CH285321A - Gerät zum selbsttätigen Einfüllen abgemessener Materialmengen in Behälter. - Google Patents

Gerät zum selbsttätigen Einfüllen abgemessener Materialmengen in Behälter.

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CH285321A
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Corporation Tec Chromatography
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Technicon Chromatography Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/12Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers movable towards or away from container or wrapper during filling or depositing

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  



  GerÏt zum selbsttätigen Einfüllen abgemessener Materialmengen in BehÏlter.



   Die Erfindung betrifft ein GerÏt zum selbsttätigen Einfüllen abgemessener Mate  rialmengen    in BehÏlter, welches Gerät einen beweglichen Träger besitzt, der die BehÏlter in einer Anzahl Reihen nebeneinander aufnimmt, welche Reihen je auf dem Bewegungsweg eines Punktes des Trägers liegen, welches GerÏt ferner eine Materialzuführungsvorrichtung   fur clie Behälter aufweist,    sowie eine Einrichtung, um den Träger schrittweise derart zu bewegen, dass die BehÏlter   nacheinan-    der an eine Füllstelle gelangen, an der sie von der   Materialzuführungsvorrichtung    eine Materialmenge empfangen, wobei das GerÏt ferner eine   Zeiteinstellvorrichtung    besitzt, welche die Dauer des Stillstehens des Trägers zwischen zwei Bewegungssehritten bestimmt.



   Das erfindungsgemässe GerÏt ist nun dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Ma  terialzuführungsvorrichtung    und einem an der Füllstelle befindlichen BehÏlter ein be  weglicher Materialleiter    angeordnet ist.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes wird nachfolgend an Hand der   beigelegten    Zeichnungen erläutert.



   In der Zeichnung zeigt :
Fig.   1    ein   Sehaubild    des GerÏtes,
Fig. 1A ein Schaubild einer Detailvariante,
Fig. 2 eine Draufsicht des Fusses sowie teilweise einen Sehnitt direkt über dem Fuss des GerÏtes, unter Fortlassung bestimmter Teile zur Vereinfachung der Darstellung und mit   weggebroehenen    Teilen,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie   3-3    von Fig. 2, um 90  im Uhrzeigersinn gedreht,
Fig. 3A einen Sehnitt nach der Linie 3A-3A von Fig. 3, in grösserem Massstab,
Fig.   4    eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 unter Fortlassung bestimmter Teile,
Fig. 5 zum Teil eine Draufsicht und zum Teil einen Schnitt eines einen Teil der Vorrichtung bildenden Mechanismus in einer Arbeitsstellung,
Fig. 6 eine Teilansieht des Mechanismus gemäss Fig.

   5 in einer andern Arbeitsstellung,
Fig. 7 eine Teilansicht des Mechanismus gemäss Fig. 5 in einer weiteren Arbeitsstellung,
Fig.   8    den Mechanismus nach Fig. 5 in der Ruhestellung,
Fig. 9 einen Schnitt naeh der Linie   9-9    von Fig. 4,
Fig. 10 einen Ausschnitt aus Fig.   4    mit anderer Lage einiger Teile,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 von Fig. 5, um   180  gedreht,   
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie   12-12    von Fig. 5,   auch um 180     gedreht, in grösserem Massstab,
Fig. 13 eine Draufsicht auf einen andern Teil des   Gerätemechanismus,   
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie   14-14    in Fig. 13,
Fig. 15 einen Ausschnitt aus Fig. 13 in einer andern Arbeitsstellung, 
Fig.

   16 einen Schnitt nach der Linie 16-16 von Fig. 13, in grösserem Ma¯stab,
Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie 17-17 von Fig. 13,
Fig. 18 einen Schnitt nach der Linie   18-18    von Fig. 13, um   90     im Uhrzeigersinn gedreht, und
Fig. 19 ein Schaltschema der elektrischen Einrichtimgen des Gerätes.



   Die dargestellte Ausführungsform wurde speziell zur Verwendung als   Fraktionssamm-    ler für chromatographisehe Analysen entwikkelt (vgl. z. B. das Werk   Grundlagen und Praxis der Chromatographie   von Zeehmeister und Cholnoky,  bersetzt von   Bachrach    und Robinson,   ersehienen    bei John Wiley  &  Sons   Inc.,    New   York).    Bei dieser besonderen Anwendung des Gerätes wird eine Flüssigkeit durch ein mit einer absorbierenden Substanz versehenes Rohr geleitet, wie bei der Chromatographie üblich. Die Flüssigkeit tritt am Rohraustritt tropfenweise aus und durchläuft ebenfalls tropfenweise einen Trichter.

   Die Zeitdauer bzw. das Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bewegungen des   Behäl-    tergestelles bestimmt die jedem BehÏlter   zuge-    führte Flüssigkeitsmenge. Dieses Intervall des Stillstandes des Gestelles wird durch einen Zähler gesteuert, welcher den Antriebsmotor des Gestelles beeinflusst. Es sei jedoch erwÏhnt, dass das GerÏt auch für zahlreiche andere Zweeke verwendet werden kann.



   Bei der dargestellten Ausführungsform sind Reagensgläser als BehÏlter in einem drehbaren Gestell 10 (Fig. 2 und 3) angeordnet.



  Die BehÏlter, von denen einige in den Fig. 3 und 3A mit T bezeichnet sind, sind in mehreren Reihen nebeneinander, im vorliegenden Fall je Reihe auf einem Kreisbogen angeordnet. Das Gestell oder der Behälterträger 10 ist, von oben gesehen, ebenfalls kreisförmig.



  Die BehÏlter stehen aufrecht und   herausnehm-    bar in dem Gestell und werden in jeder Reihe durch horizontale Platten 12 und   14    gehalten, welche im Abstand übereinander angeordnet und durch Distanzbolzen 16 miteinander verbunden sind. Zu diesem Zweck hat die Platte 12 an ihrem Umfang eine Anzahl   kreisförmi-    ger Íffnungen 18 für die äusserste   Behälter-    reihe. Entsprechende Öffnungen sind für jede der zum Beispiel vier Reihen in der Platte 12 angeordnet (Fig. 2). Die untere Platte   14    hat ebenfalls vier kreisförmige Reihen von Íffnungen 20 (Fig.   2 und    3).

   Die Íffnungen jeder Reihe in der Platte   20 decken    sich mit den Öffnungen in den entsprechenden Reihen der Platte 12, um die Reagensgläser T aufzunehmen und zu halten. Um das Einsetzen der BehÏlter in die Íffnungen 20 der untern Platte   14    zu erleichtern, ist zwischen den Platten 12 und   14    eine   Zwisehenplatte    13 angeordnet. Die   Zwisehenplatte    13 wird durch obere   Biiehsen    15 und untere Biichsen 17 auf den Bolzen 16 im Abstand von den Platten   12    und   14    gehalten und hat kreisförmige   Öffnun-    gen 19, welche sich mit den Öffnungen 18 und 20 decken.

   Beim Einsetzen eines Behälters in die Öffnungen 18 und 19 wird der BehÏlter somit zwangläufig den Öffnungen 20 zugef hrt. Die Öffnungen 20 (Fig. 3A) sind vorzugsweise   quadratiseh    und nieht kreisförmig, so dass überlaufende und an den Behältern herabfliessende Flüssigkeit durch die Öffnungen 20 der Platte   14    in eine   Tropfwanne    23 abfliessen kann, welche unter der untern Platte   14    und der   Füllstelle    angeordnet ist.



  Die quadratischen Öffnungen müssen   natür-    lich genügend klein sein, damit die Reagens  gläser nieht durch    sie fallen können. Ge  wünschtenfalls    kann ein Ablassrohr (nicht dargestellt) für die Tropfwanne 23   vorgese-    hen sein.



   Die untere Platte   14    hat ferner einen ab  wärtsgerichteten Stift 21,    dessen   Aufgabe spä-    ter erläutert wird.



   Das Gestell 10 ist um eine senkreehte Achse drehbar, wie später noch im einzelnen beschrieben wird, und wird intermittierend, das heisst schrittweise, bewegt, um jeden Be  hälter    in jeder Reihe nacheinander der   Füll-    stelle zuzuführen, an welcher die Fiillvorrichtung 22 (Fig.   1)    angeordnet ist. Das Gestell ist herausnehmbar in einem Gehäuse   24    angeordnet, welches einen Deckel   26    besitzt. Der Deckel 26 hat eine sehlitzförmige Íffnung 28, damit die Flüssigkeit vom Auslass 30 der Vor   richtungg 22 dureh    den Trichter 32 in den Be  hälter    T an der Füllstelle gelangen kann.

   Der Trichter 32 ist in bezug auf die Behälterreihen schrittweise seitlich beweglich gelagert und kann so gesteuert werden, dass sein   Flüs-      sigkeitsauslass      34    über die Behalter jeder Behälterreihe des Gestelles gebracht werden kann. So kann zum Beispiel der Trichter 32 zuerst über die innerste Behälterreihe gebracht werden, um jedem BehÏlter dieser Reihe während einer Umdrehung des Gestelles 10 Flüssigkeit zuzuführen. Hierauf wird der Trichter so gedreht, dass sein Auslass 34 nacheinander über die andern Behälterreihen zu liegen kommt, um jedem BehÏlter dieser Reihen während der nächsten drei Umdrehungen des Gestelles ebenfalls Fliissigkeit zuzuführen.



   Der Trichter 32 hat einen senkrechten Einlauf 36, welcher in einen   horizontalen Durch-    lass 38 mit einem abwärts geriehteten Auslass oder Tropfmundstüek   34    übergeht. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Trichter 32 abnehmbar in Federklammern 40 eingesetzt, welche den Teil 38 des Trichters erfassen. Die Klammern 40 sitzen auf dem obern Arm 42 einer senkrechten Stütze 44, welche auf einem drehbaren Träger oder Zapfen 46 befestigt ist, welcher in der Deckwand   47    des Gehäuses sitzt. Wie später noch näher beschrieben, dreht sich der Träger   44    mit seinem Zapfen 46 um dessen senkrechte Achse, wenn der Trichter   32    von einer Behälterreihe zur andern Behälterreihe geschwenkt wird.



  Demgemäss bewegt sich der Auslass oder das   Tropfmundstück    34 auf einem Bogen von einer Behälterreihe zur andern. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die öffnung 28 des Deckels 26 bogenförmig ausgebildet ist und ihr Krümmungsmittelpunkt in der Achse des Zapfens 46 liegt. Ferner ist ersichtlich  (Fig.   2),    dass die vier eine Gruppe bildenden, nebeneinanderliegenden Öffnungen in den    Platten 12 2 und 14 auf einem Kreisbogen lie-    gen, dessen Mittelpunkt in der Achse des Zap  fens 46    liegt, wenn diese Gruppe von neben  einanderliegenden    Öffnungen der   verschiede-    nen Behälterreihen sich an der Füllstelle befindet, wie bei 48 in Fig. 2 angedeutet.



   Gemäss Fig.   1    befindet sich die Flüssigkeit, welche den BehÏltern im Gestell 10 zugeführt werden soll, in einem BehÏlter 50 mit einem einstellbaren Ventil 52 an seinem Auslass, von welchem aus die Flüssigkeit durch ein Rohr 50 fliesst, welches die Substanz für die jeweilige Behandlung der Fliissigkeit enthält, für welche das GerÏt verwendet wird. Vom Aus  lass    30 des Rohres   54    fliesst die Flüssigkeit intermittierend, das heisst tropfenweise, und mit gleicher Tropfengrösse in den Einlauf 36 des Trichters 32 auf dem Träger   44.    Die Flüssigkeitstropfen gelangen durch den Auslass   34    des Trichters in ein Reagensglas an der   Füll-    stelle.

   Nach der Abgabe einer bestimmten   Tropfenzahl    in das Reagensglas an der   Füll-    stelle wird das Gestell 10 um einen Schritt weitergedreht, wodurch das nächste   Reagens-    glas an die Füllstelle kommt. Wie im folgenden im einzelnen beschrieben, wird das Gestell 10 von einem Motor gedreht, welcher für einen vorbestimmten Zeitabschnitt stillgesetzt wird, während welchem jedes Reagensglas    s    sich an der Füllstelle befindet. Dieser Zeitabschnitt bestimmt die dem Reagensglas zugeführte Flüssigkeitsmenge. Am Schluss dieses Zeitabschnittes wird der Motor wieder angelassen, um das nächste Reagensglas an die Füllstelle zu bringen, worauf der Motor wieder stillgesetzt wird und der Vorgang sich wiederholt.

   Nachdem alle oder eine bestimmte Zahl von BehÏltern einer Reihe mit den vorbestimmten Flüssigkeitsmengen beschickt worden sind bzw. ist, wird der Trichter 32 auto  matisch    zur nächsten Reihe geschwenkt. Hierbei liegt sein Einlauf 36 stets unter dem Auslass 30, unabhängig von der Stellung des Trichtermundstüekes   34.    Um den Auslass 30 über den Einlauf des Trichters 32 zu bringen, werden der BehÏlter 50 und das Rohr 54 von Trägern oder Armen 56 und 58 gehalten, welche   loubar    und   einstellbar, z.    B. durch Klemmschrauben 62 und   64,    auf einer senkrechten Stange 60 angeordnet sind. Die Stange 60 ist mit ihren beiden Enden in je einem Träger 66 befestigt. Die Träger 66 sitzen   loubar    und einstellbar, z.

   B. durch Klemmschrauben 68, auf einem senkrechten Stativ 70, welches durch  Arme 72 an der Aussenwand 73 des Gehäuses   24    gehalten wird.



   Das Gerät kann bei der dargestellten   Aus-    führungsform in jeder Reihe 50 Reagensgläser, das heisst insgesamt 200 Reagensgläser, aufnehmen. Wie später ersichtlich, kann das Gerät so eingestellt werden, dass allen 200 Reagensgläsern oder auch einer kleineren Anzahl von Reagensgläsern je nach den besonderen Erfordernissen, eine vorbestimmte   Flüs-      sigkeitsmenge    zugeführt wird. Nach Beendigung des Füllvorganges wird der Ausgang des Trichters 32 automatisch über ein Abflussrohr 74 bewegt, welches mittels Federklammern   76    abnehmbar an der Seitenwand 77 des Gehäuses   24    befestigt ist. Das Rohr 74 gestattet, die überflüssige Flüssigkeit durch eine Leitung 78 in einen BehÏlter (nicht dargestellt) abzuführen.

   Die Gehäusewand 77 hat ein Fenster 80 und eine Lichtquelle 82 (Fig. 3) mit fluoreszierendem Licht, so dass die BehÏlter ad ihr Inhalt besichtigt werden können, ohne das Gestell aus dem Gehäuse entfernen zu müssen. Das Gestell 10 ist drehbar auf einer ortsfesten, senkrechten Welle 84 (Fig. 3) gelagert. Das Gestell hat in seiner Mitte einen die Platten 12 und   14    tragenden Zylinder 86, in dessen Enden geflanschte Lagerbüchsen   88    und 90 eingepresst sind. Die untere Büchse 90 ruht auf dem horizontalen Lagerbund 92 der Welle 84. Die Lager 88 und   90    sind auf der Welle 84 drehbar.

   Durch die Mitte des   Deli-    kels 26 tritt das abgesetzte Ende   94    der Welle   84.    Der Deckel 26 liegt auf der Gehäusedeekwand 47 und   deekt    deren Kreisoffnung 96 ab (Fig. 3). Nach dem Ausschwenken der   Füll-    vorrichtung 22 und des Armes 44 kann der Deckel 26 abgenommen und das Gestell 10 durch die Öffnung 96 herausgenommen werden.   Zweekmässig    ist das Gestell tragbar. Der Deckel hat einen Ausschnitt 98 für den Zapfen 46. Wenn der Ausschnitt 98 den Zapfen 46 umfasst, so liegt die Offnung 28 des   Dek-    kels 26 in ihrer richtigen Stellung in bezug auf den Träger 44 und den Trichter 32.

   Die Welle 84 sitzt aufrecht in einem zylindrischen Teil   100,    dessen Flansch 101 mit Schrauben   102    an der Oberseite des Bodens   104    des Ge  häuses 24    in dessen Mitte befestigt ist.



   Der Mechanismus, um den Trichter 32 auf eine bestimmte Behälterreihe einzustellen und später automatisch auf die nächste BehÏlter  reihe umzuschwenken,    besitzt ein Hebelwerk 107 (Fig.   4),    welches durch einen Steuergriff 108 (Fig.   1)    betätigbar ist und die Sperrklin  keneinrichtung    111 (Fig. 5 bis 8 und 12) und die Zahnplatte 113 aufweist.

   Der Steuergriff 108 sitzt auf dem abgesetzten Teil   112    einer drehbaren Welle 110   (Fig.      9),    welcher Teil   112 durch    eine   Lagerbiiehse      114    in der Gehäusedeckwand 47   hindurehtritt.    Auf dem Wellenteil   112    ist ein Steuerknopf 116 mit einem Zeiger 117 befestigt, um die Welle 110 von Hand zu drehen. Das untere Ende der Welle 110 sitzt in einer durch eine Schraube   122 befestigten,    drehbaren Büchse 120. Die Büchse 120 trägt einen horizontalen Nocken 124 und ist auf einem ortsfesten Lagerzapfen   126    drehbar.

   Dieser hat einen Flansch   128,    welcher mittels Schrauben 130 auf dem Boden   104 des Gehäuses 24 neben der Wand    77 befestigt ist.



   In einer bestimmten Stellung (Fig. 10) der Welle 110, welche durch den Steuerknopf 116 eingestellt wird, wirkt der Nocken 124 auf den Lenker 132 und hält ihn in einer bestimmten Stellung. Der   Lenker 132    hat einen   Längs-    schlitz   134,    in   welehen    der   Halos    136 (Fig. 9) einer senkrecht gelagerten   Fiihrnngsbiiehse    138 hineinragt. Die Büchse 138 ist mittels einer Schraube   140 und einer Scheibe 142 auf    dem Boden   104    befestigt.

   Die Büchse   138      fiihrt    den Lenker   132,    wenn er durch den Teil   124    aus seiner   zurückgezogenen    Lage gemäss Fig.   4    in seine   ausgesehobene    Lage gemäss Fig. 10 bewegt wird. Das innere Ende des Lenkers   132 ist    mittels einer   Lagersehraube 144    am einen Ende 146 eines Hebels   148    befestigt, der in der Mitte   drehbar auf dem zylindri-      schen    Teil 100   (Fig. 3) gelagert ist,    in welehem die Welle 84 sitzt.

   Das andere Ende 150 des Hebels   148    ist mit dem einen Ende des Lenkers 152 durch eine   Schraube 154 verbun-    den. Am andern Ende ist der Lenker 152 gelocht und auf dem abgesetzten Teil 156  (Fig.   12)    einer senkrechten Büchse 158 befestigt. Die   Biichse    158 hat eine Mittelbohrung 160 für eine   Lagerschraube    162, welche unter Verwendung einer Seheibe 164 in das freie Ende] 66 der drehbaren Platte 168 der Klinkeneinrichtung 111 eingeschraubt ist. Die Platte 168 ist an ihrem andern Ende drehbar am Boden 104 des Gehäuses 24 befestigt, und zwar in der Ecke, welche von den Wänden 73 und 77 gebildet wird.

   Die Platte 168 ist mit einer Büchse 170 versehen zur Aufnahme einer Schraube 172, welche in den Boden 104 des   Gehäuses eingeschraubt und durch    eine Mutter   174    gesichert ist. Zwischen dem Schraubenkopf und der   Biichse    170 liegt eine   Seheibe    176. Die Platte 1. 68 hat ferner einen Querschlitz   178    (Fig. 5,   12),    durch welchen eine in den Boden 104 eingeschraubte und durch eine   Mutter] 82    (Fig. 12) gesieherte Schraube 180 ragt.

   Die Schraube ragt über die Platte 168 hervor und tragt eine   Scheibe 1. 83, welche    den Schlitz 178 zum Teil abdeckt und durch eine Feder   184      auf der Schraube 1. 80    gegen die Platte 168 gedrückt wird, um sie gegen Vertikalbewegung zu   siehern.   



   Wenn der Knopf 116 so weit gedreht wird, dass der Noeken 124 auf den Lenker 132 einwirkt, so wird das Ende 146 des Hebels 148 in der Bewegungsrichtung des Lenkers 132 geschwenkt und dadurch der Hebel auf dem Teil 100 gedreht. Das Ende 150 des Hebels bewegt sich in entgegengesetzter Richtung, wodurch der Lenker   152    entgegengesetzt zum Lenker 132 bewegt wird.   Dureh    die Bewegung des Lenkers 152 wird die Klinkenplatte 168 um die Schraube 172 in die Stellung gemäss Fig.   8    (Ruhestellung : Fig. 5, 6) ausgeschwenkt. Der Lenker 152 wird durch eine Feder 186 zurückgezogen, welche bei 188  (Fig. 5) am einen Ende des Lenkers 152 und mit ihrem andern Ende an einem Stift 190    (Fig. 1. 0)    am Boden 104 befestigt ist.

   Der Hebel   148 hat eine Nut    193 (Fig. 4 und 10), in welche eine Anschlagsehraube 194 auf dem Flansch   101 eingreift,    um die Bewegung des Hebels gegen die Spannung der Feder 186 zu begrenzen, wenn der Nocken 124 den Lenker 132 freigibt. Gemäss Fig. 5 und 11 bildet der Zapfen 192 im Boden 104 einen Anschlag, um die Bewegung der Platte 168 in der Ruhestellung zu begrenzen. Die Schraube 180 und die Scheibe 183 führen die Platte bei ihrer Drehbewegtmg um die Schraube 172.



   Die Platte 168 hat ferner einen zylindrisehen Teil 191 mit einer innern Aussparung oder einem Sitz 196   (Fig.      12).    Der Teil 191 ist um einen Bolzen 198 drehbar, welcher in der Platte 168 befestigt ist und einen scheibenförmigen Kopf 200 hat, welcher in der Aussparung 196 liegt. Der Teil 191 hat ferner einen Hohlzylinderabschnitt   202    über der Ausnehmung, an   welehen    sich horizontale Arme 204 und 206 anschliessen, welche Teile 191, 202, 204, 206 zusammen eine doppeltwirkende Klinke 208 bilden. Gemäss Fig. 5 wird die Klinke 208 im Uhrzeigersinn durch eine Feder 210 gedreht, welche einerseits am Arm   204    und anderseits an-einem Stift 212 auf der Platte 168 befestigt ist.

   Ein Anschlag 211 begrenzt die Drehung der Klinke 208 im Uhrzeigersinn, welche mit der Zahnplatte 113 zusammenwirkt. Die Platte 113 ist mit dem Träger 44 verbunden, um diesen und den von ihm getragenen Trichter 32 zu drehen. Der Tragzapfen 46 (Fig.   11)    des Trägers 44 hat einen Fortsatz 214, welcher durch die obere Wand 47 hindurchtritt und im Oberteil des senkrechten Zylinders 216 sitzt. Dieser hat einen Quersehlitz 218 für eine Schraube 220 zur Befestigung des Zapfens   214    im Zylinder 216. Der Schlitz 218 gestattet die Einstellung des Zapfens 214 im Zylinder 216. Der Zylinder 216 ist auf einer senkrechten, ortsfesten Welle 222 gelagert, welche in einem   geflansch-    ten Lagerglied 224 befestigt ist, welches mittels   Sehrauben    226 am Boden 104 befestigt ist.



  In den Zylinder sind Büchsen 228 und 230 eingepresst, welche Lagerflächen für den Zylinder 216 bilden.



   Auf das untere Ende der Büchse 230 ist eine Tragplatte 232   aufgepresst, welehe auf    dem obern, mittleren Teil des Gliedes 224 aufliegt. Die Zahnplatte 113 ist auf dem Zylinder 216 befestigt und   überdeekt    die Tragplatte 232, an welcher sie durch Schrauben 234 befestigt ist. Infolgedessen dreht sich die  Zahnplatte 113 mit dem Zylinder 216 um die Welle 222. Der Kreisbogenteil 236 der Zahnplatte 113 liegt neben einer Büchse 238  (Fig.   5),    welche auf dem Flansch 224 mittels einer Schraube   240    und einer Scheibe   242    befestigt ist, welche über die Kante 236 greift und eine senkrechte Bewegung der Platte   113    verhindert.

   Die Drehung der Zahnplatte 113 im Uhrzeigersinn (Fig. 5) wird durch eine Büchse 244 begrenzt, welche mittels einer Schraube 246 auf dem Flansch   224    befestigt ist. Die Drehung der Platte   113 gegen    den Uhrzeigersinn wird durch einen einstellbaren Anschlag 248 auf dem Boden 104 begrenzt.



  Die Platte 113 wird durch eine Feder   250    entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, welche Feder 250 bei 252 auf der   Platte 113 und    an dem Stift 190 (Fig. 10) befestigt ist. Die Platte 113 hat ferner einen abwärts gerichteten Stift 254, welcher einen Schalter 256 betätigt, wenn die Platte sich nach Verdrehen entgegen dem Uhrzeigersinn in einer Grenzstellung (Fig. 8) befindet. Die Zahnplatte 113 hat fünf Zähne   Tl,    T2, T3,   T4,      T5,    welche mit den senkrechten Teilen   258    und 260 (Fig. 8) des bogenförmigen Teils 202 des   Zylindergliedes    208 zusammenwirken, wie später beschrieben. Der Teil   224    besitzt einen geraden Umfangsteil 225, so dass die Platte 168 genügend Platz hat.



   Wenn der Knopf 116 so gedreht wird, dass der Zeiger 118 in die entgegengesetzte Richtung zeigt, wie in den Fig.   1    und 9 dargestellt, so wird der Hebel 168 gegen den Uhrzeigersinn in seine ausgeschwenkte Stellung (Fig. 8) gedreht, wodurch die Klinke 208 von der Zahnplatte 113 gelost wird. In dieser Stellung kann der Arm 44 von Hand gedreht werden, um den Trichter 32 aus seiner Stellung gemäss Fig.   1,    in welcher die Zahnplatte 113 gegen den Anschlag 246 anliegt, gegen den Uhrzeigersinn, in Fig.   1    gesehen, in eine Lage zu bringen, in welcher der Auslass 34 über dem Abflussrohr 74 liegt. In dieser Stellung ist die Zahnplatte 113 gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag 248 gedreht worden.

   Wenn nun die Behälter jeder Reihe gefüllt werden sollen, so wird der Hebel 44 in die Stellung   gemäIS    Fig.   1    gedreht. Dann wird der Knopf 116 so weit gedreht, bis der Zeiger 118 auf die Wand 77 geriehtet ist und dadurch kenntlich macht, dass der   Noeken    124 sich in der Lage gemäss Fig.   4    befindet, das heisst, dass die Klinkeneinrichtung 11 zurückgezogen ist und der Sperrzahn T1   zvischen    den Klinkenteilen 258 und 260 liegt, während der Zahn   T2    sich gegen den Teil 260 legt    (Fig.    5).

   Es sei ferner angenommen, dass der äusserste Behälter an der Füllstelle unmittelbar hinter dem Stift 21 auf der Platte 14 liegt unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Gestell 10 sich in der Ansieht gemäss    Fig. 1 und 2 im Uhrzeigersinn dreht. Ge-    wiinschtenfalls kann das Gestell ein geignetes   Merkzeichen    tragen, um die Lage des Stiftes 21 zu kennzeichnen.

   Nachdem das Gestell 10, wie später besehrieben, eine vollständige Umdrehung gemacht hat, um alle Behälter der innersten Reihe zu füllen, befindet sich der Stift 21 in der Lage gemäss Fig.   5.    Da das Gestell 10 sich im Uhrzeigersinn weiterdreht, bewegt sich der Stift 21 gegen den Klinkenarm 206, wodurch die Klinke   208    gegen den Uhrzeigersinn um die Büchse 198 gedreht wird und in die Stellung gemäss Fig. 6 gelangt, in welcher dann der Klinkenteil 260 sich vom Zahn T2 gelöst hat, die Feder 250 die Zahnplatte 113 auf der Welle 222 gegen den Uhrzeigersinn so lange gedreht hat, bis der   Zahn T'l sich gegen    den Klinkenteil 258 legt.

   Sobald der Stift 21 den Arm 206 freigibt, wird der Arm   204    durch die Feder 210 gegen den Anschlag   211    zurückgezogen und dadurch die Klinke im Uhrzeigersinn gedreht und ferner die Zahnplatte   113    freigegeben, so dass sie durch die Feder 250 gegen den   Uhr-    zeigersinn gedreht wird, bis der Teil   260    sich gegen den Zahn T3 legt   (Fig.    7). Der Zahn Tl liegt jetzt ausserhalb des zylindrischen Teils 191 und der Zahn T2 zwischen den Klin  kenteilen    258 und 260.

   Durch die Bewegung der Zahnplatte   11. 3 aus    der Stellung gemäss Fig. 5 in die Stellung gemäss Fig. 7 ist der Trichter 32 seitlich bewegt worden, und zwar aus der Stellung seines Auslasses   34    über der innersten Behälterreihe in eine Stellung, in welcher der Auslass 34 sich über der nächsten Behälterreihe befindet. Wenn der Zahn T1 zwischen den Klinkenteilen   258    und 260 liegt, so befindet sich der Trichter 32 in der Stellung, um die innerste Behälterreihe zu füllen.



  Wenn der Zahn T2 zwischen diesen Klinkenteilen liegt, so füllt der Trichter 32 die näehste nach aussen folgende Reihe. Die vorstehend beschriebene Wirkungsweise der Klinke und der Zahnplatte wiederholt sich jedesmal, wenn der Stift   21    die Klinke erfasst, wodureh der Auslass 34 schrittweise seitlich nach aussen über jede Behälterreihe geschaltet wird, bis der Zahn T5 die Klinke freigibt   (Fig.    8).



  Hierauf wird die Zahnplatte durch die Feder 250 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis sie sich gegen den Anschlag 248 legt, welcher so eingestellt ist, dass der Auslass   34    sich über dem   Ablassrohr 74    befindet. In dieser Stellung wird der normalerweise geschlossene Schalter 256 durch den Stift 254 automatisch geöffnet, unterbricht einen elektrischen Stromkreis und setzt dadurch das Gerät still, wie später beschrieben.



   Wenn nicht alle 200 Behälter gefüllt werden sollen, sondern zum Beispiel nur 100, so wird die Steuereinrichtung 108 wie   beschrie-    ben betätigt, um die Klinke   168 und    die Zahnplatte   113      auszurücken    und der Auslass   34 über den    ersten Behälter hinter dem Stift   2.    in der dritten Behälterreihe von innen gebraeht.   Dureh    die Steuereinrichtung 108 wird der Lenker 132 bewegt, um die Zahnplatte 113 von der Klinke 208 zu losen, worauf der Arm 44 dann von Hand frei bewegt werden kann, um den   Trichterauslass      34    über die dritte Behälterreihe einzustellen.

   Wird der Knopf 108 dann in seine Ausgangsstellung zurüekgedreht, so wird der Zahn T3 automatisch   zwisehen die    Teile 158 und 160   gebraeht.   



  Wenn nur ein Teil einer Reihe am   Füllvor-      gang teilnehmen soll, z. B.    beim Füllen von 75 Behältern, so wird der Trichter 32 wie zum Füllen von 100 Behältern eingestellt, und das Gestell 10 von Hand so weit gedreht, bis der 26. Behälter hinter dem Stift 21 in der dritten   Behälterreihe sich    an der Füllstelle befindet. Dann wird der Apparat in der üblichen Weise betätigt. Es ist somit offensichtlich, dass der Apparat zur Füllung jeder beliebigen Anzahl von Behältern eingestellt werden kann.



   Der Mechanismus, um das Gestell 10 intermittierend zu drehen, soll jetzt unter Bezug auf die Fig. 13 bis   18    beschrieben werden.



     EinMotor    259 ist auf einem Rahmen 262 gelagert, welcher durch Schrauben 264 an den Boden   104    angeschraubt ist, und zwar in der Ecke, welche von den Seitenwänden 106 und 266 gebildet wird. Der Motor hat eine   Schneeke    268 auf der Welle 270. Am Motor ist durch Schrauben 274 ein Arm 272 befestigt, dessen horizontale Teile 276 und 278 mit Lagerbüchsen 280 und 282 versehen sind.



  In diesen ist eine senkrechte Welle 284 drehbar gelagert. Die Welle trägt ein Zahnrad 286, welches von den Lagern 280 und 282 durch   Abstandsbüchsen    288 und 290 getrennt ist. Das Zahnrad 286 wird durch die   Schneeke    268 angetrieben, um die Welle 284 zu drehen, wodurch sich auch ein auf dem untern Wellenende befindliches Zahnrad 292 dreht. Am freien Ende der Welle   284    ist ein Nocken 294 befestigt, welcher eine Rolle 296 des Auslasers 297 eines normalerweise geschlossenen Schalters 298 betätigt. Dieser Schalter sitzt auf einem Arm 300 des Teils 276. Auf einem scheibenförmigen Träger 304 (Fig. 4), welcher am Boden   104    befestigt ist, ist ein Zahnrad 302 gelagert. Der Träger 304 hat eine senkrechte Welle 305, welche in einen Bund 307 an der Oberseite des Zahnrades 302 hineinragt.

   Der Bund 307 hat eine Aussparung   309.    Eine in die Welle 305 eingeschraubte Schraube 311 hält eine Scheibe 313 in der Ausnehmung 309, wodurch das Zahnrad 302 auf der Welle umläuft und gegen senkrechte Versehiebung gesichert ist. Das Zahnrad 302 kämmt mit dem Zahnrad 292 und wird durch dieses angetrieben. Gemäss Fig. 13 treibt die Schnecke 268 das Zahnrad 286 im Uhrzeigersinn an, wodurch sich die Welle 284 und der Nocken 294 sowie das Zahnrad 292 ebenfalls im Uhrzeigersinn drehen, während sich das Zahnrad 302 gegen den Uhrzeigersinn dreht, wie durch die Pfeile in Fig. 13 angedeutet ist. 



   Das Zahnrad 302 trägt einen senkrechten Stift 299 nahe an seinem Umfang, auf welchem ein Hohlzylinder 306 mittels einer Schraube 308 befestigt ist, welcher ein   Schalt-    glied für das Gestell 10 bildet. Gemäss Fig. 14 : liegt das Zahnrad 302 unter der Platte 14 des Gestelles 10, wobei der Zylinder 306 in Schlitze 31 am Umfang der Platte   14    (Fig. 15) eintreten kann. Die Aussenenden der Schlitze sind bei 312 erweitert. Wenn das Zahnrad 302 gedreht wird, so tritt der Zylinder 306 in die Erweiterung 312 eines Schlitzes 310 (Fig.   13)    und bewegt sich weiter in den Schlitz   310    hinein, um dann bei weiterer Drehung des Zahnrades 302 aus dem Schlitz wieder herausgezogen zu werden.

   Durch die ununterbrochene Umdrehung des Zahnrades 302 dreht der Stift 306 die Platte 14 im Uhrzeigersinn (in Fig. 13 gesehen) und damit auch das Gestell 10. Das Gestell 10 wird auf diese Weise durch das Zahnrad 302 und den Zylinder 306 intermittierend gedreht, so dass das Gestell für einen bestimmten Zeitraum, wie später im einzelnen beschrieben, stehenbleibt.



  Während dieses Zeitraumes wird ein BehÏlter durch den Trichter 32   gefiillt.    Bei weiterer Schaltung des Gestelles um einen Sehritt naeh Füllung dieses Behälters befindet sich der nächste BehÏlter an der F llstelle. Es ist ersiehtlich, dass die Flüssigkeitsmenge oder sonstige Materialmenge, welche jedem BehÏlter zugeführt wird, durch den Zeitraum bestimmt wird, während welchem jeder BehÏlter sich an der   Füllstelle    befindet.



   LTm das Gestell 10 festzuhalten, wenn der Zylinder 306 das Gestell freigibt, und um einen Schalter zu betätigen, welcher zusammen mit dem Schalter 298 und einem durch eine   Zeiteinstellvorrichtung    betätigten Schalter das Arbeiten des Motors 259 steuert, ist   ein-iueehanismus    314 vorgesehen. Dieser besteht aus einem zylindrisehen Teil 316 mit   V-formig    angeordneten Armen 318 und 338 an seiner Oberseite. Der Teil 318 ist drehbar auf einer senkrechten, festen Welle 320 gelagert, deren abgesetzter Teil 321 in einem geflansehten Träger 322 befestigt ist, welcher mit dem Boden 104 durch Sehrauben 324 ver  bunden    ist.

   In das obere Ende der Welle 320 ist eine Schraube 326   eingesehraubt,    welche eine Scheibe   328    trägt und hierdurch den Zylinder 316 gegen senkrechte Verschiebung sichert. Ein   Arm 330    (Fig. 13, 15) des Teils 318 trägt eine Rolle 322, welche den äussern Auslöser 334 eines Schalters 336 betätigt. Der andere Arm 338 hat einen abwärts   geriehteten    Stift   340    (Fig.   14),    an welchem das eine Ende einer Feder 342 befestigt ist, deren anderes Ende an einem Stift   344    am Boden 104 befestigt ist. Die Feder 342 sucht den Zylinder   316    im Uhrzeigersinn zu drehen   (Fig.    15).

   An seinem äussern Ende ist der Arm 338 mit einem   Ansehlag    in Form eines drehbaren Zylinders oder einer Rolle   341    ausgebildet. Diese ist am Arm 338 mittels einer Sehraube   345    und einer Seheibe   343    befestigt. Der Teil 341 kann in den erweiterten Teil 312 der Schlitze 31. der Platte 14 eingerückt werden, da die Platte   14    über der Einrichtung 31. liegt, mit Ausnahme eines Teils der Rolle   341.    Auf der Schraube 345 ist ferner mittels einer NIutter   348 und    einer Seheibe 350 eine Büchse   346    befestigt, welche in einem axialen Schlitz 352 (Fig. 13, 15) am freien Ende des Lenkers 354   beweglieh    ist.

   Das andere Ende des Lenkers 354 ist mittels einer   Lagerschraube    154 am Lenker   132    und dem Ende 146 des Hebels   148    befestigt. Wenn der Steuerknopf 116 gedreht wird, um den Lenker   132    zu verschieben, wird der Lenker   354    nach aussen versehoben,   wo-    durch der Anschlag   341    ausserhalb des Umfanges der Platte 14 liegt und das Gestell sich in jeder Richtung frei drehen kann, vorausgesetzt, dass auch der Zylinder 306 ausserhalb des Umfanges der Platte 14 liegt. Das Gestell kann somit zur Füllung einer beliebigen bestimmten Anzahl von BehÏltern eingestellt werden, wie bereits   besehrieben.   



   Wenn der Lenker 354 sich in seiner Normallage und der Hebel   148    in der Lage gemäss Fig. 4 befindet, so zieht die Feder   342    den Anschlag   341    in die   Sehlitzteile    312, wie in Fig. 13 dargestellt. Andernfalls gleitet die Büchse   341    an den bogenförmigen UmfangsrÏndern der Platte   14    zwischen den Sehlitzen, wie in Fig. 15 dargestellt. Aus Fig. 13 ergibt sich somit, dass, wenn der Anschlag   341    sich in einem Schlitzteil 312 befindet, der Teil 316 im Uhrzeigersinn gedreht worden ist, wodurch die Rolle 332 den äussern Auslöser   334    des Schalters 336 betätigt.



   Ein Schaltschema der Einrichtung ist in Fig. 19 dargestellt. Von der Klemme 351 des Netzes verläuft eine Leitung   Ll    zum Haupt  handschalter    358 am Gehäuse 24 und von dort über eine Schmelzsicherung 360 zur einen Klemme des normalerweise geschlossenen, automatischen Unterbreehungssehalters 256.



  Vom Schalter 256 verläuft eine Leitung L2 zur Lichtquelle 82 und von dieser eine Leitung L3 zur Leitung L4, welche zur Klemme 362 des Netzes führt. Vom Schalter 256 verläuft ferner eine Leitung L5 zum ortsfesten Kontakt Cl des Schalters 336. Der Kontakt Cl berührt normalerweise den Schalthebel C2.



  Der Schalthebel C2 ist durch die   Leitung L6    mit dem Sehalthebel C2 des Schalters 298 des   Gestellantriebes    verbunden. Der   Sebalthebel    C2 dieses Schalters steht für gewöhnlich in Verbindung mit dem   KontaktC3,    von welchem eine Leitung L7 zum elektrisehen Uhrmotor    eines Zeitschalters 364 verläuft, dessen Steuer-      einriehtung    366 auf der Aussenwand 47 des Gehäuses angeordnet ist. Der Zeitschalter kann von beliebiger Gattung sein und ist im Handel erhältlich. Daher ist er nieht im einzelnen beschrieben und dargestellt. Einzelne Teile von ihm sind jedoch bei der späteren Erläuterung der Arbeitsweise des Apparates erwähnt.

   Der   Zeitsehalter    arbeitet derart, dass der Motor   364    nach Einstellung der Vorriehtung 366 eine bestimmte Zeit lÏuft, wobei die   Rüekkehr    der Einstellvorrichtung 366 in die Nullstellung anzeigt, dass die eingestellte Zeit des Arbeitszyklus verstrichen ist. Vom Zeitsehalter 364 läuft eine Leitung L8 zur Leitung   IA.   



   Der Antriebsmotor 259 für das Gestell ist einerseits an die Leitung L4 durch eine Leitung L9 und anderseits an den ortsfesten Kontakt   C3    des Schalters 336 durch die Leitungen   L10,    Lll und   L16    angeschlossen. Ferner ist der Motor 259 durch die Leitung L10 mit der einen Kontaktfeder des   Zeitschalterkontaktes    368 verbunden, dessen andere Kontaktfeder durch die Leitung   L12    an der Leitung L6 liegt. Die Betätigung des Kontaktes 368 durch den Zeitmotor 364 ist schematisch durch die gestrichelte Linie 369 angedeutet.

   Der Kontakt 368 dieses Schalters 364/368 wird am    m    Ende der vorbestimmten Einstellzeit   geschlos-    sen und dann wieder geöffnet, wenn der Zeitsehaltermotor durch eine Unterbrechung seines Stromkreises stillgesetzt wird. Der Kontakt C1 des Schalters 298 ist durch die Leitung L13 an die Leitung L15   angeschlos-    sen. Ein Kurzsehlusshandschalter 370 am Ge  häuse      224    ist durch die Leitung   L14    an die Leitung L11 und an die Leitung L15 angeschlossen, um den Motor 259 unabhängig vom   Zeitschalter    364/368 sofort anlassen zu k¯nnen, wenn dies, wie später beschrieben, er  forderlich    ist.



   Im folgenden soll nun die Arbeitsweise der Vorrichtung unter Bezugnahme auf das Schaltschema beschrieben werden. Es sei angenommen, dass der Steuerknopf 116 wie beschrieben betätigt worden ist, um die Einstellung des Gestelles und des Armes 44 von   Gland    zu ermöglichen, und dass das Gestell in die Lage gemäss Fig.   1    gebracht worden ist.



  Dann befindet sich der Auslass 34 über einem BehÏlter der innersten   Behälterreihe,    wobei ferner angenommen sei, dass dieser BehÏlter der erste BehÏlter hinter dem   Gestellstift    21 sei, wie früher beschrieben. Dann wird der Steuerknopf 116 in seine Ausgangsstellung zurüekgedreht, in welcher die Platte   14    durch die Rolle   341    festgehalten wird. Der Zeitschalter 364/368 ist ebenfalls eingestellt worden.

   Der Schalter 358 wird   gesehlossen.    Hierdurch wird der Motor   364    des Zeitsehalters wie folgt an das Netz angeschlossen : Klemme 351, Leitung L1, Schalter 358, Sicherung 360, Schalter 256   (normaRerweise gesehlossen), Leitung      L5,    Kontakt C1 und C2 des Sehalters 336, welehe einander berühren, wenn die Rolle   341    in einen Gestellsehlitz 312 eingreift, Leitung L6, Kontakte C2 und C3 des normalerweise geschlossenen Sehalters 298, Leitung L7, Motor 364, Leitung   L8,    Leitung L4 und Klemme 362.



  Da der Kontakt 368 des Zeitschalters wÏh rend der Einstellung der Steuervorrichtung   366    offen bleibt, arbeitet der Gestellantriebsmotor 260 nicht, und das Gestell 10 steht so lange still, bis dieser Schalter geschlossen wird, was folgenden Stromkreis des Motors 259 ergibt :
Klemme 351, Schalter 358, Sicherung 360, Schalter   256,    Leitung L5, Kontakte C1 und C2 des Schalters 336, Leitungen L6 und L12, Kontakt 368 (jetzt geschlossen) und Leitung L10   zur einen Motorklemme lmd    von der andern   VTotorklemme    durch die Leitungen L9 und L4 zur Klemme 362.

   Bei Schliessung dieses Stromkreises läuft der Motor an und dreht durch die   Sehneeke    268 das Antriebsrad   286    der Welle   284.    Diese dreht das Zahnrad 292 und damit das Zahnrad 302, wodurch der Teil 306 in einen Schlitz 310 eintritt und das Gestell in Richtung des Pfeils gemäss Fig. 13 weiterdreht. Unmittelbar nacldem das Gestell sich   zu    drehen begonnen hat, erfasst der   Nok-    ken 294 die Rolle 296 des Auslösers 297 des   Gestellantriebssehalters    298, trennt die Kontakte   C2    und C3 und verbindet die Kontakte   C2 und Cl. Hierdurch    wird der Stromkreis des Ilotors des   Zeitschalters    364/368 unterbroche.

   Sobald dies geschehen ist, öffnet sich der Kontakt 368. In der Zwischenzeit bewegt sich jedoch durch die Drehung des Gestelles 10 der   Ansehlag      341    aus dem Schlitz   312    auf den Umfang des Gestelles zwischen zwei Schlitzen und betätigt dadureh den Auslöser 334 des Schalters   336,    wodurch die Kontakte Cl und C2 geöffnet und die Kontakte   C2 und    C3 dieses   Sehalters    geschlossen werden. Hierdurch bleibt der Stromkreis des Antriebsmotors 259 des Gestelles geschlossen.

   Dieser Stromkreis verläuft dann über die Leitungen   Lll    und L16 zu den   Kontakten C3    und C2 des Schalters 336, die Leitung L6, die Kontakte   C2    und Cl des   Sehalters    298 und die Leitung L13, welche an die Leitung   L5    angeschlossen ist. Der Nocken   294    gibt den   Aus-      loyer    297 des Schalters 298 frei, ehe der Bewegungssehritt des Gestelles beendet ist.

   Das Gestell bewegt sich jedoch durch seine TrÏgheit noch weiter, ebenso der zugehörige   Me-    chanismus, bis der Anschlag 341 in die nächste Nut   312    einrüekt, wodurch das Gestell stillgesetzt wird und der Stromkreis des Motors des   Zeitschalters      364/368    wieder geschlossen wird, worauf dieser den nächsten   Füllzeit-    raum steuert. Eine nicht dargestellte Reibungsbremse kann nötigenfalls vorgesehen sein, um die Bewegungsenergie des Gestelles abzubremsen und es anzuhalten, wenn der Anschlag 341 in einen Schlitz   31.    2 eintritt.



  Ferner sei erwähnt, dass die Energie der be  weglichen,    motorbetätigten Teile, welche den   Nocken      294    betätigen, sich zu der eigenen Reibung oder einer zusätzlichen Reibung, z. B. einer nicht dargestellten Reibungsbremse, so verhält, dass der Nocken und die Steuerteile in ihre richtige Ausgangsstellung   zurüek-    gehen, so dass die Arbeitszyklen sich jederzeit unter der Steuerung des   Zeitschalters    wiederholen.



   Wenn aus irgendeinem (Trund die Energie nicht genügt, um die Motorwelle so lange zu drehen, bis der Nocken   294    in seiner richtigen Lage zum Schalter   298    zurüekgekehrt ist, so kann der Kurzschlussschalter 370 von Hand betätigt werden und schliesst dann einen   Mo-      torstromkreis    für den Motor 259 wie folgt : Leitungen L10,   L11,    L14, L15 und L5. Der Motor lÏuft dann, bis der Nocken sieh in der richtigen Lage befindet, um den   Sehalter    zu betÏtigen. Der Sehalter 370   wird normaler-    weise nur während der Einstellung des Apparates und nieht während seines Betriebes benutzt.



   Dadurch, dass der Stift 21 die   Sperrklin-      kenvorriehtung    betätigt, wird der Trichter 32, wie früher beschrieben, seitlich bewegt. Nachdem der Zahn T5 die Klinke verlassen hat und die Zahnplatte 113 sieh in ihrer vollständig zurückgezogenen Lage gemäss Fig. 8 befindet, legt sich der Stift   254    gegen den   Ausloser    255 des normalerweise geschlossenen Schalters 256, durch dessen   Offnung    der Apparat stillgesetzt wird, was geschieht, nachdem der letzte BehÏlter beschickt worden ist.



   Es ist somit ersichtlich, dass das   beschrie-    bene Gerät dazu benutzt werden kann, jedem BehÏlter einer bestimmten Behälterzahl eine genau abgemessene   Flüssigkeitsmenge zuzu-    führen, ohne dass hierzu die Aufmerksamkeit oder Anwesenheit einer   Überwachungsperson    erforderlich ist. Wenn daher beispielsweise das GerÏt einmal in Betrieb gesetzt worden ist, so kann es, wenn notwendig, sogar über Nacht sich selbst überlassen werden, bis alle BehÏlter der gewünschten Behälterzahl mit Flüssigkeit beschickt worden sind.



   Das beschriebene Gerät kann in verschiedener Hinsicht geändert oder ergänzt werden.



  So können zum Beispiel mehrere   F'lüssigkeits-    zufiihrungen und entsprechende Trichter vorgesehen werden, so dass zwei oder mehr Reihen von Behältern gleichzeitig mit derselben oder verschiedenen Flüssigkeitsmengen beschickt werden können, wodurch die zur Beschickung aller BehÏlter erforderliche Zeit verringert wird, und zwar auf die volle Ka  pazität    des Gestelles, wenn es sich um die gleiehe   Fliissigkeit    handelt. Anderseits ist es möglich,   versehiedenen    Behältersätzen ver  schiedene    Flüssigkeiten gleichzeitig entsprechend den besonderen Verfahrensbedingungen zuzuführen.

   In diesem Zusammenhang sei erwÏhnt, dass   gemäss Fig. 11 zwei    oder mehrere Trichter 32 auf einem einzigen Arm 44 unter zwei Auslässen 30 entsprechender Rohre   54    oder sonstiger Zufuhrvorrichtungen angeordnet werden können und dass ohne andere Änderungen des Gerätes das letztere dann   Behäl-    ter in verschiedenen Reihen füllen kann. Gemäss Fig. lA ist eine Platte 371 am Träger   44    mittels Schrauben 373 befestigt und trägt   Halteklemmen    40A und 40B für zwei weitere Trichter. Die Platte 371 hat Ausschnitte 375, durch welche die Klemmen 40 hindurchtreten, welche direkt am Arm 44 befestigt sind.



  Der Einlass des Rohres 74 kann so gross gehalten werden, dass er die Flüssigkeit von allen Trichtern aufnimmt, wenn der Arm 44 ausgeschwenkt wird. Gemäss Fig. 1A können zwei Trichter 32 in den Klemmen   40A    und 40B befestigt werden, deren Auslässe 34 über den BehÏltern zweier Reihen liegen, und zwar    r    so, dass der eine Trichter die BehÏlter der ersten und zweiten Reihen und der zweite Trichter die BehÏlter der dritten und vierten Reihen von innen gerechnet beschickt.

   Wenn daher die Behälter der ersten Reihe von dem einen Trichter beschickt werden und wenn die BehÏlter der dritten Reihe von dem andern Trichter beschickt werden und wenn der Halter einen Schritt seitlich geschaltet wird, so liegen die Trichter über der zweiten und vierten Reihe, so dass die BehÏlter dieser beiden Reihen gleiehzeitig von den beiden Trichtern gefüllt werden.

   In ähnlicher Weise können so viele Trichter angeordnet werden, wie   Behäl-    terreihen vorhanden sind, so dass zum Beispiel die BehÏlter aller vier Reihen gleichzeitig gefüllt werden können, das heisst während nicht mehr als einer Umdrehung des Gestel  les 10.    Wenn, wie beschrieben, zwei Trichter benutzt werden, so erfolgt die Bewegung der Welle 222, welche den Arm 44 dreht, durch die Zähne T3 und   T ; L der    Zahnplatte 113 in Verbindung mit der Schaltklinke 208, so dass der Betrieb der Vorrichtung beendet wird, wenn der Gestellstift 21 den Klinkenarm   206    zum   zweitenmal    erfasst.



   An Stelle von Tropfern zur Zuführung der Flüssigkeit oder eines andern Materials können andere Vorrichtungen benutzt werden, z. B. können ventilgesteuerte Auslässe angeordnet sein, um das Material dem oder den Trichtern zuzuführen. Die AuslÏsse der Trichter können   Freiflussauslässe    statt Tropfenauslässe sein. Ferner können andere geeignete   Verteilungsvorrichtungen,    z.   B.    eine Verteilerpumpe in Verbindung mit Freiflusstrichtern, angeordnet sein, um die Substanzen den BehÏltern in einer oder mehreren Reihen zuzuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : GerÏt zum selbsttätigen Einfüllen abge messener Materialmengen in BehÏlter, welches Gerät einen bewegliehen Träger besitzt, der die Behälter in einer Anzahl Reihen nebeneinander aufnimmt, welche Reihen je auf dem Bewegungsweg eines Punktes des Trägers liegen, welches GerÏt ferner eine Materialzufüh- rungsvorrichtung für die Behälter aufweist, sowie eine Einrichtung, um den Träger schrittweise derart zu bewegen, dass die Behälter nacheinander an eine Füllstelle gelan- gen, an der sie von der Materialzuführungs vorrichtung eine Materialmenge empfangen, wobei das GerÏt ferner eine Zeiteinstellvorrichtung besitzt, welche die Dauer des Stillstehens des Trägers zwischen zwei Bewegungssehritten bestimmt, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwisehen der Materialzuführungsvorrichtung und einem an der Füllstelle befindlichen BehÏlter ein beweglicher Materialleiter angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. GerÏt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, welche durch den Träger betätigt wird, um den Materialleiter automatisch von einer Reihe Behälter zu einer andern Reihe zu bewegen.
    2. GerÏt nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Bewegen des Materialleiters ein Glied enthält, welches in seitlichen Schritten entsprechend dem Abstand zwischen zwei Behälterreihen be weglich ist, und dass der Materialleiter mit diesem Glied verbunden ist.
    3. GerÏt nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch dieses Glied am Ende seiner Bewegung ein Mittel betätigt wird, um die Bewegung des Trägers zu beenden, und dass der Materialleiter bei der Beendigung dieser Bewegung relativ zum Träger in einer solchen Lage ist, dass der Leiter von den Behältern wegbewegt ist.
    4. GerÏt nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel aus einem Schalter im Stromkreis des Antriebes des Trägers besteht und dass dieses Glied einen Teil hat, welcher am Ende seiner Bewegung den Schalter beeinflusst.
    5. GerÏt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Bewegen des Materialleiters eine Sperrklinke und eine Zahnplatte besitzt und dass die Zahnplatte das genannte Glied darstellt.
    6.. GerÏt naeh Unteranspruch 5, dadurch gekennzeiehnet, dass Abstellmittel vorhanden sind, um die Sperrklinke von der Zahnplatte zu losen und dabei die Materialzufuhr einzustellen.
    7. GerÏt nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellmittel einen Lenkermechanismus in sich schliessen, welcher ein bewegliches Lenkerverbindungsglied und einen Lenker hat, welcher die Bewegung des Verbindungsglieds auf die Sperrklinke überträgt, und dass eine Feder die Zahnplatte in der Ausrückriehtung von der Klinke wegzubewegen sucht.
    S. GerÏt nach Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkermechanismus ferner einen ersten Lenker aufweist, welcher an dem Lenkerverbindungsglied gelenkig befestigt ist, um letzteres zu drehen.
    9. GerÏt naeh Unteransprueh 8, dadurch gekennzeiehnet, dass die Sehaltklinke federbelastet ist, um sie in einer Richtung zu drehen, und dass die Zahnplatte federbelastet ist, um sie in entgegengesetzter Riehtung zu drehen.
    10. GerÏt nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine automatisch auslos- bare Anordnung vorgesehen ist, um den Träger zu den Zeitpunkten des Eingriffes der Sperrklinke und der Zahnplatte gegen Bewegung zu sichern.
    11. GerÏt nach Unteransprueh 10, dadurch g dass der Träger durch einen Motor betätigt wird und dass die Zeiteinstell vorriehtung den Motor über einen Kontakt steuert.
    12. GerÏt nach Unteransprueh 11, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Träger drehbar auf einer senkrechten Achse angeordnet ist und eine Vielzahl von Behältern in mehreren kreisförmigen Reihen trägt, wÏhrend der Materialleiter während der Drehung des Behälterträgers von einer zur andern Reihe verstellt wird.
    13. Gerät naeh Unteransprueh 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor stillgesetzt wird, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Bewegungen des Behälterträgers erfolgt ist.
    14. GerÏt nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein von aussen zugäng- licher Betätigungsteil vorgesehen ist, um den Eingriff der Sperrklinke in die Zahnplatte aufzuheben, zum Zweeke, den Materialleiter von Hand verstellen zu können.
    15. Gerät nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Motor gedrehter Teil vorhanden ist, welcher mit dem BehÏlterträger intermittierend in Eingriff kommt.
    16. GerÏt nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterträger an seinem Umfang radiale Schlitze hat und dass der Motor einen Teil dreht, welcher intermittierend in die Schlitze des Behälterträgers eingreift.
    17. Gerät nach Unteransprueh 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialleiter drehbar gelagert ist und der Träger der BehÏlter einen Teil besitzt, welcher pro Umdrehung des Behälterträgers derart auf die Sperrklinke einwirkt, dass die Zahnplatte um einen Sehritt verstellt wird.
    18. GerÏt naeh Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen BehÏlter, welche ohne Verstellung des Behälterträgers vom Materialleiter gefüllt werden können, auf einem Kreisbogen liegen, dessen Mittelpunkt in der Drehachse dieses Leiters liegt.
CH285321D 1949-07-21 1950-07-10 Gerät zum selbsttätigen Einfüllen abgemessener Materialmengen in Behälter. CH285321A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110606228A (zh) * 2019-10-08 2019-12-24 百思达智能科技(惠州)有限公司 一种用于器皿灌装的自动化设备

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CN110606228A (zh) * 2019-10-08 2019-12-24 百思达智能科技(惠州)有限公司 一种用于器皿灌装的自动化设备

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