CH284181A - Brennstoffzufuhreinrichtung an Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Brennstoffzufuhreinrichtung an Brennkraftmaschinen.

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CH284181A
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Limited Rolls-Royce
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
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    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
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Description


      Brennstoffzufuhreinriehtung    an     Brennkraftmasehinen.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine       Brennstoffzttftilireinrielitung    an     Brennkraft-          maschinen,    z. B.     Kolbenbrennkraftmaschinen     oder     Gasturbinenanlagen    zum Antrieb von  Flugzeugen oder     Strassenfahrzeugen.     



  Bekanntlich ändert die bei der Verbren  nun,- eines bestimmten     Brennstoffvolumens     erzeugte     Wärine    mit der Dichte des Brenn  stoffes, indem ein gegebenes     BrennstoffvolLt-          uien    bei     hoher    Temperatur und geringer  Dichte einen geringeren Betrag an Wärme er  gibt als das gleiche Brennstoffvolumen bei  niedrigerer Temperatur, da dieses     Brennstoff-          volunien    bei höherer Temperatur ein geringe  res Gewicht aufweist-.  



  Die erfindungsgemässe     Brennstoffzufuhr-          eiririclitui)o--    besitzt nun Mittel. zum Verändern  des Brennstoffstromes zur Maschine und eine  auf     Änderungen    der     Brennstofftemperatur     ansprechen de Vorrichtung zur Steuerung  dieser     31engeniinderttngsinittel    derart,     dass     hei zunehmender     Brennstofftemperatur    der  Brennstoffstrom zunimmt. und bei sinkender       Bi-ennstoffteiiipei-atur    abnimmt.  



       Zweekmä-ssig-    ist ferner zusätzlich eine     auf     eine zweite Betriebsgrösse der     3lasehine,    z. B.       den        Atifladedraiek,    ansprechende Vorrichtung  vorgesehen, welche die     31engenänderungsmit-          tel        zweeknAssig    derart steuert,     da.ss    eine Zu  nahme des Brennstoffstromes beim Zunehmen  und eine Abnahme des     Brennstoffstromes          beine    Abnehmen der     ;-enannten    Grösse eintritt.  



  Die Erfindung ist sowohl bei Brennkraft-         masehinen    mit. Einspritzung flüssigen Brenn  stoffes anwendbar als auch bei solchen mit  Vergaser.  



  Die beiliegende Zeichnung betrifft Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des. Es zeigt:       Fig.    1 eine     Brennstoffzufuhreinrichtung     an einer     Kolbenbrennkraftmaschine,          Fig.    2 in grösserem Massstab einen Teil der  Einrichtung nach     Fig.    1 im Schnitt,       Fig.    3 bis 5 je einen Teil einer andern Ein  richtung im Schnitt,       Fig.6    eine     Einrichtun--    an einer     Gast.ur-          binenanlage.     



       Fig.    1 zeigt eine     Kolbenbrennkraftmaschine     10, die einen     Zentrifugalaufladekompressor    7.1  besitzt, dessen     Auslassspirale    12 in das Luft  zufuhrrohr der Maschine mündet. Am Einlass  stutzen 13 des     Aufladekompressors    ist eine       Brennstoffeinspritzvorriehtung    14 vorgese  hen. Der Brennstoff wird der Einspritzvor  richtung     1-1    auf folgende Weise zugeführt  Durch eine Brennstoffpumpe 16 wird Brenn  stoff aus einem Tank     15    einer     Dosiervorrieh-          tung    17, die in nicht. gezeichneter Weise von  der Maschine angetrieben wird, zugeführt.

    Der Kolbenhub der     Dosiervorrichtung    17 wird  zweckmässig in Abhängigkeit vom     Förder-          druck:    der Pumpe 16 geändert.. Der Brennstoff       gelangt    von der     Vorrichtung    17 durch eine  Steuervorrichtung 18 in eine Leitung 19, die  zur     Einspritzvorrichtung        1.1    führt. Die Saug  seite der Pumpe 16 ist durch eine Leitung 21      mit     einem    Ventil 20 zum     Konstanthalten    des  Druckes mit der Druckseite der Brennstoff  pumpe 16 verbunden.

   Die Druckseite der  Pumpe 16 ist ferner     durch    eine     Zweiglei-          tung    22 direkt mit der     Steuervorrichtung    18  verbunden.  



  In     Fig.2    ist die     Steuervorrichtung    näher  dargestellt. Sie weist zwei Kammern 24  und 25 auf, wobei die Kammer 24     dureh     den Anschluss     22c    mit der Brennstoffzufuhr  leitung 22 verbunden ist.

   Die Kammer 25 ist       durch    den     Ansehluss        17a.    mit dem     Auslass    der       Dosiervorrichtung    17 verbunden und ferner       dureh    einen     Anschluss        19a    mit der Brenn  stoffleitung 19, so     dass    der der Einspritzvor  richtung zugeführte Brennstoff auf dem     Weg     zur Maschine die Kammer 25 durchströmt.

    In der     Kammer-25    ist eine Platte 26 verschieb  bar angeordnet, die eine mittlere Öffnung     26a,     besitzt, welche die Kammer 25 mit einem       Durchflusskanal    27 verbindet, der durch Öff  nungen 28 mit der Kammer 24 in Verbindung  steht. Die Platte 26 wird     dureh    eine Dose 29  mit variablem Volumen     getragen,    die Ring  form besitzt und den Kanal 27 begrenzt.

   Der  Ausdehnung der Dose 29 wirkt eine Feder 30       entgegen.    Die wirksame Fläche der     Öffnung          26a    der Platte 26 wird durch eine Ventil  nadel 31 gesteuert, die von einer auf Tem  peratur ansprechenden Dose 32     getragen     wird, die innerhalb der Kammer 25 angeord  net und     dureh    einen am einen Ende vorhande  nen Gewindebolzen     32a.    axial verstellbar im Ge  häuse gehalten ist. Die Nadel 31 weist eine       Verlängerung        31n.    auf, die im Gehäuse geführt  ist.

   Bei Temperaturänderungen bewegt. sich  das dem Gewindebolzen     32a    abgekehrte Dosen  ende und somit. auch die Ventilnadel     37..     



  Das Innere der Ringdose 29 ist- mittels  eines Anschlusses 23a, mit der Leitung 2 3 ver  bunden, die     zum        Lufteinlassrohr    der Maschine  führt. Aus dem     Voran-ehenden    geht hervor,  dass der     Wirkungsquersehnitt    der Öffnung     26a.     durch die Dose 32 von der Brennstofftempe  ratur und     dureh    die Dose 29 vom     Auflade-          rIrLtek        abhängig-    ist.

   Die Ventilnadel 31 ist  derart     ausgebildet,    dass bei einer Expansion  der Dose 32 bei zunehmender Brennstofftern-         peratur    der wirksame     Quer:sehnitt    der Öff  nung     26u.    zunimmt, um -aus der Kammer 24  einen grösseren Brennstoffstrom durch die  Öffnung 26 , in die Kammer 25 einzulassen.       Umgekehrt,    wenn die Brennstofftemperatur  abnimmt, wird der     Brennstoffstrom    aus der  Kammer 24 in die Kammer 25 reduziert.

   In  ähnlicher Weise bewirkt eine Zunahme des       Aufladedruckes    ein     Versehieben    der Platte 26,  so     da.ss    der     Querschnitt    der Öffnung     26a    zu  nimmt.

   Eine Abnahme des genannten     Förder-          druckes    bewirkt eine     Verkleinerung    der Wir  kungsfläche der     Öffnung    26a..     Dureh    entspre  chende     Ausbildung    kann erreicht     werden,    dass  das Gewicht des der     Maschine        zugeführten     Brennstoffes (und damit die bei der Brenn  stoffverbrennung anfallende     Wärmeenergie)     durch     Änderungen    der     Brennstoffdiehte,    die  eine Folge der     Änderungen    der Brennstoff  temperatur sind, unbeeinflusst bleibt.  



  Nach     Fig.    3 umfasst die Brennstoffzufuhr  einrichtung ein. Gehäuse 33, das     zwecks    Bil  dung einzelner     Kammern        zwischen    dem     Ein-          lassa.nschluss        33a    und dem.     Auslassanschluss          331)    in verschiedene Teile unterteilt ist.

   Der       Einlassanschluss        33a    führt zu einer     Einlass-          kammer    34 einer Zahnradpumpe 35, deren  Welle     35b    in nicht     gezeiehneter        Weise    von  der     Masehine        ant.reibbar    ist, welcher die       Brennstoffzufuhreinrichtung    zugeordnet ist.

    Die Zahnradpumpe 35 fördert durch einen  Kanal 36 in eine Kammer 37, in welcher ein       Zentrifugalregler    38 angeordnet ist,     wobei    die       Reglergewiehte    von einer     Verlängerung        35ca     des einen Pumpenrotors getragen werden.  Der     Driiek    in der Kammer 3 7     wird    mittels  des     L'berdrucliv        entils        37a    konstant gehalten.  



  Der     Zentrifugalregler    betätigt eine Ventil  nadel 39, die zur     Steuerung        einer    Öffnung     .l0     dient. Die     Öffnung    verbindet die     Kammer    37  mit einer Kammer 41, deren eine Wand eine  biegsame     Membran    42 ist, die mit. der Ventil  nadel 39 verbunden ist.

   Die     Membran    42 ist  durch eine Feder     44        belastet,        die    ein einstell  bares     Widerlager        44a    besitzt, sowie     dureh    die  Differenz     zwisehen    den     Brernrstoffdriieken.    in  den Kammern 41 und 43. Die als     Auslasskam-          mer    dienende Kammer 43 steht mit dem Aus-           lassanschluss    33b in Verbindung, der in nicht  gezeichneter Weise mit einer     Einspritzvorrich-          tung    verbunden ist.

   Die Stellung der Ventil  nadel 39 ist von der Differenz der in den  Kammern 41 und 43 herrschenden Brennstoff  drücke abhängig, welche das Ventil zu schlie  ssen sucht, und von der Wirkung des     Zentri-          fugalreglers    38, welche das Ventil zu öffnen  sucht. Die Wirkung der Feder 44 kann bei  Normalbetrieb der Maschine vernachlässigt  werden, da die Federbelastung nur gering ist  und die Feder nur zur Festlegung der Leer  laufstellung der Ventilnadel 39 dient.

   Wäh  rend des Normalbetriebes nimmt die Nadel 39  eine solche Lage ein, dass die     Differenz    zwi  schen den Brennstoffdrücken in den Kam  mern 41, 43 proportional dem Quadrat der  Maschinendrehzahl ist, wie sie vom     Zentrifu-          galregler    38 festgelegt ist.  



  Die Verbindung zwischen den Kammern  41 und 43 wird durch zwei Öffnungen 45 und  46 hergestellt, die in einer Wand 47 vorgese  hen sind, welche beiden Kammern gemeinsam  ist.    Die Öffnung 46 ist durch eine Ventilnadel  48 steuerbar, die durch eine Dose 49 getragen  wird, die in einer Kammer 50 angeordnet ist,  welche mittels eines Anschlusses     5l.    in nicht  gezeichneter Weise     finit    der Druckseite des       Aufladekompressors    verbunden ist.

   Die Dose  49 kann in zwei Abschnitte unterteilt sein,  wovon ein Abschnitt zum Beispiel zwei Drit  tel der Dose umfasst und evakuiert ist, wäh  rend im Innern des restlichen Dosendrittels  Atmosphärendruck herrscht., das heisst dieser       Abschnitt,    steht innen unter dem Gegendruck,  gegen den die Maschine arbeitet. Die Ventil  nadel 48 ist derart angeordnet, dass eine Zu  nahme des     Aufladedruekes    die wirksame Öff  nungsfläche vergrössert und eine Abnahme  dieses Druckes die wirksame Fläche der Öff  nung 46 verkleinert.. Wenn die Dose innen  unter Atmosphärendruck stellt, ist die Quer  schnittsfläche dieser Öffnung 46 gleichzeitig  vom Gegendruck der Maschine abhängig.  



  Die Öffnung 45 in der Wand 47 wird  durch eine Ventilnadel 52 gesteuert. An das  äussere Ende der Ventilnadel 52 ist ein    Schwinghebel 53     angelenkt,    dessen eines Ende  mit. einer Dose 54 verbunden ist. Das Innere  der Dose steht mit einem Behälter 55 in Ver  bindung, der in dem     Lufteinlassrohr    56 an  geordnet ist. Der Behälter 55, die Verbin  dungsleitung     55a    und die Dose 54 sind mit  einer nichtflüchtigen Flüssigkeit, z. B. Queck  silber, gefüllt, die bei Temperaturänderungen  im     Lufteinlassrohr    ihr Volumen ändert. Eine  Zunahme der Temperatur hat eine Ausdeh  nung der Dose 54 und damit eine Verkleine  rung der Wirkungsfläche der Öffnung 45 zur  Folge. Umgekehrt bewirkt eine Abnahme der  Temperatur im Rohr 56 ein Zusammenziehen.

    der Dose :54 und damit eine Vergrösserung der  Wirkungsfläche der Öffnung 45. Das andere  Ende des Schwinghebels 53 ist mit einer Dose  57 verbunden, deren Inneres durch eine Lei  tung 58 mit einem Behälter 59 verbunden ist,  der in der Brennstoffleitung 60 angeordnet.  ist. Der Behälter 59, die Leitung 58 und die  Dose 57 sind mit einer nichtflüchtigen Flüs  sigkeit gefüllt, die auf Temperaturänderungen  des durch die Leitung 60 strömenden Brenn  stoffes anspricht. Bei einer Zunahme der  Brennstofftemperatur dehnt sich die Flüssig  keit im Behälter 59, der Leitung 58 und der  Dose 57 aus, wodurch die Dose 57 sich aus  dehnt und die Ventilnadel 52 sich in der Öff  nungsrichtung verschiebt. Umgekehrt bewirkt  ein Absinken der Temperatur in der Leitung  60 eine Schliessbewegung der Ventilnadel 52.

    Durch geeignete Wahl der Abmessungen der  einzelnen Teile kann erreicht werden, dass die  sekundlich der Maschine zugeführte Brenn  stoffmenge annähernd unabhängig ist von Än  derungen der Brennstofftemperatur.  



  Die Strömung zwischen den Kammern 41  und 43 hängt vom Wirkungsquerschnitt der  Öffnungen 45 und 46 ab und ist     zuz    Quadrat  wurzel aus der Druckdifferenz zwischen den  beiden Kammern 41 und 43 proportional. Die  Brennstofförderung zur Maschine wird also in       Abhängigkeit    von der Drehzahl, vom Ruflade  druck und vom Gegendruck der Maschine so  wie von der Temperatur der Ladeluft und von  der Brennstofftemperatur gesteuert.  



  Nach     Fig.    4 umfasst die Brennstoffzufuhr-           Finriehtung    einen     Steigstromvergaser.    Der  Brennstoff wird in der Gegend der engsten  Stelle des Lufttrichters 61 :durch eine Düse     6\'     in diesen eingeführt. Die Düse     6\?    ist mit.  einer     Mischkammer    63     verbunden,    welcher  Brennstoff aus einer Brennstoffkammer 64  durch ein Ventil 65 zugeführt wird.

   Um die       Zerstäubung    des Brennstoffes zu verbessern,       wird    Luft von der     Einlassseite    des Lufttrich  ters 61 durch einen Kanal 66 in ein Rohr 67  geleitet, aus welchem sie durch Öffnungen 68  in die     Mischkammer    63 gelangt, um sich dort.  mit dem Brennstoff zu mischen.  



  Das Ventil 65 besitzt eine Platte     65a,    die  eine Zentralöffnung     aufweist,    in welcher eine  Ventilnadel 65b derart verschiebbar ist, dass  der Wirkungsquerschnitt der Öffnung     veräli-          dert    werden kann. Die Ventilnadel     65b    ist am  obern Ende durch einen Lenker 69 mit einem  Hebel 70 verbunden, der drehbar an einem       Lenker    71 befestigt ist, welcher im Vergaser  gehäuse angeordnet ist.

   Das andere Ende des  Hebels 70 ist mit einer Stange     7     verbunden,  die von einer Dose 73 getragen ist, die in einer  Kammer 74 angeordnet ist, welche durch eine  Leitung 75 in nicht gezeichneter     Weise    mit  dem     Lufteinlassrohr    verbunden ist, so dass die  Dose 73 auf den     Aufladedruck    der     Maschine     anspricht. Die Platte     65a    ist mit. einer am  untern Ende der Wand     63a    der     Mischkammer     6.) angeordneten Dose 76 verbunden, die mit  einer nichtflüchtigen Flüssigkeit, z. B.     Qiieck-          sitber,    gefüllt ist.

   Die Dose 76 ist ringförmig  ausgebildet. Wenn die     Brennstofftemperatur     zunimmt, dehnt sich die Dose 76 aus, wodurch  sieh die Platte     65a    senkt     iind    die     W        irkungs-          fläehe    der Öffnung in der Platte     65a    vergrö  ssert wird.

   Umgekehrt bewirkt ein Absinken  der Brennstofftemperatur ein Zusammenzie  hen der Dose 76, wodurch die Platte     65a-    rela  tiv zur Nadel 65b angehoben wird, was eine  Verkleinerung des     Wirkungsquerschnittes    der       Plattenöffnung    bewirkt und die     BrennstoU-          zufuhr        zur     63 drosselt.

   Durch  entsprechende     Ausbildung    des Ventils 65 und  der Dose 76 kann die der Maschine zugeführte  sekundliche Brennstoffmenge annähernd un  abhängig gehalten werden von Änderungen    der Dichte des Brennstoffes, die eine Folge  von     Temperaturänderungen    des     Breniistotfes          silid.     



  Nach     zig.        .)        unifasst    die     BrennstoffznfuAr-          einriehtun-        einen        Fallstronivergaser.    In     del)     Lufttrichter 77, durch     welchen    die L     adelu-t     strömt, wird durch eine     Hauptdüse    78, welche  mit der     Sehwimnierlraniniei-    79 verbunden     ist,     Brennstoff eingeführt.

       Dieeli innnerhanimer     79 besitzt, einen     Brenlistoffeinlass    80,     (ler     durch eine Ventilnadel     S1        gesteutert    wird, die  von einem     @chwinunei,        S,21    getragen     wird.     



  Zur     Steuerung    des     Brennstoffstromes    in       Abhängigkeit    von     Änderungen    der Brenn  stofftemperatur     ist,    eine     llilfsdfi:;e        81        vorgese-          hen,    die mit der     Seliwininierkainmer    79 ver  bunden ist..

   Die     Einlassöi.\fnung    85 in der     Lei-          turig,    die     ztir        Hilfsdiise        8-1        führt,    ist.     diireh     eine     Ventilliadel    86 gesteuert. Die Nadel     86     wird durch eine Dose 87     -etragen,    die im In  nern der     Schwimmerkammer    79 angeordnet  und     iiiit    einer     nielitflüehtigen    Flüssigkeit, z. B.

    Quecksilber, gefüllt ist, so dass sie sieh aus  dehnt, wenn die     Brennstofftemperatur    steigt,       brw.    zusammenzieht,     tvenn    die Brennstofftem  peratur sinkt, wodurch die     Nadel    86 verscho  ben und der     Wirkulia'squersehnitt    der     Öff-          liting    85 v     erändert    wird. Bei steigender Brenn  stofftemperatur steigt die der     Maseliine        dtircli     die Hilfsdüse 84 zugeführte     Brein        istoffmenge,     bei sinkender     Brennstofftemperatur    sinkt sie.

    Durch entsprechende     Dimensionierung    des  Nadelventils kann die der     1Iasehine        zuge-          führte        Brennstoffmenge        unabhängig-    von Än  derungen der     Brennstoffcliehte    gehalten wer  den, die eine Folge der     Änderungen    der  Brennstofftemperatur sind.  



  Die     Brennstoffzufuhreinriehtung    nach       Fig.    6 an einer     Gasturbinenanlage    weist. einen       Tank        88    auf, aus     Zveleheni        durch.    eine Leitung  89 mittels einer     Zubrin-7erptimpe    90 Brenn  stoff durch     eine        Förderleitung   <B>91</B>     zum    Einlass  einer     maseliiliengetriebenen        Pumpe    9? =geför  dert wird.

   Die Pumpe     9 _,    deren Fördermenge  bei konstanter Drehzahl veränderbar ist, för  dert den     Brennstoff        dureli    eine     Leitung    93 zu  den     Einspritzvorriehttln-eii    96 der     3lasehine.     Die Leitung 93 besitzt ein     Drosselventil    94 zur      Drosselung der Strömung zur Maschine und  ein     Abschliessventil    95, mittels welchem die       Brennstoffzufuhr    zur Maschine vollständig  unterbunden werden kann.

   Der Hub der Kol  ben     92a    der Pumpe 92 wird durch eine Schräg  scheibe 97 bestimmt, deren Neigungswinkel  zur     Rotoraehse    durch     einen        Verstellkolben    98  gesteuert wird. Der Zylinder, in dem der     Ver-          stellkolben    98 arbeitet, ist am einen Ende  durch einen Kanal 99 mit der Förderseite der  Pumpe 92 verbunden, so dass der Kolben 98  auf einer Seite dem     Förderdruck    des Brenn  stoffes ausgesetzt ist. Auf der andern Seite des  Kolbens 98 ist der Zylinder mit dein Kanal 99  durch eine Drosselöffnung 100 verbunden,  und der Kolben ist. auf dieser Seite zudem  von einer Feder<B>101</B> belastet..

   Die Feder 1.01  drückt den Kolben gegen die     Vollhublage    der       Schrägscheibe    97.     3lit    dem Zylinder ist auf  der federbelasteten Seite des Kolbens eine Lei  tung 102 verbunden, die durch einen Kanal  120, mit. dem ein Ventilkörper 104 zusammen  wirkt, in eine Kammer 1.03 mündet.  



  Der Ventilkörper 1.04 ist von einem Hebel  105 getragen, der an einer     :Membran    '106 be  festigt ist, welche die Kammer 103 von einer  Kammer 107 trennt. Die Kammer<B>103</B> ist  durch eine Leitung<B>108</B> mit der Leitung 91.  auf der Saugseite der Pumpe 92 verbunden.  Der Hebel 105 ist folgenden Belastungen aus  gesetzt:       (z)    das eine     Ende    des Hebels ist durch eine  Feder 1.09 derart belastet, dass er den Ventil  körper 104 gegen seinen Sitz drückt;  b) das andere     Ende    des Hebels ist der Be  lastung einer Druckdose 110 ausgesetzt, die in  der Kammer 107 angeordnet ist und ein ver  stellbares     Widerlager        11.1.    aufweist.

   Die Kam  mer 107 steht unter Atmosphärendruck, so  dass die Dose 110 auf     -Änderungen    des Atmo  sphärendruckes derart anspricht, dass die auf  den Hebel 105 übertragene, der Feder 109 ent  gegenwirkende Belastung zunimmt mit abneh  mendem Atmosphärendruck;  c) der Feder 109 wirkt ferner eine Bela  stung entgegen, die proportional dem     Brenn-          stofförderdruck    in der Leitung 93 ist.

   Zu die  sem Zweck führt von der Leitung 93 eine    Zweigleitung 112 zu einem Zylinder 113, der  einen Kolben 114 aufweist, dessen oberes Ende       zwischen        dem        Ventilkörper        104        und        der     106 mit dem Hebel 105 verbunden ist.  



  Wie bekannt, ist die Wirkung obiger An  ordnung derart, dass, wenn der Atmosphären  druck fällt oder der     Brennstofförderdruek     steigt, der Ventilkörper 104 von seinem .Sitz  wegbewegt wird, so dass vermehrt Brennstoff       durch.    die Leitung 102 von der federbelasteten  Seite des     Verstellkolbens    98 entweichen kann,  wodurch das     Kräftegleiehgewieht    am Kolben  gestört und der Kolben entgegen der Wirkung  der Feder     1_O1    verschoben wird, was bewirkt,  dass der Hub der Kolben 92a kürzer und der       Brennstoffördex-druek    geringer *wird.

   Umge  kehrt wird, wenn der atmosphärische Druck  steigt oder     der        Brennstofförderdrttek    sinkt,  der Ventilkörper gegen seinen Sitz bewegt.  Die     Sehrägseheibe    wird durch den Kolben 98  unter der     Wirkung    der Feder<B>101</B> . und des  Druckes in der Leitung 102 gegen die     Voll-          Z,        geschwenkt,    bis der     Brennstofförder-          druck    einen solchen     @,%Tert    erreicht, dass die  Belastungen:

   des Hebels 1.05 durch die Dose  <B>11.0,</B> den Kolben     111-    und die Feder 109 einan  der das Gleichgewicht halten.     Um    den Brenn  stoffstrom in Abhängigkeit. der     Diehteände-          rungen    des Brennstoffes, die eine Folge von  Temperaturänderungen des Brennstoffes sind,       zit    steuern, ist folgende Anordnung getroffen  Die Feder 7.09 weist an ihrem     Widerlager     eine Dose 115 auf, die mit einer nichtflüchti  gen Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, gefüllt ist,  so     class    sich- die Dose ausdehnt bzw. zusammen  zieht, wenn die Brennstofftemperatur steigt  bzw. sinkt.

   Die Dose 115 bewirkt demzufolge  eine Erhöhung der     Wirkung    der Feder 109  bei steigender     Brennstofftemperatur,    so     dass     der     Brennstofförderdrueli    steigt, wenn die       Brennstofftemperatur    steigt.

   Umgekehrt, wenn  die Brennstofftemperatur fällt, zieht sieh die  Dose     zusammen    und vermindert die durch die  Feder 109 auf den Hebel 105 ausgeübte Be  lastung, so dass durch Schwenken der Schräg  scheibe der Hub der Kolben     92a    verkürzt, der       Brennstofförderdruck    gesenkt und das Volu  men des zur     Maschine    strömenden Brennstof-           fes    herabgesetzt wird. Durch geeignete Aus  bildung der Dose 115 kann erreicht werden,  dass die der -Maschine sekundlich zugeführte  Brennstoffmenge annähernd unabhängig ist.  von den Änderungen der     Brennstoffdiehte,     die eine Folge der Temperaturänderungen des  Brennstoffes sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffzufuhreinrichtung an Brenn- kraftmaschinen, gekennzeichnet durch Mittel zum Verändern des Brennstoffstromes zur Maschine und eine auf Änderungen der Brennstofftemperatur ansprechende Vorrich tung zur Steuerung dieser Mengenänderungs- mittel derart; dass der Brennstoffstrom bei zu nehmender Brennstofftemperatur zunimmt und bei sinkender Brennstofftemperatur ab nimmt. UNTERANSPRÜCHE: l..
    Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Mengenände- rungsmittel eine Öffnung (26a, 45, 65, 85) aufweisen und Mittel (3l, 52, 65b, 86) zur Veränderun - der 3V irkungsfläehe dieser Öff nung. 2.
    Einrichtung nach Unteranspi-ueh 1, da durch gekennzeichnet, dass die auf Tempera turänderungen ansprechende Vorrichtung eine Dose (32, 57, 76, 87) mit variablem Volumen aufweist, welche dazu bestimmt ist, bei Ände rung der Brennstofftemperatur einen Teil (31, 52, 65a,, 86) der 31engenänderungsmittel zu bewegen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspi-iicli, ge- kennzeichnet durch eine auf Änderungen einer zweiten Betriebsgrösse ansprechende Vorrich tung (29, 73) zur Steuerung der Mengenände- rungsmittel derart, dass der Brennstoffstrom bei einer Zunahme dieser Betriebsgrösse ver- grössert und bei einer Abnahme der Betriebs grösse verkleinert wird. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch , mit einer Brennstoffdosiervorrichtung (17), einer Brennstoffpumpe (16), deren Förderdruck ;konstant und grösser gehalten wird als der Druck nach der Dosiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Mengenänderungs- mittel zwei Kammern (?4, 25) aufweisen, wo von die eine (?4) mit der Pumpe verbunden ist, während die andere (25)
    zeit der Dosier vorriehtung in Verbindung steht und einen Auslass <B>(1</B> 9a) zur Maschine besitzt, und wobei die beiden Kammern über eine durch ein Ven tilorgan (31) beherrschte Öffnung- (36a,) mit einander verbunden sind, ferner dadurch ge kennzeichnet, dass die auf Temperatur anspre- ehende Vorriehtuna eine Dose (32) ist,
    die im Innern der mit dem Auslass (19a) zur 31a- schine versehenen Kammer (25) angeordnet ist und das Ventilorgan (31) trägt. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Öff nung (26a) zwischen den Kammern in einer Platte (26) gebildet. ist, die durch eine zweite Dose (29) getragen -ir-d, welche auf eine wei tere Betriebsgrösse der Maschine anspricht, so dass die 3Virkungsfläehe der Öffnung (26a) in der Platte (26) auch in Abhängigkeit von der zweiten Betriebsgrösse -cändert wird. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5 an Kolbenbreininkraftmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Dose (29) dem Förderdruek eines Aufladekompressors (11) ausgesetzt ist. 7. Einrichtung nach U nteransprueli 1, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verändern des wirksamen. Öffnungsquer schnittes eine Ventilnadel (52) aufweisen, die einerends mit einem Nebel.
    (53') verbunden ist, der einerseits mit einer Dose<B>(57),</B> welche auf Änderungen der Breinistofftemperatur an spricht, und anderseits mit einer auf eine zweite Betriebsgrösse ari@preehenclen Vorrich tung (54) verbunden ist.
    B. Einrichtung nach 1\nteransprneh@ 2, an Kolbenbrennkraftniasehinen mit Vergaser. da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung den durch eine Düse (62, 84) des Ver-asers flie ssenden Brennstoffstrom steuert. 9.
    Einrichtung nach I'\ntei.-ansprueli 8, cl < i- durch gekennzeichnet, dass der die genannte Offnung aufweisende Teil (65a) in den im Vergaser vorhandenen Brennstoff eintaucht und von der auf Temperatur ansprechenden Dose (76) getragen ist. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da- dnreh gekerinzeiehnet, dass die Öffnung eine llilfsdüse (81-) im Vergaser steuert und dass die Mittel zum Verändern des Öffnungsquer- selinittes eine Ventilnadel (86) aufweisen, die von dem im Ver-aser vorhandenen Brennstoff umgeben ist.
    1l.. 1,.ini-ielitung nach Patentanspruch an einer (-r'asturbinenanlage mit einer Brenn- stoffpunil,e, deren Fördermenge bei konstan ter 1)relizahl veränderbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mengenänderungsmittel einen Verstellkolben. (98) zur Steuerung der l'unipenfiirderunn- aufweisen, ferner einen Ka- nal, (120) für den Durehlass des den Verstell kolben betätigenden Brennstoffes,
    wobei der wirksame Auslassqtierschnitt des Kanals (120) von der auf die Brennstofftemperatur anspre- ehenden Vorrichtung (115) abhängig ist. 12. Einriehtung nach Unteranspriieh 11, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Querschnitt der Öffnung mittels eines feder belasteten Ventilkörpers (104) gesteuert wird, wobei die zur Belastung dieses Ventilkörpers dienende Feder an einer auf die Brennstoff temperatur ansprechenden Dose abgestützt ist, die vom Brennstoff umgeben ist.
CH284181D 1948-06-01 1949-05-30 Brennstoffzufuhreinrichtung an Brennkraftmaschinen. CH284181A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057389B (de) * 1953-10-13 1959-05-14 Cummins Engine Co Inc Druckregler zum Abzweigen von Kraftstoff aus der Leitung eines Brennkraftmaschinen-Einspritzsystems
FR2410140A1 (fr) * 1977-11-25 1979-06-22 Lucas Industries Ltd Appareil de pompage de combustible liquide pour l'alimentation en combustible d'un moteur a combustion interne

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DE1057389B (de) * 1953-10-13 1959-05-14 Cummins Engine Co Inc Druckregler zum Abzweigen von Kraftstoff aus der Leitung eines Brennkraftmaschinen-Einspritzsystems
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