CH284935A - Anzeigevorrichtung mit einen Text enthaltender Leuchtröhre. - Google Patents

Anzeigevorrichtung mit einen Text enthaltender Leuchtröhre.

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CH284935A
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Inventor
Franciscus Hexspoor Wilhelmus
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Franciscus Hexspoor Wilhelmus
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/22Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Anzeigevorrichtung mit einen Text enthaltenden Leuchtröhre.    Es sind bereits mit Gas oder Dampf ge  füllte Röhren kleinen Formates bekannt, in  welchen ein Text vorgesehen ist. Auch sind       Röhren    bekannt, in welchen ein Träger an  geordnet ist, auf welchem ein Text     vorgesehen     ist, dessen Buchstaben auf dem Träger ge  bildet werden durch fluoreszierendes Material,       das    die Gestalt von Buchstaben hat. Als  Träger kann dabei gegebenenfalls die Innen  wand der Röhre dienen.  



  Wenn     derartige    Röhren an eine hohe       1Veehselspannung        angeschlossen    werden, wird  das     fluoreszierende    Material, aus     welchem     der Text gebildet ist., stark aufleuchten, wäh  rend bei geeigneter Wahl der Gas- oder  Dampffüllung letztere nur wenig Licht     aus-          .strahlt.     



  Ein Nachteil der bekannten Röhren ist je  doch, dass sie für den Betrieb eine hohe Span  nung erfordern, so dass Hochspannungstrans  formatoren nötig sind. Dies erhöht die Kosten  der Anlage, weil den für     Anlagen    mit hoher  Spannung erforderlichen Vorschriften     genügt     werden soll.  



  Gegentand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine     Anzeigevorrichtung    mit einer  Gasoder     Dampffüllung    aufweisenden     Letieht-          röhre,    welche einen Text aus Buchstaben von  fluoreszierendem Material enthält, welche auf  einem im Entladungsraum vorgesehenen Trä  ger angeordnet. sind, dadurch gekennzeichnet,  dass beiden an die     Speisespannung        arizu-          sehliessenden    Elektroden (Hauptelektroden)    der Röhre je eine Hilfselektrode benachbart  ist, wobei jeweils die der einen Hauptelektrode  benachbarte Hilfselektrode mit der andern  Hauptelektrode verbunden     ist.     



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und es zeigen:       Fig.    1 eine     Ansicht    einer Leuchtröhre,       Fig.2    und 3 Ausführungsvarianten des       Elektrodensystems.     



  Die Röhre 1 ist an beiden Enden mit  einem Röhrensockel versehen,. der in einem       Quetschfuss    2 endet, in welchem je zwei Zu  fuhrdrähte eingeschmolzen sind. Die Zufuhr  drähte 3,     .1    sind mit den Elektroden 5, 6 ver  bunden und tragen die letzteren. Die Elektro  den 5, 6 bestehen aus je einem Metallzylinder,       dessen    Durchmesser ein wenig kleiner ist als  derjenige des Rohres     l..    Das Rohr 1 ist mit,  einem Gas, einem Dampf oder einem     Gas-          oder    Dampfgemisch niedrigen Druckes ge  füllt.

   Vorzugsweise wird als Gasfüllung eine       Mischung    von Argon und Neon angewandt,  welche während des Betriebes selber nahezu  kein Licht     ausstrahlt.    Die Zuführungsdrähte  3 und 4 sind über die Leitungen 7, 8 mit dein  Klemmen 9 des Netzes verbunden. In einem       cler        Zufuhrdrähte    3 befindet sich ein     MTider-          stand    10, der bei normalen Textröhren die  Grössenordnung von 2000 Ohm hat, welcher       ZVert    von der Rohrlänge abhängig ist.  



  In jeden Röhrensockel ist ein zweiter  Draht 11 bzw. 12 eingeführt, welche je zu      einer Hilfselektrode 13, 14 führen, welche in  der Hauptelektrode 5 bzw. 6     vorfresehen    ist.  



  .rede Hilfselektrode kann     aus    einem       Metallstäbehen    bestehen, welches in der zu  gehörigen zylindrischen Hauptelektrode, in  der Nähe der Wand derselben, vorgesehen ist.  Die     Leitun-    11 führt über einen Widerstand  1.5 von der Grössenordnung von 10000 Ohm  zur Klemme 9, mit welcher die andere Haupt  elektrode 6 verbunden ist, während der Draht  12 über einen derartigen Widerstand 16     ziir     andern Klemme 9 führt, welche mit der  Hauptelektrode 5 verbunden ist..  



  In der     Fig.    2 ist eine andere Ausbildungsform.  der     Hilfselektrode    14 angegeben, bei der diese  aus einer in der zylindrischen Hauptelektrode  vorgesehenen zylindrischen     Elektrode    besteht.  Der Zylinder 14 kann aus     i#Tetallbleeli    oder  aus     :Metallgaze    bestehen. Es hat sich     gezeigt,     dass die Zündung des Rohres durch die Zy  linderform der Hilfselektrode erleichtert wird.  



  Gemäss     Fig.3    ist die     Hauptelektrode    6  innerhalb der Hilfselektrode 14 angeordnet.       T.etztere    besteht aus     1VIetallgaze.    Dies hat unter       anderem    zur Folge, dass die verstäubten. Teil  ehen der Hauptelektrode von der umhüllenden       o#azeförmigen    Hilfselektrode 14     aufgenommen     werden, so dass sie nicht auf die Glaswand  niederschlagen. Um diese Wirkung noch     zrl     verbessern, kann die Länge der Hilfselektrode  1.4 grösser gemacht werden als die Länge der  Hauptelektrode 6.  



  Der Text wird gebildet von einem in die  Gestalt des anzugebenden Wortes gebogenen  dünnen Stäbchen oder Röhrchen 17 aus Glas  oder sonstigem. geeignetem     Material,    das an  den Stellen, die aufleuchten sollen, an der  Vorderseite oder an der Vorder- und Hinter  seite mit einer Schicht fluoreszierenden  Materials bedeckt ist.  



  Man kann dieses Material derart. wählen,  dass es örtlich in verschiedenen Farben auf  leuchtet, so dass ein in verschiedenen Farben  aufleuchtender Text erhalten wird.  



  Die Lagerung des     Textröhrchens    17 in der  Röhre 1 kann auf verschiedene Weise erfolgen.  Bei der     Ausbildungsform    der Zeichnung ist  das eine Ende des Stäbchens 17 an einem    kräftigen Stützdraht 18 festgeschmolzen,  welcher ausserhalb der     Elektrode    5 umläuft  und an das Lager der Hilfselektrode 13 ge  schweisst ist. Das andere Ende des     Stäbehens     17 endet frei in einem Metallröhrchen 19, wel  ches an einen Stützdraht 20 geschweisst ist,  welcher zum. Stützdraht der Hilfselektrode 14  führt.

   Es ist selbstverständlich, dass die Lage  rung des     Textstäbchens    auch anders sein     kami.     aber es empfiehlt sich immer, das eine Ende  dieses Stäbchens fest und das andere Ende  frei     zrr    lagern, damit     Formänderungen    des       Stäbchens    17, welche bei     Erwäranung    auf  treten können, aufgenommen werden können.  



  Beim Einschalten der Röhre tritt erst eine  Entladung zwischen     Hilfs-    und Hauptelek  troden ein, worauf infolge der Ionisation der       Gasfüllung    die Röhre gezündet wird     und    die  Buchstaben aktiviert werden und ein     starkes     Licht aussenden in einer Farbe, welche von  der Art des fluoreszierenden Materials ab  hängt. Die Gasfüllung der Röhre leuchtet da  bei sehr wenig auf.  



  Der Druck der Gasfüllung und der     Durch-          niesser    des Rohres 1 sollen im Zusammenhang  mit dem totalen Inhalt der Röhre geeignet ge  wählt werden können, um eine Wirkung der  Röhre bei normaler     Netzspannung    zu ermög  lichen. Für eine     normale,    zu diesem Zweck ge  eignete Röhre, bei welcher der Text aus einem  einzigen Wort, zum Beispiel  Toilette , besteht,  beträgt der Energieverbrauch etwa drei Watt,  so     da.ss    Rohr,     Aufbau    und     Energieverbrauch     sehr billig sind.  



  Die Röhre kann mit nicht     gezeichileteii          Endkappen    auf eine hölzerne oder metallische  Unterlage     montiert    werden, an deren Unter  seite die     Widerstände    10, 15 und 1.6 montiert  werden können.  



  Wo in der     Besehreibung@    die Rede ist von   <  normaler Netzspannung ., werden Spannun  gen gemeint, die nicht unter 220 Volt liegen.  Für niedrige     Netzspannungen    soll. ein kleiner  Transformator benutzt     werden,    welcher die  Spannung auf etwa. 200-220 Volt erhöht.  Bei Röhren anormal grosser Länge könnte das  Erhöhen der Spannung ebenfalls     eriorderlieh     sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anzeigevorrichtung finit. einer Gas- oder Dampffüllung aufweisenden Leuchtröhre, welche einen Text aus Buchstaben von fluores zierendem Material enthält, welche auf einem im Entladungsraum vorgesehenen Träger an geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass beiden an die Speisespannung anzuschliessen- den -hlektroden (Hauptelektroden) der Röhre Je eine Hilfselektrode benachbart ist, wobei ,
    jeweils die der einen Hauptelektrode beriaeh- barte Hilfselektrode mit cler andern Haupt elektrode verbunden ist. UNTERANSPRt'CHE 1. Anzeigevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Hilfselektrode aus einem Stäbchen besteht, welches in der zylindrischen Hauptelektrode in der Nähe der Wand angeordnet ist.
    ?. Anzeigevorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Hilfselektrode ans einem Zylinder besteht, welcher in der zylindrischen Hauptelektrode vorgesehen ist. 3. Anzeigevorrielitung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass mit den Stützorganen der fIilfselektroden Stützdrähte verbunden sind für den aus einem in der restalt des Textes gebogenen Glasstab be stehenden Textträger. 1. Anzeigevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode die Hauptelektrode umgibt.
    Anzeigevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch -gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode über einen Widerstand mit der andern Hauptelektrode verbunden ist. 6. Anzeigevorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und \?, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode ans Metallblech besteht. 7. Anzeigevorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode aus Metallgaze besteht.
CH284935D 1950-06-16 1950-07-14 Anzeigevorrichtung mit einen Text enthaltender Leuchtröhre. CH284935A (de)

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