CH284963A - Empfänger für drahtlos übermittelte Tonfrequenz-Wechselstromimpulse. - Google Patents
Empfänger für drahtlos übermittelte Tonfrequenz-Wechselstromimpulse.Info
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04W88/022—Selective call receivers
- H04W88/025—Selective call decoders
- H04W88/027—Selective call decoders using frequency address codes
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Description
Empfänger für drahtlos übermittelte Tonfrequenz-Wechselstromimp@teä Es sind Empfänger für drahtlose Über mittlung tonfrequenter Signale bekannt, wel che einen Selektionsteil auf\veisen zur Selek- tierung eines bestimmten Signals, das die Aus lösung eines Schwachstromsignals, zum Bei spiel das Aufleuchten einer Glühlampe und/oder die Auslösung eines Summtones be wirkt, zum Zeichen, dass der Inhaber dieses Empfängers einen bestimmten telephonischen Anruf einleiten soll. Ein derartiger Emp fänger und seine Wirkungsweise ist im Schweizer Patent Nr. 284962 beschrieben.
Solche Empfänger sind zur Ein- und Aus- schaltung mit einem Betriebsschalter versehen. Wird ein Empfänger eingeschaltet, so hat die bedienende Person keine Möglichkeit zu prü fen, ob der Empfänger richtig funktioniert und infolge seines Standortes Signale emp fangen kann. Dieser Mangel wird als nach teilig empfunden.
Die Erfindung betrifft einen Empfänger für drahtlos übermittelte Tonfrequenz- @\'echselstromimpulse, welche zur Auslösung eines Rufsignals nach dem Frequenzfolge- verfahren zu Gruppen geordnet sind, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass charakteri stische Messpunhte der Schaltung auf An- schl-üsse für Kontrollinstrumente herausge führt sind.
Insbesondere ist. der Ausgang des Niederfrequenzverstärkers auf einen Stecker ansehluss herausgeführt zum Anschluss eines Kopfhörers, mittels welchem die den Elnp- f'ä nger bedienende Person kontrollieren kann, ob der Empfänger die tonfrequenten Signale empfängt.
Zur Kontrolle des Empfängers dureb fachgeschultes Personal ist es zweck- mässig, weitere Messpunkte für A ih dt8i I-leizspannung sowie für die Abstimmung er Quarz- und Vervielfacherstufe auf Stecker anschlüsse herauszuführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt das Schema eines Überlagerungsempfängers, der auf eine Be triebsfrequenz fest abgestimmt ist. Das HF- Signal wird von der Antenne über einen Schwingkreis dem Steuergitter einer HF- Verstärkerröhre E1 zugeführt, deren Anode auf das Steuergitter einer Mischröhre E2 ge koppelt ist.
Die Oszillatorfrequenz zur Er zeugung der Zwischenfrequenz wird der quarzgesteuerten Oszillatorröhre E3 entnom men. Der Mischstufe folgt eine zweistufige Zwischenfrequenzverstärkung durch die Röh ren E4 und E5, worauf in der Röhre E6 De- rriodulation durch Gleichrichtung und Nieder frequenzverstärkung erfolgt. Das Signal wird über einen Transformator TRl dem. Selektionsteil zugeführt.
Dieser wird durch drei Resonanzrelais RZl, 922, RZ3 in Kaska- denschaltung gebildet, wobei das dritte Reso nanzrelais Mittel zur Auslösung eines physio logisch wahrnehmbaren Signals steuert.
Ist das ankommende Rufsignal für den Empfänger zutreffend, so spricht das Relais RZI auf den ersten Wechselstromimpuls an, wodurch der Kondensator Cl aufgeladen wird. Der unmittelbar nachfolgende zweite Wechselstromimpuls erregt Relais RZ2, wobei sich der Kondensator Cl. über das Relais RZ2 auf den Kondensator C2 entlädt.
Der dritte Wechselstromimpuls erregt Relais RZ3, wo- bei sich der Kondensator C2 über das Relais RZ3 auf eine Elektronenschaltröhre E7 ent lädt, welche weitere Schaltmittel steuert.
Diese Röhre ist eine normale Pentode, @eelche in der Bereitschaft durch eine negative Gittervorspannung gesperrt ist und für die Signaldurchgabe durch die Entladung des Kondensators C2 über das Resonanzrelais RZ3 entsperrt wird.
Im Anodenstromkreis dieser Röhre ist die Wicklung eines abfallver zögerten Relais T und ein Kontakt. t1 dieses Relais angeordnet. Wird die Röhre E7 ent- sperrt, so wird Relais T durch den Anoden strom erregt, wodurch der Kontakt t1 den Anodenstromkreis unterbricht und die Relais wicklung über eine Ausschaltetaste AT und einen Schutzwiderstand an Masse schaltet und so das Relais gehalten bleibt.
Mit seinen Kon takten<I>t2,</I> t3 wird eine Signallampe<I>AL</I> und ein Summer Su eingeschaltet, wodurch das Signal physiologisch wahrnehmbar ist. Durch öffnen der Taste AT kann das Signal abge stellt werden. Der Empfänger wird durch die Batterie<I>B</I> gespeist. Die Pfeile<I>H</I> bedeuten den Anschluss der Röhrenheizung. Die An odenspannung wird mittels eines Zerhackers CK, des Transformators TR2 und einer Glät- tungsdrossel Dr erzeugt.
Die Batterie ist durch den Betriebsschalter BT einschaltbar. Der Betriebszustand wird durch die Betriebs lampe<I>BL</I> kenntlich gemacht.
Eine zum Beispiel in ihrem Auto einen solchen Empfänger mitführende Person kann denselben mittels des Betriebsschalters BT ein schalten, welcher Zustand durch die Betriebs lampe<I>BL</I> gekennzeichnet wird. Sie kann ferner nach Empfang eines Anrufes durch Drücken der Taste AT das Signal löschen. Weitere Manipulationen bestehen nicht und sind auch für den Betrieb nicht notwendig. Man hat keine Gewissheit und Kontrolle dar über, ob bei längerem Ausbleiben eines Signals der Empfänger noch richtig funktioniert und ob man sich innerhalb des Empfangsbereiches befindet, es sei denn, dass man von einer Telephonstation,aus seine eigene Nummer an ruft und sieht, ob der Empfänger diesen Anruf signalisiert.
Zur Vermeidung dieses iGIangels ist das Ende der Sekundärwicklung des NF-Transformators TRl, welcher am Ein gang der Resonanzrelais liegt, auf einen Steckeranschluss 1 herausgeführt. Dieser Steckeranschluss gestattet mittels eines iLopf- hörers die Empfangsfähigkeit des Empfängers auf ihr Vorhandensein oder Nichtvorhanden sein zu kontrollieren.
Ist der Empfänger in Ordnung und befindet er sich innerhalb des Empfangsbereiches, so hört. man im Kopf hörer alle Anrufsignale, und wenn im Sender die Trägerwelle mit einem Ruheton moduliert ist, auch diesen Ruheton. Für die Kontrolle und Revision des Empfängers durch Fach personal ist es zweckmässig, dass eitere charakteristische Messpunkte, insbesondere diejenigen für die Batteriespannung ',für die Anodenspannung 3,
für die Abstimmung der Quarzstufe 4 und für die Abstimmung des Vervielfachers 5 auf Steckeransehlüsse heraus geführt sind. Alle diese Messpunkte beziehen sich auf Messungen gegen Masse, indem die Masse ebenfalls auf einen '#',teekeranselihiss 6 herausgeführt ist.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Empfänger für drahtlos übermittelte Ton- frequenz-Wechselstromimpulse, welche zur Auslösung eines Rufsignals nach dem Fre- quenzfolgeverfahren zu Gruppen geordnet sind, dadurch gekenilzeichnet, dass charakteri stische Messpunkte der Schaltung auf An schlüsse für Kontrollinstrumente leerausge führt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Empfänger nach Pätentanspruclr, da durch gekennzeichnet, dass der AiLsgang des Niederfrequenzverstärkers zumAnsehluss eines Kopfhörers auf einen Steckeranschluss heraus geführt ist. 2. Empfänger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messpunkte für Anoden- und Heizspanming und für die Ab stimmung der Quarz- und Vervielfacherstufe aiif Steckeranschlüsse leerausgeführt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH284963T | 1950-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH284963A true CH284963A (de) | 1952-08-15 |
Family
ID=4484755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH284963D CH284963A (de) | 1950-11-03 | 1950-11-03 | Empfänger für drahtlos übermittelte Tonfrequenz-Wechselstromimpulse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH284963A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947087C (de) * | 1952-12-16 | 1956-08-09 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Verhinderung des unerwuenschten Ansprechens von Tonfrequenzsignalempfaengern |
| DE1109058B (de) * | 1955-03-29 | 1961-06-15 | Reich Robert W | Personenrufanlage |
| DE1117453B (de) * | 1956-11-28 | 1961-11-16 | Autophon Ag | Schaltungsanordnung fuer tragbare Rufempfaenger |
-
1950
- 1950-11-03 CH CH284963D patent/CH284963A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947087C (de) * | 1952-12-16 | 1956-08-09 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Verhinderung des unerwuenschten Ansprechens von Tonfrequenzsignalempfaengern |
| DE1109058B (de) * | 1955-03-29 | 1961-06-15 | Reich Robert W | Personenrufanlage |
| DE1117453B (de) * | 1956-11-28 | 1961-11-16 | Autophon Ag | Schaltungsanordnung fuer tragbare Rufempfaenger |
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