Regal. Die Erfindung bezieht sich auf mit einer Mehrzahl von Einsätzen ausgestattete Regale und ist in erster Linie für die Darbietung von Waren zum Verkauf in Selbstbedienungsläden bestimmt. Das Regal ist erfindungsgemäss ge kennzeichnet, durch mehrere im Abstand von einander angeordnete Ständer mit an ihnen lösbar befestigten Tragarmen, welche auf der Oberseite Längsnuten und an den Enden Sehienenhalter aufweisen, durch Einsätze, die sieh auf <B>je</B> zwei benachbarten Tragarmen ab stützen und an drei Seiten nach -unten gebo gene Plansche aufweisen, von denen zwei mit den Längsnuten der Tragarine in Eingriff sind,
s während der dritte mit einer Bezeieh- nungssehiene in Eingriff ist, die in den Schie nenhaltern sitzt.
Zweckmässig bestehen die Ständer und die Arme aus Profilstangen, Gussteilen oder Werk- stlieken aus Aluminium oder einem andern Metall, während die Einsätze züm Beispiel aus Blech, Holz, Pressstoff oder einem andern geeigneten Werkstoff hergestellt werden rD können.
Als Vorrichtung zum lösbaren Befestigen der Arme an den Ständern kann vorteilhaft -in einer Seite oder an zwei entgegengesetzten Seiten jedes Ständers ein System von in<B>Ab-</B> ständen über die ganze Länge-verteilter <B>Öff-</B> nungen ausgebildet sein, -während in diesem Fall die Arme an den innern Enden Knaggen aufweisen, mit denen sie in die Löcher einge- setzt werden und über die Ränder der Löcher greifen können.
Um das Regal standfest zu machen, wird zweckmässigerweise am Fuss jedes Ständers an der gelochten Seite desselben ein Ausleger befestigt, der auf dem Boden aufsteht und dessen Oberkante wie die Arme ausgebildet ist. Die Aussenkante jedes Auslegers isst bei diesem Ausführungsbeispiel mit einem Vor sprung versehen, und die Vorsprünge der auf derselben Seite der Ständer liegenden Aus leger sind durch eine Schutzschiene verbun den, die ein Bestossen und Beschädigen der Ausleger durch Rollwagen oder ähnliche Ge fährte verhindert.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die obern Enden der Ständer durch eine Deckleiste in Form einer Profilleiste aus Me tall miteinander verbunden, die an der Unter seite eine in der Längsriehtung verlaufende Rille aufweist, in die die Oberkante einer zwi- sehen benachbarten Ständern sich erstrecken den Rückwand eingreift.
Die Hinterkante jedes Einsatzes kann da bei einen nach oben verlängerten Rand auf weisen, um das Herabfallen von Waren an der Rüekseite zu verhindern.
Um ein Herabfallen von Waren an den Seiten des Regals zu verhindern, kann vor teilhaft eine geeignete Absehlussplatte vorge sehen werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist so ausgebildet, dass die Regale schnell und leicht mit einer Mindestzahl von Bolzen, Schrauben oder sonstigen Verbin- dung,steilen zusammengebaut werden können und entweder an einer Wand oder ähnlichen Fläche, oder aber als Inselregal aufgestellt werden können, das heisst abseits von irgend einer Wand oder sonstigen Fläche, so dass das das Regal von allen Seiten zugänglich ist.
Gegebenenfalls kann bei einem solchen Ausführungsbeispiel ein weiterer Ausleger am Fuss jedes am Regalende befindlichen Stän ders so befestigt werden, dass er rechtwink lig zur Armebene der Ständer liegt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine schaubildliche Ansicht eines Wandregals, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Ständer- fusses, teilweise im Schnitt, um die Befesti gung eines Auslegers erkennen zu lassen, Fig. <B>3</B> einen Schnitt nach der Linie a-a in Fig. <B>1,</B> Fig. 4 eine schaubildliehe Ansicht eines Armes mit Bruchstücken eines daran befestig ten Tablars und Befestigungsleiste,
Fig. <B>5</B> eine schaubildliche Ansicht des Eck- abschnittes eines Tablars mit angesetzter Be zeichnungsschiene, Fig. <B>6</B> einen Schnitt nach der Linie b-b in Fig. <B>1,</B> Fig. <B>7</B> einen Schnitt nach der Linie c-c in Fig. <B>6,</B> Fig. <B>8</B> eine sehaubildliche Ansicht des Stän- derkopfes mit zwei unmittelbar übereinander eingesetzten Armen,
Fig. <B>9</B> eine schaubildliehe Teilansicht eines Inselregals, Fig. <B>10</B> einen Schnitt nach der Linie d,-d in Fig. <B>9,</B> Fig. <B>11</B> einen<B>S</B> cUnitt nach der Linie e-c in Fig. <B>10,</B> Fig. 12 einen Schnitt, nach der Linie f-f in Fig. <B>9,
</B> <B>.</B> Fig. <B>13</B> im Schnitt eine schaubildliehe An sieht der Vorderkante einer abgeänderten Facheinheit mit zugehöriger Bezeichnungs schiene, Fig. 14 eine sehaubildliehe. Teilansieht eines Regals, bei dein ein als Tablar ausgebil deter Einsatz der Fig. <B>1</B> durch einen als Korb ausgebildeten Einsatz ersetzt ist, Fig. <B>15</B> eine schematische Endansieht des Regals nach Fig. <B>1,
</B> das mit einer Beleueh- tungseinriehtung für die Fächer versehen ist.
Das in Fig. <B>1</B> dargestellte Regal enthält mehrere Ständer oder Pfosten<B>1,</B> die in glei- ehen Abständen voneinander angeordnet sind. Am Fuss jedes Ständers ist ein Ausleger 2 befestigt und über jedem Ausleger sind an dem betreffenden Ständer in geeigneten<B>Ab-</B> ständen übereinander mehrere lösbare Arme<B>3</B> angeordnet. Auf den Auslegern und den Armen sind ans einzelnen Einsätzen 4 beste hende waagrechte Tablare <B>5, 6, 7, 8</B> -Lind<B>9</B> angebracht.
Jeder Ständer besteht aus einem Profilstab aus Aluminium und an seiner Rückseite, mit der er gegen die Wand oder eine ähnliche Fläche stösst, sind zwei parallele Kanäle<B>10</B> (Fig. <B>3)</B> ausgebildet, die vom obern bis zum untern Ende des Ständers verlaufen.
An der Vorderseite jedes Ständers sind auf die ganze Länge desselben Öffnungen<B>11</B> paarweise in gleichen Abständen übereinander angeordnet, und die beiden Öffnungen jedes Paares mün den in<B>je</B> einen der beiden Kanäle<B>10.</B> Die Trennwand 12 zwischen den beiden Kanälen <B>10</B> weist mindestens ein Sehraubenloeh auf, durch das eine Holzsehraabe <B>13</B> oder derglei- ehen in die Wand oder sonstige Fläche ge schraubt werden kann. Ferner ist ausserhalb jeder Seitenwand des Ständers, und zwar ebenfalls auf seine ganze Länge ein Paar par alleler Rippen 14 ausgebildet.
Wenn der Ständer sieh am Ende des Gestelles oder Re gals befindet, werden die Rippen derjenigen Seiten-wand, die an der Aussenseite des Re gals liegt, durch eine geeignete Bearbeitung entfernt. Längs der freien Kante jeder Seiten wand des Ständers verläuft eine abgesehrägte Rippe 15.
Die Ausleger 2 sind Gussteile aus demsel ben Metall, ans dem die Ständer gefertigt sind. Jeder Ausleger besitzt einen hintern Schenkel<B>16</B> und einen vordern Schenkel<B>17.</B> Der hintere Sehenkel ist am Fuss desStänders an der gelochten Vorderseite mittels Bolzen <B>18</B> befestigt, die in entsprechenden Löchern<B>11</B> sitzen, und mit länglichen Muttern<B>19</B> im Innern der Kanäle (Fig. 2 und<B>10)</B> versehen sind.
Der Ausleger verläuft senkrecht, zu der gelochten Vorderseite des Ständers und die untern Enden der Schenkel<B>16</B> und<B>17</B> liegen init demjenigen des Ständers in einer FI-Lteht, so dass alle drei Enden beim Aufrichten des Re-als auf dem Fussboden ruhen.
Der vordere Schenkel<B>17</B> jedes Auslegers ist nach oben züi von dem hintern Schenkel weggeneigt, so dass der Ausleger oben länger ist als unten. Zwischen den obern Enden der Sehenkel<B>16</B> und<B>17</B> verläuft eine waagrechte Strebe 20, die an der Oberseite eine Nut 21 -)ufweist, unterhalb welcher Bolzenlöcher 22 und Öffnungen<B>23</B> ausgebildet sind, die dazu 'dienen, Heizröhren und elektrische Leitungen einfach, schnell und ohne grossen Kostenauf wand zu verlegen.
In gewissem Abstand von den untern En den der Schenkel<B>16</B> und<B>17</B> sind diese durch eine zweite Strebe 24 verbunden, und in Höhe der Streben 20 und 24 sind an der Vorder kante des Schenkels<B>17 je</B> ein mit einer Wange versehener Vorsprung<B>25</B> und ein mit Kopf versehener Vorsprung<B>26</B> vorgesehen. Die Vor- dersehenkel <B>17</B> weisen Öffnungen<B>27</B> auf, so dass gegebenenfalls eine Täfelung (nicht dar gestellt) schnell und bequem an und zwischen den Aussenkanten der vordern Schenkel durch geeignete Befestigungsmittel, die in die Lö- eher <B>27</B> eingreifen, angebracht werden kann.
Jeder Arm<B>3</B> ist ein Gussteil, der an der Oberkante eine Längsnut<B>28</B> (Fig. 4) auf weist. Dieselbe verläuft vom äussern Ende des .,Irmes bis zu einer Tasche<B>29,</B> die in dein verdickten und vertieften innern Ende des Armes, mit dem dieser an dem entsprechenden Ständer angebracht ist, ausgebildet ist. Zwei waagreehte Knaggenpaare <B>30</B> springen am innern Ende des Armes vor und haben den selben Abstand wie benachbarte Paare der Öffnungen<B>11</B> im Ständer, in die die Knag- gen eingesetzt werden.
Jede Knagge hat an der Unterseite einen Absatz<B>31,</B> so dass nach dem Einsetzen der Knaggen in die Öffnungen und Senken des Armes die Absätze über die untern Ränder der Öffnungen greifen und so das Herausziehen der Knaggen verhindern. Unterhalb der Knaggen ist der Arm mit einer Flosse<B>32</B> versehen, deren innere senkrechte Kante an der Vorderseite des Ständers an liegt, wenn der Arm in den Ständer einge setzt ist. Das äussere Ende des Armes besitzt einen mit Wange versehenen Vorsprung<B>33,</B> der dem Vorsprung<B>25</B> der Ausleger 2 gleicht und als Schienenhalter dient.
Bei der in Fig. <B>1</B> dargestellten Anordnung sind die mit jedem Ständer<B>1</B> vereinigten Arme<B>3</B> verschieden lang,<B>-</B>und zwar befindet sich der längste Arm in der Nähe des Aus legers 2 und der kürzeste Arm nahe dem, obern Ende des Ständers; doch können statt dessen gegebenenfalls auch die in gleicher Höhe in einer Reihe liegenden Arme verschie den lang sein.
Aus Fig. <B>8</B> ist ersichtlich, dass, wenn zwei Arme in demselben Ständer unmittelbar über einander angebracht werden-, die Flosse<B>32</B> des obern Armes in die Tasche<B>29</B> des untern Armes eindringt.
Jedes Tablar <B>5</B> bis<B>9</B> besteht aus mehreren einzelnen Einsätzen 4, die auf den Oberkan ten der Ausleger 2 oder der Arme<B>3</B> auflie gen und deren Breite etwas grösser als die Länge der entsprechenden Oberkante ist. Jeder Einsatz ist an jedem Ende nach unten zu einem Flansch 34 umgebogen und die Vorderkante zu einem entsprechenden Flansch <B>35,</B> während die Hinterkante nach oben ge bogen ist, so dass ein Rand<B>36</B> entsteht, der das Herabfallen von Waren an der Rückseite des Faches verhindert.
Die -nach unten gebo gene Vorderkante überdeckt die äussern En den der Oberkanten der entsprechenden Aus leger und Arme, so dass die Flanselie <B>35</B> in die Wangen der Vorsprünge<B>25</B> bzw. <B>33</B> ein dringen.
Die Länge jedes Einzelblechs ist gleich dein Abstand zwischen den senkrechten Mit tellinien der Ständer, und die Flanschen 34 an den Enden dringen in die Nuten 21 bzw. <B>28,</B> wodurch der Einsatz mit den beiden an- grenzenden Auslegern oder Armen fest zusam mengefügt wird. Die Dicke der gebogenen Seitenkanten ist gleich der halben Breite der Nuten 21 und 28, und infolgedessen sitzen die Flansche 34 zweier benachbarter Blech enden desselben Faches in derselben Nut (vergleiche Fig. <B>7).</B>
Eine Bezeiehnungsschiene <B>37</B> mit einem rechtwinkligen Dreieck als Grandform des Querschnittes ist längs der Vorderkante jedes Einzelbleehes angebracht, so dass Preis- oder Namensehilder, -wie in Fig. <B>5</B> bei<B>38</B> angedeu tet, in<B>N</B> Liten <B>309</B> eingesehoben werden kön nen, die an der Aussenseite der Schiene aus gebildet sind und an deren Enden offen aus laufen. Ein Schlitz 40 mit einem Querschnitt in.
Form eines umgekehrten L ist längs der Rückseite der Schiene ausgebildet, so dass diese auf das mit Flansch versehene Ende des entsprechenden Einsatzes geschoben wer den kann (Fig. <B>5),</B> be vor dasselbe in das Regal eingesetzt wird. Jede Schiene ist ebenso lang wie ein Einzelblech, so dass sie sich mvisehen zwei Armen oder Auslegern erstreckt. Die Unterseite jeder Schiene sitzt auf dem Boden der Wangen der Vorsprünge<B>25</B> oder<B>303</B> be- naehbarter Ausleger oder Arme auf.
Um eine Längsversehiebung der Schiene zu verhindern, ist all jedem Sehienenende ein Absatz 41 aus gebildet, der an der Seite des Vorsprunges aillie,--t. Gegebenenfalls kann die Länge jeder Bezeiehnungssehiene gleich der Länge des Re gals sein, so dass an der Aussenkante jedes Tablars eine einzige Schiene vorgesehen ist.
Bei dem Ausführunggsbeispiel nach Fig. <B>1</B> verläuft jedes Tablar der Länge nach über die ganze Breite des Regals in derselben waag rechten Ebene. Doch können auch ein oder mehrere Einsätze weggelassen oder durch An- bringung zusätzlicher Arme in einer andern Höhe angeordnet werden.
Eine Rückwand 42 Tig. <B>3)</B> aus Blech oder einem andern geeigneten Werkstoff ist zwi- sehen den Fächern des Regals und der Wand oder sonstigen Fläche angeordnet, vor der das <U>Regal</U> aufgestellt wird. Diese Rückwand be steht a Lis einer Mehrzahl von getrennten Ein heiten, deren 'Breite zweckmässig gleich dem Abstand zwischen zwei benachbarten Stän dern ist. Die Seitenhanten jeder Einheit, drin gen zwischen die parallelen Rippen an den Seiten der entsprechenden Ständer und sind darin durch Schrauben 43 befestigt.
Die Oberkante der Rückwand 42 erstreckt sieh bis über die Enden der Ständer und sitzt in einem nach unten offenen Schlitz 45 einer Deekleiste 44, die auf den Ständern be festigt ist und sieh über die ganze Länge des Regals erstreckt. Die dargestellte Deck leiste bestellt aus mehreren Teillängen, die etwas länger als der Abstand zwischen zwei benachbarten Ständern sind, so dass die En den jeder Teilleiste über die obern Enden der Ständer greifen und in Öffnungen voll Kap pen 46 eindringen, die auf den Ständern be festigt sind.
Die eine Flanke des Schlitzes 45 ist abgestuft, so dass die Deekleiste zur Auf nahme von Riiek-v#,ä.nde.n verschiedener Dicke geeignet ist.
An der Unterseite ist jede Kappe mit zwei Zapfen 47 versehen, die in die obern Enden der Kanäle<B>10</B> des entsprechenden Ständers eindringen, und zwischen den Zap fen 47 weist die Kappe 48 ein durchgehendes Loch auf, durch das eine Schraube 49 in ein ('Tewindeloeh in der Oberkante der Zwisehen- wand 12 zwischen den beiden Schlitzen<B>1.0</B> (Fi'-. <B>6)</B> eingesehraubt werden kann.
Gegebenenfalls kann gemäss Fig. <B>6</B> in das Loch 48 von oben her ein Stab<B>50</B> eingesetzt und durch eine Schraube<B>51</B> befestigt werden. Eine Bezeiehnungstafel <B>52</B> (Fig. <B>9)</B> für irgendeinen Zweek, beispielsweise zur Kenn zeichnung der Art der Waren, die auf den einzelnen Fächern 'unmittelbar unterhalb des Stabes ausgelegt sind, kann an dem Stab be festigt werden.
Zur Vervollständigung ist eine Schutz schiene<B>53</B> an den äussern Enden der mit Kopf versehenen Vorsprünge<B>26</B> an den vor- dern Schenkeln der Ausleger 2 befestigt, um zu verhindern, dass Rollwagen oder derglei- ehen mit den äussern Kanten der Ausleger und Arme resp. den Bezeiehnungssehienen in Berührung kommen.
Platten 54 sind an jedem Ende des Regals angebracht und durch ZD Bolzen oder Schrauben gehalten, die in Ge- windelbeher der am Ende der Regale befind- liehen Ständer und Ausleger eingeschraubt sind. Diese Platten besitzen solche Form und Grösse, dass sie das Herabfallen von Waren an den Enden der Fächer verhindern. Die Fi-. <B>9</B> zei-t ein Inselregal, das zweeks frei stehender Aufstellung im Raum beiderseits mit Fächern versehen ist.
Dieses Inselregal unterscheidet sieh von dem Wandregal nach Fig. <B>1</B> hauptsächlich dadurch, dass jeder Stän der noch einen, mit Kanälen versehenen Profil stab<B>55</B> (Fig. 12) umfasst, der an dem Profil stab<B>1</B> so befestigt ist, dass die offenen Seiten der Kanäle aufeinanderliegen.
Die Verbindung erfolgt durch mehrere Paare von Bolzen<B>56</B> (Fig. <B>11),</B> die durch die Kanäle hindurchgehen und gegebenenfalls zu gleich zwei AasIeger 2 an den entgegengesetz ten Seiten desselben Ständers befestigen. An den freien Kanten der Ständerstangen <B>55</B> sind Längsnuten<B>57</B> ausgebildet, in die die abge- sehrägten Rippen<B>15</B> zu liegen kommen, so dass die Ständer<B>1</B> und Stangen<B>55</B> in der richtigen Lage zueinander gehalten werden.
Die Aussenseiten der Stangen<B>55</B> sind in der- -elben Weise wie die Ständer<B>1</B> mit Offnungen versehen, so dass auf beiden Seiten des Stän ders Arme<B>3</B> befestigt werden können. Die Stangen<B>55</B> sind, in der Tiefe des Regals ge messen, schmäler als die Ständer<B>1,</B> so dass (ler komplette Ständer bezüglich der Rippen 1.4 an den Seitenfläehen der Ständer<B>1</B> sym- inetrisell ist.
Im allgeineinen ist, wie Fig. <B>9</B> zeigt, ein Inselregal niedriger al,9 ein Wandregal, und die Zahl der Fächer ist dementsprechend ge ringer. Die geringere Höhe ermöglicht dem Laderipersonal, beispielsweise den ganzen La den -unter Aufsieht zu haben, auch wenn meh rere solcher Inselregale aufgestellt sind.
Auf den obern Enden der zweiteiligen Ständer<B>1, 55</B> sind sind Kappen<B>57</B> zum Hal ten von Leisten in derselben Weise wie die Kappen 46 befestigt, doch haben die Kappen <B>57</B> grössere Abmessungen entsprechend dem grösseren Querschnitt der 7weitelligen Stän der. Das in Fig. <B>9</B> und<B>10</B> dargestellte Insel regal ist am Ende ausserhalb der Platte 54 mit einem zusätzlichen Tablar <B>58</B> versehen, das sich ungefähr in derselben Höhe wie das auf den Auslegern ruhende unterste Tablar <B>5</B> befindet. Ein solches zusätzliches Tablar kann an jedem Ende des Inselregals vorgesehen sein.
Das Tablar <B>58</B> besteht hier aus einer fla chen halbkreisförmigen Metallplatte<B>59,</B> die auf einer Unterlage<B>60</B> ags Holz oder der gleichen von derselben Form angebracht ist. Die Unterlage wird von einem Ausleger<B>61</B> gehalten, der den Auslegern 2 gleicht, und an der Aussenseite des am Ende des Regals be findlichen Ständers durch Bolzen<B>62</B> (Fig. <B>11)</B> und durch Winkelstreif en<B>63</B> und 64 gehalten ist, die an der Platte 54 sowie an beiden Seit-en des Auslegers<B>61</B> befestigt sind. Der Befesti gung der Streifen an der Unterlage dienen Schrauben<B>65.</B>
Um das Herabfallen von Waren an der Aussenkante des Faches<B>58</B> zu verhindern, ist am Umfang der Unterlagen<B>60</B> ein Blechstrei- Ten <B>66</B> angebracht, dessen Unterkante in die Klaue des Vorsprungs<B>25</B> am Ausleger<B>62</B> ein dringt. Ausserdem ist das Tablar <B>58</B> in der selben Weise wie die Tablare <B>5</B> bis<B>8</B> gegen Beschädigung durch Rollwagen und derglei chen durch eine gebogene Schutzschiene<B>67</B> ge sichert, die an dem mit Kopf versehenen Vor sprung<B>26</B> des Auslegers<B>61</B> und den entspre- ehenden Vorsprüngen der an den Regalenden befindlichen Auslegern 2 befestigt ist.
Gegebenenfalls können statt des einen auch mehrere halbkreisförmige Tablare an den Regalenden vorgesehen werden. Zu diesem Zweck können an den Aussenseiten der an den Enden befindlichen zweiteiligen Ständer je eine weitere gelochte Stange<B>55</B> durch Bolzen oder in anderer Weise befestigt werden und an diesem in der übliehen Weise ein Aus leger 2 und mehrere Arme für die Tablare angebracht werden.
In Fig. 14 ist ein als Korb ausgebildeter Einsatz<B>70</B> dargestellt, der in das Wandregal nach Fig. <B>1</B> oder das Inselregal in Fig. <B>9</B> an Stelle eines der Einzeltablare 4 eingesetzt wer- den kann. Die Wände<B>71</B> und<B>72</B> des Korbes sind aus Drahtgellecht hergestellt. Um zu ermöglichen, dass der Korb in die IxTJuten 21 oder<B>28</B> der entsprechenden Ausleger 2 oder Arme<B>3</B> eingehängt werden kann, ist an jedem Ende<B>72</B> aussen am Korb ein Z-förmiger Strei fen<B>73</B> befestigt, dessen einer Schenkel in der dargestellten Weise in die Nut eingreift.
Der in Fig. 14 als Ausführungsbeispiel dargestellte Korb ist im Innern durch zwei ebenfalls aus Draht geflochtene Zwischen wände 74 in drei Abteile unterteilt, jedoch ist selbstverständlich die Zahl der Abteile und der Trennwände 74 beliebig. Die Enden der waagreehten Drähte jeder Trennwand 74 sind zu Haken umgebogen, die über entsprechende waagrechte Drähte in den Korbwänden<B>71</B> gr <B>-</B> eifen,
und die untern Enden von zwei oder mehreren senkrechten Drähten können mit Fortsätzen 75a versehen sein, die an einen der von vorn nach hinten verlaufenden Boden drähte des Korbbodens anstossen, der ebenfalls aus Drahtgeflecht hergestellt ist. Auf diese Weise sind die Trennwände gegen seitliche Verschiebung gesichert und können, trotzdem leicht herausgenommen werden.
Der aus Draht geflochtene Boden<B>76</B> des Korbes ist gleichfalls mit Haken<B>77</B> versehen, die über die untern Ränder der Seiten<B>71</B> greifen, so dass der Boden ebenfalls herausnehmbar ist.
An den Enden der waagrechten Drähte<B>78</B> der Seiten<B>71</B> sind Augen<B>79</B> ausgebildet, welche die senkrechten Drähte in den Korb- eeken umfassen, so dass die Korbwünde <B>71</B> um die Vorder- und Hinterkanten der Wände <B>72</B> geschwenkt werden können. Auf diese Weise ist es möglich, durch Abnehmen der Trennwände 74 und des Bodens<B>76</B> den Korb zusammenzuklappen und bei geringstem Raum bedarf zu lagern.
An der Vorderseite des Korbes ist aussen ein rinnenförmiger Streifen befestigt, der mit dem L-förmigen Sehlitz40 einer Bezeichnungs schiene<B>37</B> in Eingriff kommt, die an den Armen<B>3</B> befestigt ist, zwischen die der Korb eingehängt ist. Dadurch ist die Vorder- oder Aussenkante des Korbes weitgehend unter stützt. Aus Fig. <B>1</B> und<B>9</B> ist ersichtlich, dass die Bezeichnungsschienen an den Aussenkanten der Fächer nach oben über die Ablageflächen der Einzelbleehe 4 hinausragen.
Während dies in den meisten Fällen vorteilhaft ist, gibt es Fälle, in denen es nachteilig ist, beispielsweise wenn Sehuhsehachteln auf den Fächern (yela- gert werden, da dieselben dann nur mühsam aus dem Regal herausgenommen werden kön nen. Fig. <B>13</B> zeigt eine abgeänderte Form des Einzelbleehs und der Bezeiehnungssehiene, durch die der geschilderte Nachteil behoben wird.
Bei dieser Ausführungsform ist der naeb unten gerichtete Flansch des Einzelbleehs 4 an der Unterkante mit einer zurückgebogenen Lippe<B>80</B> versehen und der L-förmige Sehlitz in der Schiene anstatt nach rüekwärts in die sem Fall nach oben offen, so dass die Schiene ganz unterhalb der obern Abla-eiläehe der Einzelbleehe 4 zu liegen kommt.
In Fig. <B>15</B> ist eine andere Ausführungs form eines Wandregals dargestellt, das mit einer Bele-Liehtungseinriehtung für die Fächer ausgestattet ist. Bei dieser Anordnung sind die Ständer<B>1</B> um ein ziemliches Stück über das obere Fach hinaus verlängert und an den obern Enden mit zusätzlichen Armen<B>3</B> ver sehen, an lind zwischen denen eine Art Balda- ehin <B>81</B> angebracht ist.
Letzterer besteht aus mehreren Teilen ähnlich den Einzelbleehen 4, von denen sie sieh jedoch dadurch unter scheiden, dass der Abstand zwischen den Vor- der- und Hinterhanten grösser als die Länge der zusätzlichen Haltearme ist und dass an diesen Kanten nach oben Lind unten gerieli- tete Plansche 81a, und<B>81b</B> ausgebildet sind.
Der Planseh 81a an der Aussenkante des Baldaehins trägt eine mit Rillen versehene Bezeiehnungssehiene 82, die sieh über das ganze Regal erstreckt und unter den Balda- ehin herabreieht. Ein System von elektrischen Lampen<B>83</B> und 84, beispielsweise Röhren lampen mit Fluoreszen7lieht, sind in den Winkelräumen untergebracht, die durch die Schiene<B>82</B> und dem Baldaehin an der Un ter- und Oberseite desselben gebildet werden.
Somit beleuchten die Lampen<B>83</B> die einzelnen Fächer und die Lampen 84, die Bezeichnungs- sehilder <B>52</B> (Fig. <B>9)</B> und gegebenenfalls die Decke des Raumes, so dass eine indirekte Be- leuelitung, entsteht.
Im übrigen sind die Ausleger 2 nicht un- bedino-t erforderlich für die Abstützung der Ständer, da diese auch in anderer Weise standfest gemacht werden können; so können beispielsweise die Ständer bei dem Wand regal nach Fig. <B>1</B> an einer vorhandenen Wand an-esehraubt, oder in anderer Weise befestigt werden.