CH284033A - Deckel an Haushaltmaschinen. - Google Patents
Deckel an Haushaltmaschinen.Info
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Classifications
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Description
Deckel an Haushaltmaschinen. Vorliegende Erfindung betrifft einen. Deckel an Haushaltmaschinen mit Bearbei tungswerkzeugen zum Zerkleinern, Mischen, Rühren, Verschäumen, Koagulieren und Durchlüften von Nahrungs- und Genussmit- teln, der einen mittleren und einen Randteil aufweist.
Den mittleren Teil des Deckels hat man bisher als ein auf einen Rand des Platten- oder haubenförmigen Randteils aufstülpbares Abschlussorgan ausgeführt, wobei als Vorbild der bekannte Sehüttelbeeher gedient haben mag, bei dein der Randteil abnehmbar sein muss, um z. B. Bestandteile eines Getränkes leicht einschütten und Eisstiieke, Früelite oder dergleichen bequem einbringen zu kön nen, während der mittlere Teil den durchweg mit einem Sieb bewehrten Ausguss verschliesst.
Es hat. sich jedoch gezeigt, dass diese Aus bildung des Deckels nicht. frei von Nachteilen ist. Das im Gefäss befindliche Bearbeitungs gut hat das natürliche Bestreben, die Bewe gungsform anzunehmen, die das Bearbeitungs werkzeug selbst. durchführt, obschon natur gemäss die Wandreibung eine volle L'bertra- gung der Bewegungsform des Werkzeuges auf das Gut. ausschliesst. Man hat zwar schon Prellflächen geschaffen, um die I7bertragung der Werkzeugbewegung auf das Gut zu ver hindern.
Es lässt sieh jedoch nicht vermeiden, dass unter der Einwirkung der Umlaufbewe gung das Gut an den Wandungen des Auf nahmegefässes lioclisteigt und sieh der bekann ten Parabelforin, wie sie in idealer Form bei der Rotation von Flüssigkeit, auftritt, anzu nähern sucht. Der in das Unendliche gerich tete Parabelast führt. dazu, dass bei Abnahme des Randteils des Deckels, wie sie bei zu klei nem oder zu fest mit dem Randteil verbun denem mittleren Teil erforderlich wird, um laufendes Gut aus dem Gefäss herausdringt und weggeschleudert wird.
Es tritt. auch, ab gesehen von entstehenden Verunreinigungen, ein Verlust an Bearbeitungsgut auf, wenn man, um sieh etwa von dem Zustand des Bearbeitungsgutes zu überzeugen, versucht, bei laufender Vorriehtun' einen zu -rossen mittleren Teil des Deckels abzunehmen. Wei ter ist es schwierig, bei laufender Vorrich tung neues Gut. einzuführen, da das umlau- fende, früher eingebrachte Gut eine Art feste Wandung bildet, gegen die das frisch einge füllte Gut. prallt, so class es an dieser festen Wandung nach oben wandert und ohne Ein verleibung in die Masse des umlaufenden Gutes abgeschleudert wird.
Anderseits muss jedoch oft nettes Gut bei laufender Vorrich tung eingeführt werden, weil sich das Vo lumen des bereits eingeführten Gutes durch die Zerkleinerung vermindert hat., so dass eine Auffüllung nötig ist, uni die gewünschte Ge samtmenge zu erhalten, oder weil es das jewei lige Verfahren mit sich bringt., dass andere Stoffe erst nachträglich zugeführt werden können oder sollen. Das ist beispielsweise bei der Herstellung. von Mavonnaisen der Fall, für die es Voraussetzung ist, class zunächst das Eidotter in einen völlig verquirlten Zustand überführt wird, bevor Öl zugegeben werden darf.
Damit frisches Gut jederzeit einfach und bequem, ohne Gefahr der Beschmutzung drzreh austretendes Gut und ohne Verluste an die sem in die laufende Haushaltmaschine ein geführt werden kann, ist. erfindungsgemäss der mittlere Teil an den ringförmigen Randteil seharnierartrg angelenkt. und in den Gefäss hohlraum einklappbar augebildet.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 gibt einen senkrechten Querschnitt durch einen Deckel wieder, während Fig. 2 eine Draufsieht auf denselben zeigt. Es bezeichnet 1 einen ringzylindrischen Ansatz des gegenüber dem Gefäss unbeweglieh bleibenden Randteils des Deckels. Der \ring- zylindrisehe Rand 1 legt sieh dabei absehlie- ssend an den Rand des striehpunktiert ange deuteten, offenen Gefässes der Haushalt maschine an, so dass dadurch der Deckel sei nen unmittelbaren Halt am Gefäss findet.
Der ringzylindrisehe Rand 1. geht nach einem LTbergangsstück 2 in eine ringförmige, gegen den Gefässhohlraum 3 zu offene Ausbuchtung 4, 5 über, die einen Einbringtrichter mit einer freien Stirnkante 6 bildet. An diesem gegen über dem Gefäss unbewegt bleibenden Rand teil 1, 2, .1, 5 und 6 ist ein mittlerer, beweg- lieher Deckelteil angeordnet. Dieser mittlere Deekelteil besitzt eine kreisförmige Platte 7, die zwei Seharnieransätze 8 aufweist, welche um die Achse 9 drehbar sind.
Die Achse 9 wird von einer nichtgezeiehneten, eingerollten Nase des Teils 5 gehalten. Auf der Achse 9 ist die Feder 10 angeordnet, deren eines Ende an der erwähnten Nase gehalten ist, während das andere, längere Ende 11 am Teil 7 zur Anlage gebracht. ist. Die Platte 7 weist eine zungenförmige Vertiefung 12 auf, deren. Längsrichtung senkrecht zrr derjenigen der Achse 9 verläuft, wobei das Mass der Vertie fung gegen den Rand 13 der Platte 7 hin zu nimmt, damit auch der letzte Tropfen einer beizumischenden Flüssigkeit in den Gefäss hohlraum gelangt. Der bewegliche Deckelteil ist so bemessen, dass er auch bei voller Er- öffnung niemals mit, den Bearbeitungswerk zeugen zur Berührung gelangen kann.
Man erkennt, dass der mittlere Teil 7, 12, 13, 14 entgegen der Wirkung der Feder 10, 11 in den Gefässhohlraum einschwenkbar ist, so dass der Einbring,trichter 5 gegen den Ge fässhohlraum zu offen ist. Unter Wirkung der Feder 10, 11 schliesst sich der mittlere Teil 7, 12, 13, 14 des Deckels selbsttätig. Auf diese Weise können bei laufender Vorrieht.ung grössere Mengen von Frisehgut eingebracht werden, ohne dass rotierendes Gut austritt. Etwaige in den Einbringtriehter eingebrachte Flüssigkeitsmengen werden über die eine, ge gebenenfalls auch über mehrere Vertiefungen 12 selbsttätig zum Gefässhohlraum zu ent lassen, wobei die Kante 14 als Tropfkante wirkt.
Sollen grössere Flüssigkeitsmengen, halbflüssige, pulverförmige oder sonstwie zer kleinerte Stoffe, in den Gefässhohlraum beför dert werden, so wird die Platte 7 etwas nach unten gedrückt, so dass über den Querschnitt 15 hinaus ein grösserer Randquersehnitt frei gegeben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Deckel an Haushaltmaschinen mit. Bearbei tungswerkzeugen zum Zerkleinern, Mischen, Rühren, Verschäumen, Koagulieren und Durchlüften von Nahrun-s- und (_lenussmit- teln, der einen mittleren und einen Randteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil an den ringförmigen Randteil seharnierarti- angelenkt, und in den Gefäss hohlraum einklappbar ausgebildet ist. L\N TERANSPRL CHE 1.Deckel nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mittleren Teil und dem ringförmigen Randteil eine Feder so angeordnet ist, dass der mittlere Teil die Verschlusslage selbsttätig einzunehmen sucht. 2.Deckel nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Randteil gegenüber dem Gefässhohlraum ausgebuehtet ist, wobei der mittlere Teil so an den Randteil angelenkt ist, dass er sich im Verschlusszustand von der txefä.ssliohlraumseite aus an die Stirnkante des durch den ausgebuchteten Randteil gebildeten Einbringtriehters anlegt. 3.Deckel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der mittlere Teil minde stens eine zungenförmige Vertiefung aufweist., deren Mündung im Versehlusszustand des mittleren Teils Abstand von der Stirnkante des durch den ausgebuchteten Randteil gebil deten Einbring-trichters besitzt. 4. Deckel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrichtung einer zungenförmigen Vertiefung senkrecht zur Seharnierachse des mittleren Teils verläuft, wobei das Ausmass der Vertiefung gegen den Rand des mittleren Teils hin zunimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH284033T | 1950-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH284033A true CH284033A (de) | 1952-07-15 |
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ID=4484347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH284033D CH284033A (de) | 1950-03-18 | 1950-03-18 | Deckel an Haushaltmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH284033A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19646327A1 (de) * | 1996-11-09 | 1998-05-14 | Braun Ag | Deckel zum Verschließen eines Nahrungsmittel aufnehmenden Arbeitsbehälters |
-
1950
- 1950-03-18 CH CH284033D patent/CH284033A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19646327A1 (de) * | 1996-11-09 | 1998-05-14 | Braun Ag | Deckel zum Verschließen eines Nahrungsmittel aufnehmenden Arbeitsbehälters |
| DE19646327C2 (de) * | 1996-11-09 | 1998-10-29 | Braun Ag | Deckel zum Verschließen eines Nahrungsmittel aufnehmenden Arbeitsbehälters |
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