CH284233A - Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl. - Google Patents
Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl.Info
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Description
Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl.
Das in gro#en Vorratsbehältern aufgespei- cherie Gut, wie zum Beispiel Getreide oder Mehl, setzt sieh gewöhnlich aus versehiedenen Sorten zusammen, und es muss daher vor der Weiterverarbeitung gemischt werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf cine Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbebättern untergebrachtes Gut, insbe- sondere Getreide und Mehl, und zwar zeichnet sielt diesel1) dadurch aus, dass jeder Behälter boden in Abständen voneinander Entnahme- öffnungen aufweist, und da# Mittel zum Entzuge des Behälterinhaltes und zum Mischen des dem Behälter entzogenen Gutes vorgesehen sind.
Auf beiliegeuder Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Misehvorriehtung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Misch vorrichtung gemä# dem ersten Ausführungs- beispiel naeh der Linie I-I der Fig. 2 und
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 gegenüber Fig. 1 in vergrö#ertein Ma#stab den untern Teil der Mischvorrich- tung,
Fig. @ einen Querschnitt anch der Linie IV-IV durch Fig. 3 dargestellt,
Fig. 5 einen Axialsehnitt durch das Steuergetriebe der Transportorgane für das Mischund Fördergut, nach der Linie VV der Fig. 6. wobei der eine Exzenter veschwenkt ist,
Fig.
6 einen Querschnitt durch das Steuergetriebe nach der Linie VI-VI der Fig. 5,
Fig. 7 bis 9 das Steuerorgan des Steuergetriebes in Draufsicht in den drei verschiedenen massgebenden Stellungen,
Fig. 10 sehematiseh einen vertikalen Längsschnitt durch die Mischvorrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 ebenfalls schematisch eine Drauf- sicht hierzu und
Fig. 12 sehematiseh einen vertikalen Längsschnitt durch den untern, mit der Mischvor- riehtung versehenen Teil eines Vorratsbehälters gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel.
Die dargestellte Mischvorrichtung gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 9 besitzt zwei durch eine Zwischenwand la voneinander getrennte Vorratsbehälter 1 (Fig. 2), die einen mit Durchbrechungen 2 versehenen Boden 3 aufweisen, unter dem sich das Organ zum Entzuge des Behälterinhaltes und zum gleichzeitigen Mischen des entzogenen Gutes befinden, die das gemischte Gut zu einer Öffnung 4 (Fig. 3) im Gehäuse 5 der Mischvorrichtung führen, von wo es zu einer das Gut sammelnden und nachmischenden Sammelvorriehtung 6 und von dieser zu einem Elevator 7 gelangt. Der Elevator gibt das gehobene Gut über eine Verteilvorriehtung 8 wieder in die Vorratsbehälter l zurück.
Beim vorliegenden Beispiel bestehen sowohl die Verteilervorrichtung 8 als auch die Sammelvorrichtung 6 aus Förderschnecken.
C-ber dem obern Boden 3 mit den Durch brechungen 2 sind in den Behältern 1 auf der ganze Länge des Bodens verteilte Keilholzer 9 angeordnet, welche einerseits den Druck der Behälterinhalte teilweise aufnehmen und anderseits den direkten Durchfall der Produkte auf den Boden 3 des Gehäuses 5 verhindern. lober dem Boden 3 läuft unter jedem der Vorratsbehälter 1 das eine Trum einer endlosen Transport-und Mischkette 10, die auf lTmlenkrollen 11 und 12 gelagert ist und deren unteres Trum über dem Boden 13 des Ge häuses 5 läuft.
Die Transport-und Mischketten 10 bestehen je aus einer Gliederkette 10b mit weitausladenden Querstäben 10a. Die Ketten 10 werden von Kettenrädern 14 und 15 angetrieben (Fig. 4), die in Fig. 1 und 3 nicht eingezeichnet sind. Beim Umlauf der Ketten 10 wird das Gut von den Querstäben 10a zwischen den Keilhölzern 9 aus den Behältern 1 entnommen und fällt durch die Offnungen' des Bodens 3 des Behälters auf den Boden 13 des Behälters 5, wo es unter gleichzeitigem Mischen vom untern Trum der Kette 10 der öffnung 4 zugeführt wird.
Während die Umlenkrollen 11 und 12 auf festen Wellen lose drehen, sitzen die Kettenräder 14 und 15 auf je einer hohlen Welle 16 bzw. 17 fest, welche bei 18, 19, 20 und 21 gelagert sind (Fig. 4 und 5).
An ihren einander zugekehrten Enden sind die Hohlwellen 16 und 17 mit je einer Stirn kupplungsseheibe 22, 23 versehen. Durch die eine Hohlwelle 16 führt eine bei 24 sowie in der Hohlwelle 16 bei 25 gelagerte Antriebswelle 26. Auf dieser Welle 26 sitzt am Aussenende eine Antriebsseheibe 27 (Fig. 4). Auf dem andern Ende der Welle sitzt zwischen den Kupplungsscheiben 22, 23 eine Wechselkupp lungsmuffe 28, die auf beiden Stirnseiten ge- zahnt ist und mit entsprechenden Zahnungen auf den Kupplungsseheiben 22, 23 überein- stimmt. Die Teile 22, 23 und 28 bilden zusam- men eine Weehselkupplung.
Die Muffe 28 ist axial verschiebbar, jedoch durch Keile 26a auf der Welle 26 nicht drehbar, so dass sie die Antriebswelle 26 entweder mit der Seheibe 22 und damit über die IlohiwcHe 16 mit der einen Transport-und Misehkette 10 oder mit der Seheibe 23 und damit über die Hohlwege 17 mit der andern Misch- und Transportkette 10 kuppelt. Die Welle 26 wird hierbei mit kleiner Drehzahl dauernd in Betrieb gehalten.
Je naehdem also die Muffe 28 mit der einen oder andern Kuppelscheibe 22 oder 23 gekuppelt wird, wird Gut aus dem einen oder dem andern Vorratsbehälter entnommen. Ist da- gegen die Muffe 28 in die Alitte zwisehen die beiden Kuppelscheiben 22, 23 gerückt, so stehen die beiden Ketten 10 still (Leerlaufl.
Um nun das Gut aus den beiden Behäl- tern 1 in einem gewollten Verhältnis zusammenzumischen, wird die Mufle 28 während einer Umdrehung in gewünschter Zeitdauer abwechsend mit der einen und der andern der Kupplungsscheiben 22, 23 gekuppelt, so dass jede Kette 1. 0 während einer Umdrehung der Antriebswelle 26 zeitweise über die gcwollte Teildrehung vorwärtsgetrieben wird.
Die gewünschte Unterteilungwirddurch eine besondere Steuerung @ bewirkt, die nachstehend erläutert wird (Fig. 5 und 6).
In einer Querbohrung der Antriebswelle 26 ist ein Drehbolzen 29 gelagert, der die Muffe 2S mit Spiel durchsetzt. An den Enden dieses Drehbolzens 9 ist je ein Nocken 30 angeord- net, welche Noeken mit Ausnehmungen 31 der Muffe 28 diese so führen, dass bei der Position nach Fig. 7 die Kupplungsseheibe 22 und bei der Position nach Fig. 8 die Kupplungsseheibe 23 mit der Antriebsweile 26 gekuppelt ist, während in der Position nach Fig. 9 Leerlauf besteht.
Die Steuerung der Muffe 28 in die eine oder andere der Positionen nach den Fig. 7 bis 9 erfolgt mittels eines am einen Ende des s Bolzens 29 exzentriseh angeordneten Zapfens 32, der mit verstellbaren Exzentern 34, 35 zusammenarbeitet, die in peripherisehen Schlit- zen 33a des ortsfesten Kuppelgehäuses 33 gleiten und gesehwenkt werden können und an von Hand verstellbaren Feststellgriffen 36, 36a und 36b sowie 37, 37a und 37b sitzen.
Die Exzenter 34, 35 sitzen dabei an je einem Zugbolzen 36a, 37a der Feststellgriffe, der im Gritfteil 36 bzw. 37 verschiebbar aber niclit drehbar ist. und auf sie sind Kopfteile 36b bzw. w. 37b geschraubt, mittels denen die Griffe am m Kuppelgehäuse 33 festgestellt werden können.
Die Exzenter 34, 35 sind auf diese Art um die Achse der Welle 26 winkelverstellbar und feststellbar, so dass der eine, maximal in die Bewegungsbahn des Zapfens 32 eingestellte Exzenter den Zapfen 32 in der einen Richtung und der andere, in einer andern Winkellage am Kuppelgehäuse liegende Exzenter jedoch den Zapfen 32 mit dem Nocken 30 in der andern Richtung schwenkt, während bei mit gleichem Teilaussehlag in die Bahn des Zapfens 32 eingestellten Exzentern 34, 35 der Zapfen 32 und der Nocken 30 in Mittellage gebracht werden (Fig. 5). Mittels der Exzenter 34, 35 kann also jede gewünschte Umschaltfolge der Wechselkupplung während einer Umdrehung der Antriebswelle 26 erreicht werden.
Die Wirkungsweise ist kurz zusammenge- fa#t die folgende :
Das durch die Durchbrechungen 2 des Bodens 3 auf den Boden 13 des Gehäuses 5 fallende Gut bildet bei I die unterste Sehieht (Fig. 3), bei II die zweite Schicht und bei TII die dritte Sehicht usw., je nach der Behältergrösse usw. Das Gut wird so von den Trans portketten unter ilischung der Schichten abwechslungsweise vom einen und dann vom andern Behälter 1 zur gemeinsamen Auslaufof f- nung @ 4 befördert. Die Schnecke der Sammei vorriehtung 6 mischt darnach diese bereits gemischten Schichten nochmals untereinander, während des Transportes zum Elevator 7.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird es möglich, dass in vorausbestimmbarer Weise und in proportionaler Verteilung dem einen und dem andern Vorratsbehälter fast über seine ganze Fläche gleichmä#ig Gut entnom- men werden kann, wodurch die gewünschte Misehung erreieht wird.
Die Misehvorrichtung gemäss dem Ausfüh- rungsbeispiel nach den Fig. 10 und 11 besitzt einen nur teilweise dargestellten Vorratsbehälter 1, der beispielsweise verschiedene Sorten Getreide oder Mehl enthält und dessen Boden 3'in gleichmässigen Abständen voneinander angeordnete Durclibrechungen 2'aufweist, über denen in Abstand Keilhölzer 9'angeordnet sind. Ober die Kettenräder 38 sind beim gezeichneten Beispiel drei endlose Misch-und Transportketten 39 geführt, die mit Mitneh- mern in Form von Querstäben 40 ausgerüstet sind. Die Querstäbe 40 der genannten Misell- und Transportketten sind, wie aus Fig. 11 ersichtlich, versetzt zueinander angeordnet.
Die gezeichneten drei Misch-und Transportketten 39 sind mit einer verschieden gro#en Zahl von Querstäben 40 ausgerüstet, wie dies aus Fig. 11 der Zeichnung ersichtlich ist.
Die sämtlichen Misch-und Transportketten 39 laufen beim dargestellten Ausführungs- beispiel mit gleicher Geschwindigkeit, was zur Folge hat, dass dem Behälter an dem Sektor, der von mehr Mitnehmern bestrichen wird als die andern Sektoren pro Zeiteinheit entsprechend mehr Gut entnommen wird. Das auf die besehriebene Weise dem Behälter entzogene und gemischte Gut wird zweckmä#iger- weise zu weiteren Forderorganen, zum Beispiel Fördersehnecken, befordert, durch die es weiter transportiert wird, sei es in einen Sam melbehälter oder in eine Abfüllvorrichtung.
Die Mischvorrichtung gemäR dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt den Vorteil der Einfachheit, sie ermöglicht, mit zuverlässigen, einfachen Mitteln den Entzug und das Mischen von kleinkörnigem oder pul verförmigem Gut.
Bei der Mischvorriehtung gemäss dem Aus führungsbeispiel nach Fig. 12 ist mit 1 der Vorratsbehälter bezeichnet, der einen Boden 3"aufweist, welch letzterer mit seinen beiden parallel zur Zeichnungsebene laufenden Kanten an den Seitenwandungen des Behälters 1 verankert ist. Zwischen den beiden senkreeht zur Zeichnungsebene stehenden Kanten des Bodens 3"und den angrenzenden Wänden des Behälters sind schmale Sehlitze 41 und 42 freigelassen, durch welche eine als Alisch-und Förderorgan dienende Kette 43 hindurchgeht, welche von einer ersten Umlenkrolle 44 über die Oberseite des Behälterbodens 3", eine zweite Umlenkrolle45und wieder zurück zur ersten Umlenkrolle läuft.
Die beiden Umlenkrollen 44 und 45 sind in einem am untern Ende des Vorratsbehälters ansehliessenden Gehäuse 46 drehbar gelagert, dessen Boden 47 im Abstand unterhalb des Behälterbodens 3"angeordnet ist, derart, dass die Kette 43 über die Oberseit dieses Bodens 47 läuft.
Im Boden 3"des Vorratsbehalters sind in ungleichmässigen Abständen über die Bewe gungsbahn der Kette verteilte Austrittsoffnun- gen 48 vorhanden, welche sieh quer zur Be wegungsbahn angenähert über die ganze Breite des Bodens erstreckende Schlitze sind.
Am Anfang und am Ende der über die Oberseite des Behälterbodens 3"reichenden Bewe- gungsbahn liegen die Austrittsöffnungen 48 in kürzeren Abständen voneinander entfernt als in der Mitte. Die als lliseh-und Farder- organ dienende Kette 43 ist derart ausgebil- det, dass das von ihr erfasste Gut jeweils durch die Öffnungen 48 hindureh auf den zweiten Boden 47 fällt, wobei zur Verhinderung eines direkten Ausrieselns des Gutes durch die Aus trittsöffnungen dieselben von Elementen 49 überdeekt sind, die sieh unmittelbar olerllalb der Kette 43 befinden und an den parallel zur Zeichnungsebene stehenden Wänden des Behälters befestigt sind.
Diese Elemente 49 besitzen keilförmige Gestalt. Ein besonderes, keilförmiges Element 50 ist oberhalb des Sehlitzes 41 an der Innenseite der betreffen- den Behälterwand angeordnet und verhindert die direkte Ausrieselung des Gutes durch diesen Schlitz. Die Kette 43 ist mit in der Zeieh- nung nicht dargestellten, quer zur Bewegungsriehtung stehenden Stäben versehen, welche als Mitnehmer für das Gut dienen und deren Bereich sich quer zur Bewegungsbahn der Kette angenähert so weit wie die Austritts- offnungen 40 erstreckt.
Der zweite Boden 47 besitzt nur eine einzige, am Ende der über ihn führenden Bewe- gungsbahn der Kette angeordnete Durchtritts offnung 51, unterhalb welcher eine weitere, nicht dargestellte Fordereinrichtung, beispielsweise eine Transportschnecke oder dergleichen, beginnt.
Mindestens eine der Umlenkrollen 44 und -La steht mit einem nicht gezeichneten An triebsmotor in Wirkverbindung, der die Kette 43 in der Richtung des Pfeils P antreibt.
Das sich im Vorratsbehälter 1 befindende, rie- selfähige Gut, beispielsweise Getreide oder Mehl, senkt sich unter dem Einfluss des Eigen- gewichtes auf die Kette 43 und die unterste Schicht des Gutes wird durch diese in der Zeichnung nach rechts mitgenommen, bis es durch die nächste Austrittsoffnung 48 des Bodens 3 hindureh auf den zweiten Boden 47 fällt.
Ilier wird das Gut wiederum durch die Kette 43 erfasst und unter gleichzeitiger Mi- schung in der Zeichnung nach links transportiert, bis dassellbe durch die Sanmelaustritts öffnung 51 auf die erwähnte, nicht dargestellte weitere Fördervorrichtung gelangt, Die Bewegungsrichtung des aus dem Behälter entnommenen Gutes ist in der Zeichnung mit Pfeilen dargestellt ; es ist ersichtlich, dass an#er durch die Öffnungen 48 des Behälter lodens 3 auch ein Teil des Gutes durch den am Ende der über diesen Boden führenden Bewegungsbahn der Kette liegenden Schlitz 42 den Behälter verlässt.
Wegen der beschriebenen und dargestell ten Anordnung und Verteilung der Austritts- offnungen erreicht man eine relativ stär- kere Absenkung des putes an den Wänden des Behälters 1 als in dessen Mitte, was von besonderem Vorteil ist, da das rieselfähige Gut immer die Tendenz hat, nach au#en zu strömen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Misehvorriehtung für rieselfähiges, in Vor ratsbehältern untergebrachtes Gut, insbeson- dere Getreide und Mehl. dadureh gekennzeich- net, dass jeder Behälterboden in Abständen voneinander Entnahmeöffnungen aufweist und dass Mittel zum Entzuge des Behälterinhaltes und zum Mischen des dem Behälter entzo- genen Gutes vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE : 1. Mischvorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, da# zum Entzng und Mischen des Behälterinhaltes ein endloses, mit Mitnehmern (10a bzw 40) versellenes, unter- halb den Entnahmeöffnungen (2, 2' bzw. 48) angeordnetes Misch- und Förderorgan (10, 39 bzw. 43) vorhanden ist.2. Mischvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass Mittel (10, 22, 23 und 29) vorgesehen sind, die es ermog lichen, aus den Vorratsbehältern (1) Mengen darin gelagerten Gutes je in im voraus be atimmharen, voneinander unabhängigen Men- gen zu entnehmen und zu mischen.3.1 Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Weiterbehandlung des aus den Behältern (l) entzogenen Ci-Lites ein Sammlung (6) zum Nachmisehen, ein Elevator (7) zum Ileben und ein Verteiler (8) zum Zurückführen des behandelten Gutes in den Vorratsbeilalter (l) vorgesehen ist.4. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Vorratsbehälter ! 1) und deren endlose Misch- und Förderorgane (10) sowie der Sammler (6) in Reihe geschaltet sind.5. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da# der Sammler (6) sowie der über den Behältern (1) angeordnete Verteiler (8) eine Fördersehneeke aufweisen.6. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Misch- und Forderorgan durch eine endlose, horizontal umlaufende Misch- und Transportkette (10) gel) il- det ist, wol) ei der ohere Teil der Kette (10) über dem mit Dnrehbrechungen (2) versehenen Boden (3) des zugehörigen Behälter- teils (1) läuft und das Gut durch die Durch- I) rechungen (2) des Behälterbodens (3) auf den Boden (13) eines Gehäuses (5) der Kette (10) fallen lässt, von dem es durch den untern Teil der Kette einer Auslauföffnung (4) zugeführt wird, die über der Sammelschnecke (6) angeordnet ist.7. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über den Durchbrechungen (2) des Behälterhodens (3) Keilglieder (9) angeordnet sind, die den Druck des Behälter inlial. tes teilweise aufnehmen und zugleich den direkten Durchfall des Gutes auf den Gehäuseboden (13) verhindern.8. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Misch- und Transport ketten (10 ! aus Gliederketten (lOb) mit ne beneinander angeordneten Querstäben (10a) bestehen.9. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Misch- und Transportketten (10) von Kettenrädern (14, 15) und diese von einem Antrieb über eine Weehselkupplung (22, 23, 28) angetrieben werden.10. Misehvorrichtung naeh Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Weehsel kupplung (22, 23, 28) so eingeriehtet ist, dass in bestimmten Zeitintervallen das eine oder das andere Kettenrad (14 bzw. 15) und damit die zugehörige Transportkette (10) angetrieben wird.11. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprii. chen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselkupplung eine bluffe (28) aufweist, die mit einer Steuerung so zusammenarbeitet, dass die Miseh lmd Transportketten (10) der Behälter nacheinander angetrieben werden.12. Mischvorrichtung nach Patentansprueh und den Unteransprüehen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenräder (14, 15) auf je einer Hohlwelle (16, 17) sitzen, die an den entgegengesetzten Enden in einem Gehäuse gelagert sind und an den gegeneinan- der geriehteten Enden eine festsitzende Kupp- lungsscheibe (22 bzw. 23) aufweisen, während die zwischen den beiden Kupplungs- scheiben angeordnete Wechselkupplungsmuffe (28) axial versehiebbar mit einer Antriebs- welle (26) drehverbunden ist, die in den Hohlwellen (16 und 17) der Kupplungsseheiben (22 und 23) drehbar gelagert ist.13. Vlischvorriehtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb jeder Umdrehung der Weehselkupplungsmuffe (28) min destens eine Umsehaltung der Wechselkupplung erfolgt, so dass während einer Umdre- hung jede Miseh-und Transportkette (10) über eine gewisse Teildrehung vorwärts getrieben wird.14. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Weehselkupplungsmuffe (28) diametral von einem radiales Spiel aufweisenden Bolzen (29) durch- setzt ist, der an beiden Enden Nocken (30) aufweist, welche in entsprechend grossen Ausbohrungen der Muffe (28) so passen, dass durch Verdrehen der Nocken (30) des Bolzens (29) in dem einen oder andern Sinnc dieser die Muffe (28) auf ihrer Achse verschiebt, so dass die Muffe (28) mit der einen oder andern Euppelseheibe (22 bzw. 23) in Eingriff kommt.15. Mischvorrichtung nach Patentansprueh und den Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zum Steuern des Bolzens (29) bzw. Versehieben der Wechselkupplungsmuffe (28) zwei winkelverstellbare Exzenter (34, 35) vorhanden sind, die in die Drehbahn eines am einen Ende des Bolzens (29) angeordneten Kurbelzapfens (32) hineinragen.16. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, gekennzeichnet durch Misch-und Transportketten (39) mit Mitnehmern (40), welche Misch- und Transportketten nebeneinander angeordnet und die Mitnehmer (40) derselben in bezug aufeinander versetzt angeordnet sind.17. Mischvorrichtung naeh Patentanspruch und den Unteransprüchen l und 16, dadurch gekennzeichnet, dass jede Miseh-und Trans portkette (39) mit einer versehieden grossen Zahl von Mitnehmern (40) ausgerüstet ist.18. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, da# die Austrittsoffnungen (48) des Be hälterbodens (3") in ungleiehen Abständen längs der Bewegungsbahn des Förderorganes verteilt angeordnet sind (Fig. 10).19. Mischvorrichtung nach Patentansprneh und den Unteransprüchen 1 und 18, dadurch gekennzeiehnet, dass die Austrittsoffnungen (48) des Behälterbodens (3") am Anfang und am Ende der Bewegungsbahn des Misch- und Forderorganes (43) in kürzeren Abständen voneinander angeordnet sind als in der AIitte der Bewegungsbahn, um an den Wänden des Behälters ein stärkeres Ahsinken des Gntes wu bewirken als in der Mitte.20 Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsoff- nungen überdeckende Keile (49) sind.21, Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsoff- nungen (48) des Behälterbodens (3") sich quer zur Bewegungsrichtun des Forderorganes über angenähert die ganze Breite des Behälter- bodens erstreckende Schlitze sind, und dass das Misch- und Förderorgan Mitnehmer (40) aufweist, deren Bereich sich quer zur Bewegungsbahn des Miseh-und Forderorganes angeni- hert so weit wie die Austrittsöffnungen erstreckt.22. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den. Unteransprüche 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand unterhalb des Behälterbodens (3") ein zweiter Boden (47) angeordnet ist, über dessen Oberseite ein wei- teres Misch- und Förderorgan (43) läuft, wel- ehes dis durch die einzelnen Austrittsöffnungen (48) des ersten Bodens fallende Gut zu einer Sammelaustrittsöffnung (51) im zweiten Boden transportiert.23. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1., 18 und 22, dadurch gekennzeichnet, daP, die beiden WIiseh- und Forderorgane durch eine einzige endlose Kette (43) gebildet sind, welche von einer Umlenkrolle (44) über die Oberseite des ersten Behälterbodens über eine zweite UmlenkroHe (45) und die Oberseite des zweiten Bodens (43) wieder zurüek zur ersten Umlenkrolle (44) läuft.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH284233T | 1950-06-01 |
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| CH284233A true CH284233A (de) | 1952-07-15 |
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| CH284233D CH284233A (de) | 1950-06-01 | 1950-06-01 | Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH284233A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023407B (de) * | 1953-04-17 | 1958-01-23 | Baumgarten Muehlen Speicherbau | Einrichtung zur Regulierung der Foerderleistung von Kettenraeumern |
| DE968978C (de) * | 1954-02-07 | 1958-04-10 | Buehler Ag Geb | Einrichtung zum Mischen und Austragen von Schuettguetern, insbesondere von Mehl, aus einer Silozelle oder einem Bunker |
-
1950
- 1950-06-01 CH CH284233D patent/CH284233A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023407B (de) * | 1953-04-17 | 1958-01-23 | Baumgarten Muehlen Speicherbau | Einrichtung zur Regulierung der Foerderleistung von Kettenraeumern |
| DE968978C (de) * | 1954-02-07 | 1958-04-10 | Buehler Ag Geb | Einrichtung zum Mischen und Austragen von Schuettguetern, insbesondere von Mehl, aus einer Silozelle oder einem Bunker |
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