CH288437A - Verfahren zur Verchromung metallischer Gegenstände. - Google Patents
Verfahren zur Verchromung metallischer Gegenstände.Info
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Description
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Verfahren zur Verchromung metalliseber Gegenstände. Die Erfindung betrifft (las Verchroineii metallischer Gegenstände, insbesondere so]- eher aus Stahl, z. B. Weilen.
In der Regel sind die betreffenden Gegen- #Nlände, z. B. Wellen, nicht vollständig mit einer Chronischieht zu versehen. Meistens sollen -ewisse Teile der Oberfläche unverchromt bleiben. Diese nicht mit einem Cliromnieder- .efilag zu belegenden Teile wurden bisher mit einer Laeksehicht überzogen, bevor der Gegenstand in das Chrombad gebracht wird. Diese Arbeitsweise ist. aber in verschiedener hinsieht mangelhaft.
Vorerst bedingt das Aufbringen eines ausreichenden Deeküber- zu;#es aus Lack einen beträchtlichen Zeit- und .lrbeits-, mithin Kostenaufwand. Das Aufbringen der Lack sehicht muss nämlich sehr sorgfältig und genau erfolgen. Weiterhin ent- ,tehen üblicherweise an den Stellen, an welchen die zu verchromenden Oberflächenteile in die nietet zu beaufschlagenden, also mit eitler Lackabdeekung versehenen Oberflächenteile übergehen, in der Chromschieht unan- sehnliehe Streuungen.
Diese sind offenbar auf die starke Wasserstoffentwicklung an der Ci renzlinie der Lacksehicht zurückzuführen. Auch daclureh, dass die Laclusehieht nicht (licht genug an dem betreffenden Gegenstand -iiiliegt, dass der Laeh stets eine gewisse Poro- sität. besitzt und da.ss da und dort. Lackblasen aufbreehen, mag die Entstehung der nachteili- lyen Streuzone begünstigt werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Verehromung metallischer Gegenstände derart zu ermöglichen, dass die Chromschicht in ihrem ganzen Bereich gleichmässig und einwandfrei, also auch in den Grenzbereichen nicht beeinträchtigt ist. Dieses Ziel ist. erfindungsgemäss dadurch erreichbar, da.ss die nicht zu beaufschlagenden Oberflächenteile eines zu verchromenden Gegenstandes, z. B. einer Welle, mit einer stromaufnehmenden Metallfolie belegt werden. Zweckvoll findet ein Band aus Aluminium . folie Verwendung, das auf die betreffenden Oberflächenteile aufgewickelt wird.
Erfindungsgemäss ist somit. eine übermässige Wasserstoffentwicklung an den Übergangsstellen zwischen zu verchromenden Oberflächenteilen und nicht. zu beaufschlagenden Oberflächenteilen verhindert. Da als Abdek. kling eine stromaufnehmende Metallfolie dient, so wird auch auf dieser Chrom niedergeschlagen. Es bildet sich also eine Chromschicht, die über die gefährliche Übergangsstelle hinweggreift. Es können daher nicht, wie dies bei Lackabdeckungen der Fall ist, an den Grenzlinien nachteilige Streufelder entstehen. Es ergibt sieh vielmehr nach der Abnahme des Abdeckungsbandes eine einwandfreie Chromschicht, die von einer Grenzlinie bis zur andern Grenzlinie reicht.
In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens, die bisherige Gefahrenzone durch
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die Verwendung einer stromaufnehmenden Metallfolie als Abdeekinittel nicht auftreten zu lassen, ist es möglich, die Folienabdeekun@g derart mit einer Lackauflage zti versehen. dass deren Endlinie im Abstand von der ('bergangsstelle Cliromschichtteil/Chi'onifrei. teil verläuft. Es ist also nach diesem zusätzlichen Vorschlag die Streufeldzone von der gewünsellten Chromschicht entfernt und au I-' die Abdeckung verlagert worden.
Die Streu- felderseheinungen können daher allenfalls auf der Abdeekun-, mithin im unschädlichen Bereich auftreten.
Mit vorliegender Erfindung ist somit. ein erheblicher Fortschritt erzielbar, was das Verchromen metallischer Gegenstände anbelangt, deren Oberfläche nur teilweise mit einem Chromniederschlag zu versehen ist. Darüber hinaus zeichnet. sieh die Erfindung aber auch dadurch aus, dass sie in einfacher Weise verwirklicht werden kann und dass sie eine Verbilligung des Verchromungsvorganges ermöI'- licht, da das Aufbringen einer Metallfolien- abdeckung rascher und leichter möglich ist als das Anbringen einer einwandfreier. Lackauflage. Ausserdem sind die Nachteile behoben, die bisher durch mangelhafte Lackanlage, durch Laekporosität, durch Lackblasen usw. bedingt sind.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise und schematisch veranschaulicht.. Es ist eine Welle dargestellt, welche teilweise, nämlich im Bereich a, mit einer Chromsehieht versehen werden soll, während die Wellenenden b und c keine Chromauflage zu erbalten brauchen. Es sind mithin die durch die strichpunktierten Linien ,r und y gekennzeichneten Übergangsstellen diejenigen, an welchen bisher die nachteiligen, die Chromschicht beeinträchtigenden Streufelder entstanden.
EMI2.33
Erfindungsgemäss ist nun auf die @elleiiteile b und c, wie die < aui' der Zeiehmin;., punktiert angedeutet ist, eiii Band d all s Metallfolie aufg,'ewiekelt.
Es entstellt mithin beim V0I'chl'OTT1l1Il±;SSVOI'gallg' sowohl auf dein Wellenteil a als auch auf den abg'edeekteii Wellenteilen b ulid c ein Chromniedersehla;r. Die Grenzlinien .x' und y sind mithin unschädlich.
(xegebeiienfalls kann auf die Folienabdekkung d eine l.iiekattfla#-,e e aufg'ebraeht werden, deren Endlinie f jedoeli in solehenl Abstand von der f'bergangsstelle .r bzw. i; gehalten ist, dass die Gefahrenzone (Streilfeldzone) gänzlich auf die lletallfolienabdeekitng' verlagert ist, die im Bereieli u niedergeschlagene Chronisehicht also unbeeinflusst bleibt. Diese Chronisehieht ist daher in ihrer ganzen Ausdehnung a. von gleichmässiger Qualität.
Claims (1)
- PATENTANSYRUCII Verfahren zum Verchromen nietalliselier Gegenstände, wobei nicht zu beaufschlagende Teile abgedeckt werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur V erliinderung sehädlielier Wasserstoffentwicklung an den Vbergangs- stellen der zii verchromenden Oberflächenteile in die nicht. zu beaufsehlagenden Oberflächenteile die letzteren mit einer stromauf- nehmenden -Metallfolie belegt werden.L'N TERAN SPR ("C FIE 1. Verfahren nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet. dass ein Alniiiininin- folienband auf die nielit zu beaufsehlagenden Oberflächenteile aufgewickelt wird. '3. Verfahren nach Pat.entansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolien- abdeekung derart mit einer Lackauflage versehen wird, dass deren Endlinie im Abstand von der Übergangsstelle Chromsehiehtteil/ Chromfreiteil verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE288437X | 1949-06-15 |
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ID=6059580
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH288437D CH288437A (de) | 1949-06-15 | 1950-08-11 | Verfahren zur Verchromung metallischer Gegenstände. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT175756B (de) |
| CH (1) | CH288437A (de) |
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1950
- 1950-08-11 CH CH288437D patent/CH288437A/de unknown
- 1950-08-17 AT AT175756D patent/AT175756B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT175756B (de) | 1953-08-10 |
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