CH287275A - Accessoire pour lunettes ophtalmiques. - Google Patents

Accessoire pour lunettes ophtalmiques.

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CH287275A
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Lissac Georges
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    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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Description


  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Stauchkräuselung    eines     multifilen    Textilgarnes aus     plastifizier-          barem    Material, bei dem man das Garn mit einem heissen gas  förmigen     Fluid    fördert, das Garn auf eine Wand aufprallen  lässt und es dann in eine     Stauchkammer    leitet.  



  Synthetische Fasergarne, welche in Geweben, wie z. B.  Teppichen oder Bekleidungsstücken, verwendet werden sollen,  werden häufig einem     Kräuselverfahren    unterworfen und da  durch elastisch     verstreckbar    und bauschig gemacht. Ein der  artiges Garn wird auch einem Mischverfahren unterworfen,  um zwischen den angrenzenden     Garnfilamenten        Verfitzungen     herzustellen und die Kohäsion zwischen diesen Fasern zu er  höhen.

   Ausserdem trägt das Mischen dazu bei, das Verfangen  einzelner     Filamente    in den Maschinenführungen während des  darauffolgenden Verarbeitungsvorganges und das Trennen  einzelner Garnfäden in     Düsentexturierungsverfahren    zu ver  hindern, in welchen mehr als ein Garnfaden pro Düse erfor  derlich ist.  



  In den herkömmlichen Verfahren werden die     Kräusel-    und  Mischvorgänge getrennt in verschiedenen Verfahrensschritten  durchgeführt. Eine derartige Teilung der Vorgänge erhöht die  Verfahrenskosten und macht zusätzliche Ausrüstungen erfor  derlich. Bisherige Versuche, das Garn gleichzeitig zu kräuseln  und zu mischen bzw. verfitzen, waren erfolglos, da dem Garn  nicht die gewünschten     Kräusel-    und Mischeigenschaften ver  liehen werden konnten.

   Typische Vorrichtungen mit Doppel  funktion sind die in der     US-PS    3 409 956     (Longbottom,     <B>1968)</B> geoffenbarte, worin das Garn mit einem Wasserdampf  strahl in Berührung gebracht wird, welcher koaxial zur Garn  durchgangsachse liegt, und die in der     US-PS    3 303 546     (Van          Blerk,    1967) und     DL-PS    17 786     (Bruetting,    1960)     geoffen-          barten,    worin das Garn mit Wasserdampf in Berührung ge  bracht wird, welcher aus einer ringförmigen, koaxial zur Garn  durchgangsachse gelegenen Öffnung strömt,

   im weiteren die in  der     US-PS    3<B>611</B> 698 (Horn, 1971) geoffenbarte Vorrich  tung, worin Paare von einander gegenüberliegenden Wasser  dampfstrahlen auf einer gemeinsamen Ebene in einem senk  recht zur     Garndurchgangsachse    stehenden Winkel aufeinander  aufprallen. Bei den Vorrichtungen gemäss den     US-PS     3 303 546 und 3 409 956 und der     DL-PS    17 786 weist die ko  axiale Berührung des Garnes mit dem Wasserdampf den  Nachteil auf, dass dadurch das Garn nicht genügend gemischt  wird.

   In der Vorrichtung gemäss der     US-PS    3<B>611</B> 698 über  tragen die     Wasserdampfstrahlen    keinen Teil ihrer Kraft in  Richtung der Fortbewegung des Garnes durch die Vorrich  tung, so dass eine mechanische Zugvorrichtung eingesetzt wer  den muss, um das Garn durch die Vorrichtung zu bringen. Die  Verwendung einer derartigen mechanischen Zugvorrichtung  ist jedoch für diesen Zweck nicht wünschenswert, da sie die  Tendenz zeigt, die dem Garn vorher verliehene Kräuselung  wieder zu zerstören.  



  Von grösster Bedeutung ist jedoch, dass diese aus dem  Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zum gleichzeiti  gen Kräuseln und Mischen des Garnes nicht jenen Grad des       Kräuselns    und     Mischens    erreichten, welcher vorher erreicht  werden konnte, wenn diese Arbeitsgänge einzeln in getrennten  Verfahrensschritten durchgeführt wurden. Das heisst, dass die  Vorrichtung mit     Doppelfunktion    nicht imstande war, das  gleichzeitige Mischen und Kräuseln bis zu jenem Grad durch  zuführen, welcher vorher mit der Vorrichtung mit getrennten  Funktionen erreicht worden war.  



  Weiterhin ist aus der     DT-OS    2 116 274 ein Verfahren zur       Texturierung    von Garn bekannt, bei dem das Garn aber nicht  vermischt und verfitzt, sondern gelockert werden soll.     Demge-          mäss    wird das eingeführte Garn zunächst mit einem gasförmi  gen Hochdruckmedium wirbelfrei vermischt und die Mischung  entspannt, wodurch sich eine  Glocke  aus den     Filamenten     bildet, die man auf eine Wand aufprallen lässt. Das Garn wird    dann durch eine zentrale Öffnung in der Wand weitergeleitet  und nach erneuter Entspannung des Strömungsmediums in  eine     Stauchkammer    geführt. Intermediär wird das Garn nicht  aufgeheizt.

   Wie gesagt, soll und kann mit diesem Verfahren  kein Verfitzen, Vermischen und Verdichten des Garns erzielt  werden.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren  bereitzustellen, mit dessen Hilfe die bisher geschilderten  Nachteile überwunden werden können, d. h. das zum gleich  zeitigen Mischen, Verfitzen und Kräuseln von     multifilem,        pla-          stifizierbarem        Filamentgarn    geeignet ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man zum Zwecke der Vermischung,     Verfitzung     und     Kompaktierung    des Garnes dieses  a) mit einem Strahl heissen     Fluids,    das gleichsinnig mit dem  Garn zugeführt wird, in einer Misch- und     Prallkammer     unter einem Winkel von 5 bis 45      beaufschlagt    und  b) nach Wandaufprall und vor Eintritt in die     Stauchkammer     durch heisses     Fluid    neu aufheizt, wobei intermediär kein       Fluid    zu- oder abgeführt wird.  



  Es wurde gefunden, dass das erfindungsgemässe Verfahren  gleichzeitig einen vergleichbaren Grad des     Mischens    und einen  höheren Grad der Kräuselung ermöglicht, als er mittels her  kömmlicher Verfahren erzielt werden kann, in welchen die  Schritte des     Kräuselns    und     Mischens    aufeinanderfolgend  durchgeführt werden. Ausserdem weisen die verwendete Vor  richtung und das erfindungsgemässe Verfahren den Vorteil  auf, dass in einer einzigen Vorrichtung verbesserte     Kräusel-          und    Mischeigenschaften erzielt und dadurch bis zu     5017'o    an       Ausrüstungs-    und Verarbeitungskosten eingespart werden  können.  



  Es wurde ausserdem gefunden, dass durch die Verwendung  einer herkömmlichen     Kräuselanordnung    zum     Vorkräuseln    des  Garnes, bevor es in die Vorrichtung zum gleichzeitigen Kräu  seln und Mischen eingebracht wird, eine unabhängige Steue  rung der Grade des     Kräuselns    und     Mischens    ermöglicht wird.  



  Es wurde im weiteren gefunden, dass die Verwendung  einer     Vorkräuselanordnung    erhöhte     Durchlaufgeschwindig-          keiten    des Garnes durch die Vorrichtung bei Behandlung von  Garnen mit höheren     Denierzahlen    ermöglicht. Gemäss einer  spezifischen Ausführungsform des erfindungsgemässen Ver  fahrens wird eine     Vorkräuselanordnung    verwendet, welche  heisses     Fluid    koaxial zur Längsachse der Anordnung abgibt  und durch die so an das Garn abgegebene Kraft dieses durch  die Vorrichtung bewegt, wodurch die Notwendigkeit des me  chanischen Ziehens des Garnes durch dieselbe noch mehr ver  ringert wird.  



  Das im erfindungsgemässen Verfahren eingesetzte heisse  gasförmige     Fluid,    das im folgenden kurz als      Fluid     bezeich  net wird, kann Luft, Wasserdampf oder ein beliebiges anderes       Fluid    sein, welches     komprimierbar    ist und auf das Garn     plasti-          zierend    wirkt. Bei vielen Fasern genügt zum     Plastizieren    die  Berührung mit heisser Luft, bei manchen Fasern empfiehlt es  sich jedoch, die Temperaturwirkung durch ein     Hilfsplastizier-          mittel    zu unterstützen.

   Beim erfindungsgemässen Verfahren  wird vorzugsweise Wasserdampf verwendet, da er eine billige  und bequeme Quelle eines     Hochdruckfluids    darstellt und sehr  starke     plastizierende    Wirkung aufweist.  



  In der beiliegenden Zeichnung, die bevorzugte Ausfüh  rungen einer zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens geeigneten Vorrichtung zeigt, ist       Fig.    1 ein Querschnitt einer erfindungsgemäss verwendba  ren Vorrichtung,       Fig.    2 ein Querschnitt der Vorrichtung nach     Fig.    1 kombi  niert mit einer herkömmlichen Vorrichtung zum     Vorkräuseln     des Garnes,       Fig.    3 ein Querschnitt der Misch- und     Prallkammer    und      des Heizrohres gemäss einer weiteren Ausführungsform der  Vorrichtung,

         Fig.    4 ein Querschnitt einer Misch- und     Prallkammer    nach       Fig.    3 entlang der Linie     IV-IV    in     Fig.    3,       Fig.    5 die schematische Darstellung einer typischen Aus  führungsform des Verfahrens unter Einsatz der Vorrichtung,       Fig.    6 die Darstellung der Vibration des Garnes im Heiz  rohr der in der     US-PS    3 409 956 vorveröffentlichten Vorrich  tung, und       Fig.    7 die Darstellung der Vibration des Garnes im Heiz  rohr der erfindungsgemäss verwendeten Vorrichtung.  



  Wie schon erwähnt, ermöglichen das erfindungsgemässe  Verfahren und die dazu verwendete Vorrichtung das gleich  zeitige Kräuseln und Mischen von kontinuierlichem Fasergarn.  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird das Garn in einer  Misch- und     Prallkammer    mit heissem     Fluid,    z. B. Wasser  dampf, in Berührung gebracht, welches von einer unter Druck  stehenden Quelle in einem Winkel von 5 bis 45 , bezogen auf  die     Garndurchgangsachse,    eingespeist wird und dadurch das  Garn in Vibration versetzt und auf einer     Prallfläche    aufprallen  lässt. Unter      Garndurchgangsachse     ist jene Achse zu verste  hen, entlang welcher das Garn der Misch- und     Prallkammer     zugeführt wird.

   Da gemäss der bevorzugten Ausführungsform  das Garn dieser Kammer entlang deren Längsachse zugeführt  wird, entspricht die     Garndurchgangsachse    im wesentlichen der  Längsachse der genannten Kammer.  



  Unter      Prallfläche     ist jener Teil der Innenwände der  Garndurchgänge der genannten Vorrichtung zu verstehen, auf  welche das Garn nach Berührung mit dem heissen     Fluid    zuerst  aufprallt. Gemäss der bevorzugt verwendeten Ausführungs  form ist die Aufprallfläche die Wand der Misch- und Prall  kammer. Die Aufprallfläche kann sich zusätzlich in die Innen  wand des Heizrohres erstrecken.  



  Die Temperatur des     Fluidmediums    wird natürlich so ein  gestellt werden, dass die Garntemperaturen nicht den  Schmelzpunkt der Faser erreichen. Bei aus schmelzbaren  Polymeren hergestellten Fasern wird jedoch die grösste       Bauschwirkung    und Produktivität erzielt, wenn die Tempera  tur des     heissen        Fluids    in der Misch- und     Prallkammer    über  dem Schmelzpunkt der Faser liegt.

   In diesem Fall sollte die       Fördergeschwindigkeit    des Garnes so gross sein, dass kein  Schmelzen eintritt.     Gemäss    einer bevorzugten Ausführungs  form wird das zu kräuselnde und zu mischende Garn in der  Misch- und     Prallkammer    mit Wasserdampf in Berührung ge  bracht, welcher mit einer Temperatur innerhalb eines Berei  ches von etwa 150 bis     500     C, vorzugsweise 200 bis 450  C,  und mit einem Druck von etwa 0,35 bis 14,06 atü, vorzugs  weise 0,35 bis 8,79 atü, eingespeist wird.  



  Diese Geschwindigkeit, hier      Fluidgeschwindigkeit     ge  nannt, mit welcher das heisse     Fluid    mit dem Garn in Berüh  rung gebracht wird, muss ausreichend sein, um das Garn in       Vibration    zu versetzen und auf einer     Prallfläche    zum Aufpral  len zu bringen.

   Dem Fachmann wird klar sein, dass die genaue  Geschwindigkeit, welche ausreicht, um das Garn in Vibration  zu versetzen und auf einer     Prallfläche    zum Aufprallen zu brin  gen, sehr grossen Schwankungen unterworfen ist, da sie vom       Titer    des Garnes, der     Fördergeschwindigkeit    des Garnes in  die Misch- und     Prallkammer,    der Anordnung der Düsen, der  Form und Grösse der Misch- und     Prallkammer,    der Dichte  des heissen     Fluids    und anderen Faktoren abhängt.

   Die typi  sche     Fluidgeschwindigkeit,    mit welcher das heisse     Fluid    in der  Misch- und     Prallkammer    mit dem Garn in Berührung ge  bracht wird, soll ausreichen, um auf das Garn eine Kraftein  wirkung von 0,0007 bis 3,515     kp/cm2,    vorzugsweise etwa  0,007 bis 2,105     kp/cm2    auszuüben.  



  In den Zeichnungen, worin gleiche Bezugsziffern für  gleiche oder ähnliche Bestandteile verwendet werden, wird in  der Ausführungsform nach     Fig.    1 die zu beschreibende Vor-         richtung    im allgemeinen mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet  und umfasst die Mischvorrichtung 11, welche eine     Garnein-          lasseinrichtung    12 zum Einbringen des Garnes in dieselbe,  eine     Einspeiseeinrichtung    13 für das heisse     Fluid,    die     Misch-          und        Prallkammer    14, welche den von der Kammerwand 15  begrenzten Mischraum 26 aufweist, das Heizrohr 16, welches  den Innenraum 17 aufweist,

   und die     Stauchkammer    18 mit  dem     Stauchrohr    18a, welches den Innenraum 19 aufweist, und  das Verbindungsstück 21 umfasst, das Austrittsöffnungen 20  für das heisse     Fluid    aufweist.  



  Die     Garneinlasseinrichtung    12 zum Einbringen des Garnes  in die Vorrichtung 10 besteht aus dem Förderrohr 24, welches  den Innenraum 25 aufweist. Das Rohr 24 ist konzentrisch zur  Längsachse 22 der Vorrichtung 10 und verbindet den Misch  raum 26 mit einer (nicht dargestellten) Garnquelle. Wie  nachstehend näher erläutert wird, kann das     Garnförderrohr     24 mit einer herkömmlichen     Vorkräuseleinrichtung    verbunden  sein und das der Vorrichtung 10 zuzuführende,     vorgekräuselte     Garn aufnehmen.  



  Die     Einspeiseeinrichtung    13 für das heisse     Fluid    in die  Vorrichtung 10 umfasst einen     Fluideinspeiseraum    33 einer  Kammer 34 für das heisse     Fluid,    eine Düse 31 und einen     Ein-          lass    30 für das heisse     Fluid,    der die     Fluidkammer    34 mit einer  (nicht dargestellten) Quelle des heissen     Fluids    verbindet.

    Obgleich das Vorwärmen des in die Misch- und     Prallkammer     14 eingebrachten Garnes nicht nötig ist, kann der     Fluidein-          speiseraum    33 im wesentlichen konzentrisch zum Förderrohr 24  angeordnet sein, so dass das durch das Förderrohr 24 laufende  Garn vor dem Einbringen desselben in den Mischraum 26  auf Temperaturen von etwa 50 bis 200 C, vorzugsweise etwa  80 bis 170  C, vorgewärmt wird. Die Düse 31, welche die       Fluidkammer    34 mit dem Mischraum 26 in Verbindung setzt,  ist so angeordnet, dass die Längsachse 32 der Düse 31 den  Kontaktwinkel A mit der     Garndurchgangsachse    bildet, welche  in     Fig.    1 als mit der Längsachse 22 zusammenfallend darge  stellt ist.

   Der Kontaktwinkel A beträgt 5 bis 45 . Die Düse  31 ist so ausgerichtet, dass das von ihr abgegebene heisse       Fluid    an einem von der Düse 31 stromabwärts gelegenen  Punkt mit dem Garn in Berührung kommt, wodurch das  Garn durch die Vorrichtung 10 gefördert wird. Die Längs  achse 32 der Düse 31 kann die     Garndurchgangsachse    schnei  den, wie in den     Fig.    1 und 2 dargestellt, sie kann auch, wie  nachstehend besprochen und in der Ausführungsform nach  den     Fig.    3 und 4 dargestellt, gegenüber der Garndurchgangs  achse versetzt sein.

   Obgleich gefunden wurde, dass eine ein  zige Düse 31 ausreicht, um dem Garn die gewünschten       Kräuselungs-    und Mischeigenschaften zu verleihen, können  auch mehrere Düsen vorgesehen sein, vorausgesetzt, dass die  oben beschriebene Düsenausrichtung eingehalten wird, d. h.       dass    die Längsachse jeder solchen Düse einen Winkel von  5 bis     45     mit der     Garndurchgangsachse,    d. h. der Achse 22  in     Fig.    1, bildet, und dass das von einer solchen Düse abge  gebene heisse     Fluid    mit dem Garn an einem stromabwärts  von der Düse selbst gelegenen Punkt in Berührung kommen  muss.

   Ausserdem müssen natürlich auch bei einer mehrfachen  Düsenanordnung die Düsen so angeordnet sein, dass das  vibrierende Garn auf einer Aufprallfläche (wie z. B. der in       Fig.    1 dargestellten Kammerwand 15) aufprallt. Daher sollten  bei Einsatz von mehreren Düsen nicht direkt gegenüberlie  gende Paare von Düsen verwendet werden, welche die Achse  22 an einem gemeinsamen Punkt schneiden, da eine derartige  Anordnung dazu führt, das Garn zwischen direkt entgegen  gesetzten     Fluidströmen    zu suspendieren und nicht die ge  wünschte Wirkung des     Aufprallens    des Garnes auf einer       Prallfläche    herbeiführt.  



  Die Kammerwand 15 kann eben oder gekrümmt sein.  Vorzugsweise begrenzt sie einen Mischraum 26, der stromab  wärts, d. h. in jener Richtung konvergiert, in welcher das      Garn durch die Vorrichtung 10 befördert wird. Wie in     Fig.    3  und 4 dargestellt, kann die Kammerwand 15 jedoch auch  einen im wesentlichen zylindrischen Mischraum 26 bilden.  



  Ist die Kammerwand 15 gekrümmt, kann der Mischraum  im Längsschnitt die geometrische Form z. B. einer Hyperbel,  Ellipse oder Parabel aufweisen. Vorzugsweise ist der Misch  raum 26 jedoch im wesentlichen konisch, wie in     Fig.    1 dar  gestellt, und schliesst den Kegelwinkel B ein, welcher im all  gemeinen nicht grösser als 85  und vorzugsweise nicht grösser  <B>als</B> 45'<B>ist.</B>  



  Das Heizrohr 16 ist zur Längsachse 22 der Vorrichtung  koaxial und verbindet die Mischkammer 26 mit dem Innen  raum 35 des Verbindungsstückes 21. Der Durchmesser des  Innenraumes 17 des Heizrohrs 16 entspricht vorzugsweise im  wesentlichen dem Innendurchmesser der Misch- und Prall  kammer 14 an der Grenzfläche des Mischraumes 26 und des  Innenraumes 17. Das Heizrohr 16 wird mittels einer geeigne  ten äusseren Wärmequelle, wie z. B. den     Wasserdampfheiz-          schlangen    23, erwärmt, um im Innenraum 17 Temperaturen  von etwa 40 bis 300  C aufrechtzuerhalten und dadurch den       Kräuselungsgrad    des darin geförderten Garnes zu erhöhen.  



  Obgleich in     Fig.    1 das Garn in der Vorrichtung 10 auf  die Kammerwand 15 aufprallend dargestellt ist, können die  gewünschten     Kräuselungs-    und Mischgrade auch dadurch  erzielt werden, dass die Düse 21 so ausgerichtet wird, dass  das durch sie mit heissem     Fluid    in Berührung gebrachte Garn  zuerst auf einen Teil der Innenwand 16 a des Heizrohres 16  aufprallt.  



  Das Verbindungsstück 21 bildet einen Teil der Stauch  kammer 18 und begrenzt den Innenraum 35, welcher an seiner  Grenzfläche mit dem Innenraum 17 des Heizrohres 16 vor  zugsweise einen Durchmesser aufweist, der im wesentlichen  dem Innendurchmesser des Heizrohres 16 entspricht. Der  Innenraum 35 kann von einheitlichem Durchmesser sein oder  vorzugsweise in Richtung des durch ihn geförderten Garnes  divergieren. Divergiert der Innenraum 35 auf diese Weise,  kann die Innenfläche 35 a des Verbindungsstückes 21 ent  weder eben oder gekrümmt sein. Der Innenraum 35 kann  daher verschiedene geometrische Formen wie z.

   B. die eines  Zylinders, einer Halbkugel, eines     Paraboloids,    eines Kegels,  eines     Hyperbold        ds    oder eines     Ellipsoids    aufweisen, wobei die  Formen des Kegels und des     Paraboloids    bevorzugt sind. Ist  der Innenraum 35 konisch, wie in     Fig.    1 dargestellt, so schliesst  er einen Kegelwinkel C ein, der im allgemeinen kleiner als  85 , vorzugsweise kleiner als 45  ist. Besonders gute Ergeb  nisse werden erzielt, wenn der Kegelwinkel C zwischen 10  und 20  liegt.

   Am Auslassende des Innenraumes 35 ist eine  mit Schlitzen, Löchern oder einer Kombination von beiden       versehene    Austrittsplatte 29 vorgesehen; sie ermöglicht den  Durchtritt von heissem     Fluid    und Garn. Die Konstruktion  einer solchen Platte ist bekannt und z. B. in der     US-PS     3 409 956 geoffenbart.  



  Das     Stauchrohr    18a mit seinem Innenraum 19 ist zur  Aufnahme einer verdichteten Garnmasse, die als Garn  pfropfen 27 in     Fig.    5 dargestellt ist, ausgestaltet. Die im Ver  bindungsstück 21 untergebrachten Austrittsöffnungen 20 für  das     heisse        Fluid    sind vorzugsweise konzentrisch zur Achse 22  angeordnet und verbinden den Innenraum 19 mit der Atmo  sphäre, um das Ausströmen des heissen     Fluids    zu ermöglichen.

    Gemäss der bevorzugten Ausführungsform sind die Öffnungen  20 so angeordnet, dass das im     Stauchrohr    18a anfallende  heisse     Fluid    in einer Richtung austritt, welche im wesentlichen  entgegengesetzt zur Förderrichtung des Garnes durch die Vor  richtung<B>10</B> und parallel zur Längsachse 22 verläuft. Unter   im wesentlichen entgegengesetzt  ist ein Winkel von 135  bis 18(l  mit der Längsachse 22 zu verstehen, in welchem  das heisse     Fluid    aus dem     Stauchrohr        18a    ausströmt. Obgleich  eine derartige konzentrische Anordnung der Fluidaustritts-         öffnungen    bevorzugt wird, ist sie keineswegs einschränkend.  So z.

   B. kann das     Stauchrohr    l     8a    mit (nicht dargestellten)  Öffnungen versehen sein, welche in seiner Wandung über  deren ganze Länge angebracht sind. Ausserdem kann das  Rohr 18a aus gasdurchlässigem Material wie Stahlmaschen  draht oder mikroporösem Stahl hergestellt sein, um das Aus  treten des heissen     Fluids    zu gestatten.

   Obgleich dies nicht  kritisch für die vorliegende Erfindung ist, kann das     Stauchrohr     18a einen Innendurchmesser aufweisen, der grösser als der  jenige des Heizrohres 16 ist, so das ein ringförmiger Raum  zwischen dem inneren Umfang des     Stauchrohres    18a und dem  äusseren Umfang des Heizrohres 16 gebildet wird, wie in der       US-PS    3 409 956 geoffenbart.  



  Der Mischraum 26, der     Heizrohr-Innenraum    17, der  Innenraum 35 des Verbindungsstückes 21 und der Innenraum  19 des     Stauchrohres,    welche die Garndurchgänge der Vor  richtung bilden, sind vorzugsweise jeweils     konzentisch    zu einer  gemeinsamen Längsachse angeordnet, die in     Fig.    1 als Achse  22 bezeichnet ist und die Längsachse der Vorrichtung 10  darstellt. Vorzugsweise umfasst ausserdem die Garnzufuhr  12 das Förderrohr 24, welches im wesentlichen konzentrisch  zur Achse 22 angeordnet ist, um die Garnzufuhr in die Vor  richtung 10 zu erleichtern.  



  Das Garn wird dem Mischraum 26 entlang der Garn  durchgangsachse zugeführt, welche vorzugsweise mit der  Längsachse 22 der gesamten Vorrichtung 10     zusammfällt.     Die     Garndurchgangsachse    kann jedoch auch parallel zur  Achse 22 verlaufen, ohne mit dieser zusammenzufallen.  



  Gemäss der in     Fig.    2 dargestellten Ausführungsform ist  die Vorrichtung 10 mit einer     Vorkräuselanordnung    40 kom  biniert. Die     Vorkräuselanordnung    40 besteht aus dem     Kräu-          selgehäuse    41 mit     Kräuselraum    42, der Garnzufuhr 45, wel  che den     Kräuselraum    42 mit einer (nicht dargestellten) Garn  quelle verbindet, der Düse 43 zum Einspeisen von heissem       Fluid    unter Druck in den     Kräuselraum    42 entlang der Längs  achse 22 und dem     Vorkräuselrohr    46 mit seinem Innenraum  44.

   Das     Vorkräuselrohr    46 ist mit dem     Garn-Förderrohr    24  der Vorrichtung 10 verbunden. Die Düse 43 ist im wesent  lichen koaxial zur Achse 22 angeordnet, um das Garn im       Kräuselraum    42 entlang der Achse 22 mit dem heissen     Fluid     in Berührung zu bringen und das Garn dann in das Förderrohr  24 der Vorrichtung 10 zu schaffen. Auch das     Vorkräuselrohr     46 ist koaxial zur Achse 22 angeordnet.

   Durch Erhöhen der  Temperatur des heissen     Fluids,    welches mit dem Garn in der       Vorkräuselanordnung    40 in Berührung gebracht wird, kann  die Kräuselung des in die Vorrichtung 10 eingebrachten Garnes  erhöht werden, wodurch die unabhängige Steuerung des       Kräuselungsgrades    des der Vorrichtung 10 zugeführten Garnes  erzielt werden kann.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Ausführungsform der     erfindungs-          gemässen    Vorrichtung besteht aus einer Mischvorrichtung  11 mit der Misch- und     Prallkammer    14, welche den im  wesentlichen zylindrischen Mischraum 26 einschliesst, und  einer     Fluideinspeiseeinrichtung    13, welche den     Fluideinspeise-          raum    33 begrenzt. In der Misch- und     Prallkammer    14 münden  mehrfach versetzte Düsen 31a und     31b,    durch die     heisses        Fluid     aus der     Fluidkammer    34 in den Mischraum 26 strömt.

   Der  Mischraum 26 hat eine Länge D, die sich vom ersten Berüh  rungspunkt zwischen Garn und     Fluid    bis zum Beginn des Heiz  rohres 16 erstreckt. Die Düsenlängsachsen     32a    und 326 der  Düsen 31a und 31b bilden jeweils die     Fluidkontaktwinkel     A, und     AZ    mit der     Garndurchgangsachse,    d. h. der Achse 22 in       Fig.    3. Keiner der beiden Winkel A, und     Az    ist grösser als  45  und kleiner als 5        Fig.    4 stellt die Versetzung der Düsen 31 a und 31 b nach       Fig.    3 dar.

   Bei einer versetzten Düse, wie Düse 31 a und 316  gemäss     Fig.    3 und 4, verläuft die Längsachse einer solchen  Düse nicht durch die Mittellinie 22a des Mischraums 26, d. h.      dass die Düsenachse die Achse 22 nicht schneidet. Es wurde  gefunden, dass die gewünschten Grade der Kräuselung und  des     Mischens    erzielt werden können, wenn eine versetzte Düse,  entweder allein oder in Kombination mit anderen Düsen,  verwendet wird, deren Düsenlängsachsen durch die Mittel  linie 22a des Mischraums 26 verlaufen, oder wenn sie in Kom  bination mit anderen versetzten Düsen verwendet wird,  vorausgesetzt, dass jede einzelne Düse den oben angeführten  Winkel mit der     Vorrichtungslängsachse    einschliesst.  



       Fig.    5 stellt schematisch den Ablauf des Verfahrens unter  Einsatz der beschriebenen Vorrichtung dar, in welchem kon  tinuierliches Fasergarn 51 vom Garnvorrat 50 abgewickelt,  den     Förder-    und Zugwalzen 53, 54 und 55 zugeführt und dann  in die Vorrichtung 10 eingebracht wird, worin das Garn be  handelt wird und den schon beschriebenen Garnpfropfen 27  bildet. Das gekräuselte und gemischte Garn wird durch die  Abzugswalzen 56 und 57 abgezogen und auf der Spule 58  aufgewickelt. Wie schon vorstehend erwähnt, kann das Garn  51, nachdem es über die Walzen 53, 54 und 55 gelaufen ist,  auch einer herkömmlichen     Vorkräuselanordnung    wie der in       Fig.    2 dargestellten zugeführt werden, welche mit der Vor  richtung 10 zusammenwirkt.

   Beim Betrieb der beschriebenen  Vorrichtung wird das kontinuierliche Fasergarn mittels der  Garnzufuhr 12 in die Misch- und     Prallkammer    14 gefördert,  worin ein     heisses        Fluid,    wie z. B. Wasserdampf, welcher unter  Druck in die     Fluidkammer    34 durch die Düse 31 eingespeist  wird, mit dem Garn im Mischraum 26 in Berührung gebracht  wird, und zwar 1. in einem Winkel mit der Garndurchgangs  achse, die in     Fig.    1 als mit der Längsachse 22 zusammen  fallend dargestellt ist, von 5 bis 45 , und 2.

   bei einer     Fluid-          strömungsgeschwindigkeit,    welche ausreicht, um das mit dem       Fluid    in Berührung gebrachte Garn in Vibration zu versetzen,  so     dass    es auf einem Teil einer     Prallfläche,    wie z. B. der  Wand 15 der Kammer 14, aufprallt.  



  Das aufgeprallte Garn wird dann zusammen mit dem     heis-          sen        Fluid    in das Heizrohr 16 eingebracht, worin das Garn im  wesentlichen in der in     Fig.    7 dargestellten Weise vibriert und  Wärme aus dem heissen     Fluid    aufnimmt. Je nach den Betriebs  bedingungen, wie z. B. der Art des eingesetzten Garnes, der  Temperatur und dem Druck, wird das Garn in einem halb  plastischen Zustand übergeführt und dann durch den Innen  raum 35 in die     Stauchkammer    18 eingezogen, worin die Bewe  gung des Garnes behindert und dadurch ein Garnpfropfen 27  gebildet wird.

   Aus dem Innenraum 19, in welchem ein Druck  von     f)    bis 1,05 atü herrscht, entweicht das heisse     Fluid    aus den       Fluidaustrittsöffnungen    20, die konzentrisch zur Längsachse  22 angeordnet sind. Das gekräuselte und gemischte Garn  wird aus dem     Stauchrohr    18a vorzugsweise mit einer linearen  Geschwindigkeit entfernt, welche geringer ist als seine Zu  fuhrgeschwindigkeit, um den Garnpfropfen in der     Stauchkam-          mer    zu erhalten.  



  Durch die Berührung des Garnes im Mischraum 26 mit  dem heissen     Fluid    in einem Winkel von 5 bis 45  wird das  Garn zu einem gewissen Grad gezwirnt und auf einer Prall  fläche zum Aufprallen gebracht, wodurch die angrenzenden  Garnfasern besser vermischt werden. Ausserdem vibriert das  so zum Aufprallen gebrachte Garn im Heizrohr 16 auf nicht  herkömmliche Weise, von welcher man annimmt, dass sie den       Kräuselungs-    und Mischgrad noch weiter verbessert.  



       Fig.    6 stellt die     Vibrationsmuster    des Garnes 62 dar, das  in der Vorrichtung gemäss     US-PS    3 409 956 mit heissem       Fluid    in Berührung gebracht wurde. Aus der Figur ist ersicht  lich, dass dieses     Vibrationsmuster    im wesentlichen     sinus-          förmig    ist.  



       Fig.    7 stellt die im wesentlichen     nicht-sinusförmige        Vibra-          tion    dar, welcher das Garn im Heizrohr 16 (d. h. Wärme  aufnahmezone,) der beschriebenen Vorrichtung unterliegt.  Wie aus     Fig.    7 ersichtlich, bilden die Garnfasern durch die    Vibration ein     Faltwellenmuster,    dessen Falten mit 60 und 61  bezeichnet sind. Man nimmt an, dass die     Kräuselungs-    und  Mischeigenschaften des Garnes durch dieses     Faltwellen-          muster    verbessert werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann zum gleichzeitigen  Kräuseln und Mischen jedes beliebigen natürlichen oder syn  thetischen     plastizierbaren    Fasermaterials verwendet werden.  Thermoplastische Materialien wie Polyamide, z. B.     Poly-e-          Caproamid,        Poly-Hexamethylenadipamid;        Zelluloseester;     Polyester, z. B.     Polyäthylenterephthalat,        Poly-Hexahydro-p-          xylolterephthalat    u. dgl., und     Polyolefine    und     Polyacryle,    z. B.

    Polyäthylen und     Polyacrylnitril    sowie deren     Copolymere,    kön  nen im Verfahren und mit der Vorrichtung behandelt werden.  



  Das Verfahren ist auch zur Behandlung von     einfädigen     Garnen und Garnen mit     Textildenierzahlen    sowie schwerer  Teppich- und Industriegarne (entweder einzeln oder in Form  von schwerem     Tow    kombiniert) geeignet. Besteht das zu be  handelnde Garn aus synthetischen Fasern, so können Fasern  von jedem beliebigen Querschnitt behandelt werden. Es kön  nen Fasern mit einem Querschnitt von Kreuz- oder     Y-Form,          Deltaform,    mit Band-, Hantel- oder sonstigem Faserquerschnitt  genauso gut verarbeitet werden wie Fasern mit rundem  Querschnitt; bei anderen als runden Querschnitten werden im  allgemeinen sogar höhere     Kräuselungs-    und Mischgrade erzielt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die zu dessen Aus  führung verwendete Vorrichtung werden an Hand der nach  stehenden Beispiele näher erläutert. In den Beispielen bedeutet  der Ausdruck      Kräuselschleifen    pro 25,4 mm  die Zahl der  Faserschleifen, welche über 25,4 mm Länge des gestreckten  Garnes unter dem Mikroskop gezählt werden.      Verfitzungen     pro Meter , aus welchem der Mischgrad ersichtlich ist, werden  bestimmt, indem das Garn durch eine herkömmliche Testvor  richtung geleitet wird, in welcher eine Nadel zwischen die  Fasern eingesetzt wird.

   Jedesmal, wenn die Nadel durch eine  örtliche     Verfitzung    in Richtung der Förderbahn des Garnes     ge-          stossen    wird, wird eine Zähleinrichtung in der Vorrichtung  betätigt, um die Anzahl der     Verfitzungen    pro Meter gestreck  ten Garns zu zählen. Die     Kräuseldehnung    nach dem Kochen  wird bestimmt, indem die Länge einer Probe von gekräuseltem  Garn bei einer Zugbelastung von 0,002     g/den    gemessen  wird.

   Das Garn wird dann in Wasser 30 Minuten lang bei  einem Druck von 1     at    gekocht, hierauf bei 150  C 10 Minuten  lang getrocknet und dann 2 Stunden lang bei einer Tempera  tur von 223   C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65     %     konditioniert. Die Länge des konditionierten Garnes wird bei  einer Zugbelastung von 0,5     g/den    festgestellt. Der so erhal  tene Wert wird mit der Länge des ungekochten Garnes ver  glichen, die bei einer Zugbelastung von 0,002     g/den    ermittelt  wird, daraus wird die Dehnung in Prozent errechnet.  



  Beispiel 1  Ein     verstrecktes,    kontinuierliches, aus 70     Monofilen    be  stehendes Garn von 1100     denier    aus Nylon 6 mit     Y-förmigem     Faserquerschnitt wird mit einer Geschwindigkeit von 213,5       m/min    in das Förderrohr einer Vorrichtung nach     Fig.    1 ent  lang der Längsachse derselben eingebracht.

   Das Garn wird in  der Mischkammer in einem Winkel von 10 , bezogen auf die       Garndurchgangsachse,    mit Wasserdampf in Berührung ge  bracht, der in die Kammer mit einer Temperatur von 260  C  und einem Druck von 10,54 atü durch eine Düse mit einer  lichten Weite von 1 mm und einer Düsenlänge von 2,54 mm  eingebracht wird und daher auf das Garn eine Krafteinwirkung  von 0,3515     kp/cm2    ausübt.  



  Die Mischkammer ist ein Kegel, welcher einen Winkel von  <B>15'</B> einschliesst. Nach Berührung mit dem heissen     Fluid    wird  das Garn in Vibration versetzt und prallt auf einem Teil  der     Mischkammerwand    auf. Das aufgeprallte Garn wird dann  in das Heizrohr gefördert, welches eine lichte Weite von      3,18 mm und eine Länge von 76,2 mm aufweist und worin die  Temperatur des Garnes auf etwa 140  C erhöht wird. Das er  wärmte Garn wird darauf in das     Stauchrohr    geleitet, welches  eine Durchmesser von 12,7 mm und eine Länge von 152,4  mm aufweist. In diesem     Stauchrohr    bildet das Garn einen be  weglichen Garnpfropfen, aus welchem das gekräuselte und  vermischte Garn laufend entnommen wird.

   An dem behandel  ten Garn werden 46     Kräuselschleifen    pro 25,4 mm, eine  Dehnung nach dem Kochen von 35 % und 40     Verfitzungen    pro  Meter festgestellt.  



       Nylon-6-Garn    mit den oben angeführten Merkmalen wird  mittels der herkömmlichen     Wasserdampfstrahlvorrichtung    nach       US-PS    3 409 956 unter den gleichen Bedingungen, wie sie für  die oben angeführte Vorrichtung angegeben sind, behandelt.  Während das so behandelte     Garn    einen vergleichbaren     Kräu-          selungsgrad    aufweist, wurden bei dem mit der herkömm  lichen     Wasserdampfstrahlvorrichtung    behandelten Garn  weniger als 10     Verfitzungen    pro Meter gezählt.  



  Beispiel 2  Kontinuierliches, aus 70     Monofilen    bestehendes Garn von  1100     denier    aus Nylon 6 wird in einer der in Beispiel 1 be  schriebenen ähnlichen Vorrichtung behandelt. Das Garn wird  in die Vorrichtung mit einer Geschwindigkeit von 457     m/min     eingebracht und in der Misch- und     Prallkammer    mit Wasser  dampf in Berührung gebracht, der mit einer Temperatur von  260  C und einem Druck von 5,27 atü durch eine Düse mit  einer lichten Weite von 1,4 mm eingespeist wird, wodurch auf  das Garn durch die Berührung mit dem Wasserdampf eine  Krafteinwirkung von 0,3515 kp/cm' ausgeübt wird. Das Heiz  rohr weist eine lichte Weite von 3,81 mm und eine Rohrlänge  von 143 mm auf.

   Die übrigen Verfahrensbedingungen und       Vorrichtungsdimensionen    sind identisch mit den in Beispiel 1  verwendeten. Unter diesen Bedingungen behandeltes Garn  weist 35     Kräuselschleifen    pro 25,4 mm, eine 29%ige     Kräusel-          dehnung    nach dem Kochen und 30     Verfitzungen    pro Meter  auf.  



  Beispiel 3  Zwei Fäden eines kontinuierlichen Garnes aus 140 Mono  filen und mit einem     Titer    von 3300     denier    aus Nylon 6, wobei  jede Faser einen     Y-förmigen    Querschnitt aufweist, werden  als Garnbündel einer Serie von zwei Förderwalzen zugeführt,  wie sie in     Fig.    5 dargestellt sind und zwischen welchen ein  Förderverhältnis von<B>1,1</B> aufrechterhalten wird. Die zweite       Förderwalze    54 wird auf etwa 90  C erwärmt, worauf das  Garn auf etwa 50  C erwärmt wird.

   Das Garn wird dann einer  dritten Förderwalze 55 zugeführt, die auf einer Temperatur  von 145' C gehalten und mit einer linearen Geschwindigkeit  von 1610     m/min    betrieben wird, wodurch ein Zugverhältnis  von 3 : 1 zwischen den Walzen 55 und 53 erhalten wird. Das  Garn auf der Walze 53 wird auf etwa 90 C erwärmt.  



  Das vorgewärmte Garn wird dann in die     Vorkäuselanord-          nung    der Vorrichtung nach     Fig.    2 eingebracht. In der     Vor-          kräuselanordnung    wird das Garnbündel mit Wasserdampf in  Berührung gebracht, der mit einer Temperatur von 232  C  und einem Druck von 3,51 atü durch eine koaxiale Düse mit  einer lichten Weite von 1,52 mm eingespeist wird. Der Wasser  dampf und das mit ihm in Berührung gebrachte Garn werden  in das     Vorkräuselrohr        gefördet,    welches eine lichte Weite von  3,68 mm und eine Länge von 139,7 mm aufweist.

   Das     vorge-          kräuselte    Garn wird dann durch das Förderrohr der Vorrich  tung 10 entlang der Längsachse derselben geleitet. In der  Misch- und     Prallkammer    wird das Garn in einem Winkel von  8 , bezogen auf die     Garndurchgangsachse,    mit Wasserdampf  in Berührung gebracht, der in die Kammer mit einer Tempera  tur von     280 C    und einem Druck von 10,55 atü durch eine  Düse mit einer lichten Weite von<B>1,93</B> mm und einer Düsen  länge von 2,54 mm eingespeist wird, so dass die auf das Garn    von der Berührung mit dem Dampf ausgeübte Krafteinwir  kung 0,21<B>1</B> kp/cm' beträgt. Der Mischraum ist ein Kegel,  welcher einen Winkel von<B>15'</B> einschliesst.

   Das mit dem  Wasserdampf in Berührung gebrachte Garn prallt auf einem  Teil der Kammerwand auf, und das aufgeprallte Garn wird in  das Heizrohr gefördert, welches eine lichte Weite von 4,07 mm  und eine Länge von 48,3 mm aufweist und worin die Garn  temperatur auf etwa 145' C erhöht wird. Das erwärmte Garn  wird dann in die     Stauchkammer    geleitet, die eine lichte Weite  von 13,7 mm und eine Länge von 177,8 mm aufweist und  worin das Garn einen beweglichen Garnpfropfen bildet. Das  gekräuselte und vermischte Garn wird aus dem     Stauchrohr     mittels zwei Abzugswalzen 56 und 57 laufend entnommen.  Das Zugverhältnis zwischen den Walzen 56 und 55 wird auf  0,74 und das Zugverhältnis zwischen den Walzen 56 und 57  auf 1,03 gehalten, so dass eine Zugspannung von<B>100</B> g auf  rechterhalten wird.

   Nach der Walze 57 wird das Garn einem       Rieterwickler    mit einer Zugspannung von 100 g zugeführt.  



  An dem so behandelten Garn werden 35     Kräuselschleifen     pro 25,4 mm, eine 30%ige     Kräuseldehnung    nach dem Kochen  und 38     Verfitzungen    pro Meter festgestellt.  



  Beispiel 4  Beispiel 3 wird unter Verwendung eines     unverstreckten     Garnes mit 3000     denier    wiederholt, welches in diesem Falle  beim Passieren der Walzen 53, 54 und 55     verstreckt    wird.  Der Garnbausch wird mittels eines     Vorkräuselförderrohrs    in  eine     Vorkräuselanordnung    eingebracht, in welche Wasser  dampf mit einer Temperatur von 240  C und einem Druck von  5,27 atü eingespeist wird, wodurch er eine Berührungskraft  von 0,281     kp/cm2    ausübt. Das Zugverhältnis zwischen den  Walzen 56 und 55 wird auf 0,68 gehalten, und die Zugspan  nung zwischen den Walzen 56 und 57 beträgt 120 g.

   Alle  übrigen Verfahrensbedingungen und     Vorrichtungsdimensionen     sind wie im Beispiel 3 angeführt.  



  Das so behandelte Garn weist 40     Kräuselschleifen    pro  25,4 mm, 31 %     Kräuseldehnung    nach dem Kochen und 46       Verfitzungen    pro Meter auf.  



  Beispiel 5  Beispiel 3 wird unter Einsatz eines Garnes mit 3150       denier    unter Verwendung einer     Vorkräuselanordnung    wieder  holt, in welche Wasserdampf mit einer Temperatur von  270  C und einem Druck von 4,915 atü eingespeist wird.  Wasserdampf mit einer Temperatur von 260 C und einem  Druck von 8,09 atü wird in die Vorrichtung 10 durch eine  Düse mit einer lichten Weite von 1,52 mm eingespeist; dadurch  wird auf das Garn bei Berührung mit dem Wasserdampf eine  Krafteinwirkung von 0,281 kp/cm' ausgeübt. Das Zugverhält  nis zwischen den Walzen 55 und 56 wird auf 0,69 gehalten,  und die Zugspannung zwischen den Walzen 56 und 57 beträgt  120 g.

   Alle anderen Verfahrensbedingungen und     Vorrichtungs-          dimensionen    sind gleich den in Beispiel 3 beschriebenen.  



  Das so behandelte Garn weist 40     Kräuselschleifen    pro  25,4 mm, 30%     Kräuseldehnung    nach dem Kochen und 28       Verfitzungen    pro Meter auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Stauchkräuselung eines multifilen Textil garnes aus plastifizierbarem Material, bei dem man das Garn mit einem heissen gasförmigen Fluid fördert, das Garn auf eine Wand aufprallen lässt und es dann in eine Stauchkammer leitet, dadurch gekennzeichnet, dass man zum Zwecke der Vermischung, Verfitzung und Verdichtung des Garnes dieses a) mit einem Strahl heissen Fluids, das gleichsinnig mit dem Garn zugeführt wird, in einer Misch- und Prallkammer (14) unter einem Winkel von 5 bis 45 beaufschlagt und b)
    nach Wandaufprall und vor Eintritt in die Stauchkammer (18) durch heisses Fluid neu aufheizt, wobei intermediär kein Fluid zu- oder abgeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man als heisses Fluid Wasserdampf verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Garn in den kegelförmig ausgebildeten Mischraum (26) der Misch- und Prallkammer (14), in wel chem der Kegel in Garnförderrichtung konvergiert und einen Öffnungswinkel von höchstens 85 hat, einführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine innenzylindrische Misch- und Prall kammer verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Garn zuerst einer Vorkräuselung mit heissem Fluid unterwirft. PATENTANSPRUCH<B>11</B> Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestelltes texturiertes Garn.
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