CH284033A - Deckel an Haushaltmaschinen. - Google Patents

Deckel an Haushaltmaschinen.

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CH284033A
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Ag Brevet
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Ag Brevet
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


      Deckel    an Haushaltmaschinen.    Vorliegende Erfindung betrifft einen.  Deckel an Haushaltmaschinen mit Bearbei  tungswerkzeugen zum     Zerkleinern,    Mischen,  Rühren, Verschäumen, Koagulieren und  Durchlüften von     Nahrungs-    und     Genussmit-          teln,    der einen mittleren und einen Randteil  aufweist.  



  Den mittleren Teil des Deckels hat man  bisher als ein auf einen Rand des     Platten-          oder    haubenförmigen Randteils     aufstülpbares          Abschlussorgan    ausgeführt, wobei als Vorbild  der bekannte     Sehüttelbeeher    gedient haben  mag, bei dein der Randteil     abnehmbar    sein  muss, um z. B. Bestandteile eines     Getränkes     leicht einschütten und     Eisstiieke,        Früelite     oder dergleichen bequem einbringen zu kön  nen, während der mittlere Teil den durchweg  mit einem Sieb bewehrten Ausguss verschliesst.

    Es hat. sich jedoch     gezeigt,    dass diese Aus  bildung des Deckels nicht. frei von Nachteilen  ist. Das im Gefäss befindliche Bearbeitungs  gut hat das natürliche Bestreben, die Bewe  gungsform anzunehmen, die das Bearbeitungs  werkzeug selbst. durchführt, obschon natur  gemäss die Wandreibung eine volle     L'bertra-          gung    der Bewegungsform des     Werkzeuges    auf  das Gut. ausschliesst. Man hat zwar schon  Prellflächen geschaffen, um die     I7bertragung     der Werkzeugbewegung auf das Gut zu ver  hindern.

   Es lässt sieh jedoch nicht vermeiden,  dass unter der Einwirkung der Umlaufbewe  gung das     Gut    an den     Wandungen    des Auf  nahmegefässes     lioclisteigt    und sieh der bekann  ten     Parabelforin,    wie sie in idealer Form bei    der Rotation von Flüssigkeit, auftritt, anzu  nähern sucht. Der in das Unendliche gerich  tete     Parabelast    führt. dazu, dass bei Abnahme  des Randteils des Deckels, wie sie bei zu klei  nem oder zu fest mit dem Randteil verbun  denem mittleren Teil erforderlich wird, um  laufendes Gut aus dem Gefäss     herausdringt     und weggeschleudert wird.

   Es tritt. auch, ab  gesehen von entstehenden Verunreinigungen,  ein Verlust an Bearbeitungsgut auf, wenn  man, um sieh etwa von dem Zustand des  Bearbeitungsgutes zu überzeugen, versucht,  bei laufender     Vorriehtun'    einen zu     -rossen     mittleren Teil des Deckels abzunehmen. Wei  ter ist es schwierig, bei laufender Vorrich  tung neues Gut. einzuführen, da das     umlau-          fende,    früher eingebrachte Gut eine Art feste  Wandung bildet, gegen die das frisch einge  füllte Gut. prallt, so     class    es an dieser festen  Wandung nach oben wandert und ohne Ein  verleibung in die Masse des umlaufenden  Gutes     abgeschleudert    wird.

   Anderseits muss  jedoch oft nettes Gut bei laufender Vorrich  tung eingeführt werden, weil sich das Vo  lumen des bereits eingeführten Gutes durch  die Zerkleinerung vermindert hat., so dass eine  Auffüllung nötig ist,     uni    die gewünschte Ge  samtmenge zu erhalten, oder weil es das jewei  lige Verfahren mit sich bringt., dass andere  Stoffe erst nachträglich zugeführt werden  können oder sollen. Das ist beispielsweise bei  der Herstellung. von     Mavonnaisen    der Fall,  für die es Voraussetzung ist,     class        zunächst    das  Eidotter in einen völlig verquirlten Zustand      überführt wird, bevor Öl zugegeben werden  darf.  



       Damit    frisches Gut jederzeit einfach und  bequem, ohne Gefahr der     Beschmutzung        drzreh     austretendes Gut und ohne Verluste an die  sem in die laufende Haushaltmaschine ein  geführt werden kann, ist. erfindungsgemäss der  mittlere Teil an den ringförmigen Randteil       seharnierartrg        angelenkt.    und in den Gefäss  hohlraum     einklappbar        augebildet.     



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung.  



       Fig.    1 gibt einen senkrechten     Querschnitt     durch einen Deckel wieder, während       Fig.    2 eine     Draufsieht    auf denselben zeigt.  Es bezeichnet 1 einen ringzylindrischen  Ansatz des gegenüber dem Gefäss     unbeweglieh     bleibenden Randteils des Deckels. Der     \ring-          zylindrisehe    Rand 1 legt sieh dabei     absehlie-          ssend    an den Rand des     striehpunktiert    ange  deuteten, offenen Gefässes der Haushalt  maschine an, so dass dadurch der Deckel sei  nen unmittelbaren Halt am Gefäss findet.

   Der       ringzylindrisehe    Rand 1. geht nach einem       LTbergangsstück    2 in eine ringförmige, gegen  den Gefässhohlraum 3 zu offene Ausbuchtung  4, 5 über, die einen     Einbringtrichter    mit einer  freien Stirnkante 6 bildet. An diesem gegen  über dem Gefäss unbewegt bleibenden Rand  teil 1, 2,     .1,    5 und 6 ist ein mittlerer,     beweg-          lieher    Deckelteil angeordnet. Dieser mittlere       Deekelteil    besitzt eine kreisförmige Platte 7,  die     zwei        Seharnieransätze    8 aufweist, welche       um    die Achse 9 drehbar sind.

   Die Achse 9  wird von einer     nichtgezeiehneten,    eingerollten  Nase des Teils 5 gehalten. Auf der Achse 9  ist die Feder 10 angeordnet, deren eines Ende  an der erwähnten Nase gehalten ist, während  das andere, längere Ende 11 am Teil 7 zur  Anlage gebracht. ist. Die Platte 7 weist eine  zungenförmige Vertiefung 12 auf, deren.  Längsrichtung senkrecht     zrr    derjenigen der  Achse 9 verläuft, wobei das Mass der Vertie  fung gegen den Rand 13 der Platte 7 hin zu  nimmt, damit auch der letzte Tropfen einer  beizumischenden Flüssigkeit in den Gefäss  hohlraum     gelangt.    Der bewegliche Deckelteil  ist so bemessen, dass er auch bei voller Er-         öffnung    niemals mit, den Bearbeitungswerk  zeugen zur Berührung gelangen kann.  



  Man erkennt, dass der mittlere Teil 7, 12,  13, 14 entgegen der Wirkung der Feder 10,  11 in den Gefässhohlraum einschwenkbar ist,  so dass der     Einbring,trichter    5 gegen den Ge  fässhohlraum zu offen ist. Unter Wirkung  der Feder 10, 11 schliesst sich der mittlere  Teil 7, 12, 13, 14 des Deckels selbsttätig. Auf  diese Weise können bei laufender     Vorrieht.ung     grössere Mengen von     Frisehgut    eingebracht  werden, ohne dass rotierendes Gut austritt.  Etwaige in den     Einbringtriehter    eingebrachte  Flüssigkeitsmengen werden über die eine, ge  gebenenfalls auch über mehrere Vertiefungen  12 selbsttätig zum Gefässhohlraum zu ent  lassen, wobei die Kante 14 als Tropfkante  wirkt.

   Sollen grössere Flüssigkeitsmengen,  halbflüssige, pulverförmige oder     sonstwie    zer  kleinerte Stoffe, in den     Gefässhohlraum    beför  dert werden, so wird die Platte 7 etwas nach  unten     gedrückt,    so dass über den Querschnitt  15 hinaus ein grösserer     Randquersehnitt    frei  gegeben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Deckel an Haushaltmaschinen mit. Bearbei tungswerkzeugen zum Zerkleinern, Mischen, Rühren, Verschäumen, Koagulieren und Durchlüften von Nahrun-s- und (_lenussmit- teln, der einen mittleren und einen Randteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil an den ringförmigen Randteil seharnierarti- angelenkt, und in den Gefäss hohlraum einklappbar ausgebildet ist. L\N TERANSPRL CHE 1.
    Deckel nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mittleren Teil und dem ringförmigen Randteil eine Feder so angeordnet ist, dass der mittlere Teil die Verschlusslage selbsttätig einzunehmen sucht. 2.
    Deckel nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Randteil gegenüber dem Gefässhohlraum ausgebuehtet ist, wobei der mittlere Teil so an den Randteil angelenkt ist, dass er sich im Verschlusszustand von der txefä.ssliohlraumseite aus an die Stirnkante des durch den ausgebuchteten Randteil gebildeten Einbringtriehters anlegt. 3.
    Deckel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der mittlere Teil minde stens eine zungenförmige Vertiefung aufweist., deren Mündung im Versehlusszustand des mittleren Teils Abstand von der Stirnkante des durch den ausgebuchteten Randteil gebil deten Einbring-trichters besitzt. 4. Deckel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrichtung einer zungenförmigen Vertiefung senkrecht zur Seharnierachse des mittleren Teils verläuft, wobei das Ausmass der Vertiefung gegen den Rand des mittleren Teils hin zunimmt.
CH284033D 1950-03-18 1950-03-18 Deckel an Haushaltmaschinen. CH284033A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19646327A1 (de) * 1996-11-09 1998-05-14 Braun Ag Deckel zum Verschließen eines Nahrungsmittel aufnehmenden Arbeitsbehälters

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19646327A1 (de) * 1996-11-09 1998-05-14 Braun Ag Deckel zum Verschließen eines Nahrungsmittel aufnehmenden Arbeitsbehälters
DE19646327C2 (de) * 1996-11-09 1998-10-29 Braun Ag Deckel zum Verschließen eines Nahrungsmittel aufnehmenden Arbeitsbehälters

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