CH287515A - Verwandelbares Liege- und Sitzmöbel. - Google Patents

Verwandelbares Liege- und Sitzmöbel.

Info

Publication number
CH287515A
CH287515A CH287515DA CH287515A CH 287515 A CH287515 A CH 287515A CH 287515D A CH287515D A CH 287515DA CH 287515 A CH287515 A CH 287515A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
side parts
mattress
upholstered
parts
furniture
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Stickel Karl
Original Assignee
Gustav Stickel Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Stickel Karl filed Critical Gustav Stickel Karl
Publication of CH287515A publication Critical patent/CH287515A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/13Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
    • A47C17/132Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description


      Verwandelbares   <B>Liege- und Sitzmöbel.</B>    Das     verwandelbare    Liege- und Sitzmöbel  gemäss vorliegender     Erfindung;    zeichnet sich  aus durch Polstermatratzen, an deren     Ma-          tratzenrahmen    aus- und einschwenkbare Sei  tenteile einschiebbar sind, durch eine Rück  lehne mit Deckplatte, welche an einem Ma  tratzenrahmen und dessen Seitenteilen an  bringbar ist, durch einen zur Lagerung einer  Polstermatratze bestimmten     Bettzeugkasten,     an dem     ausschwenkbare    Füsse vorgesehen sind,  das     (:

  Tanze    derart, dass mittels diesen Teilen  wahlweise eine Couch, ein Bett, ein     Sofa,    ein  Doppelbett und zwei Einzelbetten zusammen  gestellt werden können, wobei eine Polster  matratze mit eingeschobenen     Seitenteilewunter     eine andere Polstermatratze mit ausgeschwenk  ten Seitenteilen geschoben werden kann. Die  Teile dieses     verwandelbaren    Liege- und Sitz  möbels     können    somit z. B. unabhängig von  einander angeschafft und vom Käufer selbst  auf einfache Weise beliebig zusammengefügt  werden.

   Es können verschiedene formschöne  und vollwertige Zweckmöbel zusammengestellt  werden, welche sowohl als     Wohn-    wie auch als  Schlafzimmermöbel verwendet. werden können  und eine gute Ausnützung der Wohnräume  ermöglichen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des     Erfindungs-          gegenstandes    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1. eine perspektivische Ansicht eines       Kombinationsmöbels    mit zwei übereinander  liegenden Polstermatratzen,         Fig.    2 eine Vorderansicht einer auf einem       Bettzeugkasten    aufruhenden     Polstermatratze,          Fig.    3 eine Seitenansicht zu     Fig.    2,       Fig.    4 eine Vorderansicht mit teilweisem  Schnitt einer auf einem     Bettzeugkasten    mit.

    ausgeschwenkten Füssen aufruhenden Polster  matratze,       Fig.    5 eine Seitenansicht zu     Fig.    4 mit teil  weisem Querschnitt.,       Fig.    6 eine Draufsicht. zu     Fig.    4 mit. teil  weise     weggeschnittenen    Teilen,       Fig.    7 in grösserem     Massstab    ein teilweiser  Längsschnitt zu     Fig.    6 mit Vorderansicht  eines einschwenkbaren Fusses,       Fig.    8 ein teilweiser Querschnitt zu     Fig.    6  mit Seitenansicht. eines einschwenkbaren Fusses.

         Fig.    9 eine Vorderansicht einer Polster  matratze mit     ausgeschwenkten    Seitenteilen  und einem darunter befindlichen Bettzeug  kasten mit     ausgeschwenkten    Füssen,       Fig.    10 eine Seitenansicht zu     Fig.    9,       Fig.    11 in grösserem Massstab eine Vorder  ansicht eines     Seitenteil-Schwenkbesehlages    mit  Teilquerschnitten eines Seitenteils und eines  Matratzenrahmens,       Fig.    12 im gleichen     Massstab    dieselben  Teile in der Seitenansicht und im Querschnitt.,       Fig.    13 eine Draufsicht des Schwenk  beschlages mit Querschnitt eines Seitenteil  fusses,

         Fi,-.    1.4 eine     perspektivische    Ansieht des       Schwenkbeschlages    in geöffnetem Zustand,       Fig.    15 eine perspektivische Ansicht des       Schwenkbeschlages    in geschlossenem Zustand,           Fig.    16 eine     Perspektive    eines Doppel  bettes bzw.

   von zwei Einzelbetten,       Fig.    17 im vergrösserten Massstab die teil  weise Rückansicht einer versenkbaren Rück  lehne mit Deckplatte mit Teilansichten eines  Seitenteils und eines Polsterrahmens,       Fig.    18 eine Teilansicht derselben Teile im  gleichen Massstab in der     Seitenansicht.,          Fig.    19 eine Perspektive derselben Teile,       Fig.    20 in grösserem Massstab den Längs  schnitt einer Gelenkhülse für die     Rücklehne,          Fig.    21 eine Vorderansicht dieser     CTelenk-          hülse,

            Fig.    22 einen Querschnitt der Stützvorrich  tung für die versenkbare Rücklehne mit. Deck  platte,       Fig.    23 eine Seitenansicht der Deckplatte  mit Stützbolzen.  



       Dass    in     Fig.    1 im zusammengeschobenen  Zustand dargestellte     verwandelbare    Liege  und Sitzmöbel wird durch eine bestimmte  Gruppe von Kombinationseinheiten (-teilen)  gebildet, wobei jede Einheit aus dieser Gruppe  zu den andern sinngemäss zusammengepasst  und mit diesen kombiniert werden kann. Eine  Gruppe ist. so geordnet, dass durch die mehr  fachen Kombinationsmöglichkeiten verschie  dene Arten von Liege-, Sitz- und Ruhemöbeln  entstehen, wie ähnliche, bekannte Ausführun  gen schon bestehen.  



  Die     Fig.    1 zeigt die zusammengeschobene  Kombination eines in ein Doppelbett     verwan-          delbaren    Sofas, bestehend beispielsweise aus  einer Polstermatratze 1, einer     Polstermatratze     2, einem     Bettzeugkasten    3 mit ausschwenk  baren Füssen, wie die     Fig.    4 bis 8 zeigen, zwei  Seitenteilen 4, 5, einem     Stellrücken    7, 8, fer  ner aus zwei eingeschobenen Seitenteilen, die  hier nicht sichtbar sind.  



  Die Polstermatratze 2 ist seitlich und oben  durch schmale Zwischenräume von den Sei  tenteilen 4, 5 und der obern Polstermatratze     1.     getrennt und liegt nur auf dem Bettzeug  kasten 3 auf, der an der     Unterseite    mit Rol  len 9 versehen ist, so     da.ss    der     Bettzeugkasten     3 mit der aufliegenden Polstermatratze 2  nach vorn ausgezogen und wieder eingescho  ben werden kann. Wie schon erwähnt, besitzt    die Polstermatratze 2 zwei eingeschobene Sei  tenteile 12, 1.3, wie die Seitenteile 4, 5. Zum  Herausnehmen und Versorgen des Bettzeuges  kann die     Polstermatratze        '?    vorn     hochgehoben     werden.

   Letztere ist durch zwei oder     mehr     Bolzen mit dem     Bettzeugkasten    gegen seit  liche Verschiebung verbunden, jedoch nach  oben     abhebbar.    Zwei Griffe 14, die am Pol  sterrahmen 1.1 angebracht sind, dienen zum  Hochheben oder zum Transportieren der Pol  stermatratze. Der     Bettzeugkasten    3 ist. auf  beiden Seiten ebenfalls mit zwei Griffen, für  den gleichen Zweck, versehen. Das Keilkissen  7, das der Kombination aus     Fig.    1 entnom  men ist, wird bei     Fig.    4 als Kopfkeilkissen  benützt.  



  Die Polstermatratzen     1.,    2, die in der Grösse  und     Konstruktion    genau gleich sind, besitzen  einen besonders geformten Polsterrahmen 11.  Dieser ist in der Zeichnung in Holzkonstruk  tion dargestellt, kann aber auch aus anderem  Material, wie Stahl oder     Pressholz    gefertigt  sein. Der     Polsterrahmen    11 dient     einesteils     an der Oberseite zur Aufnahme der üblichen  Polsterung, die hier mit dem Polsterrahmen       11.    fest verbunden ist, jedoch auch mit den  bekannten Zugfedern oder Stahlfedern ver  sehen werden kann, wobei ein- oder mehrtei  lige Polsterkissen lose aufgelegt. werden.

   Die  Unterseite des Polsterrahmens 11 ist so kon  struiert, dass sie an den beiden Schmalseiten  je einen eingeschobenen Seitenteil 4, 5 oder  1.2, 13 ganz aufnehmen kann, ohne dass letz  tere über den tiefsten Punkt des Polsterrah  mens 11 oder irgendwo seitlich vorstehen müs  sen. Wo erforderlich, kann die Sitzhöhe der  Polstermatratze durch ausschwenkbare Füsse  15, die an der Innenseite des     Bettzeugkastens     beweglich angebracht, sind, erhöht werden.       Fig.    4 bis 8 zeigen     verschiedene    Ansichten der  ausschwenkbaren Füsse, an welchen im vor  stehenden Falle Rollen 9 aus Gummi mit Ge  häusen 16 in Metall oder Kunststoff ange  bracht sind.

   Unter gewissen Voraussetzungen  können die Rollen     aus    Holz, Metall oder  Kunststoffen hergestellt sein. Die Gummirolle  steht am Fusse 15 bzw. Gehäuse 16 nur so  viel vor, dass bei einer gewissen Belastung des      Möbels durch das Zusammendrücken der  Gummirolle das Fussende bzw. Gehäuse auf  dem Boden aufsitzt. Dadurch wird eine über  lastung der Rolle sowie das unerwünschte Rol  len des Möbels vermieden. Die in einer Ebene  beweglichen Füsse 7 5 und die Rollen 9 sind  hier so angeordnet, dass beide ihre Funktionen  in der ausgeschwenkten, wie in der eingeklapp  ten Stellung erfüllen, so dass der mit diesen  verbundene     Bettzeugkasten    mit oder ohne auf  liegende Polstermatratze in jedem Falle ge  rollt werden kann.

   Die selbsttätige Fixierung  der Füsse im ausgeschwenkten Zustand ge  schieht nach der Zeichnung in folgender Weise:  Der     Bettzeugkasten    besitzt oben an den innern  Ecken sogenannte Eckklötze 17, die auch zur  Verstärkung des     Rahmens    dienen. Diese sind  mit einem viereckigen Ausschnitt. 18 versehen,  in welchen das obere Ende des Fusses einge  schoben werden kann. An der untern Kante  der Seite des Rahmens ist eine Führungsleiste  19 angebracht, die an den Enden derart aus  genommen ist, dass sich ein Fuss im Schlitz 20,  soweit dies nötig     ist,    leicht bewegen lässt. Die  Innenseite des Rahmens ist unten mit einer  geknickt auslaufenden Nute 21 versehen, in  welche der Bolzen 22, der im Fusse befestigt  ist, eingreift und leicht bewegt werden kann.

    Damit ist der Fuss 15 mit dem Bettzeug  kasten 3 verbunden, jedoch in seiner be  stimmten Richtung beweglich. Durch senk  rechte Belastung der Polstermatratze wird der  ausgeschwenkte Fuss einerseits in den obern  Ausschnitt 18 des Eckklotzes 17 gedrückt und  anderseits mittels des Bolzens 22, der am Ende  der nach oben geknickten Nut angelangt ist,  festgehalten. Die ausgenommene Leiste 19  sorgt dabei unten für den seitlichen Halt.

   Für  das Einklappen wird der     Bettzeugkasten    mit  tels des Griffes 23 etwas hochgehoben und  der Fuss durch seitlichen Druck in der Nut  richtung     selbsttätig    ausgerastet und kann,  nachdem er am andern Ende des Schlitzes  und der Nut anschlägt, umgeschwenkt und  mit dem untern Fussende in den Ausschnitt 24  der Kastenseite einrasten, wobei jedoch das  Fussende mit der Rolle so weit vorsteht,     da.ss     der     Bettzeugkasten    noch gerollt werden kann.    Damit ist die Ausgangsstellung wieder er  reicht, und der Möbelteil kann durch die redu  zierte Höhe in den andern Kombinationsteil  nach     Fig.    1 eingeschoben werden.  



  Bei der Polstermatratze 2, die bis jetzt in       Fig.    2 bis 5 als Liegemöbel (Couch, Chaise  longue, Ottomane) dargestellt ist, ist in der  Zeichnung angenommen, dass zwei Seitenteile  12, 13 eingeschoben sind, die nun ausge  schwenkt werden. Die     Fig.    9, 10 zeigen die  bereits ausgeschwenkten Seitenteile in der       Vorder-    und Seitenansicht. Damit     ist    als Wei  terentwicklung des Liegemöbels     (Fig.    2 bis 6)  bereits eine Bettstelle entstanden, wobei die  Seitenteile den Kopf- bzw. Fussteil bilden.  Die übrigen Teile, Keilkissen 7 und     Bettzeug-          kasten    3 bleiben am Platze. Durch das Aus  schwenken der.

   Seitenteile ist jedoch die Pol  stermatratze 2 vom     Bettzeugkasten    3 abge  hoben worden, so dass sich diese Möbelteile  nicht mehr berühren. Der     Bettzeugkasten     kann daher ohne die Polstermatratze nach  vorn gerollt werden, wodurch wieder das Bett  zeug entnommen oder versorgt werden kann.  



  Die Verbindung der beiden Seitenteile 12,  13 mit dem Polsterrahmen 11 wird mit den  Kippbeschlägen,     Fig.    14, 15, hergestellt, wo  bei an beiden Füssen eines Seitenteils je ein  Kippbeschlag gegengleich befestigt     ist.    Der  Kippbeschlag; welcher aus Stahl, Leichtmetall  oder andern Metallen hergestellt sein kann,  besteht aus der Führungsschiene 25, der  Stütze 26, dem Winkelstück 27 und den drei  Nieten 28.    Diese     Beschlägeteile    können aber auch an  ders profiliert sein, z. B. kann die Führungs  schiene 25, die auch länger sein kann, aus  einem Flach-, Vierkant-,<B>U-, Z-</B> oder Rohr  profil oder sonst ähnlich geformten Materia  lien hergestellt sein, ebenso kann die Stütze 26  oder das Winkelstück 27 anders profiliert.

    sein, um eine gleiche oder ähnliche Funktion  zu erfüllen. Die     Führungswinkelschiene    25  besitzt vorn eine Verstärkung 29 mit der Ge  lenkniete 28, die im Schlitz des     Winkelstük-          kes    27 gleitet, weiter besitzt die Verstärkung  29 eine Nase 30, die in die Kerbe 31 der      Stütze 26 beim Auskippen des Beschlages ein  greift. An der hintern Hälfte der Führungs  schiene ist ein Schlitz 32 ausgespart, in wel  cher die Niete 28 der Stütze 26 gleitet. Die  Stütze 26 ist am andern Ende durch einen  Gelenkbolzen 28 mit dem Winkelstück ver  bunden. Der eine Schenkel des     ZVinkelstückes     27 wird in eine Nute des Fusses 12 eingetrie  ben und mit den Schrauben 33 gehalten.

   Da  mit ist einerseits der Fuss 12 mit dem     Kipp-          beschläge    verbunden. Der schmale Schenkel  der Führungsschiene 25 greift anderseits in  die Nute 34 des Polsterrahmens 11 ein und  lässt sich in der Längsrichtung der Nute 35  verschieben. Die Führungsschiene 25 besitzt  ferner einen Anschlag 35, der an der Zunge  des Riegels 36 anstösst. Letzterer ist an dein  Rahmen 11 mit einer Schraube drehbar be  festigt. Wird nun ein Seitenteil ausgezogen.  so gleiten die Führungsschienen der     Kipp-          beschläge    nur bis zu den Anschlägen des Rie  gels 36, wonach der Seitenteil in die senk  rechte Stellung geschwenkt werden kann.

    Dabei erfolgt das Einrasten des     Besehläges     und damit die Fixierung des Seitenteils selbst  tätig. Durch die entsprechende Montage des       Beschläges    werden gleichzeitig die Füsse an  den Polsterrahmen 11     angepresst,    so dass zwi  schen den Seitenteilen und dem Polsterrah  men eine stabile Verbindung entsteht. Das       Zurückschwenken    der Seitenteile erfolgt in  der Weise, dass die Polstermatratze mittels  einem Griff 14 etwas hochgehoben wird bei  gleichzeitigem leichten Gegendruck auf den  Seitenteil, wodurch das Winkelstück 27 mit  der Niete 28 im Schlitz nach unten gleitet  und mit der Stütze 26 die Verriegelung bei  der Nase 30, 31 gelöst wird.

   Das     Kipp-          beschläge    faltet sich durch das Umschwen  ken des Seitenteils selbsttätig zusammen       (Fig.    15) und beansprucht nur wenig Raum  beim Einschieben. Die Füsse 12, 13 der Sei  tenteile sind am untern Ende wie bei     Fig.    7,  8 mit Gehäusen und Gummirollen 9, 16 ver  sehen, um einerseits beim Ausschwenken der  Seitenteile als Stützrollen sowie als Lauf  rollen zum Bewegen des Möbels zu dienen.       Fig.    16     zeigt    in der Perspektive ein Doppel-    Bett -bzw. zwei Einzelbetten. Diese entstehen  aus     d &     Kombination in     Fig.    l..

   Das Bett mit. der  Polstermatratze 2 entspricht dem bereits vor  gängig beschriebenen Aufbau und wie in     Fig.    9.  10 dargestellt.. Das zweite Bett wird aus den  bis jetzt zurückgebliebenen Möbelteilen der       Fig.1.    gebildet, indem der Stehrücken     (Rük-          kenlehne    mit Deckplatte) mit wenigen Hand  griffen nach hinten versenkt wird, wobei das  zweite Rückenkissen 8 wieder als Kopfkeil  kissen dient. Der     Stellrücken    kann auch mit  ein paar Handgriffen ganz entfernt werden.  Damit. sind zwei voneinander vollkommen un  abhängige Liegemöbel entstanden, die gleich  gross und gleich konstruiert sind.

   Jedes ein  zelne dieser Möbel kann wieder für sich er  weitert,     kombiniert    und verwandelt werden.  Die Rückverwandlung zu der Vollkombination       (Fig.    1) geschieht im     umgekehrten    Sinne der  bis dahin gezeigten Kombinationen. Selbstver  ständlich kann das in     Fig.1    als Sofa darge  stellte Möbel auch als Einzelbett     umgestellt     werden, ohne dass die übrigen     Kombinationen     ausgeführt. werden müssen.  



  Die in     Fig.    17, 18 und 1.9 in grö  sserem Massstab gezeigte Rückenlehne mit  der     obern    Deckplatte und dem Versenk  mechanismus wird hier der Einfachheit  halber     Stellrüeken    genannt. Dieser dient,  wie auch in     Fig.    1. gezeigt, als Auflage für  die keilartigen Rückenkissen sowie zur Be  grenzung der Sitztiefe.     Dadurch    ist der so oft  empfundene Nachteil des zu grossen Abstan  des     zwischen    der     vordern    Sitzkante und den  Rückenkissen behoben.

   Die obere Deckplatte  37, die in der Konstruktion zugleich als Ver  steifung und Abdeckung des darunter     be-          findliehen    Raumes dient, kann zum Aufstellen  von Blumenvasen, Büchern und dergleichen  benützt werden. Der     Stellrüeken    besteht. aus  den beiden Holzplatten 38, 39 und der Deck  platte 37, die .auch aus     Pressholz    oder anderem  Material hergestellt sein können, und die an  ihren beiden Enden mit den     Winkelsehienen--          scharnieren    40, 41 sowie in der Mitte mit dem       Scharnierband    42 mittels Schrauben oder Nie  ten befestigt sind.

   Die Rückenbretter und die  Deckplatte bilden nun eine Einheit, sind      jedoch um die     Scharnierachsen.    43 beweglich  und können so dicht zusammengeklappt wer  den. Die     Seharnierteile    sind in der Mitte  mit Löchern versehen, durch welche in der  ganzen Länge des     Stellrüekens    die Führungs  stange 44 geführt ist. Die beiden Enden der  Führungsstange sind mittels Kniebügeln 45,  46 am Ende von deren kurzen Schenkeln fest  verbunden. Am langen Schenkel der Knie  bügel ist je ein Führungsbolzen 47 befestigt,  die leicht beweglich in die Hülsen 48 eingrei  fen. Durch den Stift 49 in der Hülse 48 und  die Kerbe 50 mit dem Einführungsschlitz 51  im Führungsbolzen 47 sind die beiden Teile  miteinander lösbar verbunden.  



  Die Hülsen 48 sind ihrerseits im Polster  rahmen 11 befestigt, wobei auf jeder Seite  zwei solcher Hülsen gegengleich angeordnet  sind, damit der     Stellrüeken    beliebig an beiden       Längsseiten    der Polstermatratze eingehängt  und letztere beim Sitzen gleichmässig abge  nutzt werden kann. Die Seitenteile mit den  Tragbolzen werden dabei vertauscht. Der  Stehrücken kann nun mittels der Führungs  bolzen 47 in der durch den Stift 49 und die  Nut 51 bestimmten Stellung ein- oder ausge  hängt werden, so dass sich beim Versenken  und Aufklappen des Stehrückens die Füh  rungsbolzen nicht selbst auslösen können. Die  Kniebügel liegen ferner mit dein Ende ihres lan  gen Teils an den beiden Bolzen 52 an, welche  an den Füssen der Seitenteile befestigt sind.

    Der Stehrücken wird nun vermittels der Knie  bügel und der     Auflagepunkte    bei Bolzen 52  sowie durch die     Führungsbolzen    47 und der       Führungsstange    in einer bestimmten Lage  gehalten, wobei der     Stellrücken    um die Achse  der Führungsstange drehbar bleibt. Die Deck  platte liegt an ihren beiden Enden gegen die  Seitenteile auf den beiden. einschiebbaren  Tragbolzen 53 und ist gegen das Herausfallen  fixiert. Die Hülsen 54 sind um die Hälfte  kürzer als das Bohrloch und an der innern  Kante der Querstücke der Seitenteile einge  bohrt und befestigt.

   Die     Winkelscharnierteile     41 haben bei den Auflagestellen Aussparun  gen 55, wodurch die Deckplatte in der be  stimmten Stellung gehalten wird, jedoch    durch Hochheben ausgelöst werden kann. Beim  Versenken des Stehrückens wird die Deck  platte 37 durch leichtes Hochheben ausge  rastet und mit dem Rückenteil nach vorn ge  schwenkt, bis sich die Platten zusammenklap  pen lassen. Dann wird der     Stellrüeken    mittels  der Kniebügel um die Achse der Führungs  bolzen 47 geschwenkt und nach hinten ver  senkt., bis die Kanten der Kniebügel an den  Bolzen 52 aufliegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwandelbares Liege- und Sitzmöbel, ge kennzeichnet. durch Polstermatratzen, an deren Matratzenrahmen aus- und einschwenk bare Seitenteile einschiebbar sind, durch eine Rücklehne mit Deckplatte, welche an einem Matratzenrahmen und dessen Seitenteilen an bringbar ist, durch einen zur Lagerung einer Polstermatratze bestimmten Bettzeugkasten, an dem ausschwenkbare Füsse vorgesehen sind, das Ganze derart, dass mittels diesen Teilen wahlweise eine Couch, ein Bett, ein Sofa, ein Doppelbett und zwei Einzelbetten zusammengestellt werden können, wobei eine Polstermatratze mit eingeschobenen Seiten teilen unter eine andere Polstermatratze mit ausgeschwenkten Seitenteilen geschoben wer den kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile in einge schobener Lage am Matratzenrahmen nicht sichtbar sind und dass sie wegnehmbar sind. 2. Möbel nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge, mittels welchen die Seitenteile am Matratzenrahmen ausschwenkbar gelagert sind, in der ausgeschwenkten Lage der Seitenteile selbsttätig einrasten und in der eingescho benen Lage der Seitenteile zusammengelegt sind. 3. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Matratzenrahmen ein gesetzte Hülsen aufweist., und die Seitenteile herausziehbare Stützbolzen besitzen, welche zur Befestigung des wegnehmbaren Rücken teils dienen. 4.
    Möbel nach Patentanspruch und Un- teransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklehne mit Deckplatte zusammenklapp bar und versenkbar. ist. 5. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ausschwenkbaren Füsse Rollen aufweisen und in der ausge schwenkten Stellung selbsttätig einrasten.
CH287515D 1950-04-20 1950-04-20 Verwandelbares Liege- und Sitzmöbel. CH287515A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH287515T 1950-04-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH287515A true CH287515A (de) 1952-12-15

Family

ID=4485819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH287515D CH287515A (de) 1950-04-20 1950-04-20 Verwandelbares Liege- und Sitzmöbel.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH287515A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3096528A (en) * 1961-09-01 1963-07-09 Joseph F Inco Couch convertible into beds

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3096528A (en) * 1961-09-01 1963-07-09 Joseph F Inco Couch convertible into beds

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19912937C2 (de) Bett mit absenkbarem Seitenteil
CH287515A (de) Verwandelbares Liege- und Sitzmöbel.
CH403202A (de) Sitz- und Liegemöbel
DE3500146A1 (de) Sofa-ausziehsystem
AT256363B (de) Rundes Doppelbett
DE873610C (de) Verwandelbares Sofa
CH263009A (de) In ein Liegemöbel verwandelbares Sitzmöbel.
DE4401170C2 (de) Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen
DE811989C (de) Durch Ausfahren ueber die Vorderseite in eine Doppelliege verwandelbares Sofa oder in eine Einzelliege verwandelbarer Sessel
DE802833C (de) Als Bett benutzbarer Sessel
AT277507B (de) Sitz-Schlafmöbel
DE2261070A1 (de) Sitz-liege-kombimoebel
DE823921C (de) In ein Bett, vorzugsweise Doppelbett verwandelbares Sofa
DE10317225B4 (de) Kombiniertes Sitz- und Liegemöbel
DE4341154C2 (de) Möbelgruppe
DE816010C (de) Bettcouch o. dgl.
DE4430450C2 (de) In ein Bett verwandelbare Anordnung aus Eckbank und Tisch
AT231104B (de) Mehrzweckliegemöbel
CH363770A (de) Bettcouch
AT247546B (de) In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel
CH342711A (de) In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel
DE3920831A1 (de) Sitz-liege-moebel mit mehreren polsterteilen
DE8310891U1 (de) Sitz-liege-moebel mit mehreren polsterteilen
DE3312370A1 (de) Zum sitzen und liegen verwendbares moebel
DE1710752U (de) Bett-sessel und doppelbett-sofa.