CH288514A - Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches. - Google Patents

Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches.

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CH288514A
CH288514A CH288514DA CH288514A CH 288514 A CH288514 A CH 288514A CH 288514D A CH288514D A CH 288514DA CH 288514 A CH288514 A CH 288514A
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CH
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Ag Kunststoffwerk
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Ag Kunststoffwerk
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/08Fluid mattresses
    • A47C27/081Fluid mattresses of pneumatic type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/08Fluid mattresses
    • A47C27/10Fluid mattresses with two or more independently-fillable chambers

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen  des Luftschlauches.    Es sind in letzter Zeit verschiedene ther  moplastische Kunststoffe bekannt geworden,  welche     kautschukähnliche    Eigenschaften auf  weisen. Diese Kunststoffe haben gegenüber  dem Kautschuk den Vorteil, dass sie billiger  hergestellt und leichter beschafft werden kön  nen als jener. Man hat daher auch versucht.  Luftschläuche aus biegsamen     themoplastischen     Kunststoffen herzustellen, insbesondere für  Luftmatratzen, Luftkissen usw. Dabei zeigte  sich jedoch, dass diese Kunststoffe in dünnen  Schichten nicht immer vollkommen luftun  durchlässig sind, was auf     Einschlüsse    von  kleinen Fremdkörpern im Kunststoff zurück  zuführen ist, die nicht immer zu vermeiden  sind.

   Die gleiche Schwierigkeit, wenn auch in  schwächerem Masse, zeigt sich auch bei der  Verarbeitung von     Kautschuk.     



  Die vorliegende     Erfindung    will den ge  schilderten Nachteil beheben und dadurch die       Herstelhulg    völlig luftdichter Luftschläuche  ermöglichen. Sie betrifft einen Liftschlauch,  insbesondere für     Luftmatratzen,    sowie ein  Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches.  



  Der Luftschlauch ist gemäss der -Erfin  dung dadurch gekennzeichnet, dass dessen  Wandungen aus mindestens zwei kaschierten .       Schichten    eines biegsamen Werkstoffes beste  hen. Vorzugsweise können die Schichten aus  einem thermoplastischen Kunststoff bestehen.  



  Das Verfahren zur Herstellung des Luft  schlauches besteht erfindungsgemäss darin,  dass mindestens     zwei    ebene Schichten aus    biegsamem Werkstoff     übereinandergelegt    und  miteinander verbunden werden, worauf aus  der so erzeugten Bahn die Wandung des Luft  schlauches gebildet wird.  



  Wenn die Schichten aus einem thermopla  stischen Werkstoff bestehen, so können sie zu  ihrer gegenseitigen Verbindung mit Vorteil  unter     Wärmeeinfluss        kalandriert    werden.  



  Durch das Kaschieren von mindestens zwei  Schichten kann mit grösster     Währscheinlich-          keit    erreicht werden, dass die undichten Stel  len der einen Schicht jeweils dichten Stellen  der andern Schicht gegenüberliegen, so dass  das Ganze eine luftdichte Wandung des Luft  schlauches ergibt.  



  Ein     Ausführimgabeispiel    des erfindungs  gemässen Luftschlauches ist in der beigefüg  ten     Zeichnung    schematisch veranschaulicht.  Es zeigt:       Fig.    1 eine mit vier Luftschläuchen ver  sehene Luftmatratze in Draufsicht bei teil  weise abgetrenntem Überzug,       Fig.    2 die Luftmatratze von der einen  Stirnseite. gesehen und teilweise im vertikalen  Querschnitt in grösserer     Abbildung,          Fig.    3 einen einzelnen Luftschlauch der  Matratze im Querschnitt und       Fig.    4 im Längsschnitt.  



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Luft  matratze weist beispielsweise vier<B>"</B>in der  Längsrichtung derselben nebeneinander ver  laufende Luftschläuche 10 auf, deren jeder  im wesentlichen hohlzylindrische Gestalt be-      sitzt. Die Schläuche sind in einer Stoffhülle  11     untergebracht,    welche durch     Absteppungen     12, die jeweils     zwischen    den Schläuchen in  der     Längsrichtung    der Matratze verlaufen,  in getrennte Abteilungen für die einzelnen  Schläuche 10 unterteilt ist. An jedem Ende  der     Stoffhülle    11 befindet sich ein     Reissver-          schluss    13, der die Enden der Schläuche ver  decken kann.

   Die Luftschläuche sind einer  seits durch Lappen 14 mittels Schnürbändeln  15     lind    anderseits mit Hilfe der     Einblasstut-          zen    16 an der Stoffhülle     verankert.     



  Die Wandungen jedes Schlauches 10 be  stehen gemäss     Fig.    3 und 4 aus zwei Schichten       10a    und     10b,    welche kaschiert, das heisst mit  einander verbunden sind, und vorzugsweise  aus     einem    thermoplastischen biegsamen Kunst  stoff bestehen.

   Die beiden Schichten     10a    und       10b    bilden     zusammen        eine    ursprüngliche ebene  Bahn, die längs ihrer     Längsmittellinie    gefaltet  ist     iuid    deren Ränder durch Nähte 17, 18 und  19     miteinander    verbunden     sind.    Hierbei ist 17  eine Längsnaht,     während    18 und 19 Quer  nähte an den     Stirnenden    des Luftschlauches  sind. Die beiden Nähte 17 und 18 befinden  sich beim gezeigten Beispiel innerhalb des  vom Schlauch umgrenzten Raumes, die Naht  19 jedoch ausserhalb desselben am Lappen 14.  Sämtliche Nähte 17, 18 und 19 sind Schweiss  nähte.

   Am einen Stirnende des Schlauches ist  der     Lufteinblasstutzen    16     ebenfalls    durch       Schweissen    an der     Schlauchwandung    befestigt.       Ein    konischer Pfropfen 20 dient zum luft  dichten     Absehluss    des Stutzens 16.

   Am Lap  pen 14; der mit den     Wandungen    des Schlau  ches aus     einem    Stück zweischichtigen Mate  rials besteht, sind zwei Löcher 22     ausgestanzt,     von denen in     Fig.    4 nur das eine sichtbar ist,       und    welche zum     Durchschlaufen    der     Schnür-          Bändel    15 bestimmt sind.  



  Der Luftschlauch -     kann    wie folgt herge  stellt werden: Zwei     umabhängig    voneinander  erzeugte ebene Schichten     10a    und 10b aus  thermoplastischem, bei üblichen Raumtempe  raturen biegsamem Kunststoff, werden     über-          einandergelegt    und zusammen unter     Wärme-          einflüss        kalandriert,    so dass sich die beiden  Schichten     untrennbar    miteinander verbinden.

      Aus der so erzeugten Bahn wird die     -#.bwick-          lung    des Schlauches in Form eines länglichen       Streifens,ausgeschnitten.    Diesen     Streifen    fal  tet man in seiner Längsmittellinie, worauf die       beiden;Längsränder    des, Streifens,     dionunüber-          einanderliegen,    zur Bildung der Naht 17 unter  Wärmeeinwirkung miteinander verschweisst  werden.

   Dann setzt man den Stutzen 16 in  eine     entsprechende        öffnung    derart ein, dass  sein Flansch     16a    sich ausserhalb     des    Schlau  ches     befindet    und der Stutzen in das Innere  des Schlauches hineinragt. Durch Wärmeein  wirkung und Pressen wird der Stutzen an der  Schlauchwandung befestigt. Hierauf schweisst  man die einen Stirnränder des Streifens zur  Bildung der Naht 18 zusammen.

   Nachher wird  das Gebilde umgestülpt, so dass die     gebildeten     Nähte 17 und 18 in das Innere des Schlauches  zu liegen kommen und der Stutzen 16 gemäss       Fig.    4 nach aussen vorspringt.     Dann    bildet  man den Lappen 14 am     andern    Stirnende des  Schlauches durch Anbringen der Schweissnaht  19     und    einer weiteren     Schweissnaht    23 am  äussersten Ende des Lappens.     Schliesslich     stanzt man noch die Löcher     in.    den Lappen 14.  



  Der auf die beschriebene Weise gebildete  Luftschlauch ist mit grösster Wahrscheinlich  keit luftdicht, auch wenn die einzelnen ver  wendeten Schichten     10a        und    10b für sich  nicht überall dicht waren. Die undichten Stel  len der einen Schicht befinden sich nämlich  praktisch immer solchen Stellen der andern  Schicht gegenüber, die dicht ist, denn es ist  als grosser Zufall anzusehen, wenn einmal  zwei undichte Stellen beider Schichten gerade       übereinander    zu liegen kämen.  



  Selbstverständlich könnten zur Erhöhung  der Sicherheit auch mehr als zwei Schichten  kaschiert werden.  



  Die Schichten brauchen nicht in jedem  Falle aus einem thermoplastischen Material  zu     bestehen.    Sie können an Stelle durch       Wärmeeinwirkung    auch unter Anwendung  eines das Material lösenden und verdunsten  den Mittels oder eines Klebstoffes     miteinander     verbunden werden. Kautschukschichten könn  ten z. B. durch Anwendung von Gummilösung  kaschiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Luftschlauch, insbesondere für Luft matratzen, dadurch gekennzeichnet, dass des sen Wandungen aus mindestens zwei kasehier- ten Schichten eines biegsamen Werkstoffes bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Luftschlauch nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten aus einem thermoplastischen Kunststoff be stehen. 2. Luftschlauch nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- riet, dass derselbe aus ebenen Schichten ge bildet ist und Schweissnähte aufweist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zum Herstellen des Luftschlau ches nach Patentanspruch I, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens zwei ebene Schich. ten aus biegsamem Werkstoff übereinander. gelegt und miteinander verbunden werden worauf aus der so erzeugten Bahn die Wan dung des Schlauches gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE: 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da.
    durch gekennzeichnet, dass die Schichten au, einem thermoplastischen Material hergestelli und zu ihrer gegenseitigen Verbindung unter Wärmeeinwirkung zusammen kalandriert wer den. 4. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass aus der Bahn die Abwicklung des Schlau. ches ausgeschnitten und die Ränder des Schnittes unter Wärmeeinfluss miteinander verschweisst werden.
CH288514D 1951-05-08 1951-05-08 Luftschlauch, insbesondere für Luftmatratzen, und Verfahren zum Herstellen des Luftschlauches. CH288514A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0252054A3 (de) * 1986-04-09 1988-03-30 Erno Replyuk Zeltartige Schlaf- und Schutzgelegenheit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0252054A3 (de) * 1986-04-09 1988-03-30 Erno Replyuk Zeltartige Schlaf- und Schutzgelegenheit

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