CH287733A - Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten. - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten.

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CH287733A
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Aktiebolaget Bofors
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Bofors Ab
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Description


  Einrichtung zur Fernübertragung von     Meflwerten.       Die vorliegende Erfindung bezieht. sich  auf eine Einrichtung zur Fernübertragung  von     Messwerten,    wobei der Empfänger der  Einrichtung mit deren Sender synchronisiert.  werden soll.  



  Eine grosse Anzahl derartiger Einrich  tungen sind schon bekannt geworden, welche  mehr oder weniger gut arbeiten. Es wurden  schon Versuche unternommen, solche Ein  richtungen zum Richten von Geschützen von  einem entfernt liegenden     Feuerleitplatz    aus  zu benützen. Diese Versuche haben bisher  jedoch nicht das gewünschte Ergebnis ge  zeigt, da die     erforderliche    Genauigkeit bei der  Fernübertragung nicht erreicht wurde.  



  Bei bekannten Einrichtungen der genann  ten Art werden die verschiedenen     Messwerte     je mit Hilfe eines pulsierenden Signals über  tragen, welches dieselbe Frequenz wie ein  pulsierendes Vergleichssignal, in bezug auf  dieses jedoch eine Phasenlage aufweist, die  von dem zu übertragenden     Messw        ert    eindeutig  bestimmt wird.

   Die hierzu verwendeten Ein  richtungen besitzen im Empfangsteil     zurr     Beispiel einen     Oszillator,    der über einen ver  stellbaren Phasenschieber mit. einem Ver  gleichsorgan in Verbindung steht, in welchem  das vom     Oszillator    erzeugte Signal mit einem       Messwertsignal    verglichen wird, und welches  Vergleichsorgan derart ausgebildet ist, dass,  wenn die Phasenbeziehung zwischen den bei  den Signalen von einer     bestimmten    Phasen  beziehung abweicht, eine Steuerspannung-    entsteht,     die    einen mit dem Phasenschieber     in.     Wirkungsverbindung stehenden Motor derart  beeinflusst,

   dass dieser Motor den Phasen  schieber in Abhängigkeit von der Steuer  spannung verstellt.  



  Eine beträchtlich erhöhte Genauigkeit der  Übertragung wird bei solchen Einrichtungen  gemäss der Erfindung erreicht durch ein weite  res Vergleichsorgan zum Vergleichen des vom       Oszillator    erzeugten Signals mit dem Ver  gleichssignal, und in welchem eine Steuer  spannung entsteht, wenn die Phasenbezie  hung zwischen den beiden genannten Signalen  von einem vorbestimmten Wert abweicht,  welche Steuerspannung den     Oszillator    derart  beeinflusst, dass die vorbestimmte Phasen  beziehung     jeweils    wieder herbeigeführt wird.  



  Im folgenden werden an Hand der beige  fügten schematischen Zeichnungen einige Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  erläutert. Es zeigt       Fig.    1 das Blockschema des Empfangs  teils einer Einrichtung zur Übertragung eines  einzigen     Messwertes,          Fig.    2 das Schaltschema eines Phasen  detektors, der ein wichtiger Teil der Einrich  tung nach     Fig.    1 ist, und welcher besonders  für Signale von     sinusförmigem    Verlauf ausge  bildet ist,       Fig.    3 eine Variante des Phasendetektors,  insbesondere für Signale von     rechteckförmi-          gem    Verlauf ausgebildet,

             Fig.4    die     Arbeitskennlinie    der beiden  Phasendetektoren gemäss     Fig.    2 und 3,       Fig.    5 das Blockschema einer     Einrichtung     zur Fernübertragung von gleichzeitig \zwei       verschiedenen        Messwerten,            Fig.    6 das Blockschema einer Einrichtung  zur Fernübertragung von gleichzeitig drei       Messwerten.       In     Fig.    1 ist mit 1 eine     Anschlussklemme     bezeichnet, welcher ein Vergleichssignal zuge  führt wird,

   das den gleichen Charakter wie  das den     Messwert.    übertragende Signal hat.  Das Signal kann     sinusförmigen    oder     recht-          eckförmigen    Verlauf aufweisen oder auch aus  Impulsen bestehen, deren Dauer kurz ist im  Vergleich zum zeitlichen Abstand der einzel  nen Impulse. Von der Klemme 1 gelangt das  Vergleichssignal zu einem Phasendetektor 2,  dessen Bauweise je nach dem Charakter des  Signals verschieden ist, wie später noch im  einzelnen ausgeführt werden wird. Mit dem  Phasendetektor .2 steht eine Einheit 3 in Ver  bindung, welche mit Hilfe eines Schalters 6  überbrückt werden kann, wenn das Vergleichs  signal rein     sinusförmigen    Verlauf hat.

   Ist die  Einrichtung für ein Vergleichssignal von       rechteckförmigem    Verlauf bestimmt, so be  steht die Einheit 3 aus einem Amplituden  begrenzer. Besteht das Vergleichssignal je  doch aus kurzen Impulsen, so ist die Einheit 3  ein Impulsgenerator. Die Einheit 3 und der  Schalter 6 sind auch an einen     Oszillator    4 an  geschlossen, derart, dass das vom     Oszillator     erzeugte Signal dem Phasendetektor über die  Einheit 3 oder den Schalter 6 zugeführt wird.  Der Phasendetektor 2 dient als Vergleichs  organ, um die beiden vom     Oszillator    einerseits  und von der     Anschlussklemme    1 anderseits  herkommenden Signale miteinander in bezug  auf ihre Phasenlage zu vergleichen.

   Er ist so  ausgebildet, dass eine Steuerspannung ent  steht, wenn die Phasenbeziehung der beiden  Signale von einem vorbestimmten Wert ab  weicht. Diese Steuerspannung wird über eine       Reaktanzröhre    5 dem     Oszillator    4 zugeleitet,  um die Phasenlage des von demselben erzeug  ten Signals zu beeinflussen.    Das vom     Oszillator    4 erzeugte Signal ge  langt auch zu einem Verstärker 7, welcher  Mittel aufweist, die das Signal nach der Ver  stärkung in zwei Komponenten aufspalten,  welche unterschiedliche Phasenlage haben.  Vorzugsweise sind die genannten Mittel so  ausgebildet, dass zwei Signalkomponenten  entstehen, die gegeneinander eine Phasenver  schiebung von     n/-)    aufweisen.

   Die beiden  Signalkomponenten werden der zweiphasigen       Statorwicklung    eines elektromechanischen  Phasenschiebers 11 zugeführt, wobei die     Sta.-          torwicklung    so angeordnet ist, dass ein rotie  rendes     -.#Ll        agnetfeld    entsteht, analog wie bei  einem     Drehstrommotor.    Eine drehbar ange  ordnete Wicklung des Phasenschiebers 11 ist  über eine Einheit 10, die mit Hilfe eines Schal  ters 15 überbrückt werden kann, mit einem  Phasendetektor 9 verbunden. Die genannte  Einheit 10 ist in jedem Falle identisch mit der  Einheit 3, während der Phasendetektor 9  immer identisch mit     dein    Phasendetektor 2  ist.

   Das in der drehbaren Wicklung des Pha  senschiebers 11 induzierte Signal wird im  Phasendetektor 9 mit. dem über die Anschluss  klemme 8 zugeführten     Messwertsigna.l    ver  glichen. Wenn die Phasenbeziehung der bei  den Signale von einer bestimmten Phasen  beziehung abweicht, entsteht im Phasende  tektor 9 eine Steuerspannung, die über einen  Verstärker 12 einem Motor 13 zugeführt wird.  Die Welle 14 des Motors 13 ist mit dein Rotor  des Phasenschiebers 11 gekuppelt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein  richtung ist wie folgt: Das der Klemme 1 zu  geführte Vergleichssignal wird im Phasen  detektor 2 mit dem vom     Oszillator    4 erzeug  ten Signal verglichen. Wenn die     Pha,senbe-          zieliung    der beiden Signale von einem vorbe  stimmten Wert abweicht, entsteht. im Phasen  detektor 2 eine Steuerspannung, die über die       Reaktanzröhre    5 den     Oszillator    4 derart be  einflusst, dass die vorbestimmte Phasenbe  ziehung jeweils wieder herbeigeführt wird.  Der     Oszillator    4 wird daher stets mit dem  Vergleichssignal synchronisiert.

   Das durch  den Verstärker 7 verstärkte Signal des     Oszil-          lators    4 erzeugt im Phasenschieber 11 ein      rotierendes     :Magnetfeld    von gewünschter  Stärke, wobei die Drehgeschwindigkeit des  Magnetfeldes von der Frequenz des     Oszillator-          signals    abhängig ist und wegen des Synchro  nismus zwischen dem     Oszillator    und dem Ver  gleichssignal in eindeutigem Zusammenhang  mit der Phasenlage des Vergleichssignals ist.  Die Phasenlage des in der drehbaren Wick  lung des Phasenschiebers 11 induzierten Si  gnals ist je nach der Winkellage derselben  verschieden in bezug auf die Phasenlage des       Oszillatorsignals    und des Vergleichssignals.

    Im Phasendetektor 9 wird das an die Klemme 8  gelangende     Messwertsignal    mit dem von der  drehbaren Wicklung des Phasenschiebers 11  kommenden Signal verglichen. Weicht die  Phasenbeziehung der beiden Signale von einer  bestimmten Phasenbeziehung ab, bringt die  dadurch im Phasendetektor 9 entstehende  Steuerspannung nach der Verstärkung im  Verstärker 12 den Motor 13 in der Weise zum  Drehen, dass im Phasenschieber 11 eine solche  Phasenlage des einen Signals hervorgerufen  wird, dass die ursprüngliche Phasenbeziehung  zwischen den beiden Signalen wieder herbei  geführt wird.

   Das Vergleichssignal und das       Messwertsignal    werden von einem in     Fig.    1  nicht dargestellten Sender dem beschriebenen  Empfänger an die Klemmen 1 bzw. 8 zuge  führt, wobei der Phasenunterschied zwischen  den beiden Signalen eindeutig von dem zu  übertragenden     Messwert    bestimmt wird. Wird  dieser Phasenunterschied beispielsweise ver  grössert, so findet in der erwähnten Weise  durch die Steuerspannung des Detektors 9  mit Hilfe des Motors 13 selbsttätig ein Ver  stellen des Phasenschiebers 11 statt, bis im  Detektor 9 die erwähnte vorbestimmte Pha  senbeziehung zwischen dem     Messwertsignal     und dem in der drehbaren Wicklung des  Phasenschiebers 11 induzierten Signal wieder  hergestellt ist.

   Die Stellung, welche die dreh  bare Wicklung des Phasenschiebers 11 nun  einnimmt, steht somit. in eindeutigem Zu  sammenhang mit dem Phasenunterschied  zwischen dem     Messwertsignal    und dem Ver  gleichssignal.     Mit    der Welle 14 kann somit  eine Anzeigevorrichtung gekuppelt werden,    an welcher der Phasenunterschied zwischen  den beiden genannten Signalen und damit der       Messwert    abgelesen werden kann.  



  Das Schaltbild eines Phasendetektors, wie  er in     Fig.    1 mit 2 und mit 9 bezeichnet ist,  zeigt     Fig.    2. Dieser Detektor ist besonders  für den Vergleich von Signalen mit     sinus-          förmigem    Verlauf ausgebildet. Die beiden in  bezug auf ihre     Phasenlage    miteinander zu  vergleichenden Signale werden an die Klemm  paare 16, 17 und 22, 23 angelegt, während die       Steuerspannung    an den beiden Klemmen 23  und 29 abgenommen werden kann.  



  Wenn     die    miteinander zu vergleichenden  Signale     rechteekförmigen    Verlauf haben, so  wird vorzugsweise ein Phasendetektor nach  dem in     Fig.    3 gezeigten Schaltbild verwendet.  Mit 40 ist hier eine     Hilfsgleichspannungs-          quelle    bezeichnet. Die miteinander zu ver  gleichenden Signale werden an die Klemmen  paare 30, 31 und 38, 39 angelegt, während die  Steuerspannung an den Klemmen 45 und 46  erscheint.    Die in     Fig.    2 und 3 dargestellten Phasen  detektoren sind an sich bekannt.

   Ihre Arbeits  kennlinie 47 ist. in     Fig.    4 gezeigt, wo auf der       Abszissenaxe    die Phasendifferenz zwischen  den beiden miteinander zu vergleichenden  Signalen und auf der     Ordinat.enaxe    die dabei  entstehende Steuerspannung in Volt aufge  tragen ist. Die Kurve 47 zeigt, dass die Steuer  spannung für einen Phasenunterschied von  5     ic/2    und von 3     7c/2    gleich Null ist. Für Pha  senunterschiede von wenig unterhalb 5     -r/2     ist die Steuerspannung positiv, für solche  wenig oberhalb 5     z/2    negativ.

   In gleicher  Weise verläuft die Kurve um den Punkt       x/2    herum, was in     Fig.    4 nicht dargestellt  ist. Es hat sich als vorteilhaft herausge  stellt, den Detektor um den Punkt     n/2     herum arbeiten zu lassen. Die Steuerspan  nung treibt den Motor immer so, dass das  vom     Oszillator    4 erzeugte Signal im Phasen  schieber 11 derart in der Phase verändert  wird, dass es gegenüber dem     Messwertsignal     einen Phasenunterschied von z/2 aufweist.

    Beim Eichen der Anzeigevorrichtung, welche      mit der     Welle    14 in Verbindung steht, und die  Phasendifferenz zwischen dem Vergleichssi  gnal und dem     Messwertsignal    anzeigt, muss  daher die     konstante    Phasenverschiebung     n/2     berücksichtigt werden.  



  In     Fig.    5 ist die Einrichtung zum gleich  zeitigen Fernübertragen von zwei verschiede  nen     Messwerten    im Blockschema dargestellt.  Das Schema hat Gültigkeit, wenn das Ver  gleichssignal und die     Messwertsignale    ent  weder     sinusförmigen    oder auch     rechteck-          förmigen    Verlauf haben.

   Den Elementen des  Empfängerteils der Einrichtung wurden zum  Teil die gleichen Bezugsziffern gegeben, wie  denjenigen in     Fig.    1, soweit sie mit jenen  identisch sind, während     teilweise    dieselben       Ziffern    mit einem zusätzlichen Strich, wie  zum Beispiel 9', für solche Elemente ver  wendet wurden, die gegenüber     Fig.    1 zusätz  lich vorhanden sind, jedoch die gleiche Aus  bildung wie die entsprechenden Elemente von       Fig.    1 aufweisen.

   Man sieht aus     Fig.    5, dass im       Senderteil    der Einrichtung ein     Oszillator    48  vorhanden ist, der ein niederfrequentes     Wech-          selstromsignal    an drei     Modulatoren    52, 57 und  62     liefert.    Diese     Modulatoren    werden auch  mit     Trägerfrequenzsignalen    gespeist, die für  jeden     Modulator    eine andere Frequenz auf  weisen und von     Hochfrequenzoszillatoren    53,  58 und 63 erzeugt werden.

   Das     Niederfre-          quenzsignal    moduliert die     Hochfrequenzsi-          gnale    in den     Modulatoren    52, 5 7 und 62, wor  auf die     modulierten    Trägersignale über eine  Drahtleitung oder auch drahtlos zum Emp  fängerteil gesandt werden.

   In die vom     Oszil-          lator    48 zu den einzelnen     Modulatoren    führen  den Leitungen ist je ein     Amplitudenbegren-          zer    50,     55    bzw. 60 eingeschaltet, der das     sinus-          förmige    Signal des     Oszillators    48 zu einem  solchen mit     rechteckförmigem    Verlauf um  formt.

   Mt     Hilfe    je eines Schalters 51, 56  bzw. 61 können die     Amplitudenbegrenzer    ein  zeln überbrückt werden, für den Fall, dass       mit        sinusförmigen    Signalen gearbeitet werden  soll. In den Verbindungsleitungen zwischen  dem     Oszillator    48 und den beiden     Modula-          toren    57 und 62 ist je ein Phasenschieber 54  bzw. 59 eingeschaltet, der beispielsweise von    Hand und unabhängig vom andern verstellt  werden kann. Die beiden zu übertragenden       Messwerte    werden an diesen Phasenschiebern  54 und 59 eingestellt.

   Der     Modulator   <B>522</B> liefert  das Vergleichssignal, während die beiden an  dern     Modulatoren    57 und 62 je ein     Messwert-          signal    liefern. Die drei genannten Signale ge  langen zusammen in den Empfängerteil zu       drei    Bandfiltern 64, 66 und 68. Das Filter 64  lässt nur das Signal des     Modulators    52 durch,  das Filter 66 nur das Signal des     Modulators    57  und das Filter 68 nur das Signal des     Modula-          tors    62.

   Hinter jedem der genannten     Band-          filter    befindet sich ein     Demodulator    65, 67  bzw. 69, welcher wieder das     Niederfrequenz-          signal    vom betreffenden Träger trennt. Der  Demodulator 65 steht mit dem Phasendetek  tor 2 und der Demodulator 67 mit dem Pha  sendetektor 9 in     Fig.    1 in Verbindung. Der  dritte Demodulator 69 ist an einen Phasen  detektor 9' angeschlossen, welcher ein Be  standteil einer     Elementengruppe        9'-15'    ist,  welche vollkommen gleiche Ausbildung wie  die Gruppe 9-15 besitzt.

   In gleicher Weise  wie die Gruppe 9-15 ist auch die Gruppe 9'-15'  an den Ausgang des Verstärkers 7 angeschlos  sen.  



  Wenn zwei zu übertragende     Messwerte    an  den beiden Phasenschiebern 54 und 59 des  Sendeteils eingestellt werden, erfahren die an  die     Modulatoren    57 und 62 gelangenden Nie  derfrequenzsignale entsprechende Phasenver  schiebungen in bezug auf das an den     Modula-          tor    52 geleitete     Niederfrequenzsignal.    Dem  zufolge weisen die nach der     Demodulation    im  Empfängerteil erhaltenen, niederfrequenten  Signale an den Phasendetektoren 9 und 9'  ebenfalls die eingestellten, den     1VTesswerten     entsprechenden Phasenunterschiede gegen  über dem Signal am Phasendetektor 2 auf.

    Wie mit Bezug auf     Fig.    1     beschrieben    wurde.,  nehmen daher die drehbaren Wicklungen. der  Phasenschieber 11 und 11' automatisch die  den zu übertragenden     Messwerten    entspre  chende Stellung ein. An den erwähnten An  zeigevorrichtungen, welche mit den Wellen     1.1     und 14' gekuppelt sind, können die     Messwerte     abgelesen werden.

             Fig.    6 zeigt das Blockschema einer Ein  richtung zur Fernübertragung von gleichzeitig  drei verschiedenen     Messwerten,    wobei die vom       Senderteil    zum Empfängerteil übertragenen  Signale durch Impulse gebildet sind, deren  Dauer kurz ist. im Vergleich zum Abstand der  Impulse. Im Empfängerteil sind wieder die  jenigen Elemente, welche mit solchen von       Fig.    1 identisch sind, mit den gleichen Ziffern  bezeichnet, während die zu Elementen von       Fig.    1 analogen zusätzlichen Elemente einen  bzw. zwei zusätzliche Striche bei den betref  fenden Bezugsziffern haben, beispielsweise 9'  bzw. 9".

   Im     Senderteil    ist ein     Oszillator    70  mit fünf Impulsgeneratoren 71-75 verbunden,  wobei in die Verbindungsleitungen der drei  Generatoren 73, 74 und 75 mit dem     Oszilla-          tor    70 je ein Phasenschieber 76, 77 bzw. 78  zum Einstellen der zu übertragenden     Mess-          werte    eingeschaltet ist. In allen Impulsgene  ratoren wird jedesmal beim Nulldurchgang  der zugeführten Wechselspannung am Anfang  und am Ende jeder Periode ein Impuls von  kurzer Dauer erzeugt.

   Mit<B>79,</B> 80, 81 und 82  sind Übertragungsorgane bezeichnet, welche  entweder für den     Durchlass    von Signalen ge  öffnet oder geschlossen sind, und welche je  mit dem Ausgang eines der Impulsgenera  toren 72-75 in Verbindung stehen. Ferner ist  der Impulsgenerator 71 mit allen dieser Über  tragungsorgane<B>79-82)</B> verbunden und steuert  dieselben in der Weise, dass während jeder  Periode eines der Übertragungsorgane 79-82  geöffnet ist und die übrigen geschlossen sind,  wobei jedoch dasjenige Übertragungsorgan,  das in der folgenden Periode offen sein soll,  hierauf vorbereitet wird.

   Ausserdem sind die  Übertragungsorgane so ausgebildet, dass sie  der Reihe nach öffnen, in welcher sie erwähnt  wurden, und dass, wenn alle geöffnet gewesen  sind, wieder das erste     öffnet    und nachher das  zweite usw. Die vom Impulsgenerator 7 2 aus  gehenden Impulse sind, beispielsweise durch  ihre Amplitude, besonders gekennzeichnet  und als Bezugsimpulse     benützt.Die    Impulse  werden vom     Senderteil    entweder durch eine  Drahtleitung oder auch drahtlos dem Emp  fängerteil zugeführt. Der letztgenannte weist    vier Einheiten     84-87    auf, die von gleicher Art  wie die Übertragungsorgane 79-82 sind.

   Die  beiden Einheiten 84 und 85 sind mit den  Phasendetektoren 2 und 9 verbunden, die  Bestandteile einer gleichen Anordnung sind,  wie sie in     Fig.    1 dargestellt ist. Die Einhei  ten 86 und 87 stehen je mit einer Gruppe von  Elementen 9'-14'     bzw.    9"-14" in Verbindung,  welche Gruppen gleich ausgebildet sind wie  die     Elementengruppe    9-14, und die ebenfalls  mit dem Ausgang des Verstärkers 7 verbun  den sind.

   Die Einheiten 84-87 sind von einem  Impulsgenerator 83 in gleicher Weise gesteu  ert wie die Übertragungsorgane 79-82 im       Senderteil.    Der Impulsgenerator 83 wird vom       Oszillator    4 gespeist und ist wegen der auto  matischen Kontrolleinrichtung 2, 5 stets syn  chron mit dem Impulsgenerator 71 des     Sen-          derteils.    Die vom Generator 72 erzeugten  Bezugsimpulse erzwingen, dass jeweils die Ein  heiten 79 und 84, 80 und 85, 81 und 86 sowie  82 und 87 gleichzeitig offen sind. Mit Rück  sicht auf das vorher Gesagte scheint eine wei  tere Beschreibung der     Wirkungsweise    dieser  Einrichtung nicht nötig zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten, wobei die verschiedenen Werte je mit Hilfe eines pulsierenden Signals über tragen werden, welches dieselbe Frequenz wie ein pulsierendes Vergleichssignal, in Bezug auf dieses jedoch eine Phasenlage aufweist, die von dem zu übertragenden Messwert ein deutig bestimmt wird wobei im Empfangsteil ein Oszillator vorgesehen ist, der über einen verstellbaren Phasenschieber mit einem Ver gleichsorgan in Verbindung steht, in welchem das vom Oszillator erzeugte Signal mit einem Messwertsignal verglichen wird, und welches Vergleichsorgan derart ausgebildet ist, dass,
    wenn die Phasenbeziehung zwischen den bei den Signalen von einer bestimmten Phasen- Beziehung abweicht, eine Steuerspannung ent steht, die einen mit dem Phasenschieber in Wirkungsverbindung stehenden Motor derart beeinflusst, dass dieser Motor den Phasen schieber in Abhängigkeit von der Steuer- Spannung verstellt, gekennzeichnet durch ein weiteres Vergleichsorgan zum Vergleichen des vom Oszillator erzeugten Signals mit dem Vergleichssignäl, und in welchem eine Steuer spannung entsteht,
    wenn die Phasenbeziehung zwischen den beiden genannten Signalen von einem vorbestimmten Wert abweicht, welche Steuerspannung den Oszillator derart beein flusst, dass die vorbestimmte Phasenbeziehung jeweils wieder herbeigeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Verbin dungsleitung für die Steuerspannung zwi schen dem Vergleichsorgan und dem Oszilla- tor eine Reaktanzröhre eingeschaltet ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sämtliche Signale sinusförmigen Verlauf aufweisen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwertsignale und das Vergleichssignal durch Impulse ge- bildet sind, deren Dauer kurz ist im Vergleich zum zeitlichen Abstand der Impulse. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Impulsgenerator zwischen das erst genannte Vergleichsorgan und den Phasen schieber und ein anderer Impulsgenerator zwischen das zweitgenannte Vergleichsorgan und den Oszillator eingeschaltet, ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwertsignale und das Vergleichssignal rechteckförmigen Verlauf aufweisen. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Amplitudenbegrenzer zwischen das erstgenannte Vergleichsorgan und den Pha senschieber und ein weiterer Amplitudenbe- grenzer zwischen das andere Vergleichsorgan und den Oszillator eingeschaltet ist.
CH287733D 1950-01-27 1951-01-25 Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten. CH287733A (de)

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CH287733D CH287733A (de) 1950-01-27 1951-01-25 Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten.

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BE (1) BE500847A (de)
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DE935115C (de) 1955-11-10
GB675726A (en) 1952-07-16
FR1042718A (fr) 1953-11-03
BE500847A (fr) 1951-02-05

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