CH284480A - Vorrichtung zur Beseitigung der Fehlerdifferenz zwischen induktionsfreier und induktiver Belastung bei Induktionszählern. - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung der Fehlerdifferenz zwischen induktionsfreier und induktiver Belastung bei Induktionszählern.

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CH284480A
CH284480A CH284480DA CH284480A CH 284480 A CH284480 A CH 284480A CH 284480D A CH284480D A CH 284480DA CH 284480 A CH284480 A CH 284480A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Beseitigung der   Fehlerdifferenz    zwischen induktionsfreier und induktiver Belastung bei   Induktionszählern.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Beseitigung der   Fehlerdifferenz    zwischen induktionsfreier und induktiver Belastung bei   Induktionszählern,      deren Fehler-    kurve durch Anwendung eines Stromvortriebes und eines magnetischen Nebenschlusses am Stromeisen verbessert ist.-Der Stromvortrieb ist ein ausschliesslich durch den Strom  triebfluss    hervorgerufenes Zusatzdrehmoment.



  Solche Zähler zeigen bei induktiver Belastung zusätzliche positive Fehler, weil bei dieser Belastungsart für gleiches Drehmoment der Strom und infolgedessen auch der Stromvortrieb wesentlich grosser ist als bei   induktions-    freier Belastung.



   Erfindungsgemäss wird dieser zusätzliche Fehler dadurch beseitigt, dass man den magnetischen Nebenschluss am Stromeisen, der sich im Bereich der höheren Zählerlasten zu   sätti-    gen beginnt, derart mit einer Kurzschlusswicklung, zum Beispiel einer   Kupferbrille,    belastet, dass bei induktiver Last die durch diese Belastung im hoheren Zählerlastbereich bewirkte Unterverschiebung die Drehmomentserhöhung infolge des stärker zur Wirkung kommenden Stromvortriebes wenigstens annähernd kompensiert.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an   Gland    eines Beispiels näher erläutert.



  Ein   Hauptstrommagnet    1 eines   Induktions-    zählers ist in bekannter Weise mit einem im Bereich der hohen Zählerlasten sich   sättigen-    den magnetischen Nebenschluss 2 versehen, der unter Belassung von Spalten 3 an die   Stromeisenpole    4 angeschlossen ist. Er trägt einen Kupferring 5, der als Kurzschlusswicklung wirkt.



   Bei kleinen Lasten, bei denen der Nebenschluss 2 noch nicht gesättigt ist, geht ein erheblicher Teil 6, Fig. 2, des   Gesamtflusses    7 durch den Nebenschluss. Der andere Teil 8 geht durch den   Zähleranker.    Da der Nebenschluss 2 durch den   Kupferring    5 stark belastet ist, eilt der Flussanteil 6 dem Gesamtstromfluss 7 in der Phase nach und der Flussanteil 8 eilt entsprechend in der Phase vor, weil die Vektorsumme der Anteile 6 und 8 den Vektor 7 ergeben muss.



   Bei hohen   Zählerlasten,    bei denen der   Nebensehluss    2 sich zu sättigen beginnt, geht ein entsprechend kleinerer Anteil 60 (Fig. 3) des Stromflusses durch den Nebenschluss und ein entsprechend grösserer Anteil 80 durch den Anker. Da wieder die   Vektorsumme    von 60 und 80 den Vektor 70 ergeben muss, der nacheilende Anteil 60 jetzt aber proportional   lilei-    ner ist, muss notgedrungen der durch den Anker gehende Anteil 80 einen kleineren Winkel mit dem Vektor 70 einschliessen als bei Fig. 2.



   Somit eilt bei höheren Zählerlasten der durch den Anker gehende Stromtriebfluss dem entsprechenden Triebfluss   bei'kleineren Zäh-    lerlasten in der Phase nach. Ist bei kleineren  Lasten die innere Abgleichung des Zählers richtig, das heisst eilt bei induktionsfreier   Be-    lastung der   Spannungstriebfluss    dem Strom  triebfluss    um genau 90 elektrische Grad nach, dann ist bei grösseren Lasten dieser Nacheilungswinkel kleiner. Der Zähler hat hier eine   sogenannte Unterverschiebung.    Diese Unterverschiebung macht sich bei   induktions-    freier   Belastung bekanntlich    kaum bemerkbar, wohl aber bei induktiver Belastung, und führt hier zu einer entsprechenden Herabsetzung des Drehmomentes.

   Gerade diese   Herabset-      zung des Drehmomentes wird    nun in   Ausfüh-    rung des Erfindungsgedankens dazu ausgenützt, um bei induktiver   Belastung    den relativ zu hohen Stromvortrieb auszugleichen, wie die Fig. 4 zeigt. Hier sind in Abhängigkeit von der   Zählerlast    N die Fehler in Prozenten   a. ufgetragen.    Die Kurve 10 würde sich ergeben, wenn der Zähler keinen magnetischen Nebenschluss und keinen Stromvortrieb hätte.



     "kurde    man einem idealen Zähler, dessen Fehlerkurve mit der Abszissenachse zusam  menfällt,    einen Stromvortrieb geben, dann würde man bei induktionsfreier Belastung beispielsweise eine Fehlerkurve 11, bei induktiver Belastung eine Fehlerkurve 12 erhalten, die entsprechend hoher liegt. Die Kurven 11 und 12 zeigen also die Verhältnisse, wenn nur der Stromvortrieb Fehler hervorrufen würde.



   Durch Anbringung eines magnetischen   Nebenschlusses    kann die Fehlerkurve 10 im Bereich der hohen Zählerlasten gehoben werden, und es würde sich die Kurve 13 ergeben.  



  Wird der magnetische Nebenschluss genügend stark durch eine   Kurzschlusswicklung    belastet, so dass sich im Bereich der hohen Lasten eine 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Lasten die innere Abgleichung des Zählers richtig, das heisst eilt bei induktionsfreier Be- lastung der Spannungstriebfluss dem Strom triebfluss um genau 90 elektrische Grad nach, dann ist bei grösseren Lasten dieser Nacheilungswinkel kleiner. Der Zähler hat hier eine sogenannte Unterverschiebung. Diese Unterverschiebung macht sich bei induktions- freier Belastung bekanntlich kaum bemerkbar, wohl aber bei induktiver Belastung, und führt hier zu einer entsprechenden Herabsetzung des Drehmomentes.
    Gerade diese Herabset- zung des Drehmomentes wird nun in Ausfüh- rung des Erfindungsgedankens dazu ausgenützt, um bei induktiver Belastung den relativ zu hohen Stromvortrieb auszugleichen, wie die Fig. 4 zeigt. Hier sind in Abhängigkeit von der Zählerlast N die Fehler in Prozenten a. ufgetragen. Die Kurve 10 würde sich ergeben, wenn der Zähler keinen magnetischen Nebenschluss und keinen Stromvortrieb hätte.
    "kurde man einem idealen Zähler, dessen Fehlerkurve mit der Abszissenachse zusam menfällt, einen Stromvortrieb geben, dann würde man bei induktionsfreier Belastung beispielsweise eine Fehlerkurve 11, bei induktiver Belastung eine Fehlerkurve 12 erhalten, die entsprechend hoher liegt. Die Kurven 11 und 12 zeigen also die Verhältnisse, wenn nur der Stromvortrieb Fehler hervorrufen würde.
    Durch Anbringung eines magnetischen Nebenschlusses kann die Fehlerkurve 10 im Bereich der hohen Zählerlasten gehoben werden, und es würde sich die Kurve 13 ergeben.
    Wird der magnetische Nebenschluss genügend stark durch eine Kurzschlusswicklung belastet, so dass sich im Bereich der hohen Lasten eine
CH284480D 1949-11-19 1950-09-26 Vorrichtung zur Beseitigung der Fehlerdifferenz zwischen induktionsfreier und induktiver Belastung bei Induktionszählern. CH284480A (de)

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CH284480D CH284480A (de) 1949-11-19 1950-09-26 Vorrichtung zur Beseitigung der Fehlerdifferenz zwischen induktionsfreier und induktiver Belastung bei Induktionszählern.

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