CH285308A - Schaltung für selbsttätige Signalsysteme zur Selektivprüfung des Wertes von Kennwiderständen. - Google Patents

Schaltung für selbsttätige Signalsysteme zur Selektivprüfung des Wertes von Kennwiderständen.

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CH285308A
CH285308A CH285308DA CH285308A CH 285308 A CH285308 A CH 285308A CH 285308D A CH285308D A CH 285308DA CH 285308 A CH285308 A CH 285308A
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CH
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N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken
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Philips Nv
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


  Schaltung für selbsttätige Signalsysteme zur     Selektivprüfung    des Wertes  von Kennwiderständen.    Die Erfindung bezieht sieh     auf    eine  Schaltung für selbsttätige Signalsysteme,       z.    B. ein selbsttätiges Fernsprechsystem, zur       Selektivprüfung    des Wertes von Kennwider  ständen.  



  Kennwiderstände werden zum Anzeigen  auf elektrischem Wege bestimmter Eigen  schaften oder     Beschaffenheiten    der Ausgänge  bei Wählschaltern, Verbindungsleitungen oder  dergleichen verwendet. Verschiedene Eigen  schaften oder     Beschaffenheiten    werden von  Kennwiderständen mit verschiedenen kenn  zeichnenden Werten angedeutet.  



  Es werden z. B. bei bekannten Systemen  Wählschalter unter Zuhilfenahme von Kenn  widerständen eingestellt, die mit     Markierkon-          takten    der Ausgänge verbunden sind und  deren Widerstandswert für die Ziffer des  zugehörigen Ausgangs kennzeichnend ist.     Die          Steuervorriehtung    eines Schalters prüft wäh  rend der Bewegung eines Prüfarmes des  Sehalters die Widerstandswerte der     aufein-          anderfolgenden    Ausgänge, z. B. indem diese  Werte in einer     Brilekensehaltung    mit einem  in einem Register entsprechend der erwünsch  ten Ziffer eingestellten     Markierwiderstand     verglichen werden.

   Sobald ein Ausgang er  reicht wird, dessen Kennwiderstand in einem  bestimmten Verhältnis zum     Markierwider-          stand    steht, z. B. ihm entspricht, wird der  Schalter angehalten.         Kennwiderstände    können dazu     verwenaet     werden, eine andersartige Unterscheidung  zwischen verschiedenen Ausgangsgruppen zu  machen. Es können z. B. die Ausgänge von  Anrufsuchern oder Endwählern durch Kenn  widerstände markiert werden, die eine Andeu  tung über die Beschaffenheit der an die Aus  gänge angeschlossenen Leitungen geben, also  z.

   B. die Andeutung,     dass    eine Leitung einer       PBX-Gruppe    zugeordnet ist,     dass    an die Lei  tung eine Fernsprechzelle oder ein     Münzfern-          spreeher    angeschlossen ist,     dass    in einer be  stimmten Verkehrsrichtung die Möglichkeit  besteht, eine     erwünsehte    Verbindung über  einen Umweg zu bewirken     usw.        Solehe        Selek-          tivmarkierungen    werden im allgemeinen ge  prüft, nachdem der Schalter angehalten wor  den ist.

   Auch hierbei kann eine     Brüekenschal-          tung    verwendet werden<B>'</B> bei welcher der ge  prüfte Kennwiderstand nacheinander mit ver  schiedenen     Vergleiehswi#derständen    verglichen  wird. Als Kriterium kann z. B. gelten,     dass     der geprüfte Kennwiderstand gleich einem  bestimmten Vergleichswiderstand ist, oder       dass    die Summe von Kennwiderstand und     Ver-          gleiehswiderstand    einen bestimmten Wert an  nimmt.

   Auf welche Weise die Prüfung auch  vorgenommen wird, es ist jedenfalls erforder  lich,     dass    über den zu prüfenden Widerstand  ein Strom geführt wird, dessen Wert direkt  oder indirekt durch die     Prüfsehaltung    ge  prüft wird.      Die bekannten Prüfschaltungen arbeiten  nicht besonders zuverlässig. Da die Aus  gangskontakte eines Schalters mehrfach mit  entsprechenden Ausgangskontakten anderer  Schalter verbunden sind, ist derselbe Kenn  widerstand gleichzeitig für mehrere     Prülvor-          richtungen    zugänglich. Es kann somit vor  kommen,     dass    derselbe Kennwiderstand in  demselben Augenblick durch zwei oder mehr  Prüfvorrichtungen geprüft wird.

   Der den       Kennwiderstand    durchfliessende Prüfstrom  verteilt sieh dann über die     Prüfvorriehtungen.     Der die     Prüfvorriehtungen        durehfliessende     Strom kann dann einen Wert annehmen, der  sich mit dem Nennwert deckt, der einem  andern     Kennwiderstand    entspricht, so     dass     die Prüfvorrichtungen fehlerhaft reagieren  würden. Dies kann sich z. B. darin auswirken,       dass        ein    Schalter auf einen unerwünschten  Ausgang eingestellt wird.  



  Die     Prüfsehaltung    gemäss der Erfindung  behebt diesen Nachteil und ist dadurch ge  kennzeichnet,     dass        dieTrüfschaltung    einen elek  tronischen     Trigger    enthält, der sich in zwei  verschiedenen, elektrisch stabilen Lagen befin  den kann und der mit mindestens einer Ent  ladungsröhre ausgerüstet ist, die in der ersten  elektrischen Lage gesperrt und in der zweiten  elektrischen Lage leitend ist und deren Ent  ladungsbahn während der Prüfung in dem  Prüfkreis zwischen dem     Mehrfaehpunkt    und  einem Punkt zweiten Potentials eingeschaltet  ist, wobei der     Trigger    vor der Prüfung in die  erste elektrische Lage gebracht wird und in  dieser Lage bleibt,

   wenn im     Mehriaehpunkt     ein Potential vorgefunden wird, dessen Unter  schied mit dem zweiten Potential kleiner als  ein vorgegebener     Sehwellenwert    ist, die Ent  ladungsröhre jedoch leitend wird, wenn im  Mehrfachpunkt ein Potential vorgefunden  wird, dessen Unterschied mit dem zweiten Po  tential grösser als der genannte Schwellenwert  ist, wobei der     Trigger    in die zweite elektrische  Lage übergeht und ein solcher Prüfstrom den  <B>5</B> zu prüfenden Kennwiderstand     durehfliesst,          dass    der Unterschied zwischen dem Potential  des Mehrfachpunktes und dem zweiten Poten  tial auf einen Wert heruntergebracht wird,    der kleiner als der genannte     Sehwellenwert     ist.  



  Bei dieser     Schaltunn,    ist es also nicht     mög-          lieh,        dass    der Prüfstrom sieh über zwei oder  mehr     Prüfvorriehtungen    verteilt.  



  Die im     Prüfkreis    enthaltene Entladungs  röhre kann als gasgefüllte Röhre     ausgebildet.#     sein, die -eine solche     Zünd-    -und     Brennspan-          nung    aufweist,     dass    die     Röhre'nur    zündet,  wenn keine andere     Prüfvorriehtung    einen  Prüfstrom durch den zu prüfenden Kenn  widerstand schickt.  



  Es kann auch eine Schaltung verwendet  werden, die zwei Vakuumröhren enthält, bei  denen<B>je</B> eine     Steuerelektrüde    galvanisch mit  einem solchen Punkt eines Ausgangskreises  der andern Röhre gekoppelt ist,     dass,    wenn  die erste Röhre leitend ist, die andere gesperrt  ist und umgekehrt.  



  Eine der Röhren dieser Schaltung ist     -wäll-          rend    der Prüfung in den     Prülkreis    eingefügt,  wobei die Kathode dieser Röhre mit dem  Kennwiderstand verbunden ist.  



  Es sei bemerkt,     dass    es bereits bekannt ist,  gasgefüllte Röhren bei Schaltungen zur Prü  fung der freien oder besetzten Lage von Aus  gängen von Schaltern zu verwenden und     dass     in der schweizerischen     Patentsehrift        Nr.   <B>269665</B>  eine Schaltung für denselben Zweck vorge  schlagen ist, bei der zwei Vakuumröhren ver  wendet werden, deren Steuerelektroden derart  mit einem Punkt eines Ausgangskreises der  andern Röhre gekoppelt sind,     dass,    wenn die  eine Röhre gesperrt ist, die andere leitend ist  und umgekehrt, und weiter die Kathode einer  der Röhren mit dem     Prüfarin    des Sehalters  verbunden ist.

   Der Zweck dieser Schaltungen  ist ein ganz anderer als im vorliegenden Fall  und eine     Selektivprüfung    des W     ertes    von       Kenn-widerständen    wird dabei nicht     durehge-          führt.     



  Nachstehend sind eine Anzahl in     sehema-          tiseher    und vereinfachter Form in der     Zeieh-          nung    dargestellte Ausführungsbeispiele der  n     el     Erfindung näher erläutert.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt in schematischer Form ein  Beispiel einer Schaltung nach der Erfindung  zur Nummerneinstellung von     Wählschaltern,         wobei nur     diejenigeil    Elemente dargestellt  sind, die zum Verständnis der Erfindung     er-          forderlieh    sind.<I>KI,</I>     K2,   <I>K3</I> bezeichnen drei       Wählsehalter,    die einen Teil einer grösseren  Gruppe von     Wählsehaltern    bilden können.

    Von den Schaltern<B>El,</B> K2 und     K3    sind nur  die Prüfarme<I>0A1,<U>021,</U></I> und<B>0,13</B> mit den  von ihnen     bestriehenen        Markierkontaktbogen          MCI,        MC2    und     IIIC,#    und den Drehmagneten  <B><I>Dl,</I> D2</B> und<B>D3</B> dargestellt.  



  Die     Markierkontakte    entsprechender Aus  gänge der Schalter sind auf bekannte Weise  durch     JI1,    H2     usw.    mehrfach miteinander  verbunden. Zwischen den     -.Nfultipeln        11"   <B>j112</B>  und der Spannungsquelle V, sind die Kenn  widerstände R.,1, R.,2 eingeschaltet, deren  Werte für die     Nummerder    zugeordneten Aus  gänge kennzeichnend sind. Die Nummernein  stellung des Schalters K,     bzw.    K2 wird von  den     Prüfvorriehtungen    01, und<U>01.</U> gesteuert.  



  Nachdem der Schalter     K,    besetzt worden  ist, bildet sieh ein Prüfkreis vom     Prüfarni          OA,    über     -,Nlarkierungskontakte    und Prüfarme  von Schaltern in etwaigen, vorangehenden       Wahlstufen,    die Entladungsbahn der gasge  füllten Entladungsröhre     Bl,    die     Wieklung    T,  des     Differentialrelals        T    zur Spannungsquelle       V2-    Die Röhre B, kann z. B. eine Neonröhre  sein.     JIS    bezeichnet einen     Markiersehalter    in  einem Register, der durch z.

   B. von einem  Teilnehmer ausgesandte     Nummernseheiben-          signale    in eine bestimmte Lage eingestellt wor  den ist, wodurch der Schaltarm des Schalters       JIS    mit einem bestimmten Markierungskon  takt in Berührung gekommen ist, der über  einen Markierungswiderstand R,11, dessen Wi  derstandswert für die zu wählende Nummer  kennzeichnend ist, mit der     Spannungsquielle     V, verbunden ist.

   Der     Sehaltarm    des Schal  ters     31S    ist anderseits über den Kontakt<B>b</B>  eines     nielitdargestellten    Relais der Prüfvor  richtung 01, mit einem der Enden der     Wiek-          lung   <U>To</U> des Relais     T    verbunden. Das andere  Ende der     Wieklung        T2    ist mit der Span  nungsquelle V2 verbunden. Die     Wiekluncy    des  Drehmagneten<B>D,</B> des Schalters K, ist in  einen Kreis von Erde über die Wicklung des    -Magneten<B>D,</B> und den Arbeitskontakt t des       Differentialrelais        T    eingefügt.  



  Die Wirkungsweise der Schaltung ist die  folgende:  Indem sieh der Kontakt     b    schliesst, wird  ein Stromkreis von V2 über die     Wieklung    T2,  den Kontakt     b,    den     Sehaltarm    und den     Mar-          kier-ungskontakt    des Schalters     IIS,    den Mar  kierungswiderstand     Rn    zu V, geschlossen.  en  Die Stromstärke in diesem Kreis ist durch  den Markierungswiderstand R bedingt und  ist also kennzeichnend für die zu wählende       _Nummer.    Das Relais T zieht jetzt an.

   Indem  sieh der Arbeitskontakt t schliesst, wird der  Drehmagnet     D,    erregt, wodurch der Schalter  K, eingerückt wird und der Schaltarm 0.41  sieh längs der     Markierungskontakte        .11C1        be-          Zn          wegt.     Es wird angenommen,     dass    der dem     Malti-          pel        lIl    entsprechende Ausgang besetzt ist,  weil der Schalter K3 in einer bestehenden  Sprechverbindung auf diesen Ausgang einge  stellt ist.

   Das Multipel     Hi.    ist dann über den  Prüfarm     OA3    des Schalters K3 und den Kon  takt r mit Erde verbunden. Der Potential  unterschied zwischen     V"    und Erde ist niedri  ger als die     Zündspannung    V, der gasgefüllten  Röhre     Bl.    Kommt also der Prüfarm     OA,    des  Schalters K, mit dem Multipel     ill,    in Berüh  rung, so wird die Röhre B, nicht zünden, die       Wieklung        T,    des Relais T wird nicht von  Strom     durehflossen    werden und der Schalter  bewegt sich weiter.

       Flierauf    kommt der Prüf  arm mit einem Markierungskontakt in Berüh  rung, der mit dem Multipel. 112 verbunden ist  dessen zugehöriger Ausgang als nicht besetzt,  angenommen wird. Der     Potentialuntersehied     zwischen<U>V.,</U> und V, ist etwas grösser als die       Zündspannung    V" der Röhre     Bl.    Im Berüh  rungsmoment     lie,-t    also an der gasgefüllten  Röhre B, eine Spannung, welche die     Zünd-          spannung    übersteigt.

   Die     -as,-,efüllte    Röhre  zündet somit und es bildet sieh ein Stromkreis  von     V,    über     Kennwiderstand    R_,2,     Markie-          rungskontakt    und Prüfarm des Schalters     Kl,     <B>E</B>     nt.Iadun"sbahn    der Röhre     Bl,        Wieklung        T,     zur Spannungsquelle V2. Die Spannung an      der gasgefüllten Röhre B, sinkt, nunmehr auf  die Brennspannung     Vb    herab.  



  Die Stromstärke im erwähnten Stromkreis  ist durch den Wert des     Kennwiderstandes        Rx2     bedingt. Die Werte der Kennwiderstände R,  sind derart gewählt,     dass,    wenn der Prüfarm  einen     erwünsehten,    freien Ausgang findet, die  die     Wieklungen    T, und     T2    durchfliessenden  Ströme einander entsprechen. Das Relais     T     fällt dann ab und der Arbeitskontakt t öffnet  sieh, wodurch der     Erregerkreis    des Dreh  magneten<B>D,</B> -unterbrochen wird und der, Schal  ter am erwünschten Ausgang hält.

   Wenn der  Markierungskontakt des     Multipels    1112 nicht  einem erwünschten Ausgang zugeordnet ist,  entsprechen sich die     Ti    und     T2    durchfliessen  den Ströme nicht und das Relais     T    bleibt  erregt, so     dass    der Wähler sich weiter bewegt.  Während des Überganges des Prüfarmes     OA,          auf    den nächstfolgenden Markierungskontakt  öffnet sieh der Prüfkreis und die gasgefüllte  Röhre erlischt.  



  Es kann nunmehr der Fall eintreten,     dass     in einem Augenblick, in dem der Kennwider  stand     R.,#,    des     Multipels    1312 von der Prüf  vorrichtung<B>011</B>     gepr & t    wird, der Wählschal  ter     K2    denselben Ausgang erreicht und der       Prüfarin   <B>0A2</B> also mit dem Multipel     M.    in  Verbindung kommt.

   In diesem Augenblick       durehfliesst    jedoch ein Strom den Widerstand  R,2 und den Prüfkreis der     Prüfvorriehtung     <B>Oll,</B> wodurch ein solcher Spannungsabfall am  Widerstand R.,2 auftritt,     dass    der Unterschied  zwischen den Potentialen des     Multipels        111.     und der Spannungsquelle V2 niedriger ist als  die     Zündspannung    der gasgefüllten Röhre in  der Prüfvorrichtung 04. Diese gasgefüllte  Röhre zündet also nicht und die     Prüfvorrieh-          tung    012 wird nicht von Prüfstrom     durch-          9    flossen.  



  Die Prüfung durch die Prüfvorrichtung       01,    wird also nicht durch die Parallelschal  tung der Prüfvorrichtung 012 gestört und es  wird sieh also keine fehlerhafte     Sprechverbin-          5        dung    ergeben können.  



  Der Verbindungskreis zwischen dem Prüf  arm     OA,    und der     Prüfvorriehtung   <B>011</B> kann  über mehrere Schalter in vorangehenden    Wählstufen verlaufen. Da die Kontakte dieser  Schalter mit Kontakten anderer Schalter  mehrfach verbunden sind, kann eine verhält  nismässig grosse Ableitung nach Erde auf  treten, die durch den     Ableitwiderstand    R,     ver-          ansehaulicht    ist. Auch     zwisehen    den     Markie-          rungsmultipeln    des Sehalters     K,    -und Erde  kann Erdableitung vorhanden sein.

   Diese     Ab-          leitwiderstände    liegen während der Prüfung  parallel zum Kennwiderstand, wodurch die  Anzeige getrübt werden kann. Vorzugsweise  wird die Schaltung derart eingerichtet,     dass     während der Prüfung das Potential des Prüf  armes (Punkt<B>1)</B> zumindest nahezu     Erdpoten-          tial    hat. Die     Ableitwiderstände    führen dann  keinen Strom.

   Dies kann bei der Schaltung  nach     Fig.   <B>1</B> erreicht werden, indem das Poten  tial von V2 der Brennspannung der gasge  füllten Röhre B, annähernd angeglichen wird  und die Widerstandswerte der Kennwider  stände gross im Vergleich zum Widerstand der       Wieklung    T, gewählt werden.  



  Die Schaltung nach     Fig.   <B>1</B> kann auf ver  schiedene Weise geändert werden. Es können  z. B. die Wicklung T, und die gasgefüllte  Röhre B, in der Reihenfolge gegeneinander  ausgewechselt werden. Der Prüfkreis über     T,     und der Vergleichsstromkreis über     T2    brau  chen nicht aus denselben Spannungsquellen  gespeist zu werden.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>1</B> wird der       T,    durchfliessende Prüfstrom mit einem     T2          durehiliessenden    Strom verglichen, dessen  Grösse durch     Vergleiehswiderstände        R",    ge  ändert wird.

   Es ist jedoch auch möglich, den       Vergleiehswiderstand        R",    mittels eines     Mar-          kierungssehalters    in Reihe mit dem über     Tj,     die gasgefüllte Röhre und die Kennwider  stände verlaufenden Prüfkreis zu schalten  und den     Vergleiehskreis    über<U>T.</U> von einem  konstanten     Vergleiehsstrom        durehfliessen    zu  lassen.

   Das Relais     T    wird dann abfallen, wenn       T,    und T. von demselben Strom     durehflossen     werden, das heisst, wenn die Summe des ein  geschalteten     Vergleiehswiderstandes        R",    und  des Kennwiderstandes     R.,    einen bestimmten  Wert erreicht. In diesem Fall müssen die  Werte der Vergleichswiderstände R. also      komplementär     zuden    Werten der Kennwider  stände R., genommen werden.

   Vorzugsweise  werden die     SpeisespannLingen    V, und     -V2     dabei so gewählt,     dass    der Punkt<B>1</B>     Erdpoten-          tial    hat, wenn der erwünschte Ausgang er  reicht wird, so     dass    die Prüfung nicht durch  etwaige Erdableitungen gestört wird.  



  Der Nachteil,     dass    nicht zwei oder mehr       Prüfvorriehtungen    in demselben Augenblick  denselben Kennwiderstand prüfen können,  haftet der Schaltung nach     Fig.    2 nicht an.  



  Bei dieser Schaltung bildet einer der  Kennwiderstände R., mit der     Reihensehaltung     der gasgefüllten Röhre B,     und    des festen  Widerstandes     Rl,    mit dem festen Widerstand  R,2 und mit dem entsprechend der zu wählen  den Nummer vom     Markierungssehalter        JHS     eingeschalteten     Vergleiehswiderstand    R. eine       Wheatstonesehe    Brücke, die aus den Speise  quellen V, und V2 gespeist wird. In der Dia  gonale der Brücke ist zwischen den Punkten  <B>1</B> und 2 eine     Spannungsvergleiehsvorriehtung     <I>KW</I> mit hohem Eingangswiderstand einge  schaltet.

   Diese     Spannungsvergleiehsvorrieh-          tung    kann z. B. von der in der     sellweizeri-          sehen        Patentsehrift        Nr.   <B>275287</B>     vorgesehlage-          nen    Art sein.  



  Erreicht der Prüfarm     OA,    des Schalters  K, einen Markierungskontakt eines freien  Ausganges, dessen Kennwiderstand in diesem  Augenblick nicht     dureh    eine andere Prüfvor  richtung geprüft wird, so zündet, die gasge  füllte Röhre B, und es entsteht ein Strom  kreis von V, über     R_"    Markierungskontakt  und Prüfarm des Schalters     Kl,    Punkt<B>1,</B>  Röhre     Bl,    Widerstand     R,   <B>ZU</B> V2. Das Poten  tial des Punktes<B>1</B> ist durch den Wert des  Kennwiderstandes     R.,    bedingt.

   Sobald ein     er-          wünsehter,    freier Ausgang erreicht wird,  wird das Potential des Punktes<B>1</B> gleich dem  des Punktes 2, wodurch die     Spannungsprüf-          vorriehtung    NW reagiert und der Schalter  infolge des     öffnens    des Erregerkreises des       Drehniagneten    gesperrt wird.

   Erreicht wäh  rend der Prüfung eines     Kennwiderstandes     durch die     Prüfvorriehtung    des Schalters K,  ein anderer Schalter einen entsprechenden  Ausgang, so wird die gasgefüllte Röhre in  e    der Prüfvorrichtung dieses andern Schalters  nicht zünden, da infolge des die gasgefüllte  Röhre     B,    durchfliessenden Stromes der Po  tentialunterschied zwischen V2 und dem be  treffenden Markierungsmultipel niedriger ist  als die     Zündspannung.    Über die andere     Prüf-          vorriehtung    fliesst also kein Strom, voraus  gesetzt,

       dass    der Innenwiderstand der     Span-          nungsvergleiehvorriehtung    NW hinreichend  hoch ist.  



  Die Prüfung des Kennwiderstandes durch  die     Prülvorriehtung    des Schalters K, wird  also nicht gestört; die     Spannungsprüfvor-          riehtung    der andern Schalter kann jedoch das  Potential des     Markierungsmultipels    mit dem       Vergleiehspotential    im Punkt 2 dieser     Prüf-          vorriehtung    vergleichen. Der den     Kennwider-,     stand durchfliessende Prüfstrom wird in  diesem Fall nicht von der     Prülvorriehtung     des andern Schalters selbst, sondern von der  Prüfvorrichtung des Schalters     K,    geliefert.  



  Die     Spannungsvergleiehvorrichtung   <I>NW</I>  des Schalters K, wird bei einer Abart der  Schaltung nach     Fig.    2 anstatt mit dem  Punkt<B>1</B> mit dem Punkt<B>3</B> verbunden. Eine  gleichzeitige Prüfung durch mehrere     Prüf-          vorriehtungen    ist in diesem Fall naturgemäss,  unmöglich.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>3</B> ist der       Markierungssehalter        JIS    in Reihe mit der  gasgefüllten Röhre B2 in den Prüfkreis ein  gefügt und das Potential des Punktes<B>3</B> wird       dureh,die        Spannungsvergleiehvorrichtung        NW     mit dem festen Potential des Punktes 4 ver  glichen.

   Nachdem die gasgefüllte Röhre beim  Erreichen eines freien, nicht durch eine  andere Prüfvorrichtung geprüften Ausganges  gezündet hat, wird das Potential des Punk  tes<B>3</B> durch die Werte des     Kennwiderstan-          des    R., und den durch     JIS    eingeschalteten       Vergleiehswiderstand    R bestimmt. Die 'Werte  dieser Widerstände sind derart gewählt,     dass     beim Erreichen eines erwünschten Ausganges  das Potential des Punktes<B>3</B> gleich dem des  Punktes 4 wird.  



  Wenn die     Vergleiehswiderstände    in Reihe  mit dem     Prülkreis    gelegt werden, wie dies,  in     Fig.   <B>3</B> dargestellt ist,     darf,die    Spannungs-           vergleichvorrichtung    NW nicht mit dem  Punkt<B>1,</B> an Stelle des Punktes<B>3</B> verbunden  werden, weil das Potential des Punktes<B>1</B> auch  vom Wert des Widerstandes R. abhängig ist,  so     dass    die Steuervorrichtung eines andern  Schalters beim Erreichen eines entsprechen  den Ausganges fehlerhaft reagieren würde.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>3</B> weist die  gasgefüllte Röhre eine Kathode<B>k,</B> eine An  ode a und eine Steuerelektrode<B>g</B> auf. Dies  hat den Vorteil,     dass    die     Zündspannung    der  Röhre durch Änderung des Potentials der  Steuerelektrode in gewissen Grenzen auf einen  erwünschten Wert eingestellt werden kann.  



  Die     Sehaltungen    der     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> haben  den Nachteil,     dass    der den Widerstand     R_,          durehfliessende    Prüfstrom mehr oder weniger  von dem Wert der Brennspannung der gas  gefüllten Röhre abhängig ist. Dieser Nachteil  haftet der Schaltung nach     Fig.    4 nicht an.  Bei dieser Schaltung ist der Markierungs  schalter     HS,    ähnlich wie bei der Schaltung  nach     Fig.   <B>3,</B> in Reihe mit dem Prüfkreis  gelegt. Die gasgefüllte Röhre B2 ist vom       Spannungsteiler    R5,     R6    überbrückt.

   Zwischen  dem     Anzapfpunkt   <B>5</B> auf dem     Spannungsteiler     und dem Punkt festen Potentials V3 ist die       Spannungsvergleichvorrichtung        N-W    einge  schaltet. Der     Anzapfpunkt   <B>5</B> liegt derart auf  dem     Spannungsteiler,        dass    das Verhältnis<B>zwi-</B>  schen den Widerständen R5 Und R6 gleich  dem Verhältnis zwischen einem     Vergleichs-          -widerstand    R. und     einem,derselben    Nummer  entsprechenden     Kennwiderstand    R., ist. Sind  z.

   B. die einander zugeordneten Vergleichs  widerstände und Kennwiderstände unterein  ander gleich, so liegt der Punkt P     auf    der  Mitte des     Spannungsteilers    R5,     R6-    In diesem  Fall wird die Spannung     V,3    gleich der halben  Summe der Spannungen     Vj_    und V2 gewählt.  Der Gesamtwiderstand des Spannungsteilers  <I>R5,</I> R6     muss    gross sein im Vergleich zu dem  höchsten der Vergleichs- und Kennwider  stände.  



  Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist  die folgende. Sobald der Prüfarm     K,    des  Schalters auf den Markierungskontakt eines  freien,     nieht        dureh    eine andere Vorrichtung    geprüften Ausganges auftrifft, zündet die gas  gefüllte Röhre. Die Spannung des Punktes<B>5</B>  ist dann gleich V3<B><I>+</I></B>     112(R,-R.)I,    wobei I  den den Prüfkreis     durehfliessenden    Strom be  zeichnet.

   Ist der     Kerinwiderstand        R.,    des ge  prüften Ausganges gleich dem Vergleichs  widerstand R., so ist die Spannung des Punk  tes<B>5</B> gleich V3, die     Spannungsvergleiehvor-          riehtung    spricht an und der Schalter wird  angehalten.

   Die     Spannung,des    Punktes<B>5</B> ist  in diesem Fall unabhängig von dem den Prüf  kreis     durehfliessenden    Strom, das heisst hängt  nicht von der     Brennspannung    der gasgefüll  ten Röhre ab, wobei ausserdem das Potential  des     MarkierungsmLiltipels    unabhängig von  der Grösse ödes geprüften     Kennwiderstandes     ist, weil zwischen einem     Kennwiderstand    und  einem     Vergleiehswiderstand,    die einander zu  geordnet sind, ein festes Verhältnis vorliegt.  



  Vorzugsweise werden die Speisespannun  gen     V,    -Lind V2 derart gewählt,     dass    während  der Prüfung der Punkt<B>1</B> praktisch     Erdpoten-          tial    hat und weiter wird die Spannung V3       .I    Lind V2     eingesehalteten     einem zwischen V     #n     Spannungsteiler entnommen. wodurch der  Unterschied zwischen     V3    und dem Potential       Jes    Punktes<B>5</B> bei     Brüekengleiehp"ewieht    un  abhängig von den Speisespannungen     V,    und       V2    ist.

      Ist der geprüfte     Kennwiderstand    ungleich  dem Vergleichswiderstand<I>R., so</I> spricht die  Vorrichtung     NW    nicht an und der Schalter  bewegt sieh weiter. Bei Ungleichheit der  Widerstände ist die Spannung des Punktes<B>5</B>  zwar vom Prüfstrom I abhängig, aber dies ist  nicht hinderlich, sofern dafür gesorgt wird,       dass   <B>1</B> hinreichend gross ist, um am Punkt<B>5</B>  die erforderliche     Spannungsabweiehung    her  vorzurufen.  



  Tritt eine gleichzeitige Prüfung desselben       Kennwiderstandes    durch zwei     Prülvorrieh-          tungen   <B>011</B> und     01-"    auf, so wird die gas  gefüllte Röhre bei der Vorrichtung, deren  Prüfarm zuerst auf den betreffenden     Mar-          hierungskontakt    auftrifft, z. B.     01,    zünden.  Die gasgefüllte Röhre bei der andern     Prüf-          vorriehtung    bleibt erloschen.

        Da der Widerstand des Spannungsteilers       R1,5,        R16    bei der Vorrichtung 012 gross im  Vergleich zum Kennwiderstand R., ist, wird  die Vorrichtung 012 von einem     nur    so ge  ringen Strom     durchilossen    werden können,       dass    die Prüfung durch die Vorrichtung<B>011</B>  nicht     beeinflusst    wird.

   Das Potential des  Punktes<B>51</B> in der Vorrichtung 012 ist dann  praktisch gleich der halben Summe des Po  tentials V2 und des Potentials des     Markie-          rungsmultipels.    Da das Potential des     Mar-          kierungsmultipels    ungleich     V,    ist, kann das  Potential des Punktes<B>51</B> nicht gleich V3 sein,  da V3 gleich der halben Summe von V, und       v2    ist.  



  Infolgedessen kann keine der     Vorriehtun-          gen        01,    und 012 fehlerhaft ansprechen und  einen Schalter auf eine falsche Nummer ein  stellen.  



  Vorzugsweise werden die Speisespannun  gen V, und V2 derart gewählt,     dass    während  der Prüfung der Punkt<B>1</B> praktisch     Erdpoten-          tial    hat.  



  Um den die Vorrichtung 012     durehflie-          ssenden    Strom ganz auf den Wert Null zu  reduzieren, wird zwischen dem Punkt<B>11</B> und  dem Punkt V, ein Widerstand     Rl,    einge  schaltet, dessen Wert derart bemessen ist,       dass    das Potential des Punktes<B>11</B> in nicht  leitendem Zustand der gasgefüllten Röhre  und beim Fehlen von Strom über den Prüf  leiter praktisch gleich dem Potential eines       Markierungsmultipels    ist, für den Fall,     dass     ein erwünschter Widerstand geprüft wird.

    Das Potential des Punktes<B>11</B> ist nur wenig  abhängig von der Grösse der Markierungs  widerstände R., da der Widerstandswert des  Spannungsteilers     R15,        R16    gross im Verhält  nis zum höchsten Markierungswiderstand ist.  



  Bei den beschriebenen Schaltungen war  der     Trigger    als gasgefüllte Röhre ausgebildet.  Der Verwendung einer gasgefüllten Röhre  haften unter Umständen verschiedene Nach  teile an. Die     Zünd-    und Brennspannungen  haben für verschiedene Röhren nicht stets  gleiche Werte und können sieh auch bei der  selben Röhre auf die Dauer ändern. Der  Unterschied zwischen der Zündspannung    und der     Brennspannung    kann nicht beliebig  gross gemacht werden. Nachdem eine gasge  füllte Röhre einmal gezündet hat, kann der  Strom nicht oder schwer durch eine Steuer  elektrode     beeinflusst    werden.

   Ein weiterer  Nachteil ist der,     dass    die     Entionisierungszeit     verhältnismässig lang ist, wodurch Störungen  auftreten können. Wenn, z. B. nachdem die  gasgefüllte Röhre bei einer Prüfung gezündet  hat, der Prüfarm des Schalters auf einen  Markierungskontakt übergeht, der mit einem       Kennwiderstand    verbunden ist, der zufälli  gerweise gerade durch eine andere     Prüfsehal-          tung    geprüft wird, kann es vorkommen,     dass     während der Übergangszeit von einem Kon  takt auf den     näehstfolgenden,    die gasgefüllte  Röhre nicht hinreichend     entionisiert    ist,

   so       dass    die     Zündspannung    niedriger als der  Nennwert ist und die Röhre wieder zündet.  



  Bei den nachstehend zu beschreibenden       Ausführun.gsformen    der Erfindung ist der       Trigger    mit zwei Vakuumröhren ausgerüstet,  wobei eine Steuerelektrode einer jeden der  Röhren derart     galvaniseh    mit einem Ausgangs  kreis der andern Röhre gekoppelt, ist,     dass,     wenn die eine Röhre leitend ist, die andere  gesperrt ist und umgekehrt.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.   <B>5</B> ist zwischen  dem Steuergitter der Röhre B3 Lind der Anode  der Röhre B,1 eine Batterie     Bal    eingeschaltet,  wodurch das Steuergitter der Röhre B3 in  der leitenden Lage der Röhre     B,1    ein Poten  tial von z. B. -40 V annimmt. Das Steuer  gitter der Röhre     B,1    ist in ähnlicher Weise  über Batterie     Ba2    mit der Anode der Röhre  B3 verbunden.

   Die Anode der Röhre     B,1    wird  über einen Widerstand     Rs    aus einer Span  nungsquelle V2 gespeist, während der An  odenkreis der Röhre B3 die     Reihensehaltung     eines Widerstandes R7 Lind der     Wieklung    T,  des Differentialrelais T enthält.  



  In der Ruhelage ist der Kathodenkreis der  Röhre B,9 geöffnet, so     dass    diese Röhre ge  sperrt ist. Das Potential des Punktes<B>3</B> ist  dann verhältnismässig hoch und die Röhre     Bl.     leitend. Beim Einrücken der     Prüfsehaltung     wird die Kathode der Röhre B3, auf nicht  näher angegebene Weise, mit dem Prüfarm      des Schalters     K,    verbunden und der Schal  ter wird betätigt. Die     Ma.rIzierungskontakte     des Schalters     K,    sind über die Kennwider  stände R.,1,     R,##    mit der     SpannungsqLielle        V,     mit einem Potential von<B>-60</B> V verbunden.

    Das Potential der Markierungskontakte be  setzter Ausgänge und von Ausgängen, die  durch eine andere     Prüfvorriehtung    geprüft  werden, ist, wie sieh weiter unten ergeben  wird, höher als -40 V (es ist ersichtlich,     dass     das     Besetztkriterium    gegebenenfalls auch  über gesonderte Markierungskontakte gegeben  werden kann).  



  Trifft nun der Prüfarm auf einen Mar  kierungskontakt eines solchen Ausganges auf,  so ist das Potential der Kathode der Röhre  B3 höher als das Potential des Steuergitters  und die Röhre bleibt gesperrt. Wird jedoch  ein Markierungskontakt eines freien oder  nichtgeprüften Ausganges getroffen, so ist  das Potential des Steuergitters der Röhre B3  positiv in     bezug    auf die Kathode, so     dass     Röhre     B3    leitend wird. Hätte nun das Steuer  gitter ein festes Potential von -4.0 V, so  würde infolge des über den Kennwiderstand  fliessenden Stromes, das Potential der Kathode  der Röhre     B3    auf einen Wert steigen, der  etwas höher als -40 V wäre.

   In diesem Fall       #vürde    die Röhre B?, einer Steuervorrichtung  eines andern Schalters, der den entsprechen  den Markierungskontakt erreichte, gleichfalls  leitend werden, und würde somit eine gleich  zeitige, aber fehlerhafte Prüfung stattfinden.  Indem die Röhre     B.-    leitend wird, sinkt<B>je-</B>  doch das Potential des Punktes<B>3</B> herab, wo  durch Röhre B4 gesperrt wird. Infolgedessen  steigt das Potential der Kathode der Röhre B3  auf etwa Erdpotential. Der ganze Vorgang  des     Leitendwerdens    der Röhre B3 vollzieht  sich innerhalb eines besonders kurzen Zeit  raumes.

   Erreicht nunmehr ein anderer Schal  ter einen entsprechenden Ausgang, so findet  der Prüfarm auf dem Markierungskontakt  ein Potential vor, das stark     positif    in     bezug     auf das des Steuergitters der Röhre     Bs    der  zugeordneten     Prüfsehaltung    ist, so     dass    diese  Röhre gesperrt bleibt und diese Prüfschal  tung keinen Stromübergang über den Kenn-    widerstand bewirken kann und die     Prüfungr     durch die erste     Prüfschaltang    nicht gestört  wird.  



  Der Wert des über den     Kennwiderstand     R., fliessenden Stromes ist gleich dem     Poten-          tial-Lintersehied    zwischen der Kathode der  Röhre     Bs    und     Vl,    geteilt durch den Wert  des     Kennwiderstandes.    Derselbe Strom durch  fliesst die     Wieklung        Tj.    Ist dieser gleich dein  die Wicklung     T.2    des Transformators     l'          durehiliessenden    Strom, so fällt das Relais ab  und die Bewegung des Schalters wird beendet.

    Ergibt sieh,     dass    der geprüfte Ausgang nicht  der erwünschte ist, so bewegt sieh der Schal  ter weiter. Während des     überganges    des Prüf  armes auf den folgenden Kontakt wird der  Kathodenkreis der Röhre     B.#    unterbrochen  und     Bs    wird wieder gesperrt.  



  Durch passende W     ahl    der Speisespannun  gen und des Potentials der Kathode der Röhre  B4 ist es möglich, eine der Batterien     Bal    oder       Ba2    wegfallen zu lassen und das Steuergitter  einer der Röhren unmittelbar mit der Anode  oder einem Punkt des Anodenkreises der  andern Röhre zu verbinden. Die Verwendung  von Batterien zum Erzeugen des     erfor-          derliehen        Spannungsuntersehiedes    zwischen  Steuergitter und Anode ist unpraktisch, weil  das Potential jeder Klemme der nicht geerde  ten Batterien unbestimmt ist und für jede       Prülvorrichtung    gesonderte Batterien ver  wendet werden müssen.  



  Vorzugsweise wird daher eine Schaltung  verwendet, wie die in den     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B>     dar-          (Yestellte.    Dabei ist das Steuergitter der  B3 an die     Anzapfun,(y   <B>7</B> des zwischen der  Anode der Röhre B4 und dem Speisepunkt  V,1 eingeschalteten     Spannungsteilers        R,1,    R12  angeschlossen. Der Punkt l'4 hat ein     ne,-a-          tives    Potential.

   Der am Widerstand     R,1    er  zeugte Spannungsfall ersetzt dabei die Span  nung der Batterie     Bal    der     Fig.   <B>5.</B> Durch  passende Wahl des     Anzapfpunktes   <B>7</B> kann  das Potential der Röhre     B#,    auf den     erwünseh-          ten    Wert eingestellt werden.  



  Das Steuergitter der Röhre     B-1    ist auf  entsprechende Weise an den     Anzapfpunkt   <B>8</B>       "        RIO    angeschlossen.  des Spannungsteilers     Rg         Die Wirkungsweise der     Triggersehaltung    ist  im übrigen ganz analog derjenigen der Schal  tung nach     Fig.   <B>5.</B>  



  Die Prüfung der-     Kennwiderstände    findet  bei der Schaltung nach     Fig.   <B>6</B> auf eine Weise  statt, die der nach     Fig.    4 entspricht. Die  Anode der Röhre B3     ist    mit dem     Sehaltarin     des     Registermarkierungssehalters        JIS    verbun  den. Die     Registermarkierungswiderstände   <I>R.</I>  sind einerseits an die Kontakte des     Markie-          rungssehalters    angeschlossen, anderseits über  den Punkt<B>9</B> gemeinsam über den Widerstand       R20    mit der Spannungsquelle V2 verbunden.

    Der Zweck des Widerstandes     R2()    wird sieh  weiter -unten ergeben. Die Röhre B3 ist vom       Spannun.-Steiler    R5, R6 überbrückt. Die Ge  samtwiderstände der Spannungsteiler     Rg,   <I>RIO</I>  und R5, R6 sind vorzugsweise hoch im Ver  hältnis zu den höchsten 'Werten der Reihen  schaltung eines der Widerstände     Rm    und des  Widerstandes     R20,    so     dass    nahezu der gleiche  Strom einen Markierungswiderstand R und  einen     Kenn-widerstand.    R.,     durehiliesst.     



  Die     Spannungsvergleiehvorriehtung        N-W     vergleicht die Spannung des Punkte<B>5</B> auf  dem Spannungsteiler R5, R6 mit dem festen  Potential V3. Diese Vorrichtung reagiert,  wenn beim Erreichen eines     erwünsehten    Aus  ganges das Potential des Punktes<B>5</B> in einem  bestimmten Verhältnis zum Potential V3 zu  stehen kommt, z. B. ihm gleich wird.  



  Der Punkt<B>5</B> ist weiter derart gewählt,       dass    das Potential dieses Punktes unabhängig  von dem die Röhre<B>5</B>     durehiliessenden    Strom  ist, wenn der     Sehaltarm    des Schalters     K    mit  dem Markierungskontakt eines erwünschten  Ausganges in Berührung ist, das heisst es       muss    erfüllt sein die Beziehung  
EMI0009.0030     
    wenn R und R., einander     zageordnete    Werte  des     31arkierungswiderstandes    und des Kenn  widerstandes darstellen.  



  Das Potential V3     MUss    gleich  
EMI0009.0034     
    sein, wenn bei richtiger Einstellung des Schal  ters     Ei    V3 gleich dem Potential des Punktes  <B>5</B> ist.  



       Fig.   <B>6</B> veranschaulicht weiter eine Mass  nahme, die gegebenenfalls auch in Vereini  gung mit den Schaltungen nach den     Fig.   <B>5,</B>  <B>7</B> und<B>8</B> durchgeführt werden könnte. Diese  Massnahme beabsichtigt, die Störwirkung  etwaiger     Ableitwiderstände    (R, in     Fig.   <B>1)</B>  des Prüfleiters     naeh    Erde ganz auf den Wert  Null herabzumindern, indem die Kathoden  leitung der Röhre B3 in leitender Lage aufs  vollkommenste auf     Erdpotential    gehalten wird.  



  Zu diesem Zweck enthält die Schaltung  die Röhre B5, bei der eine Steuerelektrode  an den Punkt<B>10</B> des zwischen dem Punkt<B>9</B>  und der Spannungsquelle     V4    eingeschalteten       Spannungsteilers    R15, R16 angeschlossen ist.  Die Anode der Röhre B5 wird über Wider  stand R17 gespeist. Das Steuergitter der  Röhre B3 ist weiter Über     Gleiehrichter        gl     mit dem     Anzapfpunkt    12 auf dem zwischen  der Anode der Röhre B5 und     V4        eingesehal-          teten    Spannungsteiler     Rls,        R,9    verbunden.  



  Der     Gleiehriehter        gl    ist nicht leitend in  der Ruhelage der Schaltung und wird leitend,  ,sobald die Schaltung in die zweite elektrische  Lage übergeht, das heisst in die Lage, in der  die Röhre B3 leitend ist.  



  Wird der Wert des im Kathodenkreis ent  haltenen Widerstandes     R"    herabgemindert, so  steigt der die Prüfleitung und den Wider  stand     R20        durehiliessende    Strom. Infolge  dessen sinkt das Potential des Punktes<B>10</B>  herab und das Potential des Punktes 12  und des Steuergitters der Röhre B3 steigt an.  Wenn das Steuergitter der Röhre     B3    ein  festes Potential hätte, würde bei einer Herab  minderung des Kathodenwiderstandes das  Potential der Kathode der Röhre     B3    herab  sinken.

   Die     Rüekkoppluing    auf das Gitter  der Röhre B3 ist nun derart eingestellt,     dass     die Abnahme des Kathodenpotentials gerade  vom     Einfluss    des Anstieges des Potentials  des Steuergitters behoben wird. Der (Diffe  rential) -Ei     ingangswiderstand    der     Prüfsehal-          tung    ist dann gerade null, das heisst eine  Änderung des die Schaltung durchfliessenden      Stromes hat keine Änderung des Potentials  im Punkt<B>1</B>     zür    Folge.

   Eine Berechnung  zeigt,     dass    unter diesen Bedingungen die von  den Röhren     B3    und B5 gebildete regenerative  Schaltung beim Fehlen eines Widerstandes im  Kathodenkreis der Röhre B3, z. B. bei un  mittelbarer Verbindung des Punktes<B>1</B> mit  Erde, auf den Rand des     Selbstsehwingens     eingestellt sein     muss.     



  Beim Vorhandensein eines Kennwiderstan  des in der Kathodenleitung ist die Schaltung  dann naturgemäss stabil.  



  Der Punkt 12 ist weiter derart gewählt,       dass    die Kathode der Röhre     Bs    Erdpotential  hat.  



  Die mit dem Prüfleiter (Punkt<B>1)</B> zusam  menhängende     Bedrahtungskapazität   <B>C</B> bildet,  einen Störfaktor für den Fall,     dass    Kenn  widerstände besonders schnell nacheinander  geprüft werden sollen, so z. B. bei schnell  umlaufenden Wählern. Diese Kapazität kann  einen verhältnismässig hohen Wert (z. B. von  der Grössenordnung 104     pF)    annehmen, wenn  sich die Prüfung über Schalter in einer An  zahl vorangehender     kaskadengeschalteterWähl-          stufen    vollzieht., weil die Markierungsmultipel  dieser Schalter mit der Prüfleitung verbunden  bleiben.  



  Die Kapazität verzögert den     übergang    des       Triggers    von der ersten elektrischen Lage in  die zweite. In dem     Augenbliek,    in dem die  Röhre     B3    leitend wird, hat der Punkt<B>1</B> ein  negatives Potential und die Kapazität<B>C</B> ist  also negativ aufgeladen. Dadurch,     dass    die  Röhre     Bp,    leitend wird, wird<B>C</B> über die  Entladungsbahn der Röhre     B.-    und die Wider  stände R", und     R20    entladen. Das Vorhanden  sein der verhältnismässig hohen Widerstände  in diesem Kreis begrenzt die     Entladungs-          3tromstärke.     



       Mö    Einerseits ergibt sieh infolgedessen die       gliehkeit,        dass    der Vorgang sich so langsam  vollzieht,     dass    die     Vergleichsvorriehtung   <I>NW</I>       Tehlerhaft    anspricht, während es anderseits  möglich bleibt,     dass    eine gleichzeitige Prüfung  durch zwei Prüfschaltungen mit fehlerhaftem  Ergebnis stattfindet. Weiter wird die für die    Spannungsprüfung     dureh    die     Vorriehtung          NW    verbleibende Zeit abgekürzt.  



       Fig.   <B>7</B> stellt eine Schaltung dar, mittels  welcher der     Störeinfluss    der Kapazität<B>C</B>  wesentlich herabgemindert werden kann.  



  Die     Triggerschaltung    ist dabei auf ähn  liche Weise eingerichtet wie bei den Schal  tungen nach den     Fig.   <B>5</B> und.<B>6.</B> Die Röhre B3  ist jedoch mit einem     Sehirmgitter    versehen.  Der Anodenkreis der Röhre B3 enthält den  Widerstand R7. Im übrigen sind die Steuer  gitter der Röhren     B3    und B4 auf ähnliche  Weise unter Zuhilfenahme von     Spannungs-          teilern        R,1,    R12 und     Rg,        Rlo    mit der Anode  -der wandern Röhre gekoppelt, wie bei der  Schaltung nach     Fig.   <B>6.</B>  



  Die Schaltung enthält weiter noch die  Hilfsröhre B6, die, ähnlich wie die Röhre B3,  als     Sehirmgitterröhre    ausgebildet ist. Die  Kathode K6, das     Steuergitter   <B>961</B> Und das       Sehirmgitter   <B>962</B> der Röhre B6 sind mit der  Kathode K3, dem Steuergitter     (131        bzw.    dem  Schirmgitter<B>g32</B> der Röhre     Bs    verbunden.  



  Die Anode der Röhre B6 ist mit Erde ver  bunden.  



  Die Entladungsbahnen zwischen Kathode  und     Sehirmgitter    der Röhren     B.,    und B6  sind parallel zueinander in den eigentlichen  Prüfkreis eingeschaltet, das heisst, wie sieh  weiter unten ergeben wird,     durehfliesst    wäh  rend der Prüfung, nahezu der ganze Prüf  strom diese Schaltbahnen.  



  Zwischen den Kathoden und den Schirm  gittern ist der Spannungsteiler R5, R6 ein  geschaltet. Die     Spannungsvergleiehvorriehtung          NTV    vergleicht, ähnlich wie bei der Schaltung  nach     Fig.   <B>6,</B> das Potential des Punktes<B>5</B> auf  diesem     Spannungsteiler    mit dem festen Poten  tial     Vs    des     Spannungsteilers    R3,     R.4.    Die       Sehirmgitter    sind weiter über einen durch die       Markierungssehalter   <B>IHM</B>     eingesehalteten        Ver-          gleiellswiderstand    R.

   mit dem     SpeisepLinkt          V2    verbunden. Zwischen den Kathoden der  Röhren     B?,    und B6 ist der W     iderstand    R, ein  geschaltet, dessen Zweck dem des entsprechen  den Widerstandes bei der Schaltung nach       Fig.    4 entspricht,      Während der Prüfung eines Kennwider  standes R_, hat der Punkt<B>1</B> annähernd     Erd-          potential    und die Kapazität<B>C</B> des Prüfleiters  ist also ungeladen.

   Beim Übergang des     Prüf-          5    armes des Schalters K, auf den folgenden  Markierungskontakt wird die Prüfleitung  auf kurze Zeit unterbrochen, wodurch die  Röhren     B3    Und B6 gesperrt werden und B4  leitend wird, so     dass    die     Triggersehaltung        Bs,          B4    in die erste elektrische Lage übergeht.  



  Nachdem der Prüfarm des Schalters K,  mit dem folgenden     Marklerungskontakt    in       Berühung    gekommen ist, wird die Kapazität  über den eingeschalteten     Kennwiderstand        R_,     negativ aufgeladen, bis der Punkt<B>1</B> ein     sol-          ehes    Potential in     bezug    auf das Steuergitter  <B>931</B> der Röhre     B3    hat,     dass    die Röhren B,9  und B6 leitend werden.

   Infolge des Span  nungsabfalles der Anode der Röhre B3 wird  die Röhre     B4    gesperrt und das Potential der  Steuergitter der Röhren B3 und B6 wird auf  annähernd     Erdpotential    erhöht, das heisst  auf einen Wert, der stark positiv in     bezug        auf     das der Kathoden ist.  



  Die Röhren B3 und B6 werden also von  einem starken Strom     durchilossen,    der die  Kapazität<B>C</B> schnell entlädt.  



  Der grössere Teil dieses Stromes fliesst  während dieser Periode über die Anode der  Röhre B6, da die Ströme über den Anoden  kreis der Röhre Bi Und über die Schirmgitter  der Röhren B3 und B6 von den in den Speise  kreisen enthaltenen Widerständen R7     bzw.    R  begrenzt werden.  



  Nachdem das Potential des Punktes     1-          sich    auf annähernd Erdpotential gesteigert  hat, sinkt der Strom -über die Anode der  Röhre B6 auf Null herab, da das Potential  der Anode niedriger wird als das der  Kathode. Das Potential des Punktes<B>1</B> steigert  sieh darauf noch in geringem Masse, bis der  Endwert erreicht ist.  



  Nahezu der ganze den Kennwiderstand R,       durehfliessende    Prüfstrom fliesst nunmehr  über die Schirmgitter der Röhren B3 und B6.  Der im Anodenkreis der Röhre B3 enthaltene  Widerstand R7 hat einen so hohen Wert,     dass     das Potential der Anode nur etwas über das    Kathodenpotential hinausgeht. Der über  diesen Widerstand fliessende Strom ist also  besonders gering Lind ausserdem praktisch un  abhängig von dem eingeschalteten Kennwider  stand R., (das Potential der Kathoden der  Röhren B3 und B6     sehwankt        mir    wenig),  so     dass    dieser Strom von dem über den  Widerstand R, fliessenden Strom     ausgegliellen     werden kann.  



  Die Schaltelemente werden weiter derart  bemessen,     dass,    wie bereits an Hand der     Fig.    4  auseinandergesetzt wurde, in der ersten     elek-,          trisehen    Lage der     Triggersehaltung    infolge  der am     Spannungsteiler    R,5,     R6    und Wider  stand R, auftretenden     Spannungsteiluing,    das  Potential des Punktes<B>1.</B> praktisch gleich dem  Potential des Punktes<B>1</B> während der Prüfung  ist, so     dass    die Prüfschaltung nicht von Strom       durehilossen    werden wird, wenn sie mit dem       Mehrfaehpunkt    verbunden wird,

   der einem  Kennwiderstand     zuigeordnet    ist, der in diesem  Augenblick gerade von einer andern Schal  tung geprüft wird.  



  Der Widerstand R, hat noch einen andern  Vorteil, da, wenn der Widerstand wegfallen  würde, in der ersten elektrischen Lage des       Triggers    das Potential des Punktes<B>1</B> sieh bis  auf T-2 steigern würde. Nachdem der Prüf  arm einen Markierungskontakt getroffen hat,  würde es bedeutend länger dauern, bevor die  Kapazität<B>C</B> sieh auf einen derart negativen  Wert aufgeladen hätte,     dass    die Röhre B3<B>E</B>  leitend würde.  



       Fil-.   <B>8</B> stellt eine     Sehaltuno,        zur        numeri-          sehen    Einstellung eines     Wählschalters,    z. B.

    eines Endwählers, dar, die es ermöglicht, in  eine bestehende     Spreehverbindung        ein7uschal-   <B>8</B>       ten,    das heisst die Grösse eines Kennwider  standes eines besetzten     Ausganges    zu prüfen,  wobei die     Beset7tmarkierung    demselben Mar  kierungskontakt gegeben wird, wie die     nume-          risehe        Widerstandsmarkieruno,   <B>9</B>  Das Steuergitter der Röhre B3 ist hier  über einen     Gleiehriehter   <B>g2</B> mit dem     Anzapf-          punkt   <B>7</B> des Spannungsteilers     R,1,    R12  verbunden.

   Anderseits ist das Steuergitter  in der Lage<B>S,</B> des Schalters<B>S</B> über den<B>9:</B>  Widerstand     Rja        mit    der Spannungsquelle<B>V5</B>      -Lind in der Lage<B><U>S.</U></B> des Schalters<B>S</B> über den  Widerstand     RI3    mit der     Spannungsquelle          Vr,    verbunden. Die Kopplung des     Ste-Liergit-          ters    mit den Punkten<B>7</B> und<B>13</B> ist derart,       dass    das Steuergitter das höchste der Poten  tiale dieser Punkte annimmt. Geht z.

   B. das  Potential des Punktes<B>7</B> über das des Punk  tes<B>13</B> hinaus, so ist der Gleichrichter leitend  und bildet einen niedrigen Widerstand gegen  über     RI##.    Ist umgekehrt das Potential des  Punktes<B>7</B> niedriger als das des Punktes<B>1-3,</B>  so bildet der     Gleiehriehter    einen hohen Wi  derstand gegenüber     Rlg.    Derselbe     Zwech:    wird  erreicht., wenn der     Gleichriehter        g?    und der  Widerstand     Rl?,    gegeneinander ausgetauscht  werden.  



  Das Potential der Spannungsquelle<B>V5</B>  ist z. B. -40 V und das Potential der Span  nungsquelle<B>V6</B> gleich -20 V. In der Lage  für die Schaltung, in der die Röhre B4     le'-          tend    ist, ist das Potential des Punktes<B>7</B>  -40 V. In der Ruhelage ist also das Poten  tial des Steuergitters der Röhre     B?,    durch das  des Punktes<B>13</B> bedingt. Der     CTleichrichter    94,  der zwischen Punkt<B>7</B> und Erde eingeschaltet  ist, ist in dieser Lage gesperrt. Der Schalter       Ssteht    normal in der Lage     Sl.     



  Trifft der Prüfarm     OA,    einen Markie  rungskontakt eines freien Ausganges, so wird  auf die vorstehend beschriebene Weise die  Röhre     Bs    leitend und die Röhre B4 gesperrt.  Der     Gleiehrichter    92 wird jetzt leitend und  das Potential des Steuergitters der Röhre     Bs     ist durch das des Punktes<B>7</B> bedingt. Das  <B>5</B> Potential des Punktes<B>7</B> steigert sich derart,       dass    der Gleichrichter     g,1    auch leitend wird.

    Das Potential des Steuergitters der Röhre     Bs     wird also gleich Erdpotential und wird also  nicht durch etwaige Divergenzen in den     Wer-          ten    der Widerstände     Rg,        R,1,        RI2    oder  durch Änderungen der Potentiale der Span  nungsquelle V2 oder V4     beeinflusst.     



  Die     Spannungsvergleichvorrichtung        NTV     vergleicht die Potentiale des Punktes<B>3</B> im  Prüfkreis und des Punktes 2 im Vergleichs  kreis<I>R14, R.,</I> Sobald ein gewünschter Aus  gang getroffen wird, spricht die     Vorrieh-          tung   <I>NW</I> an. Es wird     nun    angenommen,     dass       eine Sprechverbindung besteht, die sieh über  den Ausgang     TT,    des Schalters     K.    erstreckt.

    Der Markierungsmultipel     _II,    dieses Aus  ganges ist dann über Markierungskontakt und  Prüfarm     0A2    des Schalters     K.,    den     Gleieh-          riehter   <B>93</B> und den geschlossenen Kontakt 2  eines nicht dargestellten Relais mit der Span  nungsquelle<B>V7</B> verbunden, deren Potential  B.<B>-25</B> V beträgt.  



  Erreichte der Prüfarm<I>0.11</I> des Schalters       K,    diesen Ausgang, so würde die Röhre B3  nicht leitend werden, weil das Steuergitter  ein Potential hat, das um<B>15</B> V niedriger ist  als das Potential der Kathode. Der Schalter  bewegt sich also weiter.  



       Wünseht    die     Telephonistin    in die beste  hende Verbindung einzuschalten, so legt sie  den Schalter<B>S</B> in die Lage<B>S2</B> um, wodurch  das     Steueroitter    der Röhre     B?,    ein Potential.  -20 V annimmt. Der Schwellenwert des       Triggers    wird auf diese     )Veise    erniedrigt.  Wenn nun der Prüfarm     OA1    den besetzten  Ausgang erreicht, ist das Potential des Steuer  gitters der Röhre B3 höher als das der  Kathode, die Röhre     B?,    wird leitend und der       Trigger    geht in die zweite elektrische, stabile  Lage über.  



  Das Potential der Kathode der Röhre B3  steigert sich dabei bis etwas über Erdpotential,  so     dass    der     Gleiehriehter        g.-    gesperrt wird  und der     Besetztmarkierungskreis    des Schal  ters     K.    keine Belastung am     Markierungs-          multipel    311 bildet. Die Prüfung des Kenn  widerstandes R,1 vollzieht sich also weiter wie  bei einem     niehtbesetzten    Ausgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung für selbsttätige Sig alsystenie nn zur Selektivprüfung des Wertes von Kenn widerständen, die einerseits mit einem Punkt ersten Potentials, anderseits mit einem indivi duellen Mehrlaehpunkt verbunden sind, der während der Prüfung mit der Prüfsehaltung verbunden wird und der gleichzeitig einer Anzahl von Prüfschaltunglen zugänglich ist,
    und wobei die Prüfung eines Kennwiderstan- de unter Zuhilfenahme eines über den zu prüfenden Widerstand und den Mehrfach- punkt fliessenden Gleiehstromes erfolgt, da durch gekennzeichnet, dass die Prüfsehaltung einen elektronischen Trigger enthält, der sieh in zwei verschiedenen elektrischen, stabilen Lagen befinden kann und der mit mindestens einer Entlaclun,-sröhre ausgerüstet ist, die in der ersten elektrischen Lage gesperrt und in der zweiten elektrischen Lage leitend ist und deren Entladungsbahn während,
    der Prü fung im Prüfkreis zwischen dem Mehrfach punkt und einem Punkt zweiten Potentials eingeschaltet ist, wobei der Trigger vor der Prüfung in die erste elektrische Lage ge- braeht wird und in dieser Lage bleibt, wenn im Mehrfaehpunkt ein Potential vorgefunden wird, dessen Unterschied mit dem zweiten.
    Potential kleiner als ein vorgegebener Sehwel- lenwert ist, die Entladungsröbre jedoch leitend wird, wenn am Mehrfaehpunkt ein Potential vorgefunden wird, dessen Unterschied mit dem zweiten Potential grösser als der genannte Sehwellenwert ist, wobei der Trigger in die zweite elektrische Lage übergeht und ein sol cher Prüfstrom den zu prüfenden Kennwider stand durelifliesst,
    dass der Unterschied zwi- sehen dein Potential des Mehrfachpunktes und dem zweiten Potential auf einen Wert heruntei-o-ebraeht wird, der kleiner als der genannte Sehwellenwert ist.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Schaltun<B>'g</B> nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass iii der zweiten elektrischen Lage des Triggers das Potential des Mehrfachpunktes wenigstens nahezu gleich dem Erdpotential ist, zumindest während der Prüfun- eines erwünsehten Kennwiderstan- des. 2.
    Sehaltung nach Patentansprueh, da.- durch gekennzeichnet, dass in den Prülkreis eine Entladungsbahn einer ersten Vakuum- entladun-Sröhre eingefügt ist, deren Kathode n zn während der Prüfun- mit dem dem zu prü fenden Widerstand zugeordneten Mehrfach punkt verbunden ist und bei der eine Steuer elektrode galvaniseh mit einem Punkt eines Ausgangskreises einer zweiten Entladungs röhre gekoppelt ist,
    bei der eine Ste-Lierelek- trode galvanisch mit einem Punkt eines Aus- (Y gangskreises der ersten Entladungsröhre der art gekoppelt ist, dass, wenn die erste Röhre oTsperrt, die zweite Röhre leitend ist und umgekehrt.
    <B>3.</B> Schaltung nach Unteransprueh 2, da durch gekennzeichnet, dass die erste Entla dungsröhre mit einem Schirmgitter ausge rüstet ist und die Kathode, die Steuerelek trode und das Sehirmgitter dieser Röhre mit entsprechenden Elektroden einer dritten Röhre verbunden sind, wobei die Anode der dritten Röhre mit einem Punkt solchen Po tentials verbunden ist, dass während des Überganges des Triggers von der ersten in die zweite elektrische Lage die Anode dieser Röhre stromführend ist, dass jedoch in der zweiten elektrischen Lage des Triggers der ganze Emissionsstrom dem Schirmgitter zu fliesst,
    wobei die zwischen Sehirmgitter und Kathode gebildeten Entladungsbahnen der ersten und der dritten Röhre gegenseitig parallel in den Prüfkreis eingefügt sind und die Anode der ersten Röhre über einen so hohen Widerstand geführt wird, dass in der zweiten elektrischen Lage des Triggers der Strom über die Anode der ersten Röhre gegenüber dem den Prüfkreis durehfliessen-, den Strom niedrig ist. 4.
    Schaltung nach Unteranspruch 2, da# durch gekennzeichnet" dass die Steuerelektrode der ersten Entladungsröhre mit einem Punkt konstanten Potentials über einen Gleiehrieh-i ter gekoppelt ist, der leitend ist, wenn die zweite Röhre gesperrt ist.
    <B>5.</B> Schaltung nach Unteransprueh 2, da durch gekennzeichnet, !dass eine Steuerelek trode einer weiteren Entladungsröhre mit i einem Punkt eines Ausgangskreises der ersten Röhre und eine Steuerelektrode der ersten Entladungsröhre über einen Gleiehriehter mit einem Punkt eines Ausgangskreises der weiteren Entladungsröhre gekoppelt ist, wobei ,der Mehrfaehpunkt, wenn die erste Röhre leitend ist, zumindest nahezu Erdpotential hat und die Rüekkopplung derart eingestellt ist, dass, wenn die erste Röhre leitend ist, die Impedanz der Prüfvorriehtung zumindest nahezu gleich null ist.
    <B>6.</B> Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in den Prüf kreis eingefügte Entladungsröhre als gasge füllte Röhre ausgebildet ist, die eine solche Zünd- und Brennspannung hat, dass die Röhre nur zündet, wenn keine andere Prüf vorrichtung bewirkt, dass der zu prüfende Widerstand von einem Prüfstrom durchflos sen wird.
    <B>7.</B> Schaltung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet<B>'</B> dass Mittel zur Prü fung des die in den Prülkreis eingefügte(ii) Eiltladungsbahn oder Entladungsbahnen durehfliessenden Stromes vorgesehen sind.
    <B>8.</B> Schaltung nach Patentanspruch, da durch -ekeiinzeichnet, dass das vom Mehr- Iaehpunkt abgewendete Ende der Entla dungsbahn der in den Prüfkreis eingefügten EntladLingsröhre über einen Widerstand mit dem Punkt zweiten Potentials verbunden ist und Mittel zur Prüfung des Potentials eines Punktes dieses Widerstandes vorgesehen sind.
    <B>9.</B> Schaltung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeiehnet, dass in Reihe mit der in den Prüfkreis eingefügten Entladungs röhre ein gleichbleibender Widerstand einge schaltet ist und Mittel zur Prüfuing des Po tentials des Mehrfachpunktes vorgesehen sind.
    <B>10.</B> Schaltun,- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, durch die das vom Mehrfachpunkt ab gewendete Ende der Entladungbahn der in den Prüfkreis eingefügten Entladungsröhre mit dem zweiten Punkt konstanten Potentials über einen Vergleiehswiderstand verbunden wird, dessen Wert zu dein Wert des erwünsch ten Kennwiderstandes in einem bestimmten festen Verhältnis steht und -wobei die Ent ladungsröhre von einem Spannungsteiler überbrüe'kt ist,
    dessen Widerstandswert hoch ist gegenüber dem der zu prüfenden Wider- ei stände und Mittel vorhanden sind, durch. welche die Spannung eines Anzapfpunktes des Spannungsteilers geprüft wird, der den Spannungsteiler in dem bestimmten Verhältnis und in der Reihenfolge des Vergleichswider standes und des erw-iinsehten Kenuwiderstan- des unterteilt.
    <B>11.</B> Schaltung nach-Unteranspruch <B>10,</B> da durch gekermzeichnet, dass das mit dem Mehr- iaehpunkt zu verbindende Ende des Span- nungsteilers über einen Widerstand mit einem Punkt konstanten Potentials verbunden ist und dieser Widerstand einen solchen Wert hat, dass in der ersten elektrischen Lage des Triggers der den Widerstand durehlliessende Strom zumindest nahezu gleich dem den Spannungsteiler durehfliessenden Strom ist,
    wenn dem erwähnten Ende ein Potential erteilt wird, das gleich dem Potential des Mehrlachpunktes während der Prüfung eines erwünschten Kennwiderstandes ist. 12. Schaltung nach Patentanspruch, zur numerischen Einstellung eines Schalters, da durch gekennzeichnet, dass ein Ausgang eines Selialters besetzt markiert wird, indem der Markierungsmultipel dieses Ausganges, der über einen numerischen Kennwiderstand mit dem Punkt ersten Potentials verbunden ist, über einen Gleichrichter mit einem weiteren Punkt solchen Potentials verbunden wird,
    dass der Unterschied zwischen diesem Potential kleiner ist als der vorgegebene Sehwellenwert des Triggers, jedoch grösser ist als der Unter schied zwischen dem zweiten Potential und dem Potential des Alarkierungsmultipels in der zweiten elektrischen Lage des Triggers, und dass weiter Mittel vorhanden sind, durch die in der ersten elektrischen Lage des Trig- gers ein solches Potential einer Steuerelek trode der in den Prüfkreis eingefügten Ent ladungsröhre zugeführt wird,
    dass der Schwel lenwert des Triggers auf einen Wert herab gesetzt wird, der kleiner ist als der Unter schied zwischen dem zweiten Potential und dem Potential des weiteren Punktes.
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