CH286068A - Kämmaschine. - Google Patents

Kämmaschine.

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CH286068A
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CH
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Works Whitin Machine
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Works Whitin Machine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/14Drawing-off and delivery apparatus
    • D01G19/16Nipper mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


      Kämmasehine.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht. sieh auf  eine     Kämmaschine,    welche eine     Kämmwalze,     einen hin- und hergehenden Zangenrahmen  und eine Pendelwelle aufweist.  



  Die     Erfindung    ist gekennzeichnet durch  eine vordere Stütze für den Zangenrahmen,  die um einen Drehzapfen drehbar ist., welcher  auf der gleichen Seite der Bahn des Zangen  rahmens liegt wie die     Kämmw        atze,    und durch  eine hintere Stütze für den Zangenrahmen,  die um     einen        Drehzapfen    drehbar ist, welcher  an der der     Kämmwalze    abgewendeten Seite der  Bahn liegt.  



  Bei einem     bevorzugten    Ausführungsbei  spiel der Erfindung ist eine stark vereinfachte  Anordnung der Bestandteile des Zangen  systems und der Vorteil einer verbesserten       Kämmwirkung    erreicht, und zudem sind die  Vibrationen derart reduziert, dass es möglich  wird, die     Kämmaschine    bei höheren Geschwin  digkeiten als     hierzuvor    zu betreiben.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.    7 ist eine Seitenansicht. teilweise im.  Schnitt eines so grossen Teils einer     Kämm-          masehine,    als erforderlich ist, um die     Verbes-          serungen    verständlich zu machen.  



       Fig.    2 ist. eine Draufsicht des Zangen  systems.  



       Fig.        ')    ist ein Ausschnitt aus     Fig.    1, aber  bei anderer     Stellung    der Bestandteile des Zan  gensystems.    Fis. 4 ist. eine perspektivische Ansicht  eines Teils der     Zangenoberbacke    und seiner  Stütze.  



  Mit 1 ist die übliche     schwingende    Pendel  welle bezeichnet, mittels welcher die Zange  gegen die     Abreisswalzen    2 über die Nadeln 3  der     Kämmwalze    4 vorgeschoben und von den  selben zurückgezogen werden. Die     Zangen-          oberbaeke    ist mit 5 und die als Unterbacke  dienende Zangenplatte mit 6 bezeichnet.  



  Bei der Bauart von     Kämmaschinen,    auf  welche hierin Bezug genommen wird, ist der  Bewegungsweg der Zangenbacken, oder ge  nauer besagt, der Vorderkante der     Unter-          zangenplatte    in dieser Anordnung praktisch  eine gerade Linie mit einer leichten Auf  wärtsbewegun- in der     Vorsehubrichtung    der  Zange gegen die     Abreisswalze    2. Obwohl eine  solche Anordnung, soweit es sieh um das An  stücken handelt, nicht ungeeignet ist, so ist  die     Kämmwirkung    viel weniger wirkungsvoll.  als diejenige, welche erreicht wird, wenn der  voreilende Rand des Bartes, während der Bart.

    noch von den Zangen erfasst ist, veranlasst  wird, einen Bewegungsweg auszuführen,     wel-          eher    mehr oder weniger konzentrisch zur       Kämmwalze    verläuft. Die Wirkung des letz  teren     Bewegungsweges    besteht. darin, die  Durchdringung des Bartes durch beinahe alle  Reihen von     Käminwalzennadeln    zu bewirken  und die kombinierte     Wirkung    beinahe aller  derselben zu verstärken und zu vergleich  mässigen.

   In der dargestellten Anordnung  wird die Leitkante der     Unterzangenplatte    ver-           anlasst,    einen Bewegungsweg     auszuführen,     welcher sowohl vom Standpunkt des     Käm-          mens    als auch des     Anstückelns    äusserst wir  kungsvoll ist.  



  In Anbetracht des Vorstehenden ist der  Zangenrahmen 7 auf vordere und hintere  Stützen in der Form von Schwinghebeln ab  gestützt. Am oder nahe beim     vordern    Ende  ist der Rahmen durch einen Schwenkhebel  abgestützt, welcher unten, das heisst an der       Kämmwalzenseite    des Bewegungsweges des  Rahmens und hinter der     Kämmwalzenachse     drehbar gelagert ist.

   Wie abgebildet,     erstrek-          ken    sieh die Stangen 8, 9, welche an ihren  untern Enden am     Kämmaschinenrahmen    10  (Stange 8 bei 11,     Fig.1)    drehbar gelagert  sind, an gegenüberliegenden Seiten des Zan  genrahmens nach aufwärts und tragen die  einstellbaren Köpfe 12, 13, in welchen die       Zangenrahmenzapfen    14, 15 abgestützt sind.  Durch Einstellung der Köpfe 12, 13 an den  Stangen 8, 9 kann der Abstand     zwischen    der       Unterzangenplatte    6, welche am Zangenrah  men     angebolzt    ist, und den Nadeln 3 nach  Bedarf verändert werden.  



  Hinten ist der Zangenrahmen auf geeig  nete Art und Weise durch ein herabhängendes  Kurbelglied 16 (und ein gleichartiges Kurbel  glied auf der gegenüberliegenden Seite des       Rahmens),    welches direkt an der Pendelwelle  1     befestigt    ist, abgestützt. Während das Dreh  zapfenzentrum der vordern Stütze sich unten  befindet, ist das Zentrum, um welches die  Pendelwelle 1 schwingt, oben und an der  gegenüberliegenden Seite des Bewegungsweges  des Zangenrahmens. Auf diese Weise bewegt  eine Schwingung der Pendelwelle     Iden    Zan  genrahmen gegen die     Abreisswalzen    und von  denselben weg.

   Wegen der doppelten Dreh  zapfenabstützung des Zangenrahmens wird  die Leitkante der     Unterzangenplatte    veranlasst,  eine Bogenbahn auszuführen (wie dies in       Fig.    1 durch die     strichpunktierte    Linie ange  deutet wird), deren Teil A im wesentlichen  konzentrisch mit. der     Kämmwalze    verläuft,  während der restliche Teil des Hubes einen       flacheren    Bogen darstellt.

   Während des gan  zen konzentrischen Teils des     Bogens    sind die    Zangen geschlossen, und wegen der     Konzen-          t.rizität    wird ein äusserst wirkungsvolles Käm  men erreicht, wogegen am vordern Ende des  Hubes die     Leitkante    der     Unterzangenplatte     sich auswärts oder aufwärts auf einer Kur  venbahn von grösserem Durchmesser bewegt,  wodurch der Bart auf geeignete Weise auf den       vorgängigen    Kammbart. gelegt wird. Das Er  gebnis ist. ein verbessertes Kämmen und ein  gleichmässiges Anlegen.  



  Das Obertang     errmesser    5 ist indirekt auf den  Zangenrahmen montiert, indem es an den vor  dern Enden der Hebel 1.7, 1.8, welche bei 19, 20  an den     Zangenrahmenvorsprüngen    21, 22 dreh  bar gelagert sind,     angeschraubt    ist; ferner  sind Vorkehrungen getroffen, um die     Pendel-          wellenschwingung     auszunützen, um die Hebel  <B>17,</B> 18 in     bezug\    auf den Zangenrahmen zu  schwingen, um das Öffnen (und Schliessen)  der Zangen zu bewirken. Zu diesem Zwecke  sind die     hintern    Enden der Hebel 17. 18 mit  den     rückwärtigen        Kurbelgliederansätzen    23, 24  gekuppelt.

   Die     Kuppelungen    sind von solcher  Art, dass sie in einer Richtung die erforder  liche     Vorwärtsbewegung    der Zangen in den  geschlossenen     Zustand    gestatten, und zudem  ein festes, elastisches     Erfassen    des Bartes  durch die Zangen,     während    sie geschlossen  sind, ergeben.  



  Solch eine     Kupplung        (deren    es auf jeder  Seite des     Rahmens    eine gibt, die aber gleich  sind) besitzt einen Schaft 25,     welcher    an sei  nem untern Ende am     hintern    Ende des Hebels  17 drehbar gelagert ist, und an welchem eine  Kappe 26 nahe seines     obern    Endes mittels  eines Stiftes oder auf andere Art     befestigt    ist.

    Innerhalb einer Schale oder eines Gehäuses 27,  welches drehbar am Kurbelansatz 23 befestigt  ist, ist eine Feder 28 vorgesehen, wobei die  genannte Feder mit ihrem     obern    Ende an die  Kappe 26 und mit     ihrem    untern Ende an die  untere Endwandung des Gehäuses anliegt.  



  Die Teile sind so eingestellt, dass wenn  der Zangenrahmen sich in seiner     zurückgye-          zogenen        Stellung        (Fig.l)    befindet, ein Zwi  schenraum zwischen dem     Boden    des Gehäuses  27 und der Einstellmutter 29 vorhanden und  die Feder 28 im wesentlichen zusammenge-      drückt ist.

   Wie festzustellen ist, hält der  Aufwärtsschub der Feder, ausgeübt durch  die Kappe 26, den Schaft 25 und den Hebel  17, in diesem Zeitpunkt das     Oberzangenmesser     fest in Berührung mit der     Unterzangenplatte.     Es kann auch festgestellt werden, dass, wäh  rend die Pendelwelle 1. das Kurbelglied 16  schwingt, um den Zangenrahmen vorzuschie  ben, der durch die Feder bedingte Schliess  zustand der Zangen fortdauert, bis das Ge  häuse 27 mit. der Mutter 29 in Berührung  kommt und in seiner Weiterbewegung den  Hebel 17 in bezug auf den Zangenrahmen  schwingt und dadurch das     Oberzangenmesser     5 von der     Unterzangenplatte    6     (Fig.3)    ab  hebt.

   Bei der     Rückwärtsschwingung    der Pen  delwelle 1 zur Zurückziehung des Rahmens  wird das     Oberzangenmesser    durch die Wir  kung der Feder 28 gesenkt, und sein festes  Anliegen an der     Unterzangenplatte    wird  durch die Tatsache gewährleistet, dass nach  dem Schliessen der Zangen die letzte Auf  wärtsbewegung des     Gehäuses    27 bei seiner       Rüekbe-%v        eäuiig    zu der in     Fig.1    gezeigten Stel  lung die Feder 28 zusammendrückt und auf  diese Weise den durch sie am Oberzangen  messer angelegten Druck steigert.

   Es ist ohne  weiteres ersichtlich, dass diese     Zangenrahmen-          und        Oberzangenmesser-Bewegungen    und ihre  Art der     Steuerung    wenig Vibrationen ergeben  und dass folglich bei hoher Geschwindigkeit  gearbeitet. werden kann.  



  Schliesslich eignet sich die beschriebene  Anordnung und     Zangenrahmenbewegung    für  eine äusserst einfache     :Montage,    indem der       Vorstechkamm    direkt und nur vom Zangen  rahmen gestützt wird.  



  Wie dies speziell in     Fig.    4 gezeigt wird, be  sitzt der     Vorsteehkamm    einem Platten- oder  Körperteil 30, dessen oberer Randteil umge  bogen ist, um einen Flansch 31 zu bilden. Die  innern Stirnflächen der beiden den Zangen  rahmen einschliessenden Seitenglieder sind bei  32 geschlitzt, wobei die Schlitze an ihren obern  Enden zum Zwecke des leichten Einsetzens  ausgeweitet sind, und der Kamm wird einfach  im Zangenrahmen eingesetzt, indem er in die  Schlitze gesenkt wird. Der     Vorstechkamm    ist    auf diese Art und Weise in horizontaler Rich  tung unbeweglich am Zangenrahmen angeord  net.

   Im vertikalen Sinne wird der     Vorsteeh-          kamm    durch einstellbare Stiftschrauben 33  gehalten, welche gegen die Oberseite des Quer  gliedes des Zangenrahmens aufliegen und auf  diese Weise den Kamm in der gewünschten  Höhe halten, indem dieser auf dem Rahmen  aufliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kämmaschine, welche eine Kämmwalze, einen hin- und hergehenden Zangenrahmen und eine Pendelwelle aufweist, gekennzeich net durch eine vordere Stütze für den Zan genrahmen, die um einen Drehzapfen dreh bar ist, welcher auf der gleichen Seite der Bahn des Zangenrahmens liegt wie die Kämm- walze, und durch eine hintere Stütze für den Zangenrahmen, die um einen Drehzapfen drehbar ist, welcher an der der Kämmwalze abgewandten Seite der Bahn liegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kämmaschine gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Stütze auf der Pendelwelle sitzt und die Vor- und Rückwärtsbewegung des Zangenrahmens verursacht. 2. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die hintere Stütze ein von der Pen delwelle her abreichender Kurbelarm ist, wel cher direkt mit dem hintern Teil des Zangen- , rahmens verbunden ist.
    3. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet., dass der Drehzapfen der vor- dern Stütze hinter der Kämmwalze angeord net ist. 4. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Stütze ein nach aufwärts gerichteter Schwenkarm ist, welcher an seinem obern Ende mit. einem vor- dern Teil des Zangenrahmens verbunden und an seinem untern Ende auf dem Drehzapfen gelagert ist.
    5. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und U nteraiisprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Zangenoberbacke durch einen Oberbackenhebel getragen wird, welcher drehbar auf dem Zangenrahmen gelagert ist und von der Pendelwelle in bezug auf den Zangenrahmen verschwenkt wird, wenn diese vorwärts und rücl"värts bewegt wird, um die Oberbacke in bezug auf die Zangenplatte zu bewegen.
    6. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberbackenhebel in seinem mittleren Teil am Zangenrahmen dreh bar gelagert ist und die Oberbacke an seinem vordern Ende trägt, während sein hinteres Ende mit der Pendelwelle getrieblieh verbun den ist. 7. Kämmasehine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebliche Verbin dung ein nachgiebiges Glied einschliesst.
    B. Kämmaschine gemäss Patentansprtieh und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebliche Verbin dung am Kurbelarm angreift. 9. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine relative Bewegung zwischen der Oberbacke und der Zangenplatte während eines Teils der Zangenr ahmenbewe- gung verhindert ist. 10. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Glied eine Feder ist.
    11. Kämmasehine gemäss Patentansprueli und den Unteranspriiehen 1. bis 1.0, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder bestrebt ist, den Oberbackenliebel gegen die Zan -enplatte zu drücken.
    1.2. Kämmasehine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, dadureli gekennzeichnet, dass bei Bewegung der Pendel welle in der einen Rielituiig durch den Ober backenhebel die Oberbacke von der Zangen platte abgehoben wird, und bei der Rück- bewegung der Pendelwelle der Oberbaeken- hebel die Oberbacke nachgiebig auf die Zan genplatte senkt.
    13. Kämmaschine g,eniäss Patentanspi-ueh und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen bloss vom Zan genrahmen abgestützten Vorsteelikamin auf weist, der die gleiche Bewegung wie der Rah men ausführt. 14. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zangenrahmen Sei tenglieder besitzt, in deren Sehlitzen der Vor- stechkamm einstellbar abgestützt ist.
    15. Kämmaschine gemäss Patentansprucb und den Unteransprüchen 1 bis<B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Vor- stechkammes am Zangenrahmen nur vertikal erfolgen kann. 16. Kämmaschine gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsteebkamm auf dem Zangenrahmen aufliegt.
CH286068D 1950-11-06 1950-11-06 Kämmaschine. CH286068A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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