CH288505A - Metallkeramischer Gegenstand und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Metallkeramischer Gegenstand und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH288505A
CH288505A CH288505DA CH288505A CH 288505 A CH288505 A CH 288505A CH 288505D A CH288505D A CH 288505DA CH 288505 A CH288505 A CH 288505A
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F1/00Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
    • B22F1/16Metallic particles coated with a non-metal

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Description


  Metallkeramischer Gegenstand und Verfahren zu dessen Herstellung--    Ein Merkmal der bekannten metallkerami  schen Gegenstände, welche in der nachfolgen  den Beschreibung     einfachheitshalber    als     Press-          körper    bezeichnet werden, ist, dass ihr Ge  füge je nach dem bei der Verdichtung des  Körpers verwendeten Druck und ebenso ab  hängend von einer gegebenenfalls nach dem  Sintern vorgenommenen Prägung zwecks Ver  dichten des Gegenstandes mehr oder weniger  porös ist. Infolge dieser     Porosität    ist nicht       zit    erwarten, dass sie die gleiche Festigkeit  und die gleichen andern mechanischen Eigen  schaften aufweisen wie aus dem gleichen Me  tall hergestellte, gegossene Metallkörper.

   Er  fahrungsgemäss sind aus Elementen beste  hende Pulver vorzuziehen, weil mit wenigen  Ausnahmen, wie z. B. Messingpulver, welches  eine     Kupfer-Zink-Legierung    enthält, die aus  Legierungen bestehenden Pulver derart hart  sind, dass es schwierig ist, sie zu formen oder  aus ihnen     Presskörper    herzustellen. Um ge  wünschte Eigenschaften zu erzielen, welche  mit aus einem einzelnen Element bestehenden  Pulvern unerreichbar sind, wurden bis jetzt  Gemische, bestehend aus verschiedenen aus  einzelnen Elementen gebildeten Metallpul  vern, hergestellt und wurden solche Gemische  nachträglich verdichtet und gesintert, wobei  dies in gewissen Fällen eine praktisch brauch  bare Methode darstellte.

   Im Falle eines     Kup-          fer-Zinn-Gemisches,    schmilzt -das Zinn wäh  rend der     Sinterung    und das geschmolzene Me  tall diffundiert in das Kupfer, wobei eine  bauchbare Legierung gebildet wird. Es wur-    den ebenfalls aus Eisen und Kohlenstoff be  stehende Gemische verwendet zwecks Verbes  serung der physikalischen Eigenschaften des       Presskörpers,    verglichen mit reinem Eisen,  doch ist dieses Vorgehen schwieriger, weil die  Diffusion des Kohlenstoffes in festem Zu  stand erfolgt.

   Im Falle anderer Legierungs  metalle wie Nickel oder Chrom, deren Zugabe  zum Eisen wünschenswert ist, um die physi  kalischen Eigenschaften des     Endproduktes     wesentlich zu verbessern, hat es sich heraus  gestellt, dass die Herstellung von legierten       Presskörpern    wegen der sehr hohen Tempe  raturen und langen     Sinterzeiten,    die erforder  lich sind, um     einigermassen    verbesserte Ergeb  nisse zu erzielen, unwirtschaftlich ist. .  



  Es wurde festgestellt, dass, wenn Legie  rungselemente in Form eines befriedigenden  Überzuges auf die das Grundmetall bildenden  Pulverteilchen aufgebracht. werden, die Diffu  sion bedeutend beschleunigt wird, weil zwischen  dem Grundmetall und dem Legierungselement  oder den Legierungselementen eine innige Be  rührung besteht, und es wurden Versuche  unternommen, solche mit Überzügen versehene  Pulver herzustellen. Bei einem solchen Ver  such handelt es sich um die     Elektroplättie-          rung    der Teilchen, und es wurden auch Ver  suche     unternommen,    Teilchen durch chemi  schen Niederschlag mit einem Überzug zu ver  sehen.

   Bis jetzt     lieferte    jedoch keine     dieser     Methoden ein befriedigendes Ergebnis, weil  die     Elektroplattierung    kostspielig ist und weil  es schwierig ist, einen befriedigenden gleich-      mässigen Überzug auf den Teilchen zu erzielen  und weil es beim Überziehen durch chemische  Ausfällung schwer ist, einen guten Überzug  zu erzeugen, welcher an den Pulverteilchen  genügend haftet, wobei die Schwierigkeit  auf die relativ poröse Natur des Überzuges  und auf andere Faktoren zurückzuführen ist.  



  In keinem der genannten Fälle besitzt der  Überzug das Haftvermögen und die innige  Bindung; die     notwendig    sind, um ein Pulver  mit einem vollständig befriedigenden Über  zug für die weitere Behandlung, Verdichtung  und     Sinterung,    welche für die metallkerami  sche     Herstellung    von Gegenständen kennzeich  nend sind, zu erhalten. Infolge der Natur des  durch     Plattierung    allein erzielbaren Überzuges,  waren die erreichten Ergebnisse, einschliess  lich die nachträgliche metallurgische Behand  lung, allgemein nur mit Ergebnissen ver  gleichbar, welche durch die     Verwendung    von  aus     verschiedenen    Metallpulvern bestehenden  mechanischen Gemischen erzielt werden kön  nen.

    



  Die Erfindung betrifft nun einen metall  keramischen Gegenstand, der aus einem       Grundmetall        -Lind    einem     Überzugsmaterial    für  die Teilehen     des        Grundmetalles    besteht und  dadurch gekennzeichnet ist, dass das Über  zugsmaterial wenigstens teilweise im Grund  metall     diff-L-mdiert    ist, dass es in den     inter-          kristallinen    Korngrenzen des den Gegenstand  bildenden Materials vorhanden ist, und dass  die Verteilung des     überzugsmaterials    derart.  ist, dass Teilchenkerne aus     unlegiertem     Grundmetall vorhanden sind.  



  Die     erfind-Ltngsgemässen        Presskörper    wei  sen, wie sich zeigt, verbesserte     physikaliche     Eigenschäften auf, die wesentlich besser sind  als die Eigenschaften, welche mit Pulver  mischungen erzielbar sind.  



  Das Verfahren zur     Herstellung    eines me  tallkeramischen Gegenstandes ,gemäss der Er  findung ist dadurch gekennzeichnet, dass man  die Teilchen eines Metallpulvers mit einem  aus einem andern Metall bestehenden Überzug  versieht, dass man zwecks Verstärkung der       Bindung        zwischen    dem     Überzugsmetall    und  dem Grundmetall der einzelnen Teilchen, das    mit dein Überzug versehene Pulver einer  Wärmebehandlung     unterwirft,    dass man das  plattierte Pulver unter hohem Druck verdich  tet und den     Presskörper    sintert.  



  Die Herstellung solcher plattierter     Press-          pulver    ist Gegenstand des Schweizer Patentes       Nr.281431    und dort eingehend beschrieben.  



  In den meisten Fällen     werden    die physi  kalischen Eigenschaften eines     Metalles,    ins  besondere die mechanische Festigkeit, der  Korrosionswiderstand usw. durch die Natur der       interkristallinen    Struktur bestimmt.

   Bei Ver  wendung eines Pulvers, in welchem das Legie  rungsmaterial nur zum Teil in den einzelnen  Körnern oder Teilchen des Pulvers diffun  diert ist, ist es möglich, durch gewöhnliche  metallkeramische Methoden     Presskörper    zu  erzeugen, die durch eine     interkristalline     Struktur gekennzeichnet sind, welche eine     be-          trächtliehe    Menge Legierungsmaterial enthält,  wobei die Körper bedeutend verbesserte     phy-          sikalisehe    Eigenschaften aufweisen.  



  Um die verbesserte Natur des erfindungs  gemässen Gegenstandes zu veranschaulichen  und um den Unterschied zwischen diesem und  den aus Elementen oder aus mechanischen  Gemischen von aus verschiedenen Elementen  bestehenden Pulvern hergestellten Gegenstän  den aufzuzeigen, dienen die .folgenden An  gaben.  



  Man vergleicht vorerst unter dem Mikro  skop einen     Pressteil,    welcher aus einem     mecha-          nischen        Gemisch        von        98        %        Eisenpulver        und     2     %        Nickelpulver,

          durch        einen        Druck        von     7875     kg/cm2    und durch nachträgliche     Sinte-          rung    in einer Wasserstoffatmosphäre bei  1093  C während einer Stunde hergestellt  worden ist, mit einem in gleicher Weise her  gestellten     Pressteil,    der aus einem Pulver mit       98        %        Eisen        und    2     %        Nickel        besteht,

          wobei     das Pulver     jedoeh    nach dem Verfahren des  Schweizer Patentes Nr. 281431 hergestellt  wurde. Beide Proben wurden auf die gleiche  Weise vorbereitet, indem sie zuerst mit 10/0       Salpetersäurelösung    in Alkohol geätzt und  mit dem Reagens von     Marbles    (4 g Kupfer  sulfat in 20     cm3    Salzsäure und 20     eins    Was  ser) gefärbt wurden.

   Bei 200     faeher    linearer           Vergrösserung    erscheint das geätzte Visen als  dunkles Material, währenddem das Nickel hell  erscheint,  Ein Vergleich zeigt den sehr grossen Un  terschied der     Struktur    der zwei Körper und  die relative Verteilung des     Legierungsmetal-          les.    Im Falle des aus mechanisch gemischten  Pulvern erzeugten     Presskörpers    ist es klar,  dass die Nickelteilchen wesentlich als solche  bleiben mit verhältnismässig geringer Diffu  sion oder Mischung an den Berührungsstellen  zwischen den zwei Stoffen.

   Gegensätzlich  hierzu zeigt der erfindungsgemässe Körper  klar die gleichmässige und erhebliche Diffu  sion des Legierungsmaterials in der Eisen  masse.  



  Obwohl zwecks     Veranschaulichung    die  oben besprochenen Beispiele sich auf die Ver  wendung nickelplattierter Pulver beschränken,  ist die Anwendungsmöglichkeit der Erfin  dung nicht auf Nickelüberzüge begrenzt. Ver-    besserte Ergebnisse können auch mit andern  Metallkombinationen erzielt werden,     und    es  wurden z. B.     küpferplattierte    Pulver geprüft,  wobei festgestellt wurde, dass die     damit.her-          gestellten    Gegenstände verbesserte Eigen  schaften besitzen.  



  Man kann auch. Pulver verwenden, deren  Grund- oder     Hauptmetallpulver    mit einem  Stoff überzogen ist, welcher selber eine Legie  rung darstellt, wie beispielsweise eine Legie  rung von Kupfer und Nickel; die daraus her  gestellten     Presskörper    zeigten ebenfalls ver  besserte Eigenschaften. Verwendet man ein  mit einem Nichteisenmetall überzogenes Eisen  pulver und setzt vor dem Pressen Graphit zu,  so enthält der     Presskörper    an den Korngren  zen     Eisenearbid.     



  Wie bereits erwähnt, sind die -physikali  schen Eigenschaften der erfindungsgemässen       Presskörper    bedeutend besser, was aus der  nachstehenden Tabelle ersichtlich ist.  
EMI0003.0016     
  
    Pulver <SEP> Behandlung <SEP> Zugfestigkeit
<tb>  <U>kglcm</U>
<tb>  1. <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet. <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  von <SEP> 47225 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert <SEP> eine
<tb>  Stunde <SEP> bei <SEP> 1093<B>0</B> <SEP> C <SEP> 1109
<tb>  2. <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> 2 <SEP>  lo <SEP> Nickelpulver <SEP> mechanisch <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/em2, <SEP> gesintert <SEP> eine
<tb>  gemischt. <SEP> Stunde <SEP> bei <SEP> 1093  <SEP> C <SEP> 1109
<tb>  3.

   <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> 2 <SEP> % <SEP> Nickelüberzug <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert <SEP> eine
<tb>  Stunde <SEP> bei <SEP> 1093<B>0</B> <SEP> C <SEP> 1617
<tb>  4. <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> 1 <SEP> % <SEP> Graphitpulver <SEP> mechanisch <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert <SEP> eine
<tb>  gemischt <SEP> a <SEP> Stunde <SEP> bei <SEP> 1093  <SEP> C <SEP> 2149
<tb>  5.

   <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> -unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> 2 <SEP> % <SEP> Nickelpulver <SEP> und <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert <SEP> eine
<tb>  1% <SEP> Graphitpulver <SEP> mechanisch <SEP> Stunde <SEP> bei <SEP> 1093  <SEP> C <SEP> 2198.
<tb>  gemischt
<tb>  6. <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> Überzug <SEP> von <SEP> 2 <SEP> % <SEP> Nickel, <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert <SEP> eine
<tb>  mechanisch <SEP> gemischt <SEP> mit <SEP> Stunde <SEP> bei <SEP> 1093  <SEP> C <SEP> 3234
<tb>  1 <SEP>  /o <SEP> Graphitpulver       
EMI0004.0001     
  
    Pulver <SEP> Behandlung <SEP> Zugfestigkeit
<tb>  kg/cm
<tb>  7.

   <SEP> läisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druek
<tb>  mechanisch <SEP> gemischt <SEP> mit <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/em2, <SEP> gesintert
<tb>  4 <SEP> % <SEP> Kupferpulver <SEP> 45 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 1100  <SEP> C
<tb>  in <SEP> trockenem <SEP> Wasserstoff <SEP> 1540
<tb>  B. <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck <SEP>   mit <SEP> Kupferüberzug <SEP> 4 <SEP>  /o <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert
<tb>  45 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 1100  <SEP> C
<tb>  in <SEP> trockenem <SEP> Wasserstoff <SEP> 2408
<tb>  9.

   <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> mechanischem <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert
<tb>  4 <SEP> % <SEP> Kupferpulver <SEP> und <SEP> 45 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 1100  <SEP> C
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Graphitpulver <SEP> in <SEP> tr6ckenem <SEP> Wasserstoff <SEP> 3290
<tb>  10.

   <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> Überzug <SEP> von <SEP> 4 <SEP> 0/a <SEP> Kupfer, <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert
<tb>  mechanisch <SEP> gemischt <SEP> mit <SEP> 45 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 1100  <SEP> C
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Graphitpulver <SEP> in <SEP> trockenem <SEP> Wasserstoff <SEP> 4116
<tb>  <B>11.</B> <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> Überzug <SEP> von <SEP> 4 <SEP> % <SEP> Kupfer <SEP> von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert
<tb>  -und <SEP> nachträglich <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> % <SEP> Nickel <SEP> 45 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 1100  <SEP> C
<tb>  in <SEP> trockenem <SEP> Wasserstoff <SEP> 2373
<tb>  12.

   <SEP> Eisenpulver, <SEP> Korngrösse <SEP> 100 <SEP> Verdichtet <SEP> unter <SEP> einem <SEP> Druck
<tb>  mit <SEP> Überzug <SEP> von <SEP> 4 <SEP> % <SEP> Kupfer <SEP> "von <SEP> 4725 <SEP> kg/cm2, <SEP> gesintert
<tb>  und <SEP> nachträglich <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> % <SEP> Nickel <SEP> 45 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 1100  <SEP> C
<tb>  mit <SEP> 1 <SEP> % <SEP> mechanisch <SEP> hinzugefügten <SEP> in <SEP> trockenem <SEP> Wasserstoff <SEP> 3204
<tb>  Graphitpulver       Aus der obigen Tabelle, in der die Korn  grösse als     US-Siebnummer    angegeben ist, geht  hervor, dass im Fall von     Presskörpern    mit.

    Nickel durch eine mechanische Zugabe von  2     %        Nickelpulver        zum        Eisenpulver        keine        Ver-          besserung    der physikalischen Eigenschaften,  insbesondere der Zugfestigkeit erreicht wird,  im Vergleich mit reinem Eisenpulver,

   wäh  renddem die Festigkeit     iun    annähernd 50 0/0  vergrössert     wurde    durch einen Überzug von  2     %        Nickel.        Währenddem        eine        mechanische          Zugabe        von        2%        Nickelpulver        und        1%        Graphit     keine wesentliche Verbesserung hervorrufen  im Vergleich mit einer mechanischen Mischung  von Eisenpulver und Graphit allein,

   erzeugt       die        Zugabe        von        1%        Graphit        zu        dem    erfin-         dungsgemäss        mit    2     %        Nickel        plattierten        Eisen-          pulver        eine        annähernd        50        %        betragende        Ver-          besserung    

  der Festigkeit. Eine mehr oder  weniger ähnliche Verbesserung der physikali  schen Eigenschaften im Fall von     kupferplat-          tierten    Pulvern verglichen mit mechanisch ge  mischten Pulvern geht aus dem Vergleich der  Versuche 7 und 8, 9 und 10 der obigen  Tabelle hervor.

   Wie aus den Versuchen 11  und 12 ersichtlich, kann eine hohe Festigkeit  ebenfalls erzeugt werden durch     Plattierung     von Eisenpulvern mit Legierungen, welche aus  Kupfer- und Nickelüberzügen gebildet wer  den, obwohl der Vergleich der Versuche 11  und 12 mit den Versuchen 8 und 10 zeigt,  dass eine höhere Festigkeit mit nur mit Kup-           ferüberzügen    versehenen Pulvern erzielt wer  den kann als mit Pulvern, die mit Überzügen  aus Kupfer und Nickel versehen sind.

       Kup-          fer-Nickel-Legierungen    liefern jedoch viel  bessere Erzeugnisse als diejenigen, die mit  einem Kupferüberzug allein versehen sind,  und zwar vom Standpunkt des Korrosions  widerstandes, und aus diesem Grund sind in  vielen Fällen erstere     wünschenswerter,    obwohl  sie nicht die hohe Festigkeit besitzen, die sonst  erzielt werden könnte.  



  Es ist zu bemerken, dass die in der obigen  Tabelle enthaltenen     Zugfestigkeiten    sich auf       Presskörper    beziehen, die einem Druck von  nur 4725     kg/cm2    ausgesetzt worden sind, was  die Tatsache hervorheben soll, dass eine     ver-          liältnismässig    hohe Zugfestigkeit mit mässigen  Drücken erzielt werden kann.

   Werden höhere  Verdichtungsdrücke wie 7875     kg/cm2    ange  wendet, so ist eine noch höhere Zugfestigkeit       zii    erwarten, und es wurde durch Versuche  beispielsweise festgestellt, dass das     unter    Ver  such 6 der Tabelle erwähnte Material mit einer  Zugfestigkeit von 3234     kg/em2    eine Zugfestig  keit von 4655     kg/cm2    aufweist, falls es mit  7875     kg/em2    verdichtet und gesintert wird.  Ebenfalls erhöht sich die Zugfestigkeit des  unter Versuch 10 erwähnten Materials auf  6440     kg/cm2    falls es unter 7875     kg/em2    ver  dichtet und gesintert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Metallkeramischer Gegenstand, bestehend aus einem Grundmetall und aus einem Über zugsmaterial für die einzelnen Teilchen des Grundmetalles, dadurch gekennzeichnet, dass das Überzugsmaterial wenigstens teilweise im Grundmetall diffundiert ist, dass es in den. interkristallinen Korngrenzen des den Gegen- stand bildenden Materials vorhanden ist, und dass die Verteilung des Überzugsmaterials der art ist, dass Teilchenkerne aus unlegiertein Grundmetall vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Gegenstand nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Grundmetall Eisen und das Überzugsmaterial ein Nicht eisenmetall ist. 2. Gegenstand nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Korngrenzen Eisencarbid vorhan den ist. 3. Gegenstand nach Patentansprucb. I, da durch gekennzeichnet; dass er aus einem Pul ver hergestellt ist, dessen Grundmetall eisen haltig und dessen Überzug Nickel ist. 4.
    Gegenstand nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er aus einem PLiI- v er hergestellt ist, dessen Grundmetall eisen- baltig und dessen Überzug Kupfer ist. 5. Gegenstand nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er aus einem Pul ver hergestellt ist; dessen Grundmetall eisen haltig und dessen Überzug eine Nickel-Kup- fer-Legieriang ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines metall keramischen Gegenstandes nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Teilchen eines Metallpulvers mit einem aus einem andern Metall bestehenden Überzug versieht, dass man das mit dem Überzug ver sehene Pulver einer Wärmebehandlung unter wirft zwecks Verstärkung der Bindung zwi schen dem den Überzug bildenden Metall und dem Metall der einzelnen Teilchen, dass man das plattierte Pulver unter hohem Druck ver dichtet und den Presskörper sintert.
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