CH285881A - Verfahren zum sukzessiven Bearbeiten einer Mehrzahl gleichartiger Werkstücke, und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum sukzessiven Bearbeiten einer Mehrzahl gleichartiger Werkstücke, und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.

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CH285881A
CH285881A CH285881DA CH285881A CH 285881 A CH285881 A CH 285881A CH 285881D A CH285881D A CH 285881DA CH 285881 A CH285881 A CH 285881A
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    • G04D3/0002—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


  Verfahren zum sukzessiven Bearbeiten einer     Mehrzahl    gleichartiger Werkstücke,  und Vorrichtung zum Durchführen des     Verfahrens.       Es sind schon viele Arten von automa  tischen Werkzeugmaschinen bekanntgeworden  zum sukzessiven Bearbeiten einer Mehr  zahl gleichartiger     Werkstüeke    mittels eines  sieh drehenden     Werkzeuges,    um jedes dersel  ben mit einer Anzahl von koaxialen     Ausnell-          mungen    zu     versehen.     



  Das Verfahren zum sukzessiven Bearbeiten  einer     -Mehrzahl    gleichartiger     Werkstüeke,    um  jedes derselben mit einer Anzahl von gleich  liegenden     Ausnehmungen    zu versehen, nach  vorliegender Erfindung ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man eine Schablone mit Stiften  herstellt, wobei diese am     Sehablonenkörper    so  ;

   angeordnet werden, dass sie sieh in einem       Polarkoordinatensvstein    für die Zentren der  herzustellenden     Ausnehmungen    auf den die  Zentren mit     dein        Systemzentrum    verbinden  den Richtungen in der Lage der Zentren     ent-          ;

      sprechender Lage     befinden,    dann zum Bear  beiten eines ersten     Wei-kstüekes    dasselbe auf  der Schablone bezüglich des     Systemzentrums     zentriert und fixiert und für jede herzustel  lende     Ausnehinung    das Werkstück dadurch in  Bearbeitungslage bringt, dass man die Scha  blone samt den)     W        erkstüek    gegenüber dem  Werkzeug bewegt, bis jeweils der betreffende       Schablonenstift    gegen einen feststehenden An  schlag anstösst, wobei der Anschlag gegenüber  der Achse des seitlich     unbewegliell    gehaltenen       Werkzeuges    die gleiche Lage einnimmt,

   wie  der angeschlagene Stift     gegenüber    dein Zen  trum der betreffenden herzustellenden Aus-         nehmung,    und dann das Werkzeug     vorsehiebt,     und nach Auswechseln des bearbeiteten Werk  stückes gegen ein noch zu bearbeitendes in der  gleichen Weise fortfährt.  



  Vorzugsweise ordnet man die Stifte aus  dem     Schablonenkörper    nach     -Massgabe    der  Tiefe vorstehend an, auf welche das Werkzeug  in das Werkstück eindringen soll, tastet beim       Bearbeiten    des     Werkstüekes    den jeweils an  geschlagenen Stift mit einem Fühler ab, und  verwendet das     Ansehlagen    des Fühlers zur       Begrenzung    der     Vorschubbewegung    des     Werk-          zeuges.     



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum  Durchführen des Verfahrens nach der Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie  einen     Sehablonenträlter    aufweist, der um eine  zur     Werkzeugachse    parallele Achse drehbar  gelagert und bezüglich dieser Achse seitlich       bewegliell    geführt. ist, und dass der festste  liende Anschlag zwei wenigstens angenähert  aufeinander senkrechte Anschlagseiten besitzt,  wovon die eine die Drehbewegung der Scha  blone und die andere deren Bewegung in  seitlicher Richtung zu begrenzen bestimmt ist.  



  Vorzugsweise ist der     Sehablonenträger    zu  seiner     Führung    für die seitliche Bewegung  auf einem Schwenkarm gelagert, der sieh in  seiner Mittellage senkrecht zur Anschlagseite  erstreckt, welche die     Drehbewegung    der Scha  blone zu begrenzen bestimmt ist.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh  rungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrich-           tung    dar. An Hand dieser Zeichnung wird  auch ein Durchführungsbeispiel des erfin  dungsgemässen Verfahrens beschrieben wer  den.  



       Fig.    1 ist ein Grundriss der     Vorrichtung,     wobei gewisse Teile teilweise weggebrochen  sind.  



       Fig.    ? ist ein Aufriss.  



       Fig.    3 ist ein     Seitenriss    im Schnitt längs  der Linie     III-III    von     Fig.    1, und       Fig.    4 ist ein weiterer     Seitenriss.     



  Die gezeichnete Vorrichtung ist, obwohl  sie auch als Bestandteil von Bohrmaschinen,  Drehbänken, Fräsmaschinen,     Sehleifmasclii-          nen    usw. ausgebildet sein kann, als selbstän  diger Apparat ausgeführt und speziell zum       Ansenken    von     Uhrenplatinen    und zum Aus  führen ähnlicher Bearbeitungen an. andern       Feinmeehanikteilen    gedacht.  



  Der Apparat umfasst ein Gehäuse 1 mit  aufgesetztem und in ? angeschraubtem Deckel  3. Der Deckel 3 besitzt eine grosse Öffnung     -l,     aus welcher die Schablone 5     hervorragt,    die  im mittleren Teil mit Stiften 6 zum Halten  und Zentrieren des Werkstückes 7 versehen  ist. Eine auf dem Umfang der Schablone 5  aufgesetzte Scheibe 8 verhindert das Herab  fallen von Spänen durch die Öffnung 4. Die  Schablone 5 ist mit einer     zentralen,    schwach  konischen Bohrung versehen und mittels einer  Schraube 9 auf dem entsprechend konischen  Oberteil 10 einer als     Sehablonenträger    die  nenden Achse 11 befestigt.  



  Sie dient zugleich als die eine Hälfte einer       Rutschkupplung,    deren andere, mit einem  Reibbelag 12 versehene Hälfte mit 13 be  zeichnet ist und in Lagerbüchsen 14 drehbar  gelagert ist, welche in eine Bohrung 15 eines       Sehwenkarines    16     eingepresst    sind.

   Eine zwi  schen einem Bund 18 der Achse 11 und  einer Schulter 19 des Kupplungsteils 13 an  geordnete Schraubenfeder 17 hat     beständig     das Bestreben, die beiden Teile der     Rutseh-          kupplung        aneinanderzudrüeken.    Das untere  Ende der Achse 11 kann sich in einer Hülse  20 frei drehen, auf welcher mit Keil 21 ein  Zahnrad 22     aufgekeilt    ist, das axial dadurch  festgehalten ist, dass es     zwischen    Schultern    der     ineinandergeschraubten    Teile 13     und    20  liegt.  



  Der Schwenkarm 16 ist mittels     CTleitbüch-          sen    23 auf einer Schwenkachse     2.1        bezüglieli     der Achse 11 seitlich     versehwenkbar    gelagert,  die oben in einem     -t'luge    25 des Gehäuses 1  und unten in einer Hülse 26 sitzt, die ihrer  seits in eine Bohrung des Gehäusebodens ein  gepresst ist.

   Auf der Hülse ?6 ist. mittels  einer     CTleitbüchse    28 ein Teil 27 frei drehbar  gelagert, welcher Drehteil     zugleich    ein Zahn  rad und eine Riemenscheibe bildet.     rin          Sehnurriemen    29 verbindet ihn mit einem ähn  lichen Drehteil 30, der auf einem im       Sehwenkarin    16 befestigten Zapfen 31 frei       drehbar    gelagert ist und eine     Verzahnung        31a     besitzt, die mit jener des Zahnrades 22 in  Eingriff steht.

   Die Verzahnung des Drehteils  27 steht. mit. derjenigen eines Zahnrades 32 in  Eingriff, das auf einer Achse 33     festsitzt.     Letztere ist unten im Gehäuseboden und oben  in einer     Kupplungshülse    34 frei drehbar ge  lagert. Die Kupplungshülse 34 kann sieh  ihrerseits im Deckel 3 frei drehen, ist aber  mit einer Stufenriemenscheibe 35 fest verbun  clen, die durch einen Riemen mit einem An  trieb verbunden ist (nicht gezeichnet). Die  Kupplungshülse 34 bildet den einen Teil einer       Lamellenkupplung,    deren anderer Teil 36 auf  der Achse 33 mit Keil 37 verkeilt ist, aber  auf dieser Achse in Längsrichtung verscho  ben werden kann, wozu ein     Betätigungshebel     38 dient.

   Dieser sitzt, auf einer in Augen 39  des Deckels 3 gelagerten Achse 40 und ist  durch diese Achse mit einem Handhebel     -11     fest verbunden. Eine die Achse     .10    unigebende  Feder 42 hat     beständig,,    das Bestreben, diese  Achse und den Betätigungshebel 38 im Sinne  des     Ausrückens    der Kupplung 34, 36 zu ver  drehen.

   Der Handhebel 41 besitzt. aber einen  Arm 43, an dessen Ende auf einem Lager  bolzen     44    eine Rolle 45     gelagert    ist, die     nor-          nialenveise    auf der ebenen, untern Stirnfläche       5b    des     Sehablonenkörpers    abrollt, und dabei       entgegen    der Kraft. der Feder     -12    die Kupp  lung     34-,    36 eingerückt hält, wie     Fig.    4 zeigt.

    Der     Sehablonenkörper    weist eine     Ausnehmung     46 der erwähnten Stirnfläche auf, in welche      die Rolle     -15    einfallen kann, wenn die Scha  blone 5 eine bestimmte Drehlage einnimmt.  Die     Nebel        4-1,        .13    werden dann durch die  Feder     -t2    samt der Achse 40 und dem     Be-          tätigungsliebel    38 im     Gegenuhrzeigersinn          (Fig.        4-)        versehwenkt,    und somit die Kupp  lung 34, 36 ausgerückt.

   Dies geschieht jedes  mal, nachdem die Schablone eine volle Um  drehung gemacht hat, nach der     Ingangsetzung     des Apparates mittels des Handhebels 41.  



  Eine auf der Achse 33 ausgebildete       Selineeke    48 steht mit einem Schneckenrad 49  in Eingriff, das auf einer     Nockenwelle    50  festsitzt, die in Augen     -17    des Gehäuses 1  drehbar gelagert ist. Eine auf dieser Welle  sitzende     Noeke    51 wirkt. auf einen Nocken  hebel 52 ein, der ebenfalls am     Grehäuse    1  schwenkbar gelagert ist und     den    eine Verbin  dungsstange 53 mit dem Schwenkarm 16 ver  bindet. Letzterer wird durch die Nocken  scheibe 51 nach links und durch eine Zug  feder 54, die an einer     Gehäuseseitenwand    an  gehängt ist, nach rechts     (Fig.    1)     verschwenkt.     



  Auf der Unterseite des Deckels 3 ist ein  Anschlag 55 befestigt, der zwei aufeinander  senkrecht stehende Anschlagseiten 56 und 57  besitzt. Die Anschlagseite 56 erstreckt sieh  senkrecht zur Mittellinie des     Schwenkarmes     16, wenn dieser seine     Mittellage    einnimmt,  und die Anschlagseite 5 7 erstreckt sieh par  allel zu dieser Mittellinie. Ausserdem ist an  der Unterseite des Deckels 3 ein     Führung;s-          stüek    58 für einen     beweglieben    Anschlag 59  befestigt.

   Dieser ist in paralleler Richtung  zur Anschlagseite 57 beweglich und wird  durch eine Feder 62 belastet, deren Vorspan  n     ung    mittels einer Schraube 63 eingestellt       werden        kann.    Eine in einen Schlitz 60 des  Führungsstückes 58 ragende Schraube 61  verhindert den Anschlag 59, in den sie einge  schraubt ist, am Herausfallen aus     dein        Füh-          rungsstück.     



  Eine mittels Schrauben 64 auf dem     Dek-          kel    3 befestigte Konsole 65 besitzt zwei im  Abstand u voneinander angeordnete Paare  von vertikalen Lagern 66. Im einen dieser  Lagerpaare ist eine senkrechte, das     Werkzeug     67 tragende     Werkzeugspindel    68 drehbar und    axial verschiebbar gelagert, die zur Drehachse  der Schablone 5 parallel ist. Im andern La  gerpaar ist ein Fühler 69 axial verschiebbar.  Eine     zwischen    einem Bund 70 des Fühlers  und einem der Lager 66 angeordnete Feder 71  hat beständig das Bestreben, den Fühler nach  unten zu bewegen.

   Dieser ist. aber mittels  eines im Auge 72 auf der Konsole 65 ge  lagerten Hebels 73 und einer Stange 74 mit  einem einarmigen Hebel 75 verbunden, der  eine Nase 76 besitzt, die unter der Einwirkung  der Feder 71 normalerweise am Umfang einer       Nockenscheibe    77 anliegt, die auf der Nocken  welle 50 festsitzt. Der Fühler 69 ist. des wei  teren mittels eines     einarmigen    Hebels 78, der  im Auge 79 auf der Konsole 65 gelagert. ist,  mit der Werkzeugspindel 68 so verbunden,  dass sieh diese mit dem Fühler 69 zwangsweise  vom auf der Schablone angeordneten Werk  stück weg nach oben und auf dieses zu nach  unten bewegen muss. Eine auf der Werkzeug  spindel festsitzende Riemenscheibe 80 über  trägt die von einem nicht gezeigten Antrieb  abgenommene Drehbewegung auf die Werk  zeugspindel 68 und das Werkzeug 67.

   Die  sukzessive Bearbeitung einer Mehrzahl gleich  artiger     Werkstücke,    mittels der beschriebenen  Vorrichtung, um jedes     -NV        erkstüel@    mit einer  Anzahl gleichliegender Löcher zu versehen,  wird nun zusammen mit der Arbeitsweise der  Vorrichtung beschrieben werden.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass man zuerst  die Schablone .5 mit den Stiften 81 herstellt,  wobei diese auf dem     Sehablonenkörper    so an  geordnet werden, dass sie sieh in einem Po  larkoordinatensystem für die Zentren der am  Werkstück herzustellenden     Ausnehmungen    82,  auf den die Zentren mit. dem     Sy        stemzentrum     verbindenden Richtungen in der Lage der  Zentren entsprechender Lage befinden. Es  kann z. B. zeichnerisch auf einem     Werkstück     ein beliebiges Zentrum festgelegt werden, von  dem     aus    Strahlen     durch    die Zentren der an  gerissenen     Ausnehmungen    82 gezogen werden.

    Das Werkstück ist dann mit     dein    gewählten  Zentrum mit     dein    Zentrum des scheibenför  migen     Schablonenkörpers    übereinstimmend  auf die Schablone anzuordnen, das seiner-           seits    mit der Drehachse des     Schablonenträgers     11     zusammenfällt.    Die Zentren der die Stifte  aufnehmenden Bohrungen     5a    im Schablonen  körper werden dann dadurch     bestimmt,    dass  man auf jedem Strahl radial auswärts fährt und  vom angezeichneten Zentrum der betreffenden       Ausnehninng    82 aus die Distanz     a    aufträgt.

    In die so bestimmten, im     Schablonenkörper     hergestellten     Bohrungen        5a    werden dann die       Schablonenstifte    81 eingeschoben, und zwar  mit deren Schaft     81a..        Alle        Schablonenstifte     81 erhalten den gleichen Schaftdurchmesser  und die gleiche Schaftlänge; letztere wird so  gewählt, dass die Schäfte 81a aus der Unter  seite des     Schablonenkörpers    hervorragen,  damit sie einer nach dem andern auf noch zu  beschreibende Weise an den Anschlagseiten  56, 57     zum    Anliegen gebracht werden können;

    der Anschlag 55 ist dabei so angeordnet, dass  sich jeder an den Anschlagseiten 56, 57 an  liegende     Sehablonenstift    genau im Abstand     a     von der Achse der     Werkzeugspindel    68 be  findet. Die nach diesen Angaben hergestellte  Schablone kann zum sukzessiven Bearbeiten  einer beliebigen Anzahl gleichartiger Werk  stücke mittels eines sich drehenden     Werkzeu-          ges    dienen.

   Die mit der konischen und oben  stufenförmig zur Aufnahme des Schrauben  kopfes 9 erweiterten Bohrung versehene Scha  blone 5 wird dann auf dem     Schablonenträger     11     befestigt,    nachdem sie noch mit den Stif  ten 6 zum Zentrieren und Halten der     VN        erk-          stücke    7 versehen worden ist. Letztere kön  nen dann einfach auf diese Stifte 6 aufge  schoben werden und sind damit auf der  Schablone bezüglich des     Koordinatensistem-          zentriuns    zentriert und fixiert.

   Für jede  Lochung wird das Werkstück 7 dadurch in  Bearbeitungslage gebracht, dass man die  Schablone 5 samt. dem     -VVerkstüek    7 gegenüber  dem Werkzeug dreht und seitwärts     ver-          schwenkt,    bis der entsprechende Schablonen  stift 81 mit seinem     Schaftendteil    gegen den  feststehenden Anschlag 55, und zwar gegen  dessen Anschlagseiten 56, 57 anstösst, welcher  Anschlag ja.

   von der Achse des seitlich un  beweglich gehaltenen     Werkzeuges    den gleichen  Abstand aufweist, wie die Stifte gegenüber    den Zentren der ihnen entsprechenden zu boh  renden     Ausnehmungen    82, und dann das  Werkzeug vorschiebt und nach Auswechseln  des bearbeiteten Werkstückes gegen ein noch  zu bearbeitendes, in der gleichen Weise fort  fährt.

   Dabei stellt man das Mass b der Köpfe  der Stifte 81, mit     denen    sie aus dem     Seha-          blonenkörper    oben vorstehen, nach Massgabe  der Tiefe her,     um    welche das     Werkzeug    je  weils in das     Werkstück        eindringen    soll, und  beim Bearbeiten werden die Stiftköpfe mit  dem Fühler 69 abgetastet, wenn die Stifte an  den Anschlagseiten 56, 57 anliegen und  darum mit dem Fühler gleichachsig sind, um  das Anschlagen des Fühlers am Stiftkopf zur  Begrenzung der     Vorsehubbewegung    des       Werkzeuges    zu verwenden.  



  Der oben beschriebene Apparat. vollführt  die einzelnen Verfahrensschritte, abgesehen  natürlich von der Herstellung der Schablone  und im vorliegenden Falle auch vom Aus  wechseln eines bearbeitenden     Werkstückes     gegen ein anderes, automatisch     aufs.    Bei aus  gerückter     Kupplung    31, 36 wird das Werk  stück 7 auf die Zentrier- und Haltestifte 6  aufgeschoben, dann     betätigt    man den Hand  hebel     -11    im Uhrzeigersinn (Fug. 4) zwecks       rinrüekens    der Kupplung 31, 36.

   Die von  dieser Kupplung übertragene Drehbewegung  wird durch das     Vorgelege    32, 27, den Riemen  29, das V     orgelege    30, ?:?, den Drehteil 13  und den Reibbelag 12 an die Schablone  übertragen. Diese dreht sieh im Uhrzeiger  sinn (Fug. 1), bis der     Sehaftendteil        81a    eines  Stiftes 81 gegen den beweglichen Anschlag 59  anstösst. Dieser fängt den Stoss elastisch auf  und hält die Schablone an. Die übrigen, durch  die Kupplung 34, 36 angetriebenen Teile fah  ren aber fort, sieh zu drehen.

   Wenn der  abfallende Teil der     Nockenscheibe    51 am     Nok-          kenhebel    52 vorbeiläuft,     versehwenkt    die Fe  der 54 den Schwenkarm 16 nach rechts  (Fug.     1.).    Dabei gleitet der in Anschlagstel  lung sich befindende     Sehablonenstift        81.    ent  lang dem federnden Anschlag 59, bis er über  dessen äusseres Ende an die Anschlagseite 57  gelangt.

   Es tritt dann die Reibungskupplung  vorübergehend in Aktion, so dass der Schaft-           endteil    des     Sehablonenstiftes    vom Anschlag 59  abgleitet und längs der     Ansehlagseite    57 bis  zur     Ansehlagseite    56 gleitet, wo er festgehal  ten wird, so dass die Drehbewegung der     Seha-          blone    angehalten wird.

   Während dieser gan  zen Zeit und noch länger ist der     Noekenhebel     52 wegen dem Anschlag 57 von der     Noeken-          seheibe    51. abgehoben und bewegt. sich die       Noekenseheibe    77 mit ihrer     1,-reisbogenförmi-          gen    Erhebung (die sich über etwa     180     er  streckt) längs der Nase 76.

   Erreicht der ab  fallende Teil der     Noekenseheibe    77 die Nase  76, so kann sieh der Hebel 75 unter der Ein  wirkung der Feder 71 im     Linksdrehsinn    in       Fig.    2 drehen, und der Fühler 69 kann sieh  absenken, bis er auf den     Kopf    des am An  schlag 55 anliegenden     Sehablonenstiftes    81  aufzuliegen kommt, in welchem Zeitpunkt sich  die Nase 76 von der     Nocke    77 abhebt.

   Bei sei  ner Abwärtsbewegung hat der Fühler 69 die       Werkzeugspindel    68 vermittels des Hebels 78  mitgenommen, und das Werkzeug 67 erzeugt  die vorgeschriebene Bohrung im an Ort. und       S   <B>1</B>     telle        festgehaltenen        Werkstück        7.        Sobald        der     ansteigende Teil der     Nocke    77 wieder auf die  Nase 76 einwirkt, wird der Fühler 69 samt  dem Werkzeug 67 angehoben.

   Bald danach       versehwenkt    der ansteigende Teil der     Noeken-          scheibe    51 den     Noekenhebel    52 und den       Sehwenkarm   <B>16</B> nach links, wobei das Schaft  ende des     Sehablonenstiftes    hinter dem An  schlag 59 längs der     Ansehlagseite    56 gleitet  und dabei eine     Drebung    der Schablone ver  mittels der Reibkupplung so lange verhin  dert, bis der Federnde Anschlag 59 bestimmt  wieder im Bereich der nachfolgenden An  schlagstifte liegt.. Die Reibkupplung tritt  dann wieder in Aktion, und das Spiel wieder  holt sich für jede vorzunehmende Bearbeitung  im beschriebenen Sinne.

   Sind alle     vorzuneh-          menden        Bohrungen    beim aufgespannten       Werkstüek    7 vorgenommen, so hat die Scha  blone gerade eine Umdrehung vollführt. Ihre       Ausnehmung    46 befindet sich dann über der  Rolle     Y:)    und gestattet das Ausrücken der  Kupplung 34, 36 durch die Feder 42. Es  kann dann das bearbeitete     Werkstüek        gegen     ein anderes ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum sukzessiven Bearbeiten einer Mehrzahl gleichartiger Werkstüeke mit tels eines sieh drehenden Werkzeuges, um jedes derselben mit einer Anzahl von gleichliegen den Ausnehmungen zu versehen, dadureh ge kennzeichnet, dass man eine Schablone mit Stiften herstellt, wobei diese am Schablonen körper so angeordnet werden, dass sie sieh in einem Polarkoordinatensy stem für die Zentren der herzustellenden Ausnehmungen auf den die Zentren mit dem Systemzentrum verbin denden Richtungen in der Lage der Zentren entsprechender Lage befinden,
    dann zum Be arbeiten eines ersten Werkstüekes dasselbe auf der Schablone bezüglich des Systemzentrums zentriert und fixiert und für jede herzustel lende Ausnehmung das -\V erkstück dadurch in Bearbeitungslage bringt, dass man die Scha blone samt.
    dem Werkstüek gegenüber dem Werkzeug bewegt, bis jeweils der betreffende Sehablonenstift gegen einen feststehenden An schlag anstösst, wobei der Anschlag gegenüber der Achse des seitlich unbeweglich gehaltenen Werkzeuges die gleiche Lage einnimmt wie der angeschlagene Stift gegenüber dem Zen trum der betreffenden herzustellenden Aus nehmung, und dann das Werkzeug vorsehiebt, und nach Auswechseln des bearbeiteten Werk stüekes gegen ein noch zu bearbeitendes in der Bleiehen Weise fortfährt. UNTERANSPRUCH 1.
    Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass man die Stifte aus dem Sehablonenkörper nach Massgabe der Tiefe vorstehend anordnet, auf welche das Werkzeug in das Werkstiiek eindringen soll, und beim Bearbeiten des Werkstückes den jeweils angeschlagenen Stift mit einem Füh ler abtastet, und das Anschlagen des Fühlers zur Begrenzung der Vorschubbewegung des Werkzeuges verwendet.
    PATENTANSPRUCH 1I: Vorrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentansprueh I, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie einen Schablonenträger aufweist, der um eine zur Werkzeugachse par allele Achse drehbar gelagert und bezüglich dieser Achse seitlich beweglich geführt ist, und dass der feststehende Anschlag (55) zwei wenigstens angenähert aufeinander senkrechte Anschlagseiten (56, 57) besitzt, wovon die eine die Drehbewegung der Schablone und die andere deren Bewegung in seitlicher Rieli- tung zu begrenzen bestimmt ist. UNTERANSPRÜ'CIIE 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schablonen träger zu seiner Führung für die seitliche Be wegung in einem Schwenkarm (16) gelagert ist, der sieh in seiner Mittellage senkrecht zur Anschlagseite (56) erstreckt, welche die Dreh bewegung der Schablone (5) zu begrenzen bestimmt ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Antriebsmecha nismus zum Bewegen des Sehablonenträgers (11) vorgesehen ist, welcher Mechanismus einerseits vermittels eines Vorgeleges, das ein um die Sehwenkaehse (24) des Armes (16) drehbares Element (27) aufweist, und vermit tels einer Rusehkupplung den Schablonen träger mit der Schablone (5) um ihre Achse zu drehen bestimmt.
    ist, und anderseits eine auf den Sehw enkarm einwirkende Noeke (51) aufweist, mittels welcher er die Schablone (5) periodisch von der die seitliche Bewegen, zu begrenzten bestimmten Anschlagseite (57) ent fernt, und zwar entgegen der Kraft einer Rückführfeder (54). 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der die Drehbe-ve- gUng der Schablone (5) zu begrenzen be stimmten Anschlagseite (56) ein Federan schlag (59) vorgeschaltet ist, längs welchem jeder auftreffende Schablonenstift (81) bei der Seitw ärtsbewegung der Schablone unter der Einwirkung der Rückführfeder (5-1), glei tet, bis er beim Erreichen der die seitliche Be wegung zu begrenzen bestimmten Anschlag- Seite (57) von ihm abgleitet, worauf er dieser Seite (57) entlang in der Drehrichtung der Schablone bis zur erstgenannten Anschlag seite (56)
    bewegt wird, längs welcher er nach der Herstellung der Ausnehmung unter der Einwirkung der Noeke (51) zurückgleitet, wo bei er eine Drehbeweg-un1 der Schablone (5) so lange verhindert, bis der als nächster zur Wirkung kommende Sehablonenstift (81.) sich im Wirkbereich des Federanschlages<B>(59)</B> be findet. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Werkzeug spindel (68) aufweist, die in Längsrichtung beweglich geführt und mittels eines Hebels (78) so mit. einem Fühler<B>(69)</B> gekuppelt ist, der in einer zur Spindellängsrichtung par allelen und mit der Achse eines an beiden An schlagseiten aufliegenden Sehablonenstiftes übereinstimmenden Richtung beweglich ge führt ist, class sie mit dem Fühler zwanD-läufig sowohl gegen die das Werkstüek zu tragen be stimmte Schablone zu, wie von ihr we;
    - be wegt wird, wobei die Bete e-ung des Fühlers weg vom in Anschlagstellung gelegenen Scha- blonenstift (81) durch eine zweite, mit der die seitliche Bewegung des Schwenkarmes be wirkenden Noeke (51) wirkverbundene Noeke <B>(77)</B> mittels eines Gestänges (<B>7</B>5, 74, <B>73)</B> und entgegen der Kraft einer Andrüekfeder (71) bewirkt wird, wobei die Form und die gegen seitige Anordnung der beiden Nocken eine solche ist,
    dass die Schwenkbewegung der Schablone samt dem auf ihr befestigten Werk stück bei angehobenem Fühler (69) und Werkzeug (67), das Vorschieben des Werk zeuges (67) aber bei samt dem Werkstück (7) an Ort und Stelle gehaltener 'Schablone (5) erfolgt. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspreeh 3, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebsmecha nismus auf der Antriebsseite eine ein- und aesrüelkbare Kupplung (34, 36) aufweist, die mittels eines Handhebels (41) eingerückt wer den kann, wobei eine mit der Schablone dre hende Fläche (5b) vorgesehen ist, die die Kupplung eingerüekt zu halten bestimmt. ist und eine Ausnehmung (46) aufweist, welche einer Ausrüekfeder (4?) gestattet., in Aktion zu treten, derart, dass die Kupplung ausge rückt und der Antriebsmechanismus still- gesetzt wird, jedesmal wenn die Schablone eine ganze Umdrehung vollführt hat.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162665B (de) * 1954-05-08 1964-02-06 Posalux Frautschi & Monney Hydraulische Spindelvorschubeinrichtung fuer Bohrmaschinen
DE1220229B (de) * 1959-03-16 1966-06-30 Albert Bregnard Maschine zum Bohren oder Ausreiben von parallelen Loechern bei Serienfabrikation
WO2022223367A1 (de) * 2021-04-22 2022-10-27 Chiron Group Se Werkzeugmaschine, werkstückhalter, abstützeinheit und herstellverfahren

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