CH286435A - Kleiderbügel, insbesondere für Damenkleider. - Google Patents
Kleiderbügel, insbesondere für Damenkleider.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
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Description
Kleiderbügel, insbesondere für Damenkleider. Bei bekannten Kleiderbügeln für Damen kleider, wie z. B. Morgenröcke, Blusen und dergleichen, hängen die Kleider praktisch in der Gestalt eines vertikalen, flächenförmigen Gebildes. So hängen sie, z. B. in grossen Klei dergeschäften, in einer Reihe in einem langen Gestell oder in einem langen Kleiderschrank. Die Kleider schliessen dabei aneinander an. Wird ein Bügel mit dem Kleid aus der Reihe herausgenommen und dem Publikum vorge führt, so bekommt letzteres kein richtiges Bild vom Aussehen des Kleides, weil die Büsten wölbung und die Tailleeinschnürtuig fehlen. Dadurch verliert diese Art der Vorführung eines Kleides viel an Reiz und Naturtreue. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Unzulänglichkeit zu vermeiden und betrifft daher einen Kleiderbügel, insbesondere für Damenkleider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er einen mit einer Aufhängeeinrich tung versehenen, ebenen Schulterteil aufweist., an dem ein bis in die Taillegegend des aufzu hängenden Kleides hinunterzureichen be stimmtes Gestell angeordnet ist, wobei dieses Gestell, um am anzuhängenden Kleid eine Büste anzudeuten, eine nach vorn konvexe Form aufweist und tunten mit einem zum Festhalten des Kleides in Taillenform ausge bildeten Endteil versehen ist. Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig.1 zeigt eine Vorderansicht eines Klei derbügels mit aufgehängtem Kleid, Fig. 2 ausser einer Seitenansicht noch eine Seitenansicht eines in einer gewissen Entfer nung an der gleichen Aufhängestange befind lichen zweiten Bügels ohne Kleid, Fig. 3 von vorn einen Taillenteil anderer Ausführung des Kleiderbügels, Fig. 4 eine Vorderansicht und Fig. 5 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Kleiderbügels. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist ein Schulterteil 1 mit einem mitt leren Aufhängehaken 2 versehen. Der Schul terteil 1 weist im Mittelstück zwei Löcher auf, durch welche zwei vorn durch einen Steg 3 miteinander verbundene Schenkelteile 4 und 5 eines Drahtgestelles hindurchgeführt sind. Die Schenkelteile 4 und 5 sind hinter dem Schulterteil 1 scharf umgebogen und verlau fen dann divergierend schräg abwärts und nach vorn. An einer um ein gewisses Mass vor der vertikalen Fläche des Schulterteils 1 lie genden Stelle sind die beiden Schenkel sowohl nach hinten als auch nach innen umgebogen und verlaufen daher von dieser Stelle an in den Teilen 6 und 7 konvergierend schräg ab wärts und nach hinten bis in die vertikale Fläche des Schulterteils 1. Wie aus Fig.1 ersichtlich, ergeben die di vergierenden Teile 4 und 5 mit den konver gierenden Teilen 6 und 7 eine eine Büste nachahmende Wölbung am Büstenteil 8 eines an dem Schulterteil 1 des Bügels aufgehäng ten Kleides 9. In der vertikalen Fläche des Schulterteils 1 sind die Schenkel an den un tern Enden der konvergierenden Teile 6 und 7 in entgegengesetzten Richtungen zu hori zontalen Teilen- 10 und 11 abgebogen, die in entgegengesetzter Richtung vorerst nebenein ander laufen und dann mit ihren Enden zu Haken 12 und 13 nach vorn umgebogen sind, die mit den offenen Seiten einander zuge wandt sind und zwischen welchen Haken die Taille des aufgehängten Kleides zu liegen kommt. In den Fig.1 und 2 sind diese Haken gegenüber einer horizontalen Fläche leicht, nach unten geneigt. Zweckmässig werden sie jedoch im allgemeinen bei aiügehängtein Kleid mit den Teilen 10 und 11 in einer hori zontalen Fläche liegend angeordnet. Aus der Fig.1 geht hervor, dass das dar gestellte Kleid infolge der Form und Lage der Haken 12 und 13 in der Taille in natür licher Weise eingeschnürt ist, im Gegensatz zu der ohne Einwirkung dieser Haken sonst zustande kommenden, zu breiten Ausladung. Wird über den in Fig. 2 rechts vom Kleid dargestellten, leeren Bügel ebenfalls in analo ger Weise ein Kleid gehängt, dann lässt sich dieser Bügel in Richtung des dargestellten Pfeils auf der Stange nach links verschieben, bis das über ihn gehängte Kleid an dem Kleid des linksseitigen Bügels im Schulterteil satt anliegt, wobei beide Kleider mit den büsten- artig gewölbten Teilen ineinandergeschachtelt sind. Die Bügel können daher fast ebenso dicht aneinanderliegend angeordnet sein wie normale Bügel. Das für das Bilden der Taille eines Klei des bestimmte untere Ende des Drahtgestelles kann an Stelle der in Fig. 1 und 2 dargestell ten Hakenform für das Raffen des Kleides geschlossen sein, z B., ziun Befestigen der.Tail- lenpartien mittels Stecknadeln, Kissenform aufweisen. Eine vorteilhafte, geschlossene Form zeigt Fig. 3. Hierbei ist an den umgebogenen intern Enden der Teile 6 und 7 an Stelle der Teile 10 und 11 je eine waagrechte Hülse 16 bzw. 17 befestigt. In der Hülse 16 ist ein den Haken 1.3 tragender Schaft 15 längsverschiebbar ge lagert. Analog ist in der Hülse 17 ein den Haken 12 tragender Schaft 14 gelagert. Die Haken 12 und 13 können hierdurch in v er- schiedene Verschiebelagen und Drehlagen ver stellt und in,jeder Lage mittels Klemmschrau ben fi-x@ierbar sein. Fig. 3 zeigt eine geschlos sene Lage, wobei über die Hakenenden eine gemeinsame Schliesshülse 18 geschoben ist. Zur deutlicheren Veranschaulichung sind die Haken um 90 aus der Gebrauchslage nach unten geklappt dargestellt. Zum Einschieben des Kleides werden die Haken auseinander gezogen und nachher in die gewünschte Lage gebracht. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 weist der Kleiderbügel ebenso wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 einen Schulterteil 1, der mit einem Aufhänge- haken 2 versehen ist, auf. Am untern Rand geht. das Mittelstück des Schulterteils 1 in ein schräg nach hinten und abwärts gerichtetes Verbindungsstück 19 über, das gabelförmig in die büstenförmig gewölbten Teile 4-6 und 5-7 übergeht. Die untern Enden der Teile 6 und 7 sind durch eine Platte 20 verbinden. welche einen waagrechten Längsschlitz 21 auf weist. An den Enden des Schlitzes sitzt je ein Haken 12. und 13, die mit den offenen Seiten einander zugewandt sind und durch entspre chendes Biegen aus beim Schneiden des Schlit zes 21 ausgeschnittenem Material hergestellt sein können. Der Kleiderbügel nach diesem zweiten Ausführungsbeispiel weist flache, im Quer schnitt rechteckige Teile auf und besitzt, den Vorteil, dass er auf einfache Weise durch Stanzen aus Metallblech oder Pressen aus Kunststoff hergestellt werden kann. Es kann eine Anzahl solcher Kleiderbügel eng aufein- andergeschichtet werden, was z. B. beim Ver sand oder Lagern von Kleiderbügeln ein Vor teil ist. Es können auch mehr als zwei gebogene Gestellsehenkel vorhanden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kleiderbügel, insbesondere für Damenklei der, dadurch gekennzeichnet, dass er einen mit einer Aufhängeeinrichtung versehenen, ebe- nee Schulterteil aufweist, an dem ein bis in die Taillegegend des aufzuhängenden Kleides hinunterznreichen bestimmtes Gestell ange ordnet ist, wobei dieses Gestell, um am anzu hängenden Kleid eine Büste anzudeuten, eine nach vorn konvexe Form aufweist und unten mit einem zum Festhalten des Kleides in Tail lenform ausgebildeten Endteil versehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Kleiderbügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gestell minde stens zwei gleich weit vor der Vertikalebene des Schulterteils liegende, seitlich in einem Abstand voneinander liegende Umbiegungen zum Abstützen des aufzuhängenden Kleides und zum Andeuten einer Büste aufweist. \_'. Kleiderbügel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Gestell zwei s@vmmetriseh zur vertikalen Mittelebene neben einanderiiegende Schenkel aufweist, die im obern Teil an den Schulterteil anschliessend divergent nach unten und nach vorn, im un tern Teil dagegen konvergent nach unten und nach hinten verlaufen, wobei die vorderste Stelle der Schenkel dazu da ist, das aufzu hängende Kleid in Brusthöhe zu berühren. 3.Kleiderbügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das entere Ende des Gestelles zwei nach vorn vorspringende Haken aufweist, deren offene Enden zum Ein fassen des aufzuhängenden Kleides in der Taillegegend einander zugekehrt sind. 4. Kleiderbügel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Haken in ihrem seitlichen Abstand voneinander verstellbar am Gestell angeordnet sind. 5.Kleiderbügel nach Unteranspruch 3, da- durch gekennzeichnet, dass die Haken bis zum gegenseitigen Aneinanderliegen ihrer offenen Enden verstellbar sind, so dass das Ende des Gestelles in diesem Zustand einen zum völ ligen Umschliessen des aufzuhängenden Klei des in der Taillegegend bestimmten Rahmen bildet. 6.Kleiderbügel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass er, abgesehen von der Aufhängeeinrichtung, aus flachen 'Teilen besteht und das untere Ende des Gestelles durch eine zur Ebene des Schulterteils par allele Platte gebildet ist, die einen waagrech ten Längsausschnitt aufweist, an dessen En den die zwei Haken zum Einfassen der Taille gegend des aufzuhängenden Kleides sitzen. i.Kleiderbügel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Gestell aus einem aus Draht bestehenden, gebogenen Or gan besteht, wobei das untere Ende aus den zwei Drahtenden gebildet ist, die von der Seite her in entgegengesetzter Richtung ver laufend über den hintern Teil nebeneinander liegen und anschliessend unter Bildung von zwei zum Einfassen der Taillegegend des auf zuhängenden Kleides bestimmten Haken mit einander zugekehrten, offenen Endteilen nach vorn gebogen sind. B. Kleiderbügel nach Patentanspruch, wie in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeich nung dargestellt. 9. Kleiderbügel nach Patentanspruch, wie in den Fig.4 und 5 der beiliegenden Zeich nung dargestellt. 10.Kleiderbügel nach Patentanspruch, mit einem Gestellende gemäss der Fig. 3 der bei liegenden Zeichnung.
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