CH284233A - Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl. - Google Patents

Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl.

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CH284233A
CH284233A CH284233DA CH284233A CH 284233 A CH284233 A CH 284233A CH 284233D A CH284233D A CH 284233DA CH 284233 A CH284233 A CH 284233A
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Eppenberger Paul
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Eppenberger Paul
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/60Mixing solids with solids
    • B01F23/62Mixing solids with solids using a receptacle with a bottom discharge with oscillating or vibrating opening and closing elements; using a receptacle with a bottom discharge with elements fitted on moving chains

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


  



  Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl.



      Das in gro#en Vorratsbehältern aufgespei-      cherie Gut, wie zum    Beispiel Getreide oder Mehl, setzt sieh   gewöhnlich    aus versehiedenen Sorten zusammen, und es muss daher vor der Weiterverarbeitung gemischt werden.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf cine Mischvorrichtung für rieselfähiges, in    Vorratsbebättern untergebrachtes Gut, insbe-      sondere Getreide und Mehl, und    zwar zeichnet sielt diesel1)   dadurch aus, dass    jeder Behälter  boden in Abständen    voneinander   Entnahme-      öffnungen aufweist, und da# Mittel zum    Entzuge des Behälterinhaltes und zum Mischen des dem Behälter entzogenen Gutes vorgesehen   sind.   



   Auf beiliegeuder Zeichnung sind drei    Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen      Misehvorriehtung dargestellt, und    zwar zeigt :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Misch  vorrichtung gemä# dem ersten Ausführungs-    beispiel naeh der Linie I-I der Fig. 2 und
Fig. 2 einen Querschnitt,   
Fig. 3 gegenüber Fig. 1 in vergrö#ertein      Ma#stab    den untern Teil der   Mischvorrich-    tung,
Fig.   @ einen Querschnitt anch der Linie    IV-IV durch Fig. 3 dargestellt,
Fig.   5    einen Axialsehnitt durch das Steuergetriebe der Transportorgane für das Mischund Fördergut, nach der   Linie VV der    Fig. 6. wobei der eine Exzenter veschwenkt ist,
Fig.

   6 einen Querschnitt durch das Steuergetriebe nach der Linie VI-VI der Fig.   5,   
Fig. 7 bis 9 das Steuerorgan des Steuergetriebes in Draufsicht in den drei verschiedenen massgebenden Stellungen,
Fig. 10   sehematiseh    einen vertikalen Längsschnitt durch die Mischvorrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 ebenfalls schematisch eine   Drauf-    sicht hierzu und
Fig. 12   sehematiseh    einen vertikalen Längsschnitt durch den untern, mit der   Mischvor-    riehtung versehenen Teil eines Vorratsbehälters gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel.



   Die dargestellte Mischvorrichtung gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 9 besitzt zwei durch eine Zwischenwand la voneinander getrennte Vorratsbehälter   1    (Fig.   2),    die einen mit Durchbrechungen 2 versehenen Boden 3 aufweisen, unter dem sich das Organ zum   Entzuge    des   Behälterinhaltes und    zum gleichzeitigen Mischen des entzogenen Gutes befinden, die das gemischte Gut zu einer Öffnung 4   (Fig.    3) im Gehäuse 5 der Mischvorrichtung führen, von wo es zu einer das Gut sammelnden und nachmischenden Sammelvorriehtung 6 und von dieser zu einem Elevator 7 gelangt. Der Elevator gibt das gehobene Gut über eine Verteilvorriehtung 8    wieder in die Vorratsbehälter l zurück.

   Beim    vorliegenden Beispiel bestehen sowohl die   Verteilervorrichtung 8 als auch    die Sammelvorrichtung 6 aus Förderschnecken. 



   C-ber dem   obern    Boden 3 mit den Durch  brechungen    2 sind in den Behältern   1    auf der ganze Länge des Bodens verteilte   Keilholzer    9 angeordnet, welche einerseits den Druck der Behälterinhalte teilweise aufnehmen und anderseits den direkten Durchfall der Produkte auf den Boden 3 des Gehäuses 5 verhindern.    lober    dem Boden 3 läuft unter jedem der Vorratsbehälter 1 das eine Trum einer endlosen Transport-und   Mischkette    10, die auf   lTmlenkrollen 11 und 12 gelagert    ist und deren unteres Trum über dem Boden 13 des Ge  häuses    5 läuft.



   Die   Transport-und      Mischketten    10 bestehen je aus einer Gliederkette 10b mit weitausladenden Querstäben 10a. Die Ketten 10 werden von Kettenrädern   14    und 15 angetrieben (Fig.   4),    die in Fig.   1    und 3 nicht eingezeichnet sind. Beim Umlauf der Ketten 10 wird das Gut von den Querstäben 10a zwischen den Keilhölzern 9 aus den Behältern   1    entnommen und fällt durch die   Offnungen'    des Bodens 3 des Behälters auf den Boden 13 des Behälters 5, wo es unter gleichzeitigem Mischen vom untern Trum der Kette 10 der öffnung 4 zugeführt wird.



   Während die Umlenkrollen 11 und 12 auf festen Wellen lose drehen, sitzen die Kettenräder   14    und 15 auf je einer hohlen Welle 16 bzw. 17 fest, welche bei 18, 19, 20 und 21 gelagert sind   (Fig.      4    und 5).



   An ihren einander zugekehrten Enden sind die Hohlwellen 16 und 17 mit je einer Stirn  kupplungsseheibe    22,   23    versehen. Durch die eine Hohlwelle 16 führt eine bei 24 sowie in der Hohlwelle 16 bei 25 gelagerte Antriebswelle 26. Auf dieser Welle 26 sitzt am Aussenende eine   Antriebsseheibe    27   (Fig.      4).    Auf dem andern Ende der Welle sitzt zwischen den Kupplungsscheiben 22, 23 eine Wechselkupp  lungsmuffe    28, die auf beiden   Stirnseiten ge-      zahnt    ist und mit entsprechenden Zahnungen auf den Kupplungsseheiben 22, 23   überein-    stimmt. Die Teile 22, 23 und 28 bilden   zusam-    men eine Weehselkupplung.

   Die Muffe 28 ist axial verschiebbar, jedoch durch Keile 26a auf der Welle 26 nicht drehbar, so dass sie die Antriebswelle 26 entweder mit der Seheibe 22 und damit   über die IlohiwcHe 16 mit der    einen Transport-und   Misehkette    10 oder mit der Seheibe   23 und damit über die Hohlwege    17 mit der andern Misch- und Transportkette 10 kuppelt. Die Welle   26    wird hierbei mit kleiner Drehzahl dauernd in Betrieb gehalten.



  Je   naehdem    also die   Muffe    28 mit der einen oder andern Kuppelscheibe 22 oder 23 gekuppelt wird, wird Gut aus dem einen oder dem andern   Vorratsbehälter entnommen. Ist da-    gegen die Muffe   28    in die   Alitte zwisehen die    beiden   Kuppelscheiben    22, 23 gerückt, so stehen die beiden Ketten 10 still   (Leerlaufl.   



   Um nun das Gut aus den beiden   Behäl-    tern 1 in einem gewollten Verhältnis zusammenzumischen, wird die   Mufle      28 während    einer Umdrehung in gewünschter Zeitdauer abwechsend mit der einen und der andern der Kupplungsscheiben 22, 23 gekuppelt, so dass jede Kette 1. 0 während einer Umdrehung der Antriebswelle 26 zeitweise über die gcwollte Teildrehung   vorwärtsgetrieben wird.   



   Die gewünschte   Unterteilungwirddurch    eine besondere Steuerung   @ bewirkt, die    nachstehend erläutert wird (Fig. 5 und 6).



   In einer Querbohrung der Antriebswelle 26 ist ein Drehbolzen 29 gelagert, der die Muffe   2S mit Spiel durchsetzt. An    den Enden dieses Drehbolzens    9    ist je ein Nocken 30   angeord-    net, welche   Noeken    mit Ausnehmungen 31 der Muffe 28 diese so führen, dass bei der Position nach Fig. 7 die   Kupplungsseheibe 22 und    bei der Position nach Fig.   8    die   Kupplungsseheibe      23    mit der   Antriebsweile 26 gekuppelt ist,    während in der Position nach Fig. 9 Leerlauf besteht.



   Die Steuerung der   Muffe 28 in    die eine oder andere der Positionen nach den Fig. 7 bis 9 erfolgt mittels eines am einen Ende des s Bolzens   29      exzentriseh    angeordneten Zapfens 32, der mit verstellbaren Exzentern 34, 35 zusammenarbeitet, die in peripherisehen   Schlit-    zen 33a des   ortsfesten Kuppelgehäuses    33 gleiten und gesehwenkt werden können und an von Hand verstellbaren Feststellgriffen 36, 36a und 36b sowie 37, 37a und 37b sitzen.



  Die Exzenter 34, 35 sitzen dabei an je einem Zugbolzen 36a, 37a der   Feststellgriffe,    der im   Gritfteil    36 bzw. 37   verschiebbar aber niclit    drehbar ist. und auf sie sind Kopfteile   36b      bzw.    w. 37b geschraubt, mittels denen die Griffe am m Kuppelgehäuse 33 festgestellt werden können.

   Die   Exzenter 34, 35    sind auf diese Art um die Achse der Welle 26 winkelverstellbar und feststellbar, so dass der eine, maximal in die Bewegungsbahn des Zapfens   32    eingestellte Exzenter den Zapfen 32 in der einen Richtung und der andere, in einer andern Winkellage am   Kuppelgehäuse    liegende Exzenter jedoch den Zapfen 32 mit dem Nocken 30 in der andern Richtung schwenkt, während bei mit gleichem   Teilaussehlag    in die Bahn des Zapfens   32    eingestellten Exzentern 34, 35 der Zapfen 32 und der Nocken 30 in Mittellage gebracht werden   (Fig.    5). Mittels der Exzenter 34, 35 kann also jede gewünschte Umschaltfolge der   Wechselkupplung    während einer Umdrehung der Antriebswelle 26 erreicht werden.



   Die Wirkungsweise ist kurz   zusammenge-      fa#t    die folgende :
Das durch die Durchbrechungen 2 des Bodens 3 auf den Boden 13 des Gehäuses   5    fallende Gut bildet bei I   die unterste Sehieht    (Fig. 3), bei II die zweite Schicht und bei   TII    die   dritte Sehicht    usw., je nach der Behältergrösse usw. Das Gut wird so von den Trans  portketten unter ilischung    der Schichten abwechslungsweise vom einen und dann vom andern Behälter 1 zur gemeinsamen   Auslaufof f-      nung @   4 befördert. Die Schnecke der Sammei  vorriehtung    6 mischt darnach diese bereits gemischten Schichten nochmals untereinander, während des Transportes zum Elevator 7.



   Durch die beschriebene Vorrichtung wird es möglich, dass in   vorausbestimmbarer    Weise und in proportionaler Verteilung dem einen und dem andern Vorratsbehälter fast über seine ganze Fläche   gleichmä#ig    Gut   entnom-    men werden kann, wodurch die gewünschte   Misehung    erreieht wird.



   Die   Misehvorrichtung gemäss    dem   Ausfüh-    rungsbeispiel nach den Fig. 10 und 11 besitzt einen nur teilweise dargestellten Vorratsbehälter 1, der beispielsweise verschiedene Sorten Getreide oder Mehl enthält und dessen Boden 3'in gleichmässigen Abständen voneinander   angeordnete Durclibrechungen 2'aufweist,    über denen in Abstand Keilhölzer 9'angeordnet sind. Ober die Kettenräder 38 sind beim gezeichneten Beispiel drei endlose Misch-und Transportketten   39    geführt, die mit   Mitneh-    mern in Form von Querstäben 40 ausgerüstet sind. Die Querstäbe 40 der genannten   Misell-    und Transportketten sind, wie aus Fig. 11 ersichtlich, versetzt zueinander angeordnet.

   Die gezeichneten drei   Misch-und Transportketten    39 sind mit einer verschieden   gro#en    Zahl von Querstäben 40 ausgerüstet, wie dies aus Fig. 11 der Zeichnung ersichtlich ist.



   Die sämtlichen Misch-und Transportketten 39 laufen beim dargestellten   Ausführungs-    beispiel mit gleicher Geschwindigkeit, was zur Folge hat, dass dem Behälter an dem Sektor, der von mehr Mitnehmern bestrichen wird als die andern Sektoren pro Zeiteinheit entsprechend mehr Gut entnommen wird. Das auf die besehriebene Weise dem Behälter entzogene und gemischte Gut wird   zweckmä#iger-    weise zu weiteren   Forderorganen,    zum Beispiel Fördersehnecken,   befordert,    durch die es weiter transportiert wird, sei es in einen Sam  melbehälter    oder in eine Abfüllvorrichtung.



   Die Mischvorrichtung   gemäR    dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt den Vorteil der Einfachheit, sie ermöglicht, mit zuverlässigen, einfachen Mitteln den Entzug und das Mischen von kleinkörnigem oder pul  verförmigem    Gut.



   Bei der Mischvorriehtung gemäss dem Aus  führungsbeispiel    nach Fig. 12 ist mit 1 der Vorratsbehälter bezeichnet, der einen Boden 3"aufweist, welch letzterer mit seinen beiden parallel zur Zeichnungsebene laufenden Kanten an den Seitenwandungen des Behälters   1    verankert ist. Zwischen den beiden   senkreeht    zur Zeichnungsebene stehenden Kanten des Bodens 3"und den angrenzenden Wänden des Behälters sind schmale   Sehlitze      41    und 42 freigelassen, durch welche eine als   Alisch-und    Förderorgan dienende Kette 43 hindurchgeht, welche von einer ersten Umlenkrolle 44 über die Oberseite des Behälterbodens 3", eine zweite   Umlenkrolle45und    wieder zurück zur ersten Umlenkrolle läuft.

   Die beiden Umlenkrollen   44    und   45    sind in einem am untern Ende des Vorratsbehälters ansehliessenden Gehäuse 46 drehbar gelagert, dessen Boden 47 im Abstand unterhalb des Behälterbodens 3"angeordnet ist, derart, dass die Kette 43 über die Oberseit dieses Bodens 47 läuft.



   Im Boden   3"des Vorratsbehalters sind in    ungleichmässigen Abständen über die Bewe  gungsbahn    der Kette verteilte   Austrittsoffnun-    gen   48    vorhanden, welche sieh quer zur Be  wegungsbahn    angenähert über die ganze Breite des Bodens erstreckende Schlitze sind.



  Am Anfang und am Ende der über die Oberseite des Behälterbodens   3"reichenden Bewe-      gungsbahn    liegen die Austrittsöffnungen 48 in kürzeren Abständen voneinander entfernt als in der Mitte. Die als   lliseh-und      Farder-    organ dienende Kette 43 ist derart   ausgebil-    det, dass das von ihr erfasste Gut jeweils durch die Öffnungen 48   hindureh    auf den zweiten Boden 47 fällt, wobei zur Verhinderung eines direkten Ausrieselns des Gutes durch die Aus  trittsöffnungen    dieselben von Elementen 49 überdeekt sind, die sieh unmittelbar   olerllalb    der Kette 43 befinden und an den parallel zur Zeichnungsebene stehenden Wänden des Behälters befestigt sind.

   Diese Elemente 49 besitzen keilförmige Gestalt. Ein besonderes, keilförmiges Element 50 ist oberhalb des Sehlitzes 41 an der Innenseite der   betreffen-    den Behälterwand angeordnet und verhindert die direkte Ausrieselung des Gutes durch diesen Schlitz. Die Kette 43 ist mit in der   Zeieh-      nung    nicht dargestellten, quer zur Bewegungsriehtung stehenden Stäben versehen, welche als Mitnehmer für das Gut dienen und deren Bereich sich quer zur Bewegungsbahn der Kette angenähert so weit wie die   Austritts-      offnungen    40 erstreckt.



   Der zweite Boden 47 besitzt nur eine einzige, am Ende der über ihn führenden   Bewe-      gungsbahn    der Kette angeordnete Durchtritts  offnung    51, unterhalb welcher eine weitere, nicht dargestellte Fordereinrichtung, beispielsweise eine Transportschnecke oder dergleichen, beginnt.



   Mindestens eine der Umlenkrollen   44    und -La steht mit einem nicht gezeichneten An  triebsmotor    in Wirkverbindung, der die Kette 43 in der Richtung des Pfeils P antreibt.



  Das sich im Vorratsbehälter 1   befindende, rie-      selfähige    Gut, beispielsweise Getreide oder Mehl, senkt sich unter dem Einfluss des   Eigen-    gewichtes auf die Kette   43    und die unterste Schicht des Gutes wird durch diese in der Zeichnung nach rechts mitgenommen, bis es durch die nächste Austrittsoffnung 48 des Bodens 3   hindureh    auf den zweiten   Boden 47    fällt.

   Ilier wird das Gut wiederum durch die Kette 43   erfasst und unter gleichzeitiger Mi-    schung in der Zeichnung nach links transportiert, bis dassellbe durch die Sanmelaustritts öffnung 51 auf die erwähnte, nicht dargestellte weitere Fördervorrichtung gelangt, Die Bewegungsrichtung des aus dem Behälter entnommenen Gutes ist in der Zeichnung mit Pfeilen dargestellt ; es ist ersichtlich, dass   an#er    durch die   Öffnungen    48 des Behälter   lodens 3 auch ein Teil des Gutes durch den    am Ende der über diesen Boden führenden Bewegungsbahn der Kette liegenden Schlitz 42 den Behälter verlässt.



   Wegen der beschriebenen und dargestell  ten Anordnung und    Verteilung der   Austritts-      offnungen    erreicht man eine   relativ stär-      kere    Absenkung des   putes    an   den Wänden    des Behälters   1    als in dessen Mitte, was von besonderem Vorteil ist, da das rieselfähige    Gut immer die Tendenz hat, nach au#en zu    strömen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Misehvorriehtung für rieselfähiges, in Vor ratsbehältern untergebrachtes Gut, insbeson- dere Getreide und Mehl. dadureh gekennzeich- net, dass jeder Behälterboden in Abständen voneinander Entnahmeöffnungen aufweist und dass Mittel zum Entzuge des Behälterinhaltes und zum Mischen des dem Behälter entzo- genen Gutes vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Mischvorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, da# zum Entzng und Mischen des Behälterinhaltes ein endloses, mit Mitnehmern (10a bzw 40) versellenes, unter- halb den Entnahmeöffnungen (2, 2' bzw. 48) angeordnetes Misch- und Förderorgan (10, 39 bzw. 43) vorhanden ist.
    2. Mischvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass Mittel (10, 22, 23 und 29) vorgesehen sind, die es ermog lichen, aus den Vorratsbehältern (1) Mengen darin gelagerten Gutes je in im voraus be atimmharen, voneinander unabhängigen Men- gen zu entnehmen und zu mischen.
    3.1 Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Weiterbehandlung des aus den Behältern (l) entzogenen Ci-Lites ein Sammlung (6) zum Nachmisehen, ein Elevator (7) zum Ileben und ein Verteiler (8) zum Zurückführen des behandelten Gutes in den Vorratsbeilalter (l) vorgesehen ist.
    4. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Vorratsbehälter ! 1) und deren endlose Misch- und Förderorgane (10) sowie der Sammler (6) in Reihe geschaltet sind.
    5. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da# der Sammler (6) sowie der über den Behältern (1) angeordnete Verteiler (8) eine Fördersehneeke aufweisen.
    6. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Misch- und Forderorgan durch eine endlose, horizontal umlaufende Misch- und Transportkette (10) gel) il- det ist, wol) ei der ohere Teil der Kette (10) über dem mit Dnrehbrechungen (2) versehenen Boden (3) des zugehörigen Behälter- teils (1) läuft und das Gut durch die Durch- I) rechungen (2) des Behälterbodens (3) auf den Boden (13) eines Gehäuses (5) der Kette (10) fallen lässt, von dem es durch den untern Teil der Kette einer Auslauföffnung (4) zugeführt wird, die über der Sammelschnecke (6) angeordnet ist.
    7. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über den Durchbrechungen (2) des Behälterhodens (3) Keilglieder (9) angeordnet sind, die den Druck des Behälter inlial. tes teilweise aufnehmen und zugleich den direkten Durchfall des Gutes auf den Gehäuseboden (13) verhindern.
    8. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Misch- und Transport ketten (10 ! aus Gliederketten (lOb) mit ne beneinander angeordneten Querstäben (10a) bestehen.
    9. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Misch- und Transportketten (10) von Kettenrädern (14, 15) und diese von einem Antrieb über eine Weehselkupplung (22, 23, 28) angetrieben werden.
    10. Misehvorrichtung naeh Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Weehsel kupplung (22, 23, 28) so eingeriehtet ist, dass in bestimmten Zeitintervallen das eine oder das andere Kettenrad (14 bzw. 15) und damit die zugehörige Transportkette (10) angetrieben wird.
    11. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprii. chen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselkupplung eine bluffe (28) aufweist, die mit einer Steuerung so zusammenarbeitet, dass die Miseh lmd Transportketten (10) der Behälter nacheinander angetrieben werden.
    12. Mischvorrichtung nach Patentansprueh und den Unteransprüehen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenräder (14, 15) auf je einer Hohlwelle (16, 17) sitzen, die an den entgegengesetzten Enden in einem Gehäuse gelagert sind und an den gegeneinan- der geriehteten Enden eine festsitzende Kupp- lungsscheibe (22 bzw. 23) aufweisen, während die zwischen den beiden Kupplungs- scheiben angeordnete Wechselkupplungsmuffe (28) axial versehiebbar mit einer Antriebs- welle (26) drehverbunden ist, die in den Hohlwellen (16 und 17) der Kupplungsseheiben (22 und 23) drehbar gelagert ist.
    13. Vlischvorriehtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb jeder Umdrehung der Weehselkupplungsmuffe (28) min destens eine Umsehaltung der Wechselkupplung erfolgt, so dass während einer Umdre- hung jede Miseh-und Transportkette (10) über eine gewisse Teildrehung vorwärts getrieben wird.
    14. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Weehselkupplungsmuffe (28) diametral von einem radiales Spiel aufweisenden Bolzen (29) durch- setzt ist, der an beiden Enden Nocken (30) aufweist, welche in entsprechend grossen Ausbohrungen der Muffe (28) so passen, dass durch Verdrehen der Nocken (30) des Bolzens (29) in dem einen oder andern Sinnc dieser die Muffe (28) auf ihrer Achse verschiebt, so dass die Muffe (28) mit der einen oder andern Euppelseheibe (22 bzw. 23) in Eingriff kommt.
    15. Mischvorrichtung nach Patentansprueh und den Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zum Steuern des Bolzens (29) bzw. Versehieben der Wechselkupplungsmuffe (28) zwei winkelverstellbare Exzenter (34, 35) vorhanden sind, die in die Drehbahn eines am einen Ende des Bolzens (29) angeordneten Kurbelzapfens (32) hineinragen.
    16. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, gekennzeichnet durch Misch-und Transportketten (39) mit Mitnehmern (40), welche Misch- und Transportketten nebeneinander angeordnet und die Mitnehmer (40) derselben in bezug aufeinander versetzt angeordnet sind.
    17. Mischvorrichtung naeh Patentanspruch und den Unteransprüchen l und 16, dadurch gekennzeichnet, dass jede Miseh-und Trans portkette (39) mit einer versehieden grossen Zahl von Mitnehmern (40) ausgerüstet ist.
    18. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, da# die Austrittsoffnungen (48) des Be hälterbodens (3") in ungleiehen Abständen längs der Bewegungsbahn des Förderorganes verteilt angeordnet sind (Fig. 10).
    19. Mischvorrichtung nach Patentansprneh und den Unteransprüchen 1 und 18, dadurch gekennzeiehnet, dass die Austrittsoffnungen (48) des Behälterbodens (3") am Anfang und am Ende der Bewegungsbahn des Misch- und Forderorganes (43) in kürzeren Abständen voneinander angeordnet sind als in der AIitte der Bewegungsbahn, um an den Wänden des Behälters ein stärkeres Ahsinken des Gntes wu bewirken als in der Mitte.
    20 Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsoff- nungen überdeckende Keile (49) sind.
    21, Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsoff- nungen (48) des Behälterbodens (3") sich quer zur Bewegungsrichtun des Forderorganes über angenähert die ganze Breite des Behälter- bodens erstreckende Schlitze sind, und dass das Misch- und Förderorgan Mitnehmer (40) aufweist, deren Bereich sich quer zur Bewegungsbahn des Miseh-und Forderorganes angeni- hert so weit wie die Austrittsöffnungen erstreckt.
    22. Mischvorrichtung nach Patentanspruch und den. Unteransprüche 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand unterhalb des Behälterbodens (3") ein zweiter Boden (47) angeordnet ist, über dessen Oberseite ein wei- teres Misch- und Förderorgan (43) läuft, wel- ehes dis durch die einzelnen Austrittsöffnungen (48) des ersten Bodens fallende Gut zu einer Sammelaustrittsöffnung (51) im zweiten Boden transportiert.
    23. Misehvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1., 18 und 22, dadurch gekennzeichnet, daP, die beiden WIiseh- und Forderorgane durch eine einzige endlose Kette (43) gebildet sind, welche von einer Umlenkrolle (44) über die Oberseite des ersten Behälterbodens über eine zweite UmlenkroHe (45) und die Oberseite des zweiten Bodens (43) wieder zurüek zur ersten Umlenkrolle (44) läuft.
CH284233D 1950-06-01 1950-06-01 Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl. CH284233A (de)

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CH284233D CH284233A (de) 1950-06-01 1950-06-01 Mischvorrichtung für rieselfähiges, in Vorratsbehältern untergebrachtes Gut, insbesondere Getreide und Mehl.

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CH (1) CH284233A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023407B (de) * 1953-04-17 1958-01-23 Baumgarten Muehlen Speicherbau Einrichtung zur Regulierung der Foerderleistung von Kettenraeumern
DE968978C (de) * 1954-02-07 1958-04-10 Buehler Ag Geb Einrichtung zum Mischen und Austragen von Schuettguetern, insbesondere von Mehl, aus einer Silozelle oder einem Bunker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023407B (de) * 1953-04-17 1958-01-23 Baumgarten Muehlen Speicherbau Einrichtung zur Regulierung der Foerderleistung von Kettenraeumern
DE968978C (de) * 1954-02-07 1958-04-10 Buehler Ag Geb Einrichtung zum Mischen und Austragen von Schuettguetern, insbesondere von Mehl, aus einer Silozelle oder einem Bunker

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