CH285627A - Ozonerzeugungseinrichtung. - Google Patents

Ozonerzeugungseinrichtung.

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CH285627A
CH285627A CH285627DA CH285627A CH 285627 A CH285627 A CH 285627A CH 285627D A CH285627D A CH 285627DA CH 285627 A CH285627 A CH 285627A
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CH
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Johannes Dr Trub
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Johannes Dr Trub
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/20Electrodes used for obtaining electrical discharge
    • C01B2201/22Constructional details of the electrodes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


  Ozonerzeugungseinrichtung.    Gegenstand der Erfindung betrifft eine  Ozonerzeugungseinrichtung. Erfindungsgemäss  zeichnet sieh     dieselbe    dadurch aus, dass in  einem mnit einem Deckel versehenen Gefäss  ein Hlochspannungstransformator an einem am  Deckel befestigten Träger aufgehängt ist,  dessen Sekundärwieklung einerseits über  eine D)ruekv erbindung mit einer das In  nere des Gefässes bedeckenden Innen  elektrode und anderseits über ein am  Deckel befestigtes federndes Verbindungs  stück mit einer arn zylindrischen Gefässteil  aussen     anliegenden    durchlochten Aussenelek  trode verbunden ist und dessen Primärwick  lung über eine Sicherung und einen Regu  lierwiderstand, die beide im Innern des     Dek-          kels    befestigt sind,

   mit den Netzanschluss  klemmen verbunden ist, das Ganze derart,  dass der Deckel samt den daran befestigten  Teilen leieht abnehmbar ist.  



  In der Zeichnung ist schematisch eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



  Darin bedeutet 1 ein Gefäss aus     Kunst-          pressstoft,    welches auf seiner zylindrisehen  Innenseite und am Boden eine an diesen  Wandteilen gut anliegende Innenelektrode 2  aufweist, die vorzugsweise aus einem Alu  miniumpulverbelag besteht. Auf dem zylin  drischen Teil der Aussenwandung des Gefässes  1 ist eine Aussenelektrode 3 vorgesehen. Letz  tere besteht aus einem oxydationsbeständigen  Material, wie zurr Beispiel Aluminiumblech.  Die Aussenelektrode 3 liegt an der Gefässwand    nicht direkt an, und zwar wird dies dadurch  erreiecht, dass sie eine verhältnismässig grosse  Anzahl von Durchlochungen aufweist, welche  durch Ausstanzen derart hergestellt werden.  dass sie stark umgebogen sind und zerrissene  Ränder aufweisen.

   Dadurch wird auf ein  fache Art und Weise erreicht, dass eine be  trächtliche Anzahl von Elektrodenspitzen ent  steht, die gegen die äussere Gefässwandung  gerichtet sind. In diesen Elektrodenspitzen  findet auf Grund der an sich bekannten  Spitzenwirkung eine erhebliche Steigerung  der elektrischen Feldstärke statt, die zu demn  hier verfolgten Zweck von wesentlicher Bedeu  tung ist. Bekanntlich beruht die     Ozonerzeu-          gung    auf der Wirkung von     elektrischen    Ent  ladungen auf den     Sauerstoff    der Luft, der  durch Aufnahme eines weitem Sauerstoff  atomes in Ozon umgewandelt wird.

   Es ist  aber zu beachten, dass bei diesem     Vorgang     keine Funkenüberschläge stattfinden dürfen,  da. dadurch die Entstehung von giftigen,     ni-          trosen    Gasen stark begünstigt wird. Die Ozon  erzeugung muss also lediglich durch die kalte       Glimmentladung    stattfinden, die eine gerin  gere Menge     nitroser    Gase erzeugt. Die Ozon  erzeugung findet im zwischen Aussenelektrode  und äusserer Gefässwand befindlichen     Glinim-          entladungSrauni    statt. Durch die Durch  loehung der Aussenelektrode wird der freie  Zutritt des Luftsauerstoffes zu diesem Ent  ladungsraum und die ungehinderte Wegfüh  rung des darin erzeugten Ozons gewährlei  stet.

   Die     Gesamtwirkung    der stillen Entla-      dung auf den Luftsauerstoff setzt sich aus  zwei Teilen zusammen, der     ozonbildenden    und  der ozonzersetzenden Wirkung, das heisst die  Entladung, die das Ozon bildet, zerstört es  auch zum Teil wieder. Es ist daher sehr wich  tig, dass der Ozonerzeuger unter solchen Ver  hältnissen betrieben wird, durch welche eine  gute Ausbeute an Ozon gesichert ist. Es ist  deshalb im Primärstromkreis eines Hochspan  nungstransformators 4 ein Regulierwider  stand 5 vorgesehen, mit welchem die gün  stigste Sekundärspanuung einstellbar ist. Der  Regulierwiderstand 5 ist als Drehwiderstand  ausgebildet und in einem Deckel 6, welcher  auf das die beiden Elektroden aufweisende  Gefäss 1 aufsetzbar ist, zentral befestigt.

   Zwi  schen Drehwiderstand 5 und Deckel 6 ist dabei  ein winklig gebogener Träger 7 eingespannt,  an welchem der Hochspannungstransformator  4 hängend befestigt ist. Zur Sicherung gegen  Kurzschluss ist im Primärstromkreis des Hoch  spannungstransformators unter demn Deckel 6  mwischen Träger und Deckelrand eine Schmelz  sicherung 8 vorgesehen. In der Zeichnung  wurde diese Sicherung der Einfachheit halber  nur schematisch angedeutet, ebenso wie zwei  Anschlussklemmen 9 bzw. 10 für die Netz  spannung. Die Verbindung der Sekundärklem  men des Hochspannungstransformators 4 mit  der Aussenelektrode 3 und der Innenelektrode  2 ist derart ausgebildet, dass der Deckel 6  ohne Lösen von elektrischen Verbindungen  leicht abgehoben werden kann.

   Dazu wird die  eine sekundäre Transformatorklemme mit  einer Druckfeder 11 verbunden, die einerseits  am untern Teil des Hochspannungstransfor  mators befestigt ist und anderseits gegen ein  am Boden des Gefässes 1 liegendes, elektrisch  leitendes Blechstück 12 drückt. Letzteres stellt  die Verbindung mit der Innenelektrode her  und verhindert gleichzeitig, dass der Elektro  denbelag durch die Druckfeder 11 beschädigt  wird.

   Die zweite Sekundärklemme des Hoch  spannungstransformators ist über eine Lei  tung 13 mit     einer    am Deckel 6 befestigten  Klemme 14 verbunden, welche auf der Aussen  seite des Deckels ein federndes     Verbindungs-          stiick    15 aufweist, das so weit unter den un-         tern    Rand des Deckels herunterreicht, dass  es mit Druck auf der Aussenelektrode 3 auf  liegt. Zur Begrenzung von unerwünscht  grossen Stromstärken im Sekundärstronmkreis  des Hochspannungstransformators, ist ein  Strombegrenzungswiderstand 16 in diesein  vorgesehen, welcher ebenfalls mit dem Deckel  6 verbunden ist, in der Zeichnung jedoch nur  schematisch angedeutet wurde.  



  Die beschriebene     Ozonerzeugungseinriclh-          tung    hat den Vorteil, dass sie für Reparatur  zwecke leicht auseinandergenommen werden  kann. Durch die vorgesehene Anordnung  sämtlicher Regulier- und Sicherungsteile in im  Innern des Gefässes 1, wo sie der     Wirkung     des erzeugten Ozons entzogen sind, wird er  reicht, dass sie     gegen        Oxidation    vollständig  geschützt sind. Gleichzeitig sind diese Teile  dadurch auch gegen     Beschädigung    und Be  rührung geschützt.  



  Die beschriebene     Ozonerzeugungseinrich-          tung    kann Verwendung finden in der Lüf  tungstechnik zur     Entkeimung    der Luft, in  der Kältetechnik zur Beseitigung von Gerü  chen, zur Sterilisierung von Flüssigkeiten,  für medizinische Zwecke, Aufbesserung von       Alkoholica    usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ozonerzeugungseinrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem mit einem Deckel versehenen Gefäss ein Hochspannungstrans formator an einem ain Deckel befestigten Trä ger aufgehängt ist, dessen Sekundärwicklung einerseits über eine Druckverbindung mit einer das Innere des Gefässes bedeckenden Innenelektrode und anderseits über ein am Deckel befestigtes federndes Verbindungs stück mit einer am zylindrischen Gefässteil aussen anliegenden durchlochten Aussenelek trode verbunden ist und dessen Primärwick lung über eine Sicherung und einen Regu lierwiderstand, die beide im Innern des Deckels befestigt sind, mit den Netzanschluss klemmen verbunden ist,
    das Ganze derart., dass der Deckel samt den daran befestigten Teilen ohne Lösung von elekt.risehen Verbin dungen leicht abnehmbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ozonerzeugungseinrichtung nach Patent- anspruelh, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Sekundärwicklung ein Strom begrenzungswiderstand vorgesehen ist. 2. Ozonerzeugungseinrichtung nach Patent- ansprutelh, dadurch gekennzeichnet, dass die durchlochte Aussenelektrode mit Löchern ver sehen ist, deren nach der gleichen Seite um gebogene Ränder unregelmässig eingerissen sind und daher Spitzen aufweisen. 3.
    Ozonerzeugungseinrichtung nach Patent- anspruelh, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckverbindung zwischen der Sekundärwick lung und der Innenelektrode aus einer am Hochspannungstransformator isoliert befestig ten Druckfeder besteht, an welcher das eine Ende der Sekundärwicklung angeschlossen ist und welche bei aufgesetztem Deckel gegen eine am Gefässboden vorgesehene Scheibe drückt. 4. Ozonerzeugungseinriehtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Regulierwiderstand vermittels einer durch den Deckel herausgeführten Drehachse verstellbar ist.
CH285627D 1950-07-17 1950-07-17 Ozonerzeugungseinrichtung. CH285627A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035112B (de) * 1955-06-08 1958-07-31 Intertrade Ag Ozonisierungsroehre
DE1085860B (de) * 1958-08-19 1960-07-28 Demag Elektrometallurgie Gmbh Ozonerzeuger mit Schmelzsicherung
DE1096338B (de) * 1958-06-03 1961-01-05 Kerag Kesselschmiede App Und M Ozonerzeuger
DE1146038B (de) * 1958-08-15 1963-03-28 Csepeli Eroemue Ozonherstellungsapparat

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