Vorrichtung zur Betätigung von Mechanismen von einem Fahrzeug aus. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Betätigung von Mecha- iiismen von einem Fahrzeug aus.
Es sind Vorrichtungen zur Betätigung von Mechanismen, zum Beispiel solchen "zum Öffnen und Schliessen von Garagetoren, be kannt, bei welchen durch ein Rad oder die Räder eines Fahrzeuges, also auf mechani schem Wege, ein Kontakt betätigt wird, der den Mechanismus einschaltet.
Es isst auch schon vorgeschlagen worden, mittels eines am Fahrzeug angeordneten Sen ders durch Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen einen zur Betätigung des Mechanismus bestimmten Empfänger zti steuern.
Bei der Vorrichtung gemäss der Erfin dung ist im Fahrzeug ein Wechselstrom generator und ausserhalb des Fahrzeuges ein Empfänger angeordnet, der auf die Frequenz des Generators abgestimmt ist und zur Über tragung des im Generator erzeugten Wechsel- stromes auf den Empfänger zwei induktiv ge koppelte Spulen vorgesehen sind, von denen die eine vom Wechselstrom des Generators durchflossen ist und dadurch in der andern Spule eine Wechselspannung induziert, die dem Empfänger zugeführt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt, Fig.l die Anordnung der Kopplungs spulen des Senders und des Empfängers im Schaubild, Fig. 2 das Schaltschema eines Empfängers für eine Frequenz, Fig. 3 das Schaltschema eines Empfängers für mehrere Frequenzen, Fig. 4 das Schaltschema eines Generators für eine Frequenz und Fig.5 das Schaltschema eines Generators I'iir drei Frequenzen.
Das in Fig. 1 der Zeichnung dargestellte Fahrzeug, ein Personenautomobil 1, enthält einen nicht dargestellten Generator für einen elektrischen Wechselstrom einer bestimmten Prequenz, dessen Schwingkreis die Kopp lungsspule 2 aufweist. Diese Kopplungsspule ist rahmenförmig ausgebildet und an der Unterseite des Fahrzeuges, möglichst nahe der Fahrbahn, angeordnet. Durch Zuschaltung eines Kondensators kann ein Parallelresonanz- kreis für eine bestimmte Frequenz hergestellt werden.
In der Fahrbahn, dicht unter deren Ober- fläehe, ist, eine weitere rahmenförmige Kopp lungsspule 3 angebracht, deren grösste Ab- niessung quer zur Fahrrichtung des Fahr zeuges liegt., derart, dass auch beim seitlichen Befahren der Fahrbahn die Spule \? über die Kopplungsspule 3 geführt wird.
Die Kopplungsspule 3 liegt in einem Sehwingkreis eines Empfängers, der in Fig. 1 nicht dargestellt ist und gemäss dem Schalt schema nach Fig. \? ausgebildet sein kann.
Die in Fig.1 dargestellte Kopplungsspule 3 ist an die Klemmen 1 angeschlossen und bildet mit einem Kondensator einen ersten Schwing kreis 5. Dieser Kreis enthält einen Spannungs- Begrenzer, zum Beispiel eine Glimmlampe 6, und ist. an einen zweiten Schwingkreis 7 an geschlossen, von dem über einen Gleichrichter 8 ein Strom an den Klemmen 9 abgenommen wird, der zur Betätigung eines nicht darge stellten Relais genügt. Das Relais seinerseits schaltet einen Stromkreis (Netz) zur Betäti gung eines Mechanismus ein und aus, der zum Beispiel ein Garagetor öffnet.
Der Generator ist auf eine bestimmte feste Frequenz eingestellt und die Schwing kreise 5 und 7 auf Resonanz zu dieser Fre quenz. Die Kopplung zwischen den Spulen 2 und 3 ist induktiv und nur auf relativ kurze Distanz wirksam, so dass keine elektromagne tische Wellen ausgesandt werden. Durch Zu ordnung einer festen Frequenz ist nur der mit.dieser Frequenz arbeitende Sender benutz bar, während durch andere Frequenzen die Vorrichtung nicht zum Ansprechen gebracht werden kann. Um auch starke Generatoren anderer Frequenz wirkungslos zu machen, ist der Spannungsbegrenzer 6 und der Filter kreis<B>7</B> beim Empfänger vorgesehen, so dass die Vorrichtung nicht anspricht, wenn noch so starke Generatoren mit fremder Frequenz -mit der Kopplungsspule 3 gekoppelt werden.
Nur beim Empfang der Frequenz, auf die der Empfänger abgestimmt ist, genügt die an den Klemmen 9 verfügbare Leistung, um das Relais zum Ansprechen zu bringen.
Die Spulen 2 Lind 3 weisen gemäss der Zeichnung quadratische bzw. rechteckige Form auf und besitzen parallel zueinander liegende Windungsebenen. Die Form der Spulen könnte aber auch rund bzw. oval sein, auf jeden Fall aber so, dass die Spule 3 ihre grösste Abmessung in Richtung senkrecht zur Fahrbahn des Fahrzeuges besitzt. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Spule 2 beim Überfahren der Spule 3 auf jeden Fall über die letztere geführt wird, wenn die beiden Spulen auch nicht koaxial zueinander sind. Damit ist die Kopplung zwischen den beiden Spulen stets genügend gut.
Zur Übertragung von mehreren Frequen zen wird ein Gemisch dieser Frequenzen durch die Spule 2 geleitet. Oder es können mehrere Spulen ? verwendet werden, von denen jede eine bestimmte Frequenz über trägt. In diesem Palle -erden die Spulen durch Zuschaltung eines Kondensators zu einem Parallelresonanzkreis ergänzt. Der Zweck der Verwendung von mehreren Fre quenzen ist der, dass eine gewisse Ver- sehlüsselung erzielt wird, damit\ ein unbefug tes Betätigen des Mechanismus erschwert wird.
Der Empfänger kann aus mehreren Spulen 3 bestehen, von denen jede eine be stimmte Frequenz empfängt, wobei die Schaltung gemäss Fig. entsprechend ergänzt werden muss.
Es kann aber auch nur eine Spule 1 ver wendet werden und der Empfänger nach dem Schema gemäss Pig. 3 geschaltet sein.
Die Spule 3 ist. dann an die Klemmen 10 angeschlossen. Die Glimmlampe 11 begrenzt die Spannung und hat dieselbe Funktion wie die Glimmlampe 6 im Schema der Fig. ?. An die Klemmen 10 ist über einen Koppel kondensator 12 ein Schwingkreis, bestehend aus dem Kondensator 14 und der Spule 13. angeschlossen. Dieser Schwingkreis ist auf eine der drei zu übertragenden Frequenzen abgestimmt und verstärkt die Spannung die ser Frequenz. An den Schwingkreis ist ein Gleichrichter angeschlossen, bestehend aus Diode 1.5, Kondensator 16 und Widerstand 17.
Die gleichgerichtete Spannung wird der Steuerelektrode der Dreielektroden-Glimm- lampe 19 zugeleitet. Ein Widerstand 18 schützt. die Steuerelektrode vor zu grossen Strömen. Die Anode der Glimmlampe 19 ist über einen Widerstand 20 und ein Relais '? 3 an eine der Klemmern ?5 angeschlossen. Die andere Klemme ist mit der Kathode der Glimmlampe verbunden. Ein Teil der Span nung an den Klemmen '_'5 wird über die Widerstände 21 und ?? abgegriffen und dem Schwingkreis zugeführt.
Wie ersichtlich, sind an den Klemmen 10 noch zwei gleiche Systeme wie das Beschriebene angeschlossen. Deren Schwingkreise sind je auf eine weitere der drei zu empfangenden Frequenzen ab gestimmt. Alle drei Glimmlampen 19 sind dabei parallelgeschaltet. An die Klemmen 25 wird die Net.zwechsel- spannung angeschlossen, während der zu steuernde Apparat an die Klemmen 24 an geschlossen ist.
Überträgt nun Spule 3 auf die Klemmen 10 eine Spannung, die alle drei Frequenzen, auf die der Empfänger abge stimmt ist, in genügender Stärke enthält, so %vird über Schwingkreis und Gleiehriehter die Steuerelektrode jeder Glimmlampe posi tiv- aufgeladen. Damit zündet die Glimm lampe hi der Halbwellenperiode, in der die Anode gegenüber der Kathode auf positivem Potential liegt.. Die Ströme der drei Glimm lampen addieren sich und fliessen durch das Relais 23, das die Kontakte 24 schliesst.
Das Relais 23 isst derart eingestellt, dass der Strom aller drei Glimmlampen benötigt wird, iun es zu betätigen. Werden also zum Bei spiel vom Empfänger nur zwei Frequenzen empfangen, so zünden nur zwei Glimmlam pen und das Relais bleibt in Ruhestellung. Ein Teil der Netzspannung der Klemmen 2.5 wird den Schwingkreisen zugeführt, die sich dann zu den gleiehgeriehteten Spannungen addiert und so die Empfindlichkeit der t 'flimmlampen erhöht.
Der Empfänger kann aueli für mehr oder weniger als drei Frequenzen gebaut werden. In Fig.4 ist das Schaltschema einer bei spielsweisen Ausführungsform eines Genera- tors dargestellt.
Die Elektronenröhre 2 7 und die beiden Schwingkreise 26 und 28 sind Be standteile eines Oszillators in der bekannten Hartley-Schaltung. Die Schwingkreise 26 und 28 sind auf die zu übertragende Fre quenz abgestimmt. Die Wechselspannung des Oszillators wird über einen Kondensator 29 dem Steuergitter einer Pentode 30 zuge führt. Diese verstärkt die Wechselspannung des Oszillators, worauf die verstärkte Span nung der Spule 2 (Fig.l) zugeführt wird, welche an den Klemmen 32 angeschlossen ist.
Spule 2 und Kondensator 31 bilden einen Schwingkreis, der auf die Frequenz des Oszillators abgestimmt ist. Damit wird die Spule 2 von einem kräftigen Resonanz- @@Techselstrom durchflossen, der ein starkes Magnetwechselfeld erzeugt. Ein Kondensator 38 schliesst den -'iTechselstromkreis zwischen Anode und Kathode. Ein Widerstand 33 bildet einen Gitterableitwiderstand, und Widerstand 35 sowie Kondensator 34 erzeu gen die Gittervorspannung. Ein Kondensator 37 und ein Widerstand 36 ergeben die ge eignete Spannung am Schirmgitter.
An die Klemme 39 ist der positive Pol der Anoden spannung angelegt, an Erde der negative <B>Pol.</B>
Die Fig. 5 zeigt die Schaltung eines Generators für drei Frequenzen. Drei Oszil- latoren 40, 41 und 42, wie sie zum Beispiel in Fig. 4- dargestellt sind, erzeugen je eine der drei Wechselspannungsfrequenzen. Diese Wechselspannungen werden über die Kon densatoren 43, 44 und 45 dem Steuergitter der Pentode 30 zugeführt, die als linearer Leistungsverstärker geschaltet ist, wie in Fig. 4 dargestellt,
wobei für analoge Schalt elemente bezeichnende Überweisungsziffern das Zeichen ' zugefügt ist. Es wird also das additive Gemisch dieser drei Wechselspan nungen verstärkt. Es fehlt. hier jedoch der Kondensator 31. An die Klemmen 46 ist Spule 2 angeschlossen, deren Wechselfeld die drei geforderten Frequenzen enthält.