CH286077A - Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und andere Maschinen. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und andere Maschinen.

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CH286077A
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/10Electrical or electromagnetic drives
    • D05B69/12Electrical or electromagnetic drives using rotary electric motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  <B>Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und andere Maschinen.</B>    Es sind bereits Antriebsvorrichtungen mit  Bremse und Kupplung zum Antreiben von  Maschinen für     Gewerbe    und Industrie be  kannt.  



  Eine bekannte     Antriebsvorrichtung    dieser  Art für Nähmaschinen     umfasst    ein antreiben  des     Reibungskupphingselenient,    das seinerseits  von einem Elektromotor angetrieben wird, ein  zu diesem antreibenden Kupplungselement  gleichachsig angeordnetes angetriebenes     Rei-          bungskupplungselement    und ein Bremsele  ment.

   Ein     durch    die Bedienungsperson     be-          tätigbarer    Steuerhebel ermöglicht es, das an  getriebene     Reibungskupplungselement    wahl  weise in     Berührung    mit dem     antreibenden     Kupplungselement oder mit dein     Bremsele-          inent    zu verschieben. Das angetriebene Kupp  lungselement ist gewöhnlich mittels einer     Rie-          inenscheibe    und eines im Querschnitt V-för  migen     Riemens    mit dem     Schwungrad    verbund  bar, das in üblicher Weise von der Hauptwelle  der Nähmaschine getragen wird.

   Diese An  triebsvorrichtung ist. gewöhnlich an der Un  terseite des     Nähmasehinent.isehes    angeordnet.,  wobei der erwähnte     Steuerhebel        finit    einem Pe  dal verbunden ist, das von der Bedienungs  person betätigt werden     kann,    um die Maschine  nach Wunsch anlaufen zu lassen oder abzustel  len.

   Beim     Abstellen    der Maschine wird der  Steuerhebel selbsttätig derart verstellt, dass  das angetriebene Kupplungselement mit dem       Breinseleinent    in Eingriff gelangt und die     lIa-          schine    daher     augenblicklich    stillgesetzt wird,    wobei sieh die Nadel, der     Fadenaufnehmer          usw.        in    irgendeiner Stellung befinden.

   Zu  dem Zweck, (las     Arbeitsstüek    uni die Nadel zu  verdrehen oder aus der Maschine     zu    entfernen  oder um zu gewährleisten,     da.ss    der Fadenauf  nehmer sieh am obern Ende seines Hubes be  findet, bevor die Maschine wieder angelassen       wird,        ist    es üblich, dass die Bedienungsperson  einen Druck auf das Pedal ausübt, um so die       Wirkung    der Bremse aufzuheben     und    das  Schwungrad der Maschine von Hand so ver  drehen zu können, dass die     Stichbildnngs-          organe    in die gewünschte Stellung gelangen.

    Die     Auslösung    der Bremse und das gleichzei  tige Verdrehen des     Schwungrades    erfordern       seitens    der Bedienungsperson eine gewisse Ge  schicklichkeit und bedingen einen erheblichen  Verlust an Arbeitszeit.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt, diese       Nachteile    zu beseitigen. Gegenstand der Erfin  dung ist eine     Antriebsvorriehtung    für Näh  maschinen und andere     lIasehinen,    z.

   B.     Web-          stühle,    mit einem     antreibenden    und einem  koaxialen angetriebenen     Reibungskupplungs-          element    sowie mit einem Bremselement und  einem von der Bedienungsperson     betätigbaren     Steuerhebel, der ermöglicht, das angetriebene  Kupplungselement durch     axiale    Verschiebung  wahlweise zum Eingriff mit dem antreibenden  Kupplungselement oder mit dem.     Bremsele-          ment    zu bringen.

   Erfindungsgemäss halten     ela-          stisclie    Mittel, (Nie beidseitig an dem Steuer  liebel     angreifen,        den    unbelasteten Steuerhebel           nachgiebig    in einer neutralen Stellung, in wel  cher das angetriebene Kupplungselement  ausser Eingriff sowohl mit dem antreibenden  Kupplungselement als auch mit dem Brems  element ist.  



  In der beigefügten Zeichnung ist eine Aus  führungsform der an einer Nähmaschine an  gebrachten Antriebsvorrichtung nach der Er  findung     beispielsweise    zur Darstellung ge  bracht.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht der Näh  maschine, deren Tisches und der Antriebsvor  richtung.  



       Fig.2    ist in grösserem Massstab eine Sei  tenansicht der in     Fig.1    dargestellten Antriebs  vorrichtung.  



       Fig.    3 zeigt die Antriebsvorrichtung im       Längs-Mittelschnitt.     



       Fig.4    ist eine Endansicht der in     Fig.2     und 3 dargestellten Antriebsvorrichtung, wo  bei der Riemenschutz zur besseren     Darstellung     anderer Teile abgenommen ist.  



       Fig.    .5 ist in grösserem Massstab eine Teil  ansicht nach Linie 5-5 in     Fig.    4.  



  Die gezeichnete Antriebsvorrichtung mit       -Iotor    weist ein im wesentlichen zylindrisches  Gehäuse auf, das aus zwei Teilen 1 und 2 ge  bildet ist, die durch Schrauben 3 zusammen  gehalten werden. Der Teil 1 ist mit einem sich  nach einwärts erstreckenden mittleren     rohr-          förmigen    Teil 4     (Fig.3)    versehen, auf dem.  der     Stator    5 eines als Antriebsmotor dienen  den Elektromotors angebracht ist, der die  übliche     Vierpol-Dreiphasenwicklung    6 hat.

    Ein schalenförmiger drehbarer Rotor 7 ist um  den     Stator    5 herum angeordnet und wird von  einer     Motorenwelle    8 getragen, welche in La  gern gelagert     .ist,    die von dein rohrförmigen  Teil 4 getragen werden. Auf dem Rotor 7 ist  eine als Reibscheibe ausgebildete Kupplungs  scheibe 9 befestigt. Der Rotor 7 und die       Kupplungsseheibe    9 bilden das Antriebsele  ment der Kupplung.  



  Eine Reibscheibe 1.0, welche als Brems  scheibe dient,     isst    im Abstand von der Reib  scheibe 9 angeordnet und wird von einem Trä  ger 11 getragen. Zwischen der     Antriebskupp-          lungsscheibe    9 und der Bremsscheibe 10 ist    die das angetriebene Element der     Kupplung     bildende Scheibe 12 angeordnet.

   Eine Welle  15 trägt diese Scheibe 12 und ist in Lagern  drehbar und in Längsrichtung verschiebbar  angeordnet, welche von einer Nabe 13 getra  gen werden, die an dem Teil     ''    des     Clehäuses     ausgebildet ist, so dass eine Bewegung der  Welle 15 in Längsrichtung die Scheibe 12     ver-          anlasst,    entweder an der antreibenden Kupp  lungsscheibe 9 oder an der Bremsscheibe 1.0  anzugreifen.

   Das     -Mittel    zum Verschieben der  angetriebenen Welle 15 in     Längsriehtung,    um  die Scheibe 12 entweder mit der Antriebs  kupplungsscheibe 9 oder     niit    der Bremsscheibe  10 in     Reibungseingriff    zu bringen, besitzt  einen Steuerhebel 14, der     um    die Achse der  angetriebenen Welle 15 durch Betätigung  eines Pedals 50 bewegbar ist.

   Die Art der  Verbindung des     Steuerhebels    14 mit der Welle  15 und die Weise, auf welche ein     Versehwen-          ken    des Hebels 14 eine axiale Verschiebung  der Welle bewirkt, ist. bereits im schweizeri  schen Patent Nr. 260833     ausführlich        besehrie-          ben.     



       -Mit.    dem Steuerhebel 7 4 ist durch einen  Bolzen 16 das eine Ende eines     L-förmigen     Armes 17 fest verbunden, dessen anderes  Ende auf einem Zapfen 18     verdrehba.r    ist.  welcher von dem Gehäuse der Antriebsvor  richtung getragen wird. Der Steuerhebel 14  und der Arm 17 bilden zusammen einen star  ren     U-förmigen    Betätigungshebel. Durch eine  Bohrung in dein Arm 1 7<B>-</B>     lit    eine einstellbare       1-        e     Zugstange 19 hindurch, deren unteres Ende mit  dein in der Längsmitte     versehwenkbar    gelager  ten Pedal 50 verbunden ist.

   Die Zugstange 19  ist     ain    Hebel 1 7 vermittels zweier     -egenüber-          liegender,        bienenkorbföriniger    Federn 51. ab  gestützt; der Zweck dieser Federn ist der, ein  Übertragen von     Geräusehen        rund        Sehwingun-          gen        auf    die Zugstange 19     und    damit auf das       Tisehgestell    zu verhindern.

   Durch einen von  der Bedienungsperson mit den Zehen auf das  Pedal ausgeübten Druck wird der Arm 17       naeli    unten geschwenkt und damit die Scheibe  1.2 veranlasst, an der Antriebsscheibe 9 anzu  greifen, während ein. mit den Fersen auf das  Pedal ausgeübter Druck den Arm 17 nach           oben        verseliwenkt,    uni die Scheibe l2 an die       Bremsscheibe    7.0 anzulegen.  



       Uin    den unbelasteten Steuerhebel 74,     l_7          nachgiebig    in seiner neutralen Stellung zu  halten, in welcher das     aalgetriebene    Element  der Kupplung, das ist die Scheibe 12, sowohl  mit dem antreibenden Element der Kupp  lung, das ist, die Scheibe 9, als auch mit der  Bremsscheibe 10 ausser Eingriff steht, sind  Mittel vorgesehen, welche einen Träger 20 aus  Blech umfassen, der mit Schlitzen 21. versehen  ist, die zum Zwecke der     einstellbaren    Befesti  gung des Trägers 20 an dem Gehäuseteil 2  Kopfschrauben 22 aufnehmen.

   Der Träger 20  hat zwei im     Abstand    voneinander angeord  nete Arme 23 und 24, deren freie Enden zu  Zylindern gebogen sind, welche die Büchsen  25 bzw. 26 umschliessen. Diese Büchsen sind  mit Schultern 27 versehen, welche Öffnungen  aufweisen, um die einander gegenüberliegen  den Kolben 28 bzw. 29 aufzunehmen, deren  freie Enden mit. gegenüberliegenden Seiten  des Armes 17 in Berührung     stehen.    Die Kol  ben 28 und 29 sind mit einem. grösseren scha  lenförmigen Kopfteil versehen, welcher ein  Ende einer     Di-tiekfeder    30 bzw. 31 aufnimmt,  während das andere Ende dieser Federn sieh  in hohle Stellschrauben 32 bzw. 33 erstreckt,  die in die Büchsen 25, 26 eingeschraubt. sind.

         Verriegelungsmuttern    34, 35 sind vorgesehen,  um die Sehrauben 32 und 33 in ihrer ein  gestellten Stellung zu verriegeln.  



  Wie in     Fig.    1 dargestellt ist, ist die ganze  Antriebsvorrichtung unterhalb des Tisches 38  aufgehängt. Eine Riemenscheibe 40, welche  auf der angetriebenen     -'Pelle   <B>1.5</B> befestigt. ist,  ist durch einen im Querschnitt.     V-förmigen     Riemen 39 mit einer     Riemenscheibe    41  kraftschlüssig verbunden, welche auf einem  Schwungrad 42 sitzt, das auf der Haupt  antriebswelle der Nähmaschine 43 befestigt  ist und sie antreibt; diese Welle treibt den       Nähmeelianismus    einschliesslich der Nadel 44  an.

   Aus der vorstehenden     Beschreibun-    ist  ersichtlich, dass, wenn der Arm 17 und mit  diesem der Steuerhebel 1.4 durch die Kolben  28 und 29 nachgiebig in der neutralen Stel  lung gehalten werden, so dass das angetrie-         heile    Kupplungselement 12 weder     niit    der an  treibenden Reibscheibe 9 noch mit der Brems  scheibe 10 in Berührung steht, die Welle 15  sich in ihren Lagern frei drehen kann und  das Schwungrad der Nähmaschine somit  leicht von Hand gedreht werden kann, ohne  dass (las angetriebene Kupplungselement 12  zuerst ausser Eingriff mit der Bremsscheibe  l.0 gebracht werden muss.  



  Weiter ist ersichtlich, dass die oben be  schriebenen     -Mittel    zum Halten des Steuer  hebels 14, 17 in einer neutralen Stellung leicht  an bereits in Gebrauch befindlichen Antriebs  vorrichtungen angebaut werden können, da  der Träger 20 im Verhältnis zum Gehäuse 1,  2 einstellbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und andere Maschinen, mit einem antreiben den und einem koaxialen angetriebenen Rei- bungskupplungselement sowie mit einem Bremselement und einem von der Bedienungs person betätig-baren Steuerhebel, der ermög licht, das angetriebene Kupplungselement durch axiale Verseliiebung wahlweise zum Eingriff mit. dem antreibenden Kupplungs element oder mit dem Bremselement zu brin gen, dadurch gekennzeichnet, dass elastische :
    Mittel (30, 31), die beidseitig an dem Steuer liebe- (14, 17) angreifen, den unbelasteten Steuerhebel (14, 17) in einer neutralen Stel lung nachgiebig halten, in welcher das an getriebene Kupplungselement (12) ausser Eingriff sowohl mit dem antreibenden Kupp lungselement (9) als auch mit dem Bremsele ment (1.0) ist. U N TERANSPRÜCIIE l.. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ela- stiseben Mittel von einem stationären Träger (20) getragen sind, zwischen dessen beiden Armen (23, 24) der Steuerhebel (14,<B>17)</B> hin durehgeht. 2.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7., dadurch gekenn zeichnet, (Mass der stationäre Träger (20) ein- stellbar am Gehäuse (1, 2) der Antriebsvor richtung befestigt ist. 3. Antriebsvorrichtung nach Patenta.n- Sprueh und den Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch beidseitig des Steuer- liebels (1.1, 17) an diesem angreifende, einan- der gegenüberliegende Kolben, welche in den Armen (23, 24) des stationären Trägers (20) verschiebbar sind und gegen welche Federn (30, 31 ) drücken.
CH286077D 1948-12-03 1949-11-30 Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und andere Maschinen. CH286077A (de)

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