Schaltungsanordnun g mit einer Gleichstromquelle zur Steuerung elektrischer Schrittmotoren in mehrstelligen Signalmeldern einer Personensuchanlage. Es ist bekannt. Signalmelder, z.
B. in Per sonensuclianlagen, die an eine autoniatisclie Telephonzentrale angeschlossen und über diese gesteuert werden, mit mechanisehen Sehritt- schaltwerken auszurüsten, wobei jedes Schritt schaltwerk durch den Anker eines mit Gleicli- stroinimpulsen gesteuerten Elektromagneten angetrieben wird.
Da derartige Schrittsehalt- werke bei jedem Sehaltsehritt Lärm verursa chen, ist nian dazu übergegangen, diese me chanischen Selirittselialtwerke dureli geräusch lose elektrische Schrittmotoren zu ersetzen. Es ist dabei vorteilhaft, einen Schrittmotor zii verwenden, welcher mit Gleichstrom mit für jeden Schritt. wechselnder Polarität betrieben wird.
IIat man zwei Batterien zur Speisung einer Anlage zur Verfügung, so ist es bekannt, diese beiden Batterien in Serie und die Signal melder pai-,illel zu schalten und für alle Si- gnalinelder eine geineinsaine Rückleitung auf die Potentialmitte der Gesamtbatterie zu füh r en, wobei in den einzelnen Zuleitungen Steuermittel zur Änderung der Polarität und zur Steuerung der Anzahl Schaltschritte vor handen sind.
Die Erfindung gestattet, mit einer einzigen Batterie ohne Mittelanzapfung auszukommen. Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanord nung mit einer Gleichstromquelle zur Steue rung elektrischer Schrittmotoren in mehrstel- ligen Signalmeldern einer t'ersonensuclianlage mit für jeden Schaltschritt weeliselnder Polzi- rität des Stromes und ist <RTI
ID="0001.0046"> dadurch gekenn- zeichnet, da1') für jede einer Dezimalstelle zugeordnete Gruppe von Schrittmotoren eine eigene Zuleitung und für alle, sänitliehen Dezi inalstellen zugeordneten Gruppen von Sehritt- mot.oren eine gemeinsame R :tickl eitung v orgese- hen. ist, wobei die Zuleitungen und die Rücklei tung unter dem. Einfluh von Schaltmitteln zur Wechslung der Polarität stehen.
Dabei weist zweckniähigerweise jede Zuleitung' ein Schalt mittel auf zur Bestimmung der Anzahl Schalt schritte. Ferner ist mit Vorteil eine Mass- nahme getroffen, damit die Schaltmittel zur Polaritätsänderung und die Sehaltinit.tel zur Bestimmung der Anzahl Schaltschritte unter dem Einfluss eines dritten Schaltmittels arbei ten, welches den Takt der Polaritätsänderung bestimmt.
Die Erfindung wird an Hand von zwei Ausführungsbeispielen und der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1. -neigt die Schaltungsanordnung mit einem Signalmelder für zweistellige Ziffern. Fig. '.', zeigt. eine Schaltungsanordnung mit einem Signalmelder für dreistellige Ziffern. Fig. 3 zeigt die Steueranlage der in Fig.1 dargestellten Schaltungsanordnung.
Da sieh die Erfindung auf eine Schaltung zur Steuerung der Schrittmotoren bezieht, sind vom Signalmelder nur die Wicklungen der darin vorhandenen Schrittmotoren ge zeigt. In Fig. 1 bedeutet das Rechteck Si den Signalmelder. Ei- unifasst die beiden. 3lotor- wieklun#--en _11Z und IIF zur Signalisierung der 10e7- und ler-Ziffern einer zweistelligen Zahl.
Die Wicklung ITZ liegt an einer Zulei tung 1, die Wicklung HE an einer Zulei tung '?. Die Enden der beiden Wicklungen sind zusammengeschaltet und liegen an einer ;gemeinsamen Rückleitung 3. Da eine Per- sonensuehanlage eine Vielheit solcher Signal- melder umfasst, werden diese parallel an die drei Leitungen angeschlossen, was durch die 3Iultipelzeichen 4, 5 und 6 angedeutet. ist.
Die in den Leitungen angeordneten Schaltmittel haben die Aufgabe, abweehshingsweise posi tives und negatives Potential an die Motor wicklungen zu legen und die Anzahl Schalt schritte, die jeder Schrittmotor ausführen muss, zu bestimmen. Zu diesem Zweck ist bei spielsweise in der Zuleitung 1 ein W echselkon- takt zI und zwischen diesem Kontakt und dem Minuspol der Batterie ein Arbeitskontakt zII angeordnet.
Die Zuleitung 2 enthält analoge Kontakte eI und eII. Die gemeinsame Rück leitung enthält den Wechselkontakt I. Diese Kontakte sind Relaiskontakte.
In Fig. 3 ist. die Steuerschaltung für die in Fig. 1. dargestellte Schaltungsanordnung < gezeigt, welche die Relais dieser Kontakte ent hält. Diese Steuerschaltung enthält zwei Dreh wähler ZW und<B>E</B> 'g' und zwei Drelrsuclier S?TV und SZW mit je zwölf Schaltschritten. Die beiden Wähler ZW und<B>ET</B> werden durch die Wählimpulse der Wählscheibe in die zu signalisierende Stellung gesteuert.
Wird der Ansehaltekontakt A geschlossen, so werden die beiden Sucher SZW und<I>S</I> sW in nicht dargestellter Weise in Gang gesetzt und drehen so lange, bis die Stellungen der Wäh ler ZW und EW erreicht. sind, in welchen Stellungen die Prüfrelais PZ und PE anzie hen und die beiden den Takt, der Polaritäts änderung bestimirienden Sucher S Z-' und S'EZIr in nicht dargestellter Weise stillhalten.
Dieses Suchen und Aufprüfen erfolgt über die Su- ehersegmente SZT1'a und SEWa. Die beiden Sucher besitzen je ein Segment b, bei welchem alle ungeraden Schritte, also 1, 3, 5 usw., zu sammengeschaltet sind. An diese Kontakte ist beim Segment SZWb das Relais ZI, beim Seg- inent SEWb das Relais EI angeschlossen.
Auf je einem weiteren Segment SZTVe und SEWc sind alle ungeraden Sehritte untereinander und alle geraden Sehritte untereinander ver- bunden und je die geraden. bzw. die ungeraden Schritte des einen mit den gleichen :Sehritten des andern Segmentes zusainmengesehaltet. Am Strompfad über diese beiden Segmente ist das Relais ZII an -eschlossen. Das Relais EII liei:
t am Strompfad des Z\' ä,hlersegmentes SEZVb. Bei Schliessung des Ansehaltekontaktes _1 und Drehung, des Wählers SEZV zieht auf jedem ungeraden Schritt das Relais EI an, und es fällt. auf jedem -eraden Sehritt ab. Dadnreb wird die Polaritätsänderun g# für die Steuer impulse auf das Signalsehaltwerk lIE er reicht.
Hierbei ist Relais EII dauernd angezo gen und wird erst stromlos in der Prüfstellung, indem der Kontakt 27e1 öffnet. Analog ist die Funktion des Relais ZI, mit, dem Unterschied jedoch, dass Relais ZI erst in Funktion treten kann, wenn der Kontakt zIIi geschlossen ist. Relais ZII kann nur anziehen, wenn beide Sucher SZW und<I>SETZT</I> gleichzeitig auf einem geraden oder auf einem ungeraden Schalt schritt stehen.
Ist, dies nicht. der Fall, so wird der erste Sehaltsehritt nur auf das Einer schaltwerh JIE gegeben, wodurch die Polari tätsgleichheit des Schaltschrittes erreicht ist. Wenn Relais ZII anzieht, so hält es sich über Kontakt zII. selbst, bis das Relais PZ auf prüft. Hat dabei der eine Suelier, <I>z.
B.</I> SEIT, die Prüfstellung noch nicht erreicht, so läuft dieser infolge des angezogenen Relais EII wei ter bis zum Aufprüfen, und die Schaltschritte erfolgen nunmehr nur noch auf das Schalt werk DIE, während das Schaltwerk JZZ strom los ist.
Wenn der Wähler SEll-' aufprüft, be vor Relais ZII anzieht, beispielsweise wenn er bei der Einleitung des Schaltvorganges bereits an der richtigen Stelle steht und diese Stel lung in bezug auf gerade oder ungerade Zah len nicht derjenigen des Wählers SZIV ent spricht., wird Relais ZII über den Kontakt pe 2 erregt.
Es ergibt sieh daraus, dass zur Fort- sehaltung des Motors JZZ das Relais ZII und zur Fortsehaltung des Motors :IIE das Relais EII angezogen sein inuss und die Relais ZI resp. EI periodisch arbeiten.
Die Kontakte eI. @I und 1 bestimmen deninaeli den Polaritäts wechsel. während die Kontakte eII und zII die Anzahl Sehritte bestimmen, welche die Moto ren auszuführen haben.
Hat zum Beispiel zur Signa.lisierunä- einer bestimmten Zahl der Mo tor JIZ drei Sehritte und der Motor JIE sie ben Sehritte auszuführen, so schalten für die ersten drei Schritte die Kontakte eI, zI und 1, wä-hrenddeni die Kontakte eII und zII geschlos sen sind.
Naeli drei Sehritten wird der Kon takt zI stillgehalten und der Kontakt zII --e- öffnet, währenddem die Kontakte eI und I noch viermal schalten und der Kontakt cII inzwischen geschlossen bleibt.
Die Anordnung naeli Fig. \? ist beispiels weise dargestellt für Signalmelder für drei stellige Zahlen. Ini Si-nalmelder Si sind die Wicklungen der drei Schrittmotoren :
1T11, JZZ und IIE eingezeielinet. Jeder Motor hat eine eigene Zuleitung, und die Wicklungsenden der Motoren sind zusannnengesehaltet an eine ge- ineinsame Rückleitung analog wie im ersten Ausführungsbeispiel. Jede Zuleitung weist einen Arbeitskontakt auf, die Zuleitung zum 100er-Motor _1T11 einen Kontaki h,
die Zulei tung zum 10er-Motor JTZ einen Kontakt z und die Zuleitung zum<B>1</B> er-Motor VE einen Kontakt. e. Diese Kontakte bestimmen die An zahl Schaltschritte, die jeder Motor auszufüh ren hat. Diese drei Zuleitungen sind zusain- mengeschaltet auf einem W eehselkontakt 16, welcher in der Ruhestellung am Minuspol der Batterie B liegt und die Leitung an den posi tiven Pol sehalten kann.
Die Riickleitung führt zum Wechselkontakt 12, welcher in der Ruhelage am positiven Pol. der Batterie B liegt und die Rückleitung an den negativen Pol sehalten kann. Die Kontakte 12 und 16 gehören demselben Relais an, während die Kontakte h, z, e drei verschiedenen Relais an gehören. Alle vier Relais stehen unter dem Einfluss eines weiteren, nicht. gezeichneten Schaltmittels, welches den Takt. der Polari- tätsänderung bestimmt. Die Steuerschaltung dieser Schaltungsanordnung ist der in Fig. ä gezeigten entsprechend aufgebaut.
Die Relais der Kontakte h, z und e stehen unter dem Ein fluss von drei Wählern, wobei diese Wähler den Takt der Polaritätsänderung und die Re lais der Kontakte h, z und e die Anzahl Schalt schritte, die der zu steuernde Motor auszufüh ren hat, bestimmen. In dieser Anordnung wer den die Kontakte<I>h, z, e</I> durch ihre Wähler so lange geschlossen gehalten, als die Motoren Schaltschritte auszuführen haben, und die Schaltschritte erfolgen durch das Umlegen der Kontakte 12 und 16.