CH288514A - Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches. - Google Patents
Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches.Info
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Description
Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches. Es sind in letzter Zeit verschiedene ther moplastische Kunststoffe bekannt geworden, welche kautschukähnliche Eigenschaften auf weisen. Diese Kunststoffe haben gegenüber dem Kautschuk den Vorteil, dass sie billiger hergestellt und leichter beschafft werden kön nen als jener. Man hat daher auch versucht. Luftschläuche aus biegsamen themoplastischen Kunststoffen herzustellen, insbesondere für Luftmatratzen, Luftkissen usw. Dabei zeigte sich jedoch, dass diese Kunststoffe in dünnen Schichten nicht immer vollkommen luftun durchlässig sind, was auf Einschlüsse von kleinen Fremdkörpern im Kunststoff zurück zuführen ist, die nicht immer zu vermeiden sind.
Die gleiche Schwierigkeit, wenn auch in schwächerem Masse, zeigt sich auch bei der Verarbeitung von Kautschuk.
Die vorliegende Erfindung will den ge schilderten Nachteil beheben und dadurch die Herstelhulg völlig luftdichter Luftschläuche ermöglichen. Sie betrifft einen Liftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, sowie ein Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches.
Der Luftschlauch ist gemäss der -Erfin dung dadurch gekennzeichnet, dass dessen Wandungen aus mindestens zwei kaschierten . Schichten eines biegsamen Werkstoffes beste hen. Vorzugsweise können die Schichten aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen.
Das Verfahren zur Herstellung des Luft schlauches besteht erfindungsgemäss darin, dass mindestens zwei ebene Schichten aus biegsamem Werkstoff übereinandergelegt und miteinander verbunden werden, worauf aus der so erzeugten Bahn die Wandung des Luft schlauches gebildet wird.
Wenn die Schichten aus einem thermopla stischen Werkstoff bestehen, so können sie zu ihrer gegenseitigen Verbindung mit Vorteil unter Wärmeeinfluss kalandriert werden.
Durch das Kaschieren von mindestens zwei Schichten kann mit grösster Währscheinlich- keit erreicht werden, dass die undichten Stel len der einen Schicht jeweils dichten Stellen der andern Schicht gegenüberliegen, so dass das Ganze eine luftdichte Wandung des Luft schlauches ergibt.
Ein Ausführimgabeispiel des erfindungs gemässen Luftschlauches ist in der beigefüg ten Zeichnung schematisch veranschaulicht. Es zeigt: Fig. 1 eine mit vier Luftschläuchen ver sehene Luftmatratze in Draufsicht bei teil weise abgetrenntem Überzug, Fig. 2 die Luftmatratze von der einen Stirnseite. gesehen und teilweise im vertikalen Querschnitt in grösserer Abbildung, Fig. 3 einen einzelnen Luftschlauch der Matratze im Querschnitt und Fig. 4 im Längsschnitt.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Luft matratze weist beispielsweise vier<B>"</B>in der Längsrichtung derselben nebeneinander ver laufende Luftschläuche 10 auf, deren jeder im wesentlichen hohlzylindrische Gestalt be- sitzt. Die Schläuche sind in einer Stoffhülle 11 untergebracht, welche durch Absteppungen 12, die jeweils zwischen den Schläuchen in der Längsrichtung der Matratze verlaufen, in getrennte Abteilungen für die einzelnen Schläuche 10 unterteilt ist. An jedem Ende der Stoffhülle 11 befindet sich ein Reissver- schluss 13, der die Enden der Schläuche ver decken kann.
Die Luftschläuche sind einer seits durch Lappen 14 mittels Schnürbändeln 15 lind anderseits mit Hilfe der Einblasstut- zen 16 an der Stoffhülle verankert.
Die Wandungen jedes Schlauches 10 be stehen gemäss Fig. 3 und 4 aus zwei Schichten 10a und 10b, welche kaschiert, das heisst mit einander verbunden sind, und vorzugsweise aus einem thermoplastischen biegsamen Kunst stoff bestehen.
Die beiden Schichten 10a und 10b bilden zusammen eine ursprüngliche ebene Bahn, die längs ihrer Längsmittellinie gefaltet ist iuid deren Ränder durch Nähte 17, 18 und 19 miteinander verbunden sind. Hierbei ist 17 eine Längsnaht, während 18 und 19 Quer nähte an den Stirnenden des Luftschlauches sind. Die beiden Nähte 17 und 18 befinden sich beim gezeigten Beispiel innerhalb des vom Schlauch umgrenzten Raumes, die Naht 19 jedoch ausserhalb desselben am Lappen 14. Sämtliche Nähte 17, 18 und 19 sind Schweiss nähte.
Am einen Stirnende des Schlauches ist der Lufteinblasstutzen 16 ebenfalls durch Schweissen an der Schlauchwandung befestigt. Ein konischer Pfropfen 20 dient zum luft dichten Absehluss des Stutzens 16.
Am Lap pen 14; der mit den Wandungen des Schlau ches aus einem Stück zweischichtigen Mate rials besteht, sind zwei Löcher 22 ausgestanzt, von denen in Fig. 4 nur das eine sichtbar ist, und welche zum Durchschlaufen der Schnür- Bändel 15 bestimmt sind.
Der Luftschlauch - kann wie folgt herge stellt werden: Zwei umabhängig voneinander erzeugte ebene Schichten 10a und 10b aus thermoplastischem, bei üblichen Raumtempe raturen biegsamem Kunststoff, werden über- einandergelegt und zusammen unter Wärme- einflüss kalandriert, so dass sich die beiden Schichten untrennbar miteinander verbinden.
Aus der so erzeugten Bahn wird die -#.bwick- lung des Schlauches in Form eines länglichen Streifens,ausgeschnitten. Diesen Streifen fal tet man in seiner Längsmittellinie, worauf die beiden;Längsränder des, Streifens, dionunüber- einanderliegen, zur Bildung der Naht 17 unter Wärmeeinwirkung miteinander verschweisst werden.
Dann setzt man den Stutzen 16 in eine entsprechende öffnung derart ein, dass sein Flansch 16a sich ausserhalb des Schlau ches befindet und der Stutzen in das Innere des Schlauches hineinragt. Durch Wärmeein wirkung und Pressen wird der Stutzen an der Schlauchwandung befestigt. Hierauf schweisst man die einen Stirnränder des Streifens zur Bildung der Naht 18 zusammen.
Nachher wird das Gebilde umgestülpt, so dass die gebildeten Nähte 17 und 18 in das Innere des Schlauches zu liegen kommen und der Stutzen 16 gemäss Fig. 4 nach aussen vorspringt. Dann bildet man den Lappen 14 am andern Stirnende des Schlauches durch Anbringen der Schweissnaht 19 und einer weiteren Schweissnaht 23 am äussersten Ende des Lappens. Schliesslich stanzt man noch die Löcher in. den Lappen 14.
Der auf die beschriebene Weise gebildete Luftschlauch ist mit grösster Wahrscheinlich keit luftdicht, auch wenn die einzelnen ver wendeten Schichten 10a und 10b für sich nicht überall dicht waren. Die undichten Stel len der einen Schicht befinden sich nämlich praktisch immer solchen Stellen der andern Schicht gegenüber, die dicht ist, denn es ist als grosser Zufall anzusehen, wenn einmal zwei undichte Stellen beider Schichten gerade übereinander zu liegen kämen.
Selbstverständlich könnten zur Erhöhung der Sicherheit auch mehr als zwei Schichten kaschiert werden.
Die Schichten brauchen nicht in jedem Falle aus einem thermoplastischen Material zu bestehen. Sie können an Stelle durch Wärmeeinwirkung auch unter Anwendung eines das Material lösenden und verdunsten den Mittels oder eines Klebstoffes miteinander verbunden werden. Kautschukschichten könn ten z. B. durch Anwendung von Gummilösung kaschiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Luftschlauch, insbesondere für Luft matratzen, dadurch gekennzeichnet, dass des sen Wandungen aus mindestens zwei kasehier- ten Schichten eines biegsamen Werkstoffes bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Luftschlauch nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten aus einem thermoplastischen Kunststoff be stehen. 2. Luftschlauch nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- riet, dass derselbe aus ebenen Schichten ge bildet ist und Schweissnähte aufweist.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zum Herstellen des Luftschlau ches nach Patentanspruch I, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens zwei ebene Schich. ten aus biegsamem Werkstoff übereinander. gelegt und miteinander verbunden werden worauf aus der so erzeugten Bahn die Wan dung des Schlauches gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE: 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da.durch gekennzeichnet, dass die Schichten au, einem thermoplastischen Material hergestelli und zu ihrer gegenseitigen Verbindung unter Wärmeeinwirkung zusammen kalandriert wer den. 4. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass aus der Bahn die Abwicklung des Schlau. ches ausgeschnitten und die Ränder des Schnittes unter Wärmeeinfluss miteinander verschweisst werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH288514T | 1951-05-08 |
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| CH288514A true CH288514A (de) | 1953-01-31 |
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ID=4486269
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| CH288514D CH288514A (de) | 1951-05-08 | 1951-05-08 | Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH288514A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0252054A3 (de) * | 1986-04-09 | 1988-03-30 | Erno Replyuk | Zeltartige Schlaf- und Schutzgelegenheit |
-
1951
- 1951-05-08 CH CH288514D patent/CH288514A/de unknown
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