CH287634A - Lichtbogenschweisselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Lichtbogenschweisselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH287634A
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/222Non-consumable electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


  Lichtbogenschweisselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Beim Lichtbogenschweissen mit von einem  Mantel aus einem Edelgas, z. B. Argon und  Helium, umgebenem Lichtbogen werden oft  Wolframstäbe als Elektroden verwendet. Zur  Erzielung eines stabilen Lichtbogens, das heisst  eines     Lichtbogens,    der nicht über das Ende  und an den Seiten der Elektrode emporwan  dert, wird eine Arbeitstemperatur gewählt, bei  welcher die Elektrode glühend wird. Bei die  sen Temperaturen, die beim oder nahe beim  Schmelzpunkt des Wolframs liegen, wird der  Lichtbogenstrom hauptsächlich durch     thermio-          nische    Emission von der Elektrode geliefert.

    Bei diesen hohen Temperaturen treten infolge  Verdampfung des Elektrodenmetalles Metall  verluste ein, wodurch die Lebensdauer der  Elektrode verkürzt wird. Wegen der Notwen  digkeit, zwecks Aufrechterhaltung eines sta  bilen Lichtbogens eine Glühelektrode zu ver  wenden, ist auch die     Stromstärke,    die mit  einer Elektrode von gegebenem Durchmesser  verwendet. werden kann, begrenzt. Eine für  eine gegebene Stromstärke zu dicke Elektrode  kommt nicht zum Glühen und liefert. keinen  stabilen Lichtbogen, während eine für eine ge  gebene Stromstärke zu dünne Elektrode zu  rasch verdampft. Da ein stabiler Lichtbogen  unter diesen Bedingungen vom Zustandekom  men eines in der Hitze Elektronen emittie  renden Kathodenfleckes abhängt, ist. das An  lassen mittels eines Hochfrequenzfunkens un  sicher und schwierig.

   Dies trifft insbesondere  dann zu, wenn der Lichtbogen dadurch zum    Zünden gebracht wird, dass man die Elektrode  auf einem mit dem Werkstück elektrisch ver  bundenen Lichtbogenanlassmaterial, wie z. B.  Kohlenstoff, von dem der Lichtbogen für die  Schweissoperation übertragen wird, direkt in  Berührung bringt. Sobald der Lichtbogen zu  stande gekommen ist, wandern der Kathoden  fleck und der Lichtbogen über die Oberfläche  des Elektrodenendes und an den Seiten der  Elektrode empor, wodurch der Lichtbogen  ausgelöscht und die Bildung fehlerhafter und  unterbrochener Schweissnähte sowie die Be  schädigung des Schweissapparates verursacht  wird. Diese Unbeständigkeit des Lichtbogens  bildet eine Quelle von Störungen beim auto  matischen Lichtbogenschweissen, insbesondere  dann, wenn Gleichstrom verwendet wird und  die Elektrode negativ ist.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird nun  bezweckt, eine verschleissfeste Elektrode für  Lichtbogenschweissung mit von einem Mantel  aus inertem Gas umgebenem Lichtbogen zu  schaffen, die die oben genannten Nachteile  und Unzulänglichkeiten nicht mehr aufweist.  Diese Elektrode ist dadurch gekennzeichnet,  dass sie aus einem Zirkonoxyd aufweisenden       Wolframkörper    besteht, wobei das     Zirkon-          oxy    d in einer Menge vorhanden ist, die ge  nügt, um während der Schweissoperation die  Bildung eines dünnen     Oxydfilms    am Licht  bogenende zu bewirken, jedoch nicht genügt,  um eine Verunreinigung des Arbeitsstückes zu  verursachen.

        Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung veranschau  licht, in welcher ein zum Schweissen mittels  eines mit einem inerten Gas umhüllten Licht  bogens bestimmter, mit einer erfindungs  gemässen Elektrode ausgerüsteter Lichtbogen  schweissbrenner gezeigt ist.  



  Durch Verwendung von Zirkonoxyd zu  sammen mit Wolfram kann man einerseits  ein augenblickliches Zünden des Lichtbogens  erzielen, wenn ein Hochfrequenzfunken er  zeugt oder die Elektrode mit dem Werkstück  in Berührung gebracht und zurückgezogen  wird, und anderseits einen beständig bren  nenden Lichtbogen erhalten, wobei der Ka  thodenfleck auf der Spitze der Elektrode ver  harrt und nicht an deren Seiten empor  wandert. Bei Verwendung von Zirkonoxyd ist.  die     zum    Anlassen des Lichtbogens erforder  liche Leerlaufspannung des     Schweissgenera-          tors    sehr niedrig, das heisst ungefähr 40 V bei  Gleichstrom, während bei alleiniger Verwen  dung von Wolfram als Elektrodematerial etwa  190 V Gleichstrom erforderlich sind.

   Diese  kleinere Anlassspannung erlaubt die Verwen  dung kleinerer Schweissgeneratoren. Das  augenblickliche Zünden und das Bestehenblei  ben eines stabilen Lichtbogens ermöglichen die  Erzeugung ununterbrochener, gleichmässiger  Schweissnähte, die frei von Unregelmässig  keiten sind.  



  Wird anderseits Wolfram allein verwendet,  so zündet der Lichtbogen nur langsam und  unregelmässig, selbst bei einer aufgedrückten  Anlassspannung von 190 V, das heisst nahezu  dem Fünffachen der bei Verwendung von  Zirkonoxyd erforderlichen Anlassspannung.  Sogar nach dem Zünden ist der Lichtbogen  unstabil, wobei der Kathodenfleck um das den  Bogen ziehende Ende der Elektrode und an  deren Seiten emporwandert und sogar von der  Elektrode auf andere Teile des Schweissbren  ners überspringt, wodurch der letztere beschä  digt und der Lichtbogen häufig ausgelöscht  wird. Der Lichtbogen muss oft an der Elek  trodenspitze wieder hergestellt werden, wonach  jedoch der Kathodenfleck wieder abwandert  und schliesslich erneut erlischt.

   Dieses un-    regelmässige Verhalten des Lichtbogens wirkt  sich bei der Lichtbogenschweissung, insbeson  dere bei der automatischen Lichtbogenschwei  ssung, bei welcher die Bewegung des Brenners  oft durch die     Erzeugung    des     Hochfrequenz-          Anla.ssfunkens    eingeleitet wird, störend     ans.     Infolge des bei Verwendung einer Wolfram  elektrode auftretenden langsamen und un  stetigen Zündens des Lichtbogens entsteht auf  dem zu sehweissenden Werkstück eine blanke  bzw. nichtgeschweisste Zone. Hat der Licht  bogen einmal gezündet, so entsteht infolge  Abwanderns des Kathodenfleckes eine unregel  mässige und wellenförmige Schweissnaht, die  eine schadhafte Verbindung bildet.

   Wenn der  Lichtbogen an der Seite der Elektrode empor  wandert, kann einerseits eine Verbrennung  der die Elektrode haltenden Spannzange und  der Brennerdüse und anderseits ein Aus  löschen des übermässig lang gewordenen Licht  bogens stattfinden. Dadurch entsteht in der  Schweissnaht eine weitere Lücke, bis der Ka  thodenfleck und Lichtbogen mittels Hochfre  quenzfunkens wiederhergestellt sind. Die häu  fige Erzeugung von Hochfrequenzfunken zum  erneuten Anlassen des Lichtbogens bewirkt.  Störungen im Radiobetrieb.  



  Ein weiterer Nachteil der blossen Wolfram  elektrode beruht darin, dass deren Ende beim  Abwandern des Kathodenfleckes um dessen  Ränder schmilzt und rund wird. Durch dieses  Schmelzen der Elektrodenspitze und die Bil  dung eines Tröpfchens von geschmolzenem  Metall auf derselben wird eine Vergrösserung  des Abstandes zwischen Elektrodenspitze und  Werkstück hervorgerufen, wodurch der Licht  bogen zum Auslöschen gebracht werden kann  oder schlechte Schweissstellen entstehen kön  nen.

   Das Schmelzen und Glühen der Spitze  von Wolframelektroden begünstigen auch die  Verdampfung des Elektrodenmaterials und  können sogar     Metallverluste    infolge     Abbrök-          kelns    oder     Abfallens    des geschmolzenen     Trop-          fens    von der Elektrode verursachen.  



  Die erfindungsgemässe Elektrode verdampft  praktisch oder überhaupt nicht, da sie bei  Temperaturen arbeitet; bei welchen das     Elek-          trodenmaterial    weder glüht. noch schmilzt.      Da das Ende dieser Elektrode nicht schmilzt,  erfolgt keine Formveränderung infolge Bil  dung eines Kügelchens aus geschmolzenem       Metall,    so dass sieh das häufige, lästige Justie  ren des Abstandes zwischen Elektrodenspitze  und Werkstück erübrigt. Der einmal einge  stellte Abstand bleibt bei Verwendung der  erfindungsgemässen Elektrode praktisch un  verändert.  



  Durch mechanisches Vereinigen von Zir  konoxyd mit der Wolframelektrode werden  die Nachteile der blossen Wolframelektrode  vermieden. Wird der Brenner mittels  Hochfrequenz-Anlassfunkens angelassen, ent  stehen keine blanken Stellen auf dem zu  schweissenden Werkstück, da sich der Licht  bogen und der Kathodenfleck augenblicklich  bilden. Ferner verbleiben der Kathodenfleck  und der Lichtbogen ohne Abwanderung am  den Lichtbogen ziehenden Ende der Elektrode.  Die Verwendung einer Zirkonoxyd aufweisen  den Wolframelektrode wirkt sieh in der Er  zielung einer gleichmässigen, ununterbrochenen  Schweissnaht von hoher     Festigkeit    aus,  deren Bildung gleichzeitig mit. der Erzeu  gung des Hochfrequenzfunkens beginnt und  ununterbrochen andauert, bis das Werkstück  und der Brenner weiter auseinandergezogen  werden oder der Strom unterbrochen wird.

    



  Die vorliegende Elektrode ist auch für  manuell betätigte Schweissbrenner vorteilhaft.  In Fällen, wo der Hochfrequenzfunken zum  Anlassen des Lichtbogens und Kathodenfleckes  verwendet wird, entspricht die Arbeitsweise  ziemlich genau derjenigen bei Verwendung  der oben beschriebenen automatisch arbeiten  den Maschine. Wird der Lichtbogen durch       Kurzschliessen    zum Zünden gebracht, so ist  die Verwendung eines Kohlenblockes oder  einer Kohlenplatte zum Anlassen des Licht  bogens zu empfehlen. Bei Verwendung eines  solchen Hilfsstückes wird dieses unmittelbar  neben den Ausgangspunkt der Schweissnaht  gebracht., worauf die Elektrode mit dem  Hilfsstück in Berührung gebracht und dann  wieder weggezogen wird, um den Lichtbogen  zum     Zünden    zu bringen.

   Der Brenner mit  dem Lichtbogen wird dann über dem Werk-    stück hinwegbewegt. Bei dieser Arbeitsweise  wird das Verunreinigen des zu schweissenden  Materials durch Elektrodenmaterial vermie  den. In der Folge sollte, wenn der Brenner  von einem erfahrenen Schweisser bedient wird,  der Lichtbogen nur bei Abstellen der Strom  zufuhr auslöschen.    Die erfindungsgemässe Elektrode arbeitet  auch bei viel niedrigeren Stromstärken als  blosse Wolframelektroden zufriedenstellend.  So zündet z. B. eine mit Zirkonoxyd über  zogene, 1,5 mm dicke Wolframelektrode augen  blicklich bei 6-A-Gleichstrom. Der entstan  dene Lichtbogen besitzt eine ausgezeichnete  Stabilität. Bei einer ähnlichen, jedoch keinen  Zirkonoxydüberzug aufweisenden Wolfram  elektrode zündet der Lichtbogen erst bei einer  Stromstärke von 20- bis 30-A-Gleichstrom.  Ausserdem ist dieser Lichtbogen nicht stabil.

    



  Das Zirkonoxyd kann auf mannigfache  Art und Weise mit. der Wolframelektrode  vereinigt werden. Man kann z. B.     gepulver-          tes    Zirkonoxyd mit gepulvertem Wolfram  mischen und die Mischung zu einer Elek  trode formen und sintern, wobei darauf ge  achtet werden muss, dass nicht zu viel Zir  konoxyd zu Metall reduziert wird. Die Elek  trode kann auch aus einem Wolframhohlstab  hergestellt. werden, indem der Hohlraum mit  Zirkonoxyd oder einem Gemisch von Zir  konoxyd mit Bindemittel gefüllt wird. Das  Zirkonoxyd kann auch an den Seiten der  Elektrode aufgebracht werden. Zu diesem  Zweck kann man beispielsweise die Elektro  de einfach in eine Aufschlämmung oder Sus  pension von Zirkonoxyd in Wasser eintau  chen und nach     Herausnahme    trocknen.

   Der  Suspension kann     zweeks    Beschleunigung des       Trocknens    Alkohol oder ein anderes flüch  tiges Lösungsmittel zugesetzt werden. Das       Zirkonoxyd    kann auch in an der Elektroden  oberfläche vorgesehene Schlitze eingebracht  werden.  



  Um ein besseres Haften des     Zirkonoxyds     an der Elektrode zu erzielen, können auch  Bindemittel verwendet werden. Von a11 den  zum Befestigen von Überzügen an Schweiss-      elektroden benützten Bindemitteln wird vor  zugsweise Wasserglas oder eine wässrige Lö  sung von Natriumsilikaten verwendet.  



  Eine mit einem Überzug von Zirkonoxyd  versehene Wolframelektrode kann beispiels  weise wie folgt hergestellt werden: Durch  gründliches Mischen von 100 Gewichtsteilen  Zirkonoxyd mit 30 Volumteilen Wasserglas  und 10 Volumteilen Wasser in einer Kugel  mühle wurde eine überzugbildende Mischung  hergestellt. Ein zu diesem Zweck verwen  detes Wasserglas wies z. B. die folgende Zu  sammensetzung auf: 91/o Natriumoxyd, 301/o  Kieselsäure und als Rest Wasser. Die Wolf  ramelektrode wurde einen Augenblick in diese  Mischung eingetaucht und nach Herausnahme  während bis zu einer Minute bei etwa<B>1500.</B>     (y     behandelt, um einen grauen, harten, fest  haftenden Überzug von mehreren Hundertstel  millimetern Dicke auf der Elektrode zu bil  den. Der Überzug braucht nicht gebrannt  zu werden, sondern kann einfach luftgetrock  net werden.

   Der auf diese Weise erhaltene  Überzug ist jedoch gegen mechanische Bean  spruchung und plötzliche Temperaturunter  schiede nicht so beständig wie ein durch  Brennen erhaltener Überzug.  



  Dem als Bindemittel verwendeten Wasser  glas kommt wahrscheinlich keine andere Rolle  züi, als das Zirkonoxyd in bequemer Weise  auf der Elektrode zum Haften zu bringen.  Die lichtbogenstabilisierende Wirkung des  Zirkonoxyds wird jedenfalls durch das Was  serglas nicht beeinflusst.  



  An Stelle von freiem Zirkonoxyd können  auch zirkonoxydhaltige Materialien, z. B. Zir  koniumsilikat oder Zirkon (ZrO2 ³ SiO2) ver  wendet werden.  



  Die zur Erzielung der gewünschten Wir  kung erforderliche Menge an Zirkonoxyd ist  nicht auf einen engen Bereich beschränkt. Es  genügt eine solche Menge, die zur Herstel  lung eines dünnen Zirkonoxydfilms auf dem  Elektrodenende erforderlich ist. Man kann  auch grössere Mengen ohne Beeinträchtigung  des Endergebnisses verwenden. Die obere  Grenze ist dadurch gegeben, dass das Zirkon  oxyd bzw. das Gemisch von Zirkonoxyd und    Bindemittel nicht abschmelzen und auf das  Werkstück tropfen darf, ansonst das letztere  verunreinigt wird.  



  Für einen Stab von 1,58     mm        Durchmesser     ist z. B. ein Überzug von 0,028 bis 0,063 mm  Dicke geeignet, während für einen Stab von  3,2 mm Durchmesser ein Überzug von 0,076  bis 0,127 mm Dicke vorzuziehen ist.  



  Im Betrieb wird die     erfindungsgemässe     Elektrode in einem Schweissapparat mit gas  umhülltem Lichtbogen verwendet. Ein Aus  führungsbeispiel eines solchen Apparates ist  in der Zeichnung schematisch dargestellt.  Eine mit einem Überzug 2 der oben beschrie  benen Art. überzogene Wolframelektrode 1.  ist durch eine federnde Spannzange 3 fest  gehalten, die ihrerseits an einem Kupferrohr  befestigt ist. Die Elektrode 1 kann in das  Rohr 4 hineinragen, das der Zuleitung eines  inerten Gases, wie z. B. Argon oder Helium,  rund um die Elektrode und ferner als Leiter  für die Zufuhr von     Schweissstrom    zur Elek  trode 1 durch die Zange 3 dient.  



  Das Rohr 4 ist von einem elektrisch iso  lierenden Mantel 5 umgeben, der seinerseits  von einer Schutzhülle 6 aus dauerhaftem Ma  terial, z. B. Eisen oder Stahl, umschlossen ist.  Eine Düse 7 ist     reibungsschlüssig    auf das  eine Ende der Schutzhülle 6 aufgeschoben  und bildet eine das Ende des Rohres 4 und  die daran befestigte Spannzange 3     einsehlie-          ssende    Kammer. Durch das Rohr 4 zugelei  tetes Gas strömt durch eine Anzahl von in der  Wand des Rohres 4     befindlielien    Öffnungen 8  in die Kammer und wird aus der Düse 7  rund um das den     Liehtbogen    ziehende Ende  der Elektrode 1 abgegeben.  



  Die eine Klemme einer Quelle von Licht  bogenschweissstrom ist durch     einen    Leiter 9  mit dem Rohr 4 verbunden, während die  andere Klemme der Stromquelle durch einen  Leiter 10 mit einem das     Werkstüek    tragenden  Tisch 11 verbunden ist. Die zu verschweissen  den Teile 12 sind derart auf dem Tisch 11  angeordnet, dass sich ihre Längskanten be  rühren.  



  Die durch     Verwendung    der erfindungs  gemässen Elektrode erzielten Vorteile beruhen      nicht auf einer Flusswirkung, da weder das  Elektrodenmetall noch das Zirkonoxyd in die  Schweissnaht eintritt oder über dieser einen  Mantel bildet. Die beim Sehweissen mit der  erfindungsgemässen Elektrode auftretende Ab  deckungswirkung ist diejenige der durch die  Schweissbrennerdüse zugeführten inerten  Gase, die die Elektrode und den geschmol  zenen Teil des Schweissmetalles abschirmen.  Die Elektrode kann insofern als verschleiss  fest bezeichnet, werden, als das Elektroden  material nicht. in die Schweissstelle eintritt.  



  Das Zirkonoxyd ermöglicht ein sofortiges  Zustandekommen und Bestehenbleiben des  Kathodenflecks und Lichtbogens an der Spitze  der Wolframelektrode beim Schweissen mit.  einem mit inertem Gas umhüllten Lichtbogen,  wobei letzterer weder an den Seiten der Elek  trode empor- noch auf andere Metallteile des  Schweissbrenners hinüberwandert.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE-</B> 1. Verschleissfeste Elektrode für Licht- bogerisehweissiirig mit. von einem Mantel aus inertem Gas umgebenem Lichtbogen, dadurch gekennzeichnet., , dass sie ans einem Zirkon oxyd aufweisenden Wolframkörper besteht, wobei das Zirkonoxyd in einer Menge vorhan den ist, die genügt, um während der Schweiss operation die Bildung eines dünnen Oxyd films am Lichtbogenende zu bewirken, jedoch nicht genügt, um eine Verunreinigung des Arbeitsstückes zu verursachen. Il. Verfahren zur Herstellung einer Elek trode nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Wolfram auf mecha nischem Wege mit. dem Zirkonoxyd ver einigt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass gepulvertes Zirkon oxyd mit gepulvertem Wolfram gemischt und das Gemisch hierauf in Form einer Elek trode gesintert wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Form einer Elektrode aufweisender Wolframkörper aussen mit. Zirkonoxyd überzogen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wolframkörper in ein Gemisch aus Zirkonoxyd und einem flüssigen Bindemittel eingetaucht wird. .1. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein die Form einer Elektrode aufweisender Wolframkörper mit einem Hohlraum versehen und dieser mit Zirkonoxyd gefüllt wird.
CH287634D 1949-02-12 1950-02-10 Lichtbogenschweisselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH287634A (de)

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