CH284430A - Laufbanddruckmaschine. - Google Patents

Laufbanddruckmaschine.

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CH284430A
CH284430A CH284430DA CH284430A CH 284430 A CH284430 A CH 284430A CH 284430D A CH284430D A CH 284430DA CH 284430 A CH284430 A CH 284430A
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CH
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treadmill
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roll
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Inventor
Josef Troezmueller Friedrich
Original Assignee
Semperit Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/007Use of printing belts

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description


      Laufbanddruckmaschine.       Es sind bereits Druckmaschinen mit elasti  schen, biegsamen, auf einem endlosen Band  angeordneten Druckformen bekannt, bei denen  die Druckabnahme an einem der ebenen Bahn  teile des     Druckformträgers    erfolgt. Obwohl  solche Maschinen eine beachtliche Leistung  aufweisen, haben sie den Nachteil nur ein  facher Druckabnahme und .der Bindung an  ein bestimmtes Format, weil sie nur von Pa  pierrolle zu Papierrolle arbeiten. Sie sind da  her einerseits in ihrer Leistungsfähigkeit,  anderseits in ihrer Anwendung beschränkt  und kommen nur für Druckarbeiten von       Grösstauflagen    und nicht für Druckarbeiten       unterschiedlichen    Formates in Betracht.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Druckmaschine mit dem an sich bekannten       Druckformträger    in Form eines endlosen,  biegsamen Laufbandes, die eine Steigerung  der Druckarbeit ermöglicht und bei der     ver-          sehiedene    Formate verarbeitet werden können.

    Der Fortschritt wird dadurch erzielt, dass bei  derseits des als endloses, biegsames Band aus  gebildeten     Druckformträgers    an dessen ebenen  Bahnteilen Druckzylinder angeordnet sind,  denen zur wechselweisen Betätigung für die  Papierband- und     Bogendruckverarbeitung    so  wohl     Papierzuliefer-    als auch     Papierabliefer-          einrichtungen    in Rollen- und Stapelform zu  geordnet sind.

   Durch Vereinigung zweier der-    artiger     Druckwerke    in einem     Maschinensatz     lässt es sich ermöglichen, gleichzeitig mehr als  zwei verschiedenartige Druckabnahmen durch  zuführen, nämlich einseitigen Einfarbendruck  an allen     Druckabnahmestellen,    einseitigen  Zweifarbendruck und beidseitigen Zweifar  bendruck. Auch bei dieser Ausführung ist die  Verwendung verschiedener Formate     insofern     gegeben,     als    sowohl Papierband- wie auch       Papierbogenmaterial    verarbeitet werden kann.

    In der Zeichnung veranschaulicht       Fig.    1     eine    einfache Ausführungsform der  erfindungsgemässen Bauart,       Fig.    2 eine Zwillingsanordnung des ein  fachen     Druckwerkteils    und       Fig.    3 die Anordnung von Eindruckwer  ken.  



  Das über die Führungszylinder 2 und 3  laufende, endlose Band 1. bildet den Träger  für die elastischen und biegsamen Druckfor  men, von denen mindestens zwei,     1a    und 1b,  wie in der Zeichnung     dargestellt,    vorgesehen  sind. Bei mehrfacher Anordnung müssen die  Druckformen derart aufgeteilt sein, dass an  den     Druckstellen    stets zwei Klischees einander  gegenüberstehen. Die an den geraden Weg  strecken des     Druckformträgers    angeordneten  Druckzylinder 4 und 5 sind mit nicht ge  zeichneten Greifern für eine Bogenanlage ver  sehen; anderseits sind Einrichtungen     vorge-,         sehen, die die     Verwendung    der Maschine für  Rotationsdruck ermöglichen.  



  In gleicher Höhe mit den     Druckzylindern     4     und    5 ist innerhalb des     Druckformträgers     ein     Gegendruekzylinder    6 angeordnet. Die  Farbwerke 7     und    8 sind zweckmässig über  bzw. unter den Führungszylindern 2 bzw. 3  vorgesehen.  



  Jeder     Druckabnahmeseite    sind je zwei Pa  pierrollen 9 und 10 bzw. 11 und 12 und .je  zwei     Papierbogenstapel    13 und 14 bzw. 15  und 16 zugeordnet. Die Rollen 9 und 11 sind       Papiervorratsrollen,    von denen das Papier  band zur Druckabnahme geführt und dann  den Rollen 10 und 12 zum Aufwickeln weiter  geleitet     wird.     



  Die Bogenstapel 13 und 16 sind Vorrats  stapel, von denen die Papierbogen der Druck  abnahme zugeführt werden. Die Bogenstapel  14 und 15 sind für die Ablage der bedruck  ten Bogen     bestimmt.     



  Mit der beschriebenen     Druckmaschine    kön  nen folgende Druckarbeiten durchgeführt wer  den:  1. Von Rolle zu Rolle arbeitend. Von den       Papiervorratsrollen    9 und 11 läuft das Pa  pierband über Leitrollen zu den     Druckab-          nahmestellen    und über an diese anschliessende  Rollen zu den     Aufwickelrollen    10 und 12.  



  2. Von Rolle auf Bogen arbeitend. Die von  den     Papiervorratsrollen    9 und 11 ablaufenden  Papierbänder werden nach Druckabnahme  über die zu den     Papiersehneidevorrichtungen          14a        und        15a    führenden Rollen geleitet und  nach durchgeführtem Schnitt in Bogenform  auf den Stapeln 14 und 15 abgelegt. Die  Bahn der Papierbänder hinter den     Druckab-          nahmestellen    ist gestrichelt dargestellt.  



  3. Von Bogen auf Bogen arbeitend. Von  den Stapeln 13 und 16 wird jeweils ein Bogen  über die strichpunktiert angedeuteten Zufüh  rungsbänder den nicht gezeichneten Greifern  der Druckzylinder 4 und 5 zugeführt und auf  hinter den     I)ruckabnahmestellen    anschliessen  den Bandführungen über die den     Bogenab-          legestapeln    vorgelagerten Rollen diesen Sta  peln zugeführt.    Für den Fall, dass nur eine geringe An  zahl von Druckformen auf dem Laufband 1.

    vorgesehen ist, und infolge der Abstände zwi  schen den Druckformen grössere Leerstellen  auf den Papierbändern entständen oder unbe  druckte Bogen anfielen, kann der Antrieb für  die Papierbänder bzw. für die Bogenabgabe  von     den.Stapeln    13 und 16 derart     intermittie-          rend    eingerichtet sein, dass der Vorschub der  Papierbänder bzw. die Abgabe der Bogen mit  dem Eintreffen der Druckformen an den       Druckabnahmestellen    zusammenfällt.  



  Die Durchführung des Erfindungsgedan  kens ist durch die beispielsweise Darstellung  in der Zeichnung nicht erschöpft; denn es  können bei entsprechender Länge des Druck  formträgers 1 auch mehrere     Druckzylinder-          paare    4, 5 angeordnet sein.  



  Es sind auch andere     Druckabnahmemög-          lichkeiten    gegeben, wenn den Druckzylindern  Eindruckwerke oder weitere     Druckformträger     in     Laufbandausführung    für Zweifarbendruck  zugeordnet werden, wie es in den     Fig.    2 und 3  dargestellt ist. Zur besseren Übersicht     wurden     in     Fig.    2 die Vorratsstapel nicht eingezeich  net.  



  Die in     Fig.    2 veranschaulichte beispiels  weise Ausführungsform besitzt zwei in einem  Maschinensatz vereinigte     Druckformträger    1.6  und 17, die mit den Druckzylindern 18 und 19  bzw. 20 und 21 zusammenarbeiten. Jedem  Druckzylinder ist eine     Papiervorratsrolle    22  bzw. 23, 24 und 25 sowie eine     Papierauf-          wiekelrolle    26 bzw. 27, 28 und 29 zugeordnet.

    Ausserdem ist bei dieser vereinfachten Aus  führungsform nur für jeden Druckteil ein       Papierblattstapel    30 bzw. 31 mit     Schneidvor-          richtung    32 bzw. 33 vorgesehen, weil in der  Regel im praktischen Betrieb mit nur zwei       Papierablagestapeln        auszukommen    ist.

   Es ist  jedoch ohne weiteres klar, dass in dem ver  einigten Maschinensatz mit zwei     DrLickform-          trägern    nach     Fig.    2 jedem Druckzylinder so  wohl eine     Papierzuliefereinrichtung    in Form  von Rolle und Stapel als auch eine Papier  abliefereinrichtung, gleichfalls in Form von  Rolle und Stapel,     zuggeordnet    sein kann.      Wie in     Fig.    3 dargestellt, können mit den  Druckzylindern Eindruckwerke 36 oder nach       Fig.    2     Druckformträger    in     Laufbandform    35  für Zweifarbendruck zusammenarbeiten.

   Alle       Druckformträger    sind mit ein oder mehreren  Farbwerken 34 ausgestattet. Dieser Maschi  nensatz ermöglicht eine vielfältige Arbeits  weise durch Änderung der     Papierbandfüh-          rung,    :die in nachstehenden vier Gruppen fest  gehalten ist, von denen jede zum Teil gleich  zeitig ablaufende Arbeitsvorgänge umfasst.

    Das Papierband läuft       1..    von 22 über 18 zu 26 oder 30: einseitiger       Einfarbendruck,     von 23 über 19 zu 27 oder 30: einseitiger  Zweifarbendruck,  von 24 über 20 zu 28 oder 31: einseitiger  Zweifarbendruck,  von 25 über 21 zu 29 oder 31: einseitiger  Einfarbendruck,'  \?. von 22 über 18 zu 26 oder 30: einseitiger  Einfarbendruck,  von 23 über 19 und 20 und über     Leit-          rollen    37 zu 31 oder 29: beidseitiger  Zweifarbendruck,  von 25 über 21 zu 29 oder 31: einseitiger  Einfarbendruck,  3. von 23 über 19 und 20 und über     Leit-          rollen    37 zu 29 oder 31: beidseitiger  Zweifarbendruck,  von 25 über 21 und über Leitrollen 38  und über 18 zu 26 oder 30:

   beidseitiger  Einfarbendruck,  4. von 23 über 19 zu 27 oder 30: einseitiger  Zweifarbendruck,  von 24 über 20 zu 28: einseitiger Zwei  farbendruck,  von 25 über 21 und über Leitrollen 38  und über 1.8 zu 26 oder 30: zweiseitiger  Einfarbendruck.    Durch diese Vielfalt von gleichzeitig mög  lichen Arbeitsvorgängen ist die Maschine be  sonders für jene Betriebe geeignet, bei denen  laufend verschiedene Druckarten anfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Laufbanddruckmaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass beiderseits des als endloses, bieg sames Band ausgebildeten Druckformträgers an dessen ebenen Bahnteilen Druckzylinder angeordnet sind, denen zur wechselweisen Be tätigung für die Papierband- und Bogen druckverarbeitung sowohl Papierzuliefer- als auch Papierabliefereinrichtungen in Rollen- und Stapelform zugeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Laufbanddruckmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Druckzylinder (4 bzw. 5) je eine Papiervor- ratsrolle (9 bzw. 11), eine Papieraufwickel- rolle (10 bzw. 12), ferner je ein Bogenvorrats stapel (13 bzw. 16) und ein Bogenablege- stapel (14 bzw. 15), letztere kombiniert mit Papierbandschneidvorrichtungen (14a bzw. 15a), zugeordnet sind.
    2. Laufbanddruckmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch wechselweise einschaltbare Führungs elemente zur Weiterleitung des bedruckten Papiermaterials entweder zu den Aufwickel- rollen oder zu den Bogenablegestapeln. 3. Laufbanddruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Druckzylinderpaar (4, 5) innerhalb des Drucikformträgers (1) ein einziger Gegen druckzylinder (6) vorgesehen ist.
    4. Laufbanddruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Druckzylindern (4 und 5) ein oder mehrere Eindruckwerke zu geordnet sind. 5. Laufbanddruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, für Zweifarbendruck, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckzylinder mit einem zweiten band- oder kettenförmigen Druckformträger zusammenarbeiten.
    6. Laufbanddruckmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch die Vereinigung zweier an beiden ebenen Bahnstrecken wirk samer Druckformträger (16, 17) in einem Maschinensatz, wobei jedem Druckzylinder (18, 19, 20, 21) je eine Papiervorratsrolle (22, 23, 24, 25) sowie Papiervorratsstapel, eine Papieraufwickelrolle (26, 27 bzw. 28, 29) und für je zwei mit einem Druckformträger (16 bzw. 17) zusammenarbeitende Druckzylin der (18, 19 bzw. 20, 21) ein Bogenablegestapel (30 bzw. 31), kombiniert mit Papierschneid- vorrichtungen (32 bzw.
    33), zugeordnet sind, und die Bandführungselemente so angeordnet sind, dass die beiden Teilaggregate entweder zu getrennter Arbeit oder zu gemeinsamer Zu sammenarbeit auf je einer ihrer Druckab- nahmestellen herangezogen werden können, während die beiden andern Druckabnahme stellen gesondert und für sich arbeiten.
CH284430D 1948-10-18 1949-09-12 Laufbanddruckmaschine. CH284430A (de)

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AT284430X 1948-10-18

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CH284430D CH284430A (de) 1948-10-18 1949-09-12 Laufbanddruckmaschine.

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