CH287047A - Schaltungsanordnung mit einer Gleichstromquelle zur Steuerung elektrischer Schrittmotoren in mehrstelligen Signalmeldern einer Personensuchanlage. - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einer Gleichstromquelle zur Steuerung elektrischer Schrittmotoren in mehrstelligen Signalmeldern einer Personensuchanlage.

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CH287047A
CH287047A CH287047DA CH287047A CH 287047 A CH287047 A CH 287047A CH 287047D A CH287047D A CH 287047DA CH 287047 A CH287047 A CH 287047A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • G08B3/10Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B3/1008Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems
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Description


      Schaltungsanordnun        g    mit einer Gleichstromquelle zur Steuerung elektrischer  Schrittmotoren in     mehrstelligen    Signalmeldern einer     Personensuchanlage.       Es ist bekannt.     Signalmelder,    z.

   B. in Per  sonensuclianlagen, die an eine     autoniatisclie          Telephonzentrale    angeschlossen und über diese  gesteuert werden, mit     mechanisehen        Sehritt-          schaltwerken    auszurüsten, wobei jedes Schritt  schaltwerk durch den Anker eines mit     Gleicli-          stroinimpulsen    gesteuerten Elektromagneten  angetrieben wird.

   Da derartige     Schrittsehalt-          werke    bei jedem     Sehaltsehritt    Lärm verursa  chen, ist     nian    dazu übergegangen, diese me  chanischen     Selirittselialtwerke        dureli    geräusch  lose elektrische     Schrittmotoren    zu     ersetzen.    Es  ist dabei vorteilhaft, einen Schrittmotor     zii     verwenden, welcher mit Gleichstrom mit für  jeden     Schritt.    wechselnder Polarität betrieben  wird.

       IIat    man zwei Batterien zur Speisung  einer     Anlage    zur Verfügung, so ist es bekannt,  diese beiden Batterien in Serie und die Signal  melder     pai-,illel    zu schalten und für alle     Si-          gnalinelder    eine     geineinsaine    Rückleitung auf  die Potentialmitte der Gesamtbatterie zu füh  r en, wobei in den einzelnen Zuleitungen  Steuermittel     zur        Änderung    der Polarität und  zur Steuerung der Anzahl Schaltschritte vor  handen sind.  



  Die Erfindung gestattet, mit einer     einzigen     Batterie ohne     Mittelanzapfung        auszukommen.     Die Erfindung     betrifft    eine Schaltungsanord  nung mit einer     Gleichstromquelle    zur Steue  rung elektrischer     Schrittmotoren    in     mehrstel-          ligen        Signalmeldern    einer     t'ersonensuclianlage     mit für     jeden    Schaltschritt     weeliselnder        Polzi-          rität    des     Stromes    und ist  <RTI  

   ID="0001.0046">   dadurch    gekenn-    zeichnet,     da1')    für jede einer Dezimalstelle  zugeordnete Gruppe von     Schrittmotoren    eine  eigene     Zuleitung    und für alle,     sänitliehen    Dezi  inalstellen zugeordneten Gruppen von     Sehritt-          mot.oren    eine gemeinsame R     :tickl        eitung    v     orgese-          hen.    ist, wobei die Zuleitungen und die Rücklei  tung unter dem.     Einfluh    von Schaltmitteln zur       Wechslung    der Polarität stehen.

   Dabei     weist          zweckniähigerweise    jede Zuleitung' ein Schalt  mittel auf zur Bestimmung der Anzahl Schalt  schritte. Ferner ist mit Vorteil eine     Mass-          nahme    getroffen, damit die     Schaltmittel    zur  Polaritätsänderung und die     Sehaltinit.tel    zur  Bestimmung der Anzahl Schaltschritte unter  dem Einfluss eines dritten Schaltmittels arbei  ten, welches den Takt der     Polaritätsänderung     bestimmt.  



  Die Erfindung wird an     Hand    von zwei       Ausführungsbeispielen    und     der    Zeichnung  näher erläutert.  



       Fig.    1.     -neigt    die Schaltungsanordnung mit  einem     Signalmelder    für zweistellige Ziffern.       Fig.        '.',    zeigt. eine     Schaltungsanordnung    mit  einem     Signalmelder    für dreistellige     Ziffern.          Fig.    3 zeigt die Steueranlage der in     Fig.1     dargestellten Schaltungsanordnung.  



  Da sieh die Erfindung auf eine Schaltung  zur Steuerung der     Schrittmotoren        bezieht,     sind vom Signalmelder nur die Wicklungen       der    darin vorhandenen Schrittmotoren ge  zeigt. In     Fig.    1 bedeutet das     Rechteck        Si    den  Signalmelder.     Ei-        unifasst    die beiden.     3lotor-          wieklun#--en        _11Z    und     IIF    zur     Signalisierung         der 10e7- und     ler-Ziffern    einer zweistelligen  Zahl.

   Die Wicklung     ITZ    liegt an einer Zulei  tung 1, die Wicklung HE an einer Zulei  tung     '?.    Die Enden der beiden Wicklungen  sind zusammengeschaltet und liegen an einer       ;gemeinsamen    Rückleitung 3. Da eine     Per-          sonensuehanlage    eine Vielheit solcher     Signal-          melder        umfasst,    werden diese parallel an die  drei Leitungen angeschlossen, was durch die       3Iultipelzeichen    4, 5 und 6 angedeutet. ist.

   Die  in den Leitungen angeordneten     Schaltmittel     haben die Aufgabe,     abweehshingsweise    posi  tives und negatives Potential an die Motor  wicklungen zu legen und die     Anzahl    Schalt  schritte, die jeder Schrittmotor     ausführen     muss, zu bestimmen. Zu diesem Zweck ist bei  spielsweise in der     Zuleitung    1 ein W     echselkon-          takt        zI    und zwischen diesem Kontakt und dem  Minuspol der Batterie ein Arbeitskontakt     zII     angeordnet.

   Die Zuleitung 2 enthält analoge  Kontakte     eI    und     eII.    Die gemeinsame Rück  leitung enthält den     Wechselkontakt    I. Diese       Kontakte    sind     Relaiskontakte.     



  In     Fig.    3 ist. die Steuerschaltung für die  in     Fig.        1.    dargestellte Schaltungsanordnung   < gezeigt, welche die Relais dieser Kontakte ent  hält. Diese Steuerschaltung enthält zwei Dreh  wähler     ZW    und<B>E</B>     'g'    und zwei     Drelrsuclier          S?TV    und     SZW    mit je zwölf Schaltschritten.  Die beiden     Wähler        ZW    und<B>ET</B> werden  durch die     Wählimpulse    der Wählscheibe in  die zu signalisierende Stellung gesteuert.

    Wird der     Ansehaltekontakt    A geschlossen, so  werden die beiden Sucher     SZW    und<I>S</I>     sW    in  nicht dargestellter Weise in Gang gesetzt und  drehen so lange, bis die Stellungen der Wäh  ler     ZW    und     EW    erreicht. sind, in welchen  Stellungen die Prüfrelais     PZ    und     PE    anzie  hen und die beiden den Takt, der Polaritäts  änderung     bestimirienden    Sucher S     Z-'    und     S'EZIr     in nicht dargestellter Weise stillhalten.

   Dieses  Suchen und     Aufprüfen    erfolgt über die     Su-          ehersegmente        SZT1'a    und     SEWa.    Die beiden  Sucher besitzen je ein     Segment    b, bei welchem  alle ungeraden Schritte, also 1, 3, 5 usw., zu  sammengeschaltet sind. An diese Kontakte ist  beim Segment     SZWb    das Relais     ZI,    beim     Seg-          inent        SEWb    das Relais EI angeschlossen.

   Auf    je     einem    weiteren Segment     SZTVe    und     SEWc     sind alle ungeraden Sehritte untereinander  und alle geraden Sehritte untereinander     ver-          bunden    und je die geraden. bzw. die ungeraden  Schritte des einen mit den gleichen     :Sehritten     des andern Segmentes     zusainmengesehaltet.        Am     Strompfad über diese beiden Segmente ist das  Relais     ZII    an     -eschlossen.    Das Relais     EII        liei:

  t     am Strompfad des     Z\'        ä,hlersegmentes        SEZVb.     Bei Schliessung des     Ansehaltekontaktes    _1 und  Drehung, des Wählers     SEZV    zieht auf     jedem     ungeraden Schritt das Relais EI an, und es  fällt. auf jedem     -eraden    Sehritt ab.     Dadnreb     wird die     Polaritätsänderun        g#    für die Steuer  impulse auf das     Signalsehaltwerk        lIE    er  reicht.

   Hierbei ist Relais     EII    dauernd angezo  gen und wird erst stromlos in der Prüfstellung,  indem der     Kontakt        27e1    öffnet. Analog ist die  Funktion des Relais     ZI,    mit, dem Unterschied  jedoch,     dass    Relais     ZI    erst in Funktion treten  kann, wenn der Kontakt     zIIi    geschlossen ist.  Relais     ZII    kann nur anziehen, wenn beide  Sucher     SZW    und<I>SETZT</I> gleichzeitig auf einem  geraden oder auf einem ungeraden Schalt  schritt stehen.

   Ist, dies nicht. der Fall, so wird  der erste     Sehaltsehritt    nur auf das Einer  schaltwerh     JIE    gegeben, wodurch die Polari  tätsgleichheit des     Schaltschrittes    erreicht ist.  Wenn Relais     ZII    anzieht, so hält es sich über  Kontakt     zII.    selbst, bis das Relais     PZ    auf  prüft. Hat dabei der eine     Suelier,   <I>z.

   B.</I>     SEIT,     die Prüfstellung noch nicht erreicht, so läuft  dieser infolge des     angezogenen    Relais     EII    wei  ter bis zum     Aufprüfen,    und die Schaltschritte  erfolgen nunmehr     nur    noch auf das Schalt  werk     DIE,    während das Schaltwerk     JZZ    strom  los ist.

       Wenn    der Wähler     SEll-'        aufprüft,    be  vor Relais     ZII    anzieht, beispielsweise wenn er  bei der Einleitung des     Schaltvorganges    bereits  an der richtigen Stelle steht und diese Stel  lung in bezug auf gerade oder ungerade Zah  len nicht derjenigen des Wählers     SZIV    ent  spricht., wird     Relais        ZII    über den Kontakt     pe    2  erregt.

   Es ergibt sieh daraus, dass zur     Fort-          sehaltung    des Motors     JZZ    das Relais     ZII    und  zur     Fortsehaltung    des Motors     :IIE    das Relais       EII    angezogen sein     inuss    und die Relais     ZI          resp.    EI periodisch arbeiten.

   Die Kontakte     eI.              @I        und    1 bestimmen     deninaeli    den Polaritäts  wechsel. während die Kontakte     eII    und     zII    die  Anzahl Sehritte bestimmen, welche die Moto  ren auszuführen haben.

   Hat     zum    Beispiel zur       Signa.lisierunä-    einer     bestimmten    Zahl der Mo  tor     JIZ    drei Sehritte und der Motor     JIE    sie  ben Sehritte auszuführen, so schalten     für    die  ersten drei Schritte die Kontakte     eI,        zI    und 1,       wä-hrenddeni    die Kontakte     eII    und     zII    geschlos  sen sind.

       Naeli    drei Sehritten wird der Kon  takt     zI    stillgehalten und der Kontakt     zII        --e-          öffnet,        währenddem    die Kontakte     eI        und    I  noch viermal schalten und der     Kontakt        cII          inzwischen    geschlossen bleibt.  



  Die Anordnung     naeli        Fig.        \?    ist beispiels  weise dargestellt für     Signalmelder    für drei  stellige Zahlen.     Ini        Si-nalmelder        Si        sind    die  Wicklungen der drei     Schrittmotoren        :

  1T11,        JZZ     und     IIE        eingezeielinet.    Jeder Motor hat eine  eigene Zuleitung, und die     Wicklungsenden    der  Motoren sind     zusannnengesehaltet    an eine     ge-          ineinsame    Rückleitung analog wie im ersten       Ausführungsbeispiel.    Jede Zuleitung weist       einen    Arbeitskontakt auf, die Zuleitung zum       100er-Motor        _1T11    einen     Kontaki        h,

      die Zulei  tung zum     10er-Motor        JTZ    einen Kontakt z  und die Zuleitung zum<B>1</B>     er-Motor        VE    einen  Kontakt. e. Diese     Kontakte    bestimmen die An  zahl Schaltschritte, die jeder Motor auszufüh  ren hat. Diese drei     Zuleitungen    sind     zusain-          mengeschaltet    auf einem     W        eehselkontakt    16,  welcher in der Ruhestellung am Minuspol der  Batterie B liegt und die     Leitung    an den posi  tiven Pol sehalten kann.

   Die     Riickleitung     führt zum Wechselkontakt 12, welcher in der  Ruhelage am positiven Pol. der Batterie B  liegt und die     Rückleitung    an den negativen  Pol sehalten kann. Die Kontakte 12 und 16       gehören    demselben Relais an, während die  Kontakte h, z, e drei verschiedenen Relais an  gehören. Alle vier Relais stehen unter dem  Einfluss eines weiteren, nicht. gezeichneten  Schaltmittels, welches den Takt. der     Polari-          tätsänderung    bestimmt. Die     Steuerschaltung       dieser     Schaltungsanordnung    ist der in     Fig.        ä     gezeigten entsprechend aufgebaut.

   Die Relais  der Kontakte h, z und e stehen unter dem Ein  fluss von drei Wählern, wobei diese Wähler  den Takt der Polaritätsänderung und die Re  lais der Kontakte h, z und e die Anzahl Schalt  schritte, die der zu steuernde Motor auszufüh  ren hat, bestimmen. In dieser     Anordnung    wer  den die Kontakte<I>h, z, e</I> durch ihre Wähler so  lange     geschlossen    gehalten, als die Motoren  Schaltschritte auszuführen haben, und die  Schaltschritte erfolgen durch das Umlegen der  Kontakte 12 und 16.

Claims (1)

  1. P ATENTAN SPRUCII Schaltungsanordnung mit einer Gleich stromquelle zur Steuerung elektrischer Schritt inotoren in mehrstelligen Signalmeldern einer Personensuchanlage mit für jeden Schalt- scllrittwechselnder Polarität des Stromes, da durch gekennzeichnet., dass für jede einer Dezimalstelle zugeordnete Gruppe von Schritt motoren eine eigene Zuleitung und für alle, sämtlichen Dezimalstellen zugeordneten Grup pen von Schrittmotoren eine gemeinsame Rückleitung vorgesehen ist., wobei die Zulei tungen und die Rückleitung unter dein Ein fluss von Schaltmitteln (zI,
    eI, I; 16, 12) zur Weclislung der Polarität stehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zu leitung ein Schaltmittel (zII, eII; h., z, e) auf weist zur Bestimmung der Anzahl Schalt schritte der Schrittmotoren.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekenuzeiehnet, dass die Schaltmittel (z1, eI, I; 16, 12) zur Polaritäts änderung und die Schaltmittel (z11, eII; <I>h, z,</I> e) zur Bestimmung der Anzahl Schaltschritte unter dein Einfluss eines dritten Schaltmittels (SEW, SZW) arbeiten, welches den Takt der Polaritätsä.nderun@", bestimmt.
CH287047D 1950-06-28 1950-06-28 Schaltungsanordnung mit einer Gleichstromquelle zur Steuerung elektrischer Schrittmotoren in mehrstelligen Signalmeldern einer Personensuchanlage. CH287047A (de)

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