CH288737A - Einrichtung zum Schneiden von Materialbahnen, mit auf einer Drehachse anbringbaren Schneidorganen. - Google Patents

Einrichtung zum Schneiden von Materialbahnen, mit auf einer Drehachse anbringbaren Schneidorganen.

Info

Publication number
CH288737A
CH288737A CH288737DA CH288737A CH 288737 A CH288737 A CH 288737A CH 288737D A CH288737D A CH 288737DA CH 288737 A CH288737 A CH 288737A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cutting
width
rollers
axis
types
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Akt-Ges Jagenberg-Werke
Original Assignee
Jagenberg Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jagenberg Werke Ag filed Critical Jagenberg Werke Ag
Publication of CH288737A publication Critical patent/CH288737A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/24Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
    • B26D1/245Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  Einrichtung zum Schneiden von Materialbahnen, mit auf einer Dreh     \"          anbringbaren        Schneidorganen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zum     Schneiden    von Materialbahnen;  mit zur     Bildung    einer     Schneidvorrichtung     auf einer Drehachse     anbringbaren        Schneid.          organen,    mit der innerhalb des durch die  Abmessungen der Einrichtung bestimmten  Arbeitsbereiches liegende, in gleichbleibenden  Stufen einstellbare     Bahnbreiten    geschnitten  werden können.  



  Bei den bisher üblichen Einrichtungen an  Rollenschneidemaschinen     ziun    Schneiden von  Materialbahnen, mit auf einer Drehachse an  bringbaren     Schneidorganen    fanden einteilige,  aus einem Stück bestehende     Schneidwalzen     und     zweiteilige,    in der Ebene der Umlauf  achse geteilte Zwischenringe Verwendung.

    Diese Ausführungsform hatte den Nachteil,  dass entweder die nicht benutzten Schneid  walzen auf der Drehachse bleiben mussten  und auf vielen vorwiegend weichen     und    dün  nen Papiersorten     wie    Seidenpapier oder der  gleichen Streifenbildung verursachten oder       da.ss    das Aufstecken     bzw.    Abnehmen der       Schneidwalzen    ein     umständliches    und zeit  raubendes Ausbauen der Drehachse erforder  lich machte.  



  Eine weitere bekannte Ausführungsform  sah bereits zweiteilige, in der Ebene ihrer  Umlaufachse geteilte     Schneidwalzen    und aus  einem Stück bestehende ungeteilte Zwischen  ringe vor, die es ermöglichten, nur eine den  Schnittstellen entsprechende Anzahl von         Schneidwalzen    auf der     Drehächse    aufzubrin  gen.

   Bei dieser bekannten Einrichtung müssen  jedoch, um innerhalb der durch die Abmes  sungen der Maschine bestimmten Arbeits  breite jede gewünschte von Millimeter zu       Millimeter    gestufte Rollenbreite schneiden zu  können, eine Vielzahl verschieden breiter       Schneidwalzen    bei unter sich gleich     breiten          Zwischenringen    oder eine Vielzahl verschie  den breiter Zwischenringe bei unter sieh  gleich breiten     Schneidwalzen    vorgesehen wer-.  den.

   In jedem Fall müssen bei der Format  umstellung durch umständliches und zeitrau  bendes Errechnen und Abmessen die     Bestük-          kungsfolge        bzw,    die zu wählenden Schneid  walzen und     Schneidnuten    oder Zwischenringe  ermittelt werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  demgegenüber auf eine Einrichtung zum  Schneiden von Materialbahnen der angege  benen Art, bei der mehrere Sorten in einer  ihre Umlaufachse enthaltenden Ebene geteilte       Schneidwalzen    vorgesehen     sind,    die je mit  einer Mehrzahl je eine Schneide bildenden  Ringnuten ausgestattet sind     und    die gleiche  Breite und die gleiche     Nutenteilung    aufwei  sen.

   Die verschiedenen     Schneidwalzensorten     unterscheiden sich durch die Anordnung der  aus der Mehrzahl der     Schneidnuten    gebilde  ten gleichen     Schneidnutengruppen    auf der  Umfangsbreite, der verschiedenen Schneid  walzensorten,     indem    diese Gruppen entspre-           chend    der     einstellbaren    Stufung der Schnitt  breite auf den Walzenkörpern in bezug auf  den Abstand vom     Schneidwalzenrand    versetzt  zueinander angeordnet sind,

   so dass die Sor  tenzahl der verschiedenartigen Schneidesalzen  gleich dem Quotienten aus     Schneidnutentei-          lumg    und     Schnittbreitenstufe    ist.  



  Die     Zeichnung        zeigt    von einem Ausfüh  rungsbeispiel der     erfindungsgemässen    Ein  richtung zum     Schneiden    von Materialbahnen  die auf einer Drehachse     anbringbaren    Teile       zur    Bildung einer     Schneidvorrichtung,    eine       Schneidvorrichtung    und eine Vorrichtung       zur    Bestimmung der anzuwendenden Schneid  walzen und ihrer Einstellung.  



       Fig.    1 zeigt     einen    Schnitt durch den Um  fangsbereich einer in einer ihre Umlaufachse  enthaltenden Ebene geteilten Schneidesalze.  



       Fig.    2 zeigt einen     Schnitt    durch den Um  fangsbereich eines ungeteilten Zwischenrin  ges.  



       Fig.    3 zeigt einen Schnitt durch den Um  fangsbereich eines in einer seine     UmlaLüaehse     enthaltenden Ebene geteilten     Austauschringes.          Fig.    4 zeigt     eine    Tabelle, und       Fig.    5 zeigt einen Schieber, der in Ver  bindung mit der Tabelle als Vorrichtung zur       Bestimmung    der Sorte und Einstellung der       jeweils        zut    benutzenden Schneidesalzen dient.  



       Fig.    6 zeigt die     Schneidvorrichtung    mit  den Abmessungen des im folgenden näher  erläuterten Beispiels entsprechend bestückter  Drehachse, teilweise im Schnitt.  



  Zur Erläuterung des in     Fig.    1 bis 6 dar  gestellten     Ausführungsbeispiels    sind folgende  Abmessungen zugrunde gelegt       Schneidwalzenumfangsbreite    1 45 mm  Summe der Breiten der nicht genute  ten Teile 11 und 12 15 mm       Schneidnutengruppenbreite    10 30 mm       Nutenteilung    2 5 mm       Anzahl    der     Schneidnuten    7       Zwisehenringbreite    13 35 mm       Austausehringumfangsbreite    14 35 mm  Es wird hierzu bemerkt,

   dass     unter    der       ächneidwalzenumfangsbreite    1 und der     Aus-          tauschringtunfangsbreite    14 die Breite -des    Aussenmantels der auf der Drehachse ange  ordneten Schneidesalze bzw. des Austausch  ringes zu verstehen ist. Die über diese  Umfangsbreiten hinausragenden Teile der  Schneidesalze bzw. des Austauschringes sind  für diese Betrachtung ohne Bedeutung und  dienen lediglich zum Eingriff in die entspre  chenden     Ausnehmungen    der auf der Dreh  achse benachbarten Zwischenringe, so dass auf  diese Weise die beiden Hälften der geteilten  Schneidesalze bzw. des Austauschringes durch  die ungeteilten Zwischenringe gehalten wer  den.  



  Die     Einrichtung    zum Schneiden von Ma  terialbahnen weist zunächst eine begrenzte  Anzahl verschiedenartige, in einer ihre  .Rotationsachse enthaltenden Ebene geteilte  Schneidesalzen mit genuteter     Mantelfläelie     (Fug. 1) von gleicher Breite auf. Die Zahl der  je eine     Schneidkante    3 bis 9 bildenden Ring  nuten und die     Nutenteilung    2, das heisst die       Entfernung    von Schnittkante zu     Schnittkante     und damit auch die die Schnittkanten 3 bis 9  umfassenden     Schneidnutengruppen    10 sind  bei den verschiedenen     Schneidwalzensorten     gleich.

   Die Verschiedenartigkeit der Schneid  walzen liegt lediglich in der Anordnung der       Schneidnutengruppen    10, und zwar in den  Abständen 11 und 12 der äussern Schneid  kanten 3 und 9 vom jeweiligen     Sehneidwal-          zenrand.    Diese Abstände 10 und 11, deren  Summe bei allen Walzensorten konstant  bleibt, ändern sich bei dem erwähnten Zah  lenbeispiel in der Weise, dass sich ein Ab  stand um die Verminderung von 1 mm des  andern vermehrt oder     umgekehrt,

      so dass die       Schneidnutengruppen.    10 auf den einzelnen  Walzenkörpern entsprechend der von     1Uilli-          meter    zu Millimeter gewünschten Stufung der  Schnittbreite um je 1 mm in bezug     auf    den  jeweiligen Walzenrand zueinander angeord  net sind. Es ergibt sieh folgendes Bild: Die       Schneidwalzentunfangsbreite    1 bleibt mit  45 mm unverändert. Ebenso bleibt die Breite .  der     Schneidnutengruppen    10 mit 30 mm un  verändert. Die Abstände 11 und 12, deren  Summe-ebenfalls mit 15 mm     konstant    bleibt,       sind    z. B. für eine Walze mit 6     und    9 mm      angenommen.

   Für eine Verschiebung der       Schneidnutengruppe    einer weiteren Walze um  1 mm nach rechts ergeben sich für die Ab  stände 11 und 12 die Masse 7 und 8 mm und  bei einer um 1 mm erfolgenden Verschiebung  nach links die Masse 5 und 10 mm.  



  Demzufolge ist bei der zugrunde     gelegten          Nutenteilung    2  von 5 mm die Sortenzahl der  verschiedenartigen     Schneidwalzen    gleich dem  Quotienten aus     Schneidnutenteilung    2 und       Schnittbreitenstufe,    also<B>5:1</B> = 5 Sorten     ver-    .       schiedenartige        Schneidwalzen.     



  Die Breite 13 der ungeteilten,     ziun    An  ordnen auf der Drehachse zwischen zwei       Schneidwalzen    vorgesehenen Zwischenringe  (Fug. 2) entspricht der Entfernung     zwischen     der ersten und letzten     Schneidkante    3 und 9  der     Schneidwalzen,    vermehrt um eine weitere       IVutenteilung    2, bzw. dem Produkt aus der  Anzahl der Schnittkanten und     Nutenteilung,     also auf das vorliegende Ausführungsbeispiel  bezogen 30     -I-    5 = 35 mm.     bzw.    7 X 5 = 35     Irin.     



  Um bei einer für eine Formatumstellung       evtl.    erforderlich werdenden Verringerung  der Schnittstellen die dadurch nicht notwen  dige     Schneidwalze    bzw.     Schneidwalzen    von  der Drehachse entfernen zu können, sind in  der     Fig.    3 dargestellte, gleich den Schneid  walzen geteilte     ;

  Austauschringe    vorgesehen,  deren Umfangsbreite 14 der Breite 13 der  Zwischenringe entspricht, so dass auch für  diesen Fall die Bedingung,     Materialbahnen     von Millimeter zu Millimeter einstellbarer       Breita    zu schneiden, erfüllt werden kann,  womit die Voraussetzung zur     Anwendung    der  im folgenden beschriebenen, für das angege  bene     Zahlenbeispiel    ausgebildeten Vorrich  tung zur Bestimmung der     Sorten    und Ein  stellung der auf der Drehachse 18     befind-          liehen    bzw. aufzubringenden     Schneidwalzen     gegeben ist.  



  Mit dem Schieber (Fug. 5) können unter  Zuhilfenahme der Tabelle (Fug. 4) für die  jeweils gewünschten Schnittbreiten die erfor  derlichen     Schneidwalzen    und zu benutzenden       Schneidnuten,    sowie die Anzahl der Zwischen  ringe bestimmt werden.

   Der Schieber (Fug. 5)  besteht aus     einer    Führung 15, die mit einer         Einteilung    c nach der Zahl der vorhandenen       Schneidwalzensorten    und mit einer Eintei  lung d nach der Zahl der -vorhandenen       Schneidnuten    versehen ist, und einer in der  Führung 15 gleitenden Zunge 16, deren Ein  teilung e eine der     Zwischenringbreite    entspre  chende Länge aufweist, und aus einem über  beide Teile verschiebbar angeordneten Läufer  17.

   Die Tabelle (Fug. 4) enthält eine beliebig  zu erweiternde Skala a von     Grundzahlen,'    die  sich um jeweils     eine        Zwischenringbreite    er  höhen,     sowie    eine Skala     b,    die die für die  Grundzahlen erforderliche Anzahl der Zwi  schenringe angibt.  



  Die Handhabung des Schiebers geschieht  auf folgende Weise: Der Läufer 17 des Schie  bers wird mit seinem Läuferstrich auf eine  beliebig zu wählende     Ausgangsschneidwalze     und     Schneidnute    auf der Führung 15 einge  stellt. Von der zu schneidenden Formatbreite  wird die nächst     darunterliegende    Grundzahl       a    der Tabelle (Fug. 4) abgezogen und die sich  ergebende Differenz auf der Einteilung e der  Zunge 16 abgelesen und dieser Wert auf der  Zunge auf den Läuferstrich eingestellt.

   Der  rechte oder     linke    Pfeil der Zunge 16 zeigt       dann    atü den Eintragungen c und d der  Führung 15 die nächst folgende     Schneidwalze     und     Schneidnute    an. Die Anzahl der Zwi  schenringe wird aus der Skala b der Tabelle  (Fug. 4) entnommen, und zwar entspricht  sie der Zahl, die unter der von der zu schnei  denden Formatzahl in Abzug gebrachten  Grundzahl der Tabelle steht, wobei zu beach  ten ist, dass, wenn der linke Pfeil der Zunge  16 anzeigt, die     Zwischenringzahl    um 1 ver  mehrt werden muss.

   Der Grund     für    dieses  Erfordernis wird an Hand des folgenden  Grenzfalles erklärt: Wird     beispielsweise    auf       Schneidnute    7 der     Schneidwalzensorte    5 als       Ausgangswalze    geschnitten und die aus der       Grundzahl    a der Tabelle (Fug.

   4)     und.    der       zu    schneidenden Formatbreite sich ergebende  Differenz beträgt 1, so zeigt der linke Pfeil  der Zunge 16 die     Schneidnute    1 der Schneid  walzensorte 1 an, das heisst also, dass die  Schnittstelle von der     letzten        Schneidnute    der  vorigen     Schneidwalze    auf die erste Sehneid-      nute der folgenden     Schneidwalze    hinüber  wechselt.

   Bei diesem Hinüberwechseln bleibt,  da die     Einteilung    e auf der Zunge 16 einer       Zwischenringbreite    entspricht, eine Zwischen  ringbreite     unberücksichtigt,    so dass     beim    An  zeigen des linken     Pfeils    eine Zwischenring  breite hinzugefügt werden muss.  



  Zur eingehenden     Erläuterung    der Hand  habung des Schiebers     und    der     Tabelle    ist im  folgenden ein Beispiel für die vollständige       Bestückung    einer Drehachse zur Bildung der       Schneidvorrichtung    in     Fig.    6 gegeben. Die  Figur zeigt die     Scbneidpartie    einer Rollen  schneidemaschine in schematischer Darstel  lung.

   Die zum Eingriff in die Gegenschneiden  bildenden Nuten der     Schneidwalzen    bestimm  ten Kreismesser 19 sind in den Haltern 20  gelagert, die ihrerseits auf der     Führangs-          schiene    21 längs der Drehachse verschiebbar  und entsprechend den gewünschten Format  breiten feststellbar sind. Die Drehachse 18  trägt die einzelnen     Schneidwalzen        und    Zwi  schenringe bzw.

   Austauschringe, die nach er  folgter Einstellung durch auf beiden Enden  der Drehachse wirkende, einen     axialen        Druck          auf        die        Schneidwalzen    ausübende     Spannmut-          tern    22 festgehalten werden. Auf der Wickel  trommel 23 befinden sich die bereits geschnit  tenen, aufgewickelten Papierbahnen 24.  



  Es wird angenommen, dass eine 650 mm  breite Papierbahn in einzelne Streifen von  <I>f</I> = 249,     g    = 158     Lind   <I>h</I> = 203 mm Breite  geschnitten und wieder aufgerollt werden soll,  wobei der verbleibende Rest von 40 mm als       Randbeschnitt    abfällt. Die Bestückung der  Drehachse erfolgt grundsätzlich von links  nach rechts,     und    zwar kann beliebig mit jeder  der fünf vorhandenen     Schneidwalzen    und  jeder     Schneidnute        begonnen    werden.  



  Zuerst ist mit der     Bestückung    für den  Streifen von 249 mm Breite zu beginnen.  



  Es wird als erste     Schneidwalze    eine       Schneidwalze    der Sorte 2 und deren Nute 3  gewählt, die dann in Zusammenarbeit mit denn  entsprechenden Kreismesser für den Rand:       beschnitt    dient. Dementsprechend wird auf  dem     Schieber    der Strich des Läufers 17 auf    die     Schneidnute    3 der     Schneidwalze    2 einge  stellt (vgl.     Fig.    5). Die zu schneidende Strei  fenbreite beträgt 249 mm. Es wird nun auf  der Tabelle (Fug. 4) die nächst kleinere       Grundzahl    der Skala     a    abgelesen und von der  Streifenbreite abgezogen (249-220=29). Die  Differenz beträgt 29.

   Diese Zahl 29     wird    auf  der Zunge 16 abgelesen und unter den Strich  des Läufers 17 gebracht. Der linke Pfeil der  Zunge 16 zeigt nun auf der     Führung    15 des  Schiebers als nächste auf die Drehachse 18     zu     bringende die     Schneidwalze    Sorte 1 und       Schneidnute    2 an (Fug. 5). Der zwischen der  ersten und zweiten     Schneidwalze    befindliche  Zwischenraum wird durch Zwischenringe aus  gefüllt, deren Anzahl aus der Skala b der  Tabelle (Fug. 4) zu ersehen ist,     und    zwar ent  spricht sie der Zahl, die unter der zuvor aus  der Tabelle abgelesenen Zahl steht.

   Die An  zahl der Zwischenringe ist mit 5 angegeben  und wird     tun    1 vermehrt, da. der linke     Pfeil     der Zunge anzeigt, also 5     +    1 = 6 Zwischen  ringe.  



  Die nächste zu schneidende Streifenbreite  beträgt 158 mm. Der Strich des Läufers 17  wird     nun    auf die oben ermittelte     Schneidnute     2 der     Schneidwalzensorte    1 eingestellt. Von  der zu schneidenden Streifenbreite wird die  nächst kleinere Grundzahl (150) der Skala     a     der Tabelle     (Fig.4)    abgezogen (158-150=8).  Die Differenz beträgt B. Die Zahl 8 der Zunge  16 wird     unter    den Läuferstrich gebracht, und  der rechte Pfeil der Zunge 16 zeigt nun als  nächste auf die Drehachse 18 zu bringende  die     Schneidwalze    Sorte 4 und deren Schneid  nute 3 an.

   Die Anzahl der Zwischenringe  steht unter der     zuvor    aus der Tabelle ent  nommenen     Grundzahl    150, also     drei    Zwi  schenringe.  



  Die nächste zu schneidende Streifenbreite  beträgt 203 mm. Der Strich des Läufers 17  wird nun auf die zuletzt ermittelte Schneid  nute 3 der     Schneidwalzensorte    4 eingestellt.  Von der zu schneidenden Streifenbreite wird  die nächst kleinere     Grundzahl    185 der Tabelle  abgezogen (203-185=18). Die Differenz be  trägt 18. Die Zahl 18 der Zunge 16 wird       unter    den Strich des Läufers 17 gebracht,     und         der rechte Pfeil zeigt     nun    die letzte Schneid  walze an, und zwar die     Schneidnute    7 der       Schneidwalze    Sorte 2.  



  Es könnten jede beliebige andere Noten  zahl, Notenteilung und     Schnittbreitenstufung,     sowie daraus sich ergebende     Abmessungen     der     Schneidwalzen,    Zwischenringe     mld    Aus  tauschringe vorgesehen sein, wobei die Mass  einheit z. B. auch ein Zoll oder dergleichen  sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schneiden von Material bahnen, mit zur Bildung einer Schneidvor- richtung auf einer Drehachse anbringbaren Schneidorganen, mit der innerhalb des durch die Abmessungen der Einrichtung bestimmten Arbeitsbereiches liegende, in gleichbleibenden Stufen einstellbare Bahnbreiten geschnitten werden können, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sorten in einer ihre Umlaufachse enthaltenden Ebene geteilte Schneidwalzen vorgesehen sind, die je mit einer Mehrzahl je eine Schneide (3 bis 9) bildenden Ring nuten ausgestattet sind und die gleiche Breite und die gleiche Notenteilung (2) 'aufweisen,
    wobei auf der Umfangsbreite (1) der ver schiedenen Schneidwälzensorten die aus der Mehrzahl der Schneidnuten gebildeten glei chen Schneidnutengruppen (10) entsprechend der einstellbaren Stufung der Schnittbreite auf den Walzenkörpern in bezog auf den Ab- stand vom Schneidwalzenrand versetzt zuein ander angeordnet sind, so dass die Sortenzahl der verschiedenartigen Schneidwalzen gleich dem Quotienten aus Schneidnutenteilung (2) und Schnittbreitenstufe ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Schneiden von Mate rialbahnen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einzelbreite (13) von zum Anordnen zwischen je zwei Schneid walzen vorgesehenen Zwischenringen gleich der Entfernung der ersten und letzten Schneidkante (3 und 9) der Schneidwalzen, vermehrt um eine weitere Notenteilung (2) ist.
    2. Einrichtung zum Schneiden von Mate rialbahnen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vor richtung zur Bestimmung :der für die jewei lige Schnittbreite erforderlichen Sorten Schneidwalzen und der Einstellung der Schneidwalzen auf der Drehachse, die einen Schieber mit relativ zueinander verschieb baren Teilen (15 und 16) aufweist, von denen der eine (15) mit einer Einteilung (c und d) versehen ist, die der Zahl .der vorhandenen Schneidwalzensorten und Schneidnuten der einzelnen Walzen entspricht, während der andere Teil (16) mit einer Einteilung (e)
    versehen ist, deren Länge der Zwischenring breite entspricht.
CH288737D 1949-05-30 1950-02-28 Einrichtung zum Schneiden von Materialbahnen, mit auf einer Drehachse anbringbaren Schneidorganen. CH288737A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE288737X 1949-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH288737A true CH288737A (de) 1953-02-15

Family

ID=6059679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH288737D CH288737A (de) 1949-05-30 1950-02-28 Einrichtung zum Schneiden von Materialbahnen, mit auf einer Drehachse anbringbaren Schneidorganen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH288737A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247136B (de) * 1965-01-19 1967-08-10 Goebel Gmbh Maschf Untermesserwelle fuer eine Vorrichtung zum Laengsschneiden von Bahnen
DE1285858B (de) * 1963-02-20 1968-12-19 Jagenberg Werke Ag Laengsschneidevorrichtung zum Schneiden laufender Bahnen aus Papier od. dgl.
EP1238935A2 (de) 2001-03-08 2002-09-11 VAW Aluminium AG Untermesserwelle für eine Rollschneidmaschine

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285858B (de) * 1963-02-20 1968-12-19 Jagenberg Werke Ag Laengsschneidevorrichtung zum Schneiden laufender Bahnen aus Papier od. dgl.
DE1247136B (de) * 1965-01-19 1967-08-10 Goebel Gmbh Maschf Untermesserwelle fuer eine Vorrichtung zum Laengsschneiden von Bahnen
EP1238935A2 (de) 2001-03-08 2002-09-11 VAW Aluminium AG Untermesserwelle für eine Rollschneidmaschine
DE10111112A1 (de) * 2001-03-08 2002-10-02 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Untermesserwelle für eine Rollenschneidmaschine
EP1238935A3 (de) * 2001-03-08 2003-10-15 VAW Aluminium AG Untermesserwelle für eine Rollschneidmaschine
DE10111112B4 (de) * 2001-03-08 2005-12-22 Vaw Aluminium Ag Untermesserwelle für eine Rollenschneidmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2749183C2 (de) Maschine zum Erstellen von Geschäftsformularen
DE1761301A1 (de) Herstellung selbstklebender Etikette und Vorrichtung zu deren Verwirklichtung
DE3701716C2 (de)
DE10111112A1 (de) Untermesserwelle für eine Rollenschneidmaschine
CH288737A (de) Einrichtung zum Schneiden von Materialbahnen, mit auf einer Drehachse anbringbaren Schneidorganen.
DE2735168C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Bändern auf Spulenkerne
DE2811109A1 (de) Verfahren zur kantenperforation von bildelementdrucken, z.b. briefmarken
DE2134303A1 (de) Mehrpunkteinstellung eines Farbmessers
DE2609386C2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Schneiden von in Kabelangelieferten endlosen, synthetischen Fasern
DE3002863A1 (de) Einstellhilfe fuer einen papierroller
DE854746C (de) Schneidachsenausruestung fuer Rollenschneidemaschinen und Schiebeskala zur Ermittlung der Bestueckungsfolge
DE602172C (de) Rollenwalzvorrichtung zum gleichzeitigen Abrunden der scharfen Kanten von laengs zerschnittenen Bandeisenstreifen
DE2758842A1 (de) Zigarettenlochvorrichtung
DE664297C (de) Verfahren und Vorrichtung zum UEbertragen von durch Marken in einer Karte dargestellten Zahlenangaben auf Anzeigemittel
DE570636C (de) Rotationsmaschine zur Massenherstellung von mit Heftrandverstaerkung und Lochung versehenen Durchschlagblaettern o. dgl.
DE29605673U1 (de) Einrichtung zum Verändern der Position von Messern
DE7808977U1 (de) Vorrichtung zum ausstanzen von schablonen
DE312771C (de)
DE216954C (de)
DE646770C (de) Anordnung von Ziffernwerken zum rotationsmaessigen Numerieren von Rollen- und Bogenprodukten
DE592453C (de) Skala und ihre Verwendung beim Zerschneiden eines Lederstueckes
DE956204C (de) Schraffiergeraet
DE1511047B2 (de) Verfahren zum Ausstanzen von Teilen aus einer Materialbahn
DE687365C (de) Steilkartei
DE4020132C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von längsgeschnittenen schmalen Bahnen, Streifen, Bändern oder dgl., aus Papier, Folie oder dgl., insbesondere Bändchen aus Dünnstfolie