CH286160A - Einen Raum einschliessende Baukonstruktion, insbesondere zum Einbau in Luftschutzkellern. - Google Patents

Einen Raum einschliessende Baukonstruktion, insbesondere zum Einbau in Luftschutzkellern.

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CH286160A
CH286160A CH286160DA CH286160A CH 286160 A CH286160 A CH 286160A CH 286160D A CH286160D A CH 286160DA CH 286160 A CH286160 A CH 286160A
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Ehrlich Mauritius
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Ehrlich Mauritius
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/10Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


  Einen Raum einschliessende Baukonstruktion, insbesondere zum Einbau  in Luftschutzkellern.    Vorliegende     h,rfindung    bezieht sieh auf  eine einen Raum einschliessende Baukonstruk  tion, die insbesondere zum Einbau in Luft  schutzkellern verwendbar ist.  



  Luftschutzkeller haben in den meisten  Fällen feuchte und muffige Wände lind die       Erwärmung    eines solchen Luftschutzraumes  ist äusserst problematisch. Es ist daher zweck  mässig, den Luftschutzraum mit einer Bau  konstruktion auszukleiden, in der Weise, dass  zwischen den Wänden dieser     Baukonstruktion     und der Kellermauer ein Luftraum entsteht,  der     wärmeisolierend    wirkt. Diese Konstruk  tion soll ferner ein kräftiges Dach aufweisen,       um    einen eventuellen teilweisen Einsturz der       Luftschutzraumdecke    aufzuhalten und damit  die Insassen des Raumes vor der     Verschüttung     zu bewahren.

   Selbstverständlich kann diese       Konstruktion    gegen einen Volltreffer nicht  schützen; in vielen Fällen handelt es sich aber  doch nur darum, eine durch Schuttmassen  überlastete Decke zu stützen. Ferner kann  durch diese Baukonstruktion der Luftschutz  raum gegen Eindringen von Gas und Wärme  weitgehend geschützt werden.  



  Die Erfindung besteht, nun darin, dass ein  Bodenrahmen aus     U-Profilstäben,    deren offene  Seite nach oben weist, und ein Dach mit       U-Profilstäben,    deren offene Seite nach unten  weist, zur Führung der das Dach tragenden  Seitenwände dienen, wobei das Dach aus einer  Anzahl     aneinandergereihter    Dachelemente  mit nach unten offenem     U-förmigem    Quer-    schnitt besteht und als Wände eine Anzahl aus  Profilstäben bestehender Rahmen dient, wo  bei diese Profilstäbe Schlitze und Löcher auf  weisen, denen schraubenlose Verbindungsglie  der zugeordnet sind, welche sämtliche Bau  teile lösbar miteinander verbinden.  



  Diese Baukonstruktion kann auch im  Freien aufgestellt werden     und    als Unter  kunftsraum, Garage und dergleichen dienen.  



  Die Konstruktion kann derart ausgeführt  sein, dass die einzelnen Teile derselben von  zwei Frauen getragen     werden    können und  dass der Aufbau derselben durch ungelernte  Leute, namentlich Frauen erfolgen kann.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht. Es zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht der zusammen  gestellten     Baukonstruktion,          Fig.    2 eine     Seitenansicht    von     Fig.    1,     teil-          Weise    im Schnitt.  



       Fig.    3 einen teilweisen Schnitt nach der  Linie     I-I    in     Fig.    1,       Fig.    4 einen Dachteil im Längsschnitt.,       Fig.    5 denselben in der Draufsicht,       Fig.    6 einen     Querschnitt    nach der Linie       11-II    in     Fig.    4,       Fig.    7 einen Teil eines Wandrahmens in  Ansicht von .der Innenseite gesehen,       Fig.    8 einen Teil eines     Wandrahmens    im  Querschnitt,       Fig.    9 die Eckverbindung der Wandrah  men im     Querschnitt,

                Fig.    10 eine     variante    Ausführung der     Eck-          verbindung    nach     Fig.    9,       Fig.    1.1 die Verbindung von zwei Wand  rahmen in Ansicht,       Fig.    12 die Verbindung von zwei Wand  rahmen im Querschnitt,       Fig.    13 den Eingriff der Wandrahmen in  das     U-Profil    der Dachteile,       Fig.    14 den Eingriff der Wandrahmen  in den Fussrahmen,       Fig.    15 den Querschnitt der Dach- und  Profilstäbe,       Fig.    16 den Querschnitt des Fussrahmens,

         Fig.    1.7 den Querschnitt der Begrenzungs  stäbe der Wandrahmen,       Fig.    18 den Querschnitt der Mittelstege  der Wandrahmen.  



  Die     aneinandergereihten    Dachelemente be  stehen aus     zwei    Seitenwänden 2 und 3 und  der gebogenen Dachplatte 4, die einen Träger  mit nach unten offenen     U-Querschnitt    bilden.  An den Enden sind die Dachplatte 4 und die  Seitenwände 2 und 3 mit der     U-Schiene    5  verbunden, deren     öffnung    nach uniere weist.  Ein Fussrahmen G mit     U-förmigem    Quer  schnitt und einer verbreiterten Sohle nach       Fig.    16 bildet die Auflagesohle der Baukon  struktion     und    die offene Seite des     U-Profils     ist nach oben gerichtet.

   Zwischen die     U-Pro-          file    des Grundrahmens und der Dachteile  werden Rahmen R nach     Fig.    7 eingesetzt,  deren äussere     Umrandung    durch Profilstäbe  6 gebildet werden, die einen einseitigen     Win-          kel-Querschnitt    mit umgebogenem Rand des  kürzeren Schenkels aufweisen. Zur Verbin  dung dieser     Aussenstäbe    dienen Querstäbe 7,  die ein     T-Profil    mit umgebogenen     Rändern,          7a    aufweisen. Diese Rahmen weisen Schlitze 8  und 9 auf, deren Zweck später beschrieben  ist.

   Die durch die Stäbe 7 und den Rahmen 6  gebildeten Felder F werden mittels Füllun  gen 12     ausgefüllt.    Die Füllungen sind zweck  mässig aus einem Material, das wärmeisolie  rend lind nicht oder schwer brennbar ist,       wie    z. B. Kunststein,     Flolzzeinentplatten.    Ein  zelne Füllungen können, sofern dies zweck  mässig ist, mit Platten     aus    durchsichtigem  Material versehen sein. An Stelle von zwei    Rahmen nach     Fig.    3 kann, wie aus     Fig.    1  ersichtlich, ein Rahmen 13, der doppelt so  breit ist wie die Rahmen R, vorgesehen sein,  der mit einer als Türe 14 ausgebildeten Fül  lung versehen ist.  



  Die schraubenlose Verbindung der einzel  nen Teile ist in den     Fig.    9 bis 12 veranschau  licht.     Fig.    9 zeigt. eine     Eckverbindlulg.    Die  Rahmenleisten 6 weisen Schlitze 8 und 9 auf.  Durch diese Schlitze wird eine aus Flach  material     U-förmig    gebogene     Bride    17 einge  schoben. Die     Bride    ist mit zwei Aussparungen  16     (Fig.    11) versehen, welche über die Stege  6b     und    6c der Profilstäbe 6 greifen.  



       Fig.    10 zeigt eine     variante    Ausführung  der Verbindung. Die aus Flachmaterial herge  stellte     Bride    17 weist ebenfalls eine Ausspa  rung 16 auf, welche über die beiden Stege 6c  und 6d der Profilstäbe 6 greift. Durch den  Schlitz 8 im Steg 6d greift eine flache winklig  abgebogene     Bride    18, die nur den Zweck hat,  die Füllung 12 nach aussen festzuhalten. Die  Füllung 12a wird durch die     Bride    17 gehal  ten.  



       Fig.    12 zeigt die Ansicht von zwei Stäben  6 mit Schlitzen 8 und 9, durch welche zwei  flache     Briden    17a und     17b    greifen. Der Ab  stand der Aussparung 16 zum äussern Ende  17c der     Bride    17 in     Fig.    11 entspricht dem  Abstand vom Steg 6 bis zur innern gante       6cg    des umgebogenen Schenkels. Dadurch wird  die     Bride    17 in der waagrechten     Lage    gehal  ten, auch wenn die     Aussparung    16     etwas     grösser ist als die Stärke der Stege der bei  den     Briden    6.

   Die Verbindung des Wand  rahmens mit dem Fussrahmen sowie die Ver  bindung des Wandrahmens mit dem Dachteil  kann durch runde Steckstifte 15     (Fig.    14)  erfolgen.     Fig.    15 zeigt das mit den Dachteilen  verbundene     U-Profil.     



  Aus den drei Rahmenprofilen der     Fig.    16  bis 18 und dem gewöhnlichen     U-Profil    für  die Dachteile ist das Gerippe der Baukon  struktion hergestellt.  



  Die so fabrizierten Baukonstruktionen kön  nen daher billig sein, und infolge des geringen  Gewichtes der einzelnen Teile und der relativ  geringen Aussendimension ist es möglich, dass      die Teile von Frauen zu einer     Luftschutzaus-          kleidung,    einem Unterstellraum oder einer  Garage zusammengestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einen Raum einschliessende Baukonstruk tion, insbesondere zum Einbau in Luftschutz kellern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bodenrahmen aus [)-Profilstäben, deren offene Seite nach oben weist, und ein Dach mit U-Profilstäben, deren offene Seite nach unten weist, zur Führung .der das Dach tragenden Seitenwände dienen, wobei das Dach aus einer Anzahl aneinandergereihter Dachele iuente mit nach unten offenen U-förmigem Querschnitt besteht und als Wände eine An zahl aus Profilstäben bestehender Rahmen dient, wobei diese Profilstäbe Schlitze und Löcher aufweisen, denen schraubenlose Ver bindungsglieder zugeordnet sind, welche sämtliche Bauteile lösbar miteinander verbin den. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> l..
    Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Profil stäben gebildeten Rahmen Felder aufweisen, in denen Füllungen sitzen, welche schrauben los mittels durch Schlitze der Profilstäbe steckbare Halteglieder im Rahmen befestigt sind. z. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Rahmen eine Türe aufweist. 3. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllungen Platten aus wärmeisolierendem und schwer brennbarem Material dienen. 4. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllung durchsichtiges Material dient. 5.
    Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Verbindungsglieder, welche die Wandrahmen zusammenhalten, gleichzeitig die Füllungen der Wandrahmen festhalten. 6. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstäbe des Bodenrahmens einen U-förmigen Quer schnitt mit einseitig vorstehendem Bodensteg aufweisen. 7. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstäbe der Seitenwandrahmen einen Winkelquer schnitt mit umgebogenem Rand des kürzeren Winkelschenkels aufweisen.
    B. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstäbe von Verbindungsleisten einen T-Querschnitt mit umgebogenen Rändern der kürzeren Schenkel aufweisen. 9. Baukonstruktion nach Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstäbe aus einer Aluminiumlegierung be stehen.
CH286160D 1950-10-14 1950-10-14 Einen Raum einschliessende Baukonstruktion, insbesondere zum Einbau in Luftschutzkellern. CH286160A (de)

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