CH285472A - Verfahren zur Extraktion und Vakuumverdampfung und Vorrichtung zu seiner Durchführung. - Google Patents

Verfahren zur Extraktion und Vakuumverdampfung und Vorrichtung zu seiner Durchführung.

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CH285472A
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vessel
extraction
vacuum
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distillation
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Gmbh Chemisch-Pharmazeu Klinge
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Klinge Co Chem Pharm Fab
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    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/14Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by using distillation, extraction, sublimation, condensation, freezing, or crystallisation

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Description


  



  Verfahren zur Extraktion und Vakuumverdampfung und Vorrichtung zu seiner Durchführung.



     Gegenstand    der Erfindung ist ein   Verfah-    ren zur Extraktion und Vakuumverdampfung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Extraktion unter Vermeidung von ErwÏrmung durchgef hrt wird, wÏhrend die Regeneration der Extraktionsfl ssigkeit im Destilliergefϯ unter Vakuum und unterhalb einer die Wirkstoffe des   jeweiligen Extraktes       schädigenden Temperatur durchgeführt und    kondensierte Extraktionsfl ssigkeit bei Raum   temperatur periodisch wiederholt demEx-    traktionsgefäss zugeführt wird.



   Weiter betrifft die Erfindung eine Vor   richtung zur Durchführung des erfindungs-      gemassen    Verfahrens, die dadureh gekenn  zeiclmet    ist, dass ein durch   periodiseh    ange  legtes Vakuum    in ein unter Vakuum peri   odisch arbeitendes Destillationsgefäss entlee-    rendes Extraktionsgefϯ vorgesehen ist, das mit einem mit dem Flüssigkeitsspiegel der in das Destillationsgefϯ abgesaugten, angereicherten Extraktionsfl ssigkeit sich senkenden.

   nach Entleerung des   Extraktionsgefässes    gegen die Absaugleitung sperrenden Schwim  nerventil    versehen ist, und dass ein von dem Destillationsgefϯ mit regenerierter Extrak  tionsflüssigkeit      beschicktes,    das   Extraktions-    gefäss mittelbar   speisendes    Vorratsgefäss vorgesehen ist.



   Bei bisher übliehen Extraktionsverfahren unter Verwendung der bekannten   Einrich-    tungen wird die sich anreichernde Extrak  tionsflüssigkeit    entweder lange Zeit auf ver  hältnismässig hoher Temperatur    gehalten oder laufend so weit erhitzt, dass das   Extraktions-    mittel verdampft und nach Kondensation wieder mit dem Extraktionsgut in Berührung gebracht wird. Eine Schädigung des Extraktes lässt sich dabei insbesondere dann nicht vermeiden, wenn es sich um das Extrahieren von Stoffen handelt, die gegen Wärme und insbesondere langandauernde Einwirkung von Wärme empfindlich sind.



   Die Erfindung ermöglicht ein schonendes Arbeiten, so dass eine Schädigung der Wirkstoffe des Extraktes vermieden wird.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch dargestellt, an Hand welcher auch nachfolgend das Verfahren naeh der Erfindung beispielsweise erlÏutert wird.



   In einem Extraktionsgefäss 1 wird Extraktionsgut ausserhalb des koaxialen   Siebein-    satzes   5    angeordnet. Das Extraktionsgefäss besitzt einen Ansatz 2, der durch einen   Gummi-    stopfen 26 verschlossen ist, durch den ein Kapillarrohr   28    mit der ausgezogenen Spitze nach au¯en   durchgefilhrt    ist. Oben ist das   Extraktionsgefäss    durch einen Ansatz mit   Gummistopfen    3 verschlossen, durch den das Kapillarrohr 6 der   Schwanenhalsrohrverbin-      dung    7, die das Extraktionsgefϯ 1 mit dem Zwischengefäss   25    verbindet, durchgeht.

   Der Schwimmerventilkorper 4 mit seiner F h rungsstange 27 dient zum Verschlu¯ der Leitung 8, durch die bei Anlegung von Vakuum die   Extraktionslosung    über die Zuführungs ieitung 10 in das   Destillationsgefäss    9 geführt wird, das in dem   Wärmebad    1 4 angeordnet ist und mit einem Kapillarrohr   12    (wie es üblicherweise bei Vakuumverdampfern angewendet wird) versehen ist und aus dem der
Extrakt durch einen verschliessbaren Ablauf
11 am Boden des Gefässes 9 zum Beispiel naeh   Fortnahme    des   Warmebades abgezogen wird,

      wÏhrend die DÏmpfe des regenerierten Ex  traktionsmittels      dureh    den Kolbenhals 15 und das mit Thermometer 13 versehene Rohr   16    in einen Kühler 17 abgezogen werden, aus dem das Kondensat in das Vorratsgefäss IS gelant, an das Vakuum unter Zwischenschaltung eines K hlers 21 durch eine   Leitung 24    angelegt ist, die-und   damit die gesamte Vor-    richtung gesteuert wird   durez    den Hahn 22. der die Vorrichtung entweder an die Va   kuumleitung 24 oder die Leitung zur Aussen-    atmosphäre 23 anschliesst.

   Das Vorratsgefäss 18 ist durch ein   Tellerventil 19. 20 gegenüber    dem Zwisehengefäss 25 abgeschlossen, das stÏndig mit der Aul3enatmosphäre in   Verbin-    dung steht, also als einziger Teil der Vorrichtung nicht unter Vakuum gesetzt zu werden braucht.



   Aus diesem Zwischengefϯ 25 flie¯t unter dem Druck der Aussenatmosphäre bzw. dem Vakuum im Extraktionsgefäss 1, das an dieses Extraktionsgefäss über die Leitung 8 angelegt wird und in ihm auch dann noeh   herrscht,    wenn der   Schwimmerventilkörper    4 die Verbindung   zwischen Extraktionsgefäss l    und Saugleitung 8 geschlossen hat, regeneriertes    Extraktionsmittel über die Schwanenhalsroh r-      ve. rbindung    7 und das Kapillarrohr 6 ein, wobei dieses Vakuum im Extraktionsgefϯ   I    bzw. die Druckdifferenz zwischen dem Zwisehengefäss 25 und dem Extraktionsgefϯ 1 durch zusätzliche   VIittel      2,    26, 28 stetig in geringem Grade vermindert wird.

   Durch das Kapillarrohr 28 strömt nämlich Luft. in das   Extraktionsgefäss 1    ein, wobei die Kapillaren 6 und   28    derart aufeinander abgestimmt sind. dass die Überführung der in dem   Zwisehen-    gefϯ 25 vorhandenen Extraktionsmittelmenge vor Abdampfen des Extraktionsmittels in dem
Destillationsgefϯ 9, das hei¯t vor Absehalte des Vaknums, beendet ist.



   An Einzelheiten ist zu bemerken, dass das   
Extraktionsgefäss zweckmässig'nur zu zwei   
Drittel gefüllt wird. Das Destillationsgefäss 9 besitzt einen eingezogenen Boden mit sich dreimal verjüngender Form : dies soll dem
Umstand Rechnung tragen, da¯ im Destilla   tionsgefass mit versehiedenen Flüssigkeits-    mengen eingedampft wird. Je kleiner die   Venge    ist, um so tiefer wird der Flüssigkeitsspiegel liegen. Damit wird aber auch der Durchmesser der   Spiegeloberfläehe    kleiner, so da¯ praktisch keine   vollkommene Austroek-    nung stattfinden kann. I) ies ist deshalb von Bedeutung, weil viele gegen Hitze empfindliche Substanzen ihre Wirkstoffe schon bei einmaliger Austrocknung verlieren k¯nnen.



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung zur Durchführung des   Extraktions-und    Vakuumverdampfungsverfahrens ist im Prinzip folgende :
Das   Extraktionsgefäss wird, wie    oben beschrieben, mit Substanz gefüllt und so viel   Extraktionsflüssigkeit hinzugegeben, dass der    Flüssigkeitsspiegel über der Substanz steht.



  In das Zwischengefäss   25 wird ebenfalls Ex-    traktionsfl ssigkeit bis etwa zur   Hälfte ein-    gefüllt.   Auch in das Destillationsgefäss    9 wird etwas   Extraktionsflüssigkeit eingefüllt.    Es sei angenommen, dass die Dauer der jeweiligen Extraktion etwa 10   Minutez    beträgt. Dann wird vor dieser Zeit die   Vakuumpumpe ein-    geschaltet, jedoch der Dreiweghahn 22 so eingestellt, da¯ die Vorrichtung nicht evakniert wird.



   Zwischen der Vakuumpumpe und dem Dreiweghahn mu¯ sich, wie  blich, ein entsprechend grosses   Vakuumvorratsgefäss be-    finden, damit die Evakuierung des Destilla  tionsgefässes    plötzlieh erfolgt.



   Wenn nun der Dreiweghahn 22 so gestellt   wird, dass das Vakuumvorratsgefäss mit der    Vorrichtung direkt verbunden wird unter Ab sperrung des   Lufteintrittsstutzens 23,    so wird   las    GummiplÏttchen 20 an den Ventilsitz 19   gesaugtunddamitdasVorratsgefäss18ab-    geschlossen.



   Der Abschlul des Destillationsgefϯes 9 gegen das   Extraktionsgefäss l    erfolgt derge  stalt,    dass die Flüssigkeit und damit der Schwimmerventilkörper   4,    welcher im Flüssig  keitsspiegel    im   Extraktionsgefäss    schwimmt, langsam nach unten gesaugt wird, so dass die gesamte   Extraktionslösung    aus dem Extraktionsgefäss in die Leitung 8 gesaugt wird. Sobald dies geschehen ist, schliesst der Schwimmerventilkörper den Ventilsitz dicht   ab.    Für ein gerades Auftreffen sorgt die aus einem feinen Glasstiel bestehende Führungsstange 27.



   Durch das durch das Absaugen entstehende Vakuum im Extraktionsgefäss wird   uber die Schwanenhalsrolirverbindung    7 aus dem Zwischengefäss   25    regenerierte Extrak  tionsflüssigkeit    in das   Extraktionsgefäss    1 gesaugt. I) ies vollzieht sich langsam durch die   kapillare Uffnung    6. Auf diese Weise kann keine regenerierte Extraktionsfliissigkeit mit dem Absaugen in das Destillationsgefäss   9    gelangen. Das   Extraktionsgefäss      1    füllt sich mit   der Menge Flüssigkeit wieder.    die vorher abgesaugt wurde.



   Nun kommt die Verdampfung im Destil  lationsgefäss    9 in   Gang und das Vorratsgefäss    18 füllt sich langsam. Die extrahierten Stoffe werden im   Geläss      9    eingeengt. Während dieser Zeit wird die Substanz mit der regenerierten    Extraktionsflüssigkeit im Extraktionsgefäss    extrahiert.



   Die Durchlassöffnungen der   Schwanenhals-    rohrverbindung 7 und der an diese angeschlossenen Kapillare 6 einerseits und der Kapillare 28, die das Extraktionsgefäss 1 in ständiger Verbindung mit der Aussenatmosphäre hilt, anderseits sind in ihren Abmessungen derart aufeinander abgestimmt, dass bei angelegtem Vakuum die Füllung des   Extraktionsgefässes    mit einer in dem Zwischengefϯ 25 vorhandenen Charge regenerierten Extraktionsmittels vor der Abdampfung des   Extraktions-    mittels in dem   Destillationsgeiass    9, das heisst vor Abschaltung des Vakuums, beendet wird.



   Nach je etwa 10 Minuten wird der   Drei-    weghahn 22 so gestellt, da¯ durch den   Stut-    zen 3 in die Vorrichtung ausschliesslich   Liift    einströmen kann. Dadurch fällt der Teller 20 des Ventils 19, 20 herunter und die im Vor  ratsgefäss    befindliche Flüssigkeit läuft in das Zwischengefϯ   25,    der Schwimmerventilkörper 4 steigt in dem Siebring 5 wieder bis zum Flüssigkeitsspiegel. Sobald dies geschehen ist, verstellt man den Dreiweghahn 22 derart, dass unter Luftabschluss die Vorrichtung wieder evakuiert wird. Nun beginnt der gleiehe Prozess von neuem. Statt der Verstellung von Hand kann mit grossem Vorteil eine Verste  lung    durch eine periodisch funktionierende Betätigungsvorrichtung, die an sich bekannt ist, erfolgen.



   Mit der Zeit sammeln sich im Destillationsgefäss 9 die extrahierten Stoffe an. Durch die sich immer wieder regenerierende Extrak  tionslösung    kann die Extraktion sehr weit getrieben werden.



   Die Temperatur im   Destillationsgefäss    wird durch die Regelung der Gasflamme stets unterhalb der Temperatur gehalten, bei welcher die Wirkstoffe des jeweiligen Extraktes geschädigt würden. Die Temperatur im Extraktionsgefäss ist mit der Zimmertemperatur identisch.



   Für den Fall, dass Extraktionsflüssigkeiten in Anwendung kommen, die bei gutem Vakuum durch den Kühler 21 hindurchgesaugt werden, empfiehlt sich die Anwendung einer K hlfalle mit entspreehendem   Rüekfluss    in das Vorratsgefäss an Stelle des Kühlers   21.   



  Die Kühlung dieser Kühlfalle muss mit einem den Verhältnissen angepassten Kühlmittel erfolgen.



   Für alle Verbindungen zwischen den ein  zelnen    Glasteilen werden zweckmässig   Gummi-    schläuche verwendet. Soll die Vorrichtung maschinell bedient werden, so darf der Drei  weghahn    22 nicht fest mit dem Kühler 21 ver  bunden    sein, sondern beide Teile müssen mit einem Stück Gummischlauch aneinander angeschlossen werden. Der Griff des Hahn   kükens wird mit Hilfe eines lletallarmes ver-    längert, an dessen Ende die Kraft'zum Verdrehen des   Hahnes    wirkt. Nach der gew nschten Dauer der Extraktion muB der Hahn um 90¯ gedreht werden, um nach einigen Sekunden wieder in die alte Stellung zuriiekgezogen zu werden.

   Die praktische Ausführung einer   solehen    selbsttÏtigen Steuerung bietet keine Schwicrigkeiten, so dass eine nähere Erläu  terung    nicht erforderlich ist. Dadurch, dass das Abtreiben der Extraktionsflüssigkeit gesondert und in Abwesenheit des   Extraktions-    gutes vorgenommen wird, und zwar r unter   sehonendsten    Bedingungen, und dem Extrak  tionsgut    periodiseh regenerierte Extraktionsflüssigkeit wieder zugeführt wird und diese Perioden beliebig oft wiederholt werden k¯nnen, was z.

   B. durch Zeitschaltung eines den Hahn   bedienenden    rotors   möglieh    ist, kann auch in solchen Fällen ohne Erwärmung extrahiert werden, in denen bei Benutzung der üblichen   Extraktionsvorrichtungen    die Anwendung von Wärme nicht zu umgehen ist.



   PATENTANSPR¯CHE:    I.    Verfahren zur Extraktion und Vakuumverdampfung, dadurch gekennzeichnet, dass die Extraktion unter Vermeidung von ErwÏrmung durchgeführt wird, während die Regeneration der Extraktionsfl ssigkeit im De  stilliergefäss    unter Vakuum und unterhalb einer die Wirkstoffe des jeweiligen Extraktes schÏdigenden Temperatur durchgeführt und kondensierte   Extraktionsflüssigkeit    bei Raumtemperatur periodisch wiederholt dem Extraktionsgefäss zugeführt wird.

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zur Durchfiihrung des Verfahrens nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch periodisch an- gelegtes Vakuum in ein unter Vakuum peri odisch arbeitendes Destillationsgefäss (9) entleerendes Extraktionsgefäss ¯ (1) vorgesehen ist, das mit einem mit dem Flüssigkeitsspiegel der in das Destillationsgefäss ¯ (9) abgesaugten, angereicherten Extraktionsfl ssigkeit sich senkenden, naeh Entleerung des Extraktions- gefässes (1) gegen die Absaugleitung (8) sperrenden Sehwimmerventil (4) versehen ist, und dass ein von dem Destillationsgefäss ¯ (9)
    mit regenerierter Extraktionsflüssigkeit be schicktes, das Extraktionsgefϯ (1) mittelbar speisendes Vorratsgefäss (18) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ bei AtmosphÏrendruck extrahiert wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Zwisehensehalten eines mit dem Extraktionsgefϯ (1) ber eine Schwanenhalsrohrverbindung (7) und eine Kapillare (6) in Verbindung stehenden, mit der Aussen- atmosphäre ständig verbundenen Zwisehen- gefässes (25),ausdiesemunterWirkungder Druckdifferenz regenerierte Extraktionslö- sung bei sich durch zusÏtzliche Mittel (2, 26, 28) stetig verminderndem Vakuum in dem Extraktionsgefϯ (1) in dieses geführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und: 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei angelegtem Vakuum die Füllung des Extraktionsgefϯes mit einer in dem Zwisehengefäss (5) vorhandenen Charge regenerierten Extraktionsmittels mit Hilfe aufeinander abgestimmter Durchlassoffnungen in der Schwanenhalsrohrverbindung (7) und der an diese angeschlossenen Kapillare (6) einerseits und der Kapillare (28), die das Ex traktionsgefäss (l) in ständiger Verbindung mit der Aussenatmosphäre hÏlt, anderseits vor der Abdampfung des Extraktionsmittels in dem Destillationsgefäss (9) beendet wird.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem. Ex traktionsgefäss (1) verbundenes, bei Anlegen von Vakuum an das Vorratsgefäss (18) gegen dieses abgesehlossenes, das Extraktionsgefäss speisendes Zwischengefäss (25) eingeschaltet ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen koaxial im Extraktionsgefäss (1) angeordneten Siebring (5), ausserhalb dessen sich der Raum für das zu extrahierende Gut befindet und in dessen Innenraum der mit einer Führungsstange (27) ausgestattete Schwimmerventilk¯rper (4) beweglich vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durci einen das periodische Anlegen von Vakuum an das Extraktionsgefϯ (1) ber das l) estil iationsgefäss (9) und die das Extraktions- gefäss (I) ) mit dem Destillationsgefϯ (9) verbindende Absaugleitung (8) und das peri odische Speisen des Extraktionsgefässes (l) aus dem Vorratsgefäss (18) steuernden I-Iah (22) in der in das Vorratsgefäss (18) m ndenden Vakuumleitung (24).
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüehen 4 und 6, gekennzeiehnet durch ein das Vorratsgefäss (18) gegen das Zwischengefϯ (25) bei Vakuum in dem Vor ratsgeiass (18) absehliessendes Ventil (19, 20).
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und t nteransprueh 4, gekennzeiehnet dureh eine einen Flüssigkeitsverschluss bildende Schwanenhalsrohrverbindung (7) zwischen. dem Extraktionsgefäss (1) und dem Zwiseheu- gefϯ (25).
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeiehnet, dal3 der Boden des Destillationsgefϯes eingezogen ist.
    10. Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteranspr chen 4 und 9, gekennzeichnet durch einen verschliessbaren Ablauf (11) f r den Extrakt am Boden des Destillations- gefϯes.
    11. Vorrichtung naeh Patentansprueh 11 und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine in die Vakuumleitung (24) m ndende durch den Steuerhahn (22) verschlie¯bare Lufteinla¯¯ffnung (23).
    12. Vorrichtung naeh Patentanspruch II und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines K hlers (21) in die Vakuumleitung ( 24).
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4* dadurch gekennzeiehnet, dass zwischen dem Extraktionsgefäss (l) und der Aussenatmosphare eine ständige Verbindung besteht.
CH285472D 1949-04-14 1950-04-12 Verfahren zur Extraktion und Vakuumverdampfung und Vorrichtung zu seiner Durchführung. CH285472A (de)

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