CH287411A - Schaltungsanordnung zur Gebührenverrechnung von Fernverbindungen in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Gebührenverrechnung von Fernverbindungen in Fernsprechanlagen.

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CH287411A
CH287411A CH287411DA CH287411A CH 287411 A CH287411 A CH 287411A CH 287411D A CH287411D A CH 287411DA CH 287411 A CH287411 A CH 287411A
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Inventor
Seelmann-Eggebert Gerhard I Dr
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Seelmann Eggebert Gerhard Dr I
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
    • HELECTRICITY
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    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description


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 Schaltungsanordnung zur Gebührenverrechnung von Fernverbindungen in Fernsprechanlagen. Im    Fernmeldeverkehr,   der    siele      vielfach   in der Form    des   sogenannten    Sofortverkehrs   abspielt, bei welchem der ein Ferngespräch am Fernplatz    anmeldende   Teilnehmer sofort auf die von der Fernbeamtin herzustellende weitere    Verbindung   zum fernen Teilnehmer    warten   kann, ist die    Fernbeamtin   gezwungen, zur Rückkontrolle, ob der anmeldende Teilnehmer seine    rieiltibe      Nummer      angegeben   hat,

   Verbindungen nach    riickwärts   über einen    I'm-      gelittnäsweg   aufzubauen, der in die noch bestehende V    erbindung      einsehneidet   und im    Fail   der    richtigen   Angabe der anrufenden Teilnehmernummer ein    Besetztzeichen   als Kontrolle zur Fernbeamtin zurückgibt. 



  Andere bekannte Anordnungen, um die richtige Nummer des    anrufenden   Teilnehmer,., zu kontrollieren, arbeiten so, dass durch einen Anreiz seitens der    Fernbeamtin   die    Nummer      des   anrufenden Teilnehmers    automatisch   von einer    sogenannten      Identifizierungseinrichtung   angefordert wird, wobei dann am Fernplatz diese Nummer auf einem Leuchttableau erscheint. 



  Während das erstere Verfahren erhebliche    Bedienungsarbeit   der Fernbeamtin    verlanät,   bedingt das letztere    Verfahren   einen grossen Aufwand alt    Sehaltinittelil.   Trotzdem war man zu    solchen   Verfahren    genötigt,   weil die Teilnehmer für    Fernverbindungen   mit hohen    Gebühren   belastet werden und    da.ller   grösst- mögliche    Sicherheit   geschaffen werden    mti(2.,   dass nur der das Ferngespräch wirklich    an-      n:eldende   Teilnehmer und nicht irrtümlich ein anderer Teilnehmer mit der hohen Gebühr    belastet.   wird.

   Diese Gebühr wurde von der Fernbeamtin an Hand    eitler   -Uhr auf einem    Verrechnungszettel      festgehalten   und dein Teilnehmer später zur    Bezahlung      mitgeteill:.   



  Die Erfindung Stellt sieh die Aufgabe, den grossen Aufwand an    Bedienungsarbeit   oder an    Sellaltmitteln   zur    Feststellung   der    Nummer   des anrufenden Teilnehmers zu    ersparen,      trotzdem   aber die Sicherheit. zu geben, dass der richtige Teilnehmer mit der anfallenden    Gebühr   belastet wird. -Man erreicht dies    da-      durch,   dass den    voll   den anrufenden Teilnehmern erreichbaren    -Meldeleitungen   Schaltmittel zugeordnet sind, welche von der Fernbeamtin bei Gesprächsbeginn beeinflusst wer.

   den können und nach ihrer    Beeinflussung      selbsttätig   während des Gesprächs die    peri-      orlisehe      Beeinflussung   des Zählers des anrufenden Teilnehmers vornehmen. Werden    Verbin-      dungen,   von der Fernbeamtin nach    verschie.      denen   Fernzonen aufgebaut, so kann    die      Schaltungsanordnung   so ausgebildet. werden,    class   die    Fernbeamtin   in der Übertragungseinrichtung der    Meldeleitung   auch den zur Verrechnung der jeweiligen Verbindung erforderlichen Zonentakt.

   einstellen kann, indem sie beispielsweise mittels eines    Impulssenders   in 

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 dieser    Übertragungseinrichtung   verschiedene    Zonentakt-Impulsgeber   einschaltet. 



  Es sind Lösungen bekannt, bei denen die Fernbeamtin am Schluss des Gesprächs die fällige Gebühr in Form von    Zählimpulsen   mittels eines Nummernschalters oder einer Taste zum Zähler des anrufenden    Teilnehmers   gibt. Dabei masste die Beamtin nach Empfang des    Schlusszeiehens   die Gebühr    all      lIand   einer Tabelle    ausrechnen   und konnte dann erst die entsprechenden    Zählimpulse   durchgeben. Irrungen waren bei diesem Verfahren nicht    ausgeschlossen.   Ausserdem war diese Art, den Teilnehmer mit seiner Gebühr zu belasten, für die Beamtin untragbar, wenn es sieh um die Durchgabe einer    grösseren   Anzahl    voll      Zählstromstössen   handelte. 



  Demgegenüber    ist   es durch die Erfindung nunmehr möglich, die Gebührenverrechnung wie im    Selbstwählweitverkehr   auch im handvermittelten Fernverkehr automatisch entsprechend Zeit und Zone der Verbindung und vor allem während des Gespräches durchzuführen. 



  Die Figuren zeigen    Ausführungsbeispiele   der Erfindung.    Fig.1   zeigt schematisch die Verbindungseinrichtungen    zum   Aufbau    einer      Fernverbindung.   



     Wünscht.   der Teilnehmer    Tiil   eine Fernverbindung, so stellt er über seine Ortswähler,    Vorwähler      1VW,   Gruppenwähler    IGU%,   Meldeleitung HL,    Meldeübertragung,11I'e   eine  Verbindung zum Fernamt    F'A   her. Die Fernbeamtin fräst den Anruf ab, indem sie mit. ihrem    Abfragestöpsel      ASt   in die vom    Anrut      belegte   Klinke geht.

   Sie stellt sodann die gewünschte Verbindung her, indem sie mit. dein Verbindungsstöpsel    VSt   des    Schnurstrom-      kreises   in eine freie    Klinke      KL   geht und übe--die Wähler    IIGW,      IIIGW,   Leitungswähler LW den    gewünschten   Teilnehmer anruft. Sobald der ferne Teilnehmer sich gemeldet hat, drückt. die Fernbeamtin ihre    Mithörtaste.   Nenn sie feststellt, dass die beiden Teilnehmer    miteinander   sprechen, so drückt sie weiterhin eine Zähltaste    ZT   und leitet dadurch in der Meldeübertragung    MUe   die automatische    Zähltalg   ein.

   In    Fig.      \'   sind, soweit für das    Verständnis   der    Erfindung   notwendig, die Schaltungseinzelheiten der    1Ieideübertra-uilg      HUe   und    des   Fernplatzes dargestellt. Inder    Meldeübertra-      ung-   spricht, wenn der anrufende    Teilneh-      g   mer ,sie über seinen ersten    Gruppenwähler   belegt hat, in der    c-Ader   das    Belegungsrelais      C'   < in. Relais C schaltet,    über   Kontakt    el   die Anruflampe    AL   am Fernplatz ein.

   Die Fernbeamtin steckt die    Abfra;estöpsel      ASt   in die Klinke    Ka   und erregt    dadurch   über den    Klin-      kenkontakt   das Relais T in der    lIeIdeüber-      tragung.   Relais T öffnet am Kontakt, t1 den Stromkreis für die Anruflampe    AL.   Am Kontakt    t.2   wird die Sperrung der    Meldeüber-      tragung   gegen vorzeitige Neubelegung vorbereitet. Die Fernbeamtin    fräst   den Anruf ah und stellt, wie schon erwähnt, die Verbindung zum fernen    Teilnehmer   her.

   Wenn der gerufene Teilnehmer sich meldet,    drückt   sie ihre    Mithörtaste   im    Schnurst.ron-lireis.      Voll   dieser ist in    Fig.      \?   lediglich Kontakt ]MIT darge- 5t.ellt. Sobald sie feststellt., dass die beiden Teilnehmer miteinander sprechen,    drückt   sie    weiterhin      kurz   die    Zähltaste      ZT   und legt dadurch Spannung an die    b-Ader,   welche in der    Meldeübertragung   das Relais G erregt. Relais G schaltet über Kontakt    g1   das Relais H ein.

   Relais H bindet sich nach Abfall des    Relais   G über seinen Kontakt h.1.    Über   Kontakt.    iz2   wird der    Zählstromkreis   zum Zählrelais Z im ersten    Gruppenwähler   geschlossen: -,    Wil,      Wi2,      iG2,      I',      1z2,      Dr,      b-Ader,      TH,   Z, +.    Iii      dieser.      Stromkreis   sprechen die Relais    Y   und Z an. Relais Z gibt. den Zählimpuls in bekannter    j;4   eise zum Zähler    des   anrufenden    Teilnehmers   weiter.

   Relais X der    Meldeübertragung   schliesst    über   seinen Kontakt .r1 und Kontakt    c12   einen    Strombreis   für das Relais    Ir.      Relai@-      TT   spricht in Reihe mit    Relais      1I      all   und bindet sieh über seinen Kontakt.    id..   Am Kontakt    1i''   wird der    Kurzschluss   über den    hocholimigen   Widerstand    11'i3      geöffnet,      wodurch      das      Relais   Z im ersten Gruppenwähler zum Abfall    kommt..   Der erste Zählimpuls ist damit beendet.

   Parallel zum Kontakt    i < 2      liegt.   der Kontakt ZK eines    Impulsgebers,   welcher nach    Öffnung   des Kontaktes    i(.2   periodisch den 

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    ho,chohniigen      Widerstand      j1'i3   ein- und ausschaltet und damit    periodische   Zählimpulse auf das Relais Z des ersten Gruppenwählers gibt. 



  Die Auslösung der Verbindung erfolgt. in der üblichen    Weise   durch Auflegen des Hörers    seitens   des anrufenden Teilnehmers. Dadurch kommt in der    Meldeübertragung   das    Bele-      gungsrelais   C zum Abfall. 



  Die Beamtin am Fernplatz erhält.    Schluss-      zeichen   und    zielet   daraufhin ihren Stöpsel aus der Klinke    Ka.   Dabei fällt, das Relais T der    lIeldeübertragung   ab. Der Abfall des    Relais      C   hatte die    Unterbrechung   des Haltestromkreises der Relais    U   und H am Kontakt    c\3   zur Folge.    Nach   Abfall des Relais T wird Kontakt t2    geschlossen,   die    Übertragung   ist wieder    belegungsbereit.   



  In den    Fig.   3 bis 6 sind Schaltungen dargestellt, bei welchen die automatische Zählung im    Sofortverkehr   durchgeführt werden    kann,   wenn Verbindungen in verschiedene Fernzonen    hergestellt   werden und die Gebührenverrechnung nach    verschiedenen   Zonentarifen erfolgt. 



  Bei der Ausführung nach    Fig.3   ist der Meldeübertragung ein    Schrittschaltwerk   zugeordnet, vorzugsweise ein Wählerrelais WR, welches nach Herstellung der Fernverbindung vom Fernplatz aus über einen Nummernschalter der Fernbeamtin auf die verschiedenen    Zonentakt-eber      eingestellt   wird. Die Fernbeamtin betätigt zu    diesem   Zweck, bevor sie die Verbindung endgültig durchschaltet, den    Nummernschalter      nsi.   Dabei wird über den Schalter AS, b -Ader des    Sehnurstrom-      kreises,   Stöpsel und Klinke,    b-Ader   der    Melde-      übertragung   das Wählerrelais WR impulsweise eingeschaltet.

   Der Wählerarm    wI   wird durch die    Nummernstromstossreihe   entsprechend der gewählten Zone auf einen der    Zonentaktgeber      ZK1   bis    ZK-1   eingestellt. Über den eingestellten Wählerarm wird das Relais Z im Zonentakt erregt. Beim ersten Wählerschritt war über den Kontakt    wr   des    Wähler-      relaie   ein Relais V eingeschaltet worden, das sich während der    Einstellimpulse   hält.

   Ist, die    Einstellung   beendet, so fällt Relais V ab und schaltet Relais H über einen    Noekenkontakt      n"ivr   (1-12) des    Wählerrelais   ein, Relais H bereitet durch Schliessen seines Kontaktes    h.   den Zählstromkreis zum ersten Gruppenwähler vor. 



     Relais   Z    überträgt   die periodischen Zählimpulse dadurch, dass Kontakt z abwechselnd den    hochohmigen   Widerstand    Wi3   ein- und    ausschaltet.   



  Eine andere Möglichkeit zur Einschaltung verschiedener Zonentakte in der Meldeübertragung zeigt    Fig.   4. Hier werden an Stelle    eines   von der    Fernbeamtin      einzustellenden      Schrittschaltwerkes   am Fernplatz je nach der gewählten Zone Ströme verschiedener Richtung an die Leitung    angelegt,   die in der Melde- übertragung von richtungsabhängigen Relais aufgenommen werden.

   Schliesst die Fernbeamtin,    zum   Beispiel nachdem die beiden Teilnehmer das Gespräch aufgenommen haben, die Zonentaste    ZTI,   so wird aus der Wechselstromquelle    WQ   über den Gleichrichter    Gll   ein pulsierender Gleichstrom einer bestimmten Richtung, zum Beispiel    bestehend   aus den positiven Halbwellen des Wechselstroms, an die untere Sprechader angelegt. Der Gleichstrom wird von dem    Relais   A aufgenommen, da der parallel liegende    Gleiehriehter   für diese Stromrichtung sperrt. Dagegen leitet der parallel zu dem mit. Relais A in Reihe liegenden Relais B geschaltete Gleichrichter diesen Gleichstrom am Relais B vorbei.

   Relais A hält sieh über eine    zweite   Wicklung und seinen Kontakt    u1.   In diesem Haltestromkreis spricht auch das Relais H an. Relais    II   bereitet an seinem Kontakt. k den    Zählstromkreis   zum ersten Gruppenwähler vor. Über Kontakt    a2   des Relais A wird der    Zonentaktgeber      Za   an    da,c      Relais   Z    angelegt.   Relais Z wird im Zonentakt erregt. und gibt mittels seines Kontaktes z periodische    Zählimpulse   über die    b-Ader   zum ersten Gruppenwähler, von wo sie in der üblichen Weise weiter zum Zähler des anrufenden Teilnehmers übertragen werden. 



  Drückt. die Fernbeamtin nach Herstellung einer Verbindung in eine andere Zone kurz die Zonentaste    ZTII,   so wird    pulsierender   

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 Gleichstrom entgegengesetzter Richtung an die    b-Ader   angelegt und in der Meldeübertragung das Relais B    erregt..   Relais B hält sich über Kontakt    b1;   in dem Haltekreis wird das Relais H    eingeschaltet,   welches den    Zählüber.      tragungskreis   vorbereitet. Über Kontakt b2 wird der    Zonentaktgeber      Zb   an das Relais Z angelegt, welches die    periodischen      Zähl-      impulse   zum ersten Gruppenwähler    überträgt.   



  Die Einschaltung der Zonentakte in der Meldeübertragung lässt sich    stett   durch verschieden gerichtete Ströme auch durch Anschaltung verschiedener Stromstufen am Fernplatz vornehmen, die zum    Beispiel   auf Stufenrelais in der Meldeübertragung einwirken,    iun   die verschiedenen    Zonentaktgeber   anzuschalten. 



  Bei dem    Ausführungsbeispiel   nach    Fig.   5 wird eine    Kreisprüfung   über verschiedene Kennzeichnungsstromkreise vorgenommen, welche von der Fernbeamtin am Fernplatz    FPL      durch   die    Zonenkennzeichnungstasten      '1.T1      bis      ZT1I   eingeschaltet werden. Den    Tasten      ZTl   bis ZT11 sind    Anlasskontakte   TG zugeordnet, welche schliessen, sobald eine der    Zonenkennzeiehnungstasten   gedruckt wird.

   Die Kontakte der    Zonenkennzeichnungstasten   sind    jeweils   an das eine Ende der Sekundärwicklungen    ivl   bis    2o11   des Transformators    T),   angeschlossen, welche über dessen    Primär-      \,#deklung   W mit    Wechselstrom   einer unhörbaren Frequenz, zum Beispiel 8000 Hz oder auch 100 Hz, gespeist werden. Durch die Verwendung einer unhörbaren Frequenz werden keine störenden Ströme im    Sprechkreis   induziert.

   Das andere Ende der    Sekundärwieklun.   gen    ivl   bis    a11   des    Transformators      Ti-   ist an die Kontakte der Kontaktbank eines    Wählers   D geführt, die von dem    Wählerurin      dII   bestrichen wird. Am    Wählerarm      dII   ist in der Diagonalen einer    Graetz-Gleichrichterschal-      tung   das Prüfrelais P    angeschlossen.   über den Schaltarm dl des Wählers D werden die    Zonentaktgeber      Zlfl   bis ZK11 ausgewählt. 



  Wünscht ein anrufender Teilnehmer eine Fernverbindung, so gelangt die Verbindung zur Meldeübertragung    JIUe.   In dieser spricht das nichtgezeigte    Belegungsrelais   C an, wel-    clies   eine    ebenfalls   nicht. dargestellte Anruflampe am Fernplatz    einschaltet.   Die Fernbeamtin geht. daraufhin mit dem Stöpsel St eines freien    Schnurpaares   in die Klinke    K.,1.   Dabei wird über die    c-Ader   des    Schnurstrorn-      kreises   und der    Meldeübertragung   in dieser das    Relais   T, am Fernplatz    FPL   (las    Bele-      gungsrelais      CF   erregt.

   Die Fernbeamtin legt ihren    Abfragesehalter      um,      wodurch   ein Abfragerelais mit den    Kontakten      abf1.   und    abf2   betätigt wird, und Prägt die Verbindung ab. Sie stellt daraufhin in der üblichen    )Veise   die    ;ewünschte   Fernverbindung her. Sobald die Herstellung der Verbindung beendigt ist und die beiden Teilnehmer das    Gespriieh   aufgenommen haben, drückt die    Fernbeamtin   am    Fernplatz   kurz die der gewählten Zone entsprechende Kennzeichnungstaste, zum Beispiel Taste    ZT4,   wobei jedesmal auch der Kontakt    TG   betätigt- wird.

   Dadurch spricht in der    Meldeübertragung   zunächst das    Anlassrelais   R in folgendem Stromkreis an:    -;-,   R,    über-      tragerwicklung,      b-Ader,      Kd,      b-Ader,      abfl,      TC,   -. Relais R schaltet in der Meldeübertragung den    Drehmagneten   D ein: +, 1c,    2)-,      3p,   D,    RU      (Relaisunterbrecher),   Der Wähler läuft an und dreht seine Arme schrittweise über die Kontaktbänke so lange hinweg,    bis   diese in Stellung 4 angelangt. sind.

   In dieser Stellung wird folgender Stromkreis für das Prüfrelais P geschlossen:    w4,      dII   (Stellung 4), PI, K1,    K.1.,      c-Ader,      abf2,   K2,    ZT4,      w4.   Das Prüfrelais P spricht an und unterbricht am Kontakt. 3p den Stromkreis für den    Drehmagneten   D. Der Wähler bleibt stehen.

   Relais P bindet sieh in folgendem Stromkreis über eine zweite    Wicklung:   +,    4t,      5p,      PII,   -. Über den    Wählerarm      dI   und den Kontakt 6p wird der    Zonentaktgeber      ZK4   an die    b-Ader   angelegt, welcher nunmehr während des Gesprächs    periodisch      Zählimpulse   entsprechend der gekennzeichneten Zone nach rückwärts zum Zähler des anrufenden Teilnehmers überträgt. Die Zählimpulse haben eine solche Form, dass sie das Gespräch nicht stören.

   Nach dem Ansprechen des    Prüfrelais   P in der    Meldeübertragung   wurde über Kontakt 7p die Kontrollampe L, die auch die Anruf- 

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 Lampe sein kann, eingeschaltet. Ihr Aufleuchten    veranlasst   die Fernbeamtin, die gedrückte    Kennzeichnungstaste   am Fernplatz freizugeben und    denAbfra-esehalter      zurückzulegen.   



  Wenn das Gespräch    zu   Ende ist, zieht die Fernbeamtin den    Stöpsel_ST   aus der Klinke K1. Das hat zur Folge, dass Relais T in    dei-      D1eIdeübertragunr   und Relais    CF   am Fernplatz zum Abfall kommen,    Relais   T unterbricht den Stromkreis für die    Ilaltewicklum,   des Relais P. Das hat die    Abschaltung   des    Zonentaktgebers      ZK4.   von der    b-Ader   und die Ausschaltung der Kontrollampe L zur Folge. 



  An Stelle einer Kreisprüfung kann, wie    ii,      Fig.   6 gezeigt, die Prüfung auf die am Fernplatz gekennzeichneten Zonen nach der sogenannten    ;Nttllspannungsmethode   vorgenommen werden. Zu diesem    Zw   eck werden durch die    Zonenkennzeichnungstasten.      ZTl   bis    ZT11.   am Fernplatz    FPL   die verschiedenen Spannungsabgriffe eines    Spannungsteilers      Spl   eingeschaltet. Der Spannungsteiler ist mit so viel    Spanntuigsabgriffen   versehen,    als   Zonen vorhanden sind, zum Beispiel 17.

   Die Fernbeamtin legt    naeli      IIerst.ellung   einer    Fernv      er-      bindung   jeweils über eine    Zonenlcenn7eich-      nungstaste,   zum    Beispiel      ZT-I,   den entsprechenden    Spannungsabgriff   an die    c-Ader   des für die Verbindung    benutzten      Schnurtstrom-      kreises   an.    (Tleiehzeitig   wird, wie bei Anordnung nach    Fig.   5, durch den    Anlasskontakt      TG   das    Anlassrelais   1. für den Wähler D in der    lIeldeübertraguiiä   erregt.

   Der Wähler läuft an und sucht. am Spannungsteiler    Sp2,   welcher dieselbe    Abgriffsteilung   besitzt wie der    Spannungsteiler      S11,   die Teilspannung auf, welche der am Fernplatz gekennzeichneten Teilspannung entspricht. Der Wähler läuft demnach nach Stellung 4.

   In dieser wird    das   polarisierte Prüfrelais P, welches bislang beim    Absuelien   der    Kontaktbank   durch den    Wählerarin      dII   infolge der Spannungsdifferenzen zwischen der am Fernplatz angeschalteten Teilspannung und den vom    Wählerarm      dll      abgegriffenen   Spannungen in dem einen oder dem andern Sinn erregt. war, stromlos und legt seinen Kontakt    h   in die    neutrale   Mittelstellung. Dadurch wird der    Stromkreis   für den Drehmagneten    1)   unterbrochen und der Wähler stillgesetzt.

   Wie bei der    Anord-      nung-   nach    Fig.5   wird über den Wählerarm    < il   der    Zonentaktgeber      ZK4   an die    b-Ader   angeschaltet, der während des Gesprächs periodisch Zählimpulse entsprechend der Zone    =1      zum   Zähler    das   anrufenden Teilnehmers sendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Berechnung der Gebühren für Fernverbindungen in Fernsprechanlagen, bei denen der Teilnehmer das Fernamt über seine Ortsverbindungseinrich- tungen und Meldeleitungen anruft. und die Fernbeamtin den Aufbau der gewünschten Fernverbindung im Sofortverkehr vornimmt, dadurch gekennzeichnet, dass den vom rufenden Teilnehmer erreichbaren Meldeleitungen Schaltmittel zugeordnet sind, welche von der Pernbeamtin bei Gesprächsbeginn beeinflusst werden können und nach ihrer Beeinflussung selbsttätig während des Gesprächs die periodische Beeinflussung des Zählers des anrufenden Teilnehmers vornehmen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss beim vorübergehenden Betätigen einer Zähltaste durch die Fernbeamtin ein Kennzeichen zu der Cbertragungseinrichtung derMeldeleitung gegeben wird, welches die Aussendung eines ersten Zählimpulses zum anrufenden Teilnehmer und, abhängig von dessen Übertragung, anschliessend einen periodischen Zählimpuls aussendenden Impulsgeber an die Leitung zum anrufenden Teilnehmer anschaltet. ?.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass im Z@hlimpulsübertraguiigskreis zum ersten Cruppenwähler des anrufenden Teilnehmers ein Hilfsrelais (X) liegt, welches durch den ersten Zählimpuls betätigt wird und dadurch die Freigabe des Impulsgebers für die Aus- sendung der periodischen Zähliniptilse veran- lasst (Fig. 2). <Desc/Clms Page number 6> 3.
    Schaltungsanordnung nach Pätent- ansprueh, dadurch gekennzeichnet, (lass der Übertragungseinrichtung der Meldeleitung Schaltmittel zugeordnet sind, welche dureli die Fernbeamtin entsprechend 'der gewählten Zone beeinflusst werden können und die dureii ihre Beeinflussung im der gewählten Zone zugeordneten Takt arbeitende Impulsgeber einschalten (Fig. 3 bis 6). .
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übertragungseinrichtung ein Schrittschall-. werk vorgesehen ist, welches durch Nummern- stromstösse seitens der Fernbeamtin ent- \prechend der gewählten Zone eingestellt. werden kann und das nach seiner Einstellung über seine Kontakte den entsprechenden Zonentakt Impulsgeber einschaltet (Fig. 3). 5.
    Schaltungsanordnung nach Unteran- spi-Lich 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der -Übertragungseinrichtung richtungsabhängige Relais vorgesehen sind, welche seitens der Fernbeamtin je nach der gewählten Zone durch Stromstösse verschiedener Richtung beeinflusst werden können und die nach ihrer Beeinflussung den jeweils erforderlichen Zonentakt-Impulsgeber zur Aussendung der periodischen Zählimpulse einschalten (Fig..l-;
    . 6. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstösse verschiedener Richtung aus einer ZNTeehselstromquelle gewonnen werden, welcher je nach der gewählten Zone verschieden gepolte Gleichrichter vorgeschaltet sind. 7.
    Schaltunusanordnun nach Untera.r,- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Kenn- zeichnungsstromkreise zwischen Fernplatz und Übertragungseinrichtung der Meldeleitung vorgesehen sind, über welche ein die Impulseber anschaltendes Schrittschaltwerk in der Lbertragimgseinrichtung auf die am Fernplatz gekennzeichnete Zone prüft (Fig. i und 6). B. Schaltungsanordnung nach Untenan.
    Spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Übertragungseinrichtung der Meldeleitung und Fernplatz beim Betätigen von die Zonen kennzeichnenden Tasten des Fernplatzes Kreisprüfwe-e hergestellt werden, über welche das Sehrittsehaltwerk der Ü bertra.. gungseinriehtung auf die dureli diese Tasten gekennzeichneten Zonen prüft (Fig.5). 9. Schaltungsanordnung naeli Unteran- spruch 8, dadurch gehenizeiehnet, dass jeder der Kreisprüfwege eine Stromquelle von Wechselstrom unhörbarer Frequenz enthält. 10.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselstrom für die einzelnen Prüfwege je.. Seils einer der Sekundärwicklungen eines Transformators entnommen wird. 11. Schaltungsanordnung nach 'Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass über den Verbindungsweg zwischen Fernplatz und Übertragungseinrichtung der Meldeleitung nach der Nullspannungsmethode auf übereinstimmende Spannungen geprüft wird, wobei die eine dieser Spannungen durch die Betäti.. gung von Zonenkennzeichnungstasten des Fernplatzes,
    die andere über das Sehrittschaltwerk der Übertragungseinrichtung angeschaltet wird (Fig. 6). 12. Schaltimgsanordnun- naeb Unt.eran- spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf übereinstimmende Spannun gsabgriffe je eines Spannungsteilers am Fernplatz und in der i\bertragungseinrichtung der Meldeleitung geprüft wird.
    1.3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch tgekenizeiehnet, dass die Prüfstromkretse zwischen Fernplatz und über- tragungseinrieht,ung# der Meldeleitung über eine Hilfsader (c-Ader) des Verbindungsweges zwischen Fernplatz und Übertragungs- einriehtung verlaufen. 14.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch -el@enizeielniet, dass hei Betätigung jeweils einer Zonenkenizeiehnunas- taste am Fernplatz ein Anlasskontakt (Tgl betätigt wird, welcher über eine Sprechader des Verbindungsweges einen Anreizkreis für die Einschaltung des Sehrittsehaltwerks in der Übertrajungseinriehtung der Meldelei- tun;
    schliesst. <Desc/Clms Page number 7> 1ä. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der abhängig von der gekennzeichneten Zone eingenommenen Stellung des Schrittschaltwerkes der Übertragungseinrichtung derMeldeleitun, über einen Schaltarm (A) des Schrittschalt- werkes ein entsprechend der gekennzeichneten Zone arbeitender Impulsgeber zur Aussendung der periodischen Zählimpulse an die Leitung angeschaltet wird.
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