CH287318A - Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnflanken-Bearbeitungsmaschine. - Google Patents

Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnflanken-Bearbeitungsmaschine.

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CH287318A
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Soehne W Ferd Klingelnberg
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Klingelnberg Soehne Ferd
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnflanken-Bearbeitungamasch    Diese Erfindung bezieht sich auf eine nach  dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnflan  ken-Bearbeitungsmaschine, bei welcher die  Wälzbewegung vom Werkstück ausgeführt  wird. Von den bekannten Zahnflanken-Bear  beitungsmaschinen dieser Art unterscheidet  sich die Maschine nach dieser Erfindung da  durch, dass zwei mit Bearbeitungselementen,  wie z. B.

   Fräserzähnen oder Schleifsegmenten,  versehene, um den Flankenwinkel der Ver  zahnung der zu bearbeitenden Werkstücke zu  einander geneigt angeordnete Werkzeuge bei  kammartigem Ineinandergreifen ihrer Bear  beitungselemente derart schwenkbar sind, dass  sie wahlweise zur Verkörperung eines Zahnes  einer ideellen Zahnstange zur Bearbeitung von  Stirn- und     Schraubenrädern    oder eines Plan  rades zur Bearbeitung von Kegelrädern ein  gestellt werden können.  



  Auf diese Weise wird eine Umstellbarkeit  der Maschine von der Stirnradherstellung auf  die Herstellung von zum Beispiel Geradzahn  kegelrädern ermöglicht. Die Lösung, eine Ma  schine für die Stirnradbearbeitung wie auch  für Kegelradbearbeitung nach dem gleichen  Grundgedanken zu entwickeln, vereinfacht  den serienmässigen Bau der Maschinen und in  Zahnradfabriken die Ersatzteilbeschaffung.  Für kleine Werke ist. es günstig, auf einer ein  zigen Maschine dieser Art wahlweise Stirn  räder und Kegelräder bearbeiten     n        i    können.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung     ist auf beifolgender Zeichnung dargestellt. Es  wird nachfolgend an Hand der Zeichnung be-    schrieben. Das Beispiel betrifft eine mit zwei  mit.     Schleifsegmenten    ausgerüsteten Werkzeu  gen versehene Maschine. Es ist. ohne weiteres  möglich, diese Schleifsegmente durch Fräser  zähne zu ersetzen.  



  In der Zeichnung bedeuten  Fig.1 die nach dem Abwälzverfahren ar  beitende Zahnflankenschleifmaschine zum Be  arbeiten von Kegelrädern in einem senkrech  ten Schnitt,  Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1.,  Fig. 3 die kammartig ausgebildeten Werk  zeuge von vorn gesehen, jedoch nicht kamm  artig ineinandergreifend, um jedes Werkzeug  besser erkennen zu können,  Fig. 4 die zum kammartigen Ineinander  greifen ihrer Schleifsegmente zueinander ge  neigten Werkzeuge in einem Querschnitt,  Fig. 5 einen an Stelle des in Fing. 1, 2 ge  zeigten verwendbaren Werkstückkopf zum Be  arbeiten von Stirn- und Schraubenrädern auf  der Maschine,  Fig. 6 eine Seitenansicht, zu Fig. 5.  



  In Fig.1 und \' sind die beiden mit kamm  artig ineinandergreifenden Schleifsegmenten       versehenen    Werkzeuge mit 1. und ? bezeichnet.  1' bzw. 2' sind die einzelnen Schleifsegmente,  die auswechselbar an dem scheibenförmigen  Werkzeugkörper befestigt sind. Bei jedem  Werkzeug läuft eine ringförmige Kugelbahn 5,  die von einer kreisringförmigen Scheibe getra  gen wird, an der einen Planseite einer fest mit.  dem     Werkzeugtragkörper    14 verbundenen       Nabenscheibe.         Die Nabenscheibe trägt ausserdem ein Ra  dialwälzlager 4, welches in einer von den       Schleifsegmenten    des Werkzeuges 1 gebildeten  Aussparung sitzt, zur Sicherung des Rund  laufes des letzteren.  



  Auf dem hintern Ende der fest mit den  Werkzeugen 1 und 2 verbundenen Achsen 3  sitzen je ein Schrägrollenlager 6, die von  ebenfalls an den Tragkörpern 14 befestigten  Lagerteilen gehalten werden. Die Achsen 3  sind in ihrer Länge bezüglich dem Durchmes  ser der Kugelbahn so bemessen, dass beim An  ziehen der an ihren Enden sitzenden     Muttern     die Planflächen der Werkzeuge     spielfrei    gegen  die Kugelbahnen 5 gezogen werden oder, mit  der dafür gebräuchlichen Bezeichnung ausge  drückt:  Die Kugelbahnen 5 und die Radialwälz  lager 6 sind spielfrei gegeneinander verspannt.  Der Durchmesser der ringförmigen Kugelbahn  ist grösser als der Abstand dieser Bahn von  dem Lager 6.  



  Die Achsen 3 der Werkzeuge tragen Kegel  räder 7, die von Ritzeln 8 angetrieben werden.  Diese erhalten ihren Antrieb von Kegelrad  paaren 9, die ihrerseits von einem Elektro  motor 10 angetrieben werden, und zwar über  einen Keilriemenantrieb 11 und eine die einen  Räder der Kegelradpaare 9 tragende Vor  gelegewelle 12. Die Vorgelegewelle 12 ist in  der Mitte unterteilt, ihre beiden Hälften sind  durch eine lösbare Verzahnungskupplung 13  einstellbar miteinander verbunden.  



  Die Tragkörper 14 für die Werkzeuge sind  um die Achsen 15 ihrer Antriebsritzel 8  schwenkbar. Die Schwenkstellung des Körpers  in bezug auf den ihn bzw. die Achse 1.5 lagern  den Maschinenteil ist an einer     Gradeinteilung     16 auf dein Tragkörper abzulesen.  



  Der Schwenkbereich bei kammartigem  Ineinandergreifen der Schleifsegmente der  Werkzeuge ist so gross gewählt, dass die Werk  zeuge wahlweise zur Verkörperung des Zahnes  einer ideellen Zahnstange oder eines Planrades  eingestellt werden können. Im ersteren Falle  schleifen sie Zähne, die von ihrem einen zum  andern Ende gleich dick sind, also Zähne von  Stirn- und Schraubenrädern, im andern Falle    sieh verjüngende Zähne, also Zähne von Ke  gelrädern.  



  Die Tragkörper 14, in welchen die kamm  artig ineinandergreifenden Werkzeuge lagern,  sind so zueinander geneigt, dass die Schleif  segmente mit ihren , seitlichen Arbeitsflächen  einen Winkel (y in Fig.4) einschliessen, der  dem Flankenwinkel der Verzahnung der zu  schleifenden Räder entspricht.  



  Die beiden Tragkörper 1.4     finit    den sie  lagernden Maschinenteilen ruhen auf Schlit  ten 17. Zu deren Verstellung dienen Spindeln  18. Die     Schlitten    7.7 sind ihrerseits auf einem  Querschlitten 47     angeordnet,    zu seiner Verstel  lung dient eine Spindel<B>19.</B>  



  Die in dein Beispiel beschriebene Maschine  hat den grossen Vorteil, dass mit den gleichen  Werkzeugen je     nach    Einstellung die Zahn  flanken von     Kegelrädern    oder Stirn- und       Schraubenrädern    bearbeitet werden können.  Sie besitzt dementsprechend zwei gegeneinan  der auswechselbare Werkstückköpfe. In Fig. 1  und \? ist, die Maschine irrfit dein Werkstück  kopf für Kegelräder ausgerüstet. Die Fig. 5  und 6 zeigen den entsprechenden Werkstück  kopf der Maschine für Stirn- und Schrauben  räder.  



  Beire Werkstückkopf in Fig.1 und 2 wird  das zu schleifende     Kegelrad    20 von dem in  dessen Kegelwinkel einschwenkbaren     Werk-          stüeklialter    21 getragen und von dein     Teil-          sehneekenrad    ,\32 in Drehung versetzt. Der grö  beren Anschaulichkeit halber ist, die Achse,  die das Schneckenrad 22 mit. dein Kegelrad 20  verbindet, nicht dargestellt, wie auch an an  dern Stellen der Zeichnung einige Vereinfa  chungen vorgenommen wurden. Das     Schnek-          kenrad    ?\? erhält seinen Antrieb von dem Mo  tor 23 über das     Getriebe    '4, 25 und 26, Zahn  räder 2 7 und Schnecke 28.

   Auf der Achse  eines der Zahnräder 2 7 sitzt. eine Schnecke 29,  die in den verzahnten Umfang einer auf dem       Maschinenrahmen    ortsfesten Achse 30 ein  greift, an welcher der den     verschwenk-          baren        -#Verkstücl@halter    tragende     '\Välzkopf    31  schwenkbar aufgehängt ist. Die Räder 27 und  die Schnecke 28 sind im Wälzkopf     gelagert.     Eines der Räder 27 ist     finit    einer Teilungskupp-      lung ausgerüstet, uni das zu bearbeitende Rad  in bekannter  'eise weiterzuteilen. Die Räder  27 sind auswechselbar, uni ihre Zähnezahl der  Zähnezahl des zu schleifenden Rades anpassen  zu können.  



  Der an Hand von Fig.1 und 2 beschrie  bene Werkstückträger dient zur Herstellung  von     Kegelrädern        finit    sieh schneidenden Ach  sen. Damit achsversetzte Kegelräder bearbeitet  werden können, muss der Werkstückträger ein  Bearbeiten des einen     Werkstückes    in achsver  setzter Lage gestatten. Man kann den in Fig. 1  und 2 gezeichneten Werkstückträger     entspre-          ehend    verstellbar machen oder einen eigenen,  dafür vorgesehenen Werkstückträger anbrin  gen.  



  Der Werkstückträger zum Verzahnen von  Stirn- und Schraubenrädern nach Fig. 5 und 6  weicht von dem beschriebenen Werkstückträ  ger für Kegelräder in folgenden Punkten ab  Das zu schleifende Stirnrad 36 ist mittels  der senkrechten Achse 45 in dem auf dem Ma  schinengestell montierten Werkstückhalter 37  gelagert und wird von dein. Teilschnecken  getriebe 38 gedreht. Dieses erhält seinen An  trieb vom     :Motor   <B>39</B> über Schneckengetriebe 40,  Spindel 41 und Wechselräder 42. Die Spindel  41 ist als     Gewindespindel    ausgebildet und be  wegt eine Mutter, die den Werkstückhalter 37  verschiebt.

   Die     Führungsbahn    46, auf welcher  der Werkstückhalter 3 7 gleitet, kann um den  Zapfen 43 geschwenkt und mit Hilfe des Stell  schraubenknebels 44 festgestellt werden zur  Einstellung des Werkstückhalters für Sehrau  benräder. Auch bei diesem Werkstückkopf ist  eines der Wechselräder mit einer Teilvorrich  tung verbunden.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Ma  schine ist folgende:  Je nach der zu verzahnenden Radart, ob  Kegelräder oder Stirn- bzw. Schraubenräder,  werden die Werkzeuge 1 und 2 so um die Ach  sen 15 geschwenkt, dass sie den Zahn eines  Planrades oder einer ideellen Zahnstange ver  körpern. In Bild 3 sind sie zur Verkörperung  eines konischen Werkzeugzahnes, also des  Zahnes eines Planrades, eingestellt, das heisst  die     Werkzeugachsen    3 sind zur Horizontal-    ebene geneigt. Sollen sie den Zahn einer Zahn  stange verkörpern, so liegen die Achsen 3 in  einer Horizontalebene.

   Mittels der Spindeln 18  werden die Werkzeuge so seitlich verstellt, dass  ihre     Schleifsegmente        kaminartig    ineinander  greifen und der Abstand der Aussenkanten  ihrer seitlichen Arbeitsflächen der herzustel  lenden Weite des Zahnlückengrundes ent  spricht.  



  In Richtung der Zahnhöhe werden die  Werkzeuge durch Verschieben des Schlittens  47 mittels der Spindel 19 vorgeschoben, bis sie  auf den Grund der Zahnlücke treffen. Dieser  Vorschub kann vor Beginn der Zahnflanken  bearbeitung erfolgen; er kann auch. während  des ersten Teils der Wälzbewegung ausgeführt  werden.  



  Bei dem Schwenken der Werkzeuge 1 und  2 um die Achsen 15 führen die Kegelräder  eine Teildrehung aus. Diese hat an sich keinen  Einfluss auf die Arbeitsweise der     -Maschine.     Um sie aber ungehindert ausführen zu können,  ist. die Kupplung 1.3 eingebaut, die man dabei  lösen kann. Die zu bearbeitende Radart be  stimmt den zu verwendenden Werkstückkopf:  entweder den Werkstückkopf nach Fig.1 und  2 oder nach Fig. 5 und 6. Beide sind so aus  gebildet, dass das     Werkstück    die     Wälzbewe-          gung    ausführt.

   Bei dem Werkstückkopf Fig.1  und 2 erfolgt zur Erzeugung der     Wälzbewe-          gung    ein Hin- und Herschwenken des Werk  stückhalters um die Kegelspitze, bei dem  Werkstückkopf Fig. 5 und 6 durch eine gerad  linige Hin- und Herbewegung. Wird bei Ver  wendung des Werkstückkopfes Fig.1 und 2  der Motor 23 eingeschaltet, dann dreht er  über den Getriebezug 24 bis 28 das zu bearbei  tende Kegelrad 20 um die Kegelachse. Gleich  zeitig führt der Wälzkopf 31 eine Teildrehung  um. die Achse 30 aus.

   Da diese die Kegelspitze  des zu bearbeitenden Rades schneidet, ergeben  beide Bewegungen     zusammen    die     Wälzbewe-          gung,    wie sie zum Beispiel von     Kegelradhobel-          maschinen    her bekannt ist. Die     Teildrehr        zgen     werden mit Hilfe von entsprechenden     'ech-          selrädern    27 zu der herzustellenden Zähnezahl  in Einklang gebracht, wie es ebenfalls allge  mein bekannt ist.      Die Umkehr der Schwenkrichtung wird  mittels einer üblichen Umschalteinrichtung be  wirkt, die jeweils durch ein Anschlagstück 32  ausgelöst wird.  



  Nach jeder Hin- und Herbewegung des  Werkstückhalters 21 wird das zu bearbeitende  Rad um eine Zahnteilung weitergedreht. Dazu  dient die Teileinrichtung, die, da sie bekannt  ist, nicht dargestellt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnflanken-Bearbeitungsmaschine, bei wel- eher die Wälzbewegung vom Werkstück aus- "-eführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit Bearbeitungselementen versehene, um den Flankenwinkel der Verzahnung der zu bearbeitenden Werkstücke zueinander ge neigt angeordnete Werkzeuge bei kammarti gem Ineinandergreifen ihrer Bearbeitungsele- inente derart schwenkbar sind,
    dass sie wahl weise zur Verkörperung eines Zahnes einer ideellen Zahnstange zur Bearbeitung von Stirn- und Schraubenrädern oder eines Plan rades Zur Bearbeitung von Kegelrädern ein gestellt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine ringförmige Kugelbahn (5) zur Sicherung des Werkzeugplanlaufes, in Verbindung mit einem Wälzlager (4) zur Si cherung des Rundlaufes, und einem weiteren Lager (6) zum spielfreien Verspannen dieses Lagers mit der Kugelbahn, wobei der Durch messer der Kugelbahn grösser ist als der axiale Abstand dieser Bahn von dem drittgenannten Lager (Fig.2). 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit zwei wahlweise anbringbaren Werkstückköpfen. zu ihrer Aus rüstung zur Aufnahme von Ziegelrädern und zur Aufnahme von Stirn- und Schrauben rädern eingerichtet ist (Fig.1, 2 bzw. 5, 6). 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wälzkopf des Werkstückkopfes zum Be arbeiten von Kegelrädern schwenkbar an einer bei im Einsatz befindlichem Werkstückkopf ortsfesten Achse (30) aufgehängt ist, und sei nerseits einen in den Kegelwinkel des Werk stückes einschwenkbaren Werkstückhalter (21) trägt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass die ortsfeste Achse ein ebenfalls orts festes Schneckenrad aufweist, in welches eine im Werkstückkopfgehäuse gelagerte Schnecke (29) eingreift, die den einen Zweig eines Ge triebezuges darstellt, dessen anderer Zweig über ein zweites Schneckengetriebe (22, 28) zum Drehen des Werkstückes dient. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Getrieberädern für die kammartig ineinandergreifenden Werkzeuge eine Einstellkupplung- (13) ange ordnet ist (Fig. 2).
CH287318D 1950-04-20 1950-04-20 Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnflanken-Bearbeitungsmaschine. CH287318A (de)

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