Einrichtung mit mindestens einer Sperrvorrichtung und einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung für die Sperrhakenwähler und für die einzustellenden Wellen. Unter dem Namen Sperrvorriehtung ist ein System miteinander zusammenwirkender Sperrseheiben und Sperrhaken bekannt, mit tels dessen eine drehbare Welle in einer An zahl bestimmter Stellungen arretiert wer den kann. Dies kann z. B. die zur Regelung der Kapazität eines Kondensators bei einem Sender oder Empfänger oder zur Einstellung der Welle anderer Abstimmorgane notwendig sein.
Mittels Sperrvorriehtungen kann die Be wegung der Regelorgane von der einen Stel lung in die andere schnell und leicht dureh- geführt werden. Ausserdem können mit Sperr- vorriehtungen versehene Geräte aus der Ferne bedient werden.
Für jede züi wählende Stellung der Welle ist in der Sperrvorriehtung eine Sperrseheibe mit zugehörigem Sperrhaken vorhanden. Mit tels eines Wählerorgans, das als Sperrhaken- wähler bezeichnet wird, kann ein beliebig ge wählter Sperrhaken mit der zugehörigen Sperrseheibe zum Zusammenwirken gebracht werden.
Eine Anzahl solcher Sperrvorriehtungen, die mit<B>je</B> einer Welle zusammenarbeiten, können zu einer einzigen Einrichtung ver einigt werden, bei der die Wellen durch eine gemeinsame Antriebsvorriehtung entweder von Hand oder mittels eines Motors bewegt werden können.
Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei wel cher der Sperrhakenwähler einer Sperrvor- richtung durch die gleiehe Antriebsvorrieh- tung verschoben wird, welche die Sperrvor- richtungswelle in Drehung versetzt. Die Stel lungsänderung vollzieht sieh bei dieser Ein richtung in zwei Phasen. Während der ersten Phase wird der Sperrhakenwähler verschoben.
Dieser wird dabei über eine Freilaufkupplung mit einer Sperrklinke, die nur für eine Bewe- gungsriehtung wirksam ist, von der Antriebs welle angetrieben. Wenn der Sperrhakenwäh- ler die gewählte Stellung erreicht hat, wird die Antriebswelle stillgelegt, worauf nach Uinsehaltung von Hand die zweite Phase der Bewegung anfängt. Dabei dreht sieh die An triebswelle in entgegengesetztem Sinn wie bei der ersten Phase.
Für diesen Drehsinn ist die Freilaufkupplung über die der Sperrhaken- -wähler mit der Antriebswelle gekuppelt ist, unwirksam, so dass der Sperrhakenwähler in der zweiten Phase nicht mitgenommen wird und in der jeweiligen Lage stehen bleibt. Hin gegen dreht sieh in der zweiten Phase die Sperrvorrichtungswelle, bis sie beim Errei- ehen der gewählten Stellung vom wirksamen Sperrhaken angehalten wird.
Bei einer andern Einriehtuno, erfolgt die Umkehrung der Drehriehtung selbsttätig. Zu diesem Zweck ist die Einrichtung mit einem Stellungssehalter versehen. Dieser hat einen beweglichen Kontaktarm und eine Anzahl fester Kontakte. Jedem festen Kontakt ist ein be,stimmter Sperrhaken zugeordnet. Der Kon- taktarm dieses Stellungssehalters wird gleich zeitig mit dem Sperrhakenwähler bewegt, so dass jeder Stellung des Kontaktarmes eine Stellung des Sperrhakenwählers entspricht.
Der Kontaktarm kommt bei seiner Bewe gung nacheinander mit einem jeden der festen Kontakte in Berührung. Wenn er den festen, dem gewählten Sperrhaken zugehöri gen Kontakt erreicht hat, wird ein Strom ge schlossen, der die Umkehrung der Drehrich tung bewerkstelligt. Dieser Strom kann z. B. als Steuerstrom eines Relais wirksam sein, dessen Schalter den Feldstrom eines die An triebswelle bewegenden Motors -umkehrt. Bei Umkehrung der Drehriehtung der Antriebs welle bleibt der Sperrhakenwähler dadurch in der eingenommenen Lage, dass der -Wähler mit der Antriebswelle über eine Mitnehmer- kupplung mit einem grossen toten Gang ge kuppelt ist.
Bei beiden bekannten Einwieklungen wird der Sperrhakenwähler nicht notwendig in genau die richtige Lage, um die Sperrhaken wirksam zu machen, gebracht, weil eine Sper rung in dieser Lage fehlt.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Ein- riehtung mit mindestens einer ans einem System von mittels eines Sperrhakenwählers wahlweise miteinander zum Zusammenwirken zu bringenden Sperrliaken und Sperrscheiben gebildeten Sperrvorrichtung und einer gemein samen Antriebsvorriehtung für die Sperr- hakenwähler und die einzustellenden Wellen.
Die vorliegende Erfindung ist dadurch ge kennzeichnet, dass Sperrmittel für den Sperr- hakenwähler vorgesehen sind, mit denen die Bewegung des Sperrhakenwählers, nachdem dieser die den gewünschten Sperrhaken wirk sam machende Stellung erreicht hat, gesperrt wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand ,der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Fig. <B>1.</B> stellt eine Einrichtung mit drei Sperrvorriehtungen dar.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel ge zeigt, bei dem nur eine Sperrvorriehtung dar gestellt ist, aber auch hier kann man sich eine beliebige Anzahl von Sperrvorriehtungen denken.
Fig. 3 stellt andeutungsweise ein Ausfüll- M rungsbeispiel einer zwischen Antriebswelle und ausgetriebener Welle verwendbaren Überlastungskupplung dar.
Entsprechende Teile sind. in Fig. <B>]_</B> und 2 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Die dargestellten Einrichtungen haben beide einen Motor<B>1,</B> der sowohl zum Bewegen der Sperrhakenwähler, als auch zum Antrieb der Sperrvorriehtungswellen dient.
Sie sind unter anderem darin versehieden, als bei der Einrichtung nach Fig. 2 der Motor selbsttätig ausgeschaltet wird, wenn bei der Stelltin--s- änderung alle Sperrseheiben ihre neuen Stel lungen eingenommen haben, während bei der Einrichtung nach Fig. <B>1.</B> der Schalter des Motors von Hand betäthyt werden muss.
Der Motor<B>1</B> treibt ein Zahnrad 2 an, in das zwei andere Zahnräder<B>3</B> und 4 eingrei fen. Über das Zahnrad<B>3</B> wird eine Welle<B>5</B> angetrieben, auf der die ',3perrhaken-#vHhler <B>6,</B> <B>7</B> und<B>8</B> sitzen. Die Bewegung wird vom Zahnrad<B>3,</B> !!her eine Welle<B>9,</B> eine Entkup- pelvorriehtung <B>10</B> und einen Satz von Kegel rädern<B>11</B> auf die Welle<B>5</B> übertra,-en.
i"ber das Zahnrad 4 wird eine Welle<B>12</B> angetrieben, deren Bewegung mittels je eines Satzes von Kegelrädern<B>13,</B> 1.4 und<B>15</B> auf die Sperrvorrichtungswellen <B>1.6, 17</B> und<B>18</B> übertragen wird.
In Flucht mit den Sperrvorriehtungswel- len <B>16, 17</B> und<B>18</B> liegen die Wellen der Regel organe, die mittels der Sperrvorrichtungen be tätigt werden sollen und die alle ebenfalls vom Motor<B>1</B> bewegt werden. Diese Regel organe sind nicht dargestellt.
Auf jeder Sperrvorriehtungslvelle einer jeden der Sperrvorriehtungen ist ein Sperr- seheibenpaket festgeklemnit. Jedes Paket ent hält die gleiche Anzahl von Scheiben, z. B. acht Stück. In der Zeiehnuno, ist bei jeder Sperrvorriehtungswelle nur eine einzige Sperrscheibe<B>(19,</B> 20, 21) dargestellt. Auch ist bei jeder SperrvorriehtunIgswelle nur ein drehbarer Sperrhaken (22, 23), 24) darge- stellt, aber tatstielilieh ist jeder Sperrseheibe ein solcher Sperrhaken zugeordnet.
Wenn ein Sperrliaken durch den Sperr- hakenwähler <B>(6, 7, 8)</B> mit der Sperrseheibe zum Zusammenwirken gebracht und letztere bewegt wird, gleitet der Rand der Scheibe über den ',#;perrhaken, bis eine Einkerbung der Scheibe den Sperrhaken erreicht hat. Der unter dem Einfluss einer gespannten Feder <B>(25, 26, 27)</B> stehende Sperrhaken rastet dann ein und verhütet die Weiterdrehung des Seheibenpaketes und somit der Regel welle.
Die Sperrvorriehtungswellen werden in der Regel nicht alle gleichzeitig die Sperr stellung erreichen. Es wird z. B., wenn sie sieh in der von einem Pfeil bei der Sperr- seheibe <B>19</B> anaegebenen Richtung drehen, n<B>en</B> das hakenförmia abgebogene Ende des Sperr hakens 22 bereits in die Einkerbung<B>28</B> der Sperrseheibe <B>19</B> einrasten, wenn bei den andern Sperrvorriehtungen die Einkerbun gen<B>29</B> und<B>30</B> noch von den Sperrhaken<B>23</B> und 24 entfernt liegen.
Aus diesem (,'runde sind zwischen der An triebswelle 12 einerseits und den Sperrvor- riehtungswellen <B>16, 1-7</B> und<B>18</B> anderseits Überlastungskupplungen<B>31, 32</B> und<B>33</B> an gebracht, die ermöglichen, dass sieh die An triebswelle 12 weiterdreht, wenn eine oder mehrere derSperrvorriehtungswellen gesperrt sind.
Züi diesem Zweck kann eine Reibungs kupplung oder vielmehr eine Überlastungs kupplung von der Art verwendet werden, bei der die angetriebene Welle im Falle der Über lastung ganz entkuppelt wird und unter zwi- sehen der angetriebenen Welle und einem Sperrkörper wirksamer Federwirkung mit einein Antriebskräftepaar belastet bleibt. Eine solche Überlastungskupplung ist z. B. in der französischen Patentsehrift Nr. <B>903072</B> be schrieben.
Wird also bei der Einrichtung nach Fig. <B>1</B> die Welle<B>1.6</B> vom Sperrhaken 22 gesperrt, so wird sie von der -Uberlastungskupplung <B>31</B> entkuppelt. Die Welle 12 dreht sich weiter und samt ihr die Sperrvorriehtungswellen <B>17</B> <B>Zn</B> und<B>18.</B> Erst nach einer Dreliung um einen grösseren Winkel als die Scheibe<B>19</B> kommt die Scheibe 21 mit ihrer Einkerbung<B>30</B> unter den Sperrhaken 24 und wird ihrerseits -,e- sperrt. Darauf wird a-aeh die Welle<B>18</B> ent- kuppelt,
und es läuft nur noch die Welle<B>17,</B> die, wenn die Einkerbung<B>29</B> der Sperrscheibe 20 den Sperrhaken<B>23</B> erreicht hat, gleich falls zum Stillstand kommt. Darauf wird auch die 'Welle<B>17</B> entkuppelt und die Stel lungsänderung aller Regelorgane hat sieh vollzogen.
Die Steuerung der Sperrhaken mittels der Sperrhakenwähler ist derart, dass in jeder -Wähllage nur ein Sperrhaken pro Sperrvor- riehtungswelle unter der 'Wirkung der zuge hörigen Feder mit der diesem Sperrhaken zu geordneten Sperrseheibe zusammenwirkt. Die Sperrhakenwähler sind derart, dass ihre Ker ben um die Welle<B>5</B> herum gegeneinander ver setzt sind.
Bei einer andern Ausführungsform könn ten die Sperrhaken rings um die Welle der Sperrvorrichtung herum versetzt angeordnet sein und der Sperrhakenwähler von einem drehbar von dieser Welle getragenen einzel nen Ringnoeken gebildet, werden, mit wel- ehein Noeken die Arme sämtlicher Sperrhaken zusammenwirken. Eine Sperrvorriehtung mit einem derartig ausgebildeten Sperrhakenwäh- ler ist z. B. beschrieben in der schweizerischen Patentsehrift Nr. <B>270929.</B>
Werden die Sperrhakenwähler von der Welle<B>5</B> gedreht, so gleiten die Ränder der Sperrhakenwähler über die Arme der Sperr haken. Der Rand jedes Sperrhakenwählers ist kreisförmig, weist aber eine kleine Ausspa rung<B>(37, 38, 39)</B> auf. Kommt diese Ausspa rung unter den Arm eines Sperrhakens, so wird der Sperrhakenwähler nicht. arretiert.
Das bei der Sperrscheibe liegende Sperr- hakenende wird dann von der Feder gegen den Rand dieser Scheibe gedrüel#t. Der Win kel, über den sieh die Aussparung<B>(37, 38, 39)</B> erstreckt, braucht nicht einen genau bestimm ten Wert zu haben, muss aber kleiner als<B>3600</B> n sein, wenn n die Sperrliakenzahl ist, Sollen die Sperrvorrichtungen ihre Stel lungen ändern, so muss die Welle<B>5</B> in Dre hung gesetzt und wieder stillgestellt werden, wenn die Aussparungen<B>37, 38,
309</B> der Sperr- hakenwähler unter dem Arm der betreffen den Sperrhaken angekommen sind. In der Zeiehnun--c sind die Sperrhakenwähler in einer Stellung dargestellt, in der die Arme ,34,#35 und<B>36</B> im Begriff sind, in die Aus- sparung,en der Sperrhakenwähler züi gleiten.
Dadurch-, dass die Welle<B>5</B> sieh züi drehen anfängt, wird bei jeder Sperrvorriehtung zu nächst der bis dahin wirksame Sperrhaken gehoben, so dass auch die Sperrscheibenpakete sieh in Bewegung setzen, wobei die Kupp lungen<B>31, 32</B> Lind<B>33</B> die Bewegung der Welle 12 auf die Wellen<B>1.6, 17</B> und<B>18,</B> die mit den Re.gelorganen in Verbindung stehen, über tragen.
Um die Sperrhakenwähler im richtigen Augenblick wieder stillzustellen, ist ein Sperr element vorgesehen, das aus einem elektro magnetisch bewegten Sperrhaken (V##'ähler- sperrhaken) 40 und einem Sperrhakenrad 41. besteht, das fest auf der Sperrhakenwähler- welle <B>5</B> sitzt. Dieses Sperrelement wird von einem StellLingswähler 42 bedient. Dieser hat einen beweglichen Kontaktarm 43 und eben so viele feste Kontakte, wie die Zahl der Sperrstellungen der Sperrhakenwähler be trägt. Bei dem dargestellten Beispiel sind es deren acht.
Die festen Kontakte sind mit I bis VIII numeriert. Sie sind mit den ent sprechenden festen Kontakten<B>I'</B> bis VIII' eines Stellungssehalters 44 elektrisch verbun den, dessen beweglicher Kontaktarm an der Sperrhakenwählerwelle <B>5</B> befestigt ist. Die elektrischen Verbindungen können eine be liebige Län-e haben, so dass der* Stellungs wähler 42 sieh an einer vom Stellungssehal- ter 44 und den Sperrvorriehtungen entfern ten Stelle befinden kann.
In Fig. <B>1</B> ist der Stellungssehalter 44 mit seinem Kontaktarm 45 dargestellt, der jeweils mit nur einem einzigen festen Kontakt in Berührung sein kann. In dieser Figur nimmt der Kontaktarm des Stellungswählers 42 die Stellung<B>1</B> ein. Nach Einsehaltung des Stro- mes des Motors<B>1</B> mittels eines handbedienten Schalters 46 langen die Wellen 12 und<B>5</B> an, sich zu drehen und samt ihnen der Kontakt arm 45.
Sobald dieser Kontaktarm mit dem festen Kontakt I' in Berührung kommt, was bei Fig. <B>1</B> als vorhin geschehen angenommen ist, wird ein Stromkreis gesehlossen. Der Strom in diesem Kreis fliesst vom einen Pol 47 der niehtdargestellten Stromquelle über den Kontaktarm 43 des Stellun-,wählers <U>41,</U> den festen Kontakt I und darauf !!her den festen Kontakt I' des \#tellungssehalters 44 und den Kontaktarin 45 und von dort nach der Spule 48 eines Elehtromagneten 49.
Von dieser Spule 48 führt die Verbindung weiter unmittelbar züm andern Pol<B>50</B> der Strom quelle. Der von diesem Strom erregte Elek tromagnet 4.9 zieht seinen Anker<B>51</B> an. Dieser Anker ist am Wählersperrhaken 40 befestigt., der somit aLieh vom Magnet 49 bewegt und in seine wirksame Stellun-2, --ebraeht wird.
Das Sperrhakenrad 41 weist ebensoviel Zähne auf, wie die Zahl der Sperrseheiben <B>je</B> Sperrvorriehtung beträgt, also im besehrie- benen Beispiel acht. Der Wählersperrhaken 40 ist in der Fig. <B>1</B> vorhin auf den Rücken eines dieser Zähne<B>52</B> herabYesunken Lind .dieser gleitet unter dein Wihlersperrhaken weiter.
Wenn sieh das Sperrhaken.rad 41 um den kleinen Winkel, a weitergedreht hat, stösst der näehstfolgende Zahn<B>53</B> mit seiner Front an den Wililersperrhaken 40 an und das Sperrhakenrad, Lind somit aLieh die Welle<B>5</B> samt den Sperrhakenwählern <B>6, 7, 8,</B> wird stillgelegt.
In dem Augenblick, in dem dieses Stillstehen erfolgt, befindet sieh der Kontakt arm 45 in der Mitte des festen Kontaktes I, so dass ein angemessener Kontakt vermittelt wird, und die abgebogenen Enden der Arine 34,<B>35</B> und<B>136</B> der Sperrliaken liegen in den Aussparungen<B>37, 38</B> und<B>39</B> der Sperr- hakenwähler <B>6, 7</B> und<B>8.</B>
Die Einrichtung könnte nun derart gebaut sein, dass in diesem Augenblick die Dreh- riehtunc des Motors uni---elzelirt wird und hierbei erst die Sperrvorriehtungswellen sieh zu drehen anfangen. Die Entkuppelvor- Achtung <B>10</B> könnte in diesem Fall eine übliche Freilaufkupplung sein, und es inüsste auch eine solehe Kupplung zwischen dem Zahnrad 4 und der Welle 1.2 vorhanden sein.
Bei der dargestellten Einrichtung, dreht sieh die Antriebsvorrielitung beim Bewegen_ der Sperrhakenwähl.er in gleieher Richtung wie beim Bewecen der Sperrvorriehtungs- wellen. Daher ist die Eiltkuppelvorriehtung <B>10</B> in Form einer Überlastungskupplung ge staltet. Diese kann eine Reibangskupplung sein, aber auch an dieser Stelle kann eine Kupplung verwendet werden, die von der bereits vonteliend, als zur Verwendung bei den Wellen<B>16, 17</B> und<B>18</B> geeignet erwähnten Art ist.
Wenn also die Welle<B>5</B> vom Wählersperr haken 40 stillgelegt worden ist, drehen sieh der.Hotor und die Zahnräder 2, ') und 4 nach wie vor weiter. Die sieh bewegenden Sperr- seheiben setzen diese Bewegung fort, bis ,sie naeheinander von den eingerliekten Sperr haken 22,<B>23</B> und '224 gesperrt werden. Wenn alle Sperrvorriehtungen arretiert sind, kann der Motor<B>1</B> durch Öffnen des z. B. in der Nähe des Stellungswählers 42 angeordneten Schalters<B>-16</B> angehalten werden.
Um darauf die Regelwellen in eine andere Stellung zu bringen, braucht nur der Kontaktarm<B>-13</B> ver schoben und der Schalter 46 geschlossen züi werden. Der Erregungsstroin des Magnetes 49 wird dann unterbrochen, und eine Feder 54 bringt den 'N#'ählersperi-Iialzeii 40 in ,;eine unwirksaine Lage.
Bei der Einriehtun-- naeh Pi-. <B>1</B> ist der Erregungsstrom des I,lektromagnetes 4.9 stets geschlossen, solange die Wellen stillstehen. Wird dies als ein Nachteil angesehen, so kann der Mechanismus auch so betrieben werden, wie in Fig. '22 dargestellt ist. Dabei wird der Wählersperrhaken 40 vom erregten Elektro magneten 49 in seine unwirksame Lage Lind von der Feder 54 in seine wirksaine Lage gebracht.
Der Kontaktarm des Stellungssellal- ters von Fig. <B>1.</B> ist hier durch eine Scheibe<B>55</B> ersetzt und ist mit allen festen Kontakten bis auf höchstens einen gleichzeitig in Berührung. Die Scheibe weist eine Aussparung<B>56</B> auf, die in Fig. 2 den festen Kontakt I' gerade frei- gegeben hat, und dann im Stellungswähler 42 der Kontaktarm 43 auf den festen Kontakt<B>1</B> gestellt ist, wird die Spule 48 des Blektro- magnetes 49 nicht mehr von Strom durch flossen.
Im Unterschied gegenüber der Fig. 1. fliesst der Erregungsstrom hier mir, wenn sieh die Stellungen der beweglichen Kontakt- org.ane beim Stellungswähler und Stellungs- sehalter nicht decken.
<B>,</B> Weiter ist die Einrichtung nach Fig. 2 derart gebaut, dass der Motor<B>1</B> selbsttätig ein- und ausgeschaltet wird. Der Schalter 46 der Fig. <B>1</B> ist deshalb in Fig. 2 weg gelassen. Der Elektromagnet 49 wirkt auch als Relais. Er bedient einen Schalter<B>57</B> mit. Arbeitskontakt, der mit dem Motor in Reihe geschaltet ist. Wenn der Kontaktarm 43 in eine andere Stellung gebracht wird, wird also nicht nur der Wählersperrhaken 40 vom Sperrhakenrad 41 abgehoben, sondern auch der Motor angelassen.
Sobald die Sperr- hakenwähler in der gewählten Stellung ange kommen sind, hört die Erregung des Magne tes 49 auf, der Wählersperrhaken 40 nimmt wieder seine wirksame Stellung ein, und der Schalter<B>57</B> öffnet sieh. Trotzdem wird der Motor dadurch nicht stillgelegt, da zum Schalter<B>57</B> der Schalter<B>58</B> parallel geschaltet ist, der mit der ÜberlastLingskupplung <B>31</B> züi- sammenwirkt. Der Schalter<B>58</B> ist geschlossen, solange die Wellen 12 und<B>16</B> sieh drehen, und öffnet sieh, wenn die Welle<B>16</B> zum Still stand kommt ', während die Welle 12 sich noch dreht.
Sind, abo-esehen von den in Fig. 2 dar gestellten, noch mehr Sperrvorriehtungen mit den Wellen<B>5</B> und 12 verbunden, so müssen sie mit<B>je</B> einem Schalter<B>58</B> ausgerüstet werden. Der Motor läuft in diesem Fall wei ter, solange noch eine der Sperrvorriehtungs- wellen in Bewegung ist und hält erst, wenn die letzte Sperrvorrichtungswelle gesperrt wird und sieh infolgedessen auch sein Schal ter öffnet.
Eine Überlastungskupplung, die einen Schalter betätigt, bildet den Gegenstand des Patentes Nr. <B>270923.</B> Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Kupplung wird nachstehend an Hand der Fig. <B>3</B> beschrieben. Die Kupplung ist in der Figur als in der Achsenrichtung projiziert dargestellt.
Auf der in der Figur nach vorn ragenden Antriebswelle ist ein Sperrhakenrad <B>59</B> fest gestellt. Eine leer um die angetriebene Welle drehbare Scheibe<B>60</B> trägt einen Sperrhaken <B>61,</B> der in einen der Zähne des Sperrhaken- rades <B>59</B> greift, so dass die Scheibe<B>60</B> vom Sperrhaken<B>61</B> mitgeführt wird, wenn das Sperrhakenrad sich in der durch den Pfeil angegebenen Richtung dreht.
Mit der Scheibe<B>60</B> ist eine zweite Scheibe <B>622</B> durch zwei Zugfedern<B>63</B> verbunden, von denen nur eine dargestellt ist. Die Scheibe <B>62</B> sitzt fest auf der angetriebenen Welle, also z. B. auf der Sperrvorrichtungswelle <B>16.</B> Die Federn müssen genügend starr sein, um ohne allzu grosse Spannung das übliche An- triebskräftepaar der Scheibe<B>60</B> auf die Scheibe<B>62</B> zu übertragen. Wird das Kräfte paar grösser, so werden die Federn weiter gespannt, und die angetriebene Welle bleibt also etwas gegen die Antriebswelle zurück.
An der Scheibe<B>62</B> ist ein Stift 64 befe stigt, der durch einen Schlitz<B>65</B> der Scheibe <B>60</B> nach vorn ragt und bei der relativen Be wegung der angetriebenen Welle gegenüber der Scheibe<B>60</B> in diesem Schlitz verschoben wird. Bei einer bestimmten Spannung der Federn<B>63</B> stösst bei dieser Verschiebung der Stift 64 gegenden Sperrhaken<B>61</B> an, drüekt diesen aufwärts und zwingt ihn, den Zahn des Sperrhakens 41, hinter den er greift, freizugeben. Die Wellen sind nunmehr ganz entkuppelt. Dies vollzieht sich z. B., wenn bei den Sperrvorrichtungen die Wellen<B>16</B> usw. gesperrt werden, während unter Wir kung des Motors<B>1</B> die Welle 12 sieh noch dreht.
Wenn die Wellen entkuppelt sind, wird die Scheibe<B>60</B> von den Federn<B>63</B> zurüek- gezogen, und wenn keine Gegenmassnahmen getroffen wären, würde der Sperrhaken<B>61</B> von dem Stift 64 freigegeben werden, und der unter Federwirkung stehende Sperrhaken würde erneut in die Zähne des Sperrhaken- rades <B>59</B> eingreifen. Dies wird jedoch ver mieden, indem eine Klemmvorrichtung vor- handen ist, welche die Rück-bewegung der Scheibe<B>60</B> hindert.
Sie besteht aus einer Klenimsperre <B>66</B> in Form einer Walze oder Kugel, die in einem keilförmigen Raum zwi schen der Aussenseite der Scheibe<B>60</B> und der Innenwand eines die Scheibe<B>60</B> umgeben den, aus einem Ring<B>67</B> bestehenden Arretier- körpers liegt. Wenn die Federn<B>63</B> die ent- kuppelte Scheibe<B>60</B> in der dem Pfeil ent gegengesetzten Richtung zu drehen bestrebt sind, sitzt die Sperre<B>66</B> sofort fest. Die Scheibe<B>60</B> kann sieh also gegenüber dem Ring<B>67</B> nicht zurüekdrelien, und der Sperr haken<B>61</B> bleibt gelöst.
Die gesperrte Welle bleibt indessen der Wirkung des maximal übertragbaren An- triebskräftepaares unterworfen. Dieses wird von den Federn<B>63</B> geliefert, und die Reak tionskraft ist die Klenimkraft der Klemni- sperre <B>66</B> auf den den Arretierkörper bilden den Ring<B>67.</B> Die Sperrvorriehtungen werden also nicht nur gesperrt, sondern in den Sperr stellungen auch fixiert-, so dass eine einmal eingestellte Stellung genau aufreehterhal- ten wird, solange der Sperrhaken 22 die Scheibe<B>19</B> sperrt.
Dank diesem von den Federn<B>63</B> gelieferten Kräftepaar setzt sieh die Welle<B>16</B> wieder in Bewegung und wird infolgedessen wieder mit der Antriebswelle gekuppelt, sobald der ein,-erüekte Sperrhaken 22 gelöst wird.
Nun ist der Ring<B>67</B> nicht unverrilek-bar an der feststehend an-eordneten Montage platte<B>68</B> befestigt, sondern kann sieh um einen kleinen Winkel gegenüber dieser Platte drehen. Die gespannten Federn<B>63</B> können sieh also samt. der Scheibe<B>60</B> und der Klemm sperre<B>66</B> und dem Ring<B>67</B> etwas in der der Drehriehtung der Welle entgegengesetz ten Richtung drehen. Infolge der Bewegung des Ringes<B>67</B> und des Spiels in der Klemm kupplung darf jedoch der Stift 64 nicht vom Sperrliaken <B>61</B> gezogen werden.
Daher muss im Zusammenwirken zwischen dem Stift 64 und dem Sperrhaken<B>61</B> ein gewisser toter Gang vorhanden sein. Da dies an sieh ausser halb des Rahmens der Erfindung liegt und