CH287669A - Gasturbinenanlage mit Brennstoffzufuhreinrichtung. - Google Patents

Gasturbinenanlage mit Brennstoffzufuhreinrichtung.

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CH287669A
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Description


  Gasturbinenanlage mit Brennstoffzufuhreinrichtung.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine  Gasturbinenanlage mit Brennstoffzufuhrein  richtung, zur Brennstoffzufuhr zu einer Ver  brennungseinrichtung der Anlage, welche  Brennstoffzufuhreinrichtung wenigstens eine  Haupteinspritzvorrichtung und eine     Zusatz-          einspritzvorrichtung    aufweist, wobei die durch  Verbrennen des Zusatzbrennstoffes erzeugte  Flamme zur Entzündung des durch die     Haupt-          einspritzvorrichtung    eingespritzten Brennstof  fes dient.  



  Die genannte Verbrennungseinrichtung  kann die Hauptverbrennungseinrichtung der  Anlage sein, das heisst die Verbrennungsein  richtung, die von einem Kompressor der An  lage Luft erhält und deren Verbrennungsgase  einer Turbineneinrichtung zugeführt werden.  Anderseits kann die genannte Verbrennungs  einrichtung eine Nachverbrennungseinrich  tung sein, die zum Wiedererhitzen der Ab  gase einer Turbineneinrichtung dient. Im letz  teren Fall können die durch eine solche Nach  verbrennungseinrichtung wiedererhitzten Ab  gase einer zweiten Turbineneinrichtung zu  geführt werden, oder sie können durch eine  Strahldüse in die Atmosphäre ausgestossen  werden, wobei der durch den Strahl erzeugte  Schub durch die in der Nachverbrennungs  einrichtung erfolgte Wiedererhitzung der Ab  gase erhöht werden kann.  



  Die Brennstoffzufuhreinrichtung der er  findungsgemässen Anlage besitzt dabei Brenn  stoffzufuhr-Steuermittel und eine Tempera-    turansprechvorrichtung, die auf eine Tempera  turerhöhung anspricht, die zufolge Verbren  nens von mittels der     Zusatzeinspritzvorrich-          tung    eingespritztem Brennstoff entsteht. Fer  ner sind Ventilmittel vorgesehen, die zur       Ermöglichung    der Brennstoffzufuhr zur       Haupteinspritzvorrichtung        betätigbar    sind  und deren Betätigung durch das Ansprechen  der     Temperaturansprechvorrichtung    auf die  genannte Temperaturerhöhung     beeinflussbar     ist.  



  Ist die     Verbrennungseinrichtung    die Haupt  verbrennungseinrichtung der Anlage, so kann  nur dann Brennstoff zur     Haupteinspritzvor-          richtung    gelangen, wenn die Temperatur  ansprechvorrichtung einer zufolge Verbren  nens von durch die     Zusatzeinspritzvorrichtung     gefördertem Brennstoff erhöhten Temperatur  ausgesetzt wird, und demzufolge nur dann,  wenn eine     Flamme    zur Zündung des Haupt  brennstoffes vorhanden ist.  



  Ist die     Verbrennungseinrichtung    eine     Nach-          verbrennungseinrichtung    zum     Wiedererhitzen     der Abgase einer Turbineneinrichtung, dann  ist es besonders     wichtig,    dass aus der Haupt  einspritzvorrichtung nur dann Brennstoff zur       Nachverbrennungseinrichtung    gelangt, wenn  ein Entzünden dieses Brennstoffes sicherge  stellt ist.

   Dies ist durch die erfindungsgemässe  Ausbildung der Anlage     gewährleistet,    voraus  gesetzt natürlich, dass die     Nachverbrennungs-          einrichtung        eist    dann in Betrieb gesetzt wird,  wenn die entsprechenden Betriebsbedingungen      vorliegen, das heisst, wenn die Brennstoff  zufuhr zur Hauptverbrennungseinrichtung  der Anlage ein Maximum ist.

   Schwierigkeiten,  die bei der Zündung von einem     Hochgesehwin-          digkeitsgasstrom    zugeführtem Brennstoff, wie  solche Gasströme in     Naehverbrennungsein-          richtungen    meistens auftreten, können da  durch verhindert werden, dass der Nachver  brennungseinrichtung erst dann Brennstoff  zugeführt wird, wenn der durch die     Zusatz-          einspritzvorrichtung    geförderte Brennstoff  entzündet ist.  



  Es können Einspritzvorrichtungen irgend  einer bekannten Bauart verwendet werden, so  zum Beispiel Zerstäuber- oder     Vergaserein-          spritzvorriehtungen.    Der Brennstoff kann da  bei sowohl gegen den oder mit dem durch die  Brennkammern strömenden Gasstrom einge  spritzt werden. In gewissen Fällen können die  Zusatz- und die Haupteinspritzvorrichtungen  verschiedener Bauart sein.

   So kann eine den  Brennstoff zerstäubende     Zusatzeinspritzvor-          richtung    in Kombination mit einer den Brenn  stoff vergasenden Haupteinspritzvorrichtung  verwendet werden, wobei die durch Einsprit  zen von Zusatzbrennstoff freiwerdende Wärme  ausser zur Zündung des Hauptbrennstoffes  noch zur Erwärmung von Vergaserrohren der  Haupteinspritzvorrichtung dienen kann.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung soll  der Erfindungsgegenstand beispielsweise nä  her erläutert werden. Es zeigen :  Fig.1 schematisch eine Flugzeug-Gastur  binenanlage, bei welcher Brennstoff im Strahl  rohr verbrannt werden kann zwecks Erhö  hung des vom Gasstrahl erzeugten Schubes,  Fig. 2 eine Gasturbinenanlage, bei welcher  die Abgase einer Turbine vor ihrem Eintritt  in eine zweite Turbine wiedererhitzt werden,  Fig. 3 schematisch eine Steuereinrichtung,  Fig. 3A schematiseh eine Variante zu  Fig. 3,  Fig. 4 schematisch eine Einrichtung zur  Steuerung der Brennstoffzufuhr zu einer  Naehverbrennungseinrichtung, die im Strahl  rohr einer Gasturbinenanlage untergebracht  ist,    Fig. 5 eine Variante zu Fig. 4,  Fig. 6 eine weitere Ausführungsform einer  Brennstoffzufuhreinriehtung und  Fig.7 noch ein Beispiel einer Brennstoff  zufuhreinrichtung.  



  In allen Figuren der Zeichnung sind  gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen ver  sehen.  



  Fig.1 zeigt sehematiseh eine als Strahl  triebwerk eines Flugzeuges bestimmte Gas  turbinenanlage. Sie besitzt einen Kompressor  10, der durch Auslasskanäle 11 komprimierte  Luft an mehrere Brennkammern 12 abgeben  kann, deren Auslassseiten mit einer Turbine  13 verbunden sind. Der Turbinenrotor dient  dem Antrieb des     Kompressors,    wobei die  Brennkammern 12 ringförmig um eine nicht  gezeichnete Antriebswelle der Turbine 13 an  geordnet sind.  



  Die Abgase der Turbine 13 strömen in ein  Strahlrohr 14, im dessen Auslassende eine  Strahldüse 15 mit veränderlichem Querschnitt  angebracht ist und welche ein Paar verstell  barer Klappen 15a aufweist, die an einem  feststehenden Teil 15b der Düse drehbar sind,  und zwar unter der Steuerwirkung eines hy  draulischen Servomotors 16, mit welchem die  Klappen 15a durch Lenker 17 derart ver  bunden sind, dass sie in der in Fig. 1 darge  stellten Lage den minimalen Düsenquerschnitt  begrenzen, wobei beim Zuriiekversehwenken  der Klappen 15a der Düsenquerschnitt ver  grössert wird.  



  Bei der gezeichneten Anlage wird bei nor  malen     Betriebsbedingungen    nur der durch die  Brennkammern 12 gebildeten Hauptverbren  nungseinrichtung Brennstoff zugeführt. Die  Brennstoffzufuhr zu den Brennkammern 12  erfolgt     einerseits    aus einer     Zusatzbrennstoff-          Sammelleitung    18, die mit mehreren zu       Zusatzeinspritzvorriehtungen    20 führenden  Zweigleitungen 19     verbunden    ist. wobei die  Zusatzbrennstoff -     Sammelleitung    18 mittels  einer     Brennstoffleitung    21 gespeist.

   wird, und  anderseits aus einer     Hauptbrennstoff-Sammel-          leitung    22, die mit mehreren     zii        Hauptein-          spritzvorrichtungen        ?4-    führenden Zweiglei  tungen 2-3 verbunden ist, wobei die Haupt-      brennstoff-Sammelleitung 22 mittels einer  Brennstoffleitung 25 gespeist wird. Die  Haupt- und Zusatzeinspritzvorriehtungen 24  und 20 können irgendwelcher Bauart sein.

    Sie können zum Beispiel Zerstäuber- oder  Vergasereinspritzvorrichtungen sein, wobei die  Anordnung derart ist, dass der durch die  Zusatzeinspritzvorrichtungen 20 in die Brenn  kammern 12 eingespritzte     Brennstoff    entzün  det wird, nm eine Flamme zu erzeugen, die  zur Entzündung des durch die     Hauptein-          spritzvorriehtungen    24 in die Brennkammern  12 eingespritzten Brennstoffes dient. Unter  normalen Betriebsbedingungen nehmen die  Klappen 15a der Düse 15 die in Fig.l dar  gestellte Lage ein, das heisst die Lage, welche  dem minimalen     Düsenquerschnitt        entspricht.     



  Wenn der durch den Abgasstrahl erzeugte  Schub erhöht werden soll, so wird auch im  Strahlrohr Brennstoff verbrannt. Auch die  Brennstoffzufuhr zum Strahlrohr erfolgt über  eine Zusatz- und eine     Haupteinspritzvorrich-          tung,    wie sie zum Beispiel in Fig.4 darge  stellt ist, wobei die durch Verbrennen von  Brennstoff, der von der     Zusatzeinspritzvor-          richtung    eingespritzt wird, erzeugte Flamme  zur Entzündung des durch die     Hauptein-          spritzvorriehtung    eingespritzten Brennstoffes  dient.

   In Fig.1 ist die     Hauptbrennstofflei-          tung,    die zu den     Einspritzvorrichtungen    im  Strahlrohr 14 führt, mit 26 bezeichnet und  die Hilfsbrennstoffleitung mit 27. Wenn im  Strahlrohr 14 Brennstoff verbrannt wurde,  werden die Klappen 15a der Strahldüse 15  in die dem maximalen Düsenquerschnitt ent  sprechende Lage zurückgezogen.  



  Fig. 2 zeigt eine andere Gasturbinenanlage,  die einen Axialkompressor 10 besitzt. Ferner  ist eine     Hauptverbrennungseinrichtung    vorge  sehen mit ringförmig angeordneten     Brenn-          kammern    12, die zur Aufnahme komprimier  ter Luft mit dem Kompressor 10 verbunden  sind, ferner eine erste Turbine 13, die Heiss  gase aus den Brennkammern 12 aufnimmt,  eine Nachverbrennungseinrichtung mit ring  förmig angeordneten Brennkammern 28, die  zur Aufnahme der Abgase der Turbine 13  bestimmt sind, eine zweite Turbine 29, die    Brenngase aus den Brennkammern 28 auf  nimmt, und eine Abgaseinrichtung mit einem  Strahlrohr 30. Die Räder 13a und 29a der bei  den Turbinen 13 bzw. 29 sind auf einer ge  meinsamen Welle 31 angeordnet, die mit dem  Rotor 10a des Kompressors 10 verbunden ist.

    Demzufolge dienen die Turbinen dem Kom  pressorantrieb. Der Hauptverbrennungsein  richtung wird analog dem vorangehend be  schriebenen Beispiel Brennstoff durch     Zusatz-          und    Haupteinspritzvorrichtungen 20 bzw. 24  zugeführt, und für die Brennkammern 28 der  Nachverbrennungseinrichtung ist eine ähn  liche Anordnung getroffen. In jedem Fall  dient die an den     Zusatzeinspritzvorriehtungen     20 entzündete Flamme zum Entzünden des  von den     Haupteinspritzvorrichtungen    24 ein  gespritzten Brennstoffes.  



  Bei der in     Fig.2    dargestellten Gastur  binenanlage wird unter normalen Betriebs  bedingungen nur den     Hauptbrennkammern     12 Brennstoff zugeführt; wenn jedoch eine  zusätzliche Leistung von der Anlage verlangt  wird, wird auch in den     Hilfsbrennkammern     28 Brennstoff verbrannt.  



  Ein erstes Beispiel einer     Breirnstoffzufuhr-          einrichtung    ist in     Fig.    3 dargestellt. Die Ein  richtung besitzt eine Förderpumpe 32, deren  Förderseite über eine Speiseleitung 33 mit den  Zusatz- und     Hauptbrennstoffleitungen    21  und 25     verbunden    ist, die ihrerseits zu den  Sammelleitungen 18 bzw. 22 führen. In der  zur     Zusatzbrennstoff-Sammelleitung    18 füh  renden Brennstoffleitung 21 ist ein Steuer  ventil 34 vorgesehen, wobei in     Offenstellung     dieses Ventils 34 Brennstoff in die     Sammel-          leitung    21 gelangen kann.

   Die Brennstoff  zufuhr zu den     Haupteinspritzvorrichtungen     24 wird durch ein     Solenoid    betätigtes Ventil  35 gesteuert, das eine Wicklung 35b und einen  Ventilkörper     37a    besitzt, welch letzterer den  Anker eines     Solenoids    bildet.

   Solange das       Solenoid    nicht erregt ist, nimmt. der Ventil  körper     35a    eine Lage ein, in welcher kein  Brennstoff zu den     Haupteinspritzvorrichtun-          gen    24 gelangen kann, und wenn das     Solenoid     erregt ist, wird der Ventilkörper 35a derart      zurückgezogen, dass Brennstoff zu den     Haupt-          einspritzvorrichtungen    strömen kann.  



  An der Wandung einer Brennkammer ist  ein Thermoelement 36 derart angebracht, dass  es auf eine Temperaturerhöhung anspricht,  die infolge des Verbrennens von Brennstoff  auftritt, der mittels der entsprechenden     Zu-          satzeinspritzvorrichtung    20 in die genannte       Brennkammer    eingespritzt wurde. Es können  jedoch an jeder vorhandenen Brennkammer  Thermoelemente angebracht sein.

   Das oder  die Thermoelemente 36 sind direkt mit einem  polarisierten Relais 37 verbunden, und wenn  sie auf eine Temperaturerhöhung ansprechen,  die eine Folge des Verbrennens von Brenn  stoff ist, der mittels der     Zusatzeinspritzvor-          richtungen    20 eingespritzt wurde, bewirkt das  Relais 37 das Schliessen eines elektrischen  Stromkreises 38, der die Wicklung     35b    ent  hält.  



  Wie als Variante in Fig. 3A gezeigt ist,  kann das Thermoelement 36 mit einer elek  trischen Vorrichtung 39 verbunden sein, in  welcher die Ausgangsspannung des     Thermo-          elementes    36 mit einer     Bezugsspannung    ver  glichen wird, wobei die Anordnung derart ist,  dass, wenn die Thermoelementspannung einen  vorbestimmten Wert erreicht, die Vorrich  tung 39 einen Verstärker betätigt, der über  einen Stromkreis     38a    die Stromzufuhr     zur     Spule 35b steuert.

   Zur Entzündung des Zu  satzbrennstoffes können irgendwelche bekann  ten Mittel vorgesehen sein, die beispielsweise  eine Hochspannungs-Unterbrecherspule auf  weisen, die mit Funkenvorrichtungen verbun  den ist, wovon jeder Brennkammer eine zuge  ordnet ist und wobei die     Zusatzeinspritzvor-          richtung    Brennstoff durch die Funkenstrecke  der genannten Vorrichtung einspritzt.

   Der  Schalter zum     Unterstromsetzen    der Unter  brecherspule kann mit, dem Ventil 34 verbun  den sein, das die Brennstoffzufuhr zur     Zu-          satzeinspritzvorrichtung    20 steuert, so dass die  Unterbrecherspule gleichzeitig mit dem Ein  setzen der Brennstoffzufuhr zu den     Zusatz-          einspritzvorrichtungen    20 unter Strom gesetzt  wird.

   Wenn im Betrieb Brennstoff zur     Zu-          satzeinspritzvorrichtung    20 strömt und ent-    zündet wird, spricht jedes Thermoelement 36  auf eine Temperaturerhöhung in der entspre  chenden Brennkammer an und bewirkt ein  Erregen der Solenoidvorrichtung 35, so dass  der Ventilkörper     35a    zurückgezogen wird und  Brennstoff zu den     Haupteinspritzvorrichtun-          gen    24 gelangt.

   Das Entzünden des mittels  der Einspritzvorrichtungen 24 eingespritzten  Brennstoffes ist sichergestellt, da die Brenn  stoffzufuhr zu diesen Einspritzvorrichtungen  24 von dem durch die     Zusatzeinspritzvorrich-          tungen    20 eingespritzten und entzündeten Zu  satzbrennstoff abhängt.  



  Die Einrichtungen gemäss Fig.3 und 3A  eignen sich sowohl zur Steuerung der Brenn  stoffzufuhr zu den Hauptbrennkammern 12  als auch zu den Hilfsbrennkammern 28 der  in Fig.2 dargestellten Gasturbinenanlage.  



  Gemäss     Fig.    4 ist eine Einrichtung vorge  sehen, die zur Steuerung der Brennstoff  zufuhr in ein Strahlrohr einer Gasturbinen  anlage dient, zum Beispiel in das Strahlrohr  14 der in     Fig.    1 gezeigten Anlage. In     Fig.    4  ist das Strahlrohr ebenfalls mit 1.4 bezeich  net, und die     Brennstoffzufuhreinrichtung    be  sitzt mehrere     Haupteinspritzvorrichtungen    40,  die mittels der Brennstoffleitung 26 (siehe       Fig.1)    gespeist. werden.

   Die     Haupteinspritz-          vorrichtungen    40 sind derart angeordnet, dass  sie Brennstoff entgegen der Strömungsrich  tung des durch das Strahlrohr 14 strömenden  Gasstromes in den letzteren einspritzen kön  nen; stromaufwärts der Vorrichtungen 40  sind Stauscheiben 41 angeordnet, welche zur  Bildung von Stauzonen dienen, in welchen  der mittels der     Haupteinspritzvorrichtungen     40 in das Strahlrohr 14 eingespritzte Brenn  stoff sich innig mit den Abgasen mischen  kann.

   Ferner kann dem Strahlrohr 14 durch  eine     Zusatzeinspritzvorricht.ung    42 Brennstoff  zugeführt werden, und zwar über eine Lei  tung 27     (Fig.1),    wobei die     Zusatzeinsprit.z-          vorrichtung    42 den Brennstoff in Strömungs  richtung der durch das Strahlrohr 14 strö  menden Abgase in letztere einspritzen kann.  Die     Zusatzeinspritzvorrichtung    trägt ein Stau  organ 43 zur Bildung einer Stauzone, in  welche der Zusatzbrennstoff eingespritzt wird.

        Die Gasgeschwindigkeit in der Stauzone hin  ter dem Stauorgan 43 ist kleiner als die Ge  schwindigkeit der durch das Strahlrohr 14       strömenden    Abgase, so dass das Entzünden  des Zusatzbrennstoffes mittels gewöhnlichen  Zündvorriehtungen, zum Beispiel einer Fun  kenstrecke, erfolgen kann. Wie in dem an  Hand der Fig. 3 beschriebenen Beispiel, er  folgt die Brennstoffzufuhr zu den     Hauptein-          spritzvorriehtungen    40 und der     Zusatzein-          spritzvorrichtung    42 durch eine Förderpumpe  32, mit deren Druekleitung 33 die Haupt  brennstoffleitung 26 und die Zusatzbrenn  stoffleitung 27 verbunden sind.

   Wie in Fig. 3  ist aueh in der Zusatzbrennstoffleitung 27 ein  Steuerventil 34 vorgesehen, das beim Öffnen  die Stromzufuhr zur Zündvorriehtung ein  schaltet, während die Brennstoffzufuhr zur  Hauptbrennstoffleitung 26 mittels eines So  lenoidventils 35 gesteuert wird.  



  Ferner ist analog zu Fig. 3 eine     Tempera-          turanspreehvorrichtung,    zum Beispiel ein  Thermoelement 36, vorgesehen, das zur Steue  rung des Öffnens und Schliessens des Soleno  idventils 35 dient, und zwar über ein polarisier  tes Relais 37.  



  In dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel ist die  Temperaturansprechvorriehtung 36 an einem  Stauorgan 43 angeordnet, so dass sie in eine  Stauzone hinter dem genannten Organ hinein  ragt. Demzufolge kann die Temperaturan  sprechvorrichtung 36 auf eine Temperatur  erhöhung ansprechen, die eine Folge des Ver  brennens von Brennstoff ist, der durch die  Zusatzeinspritzvorriebtung 42 eingespritzt  wird. Wenn in der Folge die genannte Vor  richtung 36 auf eine solche Temperaturerhö  hung anspricht, wird das polarisierte Relais  37 betätigt, das den durch die Spule     35b     des Solenoidventils 35 führenden Stromkreis  schliesst, wobei der Ventilkörper     35a    zu  rückgezogen und die Brennstoffzufuhr zu  den Haupteinspritzvorrichtungen 40 ausgelöst  wird.

   Der durch die     Haupteinspritzvorrich-          tungen    40 eingespritzte Brennstoff mischt sich  innig mit den Abgasen und wird in die am  Stauorgan 43 vorbeiströmenden Abgase wei  tergetragen, wobei ein Teil des Hauptbrenn-    stoffes in die Stauzone hinter dem Stau  organ 43 gelangt und dort durch die Flamme  der Zusatzeinspritzvorrichtung 42 entzündet  wird. Die Verbrennung des Hauptbrennstof  fes greift dann auf den restlichen, in die  Abgase eingespritzten Brennstoff über, wobei  die Verbrennung beendet ist, bevor die Ab  gase die Strahldüse 15 erreichen.  



  An Stelle der     beschriebenen    Anordnung,  bei welcher ein Thermoelement 36 über ein  polarisiertes Relais 37 ein Solenoidventil 35  steuert, kann auch eine Anordnung gemäss  Fig.3A vorgesehen sein.  



  Es ist ferner ersichtlich, dass entsprechend  der Einrichtung gemäss Fig. 3 die Brennstoff  zufuhr zu den Haupteinspritzvorrichtungen  40 nicht erfolgen kann, wenn die Entzündung  des Brennstoffes nicht siehergestellt ist.  



  Beim Betrieb von     Gasturbinenanlagen,    bei  welchen im Strahlrohr Brennstoff verbrannt.  wird, ist, es üblich, beim Verbrennen von  Brennstoff im Strahlrohr den Querschnitt. der  Strahldüse gegenüber jenem Querschnitt, bei  welchem keine solche Nachverbrennung er  folgt, zu vergrössern, und um übermässige       Temperaturen    in der Turbine zu verhindern,  ist es     vorteilhaft,    sicherzustellen,     da.ss    der       Düsenquersehnitt    vergrössert wird, wenn die  Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvor-          riehtun-en    40 eingeleitet wird.

   Zu diesem  Zweck ist     vorgesehen,    dass die     Vergrösserung     des     Qitersehnittes    der Düse 15 auch durch  die     Temperaturanspreebv        orrichtung    gesteuert  wird, welche Vorrichtung auf eine Tempera  turerhöhung zufolge Verbrennens des durch  die     Zusatzeinspritzvorrichtung    42 eingespritz  ten Brennstoffes anspricht.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    4 wird der Quer  schnitt der Düse 15 mittels einstellbarer Klap  pen 15 verändert, wie an Hand von     Fig.    1 be  schrieben wurde, und die Zufuhr von Druck  flüssigkeit zum     Servomotor    16 wird durch ein       Solenoid    45 gesteuert, das gleichzeitig mit der       Spule        35b    des     Solenoidventils    35     erregt    wer  den kann.

   Das     Solenoid    45 ist im Stromkreis  38 parallel mit, der Spule     35b    des     Solenoid-          ventils    3.5 geschaltet, so dass dem     Solenoid    45      Strom zugeführt wird, wenn das polarisierte  Relais 37 durch die Temperaturansprechvor  richtung 36 betätigt wird. Der Anker 45a des  Solenoids 45 betätigt einen Steuerschieber 46,  der die Strömung von Druckflüssigkeit aus  einer Pumpe 47 zum Servomotor 16 steuert,  wobei die Pumpe 47 über eine Leitung 48 mit  dem Zylinderraum des Steuerschiebers 46 ver  bunden ist, welcher Zylinderraum seinerseits  über die Leitungen 49 und 50 an die beiden  Enden des Zylinders des Servomotors 16 an  geschlossen ist.

   Der rin letzteren angeordnete  Servomotorkolben 16a bewirkt das     Verschwen-          ken    der Klappen 15a. Rücklaufleitungen 51  sind mit der Einlassseite der Pumpe 47 ver  bunden, uni das Zurückströmen von Druck  flüssigkeit aus dem Servomotor 16 in die  Pumpe 47 zu ermöglichen. Ein Entlastungs  ventil 52 ist zwischen der Leitung 48 und  den Leitungen 51 angeordnet.  



  Wenn das Solenoid 45 nicht erregt, ist,  wird der Steuerschieber 46 mittels einer Fe  der 53 in einer Lage gehalten, in welcher die  Leitung 49 mit der Druckleitung 48 verbun  den ist, so dass der Kolben 16a sich gemäss  Fig.4 in seiner rechten Hubendlage befin  det; die Klappen 15a befinden sich demzu  folge in der mit voll ausgezogenen Linien ge  zeigten Lage, die dem minimalen Querschnitt  der Düse 15 entspricht. Wird das Solenoid  45 gleichzeitig mit der Solenoidvorrichtung  35 erregt, wird der Steuerschieber 46 gemäss  Fig. 4 nach rechts bewegt und die Leitung 50  wird mit der Druckleitung 48 verbunden.  Demzufolge verschiebt sich der Kolben 16a  nach links, wodurch die Klappen 15a nach  rückwärts verschwenkt werden, was eine Ver  grösserung des Querschnittes der Strahldüse  15 zur Folge hat.  



  Fig. 5 zeigt ein ähnliches Beispiel wie das  in Fig. 4 dargestellte. Bei dieser Einrichtung  sind die Haupteinspritzvorrichtungen 40 je  doch so angeordnet, dass sie den Brennstoff  in Strömungsrichtung des Gasstromes in letz  teren einspritzen können, wobei ferner eine  Steuereinrichtung vorgesehen ist, bei welcher  die Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritz-          vorrichtungen    40 erst erfolgt, wenn die Düse    15 einen zur Verbrennung von Brennstoff  im Strahlrohr 14 geeigneten Querselinitt be  sitzt. Eine Anzahl Stauscheiben 41 sind im  Bereich der Einspritzvorrichtungen 40 rin  Strahlrohr angeordnet, zwecks Bildeiig einer  Stauzone, in welelse mittels der genannten       Einspritzvorrichtungen    40 Brennstoff einge  spritzt werden kann, der sieh innig mit den  Abgasen mischt.

    



  Wenn die Temperaturansprechvorrichtung  auf eine Temperaturerhöhung anspricht, die  eine Folge des Verbrennens von mittels der  Zusatzeinspritzvorrichtung 42 in das Strahl  rohr 14 eingespritzten Brennstoffes ist, wird  das polarisierte Relais 37, wie vorangehend be  schrieben, betätigt, das einerseits einen Strom  kreis 38c schliesst, in welchem das Solenoid  45 enthalten ist, welches die Zufuhr von  Druckflüssigkeit zum Servomotor 16 steuert.  Beim Erregen des Solenoids 45 verschiebt sieh  der Kolben 16a des Servomotors 16 gemäss  Fig. 5 nach links, wobei gleichzeitig ein Fin  ger 55, der mit dem Kolben 16a verbunden  ist, zwei Kontakte 56 schliesst, die in einem  Stromkreis enthalten sind, an welchen die  Spule 35b des Solenoidventils 35 angeschlos  sen ist.

   Zufolge dieser Anordnung kann der  Ventilkörper 35a des     Solenoidv        entils    35 nicht       zurückgezogen    werden, zwecks Einleitung der  Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvor-          richtungen    40, bis der Kolben 16a im Zylin  der des     Servomotors    16     iiaeh    links     versehobeii     ist, zwecks     Zurückv        erschwenl,:eiis    der Klappeis       15a    und demzufolge einer Vergrösserung des  Querschnittes der Düse 15.

   Bei der beschrie  benen Einrichtung ist.     demnach    nicht. nur die  Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvor-          richtungen    40 unterbunden, bis die     Zündung     dieses Brennstoffes durch eine an der     Zusatz-          einspritzvorrichtung    42 vorhandene     Flamme     sichergestellt ist, sondern die Brennstoff  zufuhr zu den     Haupteinspritzvorrichtungen     40 ist auch verhindert, bis die Düse 15     einen          Querschnitt    aufweist, der für das Verbrennen  von Brennstoff im Strahlrohr 14 geeignet. ist.  



  Bei einem andern Ausführungsbeispiel  kann die     Temperaturanspreclivorrichtung,    die      auf eine Temperaturerhöhung anspricht, die  eine Folge des Verbrennens von Brennstoff  ist, der mittels der     Zusatzeinspritzvorrich-          tung    eingespritzt wird, derart angeordnet  sein, dass sie das Verschwenken der Klappen  15a der Strahldüse 15 bewirkt, während die  Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvor-          richtungen    40 vom Ansprechen auf eine Tem  peratursenkung im Strahlrohr abhängen kann,  welche Temperatursenkung eine Folge der  Querschnittsvergrösserung der Düse 15 ist.

   So  kann zum Beispiel die     Brennstoffzufuhr    zu  den     Haupteinspritzvorrichtungen    40 derart  gesteuert werden, dass die Temperatur der  Abgase unmittelbar nach der Turbine und  stromaufwärts der     Haupteinspritzvorrichtun-          gen    40 auf einem vorbestimmten Wert ge  halten wird.  



  In Fig. 6 ist ein solches Ausführungsbei  spiel dargestellt. Es ist ein Stahlrohr 14 vor  gesehen mit einer Strahldüse 15 mit veränder  barem Querschnitt sowie     Haupteinspritzvor-          richtungen    40 und eine     Zusatzeinspritzvor-          richtung    42, um Brennstoff in das Strahlrohr  einzuspritzen, zwecks Erhitzung der durch  das Strahlrohr strömenden Abgase, wobei die  Anordnung dieser Teile derjenigen gemäss  Fig.4 entspricht. Ebenso wird, wie gemäss  Fig. 4, Brennstoff mittels einer Pumpe 32  über Zweigleitungen 26 und 27 den     Einspritz-          vorrichtungen    40 bzw. 42 zugeführt.

   In der  Förderleitung 33 der Pumpe 32 ist ferner  ein Steuerventil 134 angeordnet, wobei durch  Öffnen des Ventils 134 Brennstoff zur     Zusatz-          einspritzv    orrichtung 42 gelangt; die Brenn  stoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvorrichtun-          gen    40 steht unter der Kontrolle eines Dros  selventils 135, das in geschlossener Stellung  die Zufuhr unterbindet. Ebenfalls wie in  Fig. 4 gezeigt, besitzt die Strahldüse 15     ver-          sehwenkbare    Klappen 15a, die von einem  Servomotor 16 betätigbar sind, welchem  Druckflüssigkeit aus einer Pumpe 17 zuge  führt wird, und zwar unter der Steuerwir  kung eines Steuerschiebers 46, der durch ein  Solenoidventil 45 betätigbar ist.

   Der Anker  45a des letzteren ist mit einer Verlängerung  des Steuerschiebers 46 verbunden.    Analog dem Beispiel gemäss Fig. 4 ist eine  Temperaturansprechvorrichtung 36, zum Bei  spiel ein Thermoelement, vorgesehen, welche  Vorrichtung auf eine Temperaturerhöhung in  folge Verbrennen von durch die     Zusatzein-          spritzvorrichtung    42 geförderten Brennstof  fes anspricht, wobei die     Temperaturansprech-          vorrichtung    36 ein polarisiertes Relais 37  betätigt.  



  Wie an Hand der     Fig.    5 beschrieben, dient  das polarisierte Relais 37 zur Steuerung der  Stromzufuhr über einen Stromkreis     38a.    zum       Solenoidventil    45, wobei die Anordnung der  art ist, dass, wenn die Vorrichtung 36 auf  eine Temperaturerhöhung anspricht, die eine  Folge des Verbrennens von durch die     Zusat.z-          einspritzvorrichtung    42 eingespritztem Brenn  stoff ist, das Relais 37 erregt wird und den  Stromdurchgang zur Spule des     Solenoidven-          tils    45 gestattet, wodurch der Steuerschieber  46 gemäss     Fig.    6 nach rechts verschoben wird  und so die Zufuhr von Druckflüssigkeit zum  Servomotor 16 gestattet,

   was ein     Verschwen-          ken    der Klappen 15a zwecks Vergrösserung  des Querschnittes der Strahldüse<B>15</B> zur Folge  hat.  



  Im Beispiel gemäss     Fig.6    ist die Brenn  stoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvorrichtun-          gen    40 über die Leitung 26 durch ein Drossel  ventil 135 gesteuert, das mittels eines Elektro  motors 60 mit umkehrbarer Drehrichtung ein  stellbar ist. Die Stromzufuhr zum genannten  Motor 60 erfolgt, wie nachstehend beschrie  ben: Eine     Temperaturansprechvorrichtung,     die in     Fig.    6 als     Widerstandsthermometer    61  dargestellt ist, ist stromaufwärts der     Haupt-          einspritzvorrichtungen    40 im Strahlrohr 14  angeordnet.

   Das Widerstandsthermometer 61  ist in     einen    Brückenstromkreis 62 eingeschal  tet und bildet einen Arm des letzteren. Die  Ausgangsspannung des Brückenstromkreise  62 ist, über Leiter 63 einem Paar von polari  sierten Relais 64, 65 zugeführt., die parallel  zueinander angeschlossen und derart ange  ordnet sind, dass, wenn der Brückenstromkreis  in der einen Richtung nicht im     Gleichgewicht     ist, das Relais 64 betätigt wird, und wenn  der Brückenstromkreis in der entgegengesetz-      ten Richtung nicht. im Gleichgewicht ist, das  Relais 65 betätigt wird.

   Der Brückenstrom  kreis 62 ist derart eingestellt, dass, wenn die  Temperatur der Abgase, auf welche das Wi  derstandsthermometer 61 anspricht, einen vor  bestimmten Wert annimmt, der gleich dem  zulässigen Maximalwert ist, sich der Brücken  stromkreis 62 im     Gleichgewicht    befindet und  somit keine Spannung abgibt. Wenn die Tem  peratur, auf welche das Widerstandsthermo  meter 61 anspricht, unter den vorbestimm  ten Wert sinkt, was zum Beispiel eintritt,  wenn die Klappen 15a derart versehwenkt  werden, dass der Querschnitt der Düse 15 ver  grössert wird; wird das Relais 64 erregt und  schliesst den Stromkreis 66a, um dem Elek  tromotor 60 derart Strom zuzuführen, dass er  sieh in einer Richtung dreht, in welcher die  Drossel 135 geöffnet wird.  



  Daraus geht hervor, dass die     Temperatur-          ansprechvorriehtung    61 dahin wirkt, im  Strahlrohr 14 stromaufwärts der     Hauptein-          spritzvorriehtungen    40 eine konstante, das  heisst die maximal zulässige Temperatur     auf-          reehtzuerhalten.    Wenn beim Betrieb nach  Erreichen der maximalen     Brennstoffzufuhr     zur Hauptverbrennungseinrichtung der An  lage das Steuerventil 134 geöffnet wird,  strömt zuerst Brennstoff zur     Zusatzeinspritz-          vorrichtung    42.

   Sobald der eingespritzte  Brennstoff entzündet ist, betätigt die     Tem-          peraturansprechvorriehtung    36 das Relais 37,  so dass das Solenoidventil 45 erregt wird und  Drückflüssigkeit in den Servomotor 16 ge  langt, wodurch die Klappen 15n zwecks Ver  grösserung des Querschnittes der Düse 15     ver-          schwenkt    werden.  



  Das Verschwenken der Klappen 15a, be  wirkt ein Absinken der Temperatur im Strahl  rohr 14 im Bereich der Temperaturansprech  vorrichtung 61, so dass der Brückenstromkreis  62 aus dem Gleichgewicht kommt und das  Relais 64 erregt wird. Ein Erregen des Re  lais 64 bewirkt das Fliessen eines Stromes  durch den Stromkreis 66a zum Motor 60; das  Drosselventil 135 öffnet sieh und gestattet  die Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritz-          vorrichtungen    40.

   Der in das Strahlrohr durch    die Haupteinspritzvorrichtungen 40 einge  spritzte Brennstoff mischt sieh innig mit den  Abgasen und wird     stromabwärts    getragen,     wo     er durch die an der     Zusatzeinspritzvorrich-          tung    42 brennende Flamme entzündet wird.  Das Drosselventil 135 öffnet sich weiter, bis  die Temperatur, auf welche die Vorrichtung  61 anspricht, den vorbestimmten Wert wieder  annimmt.

   Wenn der durch die     Haupteinspritz-          vorriehtungen    40 eingespritzte Brennstoff ein  mal entzündet ist, wirkt die     Temperatur-          ansprechvorriehtung    61 dahin, den vorbe  stimmten Wert der Temperatur der Abgase  im Strahlrohr 14 im Bereich der     Temperatur-          anspreehvorriehtung    61 aufrechtzuerhalten.  und zwar durch entsprechende Einstellung  des Drosselventils 135 mittels des Brücken  stromkreises 62, der Relais 64, 65 und des  Motors 60.

   Es ist zu bemerken, dass bei der  in Fig.6 dargestellten     Brennstoffzufuhrein-          riehtung,    unter der Voraussetzung, dass die  für . den Betrieb der     Naehverbrennungsein-          riehtung        erforderlichen    Bedingungen, das  heisst maximale Brennstoffzufuhr zur     Haupt-          verbrennungseinriehtung    der Anlage erfüllt  sind, weder eine Vergrösserung des Quer  schnittes der     Stralrldiise        7.5.    noch die Brenn  stoffzufuhr zu den     11.aupteinspritzvorriehtun-          gen    40 erfolgen kann,

   bis die Verbrennung  des Zusatzbrennstoffes eingeleitet. ist, so dass  die Einrichtung insofern vorteilhaft ist, als  lein Schubverlust     durch    Vergrössern des       Düsenquerschnittes    eintreten kann, wenn aus  irgendeinem Grund die Zündung des Zusatz  brennstoffes     versagen.    sollte. Ferner kann, da  die Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritz-          vorriehtungen    im gleichen Verhältnis wie der  Düsenquerschnitt zunimmt, die     Vergrösserung     des     Düsenquerschnittes    keinen Schubverlust  zur Folge haben.  



       Fig.7    zeigt eine Einrichtung, die sich  dann eignet, wenn ein Flugzeug zwei oder  mehr Triebwerke besitzt. Bei Verwendung  mehrerer Triebwerke ist. es     nicht    erwünscht,  besonders wenn die Triebwerke ausserhalb des  Rumpfes des Flugzeuges angebracht. sind, den  Schub eines einzelnen Triebwerkes zu erhö  hen,     zum    Beispiel durch Erhitzen der Abgase      im Strahlrohr, ohne gleichzeitig den Schub  eines andern Triebwerkes, zum Beispiel eines  auf der gegenüberliegenden Rumpfseite lie  genden Triebwerkes, zu erhöhen.

   Die Einrich  tung gemäss     Fig.    7 ist derart ausgebildet, dass  sie die Brennstoffzufuhr zu den     Hauptein-          spritzvorrichtungen    40 verhindert, auch wenn  der durch die zugehörige     Zusatzeinspritzvor-          richtung    42 geförderte Brennstoff entzündet  ist, wenn nicht gleichzeitig der Brennstoff,  der durch eine Zusatzeinspritzvorrichtung  eines andern Triebwerkes eingespritzt wird,  brennt.

   Die Anordnung ist dabei derart, dass  beide den Zusatzeinspritzvorrichtungen der  beiden Triebwerke zugeordneten Temperatur  ansprechvorrichtungen auf eine Temperatur  erhöhung ansprechen müssen, die eine Folge  des Verbrennens von Brennstoff ist, der durch  die entsprechende Zusatzeinspritzvorriehtung  eingespritzt wird, bevor ein Stromkreis 38b,  der die Spulen 35b enthält, geschlossen wird  zwecks Erregung dieser Spulen und um die  Brennstoffzufuhr zu den     Haupteinspritzvor-          richtungen    40 der beiden Triebwerke zu ge  statten.

   Beim gezeichneten Beispiel ist jeder  Temperaturansprechvorrichtung 36 ein polari  siertes Relais 37 zugeordnet, und der Strom  kreis 38b enthält die Relaiskontakte der beiden  Relais 37, die in Serie geschaltet sind, so dass,  wenn nicht beide Relais 37 betätigt wer  den, durch die entsprechenden Temperatur  ansprechvorrichtungen 36 der Stromkreis 38b  nicht geschlossen werden kann. Eine ähnliche  Anordnung kann getroffen werden, um das  gleichzeitige Verschwenken der Klappen 15a  verschiedener Düsen 15 mit variablem Quer  schnitt zu gewährleisten. Um Bodenversuche  durchführen zu können und für Notfälle kön  nen Mittel vorgesehen sein, um die Nachver  brennung in jedem einzelnen Triebwerk un  abhängig von den andern durchführen zu kön  nen.

   Auf diese Weise kann erreicht werden,  dass die Brennstoffzufuhr zu den     Hauptein-          spritzvorrichtungen    bei normalen Betriebs  bedingungen gleichzeitig in allen Triebwerken  erfolgt, während die genannten Mittel gestat  ten, die Auswahl der     einzelnen    Triebwerke je  nach den vorliegenden Umständen zu treffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage mit Brennstoffzufuhr einrichtung zur Brennstoffzufuhr zu einer Verbrennungseinrichtung der Anlage, welche Brennstoffzufuhreinrichtung wenigstens eine Haupteinspritzvorrichtung und eine Zusatz- einspritzvorrichtung aufweist, wobei die durch Verbrennen des Zusatzbrennstoffes erzeugte Flamme zum Entzünden des durch die Haupt- einspritzvorrichtung eingespritzten Brennstof fes dient, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Brennstoffzufuhreinrichtung Steuermittel zur Beherrschung der Brennstoffzufuhr zur Ver brennungseinrichtung und eine Temperatur a.nsprechvorrichtung aufweist, die auf eine Temperaturerhöhung anspricht., die zufolge Verbrennens von mittels der Zusatzeinspritz- vorrichtung eingespritztem Brennstoff ent steht, und dass Ventilmittel vorgesehen sind, die zur Ermöglichung der Brennstoffzufuhr zur Haupteinspritzvorrichtung betätigbar sind und deren Betätigung durch das Ansprechen der Temperaturansprechvorrichtung auf die benannte Temperaturerhöhung beeinflussbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, bei der die Brennstoffzufuhreinrichtung die Brennstoffzufuhr zu einer Nachverbrennungs- einrichtung der Anlage zwecks Wiedererhit- zens der Abgase beherrscht, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einspritzvorrichtungen in ein Strahlrohr der Anlage münden zwecks Wiedererhitzens der durch das Strahlrohr strömenden Abgase.
    2. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Ventilmittel ein Solenoid vorgesehen ist, wobei die Stromzufuhr zum Solenoid zwecks Öffnens der Ventilmittel durch die über ein Relais wirkende Temperaturanspreehvorrich- tung beeinflussbar ist.
    3. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Ventilmittel ein Solenoid vorgesehen ist, wobei die Stromzufuhr zum Solenoid zwecks Öffnens der Ventilmittel durch die über eine Verstärkervorrichtung wirkende Tempera turansprechvorrichtung beeinflussbar ist. 4. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 1, welche ein Strahlrohr mit einer Düse mit veränderlichem Querschnitt aufweist, gekenn zeichnet durch Mittel zur Vergrösserung des Querschnittes der Düse, die durch die Tem peraturansprechvorrichtung beim Ansprechen der letzteren auf eine Temperaturerhöhung, die eine Folge des Verbrennens von mittels der Zusatzeinspritzvorrichtung eingespritztem Brennstoff ist, betätigt werden.
    5. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Brenn stoffzufuhr zur Haupteinspritzvorrichtung steuernden Ventilmittel und die Mittel zur Vergrösserung des Querschnittes der Düse derart geschaltet sind, dass sie gleichzeitig durch die Temperaturansprechvorrichtung beim Ansprechen der letztren auf eine Tem peraturerhöhung, die eine Folge des Verbren nens von durch die Zusatzeinspritzvorrichtung eingespritztem Brennstoff ist, betätigt werden. 6.
    Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine solche Schaltung, dass die Temperaturansprechvorrichtung beim Ansprechen auf die genannte Temperatur erhöhung die Mittel zur Vergrösserung des Düsenquerschnittes betätigt, während die Ventilmittel zur Zufuhr von Brennstoff in die Haupteinspritzvorrichtung erst durch den sich vergrössernden Düsenquerschnitt beeinflussbar sind. 7. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventil mittel durch ein Solenoid betätigbar sind, wo bei die Anordnung derart ist, dass die Strom zufuhr zum Solenoid zwecks Öffnens der Ven tilmittel durch die Wirkung der Querschnitts vergrösserung der Strahldüse beeinflussbar ist. B.
    Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventil mittel eine Drosselvorrichtung aufweisen, und dass eine zweite Temperaturansprechvorrich- tung im Strahlrohr zwischen der Turbine und der Haupteinspritzvorrichtung angeordnet ist, die beim Ansprechen auf eine Temperatur erniedrigung, die eine Folge der Querschnitts vergrösserung der Strahldüse unter dem Ein fluss der ersten Temperaturansprechvorrich tung ist, die Drosselvorrichtung steuert, um die Brennstoffzufuhr zur Haupteinspritzvor- richtung zu vergrössern. 9.
    Gasturbinenanlage nach Patentanspruch mit mehreren Gasturbinentriebwerken und einer der Triebwerkszahl entsprechenden An zahl von Brennstoffzufuhreinrichtungen, da durch gekennzeichnet, dass letztere derart mit einander verbunden sind, dass die Ventilmittel jeder Brennstoffzufuhreinrichtungunwirksam sind, bis die Temperatura.nsprechvorrichtun- gen aller Einrichtungen auf eine Temperatur erhöhung angesprochen haben, die eine Folge des Verbrennens von durch die Zusat.zein- spritzvorrichtung des entsprechenden Trieb werkes eingespritztem Brennstoff ist.
    10. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 9, bei der jedes Triebwerk eine Strahldüse mit veränderlichem Querschnitt besitzt, da durch gekennzeichnet, dass die Brennstoff zufuhreinrichtungen derart miteinander ver bunden sind, dass die Ventilmittel und die Mittel zur Vergrösserung des Düsenquerschnit tes jeder Einrichtung unwirksam sind, bis die Temperaturansprechvorriehtungen aller Ein richtungen auf eine Temperaturerhöhung an gesprochen haben, die eine Folge des Verbren nens von durch die entsprechende Zusatz- einspritzvorrichtung eingespritztem Brenn stoff ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242417B (de) * 1959-08-26 1967-06-15 Rolls Royce Gasturbinenstrahltriebwerk
DE1246326B (de) * 1960-10-26 1967-08-03 Gen Electric Einrichtung zur Steuerung der Nachbrenner-Brennstoffzufuhr und des Duesenquerschnittes bei Strahltriebwerken
DE1246327B (de) * 1963-04-26 1967-08-03 Snecma Beschleunigungsvorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke mit veraenderbarem Schubduesenquerschnitt
DE1301933B (de) * 1965-03-10 1969-08-28 Snecma Nachbrenn-Steuervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke mit regelbarer Schubduese

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