CH287055A - Früchtepackung. - Google Patents
Früchtepackung.Info
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
Fruchtepackung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fruchtepaekung. Die heute üblichen Packungen dieser Art sind meistens aus mehreren Teilen zusammengesetzt und ihre Herstellung ist demzufolge relatif kompliziert und teuer.
Die vorliegende Erfindung bezweekt deshalb, eine Früchtepackung zu schaffen, die aus einem einzigen Materialteil gebildet und demzufolge einfach und billig in der Herstellung ist und die es ferner ermöglicht, jede Frueht einzeln und einwandfrei zu verpacken.
Zu diesem Zweck besitzt die erfindungs- gemässe Früchtepackung einen einzigen Mate rialstreifen, der an zwei parallelen Rändern zu einem stirnseitig offenen Behälter mit an nähernd rechteckigem Querschnitt verbunden ist. Die Oberseite des Behälters weist mehrere mit gleichmässigem Abstand voneinander angeordnete Querschlitze auf, die beidseitig in die Seitenwände des Behälters hinein verlängert sind, wobei neben den Schlitzen liegende Materialteile mehrfach gefalzt und zur Schaffung nebeneinanderliegender Scha- len nach innen gedrüekt sind. Die genannten Schalen sind durch Querstege voneinander getrennt, die durch nicht gefalzte Teile der Behälteroberseite gebildet sind.
Als Behältermaterial wird zweckmässig ein Kartonstreifen verwendet. Die beiden parallelen Ränder des Materialstreifens können beispielsweise durch einen Klebstoff miteinander verbunden sein.
Zufolge der genannten Ausbildung kann der vorgefalzte und geschlitzte Materialstreifen in einem einzigen Arbeitsgang und in einfacher Weise zur Früchtepackung geformt werden. Die im Behälter gebildeten und voneinander getrennten Schalen ermöglichen ausserdem ein einwandfreies Verpacken jeder einzelnen Frucht.
Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher dargestellt ; es zeigt :
Fig. 1 eine Oberansicht des zur Bildung der Packung verwendeten Materialstreifens,
Fig. 2 die aus dem genannten Material- streifen gebildete Paekung im vertikalen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Oberansicht der in Fig. 2 gezeigten Packung,
Fig. 4 schaubildlich die gleiche Früchtepackung,
Fig. 5 einen Schnitt naeh der Linie V-V in Fig. 2 und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 2.
Der in Fig. 1 gezeigte Materialstreifen, der im vorliegenden Fall aus Karton besteht, ist in seiner Längsriehtung durch Falzungen in fünf Abschnitte 1, 2, 3, 4 und 5 unterteilt.
Die Abschnitte 1 und 3 sind zur Bildung der Seitenwände, der Abschnitt 2 zur Bildung der Oberseite und der Abschnitt 4 zur Bildung des Bodens der Packung bestimmt, während der Abschnitt 5 bei der Bildung des Behälters auf die in Fig. 1 obere Seite des Randes des Abschnittes l aufgeklebt wird. Im Absehnitt 2 sind mit gleiehen Abständen voneinander an geordnete Quersehlitze 6 angebracht, die beidseits in die angrenzenden Abschnitte 1 und 3 hinein verlängert sind.
Durch die den Absehnitt 2 begrenzenden Längsfalzungen und neben den Schlitzen 6 im Abschnitt 2 ange brachte Querfalzungen 7 gebil : dete Quadrate sind Iängs ihrer Diagonalen 8 ebenfalls gefalzt. Ferner sind die Enden der Schlitze 6 in den Seitenabschnitten 1 und 3 durch Falzungen 9, die in den Seitenwänden 1 und 3 je einen Dreieekteil abgrenzen, mit den ent- sprechenden Eckpunkten der genannten Quadrate verbunden. Im Abschnitt 4, der zur Bildung des Behälterbodens bestimmt ist, sind Querlappen 10 ausgeschnitten.
Bei der Herstellung der Früchtepackung wird vorerst der in der beschriebenen Weise vorbereitete Materialstreifen den Längsfalzun- gen entsprechend umgebogen und der Abschnitt 5 auf die Innenseite des Randes des Abschnittes l geklebt, so dass ein an den Stirn- seiten offener Behälter von annähernd recht eckigem Querschnitt gebildet ist. Dann werden die dureh die Falzungen 7 und 9 umschlos- senen und durch die Schlitze 6 symmetriseh geteilten Materialteile nach innen gedrückt.
Demzufolge sind, wie in den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, durch die zwischen den Querfalzun- gen 7 verbliebenen Stege der Behälteroberseite 2 voneinander getrennte, unten offene Sehalen 11 gebildet, die je zur Aufnahme einer einzel- nen Frucht bestimmt sind. Die in das Be hälterinnere ragenden Lappen 10 des Bodenabschnittes 4, die unter den Querstegen der Behälteroberseite liegen, bilden die untern seitlichen Grenzen dieser Schalen, wie dies am besten aus Fig. 2 hervorgeht.
Die beschriebene Früchtepackung ist aus einem einzigen Materialstreifen gebildet und ihre Herstellung ist demzufolge einfach und relativ billig, wobei sie gleiehzeitig ein ein- wandfreies Verpacken der Früchte gewähr- leistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Früchtepackung, gekennzeichnet dureh einen einzigen Materialstreifen, der an zwei parallelen Rändern zu einem stirnseitig offenen Behälter mit annähernd rechteckigem Quersehnitt verbunden ist, dessen Oberseite mehrere mit gleichmässigem Abstand voneinander angeordnete Quersehlitze aufweist, die heidseitig in die Seitenwände des Behälters hinein verlängert sind, wobei neben den Sehlitzen liegende VTaterialteile mehrfach gefalzt und zur Sehaffnng nebeneinander- liegender Sehalen naeh innen gedrückt sind, welche Schalen dureh Querstege, die durch nicht gefalzte Teile der Behälteroberseite ge- bildet sind, voneinander getrennt sind,UNTERANSPRÜCHE NTERANSPRÜCHE: 1. Früchtepackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die die Schalen bildenden Materialteile einen der Breite der Behälteroberseite entsprechenden quadratischen Teil und je einen in den Seitenwände dire. Falzungen, welche die Enden der Querschlitze mit den entspreehenden Eckpunkten des quadratischen Teils verbinden, gebildetem Dreieckteil umfassen, wobei der quadratische Teil längs seiner Diagonalen zusätzlich gefalzt ist, und dass die genannten Materialteile durch die Querschlitze symmetrisch halbiert sind.2. Früchtepackung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeich- net, dass aus dem Bodenabsehnitt unter den Querstegen der Behälteroberseite nach innen gerichtete Querla. ppen vorgesehen sind.3. Früehtepaekung nach Patentanspruch und Unteransprüehen l und 2. dadurch ge- kennzeichnet, dass der Materialstreifen aus Karton besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH287055T | 1951-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH287055A true CH287055A (de) | 1952-11-15 |
Family
ID=4485633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH287055D CH287055A (de) | 1951-01-11 | 1951-01-11 | Früchtepackung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH287055A (de) |
-
1951
- 1951-01-11 CH CH287055D patent/CH287055A/de unknown
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