CH288437A - Verfahren zur Verchromung metallischer Gegenstände. - Google Patents

Verfahren zur Verchromung metallischer Gegenstände.

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CH288437A
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chrome
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Gmbh Gebr Schoch
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Schoch Gmbh Geb
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/02Electroplating of selected surface areas
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/02Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for facilitating seaming; Hem-turning elements; Hemmers

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur    Verchromung      metalliseber   Gegenstände. Die Erfindung betrifft (las    Verchroineii   metallischer Gegenstände,    insbesondere      so]-      eher   aus Stahl, z. B. Weilen. 



  In der Regel sind die betreffenden    Gegen-      #Nlände,   z. B.    Wellen,   nicht vollständig mit einer    Chronischieht   zu versehen. Meistens sollen    -ewisse   Teile der Oberfläche    unverchromt   bleiben. Diese nicht mit einem    Cliromnieder-      .efilag   zu belegenden Teile wurden bisher mit einer    Laeksehicht   überzogen, bevor der Gegenstand in das Chrombad gebracht wird.    Diese   Arbeitsweise ist. aber in    verschiedener   hinsieht mangelhaft.

   Vorerst bedingt das Aufbringen eines ausreichenden    Deeküber-      zu;#es      aus   Lack einen beträchtlichen Zeit- und    .lrbeits-,   mithin Kostenaufwand. Das Aufbringen der Lack    sehicht   muss nämlich sehr    sorgfältig   und genau erfolgen. Weiterhin    ent-      ,tehen   üblicherweise an den Stellen, an welchen die zu verchromenden Oberflächenteile in die nietet zu    beaufschlagenden,   also mit    eitler      Lackabdeekung      versehenen   Oberflächenteile übergehen, in der    Chromschieht      unan-      sehnliehe   Streuungen.

   Diese sind offenbar auf die starke    Wasserstoffentwicklung   an der    Ci      renzlinie   der    Lacksehicht   zurückzuführen. Auch    daclureh,   dass die    Laclusehieht   nicht (licht genug an    dem   betreffenden Gegenstand    -iiiliegt,   dass der    Laeh   stets eine gewisse    Poro-      sität.   besitzt und    da.ss   da und dort. Lackblasen    aufbreehen,      mag   die Entstehung der    nachteili-      lyen   Streuzone begünstigt werden.

   Der Erfindung liegt deshalb die    Aufgabe   zugrunde, die    Verehromung   metallischer Gegenstände derart zu ermöglichen, dass die    Chromschicht   in ihrem ganzen Bereich gleichmässig und einwandfrei,    also   auch in den Grenzbereichen nicht beeinträchtigt ist. Dieses Ziel ist.    erfindungsgemäss   dadurch erreichbar,    da.ss   die nicht zu    beaufschlagenden   Oberflächenteile eines zu verchromenden Gegenstandes, z. B. einer Welle, mit einer stromaufnehmenden Metallfolie belegt werden. Zweckvoll findet ein Band aus Aluminium .    folie   Verwendung, das auf die betreffenden Oberflächenteile aufgewickelt wird. 



     Erfindungsgemäss   ist    somit.   eine übermässige Wasserstoffentwicklung an den Übergangsstellen    zwischen   zu verchromenden Oberflächenteilen und nicht. zu    beaufschlagenden   Oberflächenteilen verhindert. Da als    Abdek.   kling eine stromaufnehmende Metallfolie dient, so wird auch auf dieser Chrom niedergeschlagen. Es bildet sich    also   eine Chromschicht, die über die gefährliche Übergangsstelle    hinweggreift.   Es können daher nicht, wie dies bei Lackabdeckungen der Fall ist, an den Grenzlinien nachteilige Streufelder entstehen. Es ergibt sieh    vielmehr   nach der Abnahme des    Abdeckungsbandes   eine einwandfreie Chromschicht, die von einer Grenzlinie bis zur andern Grenzlinie reicht. 



  In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens, die bisherige Gefahrenzone durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Verwendung einer    stromaufnehmenden   Metallfolie als    Abdeekinittel   nicht auftreten zu lassen, ist es    möglich,   die    Folienabdeekun@g   derart mit einer    Lackauflage      zti   versehen. dass deren Endlinie im Abstand von der    ('bergangsstelle      Cliromschichtteil/Chi'onifrei.   teil    verläuft.   Es    ist   also nach diesem zusätzlichen Vorschlag die    Streufeldzone   von der    gewünsellten   Chromschicht entfernt und au I-' die Abdeckung verlagert worden.

   Die    Streu-      felderseheinungen   können daher allenfalls auf der    Abdeekun-,   mithin im unschädlichen Bereich auftreten. 



  Mit vorliegender    Erfindung   ist somit. ein erheblicher Fortschritt erzielbar, was das Verchromen metallischer Gegenstände anbelangt, deren Oberfläche nur teilweise mit einem Chromniederschlag zu versehen ist. Darüber hinaus zeichnet. sieh die Erfindung aber auch dadurch aus, dass sie in einfacher Weise verwirklicht werden kann und dass sie eine Verbilligung des    Verchromungsvorganges      ermöI'-      licht,   da das Aufbringen einer    Metallfolien-      abdeckung   rascher und leichter möglich ist als das Anbringen einer einwandfreier. Lackauflage. Ausserdem sind die Nachteile behoben, die bisher durch    mangelhafte   Lackanlage, durch    Laekporosität,   durch Lackblasen usw.    bedingt   sind. 



  Die    Erfindung   ist auf der    Zeichnung   beispielsweise und schematisch    veranschaulicht..   Es ist eine Welle dargestellt, welche teilweise, nämlich im Bereich a, mit einer    Chromsehieht      versehen   werden soll, während die Wellenenden b und c keine Chromauflage zu erbalten brauchen. Es sind mithin die durch die strichpunktierten Linien    ,r   und    y   gekennzeichneten    Übergangsstellen   diejenigen, an welchen bisher die nachteiligen, die Chromschicht beeinträchtigenden Streufelder entstanden. 
 EMI2.33 
 Erfindungsgemäss ist nun auf die @elleiiteile b und c, wie die < aui' der Zeiehmin;., punktiert angedeutet ist, eiii Band d all s Metallfolie aufg,'ewiekelt.

   Es entstellt mithin beim V0I'chl'OTT1l1Il±;SSVOI'gallg' sowohl auf dein Wellenteil a als auch auf den abg'edeekteii Wellenteilen b ulid c ein Chromniedersehla;r. Die Grenzlinien .x' und y sind mithin unschädlich. 



  (xegebeiienfalls kann auf die Folienabdekkung d eine l.iiekattfla#-,e e aufg'ebraeht werden, deren Endlinie f jedoeli in solehenl Abstand von der f'bergangsstelle .r bzw. i; gehalten ist, dass die Gefahrenzone (Streilfeldzone) gänzlich auf die lletallfolienabdeekitng' verlagert ist, die im Bereieli u niedergeschlagene Chronisehicht also unbeeinflusst bleibt. Diese Chronisehieht ist daher in ihrer ganzen Ausdehnung a. von gleichmässiger Qualität.

Claims (1)

  1. PATENTANSYRUCII Verfahren zum Verchromen nietalliselier Gegenstände, wobei nicht zu beaufschlagende Teile abgedeckt werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur V erliinderung sehädlielier Wasserstoffentwicklung an den Vbergangs- stellen der zii verchromenden Oberflächenteile in die nicht. zu beaufsehlagenden Oberflächenteile die letzteren mit einer stromauf- nehmenden -Metallfolie belegt werden.
    L'N TERAN SPR ("C FIE 1. Verfahren nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet. dass ein Alniiiininin- folienband auf die nielit zu beaufsehlagenden Oberflächenteile aufgewickelt wird. '3. Verfahren nach Pat.entansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolien- abdeekung derart mit einer Lackauflage versehen wird, dass deren Endlinie im Abstand von der Übergangsstelle Chromsehiehtteil/ Chromfreiteil verläuft.
CH288437D 1949-06-15 1950-08-11 Verfahren zur Verchromung metallischer Gegenstände. CH288437A (de)

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