CH285312A - Einrichtung zur Halterung mindestens eines elektrischen Schaltelementes auf einer Grundplatte. - Google Patents

Einrichtung zur Halterung mindestens eines elektrischen Schaltelementes auf einer Grundplatte.

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CH285312A
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Ferrotechnik A G
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Ferrotechnik A G
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/02Arrangements of circuit components or wiring on supporting structure
    • H05K7/12Resilient or clamping means for holding component to structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mounting Components In General For Electric Apparatus (AREA)

Description


  Einrichtung zur Halterung mindestens eines elektrischen Schaltelementes  <B>auf einer Grundplatte.</B>    Bei Geräten der Hochfrequenz- und Nach  richtentechnik wird eine grosse Zahl von  Schaltelementen, wie Kondensatoren, Wider  stände, Drosseln, Spulen, Gleichrichter und  dergleichen dichtgedrängt auf einer Grund  platte befestigt, und die Verbindungsleitun  gen werden vorwiegend unterhalb der Grund  platte geführt. Dieser Raum oberhalb und un  terhalb der Grundplatte ist eng begrenzt. Fer  ner ist es wichtig, die Schaltelemente so auszu  führen, dass sie einen einfachen und schnellen  Ein- und Ausbau     gestatten    und die Befesti  gungsorgane für die Anschlüsse kein Hinder  nis bieten.  



  Es ist eine zentrale     Befestigungsanordnung     bekannt, bei 'der die Schaltelemente an der  Grundplatte durch eine Mutter von der Unter  seite verschraubt werden. Diese Ausführung  erfordert verhältnismässig viel Aufwand für  die Herstellung und Montage.  



  Es ist ferner bekannt, die Schaltelemente  mit     Befestigungslappen    auszurüsten und die  Lappen an der Unterseite umzubiegen oder zu  verdrehen. Aber auch diese Ausführung ist bei  den engen Raumverhältnissen umständlich  und schwierig.  



  Die Erfindung ermöglicht eine Verbesse  rung dieses Zusammenbaues und betrifft eine  Einrichtung zur     IIalterung    mindestens eines  elektrischen Schaltelementes auf einer Grund  platte, insbesondere zur Halterung von Kon  densatoren, Widerständen, Spulen, Gleichrich-         tern    und dergleichen am Chassis von Radio  geräten, welche Einrichtung sich dadurch aus  zeichnet, dass die Schaltelemente mit federn  den Organen ausgerüstet sind und dass diese  in wenigstens einem Ausschnitt der Grund  platte federnd anliegen und diese     di-irchgr    ei  len.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung für Elektrolytkondensa  toren dargestellt.  



  Die     Fig.1    zeigt einen Kondensator 2, an  dessen unterem     Becherrand    eine Scheibe aus  Federstahl mit drei vorstehenden Federn 3  eingebördelt, ist. Diese drei Federn greifen in  drei Schlitze 6 der Grundplatte 1 ein. Bei der  Montage braucht der     Kondensator        \?    lediglich  verdreht zu werden, um fest mit der Platte 1  verbunden zu sein. Die Figur zeigt weiter die       Herausführung    des einen Polanschlusses mit  tels einer Litze 1. Der andere     Polanschluss    5 ist.  wie der Federring     miteingebördelt.     



  Die Ausführung nach     Fig.1    kann nach       Fig.7    noch dadurch verbessert werden, dass  die Oberfläche der Platte 1 in der Umgebung  der     Durehtrittsöffnungen    für die     Halterungs-          t.eile    der Schaltelemente oder nur an den An  griffsstellen der Federn geriffelt ist. Diese  Riffelungen sind in     Fig.7    mit 8 bezeichnet.  Auf diese Weise wird die Halterung der  Schaltelemente 2 an der Platte 1 noch verbes  sert. Es können ferner zu den durch die     Chas-          sisöffnung    bzw.

   Schlitze hindurchtretenden      Federn 3 noch weitere federnde Organe 7 vor  gesehen werden, die auf der Plattenoberseite  anliegen und als Gegenfeder die     Anpressung     der     Schaltelementfedern    3 an die Platte 1 un  terstützen. Diese Gegenfedern können in die  Riffelungen 8 des Chassis eingreifen.  



  Die     Fig.    2 zeigt einen Kondensator, bei dem  die Halterung in der Platte 1 durch fünf nach  aussen gebogene     Stahlfedern.    23     erfolgt.    Die  Montage erfolgt lediglich durch Einsetzen des       Kondensators    mit leichtem Druck in die Öff  nung 6, und der     Kondensator    2 liegt fest. Die  nach aussen gebogenen Federn pressen sieh  gegen den Rand der     Chassisöffnung    und si  chern den Kondensator in seiner Lage. Bei die  sem     Ausführungsbeispiel    sind die Anschlüsse  in Form zweier     Litzendrähte    4 aus dem Becher  b     erausgeführt.     



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    3 sind sechs  an den Enden spitz auslaufende Federn 33       verwendet,    und bei der nach     Fig.    5 sind die  Federn 53 mit nach innen eingerollten Enden  versehen, wodurch gegenüber den nach     Fig.    2  dargestellten Federn mit nach aussen eingeroll  ten Federenden ein leichteres Herausheben  des     Kondensators    ermöglicht wird.  



  Während in den bisher beschriebenen Aus  führungen die Federn mit von der     gestreckten     Form allmählich verlaufenden Abweichungen,  das heisst gerundet, ausgeführt sind, weisen  die Federn nach     Fig.4    und 6 scharfwinklige       Abbiegungen    auf. In     Fig.    4 sind die Federn 43       stumpfwinklig    und in     Fig.    6 die Federn 63  rechtwinklig abgebogen. Es ist leicht einzu  sehen, dass die Federn nach diesen Ausfüh  rungsbeispielen bei entsprechender Steigung  an den Eingriffsstellen in der Öffnung 6 auch  bei gewissen Unterschieden in der Stärke der  Platte 1 und in der Grösse der Öffnungen noch  einen guten Sitz der Schaltelemente gewähr  leisten.  



  In     Fig.    8 ist. ein Kondensator mit. den fe  dernden     Haltei-Lingsteilen    in isolierter Anord  nung dargestellt, und die einzelnen Einbau  teile für diese isolierte Anordnung sind in den  weiteren Figuren gesondert dargetan. Das  oben offene     Kondensatorgehäuse    10 wird  durch zwei Isolierscheiben 12 und 19 abge-    deckt, zwischen denen die metallischen     Hal-          terungsteile    14 eingeklemmt sind. Die Feder  teile 14 können     zweckmässig    aus einem Stück  hergestellt werden und werden von der Rück  seite der Isolierscheibe 12 in entsprechende  Aussparungen eingesetzt, so dass sie mit einem  ebenen Teil an der     Rüekseite    der Scheibe 12  anliegen.

   Dagegen legt sieh die     Isolierseheibe     19. Diese isolierten Teile sind     dann        zwisehen     einer Sicke     10a    im Gehäuse und dem obern  eingerollten Rand 10b desselben festgelegt.  Die Zuführungen 15 und 16 sind als einfache  Streifen ausgebildet. und durch Schlitze in der  Scheibe 19 und durch eine     Mittenöffnung    der  Scheibe 12 innerhalb des kranzförmigen Fe  derteils 14 aus dem     Kondensator    herausge  führt. Die Kathode ist mit einem     Ansehluss-          teil    17 am     Becherrand    muteingerollt, ebenso  der äussere     Kathodenanschlussstreifen    16.  



       Fig.    9 zeigt die isolierte Scheibe 12, deren  Mitte     sternförmig    ausgearbeitet ist, um dein  Federteil einen sicheren Halt zu geben.     Fig.    10  stellt die     Isolierseheibe    19 dar, durch deren  Löcher die beiden     Zufühitnigen    15 und 16 ans  dem Kondensator herausgeführt sind. Die Zu  führung 16 ist zur Erzielung einer gut leiten  den Verbindung mit dem Gehäuse durch die  Aussparung 20 am Rande der beiden     Isolier-          scheiben    hindurchgeführt und am.     obern    Ge  häuserand muteingerollt.     Fig.11    und 12 zei  gen nochmals die Zuführung 16 für sieh.

    F     ig.    13 und 14 zeigen eine     et-#fias    geänderte       Aiisführimgsform    derselben.  



  Die     Fig.    15 bis 17 zeigen die     Halterangs-          teile    als einfache Laschen 21. Die     Isolier-          scheibe    22 weist     lediglieh    drei Aussparungen  auf, durch die die Laschen     hindurehgeführt     sind, während ein abgewinkelter Teil dieser       Lasehen    auf der     Rüekseite    der Scheibe anliegt  und durch die Scheibe     '?4    festgelegt. ist.. Die  Isolierscheibe 24 hat nur ein Loch in der     Mitte     zur     DurehfühiLing    der     Ansehlussdrähte    26  und 28.

   Während für die     Ausführung        naeh     den     Fig.    9 und 15 zur Isolierung des     Konden-          satorgehäuses    vom Chassis noch eine     Isolier-          scheibe    ähnlich     Fig.    18     erforderlich    ist, zeigen  die     Fig.19    und 20 eine Anordnung, bei der  eine zusätzliche     Isolierseheibe    nicht mehr be-           nötigt    wird.

   In diesem Fall ist. in den Becher  10 ein Isolierstück 25 eingelegt, in welches die  metallischen     Halterungsteile    27     eingepresst     oder eingespritzt sind. Die Isolierscheibe 25  hat einen über, das Gehäuse vorstehenden Rand,  durch den das Gehäuse nach dem Einsetzen  des Schaltelementes im Abstand von der  Grundplatte gehalten wird. Die Kathode 17  des Wickels liegt wieder am     Becherrand;    an  diesem ist auch ein Draht 29 für den Aussen  anschluss     miteingerollt,    der durch die Rille 30       (Fig.18)    im     Isolierstück    25 geführt ist.  



  Die dargestellten Ausführungsbeispiele las  sen die vielfache Anwendungsmöglichkeit der       Erfinjung    erkennen und verdeutlichen auch  die durch die isolierte Anordnung der metal  lischen     Halterungsteile    sich ergebenden Aus  wirkungen für die Ausbildung und Befesti  gung der     Anschlussleiter.    Während man bisher  meist eine     Anschlussfahne    für den negativen  Pol von aussen an das Gehäuse anlegte oder  dafür einen innern Metallring verwendete,  sind hier Ausführungen in Form einfacher,  schmaler Metallstreifen oder eines Drahtes  vorgesehen.  



  Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung  der Erfindung bezieht sich auf Anordnungen,  bei denen die Schaltelemente isoliert auf der  Grundplatte befestigt werden sollen, das heisst  bei denen das Gehäuse keine elektrisch lei  tende Verbindung mit der Platte haben darf.  Es war bisher in solchen Fällen erforderlich,  an der Befestigungsstelle der Grundplatte iso  lierenden Zwischenstücke anzubringen oder  beispielsweise bei einer bekannten zentralen       Schraubbefestigung    kostspielige     Gewindean-          schlussstücke    aus Isolierstoff zu verwenden. Es  ist offensichtlich, dass bei derartigen Anord  nungen die Montage umständlich und verhält  nismässig teuer ist.  



  Die beschriebenen Anordnungen sind bei       grundsätzlich    gleichem Aufbau sowohl für  eine isolierte Halterung als auch für eine sol  che verwendbar, bei der eine leitende Verbin  dung zwischen den metallischen     Halterungs-          t.eilen    bzw. dem Gehäuse des Schaltelementes  und der Grundplatte gefordert wird. Die  letzte Forderung wird durch das Einsetzen des    Schaltelementes ohne weiteres erfüllt, weil  dann das Gehäuse auf der Grundplatte auf  sitzt.  



  Dadurch, dass die     Halterungsteile    nicht un  mittelbar am Gehäuse des Schaltelementes an  gebracht sind, werden noch weitere Vorteile  erzielt. Die einzelnen federnden     Halterungs-          organe    können nunmehr     aus    einem Stück für  das ganze     Bauelement,    hergestellt werden, und  ihre getrennte Fertigung, unabhängig vom  Gehäuse des Schaltelementes, ist an sich schon  ein Vorteil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Halterung mindestens eines elektrischen Schaltelementes auf einer Grundplatte, insbesondere zur Halterung von Kondensatoren, Widerständen, Spulen, Gleich richtern und dergleichen am Chassis von Ra diogeräten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente mit federnden Organen aus gerüstet sind und dass diese in wenigstens einem Ausschnitt der Grundplatte federnd an liegen und diese durchgreifen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser den die Öff nung der Grundplatte durchgreifenden Feder organen noch weitere federnde Organe vor gesehen sind, die auf der Grundplattenober- seite anliegen und als Gegenfedern die Halte rung der Schalteleemente unterstützen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch -and Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Grundplatte in der Umgebung der Durchtrittsöffnung für die Halterungsteile der Schaltelemente geriffelt ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die federnden Organe allmählich verlaufende Abweichungen von der gestreck ten Form aufweisen und ihre Enden nach innen eingerollt sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden der federnden Or gane nach aussen eingerollt sind. 5. Einrichtung nach Patentanspi2ich und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden der federnden Or gane spitzauslaufend ausgebildet sind.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden der federnden Or gane mindestens einmal scharfwinklig innge- bogen sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei der Montage die Kondensatoren lediglich richtig eingesetzt und verdreht werden müssen, damit. die .fe dernden Organe in die Grundplatte eingreifen können. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die federnden Organe aus dem Material eines Federringes herausgearbeitet sind und der Federring am Gehäuse eingebör- delt ist.
CH285312D 1949-09-16 1950-09-15 Einrichtung zur Halterung mindestens eines elektrischen Schaltelementes auf einer Grundplatte. CH285312A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273636B (de) * 1965-10-09 1968-07-25 Telefunken Patent Anordnung zur Befestigung und Fixierung eines Transistors auf einer gedruckten Schaltungsplatte
DE2609084A1 (de) * 1975-03-07 1976-09-16 Matsushita Electric Ind Co Ltd Hybrides montagegeruest, bestehend aus einer metallplatte mit kunstharz-aufsaetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273636B (de) * 1965-10-09 1968-07-25 Telefunken Patent Anordnung zur Befestigung und Fixierung eines Transistors auf einer gedruckten Schaltungsplatte
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