,3<B>g</B>  eines Produktes mit einer Aktivität von etwa  440     LLD-Einh./mg.         Der getrocknete     (jä.rrüel,:staiid    und das aus  dem     Kohleneluat    gewonnene     Troekenpräparat     können in derselben Weise verwendet werden,  wie die Produkte gemäss Beispiel<B>1.</B>    <I>Beispiel<B>5:</B></I>    Es wurde eine     Strept.-albidoilavis-Ku.It-uir     hergestellt und analog wie in Beispiel 4 für       Strept.        roseoehromogenus    beschrieben ent  wickelt.

   Die Gärbrühe wurde     mit    Phosphor  säure auf PH<B>3</B> eingestellt und der filtrierten  <B>Z</B>  angesäuerten Brühe     _Natronlauge    bis zur     Neu-          trallsation    zugesetzt.  



  <B>1570</B>     CM3    neutraler filtrierter Brühe mit  einer Aktivität von<B>77</B>     LLD-Einli./iiig    der  festen Bestandteile der     Briiiie    wurden<B>30</B> Min.  mit<B>15,7 g</B> Aktivkohle verrührt. Das     Adsorbat     wurde     abfiltriert    und im Vakuum bei 450<B>C</B>  während 20 Stunden getrocknet. Ausbeute:  <B>50,7 g</B> (einschliesslich Filtermaterial) ge  trocknetes     Adsorbat    mit einer Aktivität von  etwa<B>30</B>     LI-iD-Eiiih./nig,    berechnet aus der  Wirksamkeit der ursprünglichen neutralen  gefilterten Brühe und derjenigen der von der  Kohle ablaufenden Brühe.  



  Dieses     Kohleadsorbat    kann in der gleichen  Weise verwendet werden wie die Produkte  gemäss Beispiel<B>1.</B>  



  <I>Beispiel<B>6:</B></I>  Das Nährmedium hatte die folgende Zu  sammensetzung:       Pfeiffers    Trocken  hefe<B>2 0/0</B>       Kobaltnitrat   <B>1-0</B>     TeileproMillionalsCo-          Dest.    Wasser ad.<B>100</B>     1/o       40     em3    dieses     A.,

  fediums    wurden in einer       '#50-eM3-Plasehe    sterilisiert und mit<B>5</B>     Vol.II/o       einer     vegetativeii        48-Stunden-Kultur    eines       Grisein    produzierenden Stammes von     Strept.          griseus    (bezeichnet mit<B>25</B>     CT)    geimpft. Die  geimpfte Brühe wurde<B>72</B> Stunden bei<B>280 C</B>  entwickelt, wobei die Flasche ständig     auf     einer rotierenden     Schüttelniasehine        gesehüt-          telt    wurde.  



  Nach Vollendung der Gärperiode zeigte  die Brühe 4800     LLD-Einh./cm3    oder etwa  220     LLD-Einh./mg    fester Bestandteile der  Brühe. Diese Brühe kann als Ausgangs  material dienen zur Herstellung von festen  Konzentraten mit     APF--'#%Tirksainlzeit    oder von  reinem Vitamin B12, wie in Beispiel<B>1</B> be  schrieben.    <I>Beispiel<B>7:</B></I>  Es wurden<B>8</B> Nährmedien hergestellt, deren  Zusammensetzung in     bezug    auf anorganische  Salze identisch war, die jedoch verschieden  artige     stiekstoffhaltige    Zusätze aufwiesen.

         Stiekstoffhaltiger     Zusatz siehe die folgende Tabelle       Kochsalz        0,5%     Sojabohnenöl     1,01/0          FeS0,1.   <B>7</B><U>11.0</U><B>50</B> Teile<B>je</B> Million  Co     (NO?,)2   <B>6</B><U>H.0</U><B>10</B> Teile<B>je</B> Million  Von jedem der<B>8</B> Medien wurden<B>je</B> 40     em3    in  eine     250-em3-Flasehe    gegeben und sterilisiert;  sodann wurde mit der vegetativen Kultur  eines     Grisein    produzierenden Stammes von       Strept.        griseus    geimpft.

   Die geimpften Brühen  -wurden 4 Tage bei 280<B>C</B> entwickelt, wobei  die Flaschen ständig geschüttelt wurden.  



  Nach Beendigung der Gärperiode wurden  die vergorenen Brühen geprüft. Die vom  stickstoffhaltigen Zusatz     zum    Medium abhän  gigen Resultate sind nachfolgend zusammen  gestellt:    
EMI0010.0001     
  
    LLD-Einh./cm3 <SEP> LLD-Einh./mg
<tb>  Stickstoffhaltiger <SEP> Zusatz <SEP> vergorener <SEP> fester <SEP> Bestandteile
<tb>  Brühe <SEP> der <SEP> Brühe
<tb>  311/o <SEP> Standard <SEP> Trockenliefe <SEP> 4300 <SEP> 120
<tb>  41/o <SEP> Protein-Abbauflüssigkeit <SEP> <B>3500 <SEP> 78</B>
<tb>  31/o <SEP> Quaker <SEP> Oats <SEP> 1400 <SEP> 40
<tb>  81/o <SEP> Armour <SEP> Blutmehl <SEP> <B>1700</B> <SEP> 20
<tb>  41/o <SEP> <B>SMA</B> <SEP> Fischmehl <SEP> <B>2500 <SEP> 56</B>
<tb>  61/o <SEP> Salmabfall <SEP> Mehl <SEP> <B>1900 <SEP> 29</B>
<tb>  21/o <SEP> Protein <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> Fleisch- <SEP> und
<tb>  

  Knochenabfällen <SEP> <B>590</B> <SEP> 24
<tb>  11/o <SEP> Angle <SEP> Fleischextrakt <SEP> <B>900 <SEP> 60</B>       Diese Brühen werden zur     Herstellun-          ZD     fester Konzentrate mit     APP-Aktivität    oder  von reinem Vitamin     BI2    entsprechend dem in  Beispiel<B>1</B> beschriebenen Verfahren verwendet.

    <I>Beispiel<B>8:</B></I>  Das Medium hatte die folgende     Zusain-          mensetzung:          Difeo        Hirn/Herz    Auszug     3,71/o          Difeo        Agar        0,371/o     Kobalt in Form von Nitrat 2 Teile pro Million       Dest.    Wasser ad.<B>1000/0</B>    Das Medium wurde in Portionen von je  <B>100</B>     em3    in fünf     125-eM3-Erlenmeyer-Kolben     gegeben und sodann sterilisiert. Jede Flasche  wurde mit einer verschiedenen Spezies von       Clostridium    geimpft, wie angegeben in der  folgenden Tabelle.  



  Die geimpften Brühen wurden, unter  Durchlüftung während einer Gärperiode von  mehreren Tagen bei einer Temperatur von  <B>350 C</B> entwickelt, und zwar ohne Umrühren  der Brühen.  



  Die Wirksamkeit der vergorenen Brühen  wurde durch Versuche mit     Laetobaeillus        laetis          Dorner    bestimmt.  
EMI0010.0021     
  
    LLD-Einh./ems <SEP> LLD-Einh./mg
<tb>  Pilz <SEP> vergorener <SEP> fester <SEP> Bestandteile
<tb>  Brühe <SEP> der <SEP> Brühe
<tb>  Clostridium <SEP> tetanomorphum <SEP> <B>5000 <SEP> 125</B>
<tb>  <B>#</B> <SEP> cochlearium <SEP> <B>5000 <SEP> 125</B>
<tb>  <B>#</B> <SEP> flabelliferum <SEP> 2000 <SEP> <B>50</B>
<tb>  <B>#</B> <SEP> butyricum. <SEP> 4000 <SEP> <B>100</B>       Jede dieser Brühen kann zur Herstellung  von festen Konzentraten mit     APF-Aktivität     dienen, gemäss dem in Beispiel<B>1</B> beschrie  benen Verfahren.  



  Die     erlindungsgemäss    hergestellten     Vit-          amin-Substanzen    sind gegen hohe     Ternpera-          turen    und starke     Reagentien    empfindlich. Um  Verluste an Aktivität zu vermeiden, wird man  dies in allen Arbeitsstufen berücksichtigen-;  man wird beispielsweise das Eindampfen der  Brühen bei vermindertem Druck und das    Trocknen der     Adsorbate    bei niedriger Tempe  ratur vornehmen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellun- von Produkten mit Vitamin-B,2--#VirIzLin-, dadureh gekenn- e <B>en</B> zeichnet, dass man einen Mikroorganisnrus kultiviert, welcher aus denjenigen Stämmen von Pilzen ausgewählt wurde, die bei der Züchtung in einem flüssigen Nährmedium Gärbrühen liefern, welche mindestens 20 LLD.- Einheiten<B>je</B> Milligramm der in ihnen ge lösten Feststoffe aufweisen, -wobei das Kulti vieren des Mikroorganismus in dem flüssigen Nährmedium so lange Zeit erfolgt, bis die Gärbrühe mindestens den genannten Vitamin gehalt aufweist,
    und die wirksamen wasser löslichen Stoffe sodann von der Brühe auf solche Weise aboetrennt werden, dass prah- zn tiseh eine Vitaminzersetzung vermieden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass ein wässeriges Nährmedium verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Unteransprueh <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass ein Nährmedium verwendet wird, welches assimilierbaren Kohlenstoff, assimilierbaren Stickstoff sowie anorganische Salze enthält. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, Ia- durch gekennzeichnet, dass der Mikroorganis mus unter der Oberfläche des Nährmediums kultiviert wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Nährniedium durchlüftet wird.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein Stamm des Genus Clostridium verwendet wird. <B>6.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>5,</B> da <B>)</B> durch gekennzeichnet, dass ein Stamm der Spezies Clostridiuni tetanomorphum verwen det wird. <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch, Ja- durch gekennzeichnet, dass ein Stamm des s Genus Streptomyees verwendet wird.
    <B>8.</B> Verfahren nach Unteransprueh <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass ein Stamm der Spezies Streptomyees griseus verwendet wird. <B>9.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>8,</B> da- 9 durch gekennzeichnet, dass ein Grisein produ zierender Stamm von Streptomyees griseus verwendet wird.
    <B>10.</B> Verfahren nach tfnteransprueh <B>8,</B> da durch -ekennzeiehnet, dass ein Streptomyein <B>CD</B> <B>5</B> produzierender Stamm von Streptomvees griseus verwendet wird. <B>11.</B> Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das LLD--wirksanie Material von der Gärbrühe abgetrennt wird, en indem genannte Brühe mit Aktivkohle behan delt wird. 12.
    Verfahren nach Unteranspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass man das Adsorbat bei vermindertem Druck und niedriger Tem peratur trocknet. <B>13.</B> Verfahren nach den Unteransprüchen <B>10</B> und<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die erhaltene Gärbrühe zunächst mit einem das Streptomycin adsorbierenden Ionenaustausch- Harz behandelt wird, sodann genanntes 1-1.ar-,7 mitsamt dem adsorbierten Streptomvein von der Brühe abgetrennt wird,
    und die von ihrem Streptomycingehalt befreite Brühe mit Aktivkohle behandelt wird. 14. Verfahren nach Unteransprueh <B>11,</B> da durch gekennzeiehnet, dass das Kohleadsorbat mit einem Lösungsmittel eluiert wird und das LLD-wirksame Eluat bei vermindertem Druck zu einem Konzentrat eingedampft wird. <B>15.</B> Verfahren nach Unteransprueh 14, da durch gekennzeichnet, dass das erhaltene flüssige Konzentrat im gefrorenen Zustand entwässert und dadurch in ein Trocken präparat übergeführt wird.
    <B>16.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet dass das aus der Gär brühe gewonnene LLD-wirksame -Material zweeks Anreieherung des Vitamins B12 einer ehromatographisehen Fraktionierung unter worfen wird.
    <B>17.</B> Verfahren nach den Unteransprüchen <B>11,</B> 14 und<B>15,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass das trockene Konzentrat mit der LIID-Aktivi- tät einer durch Züchtung des Grisein erzeu genden Stammes von Streptomyees griseus erhaltenen Gärbrühe mit Methanol extrahiert wird, die methanolisehe Lösung durch eine Kolonne mit aktivierter Tonerde geleitet, die Kolonne mit frischem Methanol eluiert,
    das an LLD-Aktivität reiche Eluat -nach Ein engung durch Zusatz von Aceton ausgefällt Lind der Niederschlag von rohem Vitamin BI¯, gewonnen wird. <B>18.</B> Verfahren nach TJnteranspr-aeh <B>17,</B> da durch gekennzeichnet, dass das erhaltene rohe Vitamin B12 in Äthanol aufgelöst, durch Zu satz von Aceton aus-efällt und das -ereini-te C, 'C <B>kn</B> Produkt aus wässerigem Aceton unikristalli- siert wird,
    zweelis Gewinnung von reinern kristallinem Vitamin B12.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929987C (de) * 1954-02-28 1955-07-07 Aschaffenburger Zellstoffwerke Verfahren zur Gewinnung von Vitaminen der B-Gruppe aus Montmorillonit-Adsorbaten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE929987C (de) * 1954-02-28 1955-07-07 Aschaffenburger Zellstoffwerke Verfahren zur Gewinnung von Vitaminen der B-Gruppe aus Montmorillonit-Adsorbaten

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