CH287883A - Verfahren und Vorrichtung zum Verheften von Verpackungsmaterial mittels Metallklammern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verheften von Verpackungsmaterial mittels Metallklammern.

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CH287883A
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CH
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stapling
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Mezger Heinrich
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Mezger Heinrich
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00—Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17—Stapling machines
    • B27F7/19—Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21—Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Verheften    von Verpackungsmaterial  mittels Metallklammern.    Die Erfindung bezieht sich auf das     Ver-          heften    von Verpackungsmaterial, wie Papier,  Lederpappe, Wellpappe und Holz, welches  bisher mittels Heftklammern so vorgenommen  wird, dass diese in einem Heftapparat. streifen  weise untergebracht sind und von dort ein  zeln durch das Heftgut gedrückt oder ge  schlagen werden.

   Die durchgestossenen     Klani-          mersehenkel    werden durch eine Stahlunter  lage umgebogen und von unten an das Heft  gut     angepresst.    Bisher konnte eine einwand  freie     Verheftung    nur dann durchgeführt wer  den, wenn die Stahlunterlage Einkerbungen  aufwies, welche so angebracht sein massten,  dass die     durellgestossenen        Klammerschenkel     genau in die halbrunden Ränder der Einker  bungen eindringen konnten.

   Bei     grossen    Heft  maschinen ist. bekanntlich an Stelle der Ein  kerbungen oft, eine     Anpress-    und     L        mbiege-          i        einrichtung    vorgesehen, welche in die Stahl  unterlage eingebaut ist. Diese bekannte Heft  weise setzt immer voraus, dass die Stahlunter  lage mit dem Heftapparat. verbunden ist.  Trotzdem gab es viele     Fehlheftungen,    wenn  dickes oder hartes Heftmaterial verwendet.

    wurde oder wenn sich die     Anpress-    und     Um-          biegevorriehtung    an der Stahlunterlage     ge-          ringfügig        verschoben    hatte. Auf frühere Ver  suche mit Hefteinrichtungen zur     Erzielung          i    einer unsichtbaren     Heftung    braucht hier nicht  näher eingegangen zu werden, da hierbei das  Heftgut. weder ganz durchstossen, noch das    zu     verheftende        Material    beim. Heften     zusain-          mengepresst    wird.

   Ausserdem. haben sich der  artige unvollkommene und provisorische Heft  arten in der Praxis als unbrauchbar erwiesen,       bzw.    bei Lederpappe vollkommen versagt.  Wo also Heftnuten oder Einkerbungen     Teh-          len,    wie auch beim Heften von Faltkartons  mittels Schlagheftern oder Schlaghämmern.  wobei die Stahlunterlage getrennt vom Heft  apparat gehalten werden mass, war die Heft  möglichkeit nach wie vor unvollkommen oder  unmöglich.  



  Die Erfindung ermöglicht es nun, feste,  zuverlässige und vor allem flache     Heftungen     durchzuführen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum       Verheften    von     Verpackungsmaterial,    z. B.  Papier, Lederpappe, Wellpappe und Holz,  mittels in einem Heftapparat untergebrachten  und     streifenweise    verbundenen Metallklam  mern ist dadurch gekennzeichnet,     da.ss    Heft  klammern mit abgebogenen und     zugeschärften     Schenkelenden     Verwendung    finden,

   wobei  eine Stahlunterlage mit mindestens einer Rille  die     Mammernsehenkel    nach dem Durchstossen  des Heftgutes in     Richtiuig    der Rillen     tunbiegt     und flach an das     Heftgut        anpresst.     



       In    der Zeichnung zeigen die     Abb.    1     und.          Ia.    vergleichsweise die bisher übliche Klam  mer und die bisher üblichen     halbrunden        I'm-          biegekerben    des mit dem Heftapparat ver  bundenen Heftunterteils E. Dabei sind die      geraden Schenkel der Einzelklammer mit den  Buchstaben     S1    und     S2    bezeichnet. Diese ge  raden und mit     Meisselspitze    versehenen     Klam-          mernschenkel    werden beim Heftvorgang mit.

    Hilfe der halbrunden     Uiubiegekerben    im Heft  unterteil E     (Abb.    la) in bereits bekannter  Weise umgebogen. In den     Abb.    2 bis 7 ist.  dagegen ein Ausführungsbeispiel der erfin  dungsgemässen Vorrichtung dargestellt.

   Die       Abb.    2 zeigt. eine vom     Klammernstreifen          (Abb.    3) gelöste Klammer mit ihren Abbie  gungen     G,        find    G2 der zugespitzten     Klam-          merschenkelenden,    die ebenfalls mit einer  Heftunterlage zusammenarbeitet, die hier als  gerillte Stahlplatte E     (Abb.    7) ausgebildet  und     zweclznässig    vom Heftapparat getrennt  angeordnet ist. Die Abbiegung der Schenkel  teile     G1    und G2 beschränkt. sich auf die untere       Schenkelpartie.    damit beim Eindringen in  das Material keine nennenswerte Hebelwir  kung entsteht.

   Der Grad der Abbiegung wie  derum ist abhängig von der Drahtstärke,  ausserdem von der Länge des     Klammernsehen-          kels.    In jedem der Anwendungsfälle     niuss    an  den Kammerenden eine entsprechend scharfe  Spitze verbleiben, uni das Eindringen der  Klammern in die Pappe     beziehungsweise    in  das Papier oder Holz zu erleichtern.  



  Die     Abb.    4 zeigt, dass die abgebogenen       Klammerenden    beim Durchstossen durch die       Pappesehiehten        P1    und P2     in    Richtung der       Abbiegung        etwas    ausweichen, um dann in  ausgesprochener     Schräglage    auf die gerillte  Stahlunterlage E aufzustossen. In     Abb.    4 ist  nur eine Rille sichtbar, die mit R bezeichnet.  ist.  



  Die     Abb.    5 und 6 zeigen, wie sich die  schräg durch das Verpackungsmaterial gesto  ssenen Schenkelspitzen unter Druckeinwir  kung auf den Klammerrücken längs der Stahl  auflageplatte E umbiegen     und    einschieben,  wobei die Form der Heftunterlage natürlich  den jeweiligen Bedingungen anzupassen ist.  Bei der     Bodenheftung    von Faltkartons wird  sie eine auf einem Klotz befestigte, ortsfest  bleibende Platte sein, auf welche der Karton  gestülpt und dessen sich überdeckende Boden-    klappen durch     Hanmiersehläge        verheftet    wer  den.

   Bei der     Deckelheftung    des Faltkartons  muss man dagegen eine     zweiteilige        Unterlags-          platte    unter die Querklappen einschieben, und  die     Unterlagsplattenteile    sind hier als Heft  schienen ausgebildet, welche mit Handgriffen  versehen sind, die von beiden Seiten des     Falt-          kartons    eingebracht werden, worauf die bei  den Längsklappen zugeschlagen und wiederum  durch den Hammer     finit    der jeweiligen Quer  klappe des Faltkartons, unter der sieh eine  der     Stahlsehienen    befindet, verbunden wer  den.  



  In der     Abb.    7 ist dann     in        perspektiviseher          Darstellun-    eine Heftunterlage, wie sie mit  der     zugesehärften    und     abgebogenen        Klammer     angewendet wird, gezeigt.

   Der dazugehörige,  in der Zeichnung nicht. dargestellte     Sehlag-          hefter,    der mit einem     Rundgriff    versehen ist  und im wesentlichen aus einem obern, festen  Teil und einer     bewegliehen    untern Schiene  besteht,     nininit    den     Klammerstreifen,    wie er  in der     Abb.    3 in einem kurzen     Stüek        veran-          schaulieht    ist, auf.

   Beim Aufschlagen des       Sehlaghefters    auf das zu v     erheftete        Material          P1    und P2 mit der darunter     geschobenen     Stahlplatte E werden die     Klamniersehenkel     in vorher     besehriebener    Weise     nun    Abbiegen       gezwungen.    Die abgebildete     Stahlunterla-e    E  weist eine Vielzahl     gleiehmässiger    und par  allel verlaufender Rillen R auf, welche ein  vollkommenes     Verheften    gewährleisten.

   Dabei  ist. es keineswegs erforderlich, die     Aufsehlag-          fläehe    mit der Klammeröffnung geradlinig  zur     Rillenanordnung,    wie es normalerweise  gehandhabt wird, in Ansatz     zii    bringen. Beim       Verheften    von Wellpappe ist es sogar zweck  mässig, von der normalen Klammerbiegung  auf eine mehr oder      reuiger    ausgeprägte Z  Form abzustellen, um ausserdem eine Querver  bindung der     Papperillen    zu erhalten, was eine       grössere    Haltbarkeit bietet. Die Heftunterlage  E bildet einen fest montierten oder getrennten  Bestandteil des     zii    verwendenden Hefters.

   Bei  Heftapparaten mit fest verbundener Stahl  unterlage genügen auch eine, zwei oder drei  Rillen R, um eine vorbestimmte     Biegeriehtung     der Klammerschenkel zu gewährleisten.      Als Heftunterlage ist auch eine Schiene  mit einem     Rillenpaar,    dessen Rillen mitein  ander fluchten, verwendbar, wobei sich die  Klammern mit ihren gebogenen Schenkeln     G1     und G2 in allen Lagen     eerheften    lassen und  die Klammerschenkel und Klammerrücken  eine einzige Linie bilden     (Abb.    4 bis 6).  



  Auf die geschilderte Weise entsteht eine  stabile     Heftung    unter gleichzeitiger Zusam  menpressung des zu heftenden Materials, wie  Leder, Wellpappe, Papier oder Holz.  



  Die Schenkelenden der Klammer können  nach aussen oder nach innen abgebogen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Verheften von Ver packungsmaterial mittels in einem Heftappa rat untergebrachten und streifenweise ver bundenen Metallklammern, dadurch gekenn zeichnet, dass Heftklammern mit abgebogenen und zugesehärften Schenkelenden Verwen dung finden, wobei eine Stahlunterlage mit mindestens einer Rille die Klammernschenkel nach dem Durchstossen des Heftgutes in Rich tung der Rillen umbiegt und flach an Glas Heftgut anpresst. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I,
    gekenn zeichnet durch zu Streifen verbundene Heft klammern mit abgebogenen und zugeschärf- ten Schenkelenden, welche beim Heftvorgang nach Durchstechung des Heftgutes auf einer gerillten Stahlunterlage einzeln umgebogen und flach angepresst werden. UNTERÄNSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Stahlunter lage (E) mit einer Vielzahl von Rillen (R) verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine vom Heft apparat getrennte Stahlunterlage (E) ver wendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Stahlunter lage (E) verwendet wird, welche mit dem Heftapparat verbunden ist. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Heftklammern, deren Schenkelenden einseitig zugeschärft sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch Heftklammern, deren zugeschärfte Schenkelenden nach innen abge bogen sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Heftklammern, deren zugeschärfte Schenkelenden nach aussen ab gebogen sind. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch eine vom Heftapparat getrennte Stahlunterlage (E). B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine mit dem Heft apparat verbundene Stahlunterlage (E).
CH287883D 1950-05-30 1951-01-31 Verfahren und Vorrichtung zum Verheften von Verpackungsmaterial mittels Metallklammern. CH287883A (de)

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